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Özdemir erhält Unterstützung für "Tierwohlcent"-Vorstoß

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Cem Özdemir (Archiv), via dts NachrichtenagenturStuttgart/Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesagrarminister Cem Özdemir (Grüne) erhält Unterstützung für seinen Vorstoß, eine „Tierwohlabgabe“ auf den Weg zu bringen – auch aus der Union. Der Landwirtschaftsminister von Baden-Württemberg, Peter Hauk (CDU), fordert die Bundesregierung auf, das Modell „endlich umzusetzen“. Gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ verwies Hauk auf die Vorschläge zu einer solchen Verbraucherabgabe, die das „Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung“ unter der Leitung des Ex-Bundeslandwirtschaftsministers Jochen Borchert erarbeitet habe.

„Diese Forderung der Borchert-Kommission ist richtig“, sagte der CDU-Politiker dem RND. Ihr Konzept sei vernünftig, realisierbar sowie „für alle bezahlbar“, so Hauk. „Damit können Fortschritte beim Tierwohl erreicht werden sowie die wirtschaftliche Grundlage der tierhaltenden Betriebe gestärkt werden. Die Beschlüsse der Borchert-Kommission müssen endlich in die Umsetzung kommen“, fordert Hauk. Vor allem die tierhaltenden Betriebe bräuchten Planungssicherheit und „darüber hinaus erleichterte Verfahren bei der Genehmigung von Stallbauten für mehr Tierwohl“. Nötig sei zudem eine zügige Anpassung des Bau- und Naturschutzrechts, damit die Modernisierung der Ställe nicht zu mehr Bürokratie und Regulierung führe, so der Landesagrarminister.

Auch Niedersachsens Agrarministerin Miriam Staudte (Grüne) erklärte, nur mit einer Tierwohlabgabe „kann die notwendige und gesellschaftlich geforderte Transformation der Tierhaltung gelingen“: „Diese Mittel können im Gegensatz zu einer allgemeinen Steuer gezielt für den Umbau der Ställe eingesetzt werden“, sagte Staudte dem RND. „Die genaue Höhe dieser Abgabe muss auf Bundesebene verhandelt werden. Klar ist: Die Transformation der Tierhaltung kann nicht allein von der Branche getragen werden.“

Özdemir hatte am Dienstagmorgen in Berlin seine Forderung bekräftigt, konkrete Schritte zu einer dauerhaft gesicherten Finanzierung für den Umbau der Tierhaltung einzuleiten. Sein Ministerium und das Finanzministerium könnten ein Modell für die seit langem diskutierte Tierwohlabgabe schnell aufschreiben. Es brauche jetzt ein „klares Bekenntnis“ der gesamten Ampel und die Unterstützung der Opposition.

Zuvor hatte bereits die wirtschaftspolitische Sprecherin der Unionsfraktion und frühere Bundesagrarministerin Julia Klöckner eine schnelle Konkretisierung der Pläne für die Abgabe gefordert: „Mehr Tierschutz und höhere Standards kosten mehr Geld“, sagte Klöckner. „Die teuren Stallumbauten und höheren Standardkosten können die Landwirte nicht auch noch schultern, sonst hören sie einfach auf zu produzieren und wir importieren noch mehr aus dem Ausland.“ Özdemir dürfe es deshalb nicht bei seiner jüngsten Ankündigung belassen und müsse nun Details zur Ausgestaltung liefern.


Foto: Cem Özdemir (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

AfD-Treffen: Politologen sehen Weidel-Vertrauten als "Bauernopfer"

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Alice Weidel (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Politikwissenschaftler halten die Entscheidung der AfD für unglaubwürdig, sich von einem Mitarbeiter der Parteichefin Alice Weidel zu trennen, nachdem dieser am bekannt gewordenen Treffen radikaler Rechter in Potsdam teilgenommen hat. Weidels persönlicher Referent sei „ein Bauernopfer, mit dem die AfD den Anschein des moderaten Auftretens und der Abgrenzung vom Rechtsextremismus zeigen will“, sagte der Kölner Extremismusforscher Marcel Lewandowsky dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe).

Der Mainzer Politikwissenschaftler Kai Arzheimer sieht den Schritt der AfD als „sehr durchsichtigen Versuch der minimalen Schadensbegrenzung“. Andere AfD-Politiker hätten bereits eingeräumt, dass es schon früher Treffen mit radikalen Rechten gegeben habe, an denen auch die Parteiführung beteiligt gewesen sei.

Zudem fordere der Thüringer AfD-Landeschef Björn Höcke seit Jahren kaum verhüllt „ethnische Säuberungen“, und Angehörige der rechtsextremen „Identitären Bewegung“ seien als Mitarbeitende von Fraktionen und Abgeordneten eingestellt worden. Auch beim Europa-Parteitag habe man sehen können, wie weit verbreitet solche Ideen in der AfD seien.

