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Messi zum Weltfußballer des Jahres gewählt

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Lionel Messi (Nationalmannschaft Argentinien) (Archiv), Markus Ulmer/Pressefoto Ulmer via dts NachrichtenagenturLondon (dts Nachrichtenagentur) – Lionel Messi von Inter Miami ist zum Weltfußballer des Jahres 2023 gekürt worden. Am Montagabend wurde der Argentinier in London von der Fifa ausgezeichnet. Er setzte sich gegen Erling Haaland von Manchester City und Kylian Mbappé von Paris Saint-Germain durch. Als bester Torhüter wurde Ederson von Manchester City ausgezeichnet.

Trainer des Jahres einer Männermannschaft wurde Pep Guardiola von Manchester City. Sarina Wiegman, Chefcoach der englischen Nationalmannschaft, wurde Trainerin des Jahres einer Frauenmannschaft


Foto: Lionel Messi (Nationalmannschaft Argentinien) (Archiv), Markus Ulmer/Pressefoto Ulmer via dts Nachrichtenagentur

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Hessen: Zwei Tote nach Schüssen in Discounter

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Polizeiabsperrung (Archiv), via dts NachrichtenagenturDarmstadt (dts Nachrichtenagentur) – In Südhessen ist es am Montagabend zu einer Schussabgabe gekommen, in deren Folge zwei Menschen starben. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein 48-jähriger Mann gegen 19.15 Uhr einen Einkaufsmarkt betreten und im Anschluss mehrfach gezielt auf eine 38-jährige Angestellte des Marktes geschossen und sich danach selbst getötet, teilte das Polizeipräsidium Südhessen mit. Die Frau erlag ihren Verletzungen.

Zum Zeitpunkt der Tat hätten sich neben dem Personal mehrere Kunden in dem Markt aufgehalten. Sie blieben körperlich unverletzt, werden aber durch die Polizei und einen Seelsorger betreut. Nach ersten Erkenntnissen bestand zwischen der Getöteten und dem 48-jährigen Mann eine persönliche Beziehung. Die Ermittlungen dauern an.


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Oxfam-Bericht: Göring-Eckardt warnt vor Folgen von Ungleichheit

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Katrin Göring-Eckardt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Katrin Göring-Eckardt, Bundestagsabgeordnete der Grünen, warnt vor den Folgen der immer größer werdenden Schere zwischen Arm und Reich auf der Welt. „Ungleichheit stellt Gesellschaften vor Zerreißproben“, schrieb die Grünen-Politikerin am Montag auf Twitter. Die am Morgen veröffentlichte Studie der Entwicklungsorganisation Oxfam sei ein weiterer Beleg dafür.

„Superreiche müssen ihren Teil zur Gesellschaft beitragen, finanziell und damit auch zum Zusammenhalt“, so Göring-Eckardt.

Laut Oxfam haben die fünf reichsten Männer der Welt ihr Vermögen seit 2020 von 405 Milliarden US-Dollar auf 869 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt. Dagegen haben die ärmsten 60 Prozent, 4,77 Milliarden Menschen, seit 2020 zusammen 20 Milliarden US-Dollar Vermögen verloren. Das Gesamtvermögen der fünf reichsten Deutschen ist der Studie zufolge seit 2020 inflationsbereinigt um rund drei Viertel (73,85 Prozent) gewachsen, von etwa 89 auf etwa 155 Milliarden US-Dollar.

Auch der Aktienbesitz kommt laut Oxfam in erster Linie den reichsten Menschen der Welt zugute: Das weltweit reichste Prozent besitzt demnach 43 Prozent des gesamten Finanzvermögens. In Deutschland besitzt das reichste Prozent 41,1 Prozent des gesamten Finanzvermögens.


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München: Wetterdienst warnt vor gefrierendem Regen

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Schneebedeckte Straße (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt im Stadt- und Kreisgebiet München vor gefrierendem Regen und Glatteis in der Nacht zu Mittwoch. „Im Zusammenhang mit einer vorübergehend nach Norden wandernden
Luftmassengrenze gehen die aufkommenden Schneefälle gebietsweise in
Regen über“, teilte der DWD am Montagabend mit.

Dieser gefriere auf den Böden: „Die Regenfälle
dauern zum Teil einige Stunden an, sodass sich Eispanzer bilden
können mit entsprechenden Auswirkungen auf Verkehr und Infrastruktur“, so der DWD. Die Situation könne bis zum späten Mittwochabend anhalten.


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Ampel-Treffen mit Bauernvertretern: Klöckner kritisiert Ergebnisse

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Julia Klöckner (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Unionsfraktion und ehemalige Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat sich kritisch zu den Gesprächen der Ampel-Faktionschefs mit Landwirtschaftsvertretern geäußert. „Beraten ist an sich ja noch kein Wert, wenn man nicht weiß, was rauskommt“, sagte Klöckner am Montag dem TV-Sender „Welt“.

Die Forderung der Bauern nach Rücknahme des geplanten schrittweisen Abbaus von Steuervergünstigungen für Agrardiesel findet Klöckner nachvollziehbar, denn die Agrardiesel-Rückvergütung sei gar keine Subvention: „Ich sehe es wie die Landwirte; es ist deshalb keine Subvention, weil es eine Rückerstattung für die Nichtnutzung zum Beispiel für Straßen, Autobahnen et cetera ist. Landwirte fahren ihre Landmaschinen auf den Feldwegen, die sie teilweise mitfinanzieren, auf den Äckern – und nicht klassisch auf den Straßen“, so Klöckner.

Auch die von ihrem Nachfolger Cem Özdemir (Grüne) ins Spiel gebrachte Tierwohlabgabe auf tierische Produkte überzeugt Klöckner so nicht – obwohl sie in ihrer Amtszeit als Landwirtschaftsministerin eine ganz ähnliche Idee für die Entlastung von Landwirten zur Diskussion gestellt hatte. Ihr Vorschlag „wurde übrigens damals abgelehnt von den Grünen“, so Klöckner. Aber es sei schon richtig: „Wer Tierwohl will, muss auch dazu bereit sein, mehr dafür zu zahlen.“ Stallumbauten und Tierwohlkennzeichen – „das alles kostet mehr Geld, und wenn Verbraucher das sozusagen bestellen bei den Landwirten, dann muss das auch irgendjemand zahlen.“ Das könne man über einen Tierwohlcent oder einen Soli oder einen Tierwohlfonds machen.

„Wichtig ist halt, dass das durchgerechnet, durchfinanziert und auch konzeptioniert ist.“ In ihrer Borchert-Kommission haben man das getan; ob das bei Cem Özdemir auch der Fall sei, müsse man sich „erstmal anschauen“, so Klöckner. „Was Herr Özdemir will, weiß keiner so genau. Er kommt ja jede Woche mit neuen Vorschlägen, die dann aber nicht umgesetzt werden.“


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Handelsschiff vor Jemens Küste von Rakete getroffen

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Jemen (Archiv), via dts NachrichtenagenturLondon (dts Nachrichtenagentur) – Ein Containerschiff wurde vor der Küste des Jemen im Golf von Aden von einer Rakete getroffen. Das berichtet die britische Marine Behörde „United Kingdom Maritime Trade Operation“ am Montag.

Demnach sei das Schiff rund 175 Kilometer vor der Küste „von oben von einer Rakete“ getroffen worden. Es habe keine Verletzten gegeben, der Frachter sei weiterhin seetüchtig, laufe jedoch einen nahe gelegenen Hafen an.

Das Zentralkommando der Vereinigten Staaten bestätigte den Vorfall. Demnach handelt es sich bei dem getroffenen Fahrzeug um ein Containerschiff, das einem US-Unternehmen gehört und unter der Flagge der Marshallinseln fährt. Die Rakete sei aus dem von den Huthi-Rebellen kontrollierten Gebiet im Jemen abgefeuert worden, hieß es.

Die Rebellen hatten nach den jüngsten Luftangriffen auf ihre Stellungen durch die USA, Großbritannien und weitere Verbündete angekündigt, weiterhin Schiffe mit mutmaßlichen Verbindungen zu Israel attackieren zu wollen.


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Wagenknecht findet Remigration "inhuman"

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Sahra Wagenknecht (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Sahra Wagenknecht hat sich anlässlich der Kür des `Unwortes des Jahres` kritisch zu rechten Remigrationsplänen geäußert. Die aktuell hohen Migrationszahlen müssten zwar reduziert werden, aber es sei „inhuman“, bereits integrierte Migranten in das Land ihrer Kindheit abzuschieben, sagte Wagenknecht am Montag dem TV-Sender „Welt“. Es handele sich um zwei verschiedene Debatten.

