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5 mögliche Überraschungen in 2024

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Anleihen Anleger Dollar Märkte 2024
Foto von Stephen Dover (Quelle: Franklin Templeton)

Was könnte uns im Jahr 2024 überraschen? Im Folgenden nennt Stephen Dover, Chief Investment Strategist, Head of Franklin Templeton Institute, fünf Themen, die wir im kommenden Jahr im Auge behalten sollten:

  1. Säkulare Stagnation kehrt zurück
  2. Der nächste Innovations-Meilenstein: Weltraum
  3. Produktivität hinkt hinterher
  4. Wählerverdrossenheit überwiegt
  5. Risse in den Krediten niedriger Qualität

„Die Wachstumsschwäche ist möglicherweise nicht nur vorübergehend. Wenn die privaten Haushalte wie seit mehr als einem Jahrzehnt ihre Schulden abbauen, die Investitionsausgaben der Unternehmen wie bisher niedrig bleiben und die Regierungen beginnen, ihre hohen Haushaltsdefizite einzudämmen, könnten sich die Fantasien von einer sanften Landung in Alpträume von einem globalen Nachfragemangel verwandeln. Aus makroökonomischer Sicht könnte das Jahr 2024 dann wie ein Jahr der Rückkehr in die Zukunft aussehen – die Rückkehr der säkularen Stagnation.“

„Es ist fast unmöglich zu wissen, wann oder wo Risse entstehen werden, aber es scheint vernünftig zu erwarten, dass einige in den nächsten 12 Monaten auftauchen werden. Das liegt daran, dass viele Unternehmen nicht nur mit höheren Kreditkosten, sondern auch mit einer schwächeren Nachfrage nach ihren Waren und Dienstleistungen konfrontiert sein werden, wenn sich die Wirtschaft im nächsten Jahr verlangsamt. Die meisten Kreditgeber halten dagegen, dass ihre Kreditportfolios gut diversifiziert sind. Das mag stimmen, wenn man die Größe, den Sektor oder die geografische Lage betrachtet.

Aber Wirtschaftsabschwünge und höhere Zinssätze führen zu allgemeinen, nicht zu idiosynkratischen Schocks. Sie treffen kleine und große Unternehmen gleichermaßen, kommen von Küste zu Küste und rund um die Welt und wirken sich auf viele Sektoren aus. Das kommende Jahr wird daher wahrscheinlich ein Weckruf sein. Das Ausfallrisiko wird wahrscheinlich zunehmen. Auch wenn sich die Spaltung zwischen hochwertigen und minderwertigen Schuldtiteln in Grenzen halten dürfte, sind wir der Meinung, dass wir 2024 ein wachsames Auge auf etwaige Spillover-Effekte in der gesamten Kreditlandschaft der Unternehmen haben sollten.“

5 mögliche Überraschungen in 2024

Foto von Stephen Dover (Quelle: Franklin Templeton)

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Mehr unerlaubte Einreisen im vergangenen Jahr als 2016

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Grenze zwischen Deutschland und Polen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundespolizei hat im Jahr 2023 insgesamt 127.088 unerlaubte Einreisen nach Deutschland festgestellt. Diese Zahl nennt die Bundespolizei in einem internen Behördenbericht, über den die „Welt“ berichtet.

Die Zahl der unerlaubt eingereisten Personen stieg somit im Vergleich zum Jahr 2022 um rund 38 Prozent. Damals hatte die Bundespolizei knapp 92.000 unerlaubte Einreisen festgestellt. Die Zahl der illegalen Einreisen überstieg im Jahr 2023 die Zahl aus dem Jahr 2016, als die Bundespolizei fast 112.000 illegal eingereiste Personen aufgegriffen hatte. Höher lag der Wert nur im Rekordjahr 2015. Damals hatte die Bundespolizei nach eigenen Angaben etwas mehr als 217.000 irreguläre Grenzübertritte festgestellt.