Lewandowsky wies darauf hin, dass Weidel als Parteivorsitzende im Sinne der Statuten habe handeln müssen. Die AfD habe einen Unvereinbarkeitsbeschluss mit der „Identitären Bewegung“. Darauf könne sie sich berufen. „Trotzdem wird ihre Entscheidung innerhalb der Partei nicht nur auf Wohlgefallen stoßen“, ist der Forscher überzeugt. „Einige werden ihr eine Anbiederung an den `Mainstream` unterstellen.“


Foto: Alice Weidel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Schlittenhunde-Weltcup in Unterjoch

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Schlittenhunde-Weltcup in Unterjoch

Emotionales Comeback für Mensch und Tier beim Schlittenhunde-Weltcup in Unterjoch
Erstmals seit 2018 wieder volles Programm – Große internationale Beteiligung – Beste äußere Bedingungen in Bad Hindelang

Bad Hindelang (dk). „Schlittenhunde-Rennen leben von Emotionen. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl für Mensch und Tier, wenn am Streckenrand Zuschauer Stimmung machen – insbesondere die Hunde beflügelt das sehr“, sagt Marina Brutscher. Die Bad Hindelangerin weiß es verlässlich, sie hat national und international mit ihren Hunden mehrfach Titel in dieser Wintersportart gewonnen. Die Freude bei Marina Brutscher und ihrem Team, der Rennsportleitung, den Veranstaltern sowie allen Organisatoren im Bad Hindelanger Ortsteil Unterjoch ist deshalb riesig, dass am Samstag/Sonntag, 20./21. Januar, erstmals seit 2018 wieder ein Weltcup-Rennen mit komplettem Programm und Zuschauern stattfindet. Die Pandemie beziehungsweise Schneemangel hatten ein Event in vollem Umfang in den Jahren danach zunichte gemacht. Für 2024 ist das europaweit angesehene Event fix – die Organisatoren haben für das „24. Internationale Schlittenhunderennen in Unterjoch“ bereits grünes Licht gegeben.

„Es ist für unsere Gemeinde eine große Ehre, dass seit mehr als einem Vierteljahrhundert die Elite dieses Wintersports nach Bad Hindelang kommt – deshalb engagieren wir uns sehr gerne. Dass Unterjoch nach wie vor diesen international hohen Stellenwert genießt, ist nicht zuletzt Marlene Brutscher und Marina Brutscher zu verdanken, die bei der Organisation, der Öffentlichkeitsarbeit sowie im sportlichen Bereich seit Jahrzehnten Großartiges leisten“, sagt die Bad Hindelanger Bürgermeisterin Dr. Sabine Rödel.

45 Musher (Schlittenhundeführer) mit bis zu 350 Hunden – insbesondere Siberian Huskys – haben bislang zugesagt. Arno Steichler, Rennsportleiter in Unterjoch und Präsident des Weltverbandes der World Sleddog Association (WSA), ist davon überzeugt, dass es weitere Anmeldungen bis zum Rennen geben wird. „In der Vergangenheit gingen bis kurz vor dem Rennen weitere Anmeldungen ein – so wird es bestimmt auch 2024 sein. Nach Unterjoch kommen die europäischen Musher immer sehr gerne.“ Die höchste Teilnehmerzahl in der Vergangenheit liegt bei 120 Startern. Aktuell liegen Zusagen vor aus Österreich, Italien, Niederlande, Belgien, Spanien und Deutschland.

Spektakulär sind in Unterjoch die Abfahrten, bei denen Spitzengeschwindigkeiten bis 45 Stundenkilometer erreicht werden. Die Renndistanzen betragen, je nach Größe der Gespanne, zwischen sechs und 18 Kilometer. Die großen Gespanne fahren grenzüberschreitend bis in die Gemeinde Schattwald (Tannheimer Tal /Tirol). „Der Gemeinde Schattwald und ihrem Bürgermeister Wolfgang Ramp danken wir sehr für die erneut große Unterstützung – ohne diese Kooperation wäre das Rennen nicht möglich“, sagt der Bad Hindelanger Tourismusdirektor Maximilian Hillmeier.

Start- und Zielpunkt des Rennens in Unterjoch ist traditionell am Tennisplatz, auf dem 2024 eine kleine „Schlittenhunde-Arena“ mit Schmankerln, heißen Getränken und Info-Ständen aufgebaut wird. In unmittelbarer Nähe sowie auf dem Dorfplatz in Unterjoch sind zahlreiche Parkplätze ausgewiesen. Bei den Rennen geht es auch um die Qualifikation zur Weltmeisterschaft, die am 1./2./3. März in Bad Gastein (Österreich) stattfindet. Höhepunkt der Veranstaltung in Unterjoch sind die Wettbewerbe in der Königsklasse mit bis zu zehn Hunden – die Gespanne in dieser Kategorie sind teilweise so lang wie ein Sattelzug. „Die Organisatoren, insbesondere die Pistenbully-Fahrer haben für ihren unermüdlichen Einsatz in den vergangenen Tagen ein Sonderlob verdient – die Pistenverhältnisse sind hervorragend“, teilen Marina Brutscher und Rennsportleiter Arno Steichler mit. Die Kosten für die Streckenpräparierung übernimmt die Gemeinde Bad Hindelang. Mitorganisatorin Marlene Brutscher freut sich sehr, über die finanzielle Unterstützung von verschiedenen Partnern und Gönnern, „ohne die ein solches Event nicht möglich wäre“, unterstreicht Brutscher. Weitere Partner sind: Allgäu Outlet, Greenheart und Huskynature.