„Es gibt ganz viele Zuwanderer, die sich auch in Deutschland sehr gut integriert haben, die fleißig arbeiten, die einem ganz normalen Leben nachgehen. Und wenn die jetzt Angst haben müssen, dass irgendwann eine Regierung in Deutschland entscheidet, dass sie womöglich in Länder zurückgeschoben werden, die sie vielleicht gerade mal aus ihrer Kindheit kennen, dann ist das nicht nur inhuman, sondern das ist natürlich auch ein Schlag gegen Integrationsbemühungen. Wenn Menschen sich gar nicht zu Hause fühlen könnten, weil man ihnen signalisiert, das ist hier gar nicht euer Zuhause, ist das das Gegenteil dessen, was erfolgreiche Integration ausmachen sollte.“

Die Remigrationsdebatte müsse man ganz grundsätzlich von der Diskussion über die aktuellen Migrationszahlen unterscheiden, forderte Wagenknecht. Bei denen, „die unmittelbar in diesem Jahr, im letzten Jahr oder auch jetzt noch nach Deutschland kommen, da muss es wirklich ein Signal geben: Wir können nur denen Schutz gewähren, die wirklich einen Asylanspruch haben“, so Wagenknecht. „Die Zahlen sind zu hoch, das muss reduziert werden. Aber wir sollten jetzt auch nicht – und ich halte das wirklich für eine gefährliche Debatte – eine Unruhe schaffen.“

Der Begriff „Remigration“ ist zum „Unwort des Jahres“ 2023 gekürt worden. Das Wort sei in der Identitären Bewegung, in rechten Parteien sowie weiteren rechten bis rechtsextremen Gruppierungen zu einem „Euphemismus für die Forderung nach Zwangsausweisung bis hin zu Massendeportationen von Menschen mit Migrationsgeschichte“ geworden, teilte die Jury am Montag mit.


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Mecklenburg-Vorpommern will "Zukunftsprogramm" für ländlichen Raum

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Bauer mit Traktor (Archiv), via dts NachrichtenagenturSchwerin (dts Nachrichtenagentur) – Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) fordert vor dem Hintergrund der Bauernproteste ein Innovationsprogramm für den ländlichen Raum. „Wir brauchen einen Paradigmenwechsel, wir brauchen ein Zukunftsprogramm für Landwirtschaft und ländliche Räume“, sagte er dem Sender Phoenix.

Er sei überzeugt, dass dann auch der Bauernverband „auf diese Brücke“ mitgehe. Der ländliche Raum, so der SPD-Politiker, sei der „Garant für Klimaschutz, Artenschutz, sauberes Wasser und gesunde Ernährung“, dies müsse von Politik und Gesellschaft anerkannt werden. „Wir wollen auch in der Zukunft, dass der ländliche Raum maßgeblich die erneuerbaren Energien produziert und warum soll diese Branche nicht ein Anreizprogramm bekommen, dass wir von den Feldern auch Energieproduktionen vorantreiben“, so Backhaus.

Er kritisierte, dass Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir in den letzten zwei Jahren Bundesmittel in einer Höhe von 500 Millionen Euro für die ländlichen Räume gestrichen habe. „Es werden keine Kindergärten gebaut, es werden keine Schulen gebaut, keine Infrastrukturen und das ist natürlich auch der Frust der Bauern, dass im ländlichen Raum keine Investitionen mehr getätigt werden können“, so Backhaus.

Außerdem kritisierte der Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern die Konzentration bei Großgrundbesitzern und Lebensmittelkonzernen. Derzeit sei es so, dass „vermeintliche Subventionen“ zum großen Teil bei Bodeneigentümern und großen Lebensmittelkonzernen landeten. „Da muss man doch einfach mal erkennen, dass der Landwirt und insbesondere die junge Generation nicht mehr bereit ist, in diesen Bereich zu investieren, und keine Zukunft für sich sieht“, beklagte der SPD-Politiker.

„85 Prozent der Lebensmittel werden über Lebensmitteldiscounter umgesetzt, die bestimmen die Preise und wir haben keine kostendeckenden Produktionspreise und da muss man ran“, so Backhaus.


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Rufe aus Landwirtschaft nach Tierwohlabgabe

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Schaf (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft (ABL), Martin Schulz, spricht sich für eine Tierwohlabgabe zur Unterstützung der Landwirtschaft aus. „Die Tierwohlabgabe würde für die Betriebe Planungssicherheit bedeuten und für die Tiere ein besseres Leben“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Das ist eine gute Sache.“

Vor dem Hintergrund der Bauernproteste hatte Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) eine solche Abgabe auf tierische Produkte erneut ins Spiel gebracht.

Schulz dringt zudem auf die Umsetzung der Reformvorschläge für den Agrarsektor, die in der Borchert-Kommission und der Zukunftskommission Landwirtschaft erarbeitet worden waren. „Ich war Teil der Borchert-Kommission, und wir sind alle enttäuscht, dass davon bisher nichts umgesetzt wurde“, sagte er am Montag. Auch die Vorschläge der ZKL würden immer noch auf ihre Umsetzung warten. „Das muss endlich kommen.“

Neben einer Tierwohlabgabe plädiert die ABL für eine sozial gerechtere und degressiver gestaltete Verteilung von Fördermitteln der EU. Derzeit seien die größten Subventionsempfänger keine Bauern, sondern Firmen aus anderen Branchen, die tausende Hektar gekauft hätten und sich ein Zubrot verdienen würden. Die Ökoregeln, die es seit 2023 gibt, sollten nicht nur die Mehrkosten ausgleichen, sondern einkommenswirksam sein, so Schulz.

„Und die Bauern könnten politische Unterstützung brauchen bei Verhandlungen mit Molkereien und Schlachthöfen“, sagte der Landwirt. „Aktuell wissen viele am 1. des Monats nicht, wie viel sie am 30. für ihre Milch bekommen. So kann man nicht wirtschaften.“

Ohne Reformen werde der Unmut unter den Landwirten anhalten und sich auch weiterhin in Demonstrationen äußern, so Schulz. „Die Bauern werden weiter protestieren, wenn man ihnen keine Perspektive bietet“, sagte er. „Wenn die Kürzungen bleiben, dafür aber an anderer Stelle Unterstützung kommt, kann man darüber sprechen. Aber wenn die Politik gar nicht bereit ist zu verhandeln, wird es weiter Proteste geben.“


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Banken warnen vor Einkommensgrenzen für Wohnungskredite

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Hausfassade (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die deutschen Banken fürchten neue Hindernisse beim Bau und Kauf von Wohnimmobilien. Sie warnen in einem Brandbrief an Finanzminister Christian Lindner (FDP), über den das „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe) berichtet, vor einem geplanten Gesetz, auf dessen Basis die Finanzaufsicht einkommensabhängige Grenzen bei der Vergabe von Wohnimmobilienkrediten einführen könnte.

„Wir halten dies in einer Zeit, in der rund 700.000 Wohnungen fehlen, der Wohnungsneubau fast zum Erliegen gekommen ist und die seit Jahresbeginn gegebenen Wohnimmobiliendarlehenszusagen um circa 40 Prozent unter Vorjahresniveau liegen, für ein falsches politisches Signal“, heißt es in dem nicht-öffentlichen Schreiben vom 15. Dezember. Es sei nicht der richtige Zeitpunkt für Maßnahmen, „die dazu beitragen, die Bautätigkeit weiter einzuschränken und die Wohnungsnot zu vergrößern“.

Anlass des Schreibens ist der Plan der Bundesregierung, noch in dieser Legislaturperiode neue einkommensbasierte Instrumente einzuführen. Sie sollen es der Finanzaufsicht ermöglichen, bei Immobilienfinanzierungen das Verhältnis der Gesamtverschuldung zum Einkommen der Neukreditnehmer sowie das Verhältnis des Schuldendienstes zum Einkommen zu deckeln.

Eine Sprecherin des Finanzministeriums verteidigte die geplanten Maßnahmen. Es handle sich dabei „um international anerkannte Standardinstrumente für risikoreiche Kredite“, sagte sie dem „Handelsblatt“. Eine Anwendung der Instrumente stehe in Deutschland aktuell nicht zur Debatte. „Vergeben die Banken keine risikoreichen Kredite, so besteht auch zukünftig keine Notwendigkeit für die Aufsicht, diese Instrumente einzusetzen.“


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