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Dax startet vor EZB-Zinsentscheid mit leichten Abstrichen

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Donnerstagmorgen leicht negativ in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 16.840 Punkten berechnet, 0,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„Es ist EZB-Tag“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. Dass die EZB ihre Leitzinsen unverändert lassen werde, stehe fest. „Alles kommt auf den geldpolitischen Ausblick an: Und hier wird Lagarde das wiederholen, was sie schon in Davos gesagt hat“, erwartet der Marktanalyst. Sie werde die Börsen auf eine erste Zinssenkung im Sommer einschwören. Konkreter werde sie wohl nicht werden. „Und voraussichtlich werden die Börsen die Juni-Sitzung als erste Sommer-Sitzung interpretieren.“

Lagardes Hinweise aus Davos hätten bereits Wirkung gezeigt: „Zum Jahreswechsel haben die Börsen noch mit drei Zinssenkungen im 1. Halbjahr gerechnet, jetzt gehen sie von ein bis zwei Zinssenkungen aus.“

„Mit Tesla hat die US-Berichtssaison ihre erste Enttäuschung“, so Altmann. Vor allem der schwache Ausblick komme an der Wall Street nicht gut an. „Tesla war das erste Unternehmen der sogenannten „Glorreichen Sieben“, das in der jetzigen Berichtssaison die Bücher geöffnet hat. Jetzt wird für den weiteren Kursverlauf an der Wall Street viel davon abhängen, wie sich die anderen sechs Big Techs in Q4 geschlagen haben“, sagte Altmann.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagmorgen kaum verändert. Ein Euro kostete 1,0887 US-Dollar (+0,03 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9185 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 80,54 US-Dollar, das waren 50 Cent oder 0,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Biotech-Unternehmen Infinite Roots (ehemals Mushlabs) sichert sich 58 Millionen US-Dollar für Pilzmyzel-Produkte

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Infinite Roots, ehemals Mushlabs, sammelt in der Serie-B-Runde 58 Millionen US-Dollar ein, um seine patentierten Myzel-Technologien weiterzuentwickeln, die Produktionskapazitäten zu erweitern und erste Produkte zu launchen.
Die Finanzierung wurde angeführt von der ​​Dr. Hans Riegel Holding (HRH), einer der beiden Gesellschafter-Holdings der Haribo-Gruppe, eines international erfolgreichen Süsswarenkonzerns, mit der Unterstützung des Europäischen Innovationsrats (EIC). Die REWE Group sowie Betagro Ventures, der Innovationsarm von Thailand’s führendem Agrarunternehmen Betagro Group, sind auch Teil der Finanzierungsrunde.
Diese Finanzierungsrunde ist die größte Investition in Myzel-Technologie in Europa und erfolgt inmitten einer der schlechtesten Fundraising-Umgebungen der letzten 20 Jahre.

Infinite Roots, ein führendes deutsches Biotech-Unternehmen, gab heute den Abschluss seiner Serie-B-Finanzierungsrunde in Höhe von 58 Millionen US-Dollar bekannt. Die überzeichnete Finanzierungsrunde stellt die bisher größte Investition in Myzel-Technologie in Europa dar und unterstreicht die wachsende Bedeutung für Pilzmyzel im globalen Lebensmittelsystem. Angeführt wurde die Runde von der Dr. Hans Riegel Holding (HRH), einer der beiden Gesellschafter-Holdings der Haribo-Gruppe, eines international erfolgreichen Süsswarenkonzerns, mit der Unterstützung des EIC Fonds, einer bahnbrechenden Initiative der Europäischen Kommission, um direkte Eigenkapitalinvestitionen in hochinnovative Start-ups und KMUs in Europa zu tätigen. Die REWE Gruppe, einer der führenden Handels- und Touristikkonzerne in Deutschland und Europa, und Betagro Ventures beteiligten sich ebenfalls an der Runde. Hinzu kamen bereits beteiligte Investoren wie Clay Capital, FoodLabs, Redalpine, Simon Capital und Happiness Capital. Mit diesen Investoren holt sich Infinite Roots etablierte Partner an Bord, die über große Erfahrung bei der Markteinführung und dem Vertrieb von Lebensmitteln auf der ganzen Welt verfügen.

Eine erfolgreiche Investitionsrunde dieser Größenordnung von Branchenriesen inmitten eines schwierigen Finanzierungsumfelds ist nicht nur ein Beweis für die Technologie und das Know-how von Infinite Roots, sondern auch ein wichtiges Zeichen für Innovationen in der gesamten Lebensmittelindustrie.

Mit der neuen Finanzierung tritt Infinite Roots in eine neue Ära des kommerziellen Wachstums ein und plant, seine Produktionskapazitäten zu erweitern und in weltweite Markteinführungsaktivitäten zu investieren. Langfristig plant Infinite Roots, mit den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Pilzmyzel eine Schlüsselrolle bei der Umgestaltung des globalen Lebensmittelsystems zu spielen.