Zu den Wettkämpfen werden mehrere Tausend Besucher erwartet. Die Rahmenbedingungen für das Schlittenhunderennen in Unterjoch sind derzeit top – die Schneelage ist gut, die neue Strecke in einem sehr guten Zustand. Für das Renn-Wochenende vermelden Meteorologen frostige Temperaturen und Sonnenschein pur – ideal für die Hunde. Die Wettbewerbe beginnen an beiden Tagen ab 9 Uhr und enden jeweils gegen 14 Uhr. Veranstalter sind der Baden-Württembergische Schlittenhundeclub (BWSC), der Wintersportverein Unterjoch sowie die Gemeinde Bad Hindelang. Der BWSC ist Mitgliedsverein im Dachverband des deutschen Schlittenhundesports VDSV. Der Eintrittspreis (6 Euro) kommt dem Wintersportverein Unterjoch zugute.

Marina Brutscher, Lokalmatadorin und Bad Hindelanger Schlittenhunde-Aushängeschild, geht selbst nicht an den Start, weil sie im Frühjahr ihr zweites Kind erwartet. „Ich bin jedoch hautnah mit dabei. Zudem gehen viele meiner Hunde an den Start – erstmals sogar einige Junghunde von unseren eigenen Deckrüden und besten Leithunden. Anstatt ihr „Frauchen“ sollen Brutschers Huskys in diesem Jahr Ralf Seiffert zu einem Spitzenplatz ziehen. Die Leistung bei den Weltcup-Rennen in Italien am vergangenen Wochenende nährt diese Hoffnung – am ersten Renntag fuhr der amtierende Vize-Weltmeister auf Rang drei. Dass es letztlich nicht zum Podestplatz reichte, lag an einem unvorhersehbaren Zwischenfall auf der Rennstrecke: Weil der Hund eines Zuschauers auf die Strecke lief, kam es kurzfristig zu Chaos und Stillstand, da sich die Leinen zahlreicher Hunde ineinander verhedderten. Weil Seiffert direkt dahinterfuhr, musste er warten und verlor wichtige Zeit. Marina Brutscher: „Ein Grund mehr, um die Zuschauer in Unterjoch im Vorfeld darauf hinzuweisen, dass Hunde nicht mit auf die Rennstrecke genommen werden dürfen.“

Wer einmal direkt auf Tuchfühlung mit Marina Brutschers Hunden gehen möchte, hat in Bad Hindelang die Gelegenheit dazu: Übernachtungsgäste ab 8 Jahren können innerhalb des Bad Hindelang-PLUS-Angebots „Husky-Flüstern“ unter Aufsicht zwei Stunden mit Siberian Huskys verbringen. Nach einer kleinen Streiftour durch die Welt der Schlittenhunde zeigt Marina Brutscher den Umgang mit den Tieren. „Bisherige Teilnehmer und weitere Hundefreunde haben sich mittlerweile sogar zu einem Online-Fanclub zusammengeschlossen, der mehr als 1.000 Mitglieder zählt. Einige haben ihr Kommen zum Weltcup-Rennen angekündigt – darauf freue ich mich sehr“, sagt Marina Brutscher.

Bild Lokalmatadorin Marina Brutscher ist das Aushängeschild der heimischen Schlittenhunde-Szene. Die Rennstrecke beim „Internationalen Schlittenhunderennen in Unterjoch“ kennt sie aus dem Effeff. Weil sie ihr zweites Kind erwartet, ist sie 2024 zwar nicht am Start, schickt jedoch einen Teil ihrer Hunde ins Rennen. Foto: Wolfgang B. Kleiner

Quelle Denkinger Kommunikation

Fünf Millionen Euro für Abwasserrecycling-Unternehmen Membion

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membion

Die Membion GmbH aus Roetgen bei Aachen erhält ein vom TechVision Fonds (TVF) und dem DeepTech & Climate Fonds (DTCF) angeführtes Investment in Höhe von rund 5 Millionen Euro.

