Start Blog Seite 1664

Kabinett beschließt Strategie für internationale Digitalpolitik

0

Computer-Nutzerin (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundeskabinett hat eine neue Strategie für die Internationale Digitalpolitik der Bundesregierung verabschiedet. „Deutschland setzt sich für eine globale digitale Ordnung ein, die Demokratie und Freiheit, Wohlstand sowie Nachhaltigkeit und Resilienz fördert“, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Mittwoch in Berlin.

Man gebe sich nun „klare Leitlinien“. Konkret beinhalte das unter anderem, die Grund- und Menschenrechte zu schützen, online wie offline für ein „globales, offenes, freies und sicheres Internet“ einzutreten, menschenzentrierte und innovationsfreundliche Regeln für den digitalen Raum zu fördern sowie sichere Datenflüsse über Landesgrenzen hinweg zu unterstützen, so Hebestreit. Jedes Ressort soll die Strategie in seinem jeweiligen Verantwortungsbereich umsetzen.

Die Strategie war vom Bundesverkehrsministerium vorgelegt worden. Ressortchef Volker Wissing (FDP) sagte zur Verabschiedung, dass das freie Internet „in Gefahr“ sei. „Immer öfter kappen autoritäre Staaten den Zugang zum Netz, um unliebsame Meinungen zu zensieren und Bürger von Informationen abzuschneiden“, so der FDP-Politiker. Netzsperren seien Angriffe auf die Menschenrechte, bei denen man nicht tatenlos zusehen werde.


Foto: Computer-Nutzerin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Shopping und Selfie-Time mit Bruce Darnell

0
Bruce Darnell (Copyright: Inmedia Studios Ibiza)
Bruce Darnell (Copyright: Inmedia Studios Ibiza)

Star-Entertainer geht mit Besucherinnen im Alstertal-Einkaufszentrum einkaufen

Die Eleganz internationaler Laufstege und das Flair großer Fernsehshows sind seine Welt: Bruce Darnell kommt am verkaufsoffenen Sonntag, den 24. März 2024, in das Alstertal-Einkaufszentrum Hamburg (AEZ). Zwischen 13 und 18 Uhr kann man den Choreografen und TV-Star hautnah erleben.

Mit seinem charismatischen amerikanischen Akzent wurde Bruce Darnell 2006 über Nacht durch die ProSieben-Sendung ‚Germany’s Next Topmodel‘ bekannt. Sein Catwalk-Coaching ist Kult. Seither eroberte er in den RTL-Erfolgsformaten ‚Deutschland sucht den Superstar‘ und ‚Das Supertalent‘ regelmäßig die Herzen eines Millionen-Publikums. Immer empathisch und liebenswert emotional.

Bruce Darnell auf dem Laufsteg

In der Shopping Mall in Hamburg-Poppenbüttel wird Bruce Darnell seinen eleganten Lauf über den Catwalk zeigen. Im Talk wird er über seine bewegte Karriere sprechen. Wie er als gebürtiger US-Amerikaner nach Deutschland kam. Bei einem Kellner-Job als Model entdeckt wurde. Internationale Laufstege und Magazine eroberte. Natürlich auch, wie es sich anfühlt, als Mensch mit schwarzer Haut vom deutschen Fernsehpublikum gefeiert zu werden. Schließlich lautet das Motto des zweiten verkaufsoffenen Sonntages in diesem Jahr ‚Integration & Inklusion‘. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Einkaufsbummel im AEZ mit Bruce Darnell zu gewinnen

Für zwei Besucherinnen wird ein ganz besonderer Traum in Erfüllung gehen: Sie dürfen mit Bruce Darnell in den Boutiquen des Alstertal-Einkaufszentrums shoppen gehen. Die Shopping Mall spendiert dafür jeweils 500 Euro. Wer in den Genuss des exklusiven Einkaufsbummels mit dem charmanten Model und Choreograf plus Gutschein kommen wird, entscheidet sich vor Ort im AEZ. Die Chance ausgewählt zu werden, hat jede Anwesende, die gleich zu Beginn der Geschäftsöffnungszeit an der Show-Bühne eingetroffen ist.