„Ein Umdenken in der Lebensmittelproduktion und im Lebensmittelkonsum war noch nie so dringend wie heute. Es braucht unser aller Kräfte. Wir sind begeistert, dass wir uns mit Branchenführern zusammenschließen können, um die nächste Generation schmackhafter, gesunder und nachhaltiger Lebensmittel zu entwickeln. Wir sind in der besonderen Position, eine neue Ära von Produkten auf Basis von Pilzmyzel zu definieren. Mit der Technologie und den Produkten von Infinite Roots streben wir an, den monumentalen Wandel zu einem nachhaltigeren und gesünderen Lebensmittelsystem anzuführen“, sagt Dr. Mazen Rizk, Gründer und CEO von Infinite Roots.

Mit der Dr. Hans Riegel Holding (HRH) holt Infinite Roots einen starken Partner mit internationaler Expertise bei der Einführung von Produkten in wachsenden Verbrauchermärkten an Bord. Die REWE Gruppe, Deutschlands zweitgrößter Lebensmitteleinzelhändler mit Aktivitäten in über 21 Ländern, hält bereits über 20 Prozent Marktanteil bei veganen Kernprodukten. Die Investition unterstreicht ihre Überzeugung von der Technologie und den Produkten von Infinite Roots, die auf der wachsenden Nachfrage der Verbraucher:innen nach nachhaltigen Lebensmittelalternativen basieren.

„Die Myzel-Technologie von Infinite Roots kann einen sehr erfolgreichen Beitrag zur nachhaltigen Nahrungsmittelversorgung leisten. Die Dr. Hans Riegel Holding investiert in Zukunftstechnologien“, erklärt Dr. Reinhard Schneider, Geschäftsführer der Dr. Hans Riegel Holding GmbH.

Auch Svetoslava Georgieva, Vorsitzende des Verwaltungsrats des EIC-Fonds, unterstreicht das Potenzial der neuen Entwicklung: „Wir freuen uns auf die spannende Zukunft mit dem Team von Infinite Roots. Es ist höchste Zeit, dass die Verbraucher ihren Appetit auf gute Lebensmittel und ihre Bereitschaft, etwas für den Planeten und ihre Gesundheit zu tun, miteinander in Einklang bringen können.“

Infinite Roots, bekannt für seine bahnbrechenden Innovationen in der Myzeltechnologie, stärkt jetzt seine Pionierposition bei der Entwicklung von Nahrungsmitteln auf der Basis von Pilzmyzel. Die patentierten Technologien ermöglichen die Entwicklung vielfältiger und vielseitiger Lebensmittelprodukte auf der Basis von Speisepilzmyzel. Die erfolgreiche Finanzierungsrunde unterstreicht das enorme Potenzial von Infinite Roots und seine Fähigkeit, starke Partner zu gewinnen.

Die Fermentationstechnologie auf der Basis von Myzel ist ein immer wichtigerer Wegbereiter in der Lebensmittelindustrie und gilt neben pflanzlichem und kultiviertem Fleisch als ein Megatrend in der Branche. Die Produkte von Infinite Roots bilden eine dritte Kategorie in der Lebensmittelklassifizierung, da Produkte auf Pilzbasis weder pflanzlich noch tierisch sind. In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach gesunden Ernährungsalternativen weltweit angestiegen. Infinite Roots erfüllt diese Nachfrage mit einem nachhaltigen, gesunden Lebensmittelsortiment mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten, die weit über Fleischersatzprodukte hinausgehen.

Bild:Infinite Roots Cathy Philip Mazen Thibault Group Picture

Quelle:PIABO Communications

Bester veganer Sneaker

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innocent erhält gemeinsam mit Kooperationspartner VLACE den PETA VEGAN Award 2023 im Bereich Fashion für die Fruity Kicks-Sneaker aus Apfelleder

innocent, Europas führendes Unternehmen für gesunde Getränke, wird mit dem renommierten PETA VEGAN Award 2023 für den Fruity Kicks Sneaker ausgezeichnet. Die jährliche Auszeichnung von PETA würdigt Unternehmen, Marken und Produkte, die herausragende tierfreundliche und vegane Alternativen in der Modeindustrie anbieten.

innocent drinks hat in Zusammenarbeit mit dem Sneaker-Start-up VLACE im September 2023 einen nachhaltigen Sneaker namens Fruity Kicks geschaffen. Der Schuh besteht aus recycelten Materialien und Leder aus Apfeltrester, einem Nebenprodukt aus der Zerkleinerung und Pressung von Äpfeln, die zur Herstellung von innocent Smoothies verwendet werden. Im Mittelpunkt der Partnerschaft steht seit Beginn das gemeinsame Ziel eines verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen. Gemeinsam beweisen innocent und VLACE, dass Re- und Upcycling-Initiativen branchenübergreifend funktionieren können.