Im abgelaufenen Jahr griff die Bundespolizei zusätzlich zu den illegalen Grenzübertritten im Inland weitere 48.930 Personen auf, die sich illegal in Deutschland aufhielten, weil sie keine Aufenthaltserlaubnis hatten oder ausreisepflichtig waren. Im Jahr 2022 hatte die Bundespolizei die Zahl der im Inland illegal aufgegriffenen Personen mit rund 43.500 Personen angegeben. Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Heiko Teggatz, sagte der „Welt“, dass es trotz des Rückgangs der Aufgriffszahlen seit der Einführung der Grenzkontrollen „keine Entwarnung“ gebe. „Dass immer noch Menschen an den deutschen Landgrenzen ankommen, die auf ihrer Reise mehrere Schengenvertragsstaaten offensichtlich unkontrolliert durchqueren konnten, ist ein Beleg dafür, dass Schengen nicht mehr funktioniert“, sagte Teggatz weiter.

Es bleibe „sicherheitspolitisch keine andere Wahl“, als die Schengenkontrollen an den Binnengrenzen „nachzuholen“, bis Schengen „an den europäischen Außengrenzen wieder“ funktioniere. „Das kann Jahre dauern“, prognostiziert er. Seit 2015 finden feste Grenzkontrollen von Bayern zu Österreich statt. Am 16. Oktober 2023 führte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) weitere stationäre Grenzkontrollen temporär zu Polen, Tschechien und zur Schweiz ein.

Seitdem ging die Zahl illegaler Zuwanderung nach Deutschland deutlich zurück. Der Bundestagsabgeordnete Christoph de Vries (CDU) bezeichnete das „Rekord-Niveau“ bei den illegalen Einreisen seit 2015 als „Ausdruck der völlig verfehlten Asylpolitik der Ampel und des Kontrollverlustes, den wir seit knapp zwei Jahren an unseren Grenzen erleben“. Innenministerin Faeser sei „durch ihre langwierige Blockade“ nationaler Grenzkontrollen für die Überlastung in den Städten und Kommunen „maßgeblich verantwortlich“. Auf die nationalen Grenzkontrollen werde man in absehbarer Zeit nicht verzichten können.

Zusätzlich müsse die Regierung auf europäischer Ebene „auf rechtliche Veränderungen drängen, die auch Zurückweisungen von Personen an der deutschen Grenze ermöglichen, die in einem anderen EU-Staat bereits registriert“ seien. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci sagte der Zeitung: „Die hohen Zahlen beweisen vor allem, wie gut unsere Sicherheitsbehörden arbeiten, nachdem die Bundesregierung die Kontrollen an den Grenzen massiv erhöht hat.“ Um von diesen Zahlen herunterzukommen, müsse „vor allem die organisierte Kriminalität“ bekämpft werden. „Wer wirklich auf der Flucht ist, kann nicht ohne Hilfe fliehen, aber hier wird auch viel Geld mit Schleppung verdient, bei der es nicht um die Menschen, sondern nur um den Profit geht“, so der Vorsitzende des Innenausschusses.


Foto: Grenze zwischen Deutschland und Polen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Merz würdigt "Prägung" durch Schäuble

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Wolfgang Schäuble (Archiv), via dts NachrichtenagenturOffenburg (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Chef Friedrich Merz hat am Freitag bei der Trauerfeier für den am 26. Dezember verstorbenen Wolfgang Schäuble dessen Rolle für die Geschichte der Bundesrepublik hervorgehoben. Dieser habe „Generationen von Abgeordneten unserer Fraktion eine Prägung mitgegeben, auch mir ganz persönlich“, sagte Merz in der Evangelischen Stadtkirche in Offenburg.

