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Lottozahlen vom Samstag (29.11.2025)

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Spielschein für Lotto 6 aus 49, via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 1, 13, 16, 22, 25, 44, die Superzahl ist die 0. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 3480892. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 637243 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne.

Im Jackpot liegen in dieser Woche 17 Millionen Euro, nachdem seit vier Ziehungen die höchste Gewinnklasse nicht geknackt wurde.


Foto: Spielschein für Lotto 6 aus 49, via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Bayern siegen knapp – Union patzt gegen Heidenheim

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Union Berlin - 1. FC Heidenheim am 29.11.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Am 12. Spieltag in der Fußball-Bundesliga hat Union Berlin mit einem 1:2 gegen Heidenheim einen schon sicher geglaubten Sieg in der Nachspielzeit vermasselt, die Bayern vermieden ebenfalls erst in letzter Minute mit einem 3:1 eine Blamage gegen St. Pauli. Werder spielte unterdessen 1:1 gegen Köln, Hoffenheim siegte klar mit einem 3:0 gegen Augsburg.

In München ging St. Pauli früh durch Andréas Hountondji in Führung (6. Minute), die Bayern konnten erst kurz vor der Pause durch Raphael Guerreiro (44. Minute) ausgleichen. Im zweiten Durchgang stand die Mauer der Hamburger sehr lange solide, der Tabellenführer mühte sich gegen den Vorvorletzten und fabrizierte auch jede menge Ecken, die aber nur zu Lattentreffern führten – erst in der Nachspielzeit kamen die Treffer durch Luis Díaz (90.+3) und Nicolas Jackson (90.+6).

In Berlin traf der Gastgeber und Favorit in der 43. Minute durch Rani Khedira, der Tabellenletzte Heidenheim war die ganze Zeit weit vom Ausgleich entfernt. Was im zweiten Durchgang vor sich ging, war dementsprechend nicht schön anzusehen: Union verwaltete die Führung, machte aber zu wenig aus durchaus noch weiteren Räumen – und dann drehten die Gäste die Partie durch Last-Minute-Treffer durch Stefan Schimmer (90.) und Jan Schöppner (90.+5 Minute).

Etwas beschaulicher verlief die Partie Werder gegen Köln: Nach dem Bremer 1:0 in der 22. Minute durch Marco Friedl gab es schön anzusehendes Spiel, der Videoschiedsrichter verhinderte aber einen weiteren Treffer für die Gastgeber, stattdessen kam Köln zum Ausgleich durch Said El Mala (90.+1).

Bei der Begegnung Hoffenheim – Augsburg trafen Bazoumana Touré (16.) und Wouter Burger (26.), Augsburgs Cédric Zesiger setzte in der 45. Minute noch ein Eigentor drauf. Auch hier griff der Videoschiedsrichter ein und strich einen Ehrentreffer für die Augsburger.


Foto: Union Berlin – 1. FC Heidenheim am 29.11.2025, via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Bochum schlägt Fürth klar – Hertha siegt weiter

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Noel Futkeu (Archiv), via dts NachrichtenagenturKiel/Fürth/Braunschweig (dts Nachrichtenagentur) – Hertha BSC hat sich am 14. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga gegen Holstein Kiel mit 1:0 durchgesetzt.

Das entscheidende Tor fiel in der 75. Minute durch Dawid Kownacki, der nach einer Flanke von Fabian Reese per Kopf traf. Kownacki kehrte nach einer zweimonatigen Verletzungspause zurück und feierte ein gelungenes Comeback.

Parallel dazu gewann Eintracht Braunschweig mit 2:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern. Erencan Yardimci erzielte das zweite Tor für Braunschweig, nachdem Max Marie die Gastgeber in der 34. Minute in Führung gebracht hatte.

In Fürth setzte sich der VfL Bochum mit einem klaren 3:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth durch. Philipp Hofmann, Ibrahima Sissoko und Farid Alfa-Ruprecht trugen sich bereits in den ersten 17 Minuten in die Torschützenliste ein.


Foto: Noel Futkeu (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Piastri gewinnt Katar-Sprint vor Russell und Norris

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Formel-1-Rennauto von McLaren (Archiv), via dts NachrichtenagenturLusail (dts Nachrichtenagentur) – Oscar Piastri hat den letzten Sprint der Formel-1-Saison 2025 in Katar gewonnen. Der Australier setzte sich auf dem Lusail International Circuit gegen George Russell und Lando Norris durch. Piastri startete von der Pole-Position und konnte seinen Vorsprung während des Rennens kontinuierlich ausbauen. Mit diesem Sieg verkürzte er den Abstand in der Weltmeisterschaft auf seinen Teamkollegen Norris um zwei Punkte.