Der PETA VEGAN Award im Bereich Fashion bietet den Gewinner:innen eine deutschlandweite, reichweitenstarke Plattform, um ihre innovativen veganen und tierfreundlichen Produkte zu präsentieren. innocent erhält diese Auszeichnung für die Vorreiterrolle bei der Entwicklung von nachhaltigen Sneakern und dem Einsatz für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen.

„Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit VLACE diesen innovativen Sneaker aus Apfeltrester und recycelten Materialien kreiert zu haben und nun dafür mit dem renommierten PETA AWARD in der Kategorie „Bester veganer Sneaker“ ausgezeichnet zu werden. Denn wir wollten mit diesem Projekt zeigen, dass der Impact des unternehmerischen Handelns weit über die Grenzen unserer eigenen Produktion hinaus gehen kann – nun können wir durch den Gewinn des aufmerksamkeitsstarken Awards weitere Unternehmen dazu inspirieren, den Weg zu mehr Re- & Upcycling einzuschlagen“, so Max Rogy, Senior Brand Manager von innocent.

Der PETA VEGAN Award würdigt nicht nur das Engagement von innocent für tierfreundliche und nachhaltige Produkte, sondern auch die Vision einer umweltfreundlichen Modeindustrie, die auf Innovation und Verantwortungsbewusstsein basiert.

Bild:innocent VLACE Mood Beine

Quelle: innocent

Freigeist investiert in United Manufacturing Hub

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Freigeist investiert in United Manufacturing Hub

Neuer Datenstandard für die Industrie: Kölner Startup will mit Unterstützung von Frank Thelen den Standard für Datenverarbeitung in der Industrie setzen

Das Kölner Startup United Manufacturing Hub hat eine Open-Source-Plattform entwickelt, mit der Fabriken ihre Produktion effizienter steuern können. Um auch zukünftig zu den führenden Industriestandorten zu gehören, ist es zwingend notwendig, dass die deutsche Industrie die Transformation hin zu datengetriebenen, KI-gestützten Produktionsstandorten gelingt.

Eine der größten Herausforderungen hierbei ist die Verarbeitung von Daten aus der Produktion – für die vielen, unterschiedlichen Datenquellen innerhalb einer Fertigung wie Anlagen, Sensoren und Maschinensteuerungen gab es bislang keinen einheitlichen Standard. Dieser Mission widmen sich das Kölner Startup United Manufacturing Hub, Frank Thelens Venture Capital Fonds Freigeist und Bestandsinvestor DnA Ventures nun mit vereinten Kräften. Die Open-Source-Plattform vom United Manufacturing Hub ermöglicht es Ingenieuren, alle Datenquellen in der Fabrik – von Sensoren über Maschinen bis zu Systemen – nahtlos mit Apps für die Industrie zu integrieren, um so eine datengetriebene, effizientere und nachhaltigere Produktion zu ermöglichen.

Wie verbindet man Maschinen aus den 90er Jahren mit modernen KI-Plattformen?

Das Aufkommen neuer Applikationen ist für die Industrie Chance und Risiko zugleich: Neue technologische Entwicklungen versprechen deutliche Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen. Die Implementierung stellt jedoch viele Industrieunternehmen vor große Herausforderungen. Ein Grund dafür ist, dass die benötigten Daten aus unterschiedlichsten Quellen stammen: Anlagen mit rund 30 Jahren Laufzeit verfügen über entsprechend veraltete Betriebssysteme, Sensoren und Steuereinheiten. Oftmals stammen diese nicht aus einer Hand. Die Person, die diese Maschine konzipiert hat, hat das Unternehmen meist schon längst verlassen.

Für all diese Daten will United Manufacturing Hub mit seiner Open-Source-Plattform einen neuen Industriestandard etablieren, der Unternehmen zuverlässigen und einheitlichen Zugang zu eigenen Produktionsdaten bietet. Dadurch können sie mithilfe von Softwarelösungen und KI-Modellen intelligente Entscheidungen und Prognosen treffen.

In der Industrie wird dieser neue Architekturansatz als Unified Namespace bezeichnet. Er ermöglicht es Unternehmen, alle Daten einfach und verständlich an einem zentralen Punkt abzurufen. Erste namhafte Großkunden wie der Energiekonzern E.ON nutzen die Open-Source-Plattform von United Manufacturing Hub und den Unified Namespace als Grundlage, um datengetrieben ihre Kraftwerke zu optimieren.

„Daten in der Produktion sollten ebenso einfach zugänglich sein wie Wasser, Luft oder Strom, nur so können von jedem innovativen Lösungen niederschwellig entwickelt werden. Vor der Gründung von UMH waren wir genau in dieser Situation: Wir hatten Ideen und Anwendungsfälle, aber die Umsetzung war mit etablierter Software teuer, langsam und unnötig kompliziert. Deshalb haben wir 2021 unsere Software & gesammeltes Wissen Open-Source gesetzt, damit niemand mehr mit guten Ideen an fehlendem Know-How und schlechter Software scheitert.” – Alexander Krüger, Co-Founder & CEO

Mit der Seed-Finanzierung von Freigeist und der Unterstützung des Bestandsinvestors DnA Ventures soll das Produkt- und Engineering-Team weiter ausgebaut werden, um den steigenden Anforderungen von Großkonzernen gerecht zu werden. Zudem soll in die stark wachsende Community rund um den United Manufacturing Hub investiert werden. Auf Plattformen wie Discord und Reddit haben sich bereits mehr als 2000 Entwickler und Ingenieure zusammengefunden, die sich über die Open-Source-Software von United Manufacturing Hub austauschen und sie als Grundlage für ihre eigenen Projekte nutzen.

Quelle Bild und Text: Freigeist Capital III GmbH

Fremdkapital für weitere Expansion in Europa: Mondu sichert sich zusätzliche 30-Millionen-Euro-Finanzierung von VVRB

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Neue Mittel in Höhe von 30 Mio. Euro erhöhen das bestehende 20 Mio. Euro Darlehen der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank (VVRB) auf insgesamt 50 Mio. Euro.
Diese Finanzierung ermöglicht es Mondu, das starke Wachstum in ganz Europa fortzusetzen.
Mondus innovative Finanzierungsangebote sind mittlerweile in sechs europäischen Ländern erhältlich – so expandierte Mondu im vergangenen Jahr nach Großbritannien und ist nun ebenfalls für Käufer in Frankreich und Belgien verfügbar

Mondu, das schnell wachsende B2B-Zahlungsunternehmen, hat eine weitere Fremdfinanzierung in Höhe von 30 Millionen Euro von der Vereinigten Volksbank Raiffeisenbank (VVRB) erhalten. Dies wird es Mondu ermöglichen, europaweit zu expandieren.

Im Oktober 2022 sicherte sich Mondu bereits 20 Millionen Euro von der VVRB. Mit der Erweiterung des Darlehens erhöht sich die Gesamtfinanzierung durch die VVRB für Mondu nun auf 50 Millionen Euro. Seit seiner Gründung im Oktober 2021 hat Mondu insgesamt mehr als 120 Millionen US-Dollar an Eigen- und Fremdkapital von verschiedenen Investoren erhalten.

Philipp Povel, Co-Gründer und Co-CEO von Mondu, erklärt: „Diese Finanzierung wird unsere europäische Expansion weiter vorantreiben und es uns ermöglichen, die Expansion auf dem gesamten europäischen Markt auszuweiten sowie zusätzliche Zahlungslösungen zum Vorteil unserer Geschäftskunden zu entwickeln. Dieser Schritt stärkt unser Engagement für Innovation und Wertsteigerung im B2B-BNPL-Ökosystem weiter. Wir sind dankbar für das anhaltende Vertrauen und die Unterstützung der VVRB und freuen uns über die Vertiefung unserer Partnerschaft.“

Ralf Magerkurth, CEO von VVRB, fügt hinzu: „Aufbauend auf dem Erfolg unserer Zusammenarbeit in Deutschland und Österreich sind wir weiterhin fest von Mondus Geschäftsmodell und dessen Wachstumspotenzial überzeugt. Unser Engagement wird zukünftig über Deutschland und Österreich hinausgehen, denn wir werden nun die Expansion in weitere europäische Länder unterstützen. Dieser Schritt ist Zeichen unseres Vertrauens in die Vision und Fähigkeiten von Mondu. Wir sind stolz darauf, Mondu auf dem Weg zur Neugestaltung der Branche in ganz Europa zu unterstützen.“

2023 war ein bedeutendes Wachstumsjahr für Mondu. Das Unternehmen arbeitet mit führenden Einzelhändlern, Großhändlern und B2B-Marktplätzen wie Notebooksbilliger, einem bekannten Elektronikhändler in Deutschland, PCSpecialist, einem etablierten Technologieanbieter in Großbritannien sowie Orderchamp, einem Großhändler aus den Niederlanden, zusammen.

Mondu eröffnete Büros in Amsterdam und London und registrierte sich erfolgreich bei der britischen Finanzaufsichtsbehörde (Financial Conduct Authority). Mittlerweile stellt Mondu seine Zahlungsmöglichkeiten mehr als 25 britischen Händlern zur Verfügung. Neben Großbritannien steht Mondu auch Händlern in Deutschland, Österreich und den Niederlanden sowie Käufern in Belgien und Frankreich zur Verfügung.

Mondu hat einen digitalen Trade Account eingeführt, der die Abwicklung regelmäßiger Einkäufe vereinfacht, indem Kunden wiederkehrende Einkäufe in einer Abrechnung zusammenfassen und diese später bezahlen können. Darüber hinaus hat Mondu seine BNPL-Produkte erweitert, um nicht nur typische Online-B2B-Käufe abzuwickeln, sondern auch flexible Zahlungen im Außendienst, im Televerkauf oder bei E-Mail-Bestellungen anzubieten. Darüber hinaus wurden eine Reihe von Kooperationen zur weiteren Steigerung des Kundenwachstums ins Leben gerufen, u.a. Partnerschaften mit dem britischen Zahlungsspezialisten Acquired.com, der führenden Composable-Commerce-Plattform Spryker und MangoPay, einem Anbieter für modulare und flexible Zahlungen auf Marktplätzen und Plattformen.

Bild:Founders Malte Huffmann, Gil Danziger, Philipp Povel

Quelle:Spartapr

Die nackte Wahrheit!

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everdrop Spülmaschinen-Tabs

everdrop Spülmaschinen-Tabs schlagen die großen Marken

NEWCOMER SCHLÄGT ALTBEKANNTE MARKEN: Die everdrop Spülmaschinen-Tabs haben in der neuen Ausgabe der Stiftung Warentest (EVT 25.1.) mit der Bestnote “gut” (2,0) den Testsieg geholt und sich dabei gegen 14 große Marken, darunter Klassiker wie Somat oder Finish, durchgesetzt!
(1,9) und “Gewässerbelastung” (1,6) holen.

Damit ist endgültig bewiesen: everdrop steht für Nachhaltigkeit UND Performance! Die everdrop “Naked Tabs” kommen ganz ohne Plastikverpackung oder wasserlösliche PVA-Folie aus. Natürlich verzichten sie auch komplett auf Mikroplastik und auf schädliche Stoffe wie Phosphate, Chlor oder das Silberschutzmittel Benzotriazol. Dafür überzeugen sie mit 100% pflanzlich-basierten Tensiden. Und mit ihrem 2-Phasen-Aktiv-Komplex sagen sie auch hartnäckigen Verschmutzungen und Eingebranntem den Kampf an. Ein Must-Have für jeden Haushalt!

Bild everdrop

Quelle Sonja Berger Public Relations

Baldiges Ende des Schwarzmarkt-Booms für die Shisha-Branche?

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Start-up Mixto mischt den Markt auf – die Pioniere des 2-Komponenten-Sisha-Tabaks verbuchen sattes Umsatzplus 

Der Juli 2022 war ein schwarzer Monat für die so hoch florierende Shisha-Tabakbranche. Die Regierung erließ ein Gesetz, nachdem nur mehr maximal 25 Gramm Inhalt pro Packung erlaubt waren – zu stark erhöhten Preisen. Während der Markt sich nach dem Paukenschlag auszudünnen und der Schwarzmarkt zu florieren begann, schlug die Geburtsstunde eines Start-ups, mit dem sich nun alles ändern könnte.

Dank einer simplen, aber sehr vorausschauenden Idee verbucht das Start-up Mixto (https://mixtobacco.com) das stärkste Umsatzplus ihres noch jungen Daseins und macht 2023 über 850.000 Euro Umsatz, nur im b2c-Geschäft, die Belieferung der b2b-Kunden beträgt noch einmal doppelt so viel. Und das obwohl der Verkauf erst mit dem 31.07.2023 startete.

Dem Startup gelingt ein bahnbrechendes Konzept, das ein baldiges Ende des Schwarzmarkt-Booms einläuten könnte: mit dem 2-Komponenten-Shisha-Tabak. Dabei wird der trockene Tabak – weiterhin in größeren Abfüllmengen legal verkaufbar – einfach erst beim Kunden mit Glycerin angerührt.

Ist bald Schluss mit dem Schwarzmarktboom in der Shisha-Branche?

„Wir haben das schon vor Jahren so ein bisschen kommen sehen“, sagt Gründer und Geschäftsführer Felix Ruden. „Zwar konnten wir nicht mit der Gesetzesänderung, so wie sie letztendlich beschlossen wurde, rechnen, aber uns war klar, dass Reglementierungen und Teuerungen kommen werden. Wir hatten fest damit gerechnet, dass die Steuern extrem angehoben werden. Daher haben wir bereits 2017 begonnen, mit Märkten zu experimentieren, auf denen Tabak bereits sehr hoch besteuert war, wie beispielsweise Griechenland.“

Die Idee, kleinere, leichtere Abfüllmengen zu verkaufen, indem man beim Verkauf auf das schwere, Volumen bringende Glycerin verzichtet, ist geboren. Eine Jahre lange Testreihe beginnt, in der man mit dem nachträglichen Zusammenmischen von aromatisiertem Tabak und Glycerin experimentiert. „Es hat sehr lange gedauert, bis wir einen Weg gefunden hatten, sodass der Tabak das Glycerin sofort aufnimmt, ein ideal feuchter Shisha-Tabak entsteht und der Geschmack dabei voll erhalten bleibt“, so Ruden. „Das Mischverhältnis musste ein anderes sein. Weil wir aber unseren vollmundigen Geschmack behalten wollten, bedeutete dass, das wir ganze Rezepturen neu kreieren mussten“.

Ende 2021 sind Mixto Shisha Tabak dann soweit und können das fertig umgebaute Produkt zum Zoll schicken, um eine offizielle Einordnung zu bekommen. Bis dahin ahnt das vorausdenkende Unternehmen bereits, welche Tragweite ein Regierungsbeschluss für die Branche bald haben würde.

Als das Urteil im Juli 2022 schließlich nicht nur eine Erhöhung der Steuern, sondern zudem noch eine Mengenbegrenzung auf 25 Gramm, also quasi eine einfache Portionsgröße, mit sich bringt, ist man bei Mixto bereits gerüstet. Die offizielle Einordnung vom Zoll ist da und damit die Bestätigung, dass die ausgedachte Gesetzteslücke tatsächlich funktioniert, doch die Abverkaufsfrist für die 200 Gramm-Dosen wird von der Regierung noch einmal bis Juni 2023 verlängert.

Das Start-up muss sich in Geduld üben. „Wir haben natürlich bis ganz zuletzt gewartet, um mit unserer Neuheit auf den Markt zu gehen“, so Ruden.
Am Tag des Produktreleases sorgt selbige dann für ein wahres Beben: Aufgrund des hohen Andrangs bricht immer wieder der Server zusammen. Nach nur vier Stunden ist das Sortiment komplett ausverkauft. Und auch der Restock ist immer sofort vergriffen.

Weil Mixto Shisha Tabak anfangs der einzige Anbieter ist, der den Tabak in entsprechenden Größen anbieten kann, gewinnt das Startup alleine im letzten Jahr eine riesige Menge Stammkunden dazu. Die lassen sie nun positiv in die Zukunft blicken. „Wir beobachten den Markt natürlich“, sagt Ruden. „Aber von den Anbietern, die nachgezogen haben, ist noch keiner von der Produktentwicklung so weit wie wir. Das macht sich in Geschmack und Anwendung bemerkbar.“
Für den Schwarzmarkt dürfte die von Mixto geschaffene Gesetzeslücke dennoch so gut wie ein Aus bedeuten.

Bild:Felix Ruden Bildquelle: mixto

Quelle:Rosenheim Rocks

Profi-DIY: Hilfe von Morgen per Videochat & Anleitung

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Digitale Revolution: anyhelpnow und die Bastille der Dienstleistungen

Dienstleistungen und Hilfe vermitteln denkt das junge Start-up aus dem Saarland neu. Seit April 2023 stellt die Online-Plattform anyhelpnow ein Füllhorn an Dienstleistungen kompakt zur Verfügung und garantiert einen simplen Zugang. Von Reifenwechsel und Rasenmähen über Finanzberatungen oder Ernährungscoaches bis hin zum Handwerksbetrieb: Hilfe ist nur wenige Klicks entfernt. Nach dem erfolgreichen App-Launch stößt das Start-up die neuste Innovation an: den DIY-Bereich mit integrierter Videochathilfe.

Idee mit Mission
Mithilfe von anyhelpnow lassen sich Dienstleistungen finden, buchen und bezahlen. Aus mittlerweile 26 Kategorien suchen Kund:innen mit der Direkt- oder der Kategoriensuche auf der digitalen Plattform ihr passendes Angebot – ohne das Endgerät wechseln oder das Haus verlassen zu müssen. Kann das ausgewählte Unternehmen, auch Profi genannt, die Service-Anfrage bedienen, kommt es zum Match. Verfügbarkeit und Preis definieren die Profis selbst.

Das Online-Portal übernimmt die Rolle der Vermittlerin sowie Assistenz und geht den Weg von der Kundenanfrage über den Vertragsabschluss bis zur Rechnungsstellung mit. Mit dieser Lösung antwortet das saarländische Start-up auf die Herausforderungen unserer Zeit, notwendige und gewünschte Dienstleistungen so einfach wie möglich zu erhalten.

DIY-Tutorials und Videochat – Die Hilfe von morgen
Das Produkt für die Pflege der Ledersitze im Auto wartet bereits, passende Musik tönt in den Ohren und der Sonnenschein lädt zum Putzen des Gefährts geradezu ein. Doch dann kommt die entscheidende Frage: Auf was ist zu achten, um typische Fehler zu vermeiden und das Leder nachhaltig richtig zu behandeln?

Mit dem DIY-Bereich stehen Nutzenden kostenlos Videotutorials und Insides 24/7 zur Verfügung. So starten Vorhaben unter den besten Voraussetzungen und verschmierte Ledersitze sind keine Gefahr. Neben klassischen YouTube-Tutorials, stehen auch die Profis selbst mit Rat und Tat zur Seite: Unternehmen ergänzen ihre Profile mit Videos oder Hilfebeschreibungen, um den Kontakt zu Kund:innen aufrecht zu erhalten – digitale Betreuung direkt vom Profi selbst. Nach dem Haar- und Bartschnitt die wichtigen Pflegetipps wieder vergessen? Ein Blick auf das Profil vom Friseursalon auf anyhelpnow und die Tipps sind direkt abrufbar.

Doch oft reichen Tutorials oder Beschreibungen nicht und eine aktivere Hilfe muss her. Beispielsweise treten beim Einrichten des WLAN-Routers klassische Probleme auf, bei den Dokumenten vom Finanzberater ergeben sich nachträglich nochmal Fragen oder das Installieren des Bordcomputers vom frisch gekauften Auto erweist sich komplizierter als gedacht. Hier unterstützt die neue Videochatfunktion: Kund:innen können mit den Profis prompt Kontakt aufnehmen und erhalten damit sofort zuverlässige Hilfe.

Entlasten heißt die Devise
Dienstleistungsvermittlung verändert sich grundlegend. Das Start-up schafft mit seinem Fullservice-Angebot erstmalig einen einfachen Zugang zu fast allen Dienstleistungen. anyhelpnow entwickelt dabei die Beschaffung von Services neu, erschafft weitere Arten der Hilfeleistung und verbindet schließlich Angebot und Nachfrage.

„Mit dem Launch unserer App Anfang des Jahres sind wir unserem Ziel noch nähergekommen“, freut sich CEO Sascha Schick, „Hilfe jeder Art einfach zugänglich machen.“ Durch die App buchen User:innen nicht nur Services einfacher, auch die Hilfsmöglichkeiten kommen ihnen zugute.

Doch klar ist auch: Online-Hilfen ersetzen keine praktische Vor-Ort-Hilfe. „Es geht hierbei nicht darum, eine neue Form zu etablieren und damit andere abzulösen. Im Gegenteil!“, erklärt der Saarländer. „Wir wollen durch die anyhelpnow-Features die Dienstleistungsbranche mit deren Mitarbeitenden entlasten, dem Mangel an Arbeitskräften durch digitale Optimierungen entgegenwirken und schnellere Zugänge für Kund:innen schaffen.“ Die veraltete Bastille der Dienstleistungen bricht langsam ein und neue Lösungen müssen her. Das saarländische Start-up ist eine davon.

Bild:anyhelpnow

Quelle:Borgmeier Public Relations

Bevölkerung im Jahr 2023 weiter gewachsen

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Menschen (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Zum Jahresende 2023 haben in Deutschland nach einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 84,7 Millionen Menschen gelebt. Gegenüber dem Jahresende 2022 wuchs die Bevölkerung damit um gut 0,3 Millionen Personen, wie die Statistiker am Donnerstag mitteilten.

Der Zuwachs entspricht dem Durchschnitt der Jahre 2012 bis 2021 und war deutlich geringer als im Jahr 2022, in dem die Bevölkerungszahl vor allem infolge der starken Zuwanderung aus der Ukraine um 1,1 Millionen Menschen gestiegen war. Die Nettozuwanderung (Saldo aus Zu- und Fortzügen) war auch im Jahr 2023 die alleinige Ursache des Bevölkerungswachstums. Wie in allen Jahren seit der deutschen Vereinigung fiel die Bilanz der Geburten und Sterbefälle auch 2023 negativ aus, da erneut mehr Menschen starben als geboren wurden.

Die Zahl der Geburten ging 2023 gegenüber dem Vorjahr um etwa sieben Prozent und die Zahl der Sterbefälle um rund vier Prozent zurück. Ausgehend von den bereits vorliegenden Meldungen der Standesämter ist für 2023 mit 680.000 bis 700.000 Geborenen zu rechnen (2022: 738.819). Die Zahl der Gestorbenen betrug mindestens 1,02 Millionen (2022: 1,07 Millionen). Aus der Schätzung der Geburten- und Sterbefälle ergibt sich ein Geburtendefizit (Differenz zwischen Geburten und Sterbefällen) von mindestens 320.000. Dies entspricht etwa dem Niveau des Vorjahres (-328.000) und ist deutlich höher als im gesamten Zeitraum von 1991 bis 2021.

Die Nettozuwanderung wird für das Jahr 2023 auf 680.000 bis 710.000 Personen geschätzt. Im Vergleich zu den Jahren mit besonders starker Fluchtmigration 2015 (+1,14 Millionen) und 2022 (+1,46 Millionen) war die Nettozuwanderung 2023 damit deutlich geringer. Im langfristigen Kontext war sie allerdings auf hohem Niveau und vergleichbar nur mit den Jahren 1991 (+603.000) und 1992 (+782.000), als viele Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion sowie Kriegsflüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Deutschland kamen, so das Bundesamt.


Foto: Menschen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Greenpeace warnt bei Autobahnausbau vor Folgen für Moore und Wälder

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Moorlandschaft (Archiv), via dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Greenpeace befürchtet durch den geplanten Ausbau der Fernstraßen in Deutschland schwere Umweltschäden. Dabei beruft sie sich auf eine neue Analyse, die von der Umweltorganisation in Zusammenarbeit mit der Denkfabrik Naturwald Akademie erstellt worden ist und über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben) berichten.

Demnach würde der Aus- und Neubau von Autobahnen und Bundesstraßen Wälder und Moore vernichten, in denen heute über 7,5 Millionen Tonnen CO2 gebunden sind. Beide Organisationen haben erstmals den möglichen Verlust natürlicher Kohlenstoffspeicher durch den Straßenausbau erhoben. Anhand einer Auswertung von Geodaten sei festgestellt worden, dass mehr als 5.600 Hektar Wald- und mehr als 1.000 Hektar Moorflächen durch die rund 10.000 Kilometer Straßenprojekte des aktuellen Bundesverkehrswegeplans (BVWP) zerstört würden, hieß es.

Der BVWP von 2016 berücksichtige diesen Klimaschaden bislang nicht, bemängelt Greenpeace. „Wälder und Moore sind unsere Verbündeten gegen die Klimakrise. Sie dem Autobahnbau zu opfern, ist klimapolitisches Harakiri“, sagte Greenpeace-Verkehrsexpertin Lena Donat. „Die Bundesregierung plant Straßen, ohne den Schaden für das Klima überhaupt zu kennen.“

Das Bundesverkehrsministerium widersprach dieser Darstellung auf Anfrage. Die Behauptung von Greenpeace, man plane Straße, ohne die Auswirkungen auf das Klima zu kennen, treffe nicht zu, so eine Sprecherin von Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP). „Bei der Zulassung jeder einzelnen Straßenbaumaßnahme werden die großräumigen Klimawirkungen im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung ermittelt, dargestellt, durch die zuständige Behörde bewertet und als öffentlicher Belang in die Abwägung eingestellt“, sagte sie. In welchem Umfang tatsächlich Wald- und Moorflächen in Anspruch von den Projekten betroffen sein werden, ergebe sich jedoch erst aus der konkreten Trassenführung, die sich erst in weiteren Planungsschritten konkretisiere. Das Ausmaß der von Greenpeace befürchteten Schäden kommentierte die Sprecherin nicht.

Der Bundesverkehrswegeplan gehört zu den Streitthemen innerhalb der Ampel-Koalition. Den großen Straßenausbauplan hatte 2016 noch die damalige schwarz-rote Bundesregierung beschlossen. Weit mehr als 1.000 Projekte für den Zeitraum finden sich darin. Umweltorganisationen hatten dem Bundesverkehrsminister bereits in der Vergangenheit vorgeworfen, die Umweltauswirkungen des Autobahnausbaus kleinzurechnen. Wissing will den Autobahnbau wieder beschleunigen.

Daran gibt es auch Kritik vom Koalitionspartner. Der Bundesverkehrswegeplan sei mit Blick auf den Straßenbau „komplett überfrachtet und aufgebläht“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Stefan Gelbhaar. „Viele der Neubauprojekte konterkarieren die Bemühungen, die Klimakrise und das Massenaussterben von Tier- und Pflanzenarten noch einzudämmen“, so der Abgeordnete. Hinzu komme, dass das bestehende Straßennetz bereits an vielen Stellen marode sei, viele Brücken zudem sanierungsbedürftig. „Wir müssen jetzt Prioritäten setzen und uns voll auf den Erhalt der Infrastruktur konzentrieren“, fordert Gelbhaar.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion warnt hingegen davor, den benötigten Infrastrukturausbau und den Klimaschutz gegeneinander auszuspielen. „Vielmehr gilt es, in einem modernen Industrieland alle Interessen unter einen Hut zu bringen. Beim Bau von Bundesfernstraßen werden die Auswirkungen auf die Natur in einem gesetzlich festgelegten Verfahren umfassend geprüft. Für jede Beeinträchtigung der Natur und Landschaft müssen Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen geschaffen werden“, sagte die umweltpolitische Sprecherin Anja Weisgerber.


Foto: Moorlandschaft (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts