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1. Bundesliga: Bayern siegen in Augsburg

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Mathys Tel (FC Bayern) (Archiv), via dts NachrichtenagenturAugsburg (dts Nachrichtenagentur) – Am 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat der FC Augsburg mit 2:3 gegen den FC Bayern München verloren. Die Bayern brauchten Zeit, um richtig in die Partie zu kommen, Augsburg spielte mutig auf, geriet jedoch zusehends unter die Kontrolle des Gegners. Zum Spielende entwickelte sich ein rasanter Schlagabtausch.

Die Münchner verbuchten in der 23. Minute den ersten Treffer durch Aleksandar Pavlovic nach einem Eckball. Zuvor hatten die Fuggerstädter gleich zweimal Pech: Erst wird ein gegebener Handelfmeter gegen die Bayern nach einem mutmaßlichen Handspiel von Matthijs de Ligt zurückgenommen, kurz darauf landet der Ball im Tor von Manuel Neuer, der Treffer wird aber aufgrund einer Abseitsstellung nach Videobeweis nicht gegeben. In der fünften Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte erhöhte Alphonso Davies sehenswert aus der Distanz für den Rekordmeister.

Die Fuggerstädter kamen mit viel Tempo aus der Kabine und belohnten sich sogleich: In der 52. Minute traf Emedin Demirovic und brachte sein Team zurück ins Spiel. Der FCB ließ sich jedoch nicht verunsichern: In der 58. Minute traf Topstürmer Harry Kane zum 23. Mal in dieser Saison. Augsburg hielt weiter dagegen und erhielt in der 88. Minute noch einmal die Gelegenheit zum Anschlusstreffer, doch Neuer parierte den Elfmeter von Sven Michel.

Die Schlussphase wurde noch rasanter: In der dritten Minute der Nachspielzeit foulte Thomas Müller Demirovic im eigenen Strafraum: Den fälligen Elfmeter verwandelte der Gefoulte diesmal souverän und setzte damit den Schlusspunkt in einer packenden Begegnung.

Am nächsten Samstag empfangen die Bayern Gladbach, Augsburg fährt nach Bochum.

Die weiteren Begegnungen des Nachmittags:
Stuttgart – Leipzig 5:2
Wolfsburg – Köln 1:1
Hoffenheim – Heidenheim 1:1
Bremen – Freiburg 3:1

Am Abend empfängt Leverkusen Gladbach.


Foto: Mathys Tel (FC Bayern) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Geisel wird von Wagenknecht-Partei abgestraft

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Thomas Geisel am 27.01.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Düsseldorfs früherer Oberbürgermeister und Ex-SPD-Politiker Thomas Geisel ist auf dem Gründungsparteitag der neuen Wagenknecht-Partei BSW von den Teilnehmern regelrecht abgestraft worden.

Bei der Wahl des erweiterten Parteivorstandes bekam Geisel mit 66,1 Prozent Zustimmung das mit Abstand schlechteste Ergebnis von 14 Kandidaten. Die größte Zustimmung erreichte der Publizist und Islamwissenschaftler Michael Lüders, der 97,6 Prozent erreichte, gefolgt von dem politisch bislang kaum bekannten Stefan Roth (96,8), der „Landesbeauftragter“ der Partei für Brandenburg sein soll, und der Bundestagsabgeordneten Zaklin Nastic (95,8 Prozent).

Erst dahinter folgte auf dem vierten Platz der frühere Linken-Bundestagsabgeordnete Fabio de Masi (95,5 Prozent). De Masi und Geisel sind das designierte Spitzenduo des BSW bei der Europawahl.


Foto: Thomas Geisel am 27.01.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Bundesregierung begrüßt vorzeitiges Streikende bei der Bahn

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GDL-Streik (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung begrüßt das vorzeitige Ende des Bahnstreiks. „Das ist die gute Nachricht des Tages, die Tarifpartner müssen jetzt die Weichen stellen, damit der Streit befriedet wird“, sagte der Bahn-Beauftragte der Regierung, Michael Theurer (FDP), der „Rheinischen Post“.

„Die Rückkehr an den Verhandlungstisch war allerhöchste Eisenbahn.“ Er begrüße das vorzeitige Streikende „ausdrücklich“. Der Tarifstreit dürfe nicht länger auf dem Rücken der Menschen, „die auf die Bahn angewiesen sind, ausgetragen werden“, sagte der Bahn-Beauftragte.

Die Lokführergewerkschaft GDL beendet ihren Streik bei der Deutschen Bahn vorzeitig. Demnach soll im Personenverkehr anstatt bis Montagabend nur noch bis Montagmorgen, 2 Uhr, gestreikt werden. Bahn und GDL hatten in vertraulichen Gesprächen einen Wiedereinstieg in die Tarifverhandlungen gefunden.


Foto: GDL-Streik (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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GDL-Streik wird früher beendet – ab Montagmorgen fahren alle Züge

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GDL-Streik (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL wird vorzeitig beendet. Bereits ab Montagmorgen, 2 Uhr, sollen die Züge im Personenverkehr wieder fahren, verlautete am Samstagmittag aus informierten Kreisen.

Auch die „Bild“ stellte entsprechende Informationen kurz nach 14 Uhr auf ihre Internetseite und berichtete, dass es wieder Verhandlungen zwischen Staatskonzern und Gewerkschaft – und bis zum 3. März keine neuen Streiks geben solle.

Eigentlich sollte der Streik, der im Personenverkehr um 2 Uhr am frühen Mittwochmorgen begonnen hatte, bis Montagabend, 18 Uhr, andauern.


Foto: GDL-Streik (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wagenknecht-Partei: Benda und Rabieh in Vorstand gewählt

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Friederike Benda am 27.01.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Friederike Benda und Amid Rabieh sind als stellvertretende Parteivorsitzende in den Vorstand des „Bündnisses Sahra Wagenknecht“ gewählt worden. Auf dem Gründungsparteitag in Berlin bekam Benda laut Angaben der Partei am Samstag 96,0 Prozent der Stimmen, Rabieh kam auf 93,9 Prozent.

Beide waren wie viele in der neuen Partei zuvor Mitglieder der Linkspartei. Benda arbeitete unter anderem für deren Fraktion im Deutschen Bundestag als Referentin für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe.

Rabieh war im Landesvorstand der Linkspartei in Nordrhein-Westfalen gewesen. Zuvor war er vor allem in der Kommunalpolitik in Bochum aktiv gewesen.


Foto: Friederike Benda am 27.01.2024, via dts Nachrichtenagentur

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SPD sieht keinen Grund für neuen Migrationsgipfel

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Ankunftszentrum für Flüchtlinge (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD erteilt Forderungen von Unions-Ministerpräsidenten nach einem erneuten Migrationsgipfel bei Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) eine Absage. „Es sind nicht ständig neue Ministerpräsidentenkonferenzen im Wochentakt nötig, um von eigenen Problemen in den Bundesländern abzulenken“, sagte Fraktionsvize Dirk Wiese der „Rheinischen Post“.

Wiese ergänzte, zu Recht bemängelten die Städte und Gemeinden unter anderem bei den Flüchtlingskosten eine nicht auskömmliche Finanzierung durch einige Bundesländer. „Gerade NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst zeigt mittlerweile zu schnell und zu oft mit dem Finger nach Berlin“, sagte Wiese. „Er sollte seine eigenen Hausaufgaben nicht vergessen und die stapeln sich mittlerweile sehr hoch.“

Die Situation in den Kitas und Schulen sei mehr als angespannt. Auch bei der wichtigen Altschuldenregelung glänze Wüst eher durch „Taschenspielertricks, anstatt konstruktive Lösungen gemeinsam mit dem Bund zu erarbeiten“.

Wüst und der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU), der auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist, hatten eine Sonder-MPK zur Migration gefordert, um zu prüfen, inwieweit die im vergangenen November getroffenen Beschlüsse bereits umgesetzt sind.


Foto: Ankunftszentrum für Flüchtlinge (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Bahn und GDL verhandeln wieder

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GDL-Streik (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Tarifstreit zwischen der Deutschen Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL sprechen die Konfliktparteien offenbar wieder miteinander. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf Verhandlungskreise.

Demnach gab es in der Nacht zu Samstag wieder Gespräche zwischen dem Konzern und der Gewerkschaft. Allerdings war zunächst noch unklar, ob dadurch der noch bis Montagabend laufende Streik der GDL eventuell vorzeitig beendet werden könnte. Für Samstagnachmittag wird eine Erklärung von Bahn und GDL erwartet.

An ihren Forderungen will die Gewerkschaft weiter festhalten. Ziel bleibe eine 35-Stunden-Woche ab 2028, sagte GDL-Chef Claus Weselsky und stellte auch längere Streiks in der Zukunft in Aussicht, wenn es im DB-Vorstand „keine Bewegung“ gebe.


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SPD-Vize spricht sich für Verbot der "Jungen Alternative" aus

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Achim Post (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Auseinandersetzung mit der AfD nimmt die SPD die Nachwuchsorganisation der Partei ins Visier. „Zum Kampf gegen Rechtsextremismus gehören auch Verbote von Vereinen wie der Jungen Alternative“, sagte der SPD-Vizevorsitzende Achim Post den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Die „Junge Alternative“ sei bereits in vier Bundesländern als gesichert rechtsextrem eingestuft. „Wenn die Gerichte die Einstufung der Jungen Alternative als Verdachtsfall und als gesichert rechtsextremistisch bestätigen, bin ich dafür, die Organisation als Ganze zu verbieten.“

Die „Junge Alternative“ ist keine Partei, die Hürden für ein Verbot sind damit niedriger. „Der strafrechtliche Verfolgungsdruck auf die rechtsextreme Szene müsse aufrechterhalten werden“, sagte der SPD-Vize. „Damit meine ich vor allem Vorfeldbewegungen wie die Reichsbürger, die Identitäre Bewegung oder auch die Junge Alternative.“


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Über 100 Aufnahmen aus Iran in "vereinfachtem Verfahren"

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Iranische Botschaft (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Zusammenhang mit Verhaftungen, Folter und Hinrichtungen politischer Gegner in Iran hat die Bundesregierung im vergangenen Jahr mehr als 100 Menschen in einem Sonderverfahren aus dringenden humanitären Gründen eine Aufnahme in Deutschland zugesagt. Das geht aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine schriftliche Frage der Linkspartei hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten.

Seit Februar 2023 sind nach Paragraf 22 des Aufenthaltsgesetzes „deutlich über 100“ Aufnahmezusagen im Rahmen eines vereinfachten Verfahrens durch die deutschen Behörden ausgesprochen worden, um insbesondere diejenigen Iraner zu unterstützen, die „aufgrund ihrer herausgehobenen Rolle bei den Protesten nach dem Tod von Jina Mahsa Amini einer besonderen Verfolgung ausgesetzt sind“, teilte das Ministerium mit.

Die Linkspartei wirft der Bundesregierung dagegen vor, nicht genug für den Schutz für Asylsuchende aus dem Iran zu tun. „Mehr als die Hälfte aller iranischen Asylsuchenden bekam 2023 keinen Schutz beim Bamf, und zuletzt ist die Schutzquote sogar noch gesunken“, sagte Linken-Politikerin Clara Bünger den Funke-Zeitungen. „Diese Entscheidungspraxis ist unverantwortlich“, Menschen aus dem Iran, die in Deutschland kein Asyl bekämen, drohe die Abschiebung „in ein Land, das Oppositionelle einsperrt, foltert und schlimmstenfalls ermordet“.

Bünger fordert eine „sichere Aufenthaltsperspektive“ für Iraner in Deutschland. Ende 2023 endete ein offizieller Abschiebestopp der Bundesländer mit Bezug zum Iran.


Foto: Iranische Botschaft (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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EU-Daten: Deutschland unter Top-Zielen für russische Desinformation

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Smartphone-Nutzerinnen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter (Grüne), hat angesichts der jüngsten Analyse des EU-Kompetenzzentrums „EU vs. Disinfo“ (EU gegen Desinformation) vor russischer Desinformation gewarnt. Das Zentrum sei zu dem Ergebnis gekommen, dass Deutschland im vorigen Jahr eines von vier europäischen Schwerpunktländern russischer Desinformation gewesen sei – neben Bulgarien, der Slowakei und Serbien, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

„Es ist den Deutschen noch nicht ausreichend bewusst, dass die Faschisten von der AfD das Land nicht nur von innen angreifen, sondern einen starken Verbündeten im Ausland haben. Dieser starke Verbündete ist Russland mit seinen Desinformationskampagnen.“

Er fügte hinzu: „Deswegen müssen wir uns darauf vorbereiten, dass Deutschland auch in diesem Jahr mit drei Landtagswahlen und der Europawahl voraussichtlich wieder ein Schwerpunktland der russischen Desinformation sein wird“, so Hofreiter. „Das heißt: Wir müssen dagegen mehr tun. Wir müssen unsere Sicherheitsbehörden stärker aufstellen und wir brauchen ein genaueres Monitoring.“

Der Grünen-Politiker beklagte, in Deutschland werde so getan, „als wenn der Ukraine-Krieg weit weg wäre. Doch erstens ist die Ukraine gar nicht so weit weg und zweitens ist Russland mit den westeuropäischen Demokratien längst in einer Auseinandersetzung. Der Agent dafür ist die AfD.“

Zuvor hatte „Der Spiegel“ über eine Datenanalyse des Auswärtigen Amts berichtet, laut der im Kurznachrichtendienst X mehr als 50.000 gefälschte Nutzerkonten in deutscher Sprache koordiniert Stimmungsmache betrieben. Demnach bewerten die Experten des Auswärtigen Amts die jüngste Welle als Teil einer großangelegten russischen Kampagne.


Foto: Smartphone-Nutzerinnen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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