Yuki Tsunoda erhielt während des Rennens eine Fünf-Sekunden-Strafe wegen Überschreitens der Tracklimits, was ihn auf den sechsten Platz hinter Andrea Antonelli zurückwarf. Die Rennleitung nahm jedoch später den Verstoß zurück, sodass Tsunoda seine Position zurückerhielt. Max Verstappen, der von Platz sechs startete, konnte sich im Rennen auf den vierten Platz verbessern. Der Niederländer hatte zuvor im Qualifying hinter Tsunoda gelegen und war mit seiner Leistung unzufrieden.

Das Rennen verlief insgesamt ohne größere Zwischenfälle. Lance Stroll, Lewis Hamilton und die beiden Alpine-Piloten mussten aus der Boxengasse starten, da ihre Fahrzeuge nach dem Qualifying umgebaut wurden. Die Wetterbedingungen blieben stabil, mit einer Lufttemperatur von 25 Grad und einer Asphalttemperatur von 31 Grad. In der Startaufstellung standen lediglich 16 Autos, da einige Fahrer aufgrund von Regelverstößen zurückversetzt wurden.


Foto: Formel-1-Rennauto von McLaren (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Neue AfD-Jugend gegründet

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AfD-Logo (Archiv), via dts NachrichtenagenturGießen (dts Nachrichtenagentur) – Die AfD hat in Gießen begleitet von massiven Protesten ihre neue Jugendorganisation mit dem Namen „Generation Deutschland“ gegründet.

Beim Gründungskongress verabschiedeten mehr als 800 Teilnehmer ein Jugendstatut, das die Rolle und Arbeit der neuen Organisation regelt. Diese soll im Gegensatz zur Vorgängerorganisation „Junge Alternative“ eng an die AfD angebunden sein.

Die „Junge Alternative“ hatte sich im Frühjahr aufgelöst, nachdem die AfD sich von ihr getrennt hatte. Der Grund dafür war die lose Anbindung der JA an die Partei, was der AfD wenig Einfluss auf das Verhalten der Mitglieder ermöglichte. Zudem war die JA als eigenständiger Verein vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft worden und drohte, verboten zu werden.

Mitglied der neuen Jugendorganisation kann in der Regel nur sein, wer bereits AfD-Mitglied ist. Verstöße gegen Regeln oder Fehlverhalten können geahndet werden, bis hin zum Parteiausschluss. Die Organisation steht allen AfD-Mitgliedern unter 36 Jahren offen. AfD-Chefin Alice Weidel bezeichnete die „Generation Deutschland“ als Kaderschmiede für die Partei, insbesondere im Hinblick auf die kommenden Landtagswahlen.


Foto: AfD-Logo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kritik an Thüringer Image-Kampagne "Das grüne Herz Deutschlands"

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Thüringer Landtag (Archiv), via dts NachrichtenagenturErfurt (dts Nachrichtenagentur) – Die Rückkehr des Freistaats Thüringen zum alten Werbeslogan „Das grüne Herz Deutschlands“ sorgt für Kritik.

Als „historisch belastet“ bezeichnet ihn der Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, Jens-Christian Wagner. „Als Slogan für ein modernes und weltoffenes Thüringen halte ich den Claim für ungeeignet“, sagte Wagner dem „Spiegel“.

Der Spruch stammt vom Schriftsteller August Trinius, dem Historiker ein völkisches, also radikal-nationalistisch getöntes Heimatbild nachsagen. Zudem wurde mit dem „Grünen Herz“ zur Zeit des Nationalsozialismus breit für Thüringen geworben.

Auch Matthias Spaetgens, Chief Creative Officer der Werbeagentur Scholz & Friends, sagte dem „Spiegel“, eine Kampagne mit dieser Vergangenheit müsse man schon sehr genau prüfen. Das Risiko sei in diesen Zeiten hoch, gerade in einem Land wie Thüringen, in dem die AfD mit Abstand die stärkste Kraft ist. „Manchmal muss man auch sagen: Gefälliger Claim, aber den gab es schon mal. Pech gehabt“, so Spaetgens.