Video-Übertragung und New-Look-Präsentation

Während der beliebte Entertainer mit seinen zwei Shopping-Begleiterinnen in die Fashion- Welt der über 240 Geschäfte im Alstertal-Einkaufszentrum eintaucht, können alle anderen Kundinnen und Kunden via extra installierter Video-Walls live dabei sein. Unter Bruce Darnells Anleitung werden seine Begleiterinnen ihren neuen Look natürlich anschließend auf dem Laufsteg präsentieren. Mit wertvollen Tipps zu Mode, Ausstrahlung und Auftreten. Zeit für ein Selfie mit dem Publikum nimmt sich der Fernsehliebling selbstverständlich auch.

„Den bekanntesten deutschen Model-Coach und Juror bei uns begrüßen zu dürfen, ist ein glamouröses Highlight für unsere Kundinnen und Kunden. Es unterstreicht unsere große Fashionkompetenz“, so Ludmila Brendel, Center-Managerin des Alstertal-Einkaufszentrums, welches als größtes und elegantestes Einkaufsparadies für die ganze Familie im Norden gilt.

Bild Copyright: Inmedia Studios Ibiza

Quelle SOCIETY RELATIONS & Communications

Wir bleiben dran

0
Blue Farm Oat Bases

Wir bleiben dran – von Routine zu Bluetine mit den Blue Farm Oat Bases

Die lieben Neujahrsvorsätze…

Dieses Jahr werfen wir sie nicht über Bord, sondern bleiben am Ball. Mit der Bluetine von Blue Farm gelingt unsere neue Routine jetzt ganz leicht. Die Oat Bases sind einfach zuzubereiten, schmecken super lecker und sind absolut nachhaltig. Dank praktischem (Abo-)Lieferservice wird unser liebster Haferdrink jetzt ganz einfach bis an die Haustüre geliefert ohne schweres Tragen von Getränkekartons oder unnötigem Wasser, dass für den Transport durchs ganze Land geschickt wird – denn in herkömmlichen Getränkekartons mit Haferdrinks sind bis zu 90% Wasser und nur 10% Hafer sowie Zusätze.

Die drei Sorten Bio Oat Base, Calcium Oat Base und Barista Oat Base sind purer Hafergenuss und vielseitig einsetzbar. Ob als Milchschaum auf dem Kaffee, im selbstgemachtem Müsli oder zum Kochen und Backen, die Oat Bases passen so perfekt in den Alltag, dass wir uns diese neue Gewohnheit gar nicht mehr abgewöhnen wollen.

Blue Farm. Live the Bluetine way.

Was die Blue Farm Oat Base gesünder macht als klassische Haferdrinks.

Die Oat Base von Blue Farm verzichtet bewusst auf alle unnötigen Zutaten und reduziert die Inhaltsstoffe auf das wesentliche: dem fermentierten Bio-Hafer. Damit stellt sie eine gesunde und leckere Alternative zu den konventionellen Haferdrinks im Supermarkt dar. Bei allen Rezepturen wird darauf geachtet, eine gute Cremigkeit zu erreichen und bei der Barista Version sogar zusätzlich den perfekten Schaum. Zudem sind die Oat Bases glutenfrei, was vor allem bei einer Lebensmittelunverträglichkeit ein großer Vorteil ist. Die natürliche Süße bekommen sie rein durch den natürlichen Zuckergehalt im Hafer. Damit reduziert Blue Farm nicht nur den Zuckergehalt des Haferdrinks auf ein Minimum, sondern auch die allgemeine Anzahl der Inhaltsstoffe und ist somit wesentlich gesünder als traditionelle Haferdrinks.

Blue Farm Oat Base. Eine gesunde Basis.

Die Blue Farm Oat Bases im Überblick.

# Barista Oat Base: but first… Coffee! Mit der Barista Oat Base wird unser „Milchschaum“ jetzt super cremig und lecker. Für einen perfekten Start in den Morgen.
# Bio Oat Base: der absolute Allrounder für jeden Tag. Egal ob fürs Müsli, zum Backen oder Kochen, die Bio Oat Base passt einfach immer.
# Calcium Oat Base: eine Extraportion Calcium für gesunde Knochen, auch für Kinder oder Vegetarier/Veganer bestens geeignet. Das Calcium stammt aus natürlichen Quellen (Rotalge) und wird nicht künstlich hinzugefügt.

Alle drei Blue Farm Oat Bases sind zu 100% bio, pflanzlich, glutenfrei und kommen ohne unnötige Zusätze wie Zucker, Gluten, Stabilisatoren, Öle, Soja oder Salz.

Über Blue Farm
Blue Farm entwickelt das Thema Milch radikal neu, mit pflanzlichen Produkten in Pulverform. Indem das Unternehmen buchstäblich auf Wasser verzichtet und nur die fermentierte Pflanzenbase verkauft, reduziert es den Fußabdruck des Produkts erheblich und kann mehrere Liter Pflanzenmilch frei von Zusätzen direkt in den Briefkasten an den Endkunden liefern. Das Team von Betriebswirten, Lebensmitteltechnikern und Marketeern setzt stark auf den Online-Vertrieb und ein praktisches Milch-Abo. Seit der Einführung Anfang 2021 wurde bereits Haferdrinkpulver für über 1.000.000 Liter Haferdrink verkauft. Die Oat Base Bio wurde von Peta mit dem Vegan Food Award als bester Pflanzendrink 2022 ausgezeichnet.

Die Blue Farm Produkte sind online unter bluefarm.co erhältlich und kosten ab 9,39 € (z.B. Oat Base Bio, ergibt 4 Liter Haferdrink). Sie können einmalig oder im Abo gekauft werden. Spart Geld und gibt maximale Flexibilität, wann und wie oft geliefert wird. Das Bildmaterial der Oat Bases findest Du direkt unter diesem Link.

Quelle Sonja Berger Public Relations

JUGEND GRÜNDET startet in die Planspiel-Phase

0
jugend

Mit dem Februar startet der bundesweite Schülerwettbewerb JUGEND GRÜNDET in die zweite Wettbewerbsphase. In der Planspiel-Phase müssen sich die Teilnehmenden in einer Unternehmenssimulation behaupten. Die erste Herausforderung haben die Schülerinnen und Schüler bereits hinter sich: Im Wettbewerbsjahr 2023/24 wurden erstmalig über 1.000 Businesspläne eingereicht.

Immer am 1. Februar startet JUGEND GRÜNDET in die Planspiel-Phase. In der zweiten Phase des Online-Wettbewerbs können die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ihre Management-Fähigkeiten testen. Bis Mai haben die Jugendlichen Zeit, um ein Start-up in einer Unternehmenssimulation zum Erfolg zu führen. Dafür müssen sich die Teams in Krisen behaupten und sich gegen virtuelle Konkurrenzunternehmen durchsetzen.

Ganz wie bei einer echten Gründung entscheiden im Planspiel viele verschiedene Faktoren über den Unternehmenserfolg. Die Jugendlichen müssen jede Menge Entscheidungen treffen: Wie viel Personal brauche ich? Wie viel gebe ich für Werbung aus? Muss ich bei den Materialkosten sparen oder kann ich aus dem Vollen schöpfen? Ziel ist es, das Start-up durch wohlüberlegte Management-Entscheidungen nachhaltig und erfolgreich am Markt zu etablieren.

Sonderpreis für bestes Planspiel-Ergebnis

Die Schülerinnen und Schüler, die in der Planspiel-Phase das beste Ergebnis erzielen, werden vom Sponsor Volkswagen Konzern mit dem JUGEND GRÜNDET Planspiel Sonderpreis ausgezeichnet. Mit dem Sonderpreis möchte das Unternehmen dazu beitragen, Jugendlichen und jungen Erwachsenen spielerisch betriebswirtschaftliche Prozesse näherzubringen. Der Gewinn ist eine Reise ins Headquarter des Volkswagen Konzerns in Wolfsburg.

Neuer Rekord: 1.007 Businesspläne

Die erste große Herausforderung im Wettbewerb haben die Teilnehmenden bereits gemeistert: In der Businessplan-Phase von September bis Januar entwickeln die Jugendlichen eigene, innovative Geschäftsideen und arbeiten diese in einem Businessplan aus. Im Wettbewerbsjahr 2023/24 wurden 1.007 Businesspläne eingereicht. Das ist ein absoluter Rekord und im Vergleich zum letzten Rekordjahr ein Zuwachs von rund 16 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Zuwachs von 16 Prozent.

Pitch Events im März 2024

Die besten Teams der Businessplan-Phase werden zu den JUGEND GRÜNDET Pitch Events eingeladen. Dort präsentieren die Jugendlichen ihre innovativen Geschäftsideen einer hochkarätigen Jury und ihre Chancen auf den Finaleinzug steigern sich deutlich. Die Pitch Events 2024 werden in München, Münster und Berlin stattfinden.

Mit Ideen die Zukunft gestalten

Aus Problemen Lösungen entwickeln und mit innovativen Ideen die Zukunft gestalten, das ist der Kerngedanke von JUGEND GRÜNDET. Der bundesweite Schülerwettbewerb will Jugendliche fürs Gründen begeistern und die Gründungskompetenzen von Schülerinnen und Schülern stärken. Jedes Jahr nehmen mehrere tausend Jugendliche am Wettbewerb teil. „Der Ideenreichtum und das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler kennen keine Grenzen – genau diesen Innovationsgeist brauchen wir, wenn wir den Herausforderungen der Gegenwart begegnen und eine bessere Zukunft schaffen wollen!“, so Projektleiterin Franziska Metzbaur.

Das ist JUGEND GRÜNDET

Im Online-Wettbewerb JUGEND GRÜNDET schlüpfen die Teilnehmenden ein Schuljahr lang in die Rolle von Gründerinnen und Gründern: Erst entwickeln die Jugendlichen eine eigene, innovative Geschäftsidee und schreiben einen Businessplan (Businessplan-Phase: September – Januar), dann führen sie in einem Planspiel virtuell ein Unternehmen (Planspiel-Phase: Februar – Mai). Die besten Teams der Businessplan-Phase präsentieren ihre Geschäftsideen bei den Pitch Events im Frühjahr. Wer den Hauptpreis gewinnt, entscheidet sich beim JUGEND GRÜNDET Bundesfinale im Juni. Dort messen sich die besten Teams des Wettbewerbsjahres im Wettstreit um den Bundessieg und eine geführte Reise ins Silicon Valley/USA.

Sponsoren und Förderer

Der Online-Wettbewerb JUGEND GRÜNDET wird seit 2003 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Teilnahme wird von der Kultusministerkonferenz der Länder empfohlen. Eine Reihe renommierter Sponsoren unterstützt den Wettbewerb bei den Preisen und Events. Hauptsponsor ist die Porsche AG.

Alle Informationen zum Bundeswettbewerb JUGEND GRÜNDET auf www.jugend-gruendet.de.

Titelbild/ Bildquelle: Bild von StartupStockPhotos für pixabay

Quelle JUGEND GRÜNDET

Zahl der Asylanträge im Januar gestiegen

0

Ankunftszentrum für Flüchtlinge (Archiv), via dts NachrichtenagenturNürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Im Januar 2024 haben insgesamt 28.241 Personen einen Asylantrag in Deutschland gestellt. Es handelte sich um 26.376 Erst- und 1.865 Folgeanträge, teilte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) am Mittwoch mit. Im Vergleich zum Vormonat (23.025 Erstanträge) war dies ein Anstieg um 14,6 Prozent.

1.075 der Erstanträge im Januar betrafen in Deutschland geborene Kinder im Alter von unter einem Jahr. Hauptherkunftsländer aller Antragstellungen waren Syrien, die Türkei und Afghanistan.

Insgesamt entschied das Bundesamt im Januar über 27.363 Erst- und Folgeanträge (Vormonat: 21.325; Vorjahresmonat: 21.887), die Gesamtschutzquote lag bei 45,1 Prozent. Abgelehnt wurden die Anträge von 7.477 Personen, 7.549 Verfahren entfielen auf sogenannte sonstige Verfahrenserledigungen.

Die Gesamtverfahrensdauer der Erst- und Folgeanträge für das gesamte Bundesgebiet betrug im Januar 7,2 Monate. Bei den Jahresverfahren, die alle Entscheidungen über Erst- und Folgeanträge mit Antragstellung in den vergangenen zwölf Monaten umfassen, betrug die Dauer 4,4 Monate. Die Zahl der anhängigen Verfahren lag Ende Januar bei 245.874.


Foto: Ankunftszentrum für Flüchtlinge (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dobrindt erteilt Schwarz-Grün Absage

0

Alexander Dobrindt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Anders als der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz sieht CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt derzeit keine Basis für eine künftige schwarz-grüne Zusammenarbeit. „Diese links-grüne Bevormundungs- und Umerziehungspolitik muss beendet werden“, sagte Dobrindt der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). „Die Grünen werden dabei eher Gegner als Partner sein.“

Zugleich sagte der CSU-Politiker: „Mit uns geht nur ein Politikwechsel in Deutschland. Die Grünen haben mit ihren Ideologieprojekten maßgeblich die gesellschaftliche Polarisierung in Deutschland vorangetrieben.“

Merz hatte am Wochenende in einer E-Mail an Anhänger auch eine Koalition mit den Grünen auf Bundesebene nicht ausgeschlossen. Zugleich hielt er sich Bündnisse mit allen drei Parteien der aktuellen Ampelkoalition offen.

Bei den Grünen wird eine Koalition mit der Union nach der nächsten Bundestagswahl unterdessen nicht ausgeschlossen: „Das ist auf jeden Fall eine Option“, sagte Grünen-Chefin Ricarda Lang dem Fernsehsender „Welt“.

Damit reagierte sie auf die Äußerungen ihres Parteikollegen und grünen Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, der Schwarz-Grün im Bund eine „sehr große Chance“ einräumte. Lang schränkte jedoch ein: „Ich glaube, es wäre falsch, sich zwei Jahre vor der Wahl festzulegen, das ist die Option, die kommen wird.“

Weiter sagte die Grünen-Chefin, sie habe „nicht verstanden, dass Friedrich Merz, wovon er ja jetzt auch selbst wieder abgerückt ist, in den letzten Monaten immer wieder Anzeichen gemacht hat, eine Option vom Tisch zu nehmen.“ Sie halte es für wichtig, für Debatten und Kompromisse offen zu sein.