„Ohne ihn stände ich jetzt nicht hier“, fügte er hinzu. Schäuble und er seien über die letzten drei Jahrzehnte „immer engere Freunde“ geworden. Er bleibe vielen ein Vorbild – „vor allem mit seinem unbedingten Willen zur Zuversicht, mit seinem festen Glauben an das Gute, das der Mensch tun kann“, so Merz. Der CDU-Chef hob unter anderem die Rolle des früheren Bundesministers für den Einigungsvertrag sowie zur „Rettung des Euro“ während der Schuldenkrise hervor.

„Wolfgang, du hast Großes geleistet und es ist gut geworden“, sagte Merz. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) lobte unterdessen Schäubles Fähigkeit zum Kompromiss. Dieser habe zwar auch hart und polemisch sein können, habe aber immer auch Kompromisse gemacht, die er als „Kardinaltugend der Demokratie“ und nicht als Schwäche angesehen habe, ergänzte er. Kretschmann nannte Schäuble einen „großen Sohn unseres Landes“.

Er habe das Land maßgeblich gestaltet, geprägt und getragen. Schäuble sei hinter seine Ämter im Dienst am demokratischen Staat zurückgetreten, so der Ministerpräsident weiter. „Das machte ihn selber zu einer Institution.“ Zuvor hatte die Bischöfin der Evangelischen Landeskirche in Baden, Heike Springhart, Schäuble als „bodenständigen Schwarzwälder“ beschrieben, der immer den Kontakt zu seiner Familie und Heimat gepflegt habe.

Er habe „aus einer Kraft gelebt, die größer war als er selbst“, so Springhart. Schäubles Sarg war mit schwarz-rot-goldener Flagge und Bundesadler vor dem Altar aufgebahrt. Flankiert wurde er von sechs Bundespolizisten. Unter den Trauergästen waren Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD), der frühere CDU-Chef Armin Laschet, der ehemalige baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU), Landesinnenminister Thomas Strobl (CDU), CDU-Landeschef Manuel Hagel, der frühere luxemburgische Regierungschef Jean-Claude Juncker sowie etliche weitere Politikprominenz.

Sein Sarg wurde mit militärischen Ehren zum historischen Waldbachfriedhof gebracht, wo Schäuble in einem Ehrengrab beigesetzt wird. Die Trauerfeier war auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin öffentlich.


Foto: Wolfgang Schäuble (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Haseloff fordert verpflichtende Elementarschadenversicherung

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Reiner Haseloff besucht Hochwasser-Helfer am 04.01.2024, via dts NachrichtenagenturMagdeburg (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der Schäden durch die akute Hochwasserlage hat Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) die Forderung nach einer verpflichtenden Elementarschadenversicherung erneuert. „Durch die aktuelle Hochwasserlage gibt es Schäden nicht nur an der Infrastruktur, sondern natürlich auch bei Privatpersonen“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe).

Durch die Klimaveränderung würden solche Schadensereignisse sicherlich nicht weniger werden. „Deswegen bleibt die Pflichtversicherung bei Elementarschäden ein sehr dringendes Thema“, sagte der CDU-Politiker. Die Pflichtversicherung bei Elementarschäden sei seit Längerem auf der Agenda. Dies hätten die Ministerpräsidenten bei ihren Zusammenkünften immer wieder gefordert, so Haseloff weiter.


Foto: Reiner Haseloff besucht Hochwasser-Helfer am 04.01.2024, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Mehrere Tote nach Brand in Krankenhaus in Uelzen

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Feuerwehr-Auto (Archiv), via dts NachrichtenagenturUelzen (dts Nachrichtenagentur) – Bei einem Brand in einem Krankenhaus im niedersächsischen Uelzen in der Nacht auf Freitag sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Toten soll sich laut Medienberichten auf vier Personen belaufen.