Das Unternehmen entwickelt und produziert Membranbioreaktor(MBR)-Module für die Abwasseraufbereitung. Mit der vielfach patentierten Technologie erfüllen kommunale und industrielle Kläranlagenbetreiber die wachsenden Anforderungen an die Wasserqualität und senken signifikant die Betriebskosten. Mit dem Kapital wird Membion den breiten Markteintritt erreichen, weitere Produktionslinien aufbauen und zusätzliche Produktfeatures entwickeln.

„Unsere Kunden wollen und müssen eine höhere Wasserqualität erreichen, haben oft aber nicht genügend Platz, um ihre Kläranlage zu erweitern. Rüsten sie diese auf unsere Membion MBR-Module um, kann die Keimbelastung des Abwassers gegenüber einer konventionellen Anlage um den Faktor 1.000 reduziert werden. Im Vergleich zu herkömmlichen MBR-Plattenmodulen wird 75 Prozent weniger Platz benötigt“, sagt Dr. Klaus Vossenkaul, CEO von Membion. „Außerdem werden unsere MBR-Module auf revolutionäre Art belüftet und reduzieren so den Energiebedarf für die Spülung der Filter um mehr als 90 Prozent gegenüber MBR-Plattenmodulen.“

Mehr Filterleistung auf kleinerem Raum – bei bis zu 90 Prozent weniger Energiebedarf

Das erfahrene Membion-Gründerteam, bestehend aus Dr. Klaus Vossenkaul und Dirk Volmering, hat in vielen Jahren der Forschung und Entwicklung einzigartige Membranfilter, sogenannte Hohlfaser-MBR-Module, entwickelt, welche deutliche Energie- und damit Betriebskostenersparnisse erzielen – und das bei signifikant reduziertem Platzbedarf gegenüber konkurrierenden Systemen. Auf eine Nachklärung wie in konventionellen Systemen kann gänzlich verzichtet werden. Beides sind entscheidende Faktoren für die Zukunft, da immer weiter steigende Ansprüche an die Wasserqualität bald eine sogenannte „vierte Reinigungsstufe“ erfordern. Diese muss zusätzlich zur bisher realisierten Trennung von Klärschlamm und Wasser dann auch Mikroplastik, antibiotikaresistente Keime, Krankheitserreger und Spurenstoffe wie beispielsweise Medikamentenrückstände aus dem Wasser filtern.

Um diesen Anforderungen in Zukunft zu entsprechen, benötigen Kläranlagen zusätzlichen Platz für die Nachrüstung einer Reinigungsstufe. Hinzu kommt das Wachstum von Ballungsgebieten, was zusätzliche Kapazität für die Wasserklärung erfordert.
Die eigenentwickelte Produktionsanlage von Membion verfügt über eine skalierbare, hochautomatisierte Fertigungseinheit. Zielkunden sind die Betreiber von kommunalen Kläranlagen sowie industriellen Anlagen zur Wasseraufbereitung.

Hohes Marktpotenzial zu erwarten

„In Membion sehen wir den kommenden Technologieführer in einem international dynamisch wachsenden Markt“, sagt Björn Lang, zuständiger Partner der TVF Management GmbH. „Ziel ist es, mit Membion die Abwasseraufbereitung zu revolutionieren, auf die Bedürfnisse zukünftiger Generationen auszurichten, und gleichzeitig wesentlich wirtschaftlicher zu machen.“ Studien zufolge wird der Markt für MBR bis 2030 auf eine Größe von fast sieben Milliarden US-Dollar wachsen.
Dr. Elisabeth Schrey, Geschäftsführerin des DTCF, sagt: „Sowohl etablierte Abwassersysteme als auch neue Nutzwasseranwendungen brauchen Innovationen, um mit dem wertvollen Gut Wasser verantwortungsbewusst umzugehen. Ich bin froh, dass wir mit Klaus Vossenkaul einen so erfahrenen Unternehmer unterstützen können, und wir teilen seine Vision des energiesparenden Wasserrecyclings.“

Team mit Tech-Expertise und unternehmerischer Erfahrung

Die Membion Gründer Dr. Klaus Vossenkaul und Dirk Volmering haben Verfahrenstechnik an der RWTH Aachen studiert und verfügen über 20 Jahre Branchenerfahrung. „Klimawandel, Wasserknappheit oder auch die steigende Intensität in der Landwirtschaft sorgen dafür, dass immer mehr Wasser in guter Qualität vorhanden sein muss. Betreiber werden aufgrund deutscher und europäischer Gesetzgebung künftig Bußgelder zahlen müssen, wenn sie diese Qualitätsstandards nicht erfüllen“, so Vossenkaul. „Folglich müssen Kläranlagen noch effizienter werden. Die patentierte Membion-Technologie macht das möglich.“

Bild Dipl.-Ing. Dirk Volmering und Dr. Klaus Vossenkaul Quelle Membion GmbH

Quelle VOCATO public relations GmbH

Dax bleibt am Mittag schwach – Finanztitel unter Druck

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Dienstag nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 16.515 Punkten berechnet, 0,6 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

Die größten Einbußen mussten die Aktien der Commerzbank hinnehmen. Sie rangierten mit über fünf Prozent im Minus am Ende der Kursliste.

„Der Dax verliert im weiteren Handelsverlauf an Boden und notiert aktuell bei 16.500 Punkten“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Insbesondere die Banken- und Versicherungsaktien werden am Dienstag von einer Verkaufswelle überrollt.“

Die Investoren suchten dagegen insbesondere die Aktien aus den defensiven Sektoren. Dazu gehörten Merck, Qiagen und die Deutsche Telekom. „Das Kaufinteresse in den Aktien kann dem Verkaufsdruck am Gesamtmarkt jedoch nicht standhalten und so befinden sich 35 Aktien des DAX 40 in der Verlustzone.“

Der Verkaufsdruck hätte sich bereits im frühen asiatischen Handel bemerkbar gemacht und nun stelle sich die Frage, ob die US-Aktienmärkte dagegen halten könnten. „Die dahinschmelzende Zinssenkungsfantasie stellt, neben der beginnenden Berichtssaison, derzeit die größten Belastungsfaktoren für die internationalen Finanzmärkte dar“, sagte Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,0884 US-Dollar (-0,60 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9188 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 78,86 US-Dollar, das waren 71 Cent oder 0,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

ZEW-Konjunkturerwartungen steigen trotz Inflation

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ZEW (Archiv), via dts NachrichtenagenturMannheim (dts Nachrichtenagentur) – Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im Januar verbessert. Der entsprechende Index stieg gegenüber dem Vormonat um 2,4 Punkte auf nun 12,8 Zähler, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit.

Die Einschätzung der gegenwärtigen konjunkturellen Lage hat sich hingegen kaum verändert. Sie sinkt um 0,2 Punkte auf minus 77,3 Punkte. Die Erwartungen der Finanzmarktexperten an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone sinken in der aktuellen Umfrage leicht. Sie liegen mit aktuell plus 22,7 Punkten um 0,3 Punkte unter dem Wert aus Dezember 2023. Der Lageindikator steigt hingegen um 3,4 Punkte auf minus 59,3 Punkte an.

„Die Konjunkturerwartungen für Deutschland sind erneut gestiegen. Das hängt damit zusammen, dass mittlerweile mehr als die Hälfte der Befragten davon ausgeht, dass die EZB im ersten Halbjahr Zinssenkungen vornimmt“, kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach die aktuellen Ergebnisse. Noch stärkere Verschiebungen gebe es bei den US-Zinserwartungen. Mehr als zwei Drittel der Befragten prognostiziere Zinssenkungen durch die Fed in den kommenden sechs Monaten. „Die im Dezember gestiegene Inflation in Deutschland und im Euroraum hat somit keinen Einfluss auf die geldpolitischen Erwartungen der Befragten“, so Wambach.


Foto: ZEW (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Aegon AM stellt den Fonds für hochverzinsliche, kurzlaufende Anleihen auf den Klimaübergang um

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High Yield Aegon AM
Foto von Thomas Hanson (Quelle: Aegon AM)

Aegon Asset Management hat seinen 61 Mio. USD schweren Aegon Short Dated High Yield Global Bond Fund auf den Übergang zu einer klimaneutralen Weltwirtschaft neu ausgerichtet. Der Fonds wurde daher ab dem 18. Dezember 2023 in Global Short Dated High Yield Climate Transition Fund umbenannt, um die Anlagekriterien für den Klimawandel besser zu repräsentieren.

Der Fonds wird gemäß der EU-Verordnung über die Offenlegung nachhaltiger Finanzinstrumente als Artikel 8-Fonds eingestuft. Die Änderung knüpft an den Erfolg des Aegon Global Short Dated Climate Transition Fund an, der im Januar 2020 aufgelegt wurde und jetzt ein Volumen von 985 Mio. USD hat.[1]

Der Aegon Global Short Dated High Yield Climate Transition Fund wird weiterhin von Thomas Hanson und Mark Benbow, den Co-Managern des erfolgreichen 1 Mrd. USD Global High Yield-Franchise von Aegon AM[2], verwaltet. Dabei wird dieselbe Anlagephilosophie und derselbe Anlageprozess mit Schwerpunkt auf einer fundamentalen Bottom-up-Kreditanalyse angewandt. Die Manager werden vom hauseigenen Investment- und Kreditresearch-Teams unterstützt.

Die Änderungen des Fonds sollen eine innovative Lösung bieten, die den finanziellen, ESG- und klimabezogenen Zielen der Anleger gerecht wird. Neben der Erzielung wettbewerbsfähiger finanzieller Renditen wird der Fonds eigene ESG- und Klimastudien einbeziehen, um das ESG-Profil des Fonds zu verbessern und verstärkt in Unternehmen mit glaubwürdigen Klimaschutzplänen zu investieren.

Im Rahmen des Klimaschwerpunkts des Fonds wird sich das Team auf die interne Forschung zum Klimawandel stützen, um die Bereitschaft der Unternehmen zum Klimawandel zu bewerten. Dieser zukunftsorientierte Forschungsrahmen bewertet die Netto-Null-Ambitionen, die Leistung und das Management von Klimarisiken der Unternehmen. Die Emittenten werden anschließend in Kategorien eingeteilt, je nachdem, wie weit sie

Fortschritte auf dem Weg zu einer Netto-Null-Wirtschaft erzielt haben. Der Fonds verfolgt eine Strategie zur Umstellung auf eine klimaneutrale Wirtschaft, bei der zunehmend in Unternehmen investiert wird, die aktiv und glaubwürdig Schritte in Richtung einer Netto-Null-Wirtschaft unternehmen. Darüber hinaus wird der Fonds ein Ziel zur Verringerung der Kohlenstoffintensität einhalten und ein gezieltes Programm zur Förderung des Klimawandels einsetzen, um die Unternehmen zur Verbesserung ihrer Zielsetzung und zur Reduzierung ihrer Emissionen zu bewegen.

Der Fonds strebt eine jährliche Bar-Rendite (SOFR) von 3 % über einen Zeitraum von drei Jahren an (ohne Gebühren). Er wird weiterhin in globale hochverzinsliche Unternehmensanleihen mit einer gesetzlichen Laufzeit von weniger als fünfunhalb Jahren investieren. Zusätzlich zu den Klimakriterien wird das Team ein erweitertes Ausschlussverfahren anwenden und interne Recherchen nutzen, um in Unternehmen mit besseren ESG-Eigenschaften zu investieren und hohe ESG-Risiken zu vermeiden.

Thomas Hanson erklärt: „Der verbesserte Fonds für kurzlaufende globale High-Yield-Anleihen zielt darauf ab, die Renditen für Anleger, die attraktive risikobereinigte Renditen und einen starken Kapitalerhalt anstreben, weiterhin zu maximieren, und gleichzeitig auf Emittenten setzt, die klare und glaubwürdige Dekarbonisierungspläne und Netto-Null-Ziele haben. Unser Team verfügt über große Erfahrung in der Verwaltung von High-Yield-Strategien. Diese Expertise wird mit dem Wissen unseres spezialisierten Teams für Responsible Investments und unserem eigenen Rahmenwerk für den Klimawandel kombiniert, um Emittenten nach ihrem Grad der Anpassung und ihrem Fortschritt in Richtung einer Netto-Null-Wirtschaft zu analysieren und zu bewerten.“

Der neu ausgerichtete Global Short Dated High Yield Climate Transition Fund wird die Palette der Klimalösungen von Aegon AM erweitern und Anlegern, die nach Lösungen für eine Netto-Null-Wirtschaft suchen, eine differenzierte Investmentlösung bieten. Der Fonds ist sowohl für institutionelle als auch für Wholesale-Anleger verfügbar.

Aegon AM stellt den Fonds für hochverzinsliche, kurzlaufende Anleihen auf den Klimaübergang um

Foto von Thomas Hanson (Quelle: Aegon Asset Management)

[1] Source: Aegon Asset Management. As at 31 December 2023

[2] Source: Aegon Asset Management. As at 31 December 2023

Studie: In Deutschland fehlen fast eine Millionen Sozialwohnungen

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Hochhäuser (Archiv), via dts NachrichtenagenturHannover (dts Nachrichtenagentur) – Der Staat betreibt ein Missmanagement bei der Unterstützung fürs Wohnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag veröffentlichte Wohnungsmarkt-Studie des Pestel-Instituts in Hannover. In Auftrag gegeben wurde sie vom Bündnis „Soziales Wohnen“ des Deutschen Mieterbunds (DMB), der IG BAU sowie der Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) gemeinsam mit zwei Verbänden der Bauwirtschaft.

Die Untersuchung wirft Bund und Ländern vor, die Förderung von Sozialwohnungen massiv vernachlässigt zu haben. Dadurch sei ein „dramatischer Mangel an sozialem Wohnraum in Deutschland“ entstanden: So fehlen nach Berechnungen der Wissenschaftler bundesweit aktuell mehr als 910.000 Sozialwohnungen.

„Um bedürftigen Haushalten das Wohnen überhaupt noch zu ermöglichen, ist der Staat mittlerweile gezwungen, stetig steigende Mieten auf dem freien Wohnungsmarkt zu akzeptieren“, sagte Studienleiter Matthias Günther vom Pestel-Institut. „Dabei zahlt er sogar Mieten, die oft deutlich über der Durchschnittsmiete liegen. Dadurch sind die notwendigen staatlichen Ausgaben für das Wohngeld und für die Kosten der Unterkunft geradezu explodiert. Am Ende profitieren davon allerdings vor allem die Vermieter“, so Günther.

Spitzenreiter sei die bayerische Landeshauptstadt München: Hier lag die von den Job-Centern gezahlte Miete bei den Kosten der Unterkunft mit 19,20 Euro pro Quadratmeter rund 6,40 Euro – und damit genau 50 Prozent – über der Münchner Durchschnittsmiete. Unterm Strich bezahlt der Staat nach Berechnungen des Pestel-Instituts dadurch allein in München schon eine Millionensumme an „Mehr-Miete“ – und das Monat für Monat. Bundesweit ermittelt die Studie nur bei den Kosten der Unterkunft im Vergleich zur Durchschnittsmiete rund 700 Millionen Euro Mehrkosten pro Jahr.

Insgesamt hat der Staat nach Angaben der Wissenschaftler im vergangenen Jahr erstmals mehr als 20 Milliarden Euro an Sozialausgaben für die Unterstützung bedürftiger Menschen beim Wohnen ausgegeben: gut 15 Milliarden Euro für die Kosten der Unterkunft, die überwiegend von den Job-Centern gezahlt werden. Und zusätzlich über fünf Milliarden Euro für das Wohngeld. Dagegen lagen die Ausgaben von Bund und Ländern für den sozialen Wohnungsbau in den letzten Jahren lediglich bei unter 2,5 Milliarden Euro pro Jahr, so die Studie.

„Die Sozialausgaben fürs Wohnen sind damit 8-mal so hoch wie die Förderung für den Neubau von Sozialwohnungen. Das ist ein deutliches Missverhältnis. Vor allem der Bund hat hier seit Jahrzehnten ein Missmanagement betrieben: Er hat den Sozialwohnungsbau – also die Objektförderung – bis vor kurzem auf ein Minimum heruntergefahren und damit drastisch steigende Ausgaben für die Kosten der Unterkunft und für das Wohngeld – also für die Subjektförderung – provoziert“, so Pestel-Institutsleiter Günther.

Gegensteuern könne der Staat nur, wenn er jetzt anfange, „massiv in die Schaffung von deutlich mehr Sozialwohnungen“ zu investieren. „Denn jede einmalige Förderung, durch die eine neue Sozialwohnung entsteht, erspart dem Staat erhebliche Summen, die er sonst auf Dauer für Mietzahlungen ausgeben müsste“, so Günther.

Die konkrete Forderung dazu: Bund und Länder sollen umgehend 50 Milliarden Euro für die Förderung von sozialem Wohnraum bereitstellen. Nur so könne es gelingen, dem Ampel-Ziel, 100.000 Sozialwohnungen pro Jahr neu zu bauen, wenigstens ein Stück näherzukommen – und damit „ein Regierungsversprechen nicht komplett zu brechen“.


Foto: Hochhäuser (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Timeless Investments sammelt insgesamt 11,5 Millionen Euro ein

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Timeless Investments

Timeless Investments, die führende europäische Plattform für Investitionen in seltene Sammlerstücke, hat in einer Finanzierungsrunde 11,5 Millionen Euro frisches Kapital für ihr weiteres Unternehmenswachstum eingesammelt. In diesem Zusammenhang hat Timeless Investments einen umfangreichen Media-for-Equity Deal mit dem SevenAccelerator von ProSiebenSat.1 abgeschlossen. Dieses strategische Investment ermöglicht Timeless Investments, seine Marktpräsenz weiter auszubauen und seine führende Position in der Branche zu festigen.

„Wir freuen uns, das aufstrebende Start-up Timeless Investments auf seinem Wachstumskurs mit unseren Media-Leistungen zu unterstützen. Gerade in neu entstehenden Märkten wie dem Bereich der Collectible-Investments ist es entscheidend, dass Unternehmen, die Innovationen vorantreiben, das Vertrauen der Kunden in ihre Produkte gewinnen. Mit unserer Expertise für Markenaufbau sind wir der ideale Partner für Timeless. Die Strategie des Teams um Malte Häusler hat uns überzeugt, hier zu investieren“, sagt Max Jochim, Geschäftsführer SevenVentures GmbH.

Gleichzeitig nimmt Timeless Investments Veränderungen in seiner Führungsebene vor, um seine Unternehmensentwicklung in der bestmöglichen personellen Aufstellung voranzutreiben. Malte Häusler, der bisherige CFO wie auch Co-Gründer, fungiert bereits seit Anfang November als CEO bei Timeless Investments. Jan Karnath, der Co-Gründer und bisherige CEO, wechselt in das Advisory Board. Er konzentriert sich zukünftig bei der familieneigenen Firma Reifenhäuser, einem Maschinenbauunternehmen, auf seine Tätigkeit als Chief Digital Officer.