„Gerade in einer Demokratie, die so bedroht ist wie unsere durch rechtsextreme Kräfte, ist es wichtig, dass Demokraten in der Lage sind, miteinander zu sprechen, miteinander Lösungen zu finden und ja, auch miteinander Koalitionen einzugehen“, so Lang. „Und bei allem Gerede von Hauptfeinden und Hauptgegnern hier im Bund sehen wir doch in Baden-Württemberg, in Schleswig-Holstein oder auch in Nordrhein-Westfalen, das kann durchaus gut funktionieren.“


Foto: Alexander Dobrindt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Studie: Hohe Hürden für Reaktivierung von Bahnstrecken

0

Stillgelegtes Bahngleis (Archiv), via dts NachrichtenagenturDeggendorf (dts Nachrichtenagentur) – Das Potenzial von Reaktivierungen von Schienenwegen im ländlichen Raum wird offenbar längst nicht ausgeschöpft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) und des International Maglev Board, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Demnach haben sich 115 Reaktivierungsprojekte in ganz Deutschland an der Untersuchung beteiligt, bislang hat nur ein Zehntel der Initiativen erfolgreich eine Strecke wiederbeleben können.

„Als größtes Hindernis bei den Projekten gilt die sogenannte Wirtschaftlichkeitshürde, also dass die Reaktivierung sich betriebswirtschaftlich rechnen müsse“, sagte der wissenschaftliche Leiter der Studie, Johannes Klühspies. „In Bayern ist hierbei insbesondere das formale Kriterium der mindestens 1.000 Fahrgäste pro Werktag ein echtes Problem.“

Und auch die Sicherung von Anschlüssen an den neuen Haltepunkten sei im ländlichen Raum eine große Herausforderung. „Hier wünschen sich die Akteure vor Ort eine stärkere Unterstützung vonseiten der Politik.“

Eine weitere Erkenntnis der Studie: Der Güterverkehr wird bei den Streckenreaktivierungen in der Regel von den Akteuren vor Ort vernachlässigt. „Die Initiativen vor Ort haben oft nur den Personenverkehr im Blick“, so Klühspies. „Denn beim Güterverkehr sind häufig zusätzliche Investitionen erforderlich, weil es um höhere Lasten geht als im Personenverkehr.“

Auch Ladestraßen und Güterumschlagsflächen wären hier dringend einzuplanen. „Es braucht also die richtigen Anreize, damit auch der Schienengüterverkehr bei den Reaktivierungen sinnvoll integriert wird“, so der Studienleiter.


Foto: Stillgelegtes Bahngleis (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Brinkhaus kritisiert Koalitionsdiskussionen

0

Ralph Brinkhaus (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der ehemalige Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus kritisiert die lauter werdenden Koalitionsdiskussionen. „Es geht jetzt darum, dass wir als Union Inhalte definieren, dass wir sagen, was wollen wir und dann nach der Wahl gucken, wenn die dann erfolgreich ist, mit wem können wir diese Inhalte umsetzen“, sagte er am Mittwoch den Sendern RTL und ntv.

Brinkhaus sagte mehrfach, dass es für die CDU jetzt darauf ankomme, Inhalte zu liefern. „Die Leute wollen wissen, was macht ihr, wenn ihr regiert? Und das ist jetzt das Entscheidende. Und das ist viel, viel wichtiger als Koalitionsdiskussion.“

CDU-Chef Friedrich Merz hatte am Wochenende in einer E-Mail an Anhänger über künftige Koalitionsoptionen der Union geschrieben. Dabei hatte er neben der SPD auch die Grünen als mögliche Partner genannt.

Dazu Brinkhaus: „In Nordrhein-Westfalen läuft das ja ganz gut. Also Hendrik Wüst und Mona Neubauer arbeiten hervorragend zusammen und auch sehr, sehr geräuschlos.“


Foto: Ralph Brinkhaus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Deutsche Produktion erneut gesunken

0

Stahlproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die preisbereinigte Produktion in Deutschland ist im Dezember 2023 gegenüber dem Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 1,6 Prozent gesunken.

Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich war die Produktion von Oktober bis Dezember 2023 um 1,8 Prozent niedriger als in den drei Monaten zuvor, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Im November 2023 sank die Produktion gegenüber Oktober 2023 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse um 0,2 Prozent (vorläufiger Wert: -0,7 Prozent).

Besonders starke Rückgänge gab es im Dezember 2023 in der gewichtigen chemischen Industrie (saison- und kalenderbereinigt -7,6 Prozent zum Vormonat) und im Baugewerbe (-3,4 Prozent). Aber auch in vielen anderen Wirtschaftszweigen ging die Produktion im Dezember 2023 zurück, wenn auch weniger stark. Positiv auf das Gesamtergebnis wirkte sich hingegen der Produktionszuwachs in der Automobilindustrie (+4,0 Prozent) aus.

Die Industrieproduktion nahm im Dezember 2023 gegenüber November saison- und kalenderbereinigt um 1,5 Prozent ab. Dabei ging die Produktion von Vorleistungsgütern um 5,2 Prozent zurück und die Produktion von Konsumgütern um 0,9 Prozent. Die Produktion von Investitionsgütern stieg hingegen um 1,3 Prozent. Außerhalb der Industrie verzeichnete die Energieerzeugung einen Zuwachs von 4,1 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2022 war die Produktion im Produzierenden Gewerbe kalenderbereinigt 3,0 Prozent niedriger. Die Industrieproduktion sank im gleichen Zeitraum um 3,7 Prozent.

In den energieintensiven Industriezweigen ging die Produktion im Dezember 2023 gegenüber November saison- und kalenderbereinigt um 5,8 Prozent zurück. Im Dreimonatsvergleich war sie in diesen Industriezweigen von Oktober bis Dezember 2023 um 2,2 Prozent niedriger als in den drei Monaten zuvor. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank die energieintensive Produktion im Dezember 2023 um 4,0 Prozent.

Im Gesamtjahr 2023 war die Produktion im Produzierenden Gewerbe kalenderbereinigt um 1,5 Prozent niedriger als im Vorjahr, so die Statistiker weiter. Dabei sank die Produktion in der Industrie um 0,7 Prozent, in der Energieerzeugung um 15,0 Prozent und im Baugewerbe um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Während die Produktion insgesamt bis Mai 2023 vergleichsweise stabil blieb, sank sie in den Folgemonaten abgesehen von einer Stagnation im August 2023 im saison- und kalenderbereinigten Vormonatsvergleich durchgängig.


Foto: Stahlproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

FDP fordert zusätzliche Steuerentlastungen für Firmen

0

Finanzamt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP fordert deutliche steuerliche Entlastungen für die Wirtschaft über das geplante Wachstumschancengesetz hinaus. „Die Vorschläge für das Wachstumschancengesetz liegen auf dem Tisch, eine Einigung sollte schnellstmöglich gelingen – das kann allerdings nicht alles sein“, sagte der finanzpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Markus Herbrand, der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe).

„Wir brauchen mehr, um eine Trendwende im Wachstumsbereich zu erreichen. Die FDP steht allen Forderungen offen gegenüber, die steuerliche Entlastung bringen und nicht über neue Schulden finanziert werden müssen“, so Herbrand. „Wir bleiben dabei, dass die Abschaffung des Solidaritätszuschlags Teil einer Lösung wäre, die im Übrigen ohne die Länder zu erreichen und unseres Erachtens auch verfassungsmäßig geboten wäre.“

„Es ist für jedermann erkennbar, dass Deutschland augenblicklich mehr Schwierigkeiten hat als andere Länder. Das liegt an den Standortbedingungen, von denen eine ganz sicherlich die steuerlichen Rahmenbedingungen sind. Deshalb ist es dringend geboten, dass wir ein Dynamisierungspaket auf den Weg bringen, bei dem auch steuerliche Rahmenbedingungen dringend angepasst werden müssen.“

Das Wachstumschancengesetz wäre dazu ein „erster Schritt“, selbst wenn das Paket wegen der finanziellen Vorbehalte der Länder am Ende „deutlich schmaler ausfallen sollte“, sagte der Finanzpolitiker.


Foto: Finanzamt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts