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Antrittsbesuch: Scholz und Fico diskutieren über Ukraine-Hilfen

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Olaf Scholz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat am Mittwochabend den Ministerpräsidenten der Slowakischen Republik, Robert Fico, zu seinem Antrittsbesuch im Kanzleramt empfangen. Dabei traten insbesondere Differenzen in Hinblick auf die Unterstützung der Ukraine zutage.

Fico zeigte sich skeptisch hinsichtlich der Erfolgschancen des Nachbarlands. „Wir glauben nicht daran, dass diese Konflikt militärisch gelöst werden kann, aber auf der anderen Seite haben wir uns wirklich bei vielen vielen Themen geeinigt, was zum Beispiel den Energiebereich betrifft“, sagte er bei einer Pressekonferenz am Abend.

Er habe den ukrainischen Präsidenten gefragt, wie er die Entwicklung des Kriegs in der Ukraine sieht, so Fico. Dieser habe gesagt, dass der Konflikt eingefroren sei und es höchstwahrscheinlich in diesem Jahr zu keinem zu wichtigen Fortschritt kommen werde. „Wir bereiten uns auf das Jahr 2025 vor und so stelle ich mir die Frage, was für eine Änderung kommt“, sagte der slowakische Ministerpräsident. „Die einzige Änderung wird sein, dass wir viel mehr Opfer und viel mehr Tote haben werden.“

Scholz warnte dagegen vor der Vorstellung, „dass die Fortdauer dieses furchtbaren Krieges nur einer Sprachlosigkeit zwischen Moskau und Kiew geschuldet ist“. Es habe vor Kriegsbeginn „mit über 200 treffen allein in Minsk und dem Normandie-Format gewiss nicht an Gesprächen gemangelt“, sagte der Kanzler. „Das Ergebnis kennen wir alle: Russlands brutaler und völkerrechtswidriger Überfall auf die gesamte Ukraine.“

Nach zwei Jahren Krieg müsse man anerkennen, dass eine einfache Lösung nicht in Sicht sei. „Der russische Präsident kann diesen Krieg jedenfalls jederzeit beenden“, so Scholz. „Aber wenn die Ukraine im Ukraine aufhören sich zu verteidigen, ist es das Ende der Ukraine.“

Scholz warb für eine tiefere Zusammenarbeit in der EU und der Nato. „Nie war es wichtiger als heute, dass sich Partner innerhalb der Europäischen Union und der Nato eng abstimmen.“ Die Fortsetzung des Gesprächs bei einem Abendessen solle auch genutzt werden, um das nächste Treffen des Europäischen Rats vorzubereiten. Dabei gehe darum, Finanzhilfen der Europäischen Union für die Ukraine zu beschließen, so der Bundeskanzler.

„Die Haltung des Slowakei, die von Beginn an klar an der Seite der Ukraine stand, begrüße ich und ich betone gerne, was ich gerade auch schon Ministerpräsident Fico persönlich gesagt habe: Wir setzen darauf, dass die verlässliche Zusammenarbeit in Zukunft entschlossen fortgesetzt wird“, mahnte Scholz.

Auch der slowakische Regierungschef zeigte sich zuversichtlich, dass sich die Europäische Union auf eine Revision des EU-Haushalts und eine finanzielle Unterstützung für die Ukraine einigen werde. Man sei auch dafür, dass die Ukraine der EU beitreten werde. „Aber natürlich sagen wir auf der anderen Seite, dass die Ukraine die Kopenhagener Kriterien erfüllen muss“, so Fico.

Scholz dankte dem Ministerpräsidenten für seinen Besuch. „Deutschland zählt zu den ersten Ländern, die Sie als Ministerpräsident besuchen“, so Scholz. „Das zeigt, wie eng die Beziehung zwischen der Slowakei und der Bundesrepublik sind.“

Ursprünglich war das Treffen für Dezember geplant gewesen. Eine Corona-Infektion des Bundeskanzlers machte allerdings eine Verschiebung nötig.


Foto: Olaf Scholz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Forsa: Verständnis der Bürger für GDL-Streik gleichbleibend

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GDL-Streik (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Auch wenn der laufende Streik der Lokführergewerkschaft GDL der bislang längste in der Geschichte der Bahn ist, bleibt das Verständnis der Bürger für den Arbeitskampf auf stabilem Niveau. 41 Prozent von ihnen haben Verständnis für den Streik der Lokführer, wie aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa für das „Trendbarometer“ der Sender RTL und ntv hervorgeht. Zu Beginn des Tarifkonflikts im November 2023 waren es noch 40 Prozent.

58 Prozent haben aktuell kein Verständnis für den Ausstand, im Vergleich zu 56 Prozent im November. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen hat gar eine Mehrheit von 66 Prozent Verständnis für den Streik.

13 Prozent der Bundesbürger halten es für angemessen, dass die Lokführergewerkschaft das jüngste Angebot der Bahn abgelehnt hat und nicht in weitere Tarifverhandlungen eingestiegen war. 82 Prozent fordern die Gewerkschaft dazu auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Das Streikrecht für bestimmte Berufsgruppen wie Lokführer oder Piloten einzuschränken, halten allerdings 28 Prozent der Befragten für richtig, 70 Prozent sind dagegen.

Ein knappes Drittel der Befragten (31 Prozent) musste wegen der GDL-Streiks auf eine geplante Zugfahrt verzichten oder auf ein anderes Verkehrsmittel umsteigen. Besonders betroffen waren Bewohner von Städten mit mindestens einer halben Million Einwohnern (43 Prozent), am wenigsten die Bewohner von Orten mit weniger als 5.000 Einwohnern (24 Prozent).

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat für die Umfrage 1.005 Bürger befragt. Die Erhebung fand am 22. und 23. Januar statt.


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ASML erwartet sich von Intel-Werk bei Magdeburg Milliardenaufträge

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Euroscheine (Archiv), via dts NachrichtenagenturMagdeburg (dts Nachrichtenagentur) – Der US-Chiphersteller Intel dürfte mit seinem geplanten Standort in Magdeburg die Auftragsbücher von ASML und seinen Zulieferern Carl Zeiss und Trumpf bedeutend füllen. „Ungefähr 80 Prozent des Investitionsbetrags in so eine Fabrik sind Maschinen“, sagte ASML-Vorstandsvorsitzender Peter Wennink der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstagausgabe). „Daran haben wir einen signifikanten Anteil.“

Es gehe um „Aufträge von mehreren Milliarden“. Davon profitierten auch die deutschen Zulieferer wie Carl Zeiss mit seinen Hightech-Spiegeln und Trumpf mit seinen Lasern. „Viel von dem Geld fließt nach Deutschland zurück“, sagte Wennink. Auf die Frage, ob es auch da um milliardenschwere Beträge gehe, sagte er: „Absolut.“

ASML ist einer der Weltmarktführer für Chipmaschinen und hat ein Monopol in der modernsten Technik auf EUV-Basis (Extrem Ultraviolettes Licht). Das niederländische Unternehmen hatte am Mittwoch Auftragseingänge in Rekordhöhe gemeldet, nämlich 9,2 Milliarden Euro im vierten Quartal. Die geplante Intel-Produktionsstätte liegt noch zu weit in der Zukunft, als dass das Projekt jetzt schon in die Bücher einfließen könnte.


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Scholz telefoniert mit Selenskyj zur Lage in der Ukraine

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Selenskyj und Scholz am 14.05.2023, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat am Mittwoch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert und sich mit ihm über die politische, militärische und humanitäre Lage in der Ukraine ausgetauscht. Das teilte der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Hebestreit, am Nachmittag mit.

Selenskyj habe über die Auswirkungen der jüngsten russischen Angriffe informiert und der Bundesregierung für die militärische Unterstützung, insbesondere zur Stärkung der ukrainischen Luftverteidigung, gedankt, so Hebestreit. Scholz habe „die anhaltende und unverbrüchliche Solidarität mit der Ukraine angesichts der unverändert anhaltenden Aggression Russlands“ bekräftigt. Er habe versichert, dass Deutschland die Unterstützung für die Ukraine auch im militärischen Bereich „in enger Abstimmung mit europäischen und internationalen Partnern“ fortführen werde.

„Der ukrainische Präsident und der Bundeskanzler stimmten überein, die Gespräche über die Vereinbarung bilateraler Sicherheits- und Unterstützungszusagen in Umsetzung der Gemeinsamen Erklärung der G7 vom Juli 2023 bald zum Abschluss zu bringen“, teilte Hebestreit mit. Man habe vereinbart, weiter eng in Kontakt zu bleiben.


Foto: Selenskyj und Scholz am 14.05.2023, via dts Nachrichtenagentur

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SoVD drängt auf Maßnahmen gegen Fachkräfteengpass in der Pflege

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Sozialverband Deutschland (SoVD) (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat die Bundesregierung angesichts des prognostizierten Fachkräfteengpasses in der Pflege dazu aufgerufen, schnelle Maßnahmen zu ergreifen. Die am Mittwoch vorgelegten Zahlen seien zwar alarmierend, aber kaum mehr überraschend, sagte die Vorstandsvorsitzende des SoVD, Michaela Engelmeier, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben).

„Jetzt müssen vor allem die Bedingungen für die Pflegeberufe in Deutschland verbessert werden. Denn schon 2023 hatte eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung gezeigt, dass bereits heute rund 300.000 zusätzliche Pflegekräfte durch Wiedereinstieg in den Beruf oder aufgestockte Arbeitszeit möglich wären“, so Engelmeier. „Die Politik muss dringend endlich handeln.“

Einer am Mittwoch veröffentlichten Prognose des Statistischen Bundesamts zufolge fehlen bis 2049 zwischen 280.000 und 690.000 Pflegekräfte. Wie die Wiesbadener Behörde mitteilte, steigt der Bedarf an Pflegekräften bis 2049 im Vergleich zu 2019 voraussichtlich um ein Drittel auf insgesamt 2,15 Millionen. Für das Vor-Corona-Jahr 2019 rechnete Destatis mit einem Bedarf von 1,62 Millionen Pflegekräften.


Foto: Sozialverband Deutschland (SoVD) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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FDP für Schlichtungsverfahren im DB-Tarifkonflikt

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Ankündigung GDL-Streik 24.-29.1.2024 am 23.01.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai hat wegen des Bahnstreiks vor einem Schaden für die Wirtschaft gewarnt und die Lokführergewerkschaft GDL aufgefordert, einem Schlichtungsverfahren im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn zuzustimmen. „Die GDL muss also zusammen mit der Deutschen Bahn endlich zu Lösungen kommen, um den Zustand eines Dauerstreiks und weiteren Schaden für den Wirtschaftsstandort abzuwenden“, sagte der FDP-Politiker dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben). „Ein Schlichtungsverfahren wäre hierfür eine geeignete Option, der sich Herr Weselsky nicht kategorisch verschließen sollte.“

Das Streikrecht sei ein hohes Gut, das unter besonderem rechtlichen Schutz stehe, fügte der FDP-Politiker hinzu. „Dennoch muss es maßvoll und verantwortungsbewusst wahrgenommen werden. Das scheint bei der GDL und insbesondere Herrn Weselsky immer weniger der Fall zu sein“, kritisierte Djir-Sarai. „Denn gerade die Bahn spielt eine bedeutende Rolle für Millionen von Fahrgästen und für die deutsche Wirtschaft insgesamt.“


Foto: Ankündigung GDL-Streik 24.-29.1.2024 am 23.01.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Ifo-Chef fordert "überzeugendes Konzept für Wirtschaftswachstum"

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Industrieanlagen (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen/Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, hat der harschen Kritik von Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger an der Bundesregierung in Teilen zugestimmt. „Herr Dulger mahnt allerdings zu Recht an, dass die Ampel ein überzeugendes Konzept für Wirtschaftswachstum vorlegen müsste, das den aktuellen Herausforderungen wie Arbeitskräftemangel, Energieverknappung und Strukturwandel in der Industrie gerecht wird“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben).

Fuest wies darauf hin, dass die unterschiedlichen Konzepte der Koalitionspartner aus seiner Sicht nicht zusammenpassten. „Während das grün geführte Wirtschaftsministerium explizit argumentiert, dass allgemeines Wirtschaftswachstum keine Priorität hat und Klimaschutz wichtiger sei, setzt das gelb geführte Finanzministerium eher auf Wachstum“, erklärte Fuest. Die Folge sei, dass eine „überzeugende wirtschaftspolitische Agenda“ fehle.

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hatte am Dienstagabend das Agieren der Bundesregierung ungewöhnlich scharf kritisiert. Die Unternehmen hätten das Vertrauen in die Bundesregierung verloren, so Dulger vor Journalisten. „Es kommt einfach nichts.“ Deutschland müsse wieder funktionieren. „Das wünschen wir uns, das wollen wir. Und uns und vor allem meinen Landesverbänden reißt mittlerweile der Geduldsfaden“, hatte er erklärt.

Fuest nahm die Bundesregierung hingegen auch in Schutz. „Die Ampel war in den letzten beiden Jahren mit akuten Krisen konfrontiert und hat im Krisenmanagement durchaus Erfolge vorzuweisen. Dazu gehört, dass es nicht zu einer Gasmangellage gekommen ist“, so der Wirtschaftswissenschaftler.


Foto: Industrieanlagen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Spectrum Markets verzeichnet Rekordjahr mit 3,62 Milliarden Euro Umsatz im Orderbuch

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Spectrum Markets
Foto von Nicky Maan (Quelle: Spectrum Markets)

 

  • 2023 stieg der Orderbuchumsatz um 9 % gegenüber dem Vorjahr
  • Das Volumen der gehandelten Wertpapiere erreichte 1,62 Mrd., ein Anstieg von 14 % gegenüber 2022
  • Strategische Meilensteine legen den Grundstein für künftiges Wachstum

Spectrum Markets („Spectrum“), der paneuropäische Handelsplatz für Wertpapiere mit Sitz in Frankfurt, hat seinen Bericht für das Jahr 2023 veröffentlicht, der trotz schwierigerer Marktbedingungen und größeren Unsicherheiten im Handel ein anhaltendes Wachstum zeigt.

Das Handelsvolumen stieg im Jahr 2023 um 14 % auf 1,62 Mrd. gehandelte Wertpapiere.  Im Jahr zuvor waren es 1,42 Mrd. Dieses Volumen wurde mit über knapp 2,5 Millionen Transaktionen abgewickelt, von denen 33,9 % außerhalb der traditionellen Handelszeiten (d. h. zwischen 17:30 und 9:00 Uhr MEZ) stattfanden.

Spectrum meldete einen Anstieg des Gesamtwerts des Orderbuchumsatzes um 9 % auf 3,62 Mrd. EUR im Vergleich zum Vorjahr.

Im vierten vollen Kalenderjahr der Geschäftstätigkeit von Spectrum konnte das Unternehmen mehrere wichtige Initiativen und Meilensteine bekanntgeben, darunter die Aufnahme der UniCredit Bank GmbH als Mitglied des Handelsplatzes, wodurch Privatanlegern eine Reihe von Optionsscheinen und Faktor-Optionsscheinen zugänglich gemacht wurde.

Mit der Aufnahme von drei Emittenten hat sich die Zahl der Instrumente, die Privatanlegern in ganz Europa über Spectrum zur Verfügung stehen, im Vergleich zum Vorjahr mehr als versechsfacht.

Eine weitere wichtige Partnerschaft wurde mit dem Beitritt des unabhängigen italienischen Retail-Brokers Directa Spectrum geschlossen. Dadurch können mehr Privatanleger 24 Stunden am Tag fünf Tage die Woche mit Wertpapieren handeln. Zusätzlich hat Spectrum eine Zusammenarbeit mit ICE Data Services Italy, einer Tochtergesellschaft von Intercontinental Exchange, Inc. (NYSE: ICE), unterzeichnet, wodurch die Referenzdaten von Spectrum über Finanzplattformen breiter zugänglich werden.

Schließlich ist Spectrum zwei wichtigen europäischen Branchenverbänden beigetreten. Als Fördermitglied unterstützt es die Arbeit des Bundesverbands für strukturierte Wertpapiere (BSW) und als assoziiertes Mitglied baut es sein Engagement für eine enge Zusammenarbeit mit Wertpapierverbänden in Europa über den italienischen Verband für Zertifikate und Anlageprodukte (ACEPI) aus.

Diese Partnerschaften sind ein bedeutender Schritt für die Wachstumsstrategie von Spectrum. Sie erweitern die Palette der verfügbaren Produkte und machen sie einer größeren Anzahl von Anlegern leichter zugänglich, indem sie den Handel über eine einzige paneuropäische ISIN ermöglichen. Anleger profitieren von einem größeren Liquiditätspool.

„Das Jahr 2023 hat die Handels- und Investmentbranche vor viele Herausforderungen gestellt, da die Volumina in der gesamten Branche zurückgingen. Ich bin daher sehr erfreut, dass Spectrums Ergebnisse relativ stabil geblieben sind, wobei unsere Volumina eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit zeigten und im Vergleich zum letzten Jahr weiter anstiegen. Wir haben große Fortschritte bei unseren langfristigen Wachstumsplänen gemacht und ein weiteres Rekordjahr erzielt, was ein Beweis für die harte Arbeit des gesamten Spectrum-Teams und die kontinuierliche Unterstützung unserer Partner und Mitglieder ist“, erklärt Nicky Maan, CEO von Spectrum Markets.

„Mit Blick auf das Jahr 2024 liegt unser Fokus weiterhin auf der Verbesserung und dem Ausbau unseres Handelsplatzes, indem wir die Konnektivitätsoptionen und die Handelsinfrastruktur verbessern und mehr Mitglieder an unserem Handelsplatz willkommen heißen wollen“, fügt er hinzu.

Im Jahr 2023 entfielen 84,3 % der gehandelten Wertpapiere auf Indizes, 9,9 % auf Währungspaare, 4,1 % auf Rohstoffe, 1,5 % auf Aktien und 0,2 % auf Kryptowährungen. Die meistgehandelten Basiswerte waren im vergangenen Jahr der DAX 40 (29,4 %), der NASDAQ 100 (20,2 %) und der S&P 500 (18,9 %).

Spectrum Markets

Spectrum Markets verzeichnet Rekordjahr mit 3,62 Milliarden Euro Umsatz im Orderbuch

Foto von Nicky Maan (Quelle: Spectrum Markets)

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Bundesregierung will Bundeswehr-Einsatz im Südsudan verlängern

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Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundeskabinett hat die Verlängerung von Bundeswehr-Einsätzen im Mittelmeer und im Südsudan auf den Weg gebracht. Das sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Mittwoch in Berlin. Der Bundestag muss die Mandate noch beraten und beschließen.

Die Nato-Mission „Sea-Guardian“ soll Schmuggel im Mittelmeer unterbinden. Bei den Kontrollen sei allerdings bisher kein Schmuggelfall aufgedeckt worden, sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums.

Im Südsudan geht es um die UN-Mission Unmiss. Mit ihrer Teilnahme trage die Bundesregierung „zur Stabilisierung im Südsudan und in der ganzen Region“ bei sowie zum „Peacekeeping der Vereinten Nationen“, sagte Hebestreit weiter. Unmiss soll die Einhaltung des Friedensvertrags vor Ort überwachen und die Umsetzung von demokratischen Wahlen unterstützen.


Foto: Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Mit Mathematik gegen Angst vorm Scheitern

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Ob Intrapreneur oder Entrepreneur – für Menschen ist es ganz normal, Ideen zu haben und Angst eben auch. Wenn letzte über den Respekt vor der Sache hinausgeht und die geschäftliche Fragestellungen durch Unsicherheit gelähmt wird, heißt das noch lange nicht, dass Menschen keine Eignung haben oder an Ihrem Potenzial zweifeln müsse. Leider fallen sie in Personalauswahlverfahren allzuoft durch oder werden in Beförderungsrunden nicht berücksichtigt, weiß Dr. Johanna Dahm.

Dr. Johanna Dahm unterstützt Unternehmen wie Banken und internationale Medien- und IT-Konzerne bei der Bewältigung der Herausforderungen der VUKA Faktoren (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, ambigue Rollenverteilung) und im generellen Krisenmanagement. „Nach wie vor wird zu oberflächlich und nach alten Mustern entschieden“, erklärt die Strategieberaterin, die zum Thema unternehmerische Entscheidungen seit mehr als 25 Jahren arbeitet. „Wer nicht sofort eine Lösung auf ein Problem parat hat, wird aussortiert, degradiert oder kommt zumindest nicht zum Zug. Dabei stellen sich viele Fragestellungen erstmals und fordern mehr Fingerspitzengefühl.

Und im Nachhinein stellt sich dann heraus, dass die erstbeste Idee gar nicht die passende war“.

Komplexität meistern durch Reflexion: Vielfältige Bedenken berücksichtigen

Dass Menschen zwar Ideen und Lösungsansätze haben, sie dann aber selbst hinterfragen oder nicht mit der seitens der Arbeitgeber gewünschten Energie verteidigen, sieht Dahm als ganz natürlich und wichtig: Einerseits seien Fragestellungen inzwischen viel zu komplex und der Dynamik der allseitigen Entwicklung ausgesetzt, als dass mal eben in einem Teammeeting das Patentrezept entwickelt werden könnte. Und oft haben Menschen neben dem Job auch einfach andere Hürden: „Es stecken persönliche Erfahrung mit gescheiterten Projekten in der Familie oder Blockaden etwa durch Eltern oder im Freundeskreis dahinter, und die Frage schwirrt im Kopf herum, ob ich mir das zutrauen darf. Was passiert, wenn mir ein Fehler passiert. Was, wenn ich schlimmstenfalls scheitere. Auch und Gerade erfolgsverwöhnte Menschen sind da viel sensibler geworden“, so Dahm.Um den Fach- und Führungskräftemangel nicht noch weiter einreißen zu lassen und Menschen in ihrer Laufbahnplanung mehr Sicherheit zu geben, empfiehlt sie folgenden integrativen Ansatz, der Achtsamkeitsregeln und Betriebswirtschaft miteinander verbindet:

Dr. Johanna Dahm zeigt: 10 Wege zur Verantwortungsstärkung von Führungskräften

1. Analyse: Identifizieren Sie genau, was die Angst verursacht. Ist es die Angst vor dem Scheitern, vor finanziellen Verlusten oder vor Überforderung?
2. Informationssammlung: Sammeln Sie alle relevanten Informationen und Daten, um ein klares Bild der Situation zu erhalten. Daten können helfen, Unsicherheiten zu reduzieren.
3. Risikobewertung: Führen Sie eine Risikoanalyse durch, um potenzielle Probleme zu identifizieren und deren Wahrscheinlichkeiten sowie mögliche Auswirkungen zu bewerten.
4. Planung: Entwickeln Sie einen detaillierten Geschäftsplan, der Ziele, Schritte zur Zielerreichung, Zeitrahmen und Verantwortlichkeiten klar definiert.
5. Finanzielle Prognosen: Nutzen Sie mathematische Modelle, um Umsatzprognosen, Budgetplanungen und Cashflow-Analysen zu erstellen.
6. Kontingenz: Erstellen Sie Pläne für verschiedene Szenarien, um auf unerwartete Ereignisse vorbereitet zu sein.
7. Klein beginnen: Starten Sie mit kleinen, überschaubaren Projekten oder Pilotphasen, um das Risiko zu minimieren und Vertrauen aufzubauen.
8. Professionelle Unterstützung: Ziehen Sie Experten hinzu, wie Finanzberater, Business Coaches oder Mentoren, die Erfahrung mit ähnlichen Situationen haben.
9. Kommunikation: Sprechen Sie offen über Ängste und Sorgen im Team, um Unterstützung zu bekommen und gemeinsame Absprachen zu treffen, wie Sie Lösungen finden können.
10. Persönliche Entwicklung Arbeiten Sie an Stressbewältigungs- und Entscheidungsfindungsfähigkeiten, die helfen können, mit Angst umzugehen.

Emotionale Intelligenz nutzen: Bedenken und Bedürfnisse einbeziehen

Zulange, so betont Dahm, haben wir Menschen wie Maschinen behandelt, die ungeachtet von persönlichen Erfahrungen, Vorerfahrungen oder Prägungen einfach abliefern sollte. Dabei empfiehlt sie gerade in Umbruchzeiten einen integrierten Ansatz, der sowohl die rationalen Aspekte des Projektgeschäftes bzw. der Geschäftsführung als auch die emotionalen Bedürfnisse der daran beteiligten Personen beachtet und einbezieht: „Mit einem guten Gefühl und einer guten Planung auf dem Papier ein Projekt anzugehen, motiviert doch allemal mehr, als wen man nicht mit dem Herzen dahinter steht. Und umgekehrt ist es gut, diffuse Ängste loszuwerden, wenn eine sachliche Kalkulation und die Kollegen das Go geben“, so hat es Dahm schon oft erlebt.
Johanna Dahm unterstützt die Geschäftsführung auch in der Sensibilisierung der Führungskräfte, von Standard der klassischen Management-Ausbildung mehr undmehr abzuweichen und sich den VUKA Faktoren aktiv zu nähern. „Wir müssen lernen, eigene Unsicherheit zuzulassen und damit zu leben, ohne dafür diskreditiert zu werden. Dadurch kommen auch noch einmal bessere Fragen an Produkte, Services und Customer Interaction auf. In meinen Coachings und Trainings ist das aktiver Bestandteil, um Business-Resilienz aufzubauen“.

Mehr dazu auf der Webseite von Johanna Dahm und in ihrem Artikel: „Ist ihre Organisation VUKA Ready?“ In: Zukunftssicherung (Gabal, 2023).

Johanna Dahm spricht dazu auch live am 21. Februar in Frankfurt im Rahmen einer Veranstaltung des Verbands Deutscher Unternehmerinnen VDU.

Dr. Johanna Dahm, Entscheidungsexpertin und CEO Dahm International Consulting, mit Sitz in Frankfurt, berät Menschen und Organisationen in der Geschäftsfeld-Entwicklung und Transformation. Bereits während der Finanzkrise 2007/08 verhalf sie DAX Unternehmen zur Stabilisierung, 2016-20 unterstützte sie mehrere globale Banken und Industrie-Unternehmen bei der Portfolio-Bereinigung und Reorganisation. Heute gehören Konzerne, Hidden Champions und Grown Ups zu ihren Kunden. Im Bourdon-Verlag publiziert sie ihre eigene Schriftenreihe „Atlas der Entscheider“. Mehr über Dahm International Consulting unter www.drjohannadahm.com.

Bild Dr. Johanna Dahm Fotograf: Frank-Metzemacher

Quelle JANE UHLIG PR