Zudem sollen zahlreiche Menschen leicht und schwer verletzt worden sein. Der Brand war laut Polizeiangaben am späten Donnerstagabend im dritten Stock der Klinik ausgebrochen und auf mehrere Patientenzimmer übergegriffen. Zahlreiche Personen mussten aus dem Krankenhaus evakuiert werden, einige über Leitern. Über 100 Rettungskräfte waren vor Ort im Einsatz. Die Patienten wurden dann auf andere Stationen der Klinik verteilt oder in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Das Feuer konnte nach Angaben der Feuerwehr schnell gelöscht werden. Die Brandursache war zunächst noch unklar, die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.


Foto: Feuerwehr-Auto (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Aus für Einwegplastik-Handschuhe bei Lidl Österreich

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ElephantSkin lidl österreich
© photonews.at/Georges Schneider - Wien 22.12.2022 - Lidl stellt Mehrweghandschuhe für Kun:Innen vor - Lidl Österreich CEO Alessandro Wolf stellte heute zusammen mit der Bundesministerin für Klimaschutz und Umwelt Leonore Gewessler und dem CEO von ElephantSkin Raphael Reifeltshammer neue Mehrweghandschuhe für die Kund:Innen vor. Die neuen Alltags-Hygienehandschuhe sind mit einer natürlichen Barriere gegen Bakterien, Viren und Gerüche versehen. Lidl vertreibt die Hygienehandschuhe in allen Filialen in Österreich. PHOTO: Alessandro Wolf (R/ CEO Lidl Österreich), Bundesministerin Leonore Gewessler (M) und Raphael Reifeltshammer (L/CEO ElephantSkin) mit den neuen Mehrweghandschuhen.

Mehrweghandschuhe von ElephantSkin

Lidl Österreich setzt ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Hygiene. Ab sofort verzichtet das Unternehmen in seiner Selbstbedienungstheke für Brot und Gebäck auf Plastik- Einweghandschuhe. Stattdessen werden die innovativen, hygienischen Mehrweghandschuhe des österreichischen Unternehmens „ElephantSkin“ genutzt. Ein weiterer entschlossener Schritt zur Vermeidung von Plastikmüll.

Im Rahmen der konzernweiten Plastik-Reduktions-Strategie verfolgt Lidl den klaren Ansatz: vermeiden, reduzieren, wiederverwenden. Daher schafft Lidl Österreich ab sofort die Einweghandschuhe aus Plastik beim Backshop ab. „Unsere Kundinnen und Kunden können sich das ofenfrische Brot und Gebäck mit einem dafür vorgesehenen Löffel hygienisch entnehmen und danach in die bereitgestellten Papiersackerl geben. Die Einweghandschuhe aus Plastik waren ein Zusatzangebot, auf das wir jetzt verzichten – zu Gunsten unserer Umwelt“, so Alessandro Wolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Lidl Österreich.

Weltweit wächst der Druck von Öffentlichkeit und Gesetzgebern, Plastik-Einwegprodukte gänzlich abzuschaffen. Umweltministerin Leonore Gewessler: „Unser Ziel ist: Weniger Plastikmüll. Wie viele Facetten das hat, fällt aber oft gar nicht mehr auf. Drum bin ich Lidl Österreich für die Initiative zur Abschaffung der Einweg-Plastikhandschuhe dankbar. Das ist vielleicht ein kleiner Schritt – aber trotzdem einer, der hilft die Müllberge zu verkleinern und vorzeigt: Weniger Müll. Ja, das geht.“

Innovative Mehrweghandschuhe von ElephantSkin

Wer nicht auf Handschuhe verzichten will, findet ab sofort die lebensmittelechten Alltags- Hygienehandschuhe von „ElephantSkin“ flächendeckend in allen Lidl-Filialen. Die Handschuhe sind schonend zur Haut, frei von Allergenen, wiederzuverwenden und waschbar. Zusätzlich sichern sie dank antimikrobieller Biozid-freier Wirkung die Handhygiene.

Raphael Reifeltshammer, Erfinder und Gründer von ElephantSkin: „Jeder einzelne Handschuh von ElephantSkin ersetzt tausende Einweghandschuhe – ohne Abstriche bei der Hygiene. Die Zusammenarbeit mit Lidl Österreich spart also sofort große Mengen Plastikmüll ein. ElephantSkin ist durch die Skalierbarkeit bereits Teil der weltweiten Lösung, Einweg-Plastik effektiv und unmittelbar zu reduzieren. Es stimmt uns sehr positiv, dass wir nun in unserem Heimmarkt Österreich mit Lidl einen weiteren starken Partner gewinnen konnten.

Die Zusammenarbeit zeigt, dass weltweit große Unternehmen sich klar positionieren, um eine aktive Rolle im Prozess zur Reduktion von enormen Mengen an Plastik-Einweg Müll beizutragen. Die besonderen Eigenschaften verlängern die Nutzungsdauer des Handschuhs entscheidend. ElephantSkin Handschuhe sind zudem durch die Wiederverwendbarkeit nachweislich deutlich kostengünstiger für den Verbraucher und reduzieren effektiv Einweg-(Plastik)-Müll.“

Bei der Entwicklung des hygienischen Alltagbegleiters werden im gesamten Produktionsprozess nachhaltige und hautfreundliche Materialien verwendet. Die TENCELTM Lyocellfasern der österreichischen Lenzing AG werden aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz und in einem besonders umweltbewussten, geschlossenen Produktionsprozess hergestellt. Eine patentierte Beschichtungstechnologie aus einem Nebenprodukt von der Forstwirtschaft für eine holzbasierte Textilbehandlung bildet eine physische, unsichtbare Barriere auf dem Textilgarn, die Keime und andere Mikroben daran gehindert, sich an der Oberfläche anzusammeln – somit ist diese Technologie nicht nur völlig frei von Schwermetallen, sondern wirkt zudem komplett frei von Bioziden.

Stephan Sielaff, Vorstandsvorsitzender der Lenzing AG: „Führende Marken und Konsumenten verlangen zunehmend nach pflanzenbasierten und biologisch abbaubaren Materialien wie unseren Fasern der Marke TENCELTM. Unsere Partnerschaft mit ElephantSkin und Lidl ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie diese Bedürfnisse bedient und Nachhaltigkeitsziele entlang der Wertschöpfungskette aktiv vorangetrieben werden können.“

Die neuen Handschuhe sind in allen heimischen Lidl-Filialen für 3,99 Euro erhältlich – solange der Vorrat reicht.

Bild:© photonews.at/Georges Schneider – Wien 22.12.2022 – Lidl stellt Mehrweghandschuhe für Kun:Innen vor – Lidl Österreich CEO Alessandro Wolf stellte heute zusammen mit der Bundesministerin für Klimaschutz und Umwelt Leonore Gewessler und dem CEO von ElephantSkin Raphael Reifeltshammer neue Mehrweghandschuhe für die Kund:Innen vor. Die neuen Alltags-Hygienehandschuhe sind mit einer natürlichen Barriere gegen Bakterien, Viren und Gerüche versehen. Lidl vertreibt die Hygienehandschuhe in allen Filialen in Österreich. PHOTO: Alessandro Wolf (R/ CEO Lidl Österreich), Bundesministerin Leonore Gewessler (M) und Raphael Reifeltshammer (L/CEO ElephantSkin) mit den neuen Mehrweghandschuhen.

Quelle Susta Sustainable Merchandise Handels GmbH

Frankfurt Digital Finance 2024

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Frankfurt Digital Finance 2024 Fotocredit: Bettina Beichert

Vom 7.-8. Februar 2024 findet die fünfte Ausgabe der Frankfurt Digital Finance im Gesellschaftshaus Palmengarten in Frankfurt am Main statt. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung steht die Zukunftsfähigkeit des europäischen Finanzmarktes. Neu in diesem Jahr ist der European Fintech Day an Tag zwei, der die interessantesten FinTechs aus den führenden Fintech-Hubs Europas mit potenziellen Kunden, Partnern und Investoren zusammenbringt.

Europa braucht einen zukunftsfähigen Finanzplatz

„Wir müssen gemeinsam an einer Zukunftsvision für den Finanzplatz Europa arbeiten”, sagt Corinna Egerer, Gründerin der Frankfurt Digital Finance, „denn Europa braucht einen Finanzplatz, der der europäischen Innovationskraft Rückenwind verleiht und die notwendigen Transformationen finanzieren kann.“ Dies erfordere privates Kapital – ohne Kapitalmarktunion stehe Europas nachhaltige Zukunft auf dem Spiel, so Egerer weiter. Ihrer Ansicht nach muss Europa die Fragmentierung seiner Märkte überwinden: „Es ist an der Zeit, das (regulatorische) Puzzle zu einem nahtlosen Bild zu formen.“

Austausch über die Grenzen einzelner Sektoren und Staaten hinaus

Die Frankfurt Digital Finance Konferenz schafft eine Umgebung, die Traditionen respektiert und Innovationen fördert. Die Vielfalt der Akteure, welche zur Frankfurt Digital Finance beitragen, ist ein Spiegel der modernen Finanzwelt. Die Konferenz forciert den Austausch, der über die Grenzen einzelner Sektoren, Marktteilnehmer und Länder hinausgeht und fördert wegweisende Dynamiken bei der Entwicklung von Kooperationen.

Als Brückenbauer zwischen Frankreich und Deutschland wird Philippe Oddo, geschäftsführender Gesellschafter und Vorstandsvorsitzender der deutsch-französischen Privatbank ODDO BHF, vor Ort sein. Weitere Speaker sind u.a. Eric Demuth, Co-Founder und CEO von Bitpanda, Rupert Schaefer, Exekutivdirektor Strategie, Policy und Steuerung der BaFin, Eddy Henning, Mitglied des Vorstands der ING Deutschland, Burkhard Balz, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, Sebastian Becker, General Partner bei Redalpine, Jenny Bofinger-Schuster, Mitglied des International Sustainability Standards Boards (ISSB) und Martina Weimert, CEO der European Payments Initiative (EPI).

Speaker Michael Hock, Partner und Head of Portfolio Management bei Motive Ventures: „Als globaler Risikokapitalgeber ist es uns wichtig, die europäische Sichtweise zu verstehen. Die Frankfurt Digital Finance Conference ist eine großartige Gelegenheit für uns, zum Erfahrungsaustausch mit Experten aus dem internationalen Finanzwesen in Kontakt zu treten und Möglichkeiten der Zusammenarbeit auszuloten.”

Der erste European Fintech Day am Finanzplatz Frankfurt

Die Frankfurt Digital Finance, die 2020 ins Leben gerufen wurde, hat sich zu einer der bedeutendsten Veranstaltungen ihrer Art in Europa entwickelt. „Wir wachsen weiter und freuen uns, dass die Frankfurt Digital Finance 2024 an zwei Tagen stattfinden wird”, sagt Gründer und Organisator Max Hunzinger.

Tag zwei ist dem ersten European Fintech Day gewidmet, der europäische Fintechs mit Banken und Investoren vernetzt. Den Mittelpunkt bildet eine Ausstellungsfläche, die als dynamischer Marktplatz konzipiert ist, auf dem Startups und Unternehmen ihre innovativen Lösungen präsentieren. Networking steht hier im Vordergrund. Darüber hinaus werden renommierte Experten „MasterClasses“ leiten. Die Themen erstrecken sich von PR und Medienarbeit über Compliance bis hin zu Fundraising.

Ein Höhepunkt des European Fintech Days wird das exklusive „MeetTheCEO“-Format sein, in dem Gründer und Startup-CEOs aus erster Hand über ihre Strategien für die Gründungs-, Aufbau- und Wachstumsphasen eines Startups berichten. Ein weiteres Highlight wird „ThePitch“ sein. Hier haben Startups die Möglichkeit, ihre Lösungen in vier verschiedenen Bereichen zu präsentieren: ESG, GenAI, Digital Assets und Open Finance & Payment.

Frankfurt Digitale Finance auf Social Media: #FDF2024
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Bild: Corinna Egerer und Max Hunzinger, Gründungsteam der Frankfurt Digital Finance Fotocredit: Bettina Beichert

Quelle PIABO Communications

Dax startet negativ – Zinshoffnungen gedämpft

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Freitagmorgen schwach in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 16.525 Punkten berechnet, 0,6 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„Haben sich die Anleger gegen Ende des vergangenen Jahres noch gegenseitig übertroffen mit ihren Prognosen, wie früh die Notenbanken in diesem Jahr die Leitzinsen senken, schieben sie diesen Zeitpunkt nun weiter nach hinten“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Mit dieser geldpolitischen Unsicherheit und den zunehmenden geopolitischen Spannungen in Nahost finden sie zwei ausreichende Gründe, nach der furiosen Jahresendrally Gewinne mitzunehmen“, ergänzte er. Damit bleibe auch der Deutsche Aktienindex im Korrekturmodus. „Im Roten Meer wurden bislang 25 Angriffe auf Handelsschiffe gemeldet und es gibt wachsende Spannungen zwischen Israel und dem Libanon: War man bislang davon ausgegangen, dass der Krieg zwischen der Hamas und Israel regional beschränkt bleiben wird, muss man nun eine Ausweitung auf mehrere Fronten fürchten.“

Die Situation im Nahen Osten sei ein „Schlamassel“ und niemand habe gerade eine Lösung bereit, um eine wirkliche Besserung in Aussicht stellen zu können, so Stanzl weiter. „In Deutschland ist die Inflation wieder gestiegen: Das hängt zwar primär mit dem Sondereffekt durch staatliche Energie-Hilfen zum Jahresende 2022 zusammen, aber eine Inflationsrate von 3,7 Prozent ist trotzdem weit entfernt vom Ziel der Europäischen Zentralbank von zwei Prozent.“ Es bleibe nach den Inflationsdaten eine nur vage Vorstellung für Anleger übrig, wann die EZB die Zinsen wieder senken werde. Die Arbeitsmarktdaten aus den USA könnten am Freitag erneut stark ausfallen und auch an der Wall Street Zweifel an einer allzu zeitigen Leitzinssenkung der Fed wecken.

Bereits jetzt wackele der erhoffte März, die Märkte sähen hierfür nur noch eine Wahrscheinlichkeit von 60 Prozent. „Zu starke Arbeitsmarktdaten könnten diese Wahrscheinlichkeit unter 50 Prozent sinken lassen und damit den März als ersten Zinssenkungstermin ganz aus dem Spiel nehmen“, sagte Stanzl. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagmorgen schwächer. Ein Euro kostete 1,0917 US-Dollar (-0,27 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9160 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 78,03 US-Dollar, das waren 44 Cent oder 0,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Günther Fielmann gestorben

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Fielmann (Archiv), via dts NachrichtenagenturLütjensee (dts Nachrichtenagentur) – Der Unternehmer Günther Fielmann ist tot. Der Gründer und langjährige Vorstandsvorsitzende der Optikerkette Fielmann sei bereits am Mittwoch im Alter von 84 Jahren an seinem Wohnort Lütjensee in Schleswig-Holstein im Kreise seiner Familie „friedlich eingeschlafen“, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Fielmann hatte seine erste Niederlassung 1972 in Cuxhaven eröffnet. Im Jahr 2012 brachte der Firmengründer die Mehrheitsbeteiligung an dem Konzern in eine Familienstiftung ein, um den bestimmenden Einfluss der Familie zu sichern. In den folgenden Jahren übertrug er die Verantwortung sukzessive auf seinen Sohn Marc Fielmann, der seit 2019 alleiniger CEO der Fielmann-Gruppe ist. Laut Unternehmensangaben betreibt die Optikerkette mittlerweile über 1.000 Niederlassungen und beschäftigt über 23.000 Mitarbeiter weltweit.


Foto: Fielmann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

CSU-Landesgruppe legt Entwurf für "Regierungsprogramm" vor

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CSU-Logo (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die CSU-Landesgruppe im Bundestag will auf ihrer an diesem Wochenende anstehenden Jahresauftakt-Klausur im bayerischen Kloster Seeon den Entwurf für ein „Regierungsprogramm“ beschließen. Kern des Konzepts, über das die „Welt am Sonntag“ berichtet, ist eine Liste mit den „bürgerliche Wohlstands-Projekten“, die die CSU unmittelbar umsetzen möchte, wenn die Union das Kanzleramt zurückerlangt hat.

Aufgeführt werden auch „Ampel-Ideologieprojekte“, die die Christsozialen in Regierungsverantwortung sofort wieder rückgängig machen wollen. Zurückdrehen will die CSU das Heizungsgesetz von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), das von der Ampel eingeführte Bürgergeld, die Abschaltung der letzten Kernkraftwerke, die Schaffung von 5.000 neuen Verwaltungsstellen für die Kindergrundsicherung sowie die von der Koalition beschlossenen Maßnahmen zur schnelleren Einbürgerung. Auch das Selbstbestimmungsgesetz, das die Änderung des Geschlechtseintrags erleichtern soll, und die geplante Cannabis-Legalisierung sollen aus Sicht der CSU gestrichen werden. Der Mittelstand soll steuerlich entlastet werden.

Steuererhöhungen, wie sie die Ampel-Koalition jetzt unter anderem zur Sanierung des Haushalts vorsieht, lehnt die CSU strikt ab. Vielmehr soll es „Steueranreize für Leistungsbereite“ geben, indem Überstunden steuerfrei gestellt werden. Die Steuerpolitik soll sich stärker am Klimaschutz orientieren. Geplant ist, dass Besitzern von Eigenheimen die Kosten für die energetische Sanierung in voller Höhe von der Erbschaftsteuer abgezogen werden kann.

Die CSU begründet ihre Entlastungspläne und den Verzicht auf Steuererhöhungen trotz der Sparzwänge damit, dass dadurch die Konjunktur angekurbelt würde. 20 Milliarden Euro mehr Steuereinnahmen würden demnach zur Verfügung stehen, wenn Deutschland ein Wirtschaftswachstum hätte, das dem Durchschnitt der Eurozonen-Durchschnitt entspräche. Einen Spareffekt, wenn auch im überschaubaren Rahmen, hätten die CSU-Pläne zum Bürgergeld. Sie sehen vor, „Leistungsstreichungen“ so lange vorzunehmen, „wie ein Bürgergeldempfänger sich weigert, zumutbare Arbeit anzunehmen“.

Im November 2019 hatte das Bundesverfassungsgericht die Sanktionsmöglichkeiten gegen Arbeitslosengeldempfänger deutlich eingeschränkt. Sanktionen seien mit dem Grundgesetz unvereinbar, soweit die Minderung nach wiederholten Pflichtverletzungen innerhalb eines Jahres die Höhe von 30 Prozent des maßgebenden Regelbedarfs übersteigt oder gar zu einem vollständigen Wegfall der Leistungen führt. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sagte der „Welt am Sonntag“, man stehe bereit „für eine Politik für Wohlstand, Wachstum und Wiederbelebung nach dem Ende der Ampel“. Man sei „keine Variante der Ampelpolitik“, sondern „der politische Gegenentwurf“.


Foto: CSU-Logo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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