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Fintech-Trends 2024: KI, Tokenisierung, Zahlungsverkehr

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Fintech
Foto von Jeroen van Oerle (Quelle: LOIM)

Jeroen van Oerle, Portfoliomanager bei Lombard Odier Investment Managers (LOIM) berichtet über die wichtigsten Fintech-Trends in der Investment-Branche und aktuelle Chancen:

Obwohl die Fintech-Landschaft sehr dynamisch ist und raschen Veränderungen unterliegt, gehen wir davon aus, dass ein wichtiger Trend im nächsten Jahr die KI-Möglichkeiten im Finanzdienstleistungsbereich sein werden. Es ist unwahrscheinlich, dass generative KI den Finanzsektor umkrempelt, vielmehr wird sie zur Effizienzsteigerung eingesetzt werden. KI im Finanzdienstleistungssektor muss dabei ganz anders betrachtet werden als in anderen Sektoren.

Der gesamte KI-Markt, einschließlich Dienstleistungen und Hardware, dürfte bis 2026 ein Volumen von 900 Mrd. USD erreichen, was eine CAGR von 19 % bedeuten würde. Finanzinstitute machen 20 bis 25 Prozent dieses Gesamtmarktes aus.

Bei Finanzdienstleistungen wird KI am ehesten in den Bereichen Risikobewertung, Betrugsprävention, Marketing und Kundendienst eingesetzt. Ein wichtiger Bereich für Effizienzsteigerungen ist die Forschung und Entwicklung, wobei branchenführende Unternehmen wie PayPal bereits Kosteneinsparungen von 20-40 % erzielt haben, was für die Branche beispielhaft sein könnte.

Breitere Einführung von Zentralbank-Digitalwährungen (CBDCs) und Tokenisierung von Vermögens-werten

Ein weiterer Trend, der diskutiert wird, sind die Zentralbank-Digitalwährungen, die unter dem Gesichtspunkt der finanziellen Eingliederung in unterversorgten Märkten sinnvoll erscheinen. Wir bleiben allerdings vorsichtig, was die breite Einführung in den Industrieländern angeht, da alle Beteiligten weiterhin Zweifel haben. Dennoch werden im nächsten Jahr mehr Länder von der Forschungsphase in die Vorbereitungs- und Umsetzungsphase übergehen, was die Diskussion sicherlich am Leben erhalten wird. Die größten Schritte in Richtung einer digitalen Währung sehen wir in China, gefolgt von anderen Schwellenländern.

Effizientere und kostengünstigere grenzüberschreitende Zahlungen bleiben eine große Chance, insbesondere Echtzeit-Zahlungen in der Fintech-Branche, also die Möglichkeit, Zahlungen nahezu sofort zu tätigen. Die Chancen ergeben sich aus dem Angebot besserer, schnellerer und bequemerer Finanzdienstleistungen, während die Risiken in einer möglichen Störung bestehender Fintech-Angebote oder Zahlungssysteme bestehen. PIX in Brasilien oder UPI in Indien sind Beispiele für das schnelle Wachstumspotenzial alternativer Zahlungen.

Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach alternativen und privaten Vermögenswerten erwarten wir, dass sich der Trend zur Tokenisierung von Vermögenswerten im nächsten Jahr beschleunigen wird, da er dazu beiträgt, Investitionen in bisher illiquide Vermögenswerte für ein breites Publikum zu demokratisieren.

Unternehmen im Zahlungsverkehr mit potenziell hohen Renditen

Zahlungsverkehrsunternehmen werden als sehr attraktiv bewertet angesehen, jedoch gehen wir hier selektiv vor. Derzeit halten wir 20 Titel aus dem Bereich Zahlungsverkehr, was einer durchschnittlichen Position von 1,75 % entspricht. In unseren Top-Holdings finden sich mehrere Zahlungsunternehmen mit maximaler Modellgewichtung (wir haben 1%, 2% und 4% Portfolio-Modellgewichtung). Eine Kombination aus starken Fundamentaldaten, günstigen Bewertungen und den makroökonomischen Aussichten versetzt dieses Segment in eine gute Position, um in den kommenden Jahren hohe Renditen zu erzielen.

Zahlungsdienstleister hatten in den letzten 24 Monaten eine schwierige Zeit in Bezug auf ihre Bewertungen. Steigende Zinsen, Befürchtungen über harte Landungen und die Auswirkungen auf künftige Gewinnschätzungen führten zu einem starken Rückgang der Bewertungen. Die Unternehmen, in die wir investieren, haben jedoch Quartal für Quartal gezeigt, dass sie in der Lage sind, die Erwartungen zu übertreffen und ihre Umsätze und Gewinne weiter zu steigern.

Unserer Meinung nach ist der Markt möglicherweise zu hart mit diesen Unternehmen umgegangen. Es ist ungewiss, wann die Bewertungen für diese Unternehmen, die ein Umsatzwachstum von über 10 % und ein Gewinnwachstum von 12-15 % aufweisen, wieder auf ein normalisiertes Niveau zurückkehren werden. Wir wissen jedoch, dass das zu erwartende Renditeprofil sehr attraktiv ist, wenn sie sich weiterhin so entwickeln wie in der Vergangenheit.

Die Finanzdienstleister (B2B) sind etwas teurer als der Zahlungsverkehr. Die starken und stabilen CFROI-Profile machen diesen Bewertungsunterschied jedoch wieder wett. Wir erwarten kein extrem günstiges makroökonomisches Umfeld für Software, aber wir glauben, dass die Pipelines weiterhin gefüllt bleiben und das kommende Jahr für die meisten Softwareanbieter wie gewohnt verlaufen wird. Dies könnte dazu führen, dass die Titel in ihre Bewertungen hineinwachsen und ihre Sensibilität gegenüber dem Zyklus zeigen. Wenn die Bewertungen auf diesem Niveau bleiben, wird sich auch dieses Segment gut entwickeln.

Zusammenfassend sind wir der Meinung, dass die derzeitigen attraktiven Bewertungen in Verbindung mit einer erneuten Konzentration auf die Rentabilität und zahlreichen Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz sowie unterstützenden Faktoren wie Inflation und Zinssätzen im Jahr 2024 viel Raum für Überraschungen nach oben lassen.

Fintech-Trends 2024: KI, Tokenisierung, Zahlungsverkehr

Foto von Jeroen van Oerle (Quelle: LOIM)

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Europäischer Immobilien-Ausblick 2024

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Immobilien
Foto von Greg Kane (Quelle: PGIM Real Estate)

Hier finden Sie den Europäischen Immobilienausblick von Greg Kane, Head of Europe Investment Research bei PGIM Real Estate:

Zinsentwicklung belastet europäische Immobilienrendite auch in 2024, Core-Objekte könnten 2025 als Kapitalanlage wettbewerbsfähig werden

Die durchschnittlichen Gesamtrenditen europäischer Immobilieninvestitionen werden 2024 wahrscheinlich schwach bleiben, da die gestiegenen Zinsen den Markt weiterhin belasten. Bis 2025 dürften sich die Renditen jedoch wieder erholen, so dass Core-Immobilien im Vergleich zu anderen Anlageklassen wieder wettbewerbsfähig werden.

Das hohe Zinsniveau hat die Fremdkapitalkosten in die Höhe getrieben, und liegt in den meisten europäischen Märkten und Immobiliensektoren über den Spitzenrenditen für Immobilien. Dies sorgt für einen anhaltenden Preisdruck. Infolge der rückläufigen Bewertungen ist das Transaktionsvolumen stark zurückgegangen und hat fast die Tiefststände aus der Zeit der globalen Finanzkrise erreicht. Der drastische Einbruch bei den Transaktionen droht den Marktabschwung weiter zu verschärfen und könnte zu einem übertriebenem Wertanpassungsprozess führen.

 Positiv ist, dass nach unserer Einschätzung etwas mehr als 80 % der erforderlichen Korrektur abgeschlossen ist, um ein langfristig stabiles Renditeniveau wiederherzustellen. Es könnte allerdings aufgrund der anhaltenden Kapitalknappheit zu einer überzogenen Anpassung kommen.

Der Logistiksektor kommt dem angemessenen Marktwert am nächsten

Die Korrektur der Marktrenditen verlief bisher in allen Immobiliensektoren und -märkten relativ gleichmäßig, wobei die Preisanpassung im Logistiksektor einem angemessenen Marktwert (Fair Value) am nächsten zu kommen scheint und daher langfristig einen attraktiven Einstiegspunkt bietet.

Die Abnahme von Logistikimmobilien war in diesem Jahr aufgrund des verlangsamten Wirtschaftswachstums eher schleppend, aber insbesondere die Nachfrage im Zusammenhang mit E-Commerce dürfte im Laufe der Zeit zunehmen, da die Online-Ausgaben in den weniger dicht besiedelten kontinentaleuropäischen Märkten stärker an Bedeutung gewinnen. Wir rechnen mit einem anhaltenden, branchenübergreifenden Mietwachstum in allen Logistik-Subsektoren und-gebieten, wobei sich angesichts der anhaltenden Nachfragesteigerung voraussichtlich ab diesem Jahr neue Chancen ergeben werden.

Steigende Nachfrage nach Rechenzentren und Stabilisierung der Renditen

Im Zuge der digitalen Transformation steigt die Nachfrage nach mehr Rechenzentrumsfläche, wobei das Angebot an Immobilien nicht mit der wachsenden Nachfrage mithalten kann. Die Preise haben bereits deutlich korrigiert und werden voraussichtlich ab 2024/2025 wieder attraktiv sein, sobald sich die Renditen wieder erholt haben. Um den Anforderungen bei Transaktionen in diesem Sektor gerecht zu werden, müssen sich Investoren schon jetzt um den Aufbau von Partnernetzwerken bemühen, wenn sie ihr Kapital erfolgreich einsetzen und die damit verbundenen Chancen nutzen wollen.

Hotels profitieren vom Aufschwung nach der Pandemie

Die starke Erholung der Reisenachfrage nach der Corona-Krise spiegelt sich in einem raschen Umsatzwachstum pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) im Hotel- und Gaststättengewerbe wider, während das Angebot an Hotelzimmern gleichzeitig nur langsam zunimmt. Darüber hinaus ist die Preisentwicklung bei Hotels ebenfalls attraktiv, da der Abschwung in diesem Sektor bereits im Jahr 2020 einsetzte und die gesamte Renditekorrektur deutlich stärker ausfiel als in anderen wichtigen Immobiliensektoren. Auch wenn der Druck auf die Verbraucherausgaben eine mögliche Belastung darstellt, könnte die Branche in der nächsten Zyklusphase taktische Anlagechancen bieten.

Knappes Wohnungsangebot und geringe Verfügbarkeit deuten auf solides Mietwachstum hin

Der Wohnungsbau hat auf den europäischen Märkten zugenommen, aber das Angebotsdefizit bleibt mit rund 500.000 Einheiten in 13 Großstädten nach wie vor erheblich. Zusammen mit den niedrigen Leerstandsquoten und der steigenden Nachfrage nach Mietwohnungen im Vergleich zu Eigentumswohnungen aufgrund der derzeit hohen Hypothekenzinsen sprechen diese Faktoren für solide Einkommensaussichten, auch wenn eine Zunahme der Transaktionen davon abhängt, ob die Märkte einen angemessenen Marktpreis erreichen.

Innerhalb des Wohnungssektors sind einige Nischensegmente hervorzuheben, insbesondere Wohnraum für Studenten. In vielen relevanten europäischen Universitätsstädten steigt die Nachfrage vor dem Hintergrund einer Angebotsknappheit, die in allen Sektoren und Märkten recht einheitlich ist. Die Erfahrungen in Großbritannien während des letzten Zyklus haben gezeigt, dass Betreiber mit einem guten Geschäftsmodell ein hohes Mieteinkommen erzielen können. Und zwar vor allem, wenn sie qualitativ hochwertige, auf die Ansprüche der Studierenden ausgerichtete Wohnungsangebote bereitstellen.

ESG-Nutzerpräferenz und Kapitalbedarf zur Steigerung der Wertentwicklung von Büroimmobilien

Der europäische Büroimmobilienbestand ist größtenteils veraltet und wird, ohne erhebliche Investitionen, nicht einmal in Jahr 2050 den modernen ESG-Standards entsprechen.

Die Renditen für Immobilieninvestitionen werden in allen Immobiliensektoren auch im Jahr 2024 schwach bleiben. Kurzfristig bieten sich Investitionsmöglichkeiten in Märkten mit dem größten strukturellen Wachstum und dort, wo eine Neubewertung stattgefunden hat. Sobald die Wertkorrektur in eine Erholungs- und Wachstumsphase übergeht, dürften sich die Zahl an Opportunitäten spürbar erhöhen.

Europäischer Immobilien-Ausblick 2024

Foto von Greg Kane (Quelle: PGIM Real Estate)

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Rackete beklagt mangelnden Klimaschutz

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Carola Rackete (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Spitzenkandidatin für die Linke bei der Europawahl 2024, Carola Rackete hat einen mangelnden Klimaschutz beklagt. „Wir sind meilenweit von effektivem Klimaschutz entfernt“, sagte sie dem Podcast „Die Boss – Macht ist weiblich“ des „Stern“. Die Dringlichkeit der Klimakrise habe sie die Brücke vom Aktivismus zur Politik schlagen lassen.

Zur Kandidatur bewogen habe sie letztlich der Rechtsruck in Europa, so Rackete. „In diesem Moment ist es wichtig, linke Institutionen zu schützen.“

Auf das Label der Kapitänin und Seenotretterin will Carola Rackete heute nicht mehr reduziert werden. „Matteo Salvini hat diesen Personenkult um mich befeuert, beziehungsweise letztlich auch erst erschaffen. Ich finde Personenkult generell schwierig“, sagte sie. „Dass die Seenotrettung der Auslöser der Fluchtbewegung wäre, ist Quatsch“, sagte Rackete über die Situation im Mittelmeer. „Die Bergrettung ist ja auch nicht der Auslöser der Bergunfälle.“

Ihrer Ansicht nach steht vor allem der Lobbyismus in den Parlamenten dem Allgemeinwohl entgegen. „Brüssel ist die zweitgrößte Lobbyhochburg der ganzen Welt“, so Rackete. „Schlimmer ist es nur in Washington.“


Foto: Carola Rackete (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Weltwirtschaftsforum warnt vor KI-generierter Desinformation

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Junge Frau mit Smartphone (Archiv), via dts NachrichtenagenturCologny (dts Nachrichtenagentur) – In seinem diesjährigen Bericht über globale Risiken warnt das Weltwirtschaftsforum (WEF) insbesondere vor KI-generierter Fehlinformation und Desinformation. Für die am Mittwoch veröffentlichte Einschätzung globaler Risiken wurden laut WEF insgesamt 1.490 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Regierung, der internationalen Gemeinschaft und der Zivilgesellschaft befragt. Eine Mehrheit von ihnen sieht mindestens ein moderates Risiko für globale Katastrophen in den nächsten zwei Jahren, für einen Zeitraum von zehn Jahren wird mehrheitlich mit einem erhöhten Risiko für globale Katastrophen gerechnet.

Insgesamt 53 Prozent der Befragten zählen KI-generierte Fehl- und Desinformation zu den fünf wahrscheinlichsten Ursachen für eine globale materielle Krise im Jahr 2024. Höher ist die Einigkeit unter den Experten lediglich bei der Rolle von Extremwetter: 66 Prozent sehen diese als eine der fünf wichtigsten globalen Risiken.

Für einen Zeitraum von zwei Jahren werden die Auswirkungen von Fehl- und Desinformation am höchsten eingeschätzt, auf Platz zwei folgen Extremwetterereignisse. Auf den weiteren Plätzen folgen gesellschaftliche Polarisierung, Cybersicherheit, bewaffnete zwischenstaatliche Konflikte, Mangel an wirtschaftlichen Möglichkeiten, Inflation, unfreiwillige Migration, ökonomischer Abschwung und Umweltverschmutzung.

Auffällig ist, dass Desinformation und Extremwetterereignisse von allen Fachbereichen und altersunabhängig als die bedeutendsten beiden kurzfristigen Risiken benannt wurden. Darin dürften sich insbesondere die schnelle technologische Entwicklung und die zahlreichen diesjährigen Wahlen widerspiegeln: 2023 standen Fehl- und Desinformation noch auf Platz 15 des Risiken-Rankings. Die Auswirkungen von Extremwetter sind dagegen eine beständige Sorge, die auch in den Vorjahren auf den vorderen Plätzen lag.

Langfristig sind es vor allem Umweltrisiken, deren Auswirkungen die befragten Experten als besonders schwerwiegend einschätzen. Die Plätze eins bis vier werden durch Extremwetterereignisse, kritische Veränderungen in Erdsystemen, den Verlust von Biodiversität und dem Kollaps von Ökosystemen sowie einem Mangel an natürlichen Ressourcen belegt. Des- und Misinformation sowie nachteilige Auswirkungen von KI-Technologien folgen nunmehr auf den Plätzen fünf und sechs.


Foto: Junge Frau mit Smartphone (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wissing verfehlt laut Gutachten Ziele bei Brückenmodernisierung

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Halbseitig gesperrte Brücke (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundesverkehrsministerium (BMDV) wird seine Ziele zur Brückenmodernisierung wohl verfehlen. Das geht aus einem Bericht des Bundesrechnungshofs an den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags hervor, über den das „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe) berichtet.

„Der Bundesrechnungshof geht davon aus, dass das BMDV den Zeitplan seines Brückenmodernisierungsprogramms nicht einhalten wird und die ausführende Autobahn GmbH dies auch gar nicht kann“, heißt es in dem Gutachten. Der Bundesrechnungshof warnt vor einem weiteren Verfall sowie Brückensperrungen, sollte die Brückenmodernisierung nicht priorisiert werden. „Ohne weitere Maßnahmen wird die Autobahn GmbH den Verfall der Autobahnbrücken nicht stoppen können.“ Dazu benötige die Autobahn GmbH ausreichendes Personal und zweckgebundene Haushaltsmittel, schreibt der Bundesrechnungshof.

Die Rechnungsprüfer kritisieren zudem, dass das Verkehrsministerium den Anschein erweckt habe, dass es die Situation im Griff habe und die Modernisierung von Brücken im Zuge von Bundesfernstraßen bis zum Jahr 2032 im Wesentlichen abgeschlossen sei. „Dies wird aber nicht der Fall sein“, heißt es in dem Bericht. Zum einen habe das BMDV die Zahl der zu modernisierenden Teilbauwerke unterschätzt, zum anderen habe es versäumt zu berücksichtigen, dass die Autobahn GmbH selbst aufgrund von Personalmangel nicht plane, das Ziel zu erreichen.

Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) wollte in einem besonders wichtigen Autobahn-Teilnetz bis spätestens zum Jahr 2032 alle maroden Brücken modernisieren lassen. Dabei geht es um 5.246 Teilbauwerke, die laut dem „Zukunftsprogramm Brückenmodernisierung“ saniert werden sollten.


Foto: Halbseitig gesperrte Brücke (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Weselsky kokettiert mit Job als Bahn-Chef

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Claus Weselsky (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – GDL-Chef Claus Weselsky kann sich vorstellen, selbst Bahn-Chef zu werden. „Ich bringe auf jeden Fall 150 Prozent mehr Eisenbahn-Sachverstand ein als das Management, das derzeit am Werke ist“, sagte er dem Sender ntv.

Gleichwohl müsse ein Wechsel an die Bahn-Spitze „wohl abgewogen sein“. Denn so ganz einfach ginge das nicht, sagte Weselsky. Wenn er im September den Posten als GDL-Chef räume, sei beruflich noch nicht zwingend Schluss, so der 64-Jährige. Seine Erfahrung und sein Wissen wolle er auf jeden Fall einbringen und daher stehe er zur Verfügung.

Weselsky sagte, dass er schon heute von vielen Menschen nicht als oberster Lokführer, sondern als etwas anderes wahrgenommen würde – nämlich als Chef der Deutschen Bahn (DB): „Oftmals werde ich als Bahn-Chef angesprochen“, sagte er. „Das finde ich witzig. Wahrscheinlich bestehen noch Hoffnungen, dass ich die Bahn wirklich mal wieder auf Vordermann bringe. Was übrigens auch eines unserer Ziele ist, die Eisenbahn wieder zu einem pünktlichen und zuverlässigen Verkehrsmittel zu machen.“

Weselsky geht bald in den Ruhestand bei der GDL, er tritt bei den Gewerkschaftswahlen in acht Monaten nicht mehr an. Der Gewerkschafter ist seit 2008 Bundesvorsitzender der GDL und sitzt außerdem im Aufsichtsrat der DB Regio AG. Nachfolger von Weselsky an der GDL-Spitze soll im Herbst Mario Reiß werden, bislang Mitglied des Betriebsrates der DB Cargo Deutschland und einer der Stellvertreter Weselskys bei der GDL.


Foto: Claus Weselsky (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Faeser verspricht "hohe Priorität" für Sicherheit bei Handball-EM

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Nancy Faeser (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) will dem Thema Sicherheit bei der Handball-Europameisterschaft in Deutschland eine „hohe Priorität“ einräumen. „Dafür werden auch jetzt unsere Sicherheitsbehörden sorgen“, sagte sie am Mittwoch.

Der bei dem Turnier erwartete große Besucheransturm zeige, dass Deutschland eine „Sportnation“ sei, fügte die SPD-Politikerin hinzu. „Wir wollen auch bei der Handball-Europameisterschaft ein guter Gastgeber sein.“ Dabei stehe man „für Respekt und Vielfalt“.

Zum Auftakt der Handball-EM spielt Deutschland am Mittwochabend in Düsseldorf gegen die Schweiz. Weitere Vorrundengegner sind Nordmazedonien und Frankreich. Das Finale der Handball-EM soll am 28. Januar in Köln stattfinden.


Foto: Nancy Faeser (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Christoph Parzer zieht im Goldenen Hirschen ein

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Christoph Parzer und Inge Krebs-Hinterwirth Foto: Karl Steinegger

Boutique Hotel Zum Goldenen Hirschen in Gmunden/Oberösterreich
Spitzenkoch Christoph Parzer zieht im Goldenen Hirschen ein

Das Boutique Hotel Zum Goldenen Hirschen von Familie Krebs-Hinterwirth zählt nach dem aufwändigen Umbau zu den stylischsten Übernachtungsadressen im Salzkammergut. Seit exakt 400 Jahren ist das Haus am Platz beliebter Kulinarik-Treffpunkt inmitten der quirligen Seestadt Gmunden. Mit der Tradition tief verwurzelt aber den Blick immer in die weite Welt hinaus: Dieser Lifestyle prägt auch den Führungsstil von 2-Haubenkoch Christoph Parzer, der ab Ende Jänner den Betrieb leiten wird.

Steile Karriere:

In der Linzerstraße 4 in Gmunden finden Individualisten ein kleines, sehr feines Hotel am Traunsee. Hier zieht nun der ambitionierte Gastronom und 2-Haubenkoch Christoph Parzer ein. Die Leidenschaft fürs Kochen wurde ihm als Jugendlicher von seinem Vater, Johann Parzer, vorgelebt. Im elterlichen Betrieb, der Orther Stube, startete dann auch seine Karriere. Bereits 2005 wurde der gebürtige Gmundner als einer der jüngsten Küchenchefs Österreichs mit einer Gault-Millau-Haube ausgezeichnet. Neun Jahre lang führte er das renommierte Restaurant im Schloss Ort, bevor er die Klosterstube in Traunkirchen zur Gourmetadresse am Traunsee etablierte. Vor 5 Jahren übernahm der 37-Jährige dann das Restaurant Fortino. Seine Produkte sind ein Mix aus regionaler Herkunft und weiter Welt. Gourmets pilgerten außerdem wegen der perfekt zubereiteten Steaks nach Wels. 5 Jahre lang wirkte er im Fortino als Unternehmer und Spitzenkoch, welches regelmäßig von den Restaurantführern unter die besten Adressen Österreichs gereiht wurde. Nun kehrt er retour in seine Heimatstadt, wo er das Hotel Zum Goldenen Hirschen leiten wird.

Zurück in Gmunden:

Dort wo sich Traunsee und Traun vereinen, wird ab Ende Jänner kulinarisch Großartiges geboten. Etwa Köstlichkeiten von Flusskrebsen, Regenbogenforellen oder Karpfen – das Beste aus Fluss und See. Parzer und sein Team bringen unterschiedliche Esskulturen und Traditionen zusammen. Das bekannte und geliebte Bodenständige von hier, das fast Vergessene aus den ehemaligen Kronländern, das Beste aus der weltgewandten Hofküche von damals und der Hochküche von heute wird gekonnt vereint. Aber auch hier muss man nicht auf Parzers beliebte Steaks verzichten und ab April werden Gourmets am Chefs Table bei einem Tastingmenü mit 7 bis 9 Gängen inklusive Weinbegleitung verwöhnt. Die Weinkarte zeigt 400 Positionen, von erschwinglich bis zu Spitzen Bouteillen samt Jahrgangstiefe. In der Wirtsstube sorgen heimische, handgewebte Stoffe in den Dirndfarben Rosa und Grün sowie feine Keramik für Extravaganz. Klassisch und kuschelig ist das Ambiente mit dem original Schleiss Kachelofen und regionaltypischen Wirtshaustischen. Für Feierlichkeiten stehen die Räumlichkeiten „Keramikstüberl“, „Hirschensaal“ und „Weinstube“ zur Verfügung. Im Gastgarten genießen in der warmen Jahreszeit Sommerfrischler im Schatten der 1000jährigen Linde Feines vom Grill.

Öffnungszeiten Restaurant:

Dienstag bis Samstag von 11.30 bis 13.30 und von 18.00 bis 21.00 Uhr geöffnet, Sonntag und Montag Ruhetag.
Kulinarische Besonderheiten: Business Lunch bzw. Mittagsmenü, Dienstag bis Freitag von 11.30 bis 13.30 Uhr; Chefs Table-Tastingmenü mit 7 bis 9 Gängen inklusive Weinbegleitung, ab Ende April (Freitag und Samstag)
Tischreservierungen gerne unter +43 (0) 7612 23444 oder info@hirschengmunden.at

Bild Christoph Parzer und Inge Krebs-Hinterwirth
Foto: Karl Steinegger

Quelle A.R.T. Redaktionsteam Ges.m.b.H.

Autorin Alice Hasters unterstellt Wagenknecht Nationalismus

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Sahra Wagenknecht am 08.01.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bestseller-Autorin Alice Hasters wirft Sahra Wagenknecht und ihrer neu gegründeten Partei Nationalismus und ein falsches Verständnis von linker politischer Haltung vor. „Mein größtes Problem mit ihr ist ihr Nationalismus“, sagte Hasters der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Wagenknecht werfe einer sogenannten Elite vor, sich nur um sich selbst zu kümmern, „aber sie tut dasselbe wie die angeblichen Lifestyle-Linken, wenn sie sagt, Deutschland müsse sich mehr abgrenzen, damit es den Leuten hier besser geht“, so die Autorin. Sie frage sich: „Warum kann Wagenknecht nicht einfach jungen Menschen die Hand reichen, die auch von linken Emotionen getrieben sind? Warum sagt sie nicht: Es ist gut, dass ihr euch gegen Diskriminierung einsetzt.“

Wagenknecht, langjährige Spitzenpolitikerin der Linken, hatte am Montag die Gründung einer eigenen Partei namens „Bündnis Sahra Wagenknecht“ verkündet.


Foto: Sahra Wagenknecht am 08.01.2024, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

HEM zum dritten Mal in Folge Spitzenreiter bei Kunden

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Erneut behauptet HEM seine Spitzenposition in der Kunden-Studie der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien mbH (DtGV). In der Tankstellen-Branche konnte die Marke der Deutschen Tamoil GmbH damit bereits zum dritten Mal in Folge eine Erstplatzierung in der Kategorie Kundenzufriedenheit und zum zweiten Mal in der Rubrik Preis-Leistung erreichen. Damit stellt das Tankstellenunternehmen eindrucksvoll unter Beweis, dass ein hervorragender Service, gute Leistungen und faire Preise das A und O der deutschen Mobilitätsgesellschaft bleiben. „Über die erneute Auszeichnung der DtGV freuen wir uns sehr. Diese Wertschätzung ist ein besonderes Zeugnis der engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf unseren Tankstellen, die Tag für Tag ihr Bestes geben, um unsere Kunden perfekt zu betreuen“, sagt Geschäftsführer Carsten Pohl.

In der aktuellen Studie „Deutscher Kunden-Award 2023/24“ konnte sich die Tankstellenmarke HEM durchsetzen und gilt damit als „Branchen-Champion“. Auch für seinen hervorragenden Kundenservice erhält die Tankstellenkette eine solide Bewertung und schafft es mit ihrem Bistro Vital auf den dritten Platz und in der Gesamtwertung in die Top 10.

Die Durchführung der Studie basiert auf unabhängigen Tests, Prüfungen und Befragungen, die nicht allein auf spezifische Wirtschaftssegmente eingehen, sondern die Meinung von Verbraucherinnen und Verbrauchern in den Mittelpunkt stellen. Das Kundenurteil zeigt, dass sich HEM als eine robuste Marke im Markt behaupten kann. Die Auszeichnungen in den Kategorien Kundenzufriedenheit und Preis-Leistung stehen dabei maßgeblich im Zeichen der engagierten Arbeit der Tankstellenbetreibenden und ihrer Teams vor Ort. Im Einklang mit dem Motto „Miteinander und füreinander“ verkörpern die HEM-Mitarbeitenden die Unternehmenswerte und gewährleisten durch ihren Einsatz, dass die Qualität von Dienstleistungen und Produkten für die Kunden nachhaltig spürbar wird. In der Tankstellen-Branche konnte die Marke der Deutschen Tamoil GmbH damit bereits zum dritten Mal in Folge eine Erstplatzierung in der Kategorie Kundenzufriedenheit und zum zweiten Mal in der Rubrik Preis-Leistung erreichen. Damit stellt das Tankstellenunternehmen eindrucksvoll unter Beweis, dass ein hervorragender Service, gute Leistungen und faire Preise das A und O der deutschen Mobilitätsgesellschaft bleiben. „Über die erneute Auszeichnung der DtGV freuen wir uns sehr. Diese Wertschätzung ist ein besonderes Zeugnis der engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf unseren Tankstellen, die Tag für Tag ihr Bestes geben, um unsere Kunden perfekt zu betreuen“, sagt Geschäftsführer Carsten Pohl.

In der aktuellen Studie „Deutscher Kunden-Award 2023/24“ konnte sich die Tankstellenmarke HEM durchsetzen und gilt damit als „Branchen-Champion“. Auch für seinen hervorragenden Kundenservice erhält die Tankstellenkette eine solide Bewertung und schafft es mit ihrem Bistro Vital auf den dritten Platz und in der Gesamtwertung in die Top 10.

Die Durchführung der Studie basiert auf unabhängigen Tests, Prüfungen und Befragungen, die nicht allein auf spezifische Wirtschaftssegmente eingehen, sondern die Meinung von Verbraucherinnen und Verbrauchern in den Mittelpunkt stellen. Das Kundenurteil zeigt, dass sich HEM als eine robuste Marke im Markt behaupten kann. Die Auszeichnungen in den Kategorien Kundenzufriedenheit und Preis-Leistung stehen dabei maßgeblich im Zeichen der engagierten Arbeit der Tankstellenbetreibenden und ihrer Teams vor Ort. Im Einklang mit dem Motto „Miteinander und füreinander“ verkörpern die HEM-Mitarbeitenden die Unternehmenswerte und gewährleisten durch ihren Einsatz, dass die Qualität von Dienstleistungen und Produkten für die Kunden nachhaltig spürbar wird.

Bild:In der Tankstellen-Branche konnte die Marke HEM der Deutschen Tamoil GmbH bereits zum dritten Mal in Folge eine Erstplatzierung in der Kategorie Kundenzufriedenheit erreichen. Bildquelle 1: Deutsche Tamoil GmbH

Quelle:PUNKT Gesellschaft für Public Relations mbH