Der Freistaat hat gerade eine Marktanalyse zu dem Slogan erstellen lassen, nach der ihn 86 Prozent der befragten Thüringer als positiv bewerten. Jetzt soll die Kampagne ausgeschrieben werden.


Foto: Thüringer Landtag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kartellamtspräsident Mundt warnt vor Wettbewerbsproblemen bei KI

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KI-Werbung von Google (Archiv), via dts NachrichtenagenturBonn (dts Nachrichtenagentur) – Kartellamtspräsident Andreas Mundt warnt vor „Wettbewerbsproblemen“ bei Künstlicher Intelligenz.

Big Tech sei auf fast allen Ebenen der Technologie stark: „Problematisch sind Cloud, Datenzugang und Kapital“, sagte er dem „Handelsblatt“. So habe Google mit der Internetsuche und YouTube eine enorme Datenbasis, ebenso Meta mit Plattformen wie Facebook. Echten Wettbewerb gebe es nur bei den Basismodellen, die Grundlage für Anwendungen wie ChatGPT oder NotebookLM sind.

Als Reaktion darauf forderte Mundt, die ökonomischen Rahmenbedingungen in Europa zu verbessern. „Es gibt Wettbewerbsprobleme, wir müssen die Märkte so weit wie möglich offenhalten, aber nicht alle Probleme lassen sich mit dem Wettbewerbsrecht lösen.“ Um die Finanzierung von Start-ups zu erleichtern, helfe beispielsweise nur eine Kapitalmarktunion in der EU.

Mundt warnte, dass Vorhaben wie der AI Act Marktstrukturen zementieren könnten. Derartige Regulierung sei wichtig, um Vertrauen zu schaffen und Risiken im Griff zu behalten. „Gleichzeitig müssen wir sehr genau darauf achten, dass solche Regeln nicht unbeabsichtigt Marktstrukturen zementieren.“ So sei die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) für kleinere Anbieter deutlich schwerer umzusetzen als für große Unternehmen.


Foto: KI-Werbung von Google (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Grünen-Chef Banaszak fordert sozial gerechteren Klimaschutz

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Felix Banaszak am 29.11.2025, via dts NachrichtenagenturHannover (dts Nachrichtenagentur) – Grünen-Chef Felix Banaszak hat dazu aufgerufen, den Klimaschutz sozial gerechter zu gestalten.

Er sagte am Samstag auf dem Bundesparteitag in Hannover, dass der soziale Anspruch hoch sein müsse, während der ökologische Anspruch nicht nach unten korrigiert werden dürfe. Ziel sei es, Menschen aus allen Schichten der Bevölkerung für eine „Mitmach-Ökologie“ zu gewinnen.

Banaszak führte das aktuell geringere Interesse am Klimaschutz in der Gesellschaft auf verschiedene Krisen wie Krieg, Pandemie und Inflation zurück. Zudem machte er die Lobbyarbeit fossiler Interessengruppen dafür verantwortlich. „Diesem fossilen Lobbyismus sagen wir heute den Kampf an“, erklärte er. Er mahnte seine Partei, die Menschen emotional stärker mitzunehmen, und betonte, dass es nicht um Flugscham oder Kritik am Stolz auf das eigene Auto gehe, sondern um eine „Klimapolitik für alle“.

Als Mittel zur Umsetzung dieser Ziele setzen die Grünen auf die Einführung eines Klimagelds, von dem besonders Menschen mit niedrigeren Einkommen profitieren sollen. Zudem solle die ökologische Förderung, etwa für Wärmepumpen, stärker sozial gestaffelt werden. Auch die Probleme von Mietern in Großstädten müssten ernst genommen werden. Scharfe Kritik übte Banaszak an der Politik der Bundesregierung von Kanzler Friedrich Merz (CDU), die seiner Meinung nach zu sehr auf das Bewahren des Alten setze.


Foto: Felix Banaszak am 29.11.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Ökonomen warnen vor Gesprächen mit der AfD

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AfD-Logo (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Führende Ökonomen haben den Verband der Familienunternehmer für seinen geänderten AfD-Kurs scharf kritisiert.

Mit der Öffnung zur AfD degradiere sich der Verband zum „Steigbügelhalter der Rechtspopulisten“, sagte der persönliche Wirtschaftsberater von Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), Jens Südekum, dem „Handelsblatt“. Mit AfD-Politikern könne „kein ehrlicher inhaltlicher Diskurs“ stattfinden. Die AfD werde sich in inhaltlichen Fragen „maximal flexibel“ zeigen und allen Wünschen der Familienunternehmer entgegenkommen. „Das tatsächliche inhaltliche Vakuum und die gefährlichen Irrungen in ihrer Wirtschaftspolitik wird sie geschickt zu kaschieren wissen.“

Auch der Wirtschaftsweise Achim Truger bezweifelte den Sinn, sich Gesprächen mit der AfD zu öffnen. „Mir ist absolut schleierhaft, wie die Familienunternehmer so naiv sein können, sich von der AfD ernsthaft etwas Positives für die Wirtschaft zu erhoffen“, sagte Truger dem „Handelsblatt“.

Beide Ökonomen sprachen der AfD Wirtschaftskompetenz ab. Südekum sagte: „Die AfD verspricht in der Wirtschafts- und Finanzpolitik einfach allen alles – von einem Rentenniveau von 70 Prozent über massive Steuersenkungen bis hin zu diversen Förderungen, etwa für Familien.“ Zur Gegenfinanzierung sage sie aber nichts. Dabei würde eine Umsetzung des AfD-Programms „ein Loch im hohen dreistelligen Milliardenbereich in die öffentlichen Haushalte reißen“.

Hinzu kämen andere „gefährliche“ Vorschläge wie ein EU-Austritt Deutschlands. Dieser sogenannte „Dexit“ wäre aus Sicht Südekums für die deutsche Industrie der „Todesstoß“. Auch der Wirtschaftsweise Truger warnte vor den europapolitischen Plänen der AfD. „Eine Partei, die sich nicht zur EU und zum Binnenmarkt bekennt, sondern Dexit-Forderungen aufgestellt hat, ist erkennbar ein großes Standortrisiko für die exportintensive deutsche Wirtschaft“, sagte Truger.

Der Wirtschaftsweise sieht auch den Umgang der AfD mit dem Fachkräftemangel in Deutschland kritisch. Wer Migration und ausländischen Arbeitskräften feindlich gegenüberstehe, habe offensichtlich auch kein Rezept gegen den von den Unternehmen vielbeklagten Fachkräftemangel anzubieten. „Was also sollte daran attraktiv sein?“, fragte der Ökonom. „Das können die Familienunternehmer im eigenen Interesse nicht wollen.“


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Grünen-Parteitag in Hannover geht weiter

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Grünen-Parteitag am 29.11.2025, via dts NachrichtenagenturHannover (dts Nachrichtenagentur) – In Hannover wird am Samstag der Bundesparteitag der Grünen fortgesetzt.

Am zweiten Sitzungstag wollen sich die Delegierten zunächst vor allem mit den Themen Klimaschutz und Energiepolitik befassen. Dabei soll es darum gehen, die Klimapolitik sozial auszugestalten. Am Abend steht dann die Außenpolitik auf der Tagesordnung. Gerade beim Wehrdienst und der Nahostpolitik dürften die Debatten wohl kontroverser werden.

Am Vortag waren die Grünen mit scharfer Kritik an der schwarz-roten Bundesregierung in ihren Parteitag gestartet. Parteichefin Franziska Brantner warf der Regierung vor, die deutsche Wirtschaft stagniere seit Jahren, während Milliardäre immer reicher würden und jedes vierte Kind in Armut aufwachse. Brantner kritisierte zudem, dass die Bundesregierung „jungen Menschen den Mittelfinger“ zeige, indem sie für Wahlgeschenke und Versäumnisse beim Klimaschutz zahlen müssten.

Brantner forderte weitgehende Reformen im Rentensystem und zeigte sich offen für Debatten über eine längere Lebensarbeitszeit. Sie sagte, dass es nicht sein könne, die Rechnung für den Konsum der älteren Generation der nächsten Generation auszustellen. Zudem forderte sie mehr Solidarität mit der Ukraine und kritisierte US-Präsident Donald Trump für seinen sogenannten Friedensplan, den sie als „Verrat“ bezeichnete.

Der Co-Vorsitzende der Grünen, Felix Banaszak, sprach von der Notwendigkeit, das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen und ein klares Profil zu zeigen. Die Grünen wollen sich ökologisch ambitioniert zeigen und den Klimaschutz auf der Agenda halten. Am Abend beschlossen die Delegierten, dass homöopathische Behandlungen nicht mehr von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden sollen, und forderten eine Kennzeichnungspflicht für Polizisten.


Foto: Grünen-Parteitag am 29.11.2025, via dts Nachrichtenagentur

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