„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe und bin stolz auf das, was wir bei Timeless Investments bereits erreicht haben, sowie die zukünftigen Erfolge, die vor uns liegen. Als Mitglied des Advisory Board werde ich die Vision von Timeless Investments auch weiterhin nach besten Kräften fördern und habe volles Vertrauen in unser aktuelles Führungsteam“, sagt Jan Karnath zu seiner neuen Aufgabe. „Als bisheriger CFO verfügt Malte Häusler nicht nur über ein tiefgreifendes Verständnis für alle Geschäftsbereiche, sondern auch über eine klare Vorstellung für die weitere Ausrichtung und Expansionspläne von Timeless Investments.“

Durch die Ernennung von Malte Häusler zum CEO gewährleistet Timeless Investments eine konsequente Fortsetzung der Unternehmensleitung. Gemeinsam mit seinen Mitgründern Andreas Joebges und Jan Karnath hat er das Unternehmen seit 2018 in der Geschäftsführung zum Marktführer in der DACH-Region im Bereich „Collectible-Investments“ aufgebaut. „Wir haben ambitionierte Ziele und wollen Timeless in ganz Europa als führenden Marktplatz und unangefochtenen Marktführer im Segment der Sachwert-Investments positionieren“, so Malte Häusler.

Zudem begrüßt Timeless Investments Timo Hilpert als neuen Senior Vice President Commercial, der im Zuge dieser strategischen Erweiterung der Führungsebene die Bereiche Marketing, Business Development, Customer Experience und Produktangebote leitet. „Die Dynamik, mit der Timeless den Markt für Collectible-Investitionen vorantreibt und prägt, ist beeindruckend und das Wachstumspotenzial dieser Anlageklasse enorm. Ich freue mich darauf, diese spannende Entwicklung gemeinsam mit dem Team mitzugestalten und zur weiteren Expansion von Timeless beizutragen“, so Timo Hilpert über seine neue Rolle. Mit seiner langjährigen Erfahrung im Finanzsektor sowie leitenden Positionen beim Berliner Fintech LIQID und dem Frankfurter Vermögensverwalter Grüner Fisher Investments bringt er außerdem wertvolle Kenntnisse im Bereich der alternativen Investments mit, die für die zukünftige strategische Ausrichtung und das Wachstum von Timeless eine zentrale Bedeutung haben werden.

Bildunterschrift: Andreas Joebges, Malte Häusler und Jan Karnath haben Timeless gegründet.

Quelle Siccma Media GmbH

Dax startet im Minus – Luft vorerst raus

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Dienstag schwach in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 16.495 Punkten berechnet, 0,8 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

In der Nacht werden die Anleger auf die erste Vorwahl der Republikaner in Iowa geblickt haben, die Donald Trump erwartungsgemäß für sich entscheiden konnte. „An den Börsen wird das niemanden überraschen, hier rechnen bereits alle mit einer Wiederauflage des Duells zwischen Donald Trump und Joe Biden“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Im späteren Jahresverlauf wird der Wahlkampf zwischen Joe Biden und Donald Trump die Börsen allerdings noch ordentlich beeinflussen und möglicherweise auch ordentlich durchrütteln“, erwartet der Marktanalyst.

Aufgrund des US-Feiertages hätten die Umsätze der 40 Dax-Unternehmen am Montag ein Jahrestief erreicht. Das ändere sich am Dienstag wieder, wenn die Wallstreet den Handel für diese Woche aufnehme.

„Allerdings ist der Schwung erst mal raus: Der Dax steht näher am bisherigen Jahrestief als am bisherigen Jahreshoch“, sagte Altmann. Die Börsianer würden vorsichtiger. Aufgrund der aktuell schwachen Entwicklung der Wirtschaft sähen die meisten kein allzu großes Potenzial nach oben und die wenigen, die kaufen wollten, warteten dafür offensichtlich auf einen Rücksetzer.

Ohne nachhaltig positive Impulse werde es für den Dax schwer bis unmöglich, nach oben auszubrechen. Nachhaltig positive Impulse seien im Moment allerdings schwer zu finden. Für die EZB werde es schwierig, die in sie gesetzten Erwartungen positiv zu übertreffen, so Altmann weiter. „Und ob die Berichtssaison für Q4 so positiv überraschen kann, ist angesichts des bereits bekannten schwachen Weihnachtsgeschäfts und der mauen Wirtschaftslage ebenfalls mehr als fraglich.“

„Die Zinsen steigen wieder und sorgen damit für zusätzlichen Gegenwind am Aktienmarkt: Seit Ende Dezember sind die Renditen 10-jähriger Bundesanleihen in der Spitze bereits 0,3 Prozent angestiegen.“ Setze sich dieser Trend fort, dürften die aktuellen Kurse und Bewertungen am Aktienmarkt um so stärker hinterfragt werden, sagte Altmann.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagmorgen schwächer. Ein Euro kostete 1,0919 US-Dollar (-0,27 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9158 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen minimal: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 78,14 US-Dollar, das waren genau ein Cent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts