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Disneys Musical TARZAN® Stuttgart

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Disneys Musical TARZAN® : Terence van der Loo schwingt sich als Dschungelheld Tarzan durch den Musicalsaal. Bildnachweis: Johan Persson / Stage Entertainment
Credit: Johan Persson

Disneys Musical TARZAN® feierte im November 2023 ein spektakuläres Comeback in Stuttgart

Nur drei Monate nach der Premiere knackt die Show mit den Welthits von Phil Collins die Verkaufsmarke von 250.000 Tickets. Aufgrund dieses Erfolgs wird die Neuinszenierung bis Sommer 2025 verlängert! Fans können sich bald auch über eine neue Hauptdarstellerin freuen: Ab Ende März 2024 kommt Musicalstar Judith Caspari (u. a. ANASTASIA) auf die Stuttgarter Bühne zurück und übernimmt die Rolle der Jane.

Disneys Musical TARZAN® kommt bei den Zuschauer:innen so gut an, dass Stage Entertainment nur drei Monate nach der Premiere einen Rekordverkauf verzeichnet: „Wir sind absolut überwältigt, welchen Zuspruch Disneys TARZAN® erhält – 250.000 verkaufte Tickets so kurz nach Showstart sind ein unglaublicher Erfolg“, sagt Antonio Schmidt, Leiter des Stage Palladium Theaters, und ergänzt: „Wir haben es geschafft, dass die Gäste selbst zu einem Teil der Show werden – sicherlich eines der spannenden Highlights, das die Neuauflage bereithält und die Musicalzuschauer:innen in ihren Bann zieht.“

Musicalbesucher:innen haben nun bis Sommer 2025 die Möglichkeit, Disneys Musical TARZAN ® im Stage Palladium in Stuttgart zu erleben.

Judith Caspari wird Stuttgarts neue Jane

Ab Ende März 2024 wird das Stuttgarter Publikum eine neue Jane auf der Bühne zu sehen bekommen: Judith Caspari übernimmt die Rolle der souveränen Entdeckerin und löst damit Vajèn van den Bosch ab, die zur niederländischen Produktion von Disneys DIE EISKÖNIGIN® nach Den Haag wechselt und sich mit der Rolle der „Elsa“ einen Karrieretraum erfüllt.

„Die Neue“ im Dschungel, Judith Caspari, ist keine Unbekannte in der baden- württembergischen Landeshauptstadt: 2018 begeisterte die gebürtige Kasselerin bei der Deutschlandpremiere von ANASTASIA in der Titelrolle. Dass sie nach knapp sechs Jahren wieder nach Stuttgart zurückkehrt, freut sie sehr: „Es ist wahnsinnig aufregend und schön für mich, wieder in Stuttgart am Stage Palladium Theater spielen zu dürfen.

Vor etwas mehr als 5 Jahren hat auf dieser Bühne meine Musicalkarriere mit der Titelrolle bei ‚Anastasia‘ so richtig begonnen. Nun darf ich nach vielen anderen tollen Produktionen, etwas älter und erfahrener, auf diese Bühne zurückkehren; das fühlt sich fast an wie nach Hause zu kommen“, sagt sie und blickt ihrer neuen Rolle erwartungsvoll entgegen: „Wie schon damals ist es mir sehr wichtig, starke Frauenrollen auf die Bühne zu bringen.

Jane ist eine unglaublich mutige und starke Frau, die dazu inspiriert, neugierig und offen durch die verschiedensten Facetten unserer Welt zu gehen. Das ist eine große Ehre, einen so tollen Charakter Abend für Abend zu verkörpern, und inspiriert hoffentlich auch unser Publikum.“

Die Sopranistin Judith Caspari studierte klassischen Gesang an der Folkwang Universität der Künste.

In der deutschen Erstaufführung des Broadway Musicals ANASTASIA im November 2018 am Stage Palladium Theater übernahm Judith Caspari die Titelrolle. Sie war bis August 2022 als „Glinda“ in WICKED am Stage Theater Neue Flora in Hamburg zu erleben. Im Frühjahr 2022 tourte Judith Caspari erstmals für „Disney in Concert“ durch die Arenen Deutschlands. Auch in diesem Jahr wird Judith erneut Teil dieser Disney Tour sein. Im Frühjahr 2023 verkörperte sie die „Traute Lafrenz“ in der Uraufführung des neuen Musicals „Scholl – Die Knospe der Weißen Rose“ am Stadttheater Fürth.

Ihr erstes Engagement erhielt sie im jungen Ensemble des Musiktheaters im Revier in Gelsenkirchen. Dort debütierte Caspari in ihren ersten klassischen Partien, unter anderem als „Flora“ in „The Turn of the Screw“, sowie als „Papagena“ in „Die Zauberflöte“. Parallel dazu stand sie in der Neuinszenierung der „West Side Story“ am Staatstheater Kassel auf der Bühne, wo sie 2022 für die Rolle der „Natalie Goodman“ in „Next to Normal“ zurückkehrte. 2021 brachte Judith Caspari gemeinsam mit Ihrem besten Freund und Kollegen Milan van Waardenburg ihr erstes Album „With Love“ heraus.

Disneys Musical TARZAN ® im Stage Palladium Theater Stuttgart Tickets auf musicals.de

Bild Disneys Musical TARZAN ® : Terence van der Loo schwingt sich als Dschungelheld Tarzan durch den Musicalsaal. Bildnachweis: Johan Persson / Stage Entertainment

Quelle: Stage Entertainment GmbH

Lombard Odier Investment Managers erhält globales thematisches Aktienmandat von Nest

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Lombard Odier Investment
Foto von Jasbir Nizar (Quelle: LOIM)

Nest plant Investments in Höhe von 5 Milliarden GBP bis zum Jahr 2030

 Lombard Odier Investment Managers („LOIM“) wurde von Nest mit der Verwaltung eines Mandats betraut, das in globale thematische Aktien investiert, die mit dem Übergang zu einer Netto-Null-Wirtschaft im Einklang stehen, und das darauf abzielt, für die Mitglieder von Nest nachhaltige Erträge und solide Anlagerenditen zu erzielen[1].

Nest ist die grösste betriebliche Altersvorsorgeeinrichtung in Grossbritannien und vertritt derzeit ein Drittel der britischen Erwerbsbevölkerung mit einem verwalteten Vermögen von 36 Mrd. GBP. Der Auftrag wurde LOIM nach einem strengen Auswahlverfahren erteilt. Dies entspricht dem Bestreben von Nest, erstklassige Partner in der Vermögensverwaltungsbranche zu finden, um die sich entwickelnde Palette von gelisteten Aktienfonds zu unterstützen.

Die aktiv verwaltete Strategie konzentriert sich auf drei Kernthemen: Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel, Naturkapital sowie soziale Trends für eine prosperierende Gesellschaft. Die Strategie basiert auf dem LOIM-Nachhaltigkeitsresearch von holistiQ und den Teams im Bereich der aktiven Aktieninvestments. Damit können Chancen in Industrie- und Schwellenländern identifiziert werden, die sich auf diese Themen konzentrieren und in der Lage sind, Fortschritte auf dem Weg zu einer Netto-Null-Emission zu erzielen und gleichzeitig eine attraktive risikobereinigte zukünftige Performance für die Mitglieder zu erwirtschaften.

Nest plant, bis 2030 5 Mrd. GBP in die von LOIM verwaltete Strategie zu investieren.

Ritesh Bamania, Head of UK and Ireland Institutional Sales bei LOIM, erläutert: „Nest ist bekannt für sein Engagement für positive Stakeholder-Ergebnisse durch seine Anlagestrategien und seine Vorreiterrolle im Bereich Nachhaltigkeit. Wir freuen uns, mit Nest im Rahmen eines Mandats zusammenzuarbeiten, das auf unserer Planetary Transition-Strategie basiert, die das Potenzial von Nachhaltigkeitstrends als Renditetreiber im Bereich Active Equities anerkennt. Der britische Markt ist führend bei Innovationen in den Feldern Transformation und Netto-Null-Investitionen, und wir bei LOIM wollen auch weiterhin starke Ideen und Lösungen auf diesem Gebiet liefern.“

Lombard Odier Investment
Foto von Ritesh Bamania (Quelle: LOIM)

Liz Fernando, CIO von Nest, kommentiert: „Lombard Odier hat sich im Ausschreibungsverfahren als bester Kandidat durchgesetzt und gezeigt, dass sie einen dynamischen Ansatz beim Portfolioaufbau verfolgen können. Sie verfügen über ein solides Nachhaltigkeitsresearch, einen soliden Anlageprozess und eine gute Corporate Governance, was uns zuversichtlich stimmt, dass diese Partnerschaft sehr erfolgreich sein wird.“

Jasbir Nizar, UK CEO und Global Head of Business Development bei LOIM, fügt hinzu: „Wir glauben, dass die Systemveränderungen, die sich aus dem ökologischen Wandel ergeben, zu tiefgreifenden Veränderungen der Geschäftsmodelle, der Wertschöpfungsketten und der Organisation unserer Wirtschaft führen werden. LOIM hat in erheblichem Umfang in Ressourcen und Partnerschaften investiert, um ein innovatives Roadmap-Research zu entwickeln, das diese Systemveränderungen in Anlagestrategien umsetzt und dabei nahtlos mit unserem etablierten Active Equities-Team zusammenarbeitet. Wir sind begeistert, dass sich Nest für eine Zusammenarbeit mit LOIM entschieden hat, in Anerkennung unserer Expertise und Referenzen im Bereich nachhaltiger Investments. Wir freuen uns darauf, die Nest-Mitglieder bei der Bewältigung der Risiken und der Nutzung der Anlagechancen, die sich aus diesem Wandel ergeben, zu unterstützen.“

Lombard Odier Investment Managers erhält globales thematisches Aktienmandat von Nest

Foto von Jasbir Nizar und Ritesh Bamania (Quelle für beide: LOIM)

[1] Jede Bezugnahme auf ein bestimmtes Unternehmen oder ein bestimmtes Wertpapier stellt keine Empfehlung zum Kauf, Verkauf, Halten oder zur direkten Investition in das Unternehmen oder das Wertpapier dar. Es sollte nicht davon ausgegangen werden, dass die ausgesprochenen Empfehlungen in der Zukunft gewinnbringend sein werden oder der Performance, der in diesem Dokument besprochenen Wertpapiere, entsprechen werden.

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Tutanchamun – Das immersive Ausstellungserlebnis

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Tutanchamun

Ägyptische Kunst immersiv- Eintauchen in die spektakuläre welt von Tutanchamun

Seit über 100 Jahren ziehen die Mythen rund um Pharao Tutanchamun weltweit die Menschen in ihren Bann. Nun wird das alte Ägypten in Stuttgart neu auferstehen: TUTANCHAMUN – DAS IMMERSIVE AUSSTELLUNGSERLEBNIS  ab dem 06.12.2023 als neues, digitales Multimedia-Highlight, erstmals mit einem Metaversum Erlebnisbereich, in die Hanns-Martin-Schleyer-Halle und entführt die BesucherInnen in das sagenumwobene alte Ägypten und dessen Geheimnisse.

Nach dem fulminanten Erfolg von „Monets Garten“ bringen die Produzenten das nächste spektakuläre, immersive Ausstellungserlebnis in die Landeshauptstadt. Fast genau 100 Jahre nach dem Sensationsfund der ägyptischen Schatzkammer wird auf 1.200 m2 Fläche die Welt der Götter und Pharaonen im alten Ägypten in Stuttgart lebendig. Nahezu Hand in Hand mit dem Kindkönig Tutanchamun – der Ikone des alten Ägyptens – tauchen die BesucherInnen ein in eine Welt voller gottgleicher Herrscher, Weltwunder der Architektur, Grabkammern voller Gold und in einen geheimnisvollen Totenkult.

Als Rundum-Erlebnis für die ganze Familie, lädt die Ausstellung zur Entdeckungsreise in eine Zeit, in der die Götter des Pyramidenlandes erwachten, und lässt die imposanten Tempel des alten Ägyptens vor den Augen der BesucherInnen wieder so beeindruckend und farbenprächtig auferstehen wie zur damaligen Zeit. Um ganz in die Welt des alten Ägyptens eintauchen zu können, werden die BesucherInnen durch mehrere Erlebnisräume geführt und gehen selbst auf Abenteuerreise an der Seite Howard Carters, dem Entdecker des Tutanchamun Grabes.

Im Metaversum Bereich können die BesucherInnen buchstäblich durch Zeit und Raum reisen und im Tal der Könige umherwandern. Dabei bewegen sich die BesucherInnen frei im Raum, werden zurückversetzt in das Jahr 1922 und betreten das Expeditionslager von Howard Carter. Die BesucherInnen sind bei der Entdeckung von Tutanchamuns Grab hautnah dabei, die Schätze sind zum Greifen nah.

Im Virtual Reality-Bereich der Ausstellung werden die Gäste zu HeldInnen einer Reise durch die verschlungenen Pfade des Totenbuchs bis zum Gericht des Osiris und erlangen das ewige Leben auf den Feldern von Lalu – dem „Jenseits“ der alten Ägypter.

Das Multimedia-Highlight TUTANCHAMUN – DAS IMMERSIVE AUSSTELLUNGSERLEBNIS wurde im November 2022 in Madrid, Spanien, von „MAD – Madrid Artes Digitales“ in ihrem digitalen Kunstzentrum „MAD“ eröffnet und fand mit über 325 000 Besuchern in acht Monaten großen Anklang. Die Ausstellung wurde mit zahlreichen renommierten internationalen Preisen ausgezeichnet und wird jetzt zeitgleich in Hamburg, Stuttgart, Wien, Barcelona und in Kairo/Gizeh im Grand Egyptian Museum (GEM) in Ägypten gezeigt.

Jelle de Jong, Produzent von MADRID ARTES DIGITALES, zeigt sich hocherfreut: „Die Ausstellung in das Große Ägyptische Museum in Gizeh, nach Hamburg und jetzt nach Stuttgart zu bringen, ist ein Beweis für die universelle Anziehungskraft der Ausstellung und unser Engagement, kulturelles Erbe auf innovative und interaktive Weise zu präsentieren. Wir freuen uns darauf, diese unglaubliche Erfahrung mit dem Publikum weltweit zu teilen.“

Dr. Nepomuk Schessl, Geschäftsführer Alegria Exhibition ergänzt: “Nach dem Erfolg von „Monets Garten“ in Stuttgart sind wir sehr stolz darauf, das digitale Multimediahighlight TUTANCHAMUN – DAS IMMERSIVE AUSSTELLUNGSERLEBNIS als nächstes spektakuläres, immersive Ausstellungserlebnis in die Landeshauptstadt zu bringen.“

Ab dem 6.12.2023 präsentiert Alegria Exhibition die von MAD (Madrid Artes Digitales) produzierte, faszinierende Ausstellung, die in das alte Ägypten entführt und dessen große Geheimnisse erlebbar macht.

Kunst trifft modernste Technik – Was bedeuten die Begriffe „Virtual Reality“ und „immersiv“?

„Virtual Reality“ (VR) bezeichnet eine digitale, künstliche Welt, die mithilfe von spezieller Soft- und Hardware erlebbar gemacht wird und ein Nutzung einer VR-Brille immersives Erlebnis ermöglicht. Durch die wird mittels der hochauflösenden Displays, 360°- oder 3D-Inhalten und auditiven Elementen, ein vollkommenes Abtauchen in die virtuelle Welt ermöglicht. In der „Free Roaming Virtual Reality-Experience“ bewegen sich die BesucherInnen dabei frei im Raum.

„Immersiv“ beschreibt den Effekt, bei dem Betrachter*innen in eine multimediale Illusion aus Bild und Ton eintauchen und diese als real empfinden. Durch ein 3D-Mapping-Projektionssystem können Inhalte wie Grafiken, Animationen, Bilder oder Videos auf dreidimensionale Objekte projiziert werden, sodass eine einzigartige Atmosphäre entsteht.

TUTANCHAMUN – DAS IMMERSIVE AUSSTELLUNGSERLEBNIS

Hanns-Martin-Schleyer-Halle | Mercedesstraße 69 | 70372 Stuttgart
6. Dezember 2023 bis 25. März 2024
Täglich 10:00 bis 21:00 Uhr
Tickets unter www.tutanchamun-immersiv.de Hotline: 0711 / 2555 442 Ticketpreis 24 Euro (Sa./So. 26 Euro)
Empfohlene Besuchsdauer: ca. 75 Minuten Altersempfehlung: keine Altersbeschränkung

Quelle ALEGRIA EXHIBITION GMBH

Spahn fordert FDP zu "Lindner-Papier" auf

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Christian Lindner (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Unionsfraktionsvize Jens Spahn nimmt den Vorstoß von FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai vom Wochenende auf und drängt die FDP, ein „Lindner-Papier“ an die Koalitionspartner zu richten. „Die FDP braucht wie einst in den 1980er-Jahren ein neues Lambsdorff-Papier, sie braucht ein Lindner-Papier“, sagte Spahn dem Nachrichtenportal T-Online.

Darin müsse stehen, was aus Sicht der Liberalen nötig sei, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. „Und wenn das in dieser Koalition nicht möglich ist, dann sollte die FDP ihre Konsequenzen ziehen und die Ampel verlassen“, so Spahn.

Damit reagiert Spahn deutlich anders als Friedrich Merz auf Djir-Sarais Aussagen bezüglich eines schwarz-gelben Bündnisses in der Zukunft. Der CDU-Vorsitzende hatte den Vorstoß des FDP-Generalsekretärs am Montag in einer Pressekonferenz noch abtropfen lassen. Spahn hingegen begrüßt die Äußerungen: „Wir freuen uns über das, was Herr Djir-Sarai gesagt hat, weil es in der Sache richtig ist. Eine bürgerliche Koalition aus Union und FDP würde jetzt sicher die richtigen Impulse setzen, gerade im Bereich Wirtschaft.“

Zudem sei die Unzufriedenheit vieler in der FDP mit der Ampel „physisch zu spüren und auch zu hören“. Die FDP verhindere nicht Schlimmeres, „sondern macht Schlimmeres möglich“, kritisierte Spahn und fügte hinzu: „Am Ende denke ich an den Satz von Christian Lindner: `Lieber nicht regieren, als falsch regieren`. Dieser Satz aus 2017 ist so aktuell wie nie.“

Zugleich sei klar, dass Schwarz-Gelb im aktuellen Bundestag keine Mehrheit hätte. „Wir können also keine Koalition anbieten.“ Ob die FDP die Ampel verlasse oder nicht, hänge nicht von der Union ab. „Aber wir unterstützen sie gerne moralisch auf ihrem Weg raus“, sagte Spahn.


Foto: Christian Lindner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Union wirft Scholz "Täuschungsmanöver" bei Waffenlieferungen vor

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Olaf Scholz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hat die Bundesregierung scharf für Verzögerungen bei der Waffenhilfe für die Ukraine in Berlin und Brüssel kritisiert. Er hält den Antrag der Ampel-Koalition, der am Donnerstag im Bundestag beschlossen werden soll, für „fahrlässig“, weil darin die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpfern nicht explizit befürwortet wird.

„Taurus steht für den zwingend notwendigen Strategiewechsel bei unserer Unterstützung“, sagte Kiesewetter der „Welt“. Nicht „as long as it takes“ bringe das Ziel des Sieges der Ukraine näher, sondern nur „all in“ – alles völkerrechtlich Zulässige zu liefern, so rasch wie möglich.

Mit der „schwammigen Formulierung“ des Antrags unterließen es die Ampel-Abgeordneten, den Druck auf Scholz zu erhöhen. Letztlich bleibe die Entscheidung dem Kanzler vorbehalten. Es handle sich um ein „Täuschungsmanöver“ der Regierung Scholz und um „unterlassene Hilfeleistung“.

Sowohl die Ampel-Parteien als auch die Unionsfraktion bringen am Donnerstag eigene Anträge zu Waffenlieferungen an die Ukraine ein. Nur im Antrag der Opposition ist die Lieferung von Taurus an die Ukraine explizit erwähnt. Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), hat angekündigt, aus Protest für den Antrag der Opposition zu stimmen.

Der stellvertretende Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Thomas Erndl (CSU), nannte den Ampel-Antrag ein „erbärmliches Trauerspiel“. Die Fraktionen stellten dem „zögerlichen Kanzler“ einen „Freibrief“ aus. Für SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich seien „Partei-Spielchen wichtiger als die europäische Sicherheit“.

CDU-Politiker Kiesewetter kritisierte zudem, dass Deutschland eine Einigung auf eine Reform der European Peace Facility (EPF) blockiere, des EU-Geldtopfs für die Waffenhilfe an die Ukraine. „Deutschland sollte weniger Hybris an den Tag legen“, sagte Kiesewetter. „Gemessen am BIP leisten andere europäische Länder wesentlich mehr als Deutschland. Dieses künstliche Aufbauschen unserer Unterstützung ist falsch und führt zu Vertrauens- und Reputationsverlust Deutschlands in Europa.“

Scholz wirft den europäischen Partnern vor, im Vergleich zu Deutschland zu wenig Waffen zu liefern, parallel aber von der hohen deutschen Einzahlung in die EPF zu profitieren. Die Bundesregierung fordert einen Rabatt: Sie will, dass die bilateralen Lieferungen angerechnet werden und damit die deutsche Einzahlsumme in den EU-Topf sinkt.


Foto: Olaf Scholz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ampel gibt weniger Geld für Verwaltungsdigitalisierung aus

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Aktenordner in einer Verwaltung (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Ampel-Koalition will 2024 weniger Geld für die Verwaltungsdigitalisierung ausgeben als ursprünglich geplant. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums an die Unionsfraktion im Bundestag hervor, über welche die Zeitungen der „Mediengruppe Bayern“ berichten.

Demnach plant die Ampel, in diesem Jahr rund 133 Millionen Euro für die Verwaltungsdigitalisierung auszugeben. Ursprünglich war geplant, Ausgabereste aus dem Vorjahr von etwa 382 Millionen zu übertragen. Sie sollten der Umsetzung der Verwaltungsdigitalisierung des Bundes dienen. Die Neuauflage des Gesetzes, das sogenannte Onlinezugangsgesetz 2.0, soll am Freitag im Bundestag verabschiedet werden.

Yannick Bury, Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für das Bundesinnenministerium im Haushaltsausschuss, sagte der „Mediengruppe Bayern“ dazu: „Meine Nachfragen haben ergeben, dass weniger als die Hälfte der geplanten Summe für die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes zur Verfügung steht.“ Denn von den 400 Millionen Euro, die für die Finanzierung der Digitalisierung der Verwaltung vorgesehen waren, seien für das laufende Haushaltsjahr 2024 tatsächlich nur noch 130 Millionen Euro übrig. „Damit bleibt die Bundesregierung hinter dem Notwendigen zurück, wenn es um die Digitalisierung der Verwaltung und um effiziente, bürgernahe Behördengänge geht.“


Foto: Aktenordner in einer Verwaltung (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Klöckner wittert politische Motive für Aufstand gegen Grimm

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Julia Klöckner am 21.02.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die wirtschaftspolitische Sprecherin der Union im Bundestag, Julia Klöckner, wirft dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage vor, eine politisch motivierte Kampagne gegen das Mitglied Veronika Grimm zu betreiben. Grimm verstoße gegen kein Gesetz, sagte Klöckner der „Bild“. Es spreche nichts dagegen, dass sie ein Aufsichtsratsmandat bei Siemens Energy annehme.

Die vier Kollegen im Sachverständigenrat um die Vorsitzende Monika Schnitzer hatten Grimm wegen eines zukünftigen Mandats im Aufsichtsrat von Siemens Energy das Aus als Regierungsberaterin nahegelegt. „Es scheint, als wolle man, auch von Regierungsseite, eine kritische Stimme loswerden, weil Frau Professor Grimm nicht auf Linie ist“, sagte Klöckner der Zeitung: „Aber es ist doch gerade die Unabhängigkeit der Wissenschaftler im Beratergremium und die Freiheit der Meinung, die die Qualität eines solchen Beratergremiums ausmachen.“

Würde ein solches Vorgehen Schule machen, „dann würde der Sachverständigenrat als ganzes Schaden nehmen“. In der Vergangenheit sei es bei Mitgliedern des Sachverständigenrates kein Problem gewesen, dass sie Aufsichtsratsmandate innehatten.


Foto: Julia Klöckner am 21.02.2024, via dts Nachrichtenagentur

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VdK pocht auf Abschaffung der privaten Pflegeversicherung

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Seniorin mit Helferin (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschlands größter Sozialverband VdK fordert eine baldige Abschaffung der privaten Pflegeversicherung. „Werden alle Menschen in die Verantwortung genommen, wäre die Finanzierung der Pflege stabil“, sagte die Vorsitzende Verena Bentele der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagausgabe).

Der VdK wolle eine einheitliche Pflegeversicherung. Darin würden alle Bürger, also auch Beamte, Abgeordnete und Selbstständige versichert, sagte Bentele. Diese Gruppen zahlen aktuell häufig in eine private Pflegeversicherung ein.

Die Abschaffung sei ein wichtiger Schritt, um die Pflege grundsätzlich zu reformieren. „Eine Vollversicherung für alle pflegebedingten Kosten wäre so in Kombination mit einer einheitlichen Pflegeversicherung auf Dauer beitragssatzneutral zu finanzieren“, so die VdK-Vorsitzende. Das aktuelle System werde seinem Anspruch nicht gerecht, „vor Armut aufgrund von Pflegebedürftigkeit zu schützen“.

Bentele reagiert mit ihren Forderungen auf die Warnung des stellvertretenden GKV-Vorsitzenden Gernot Kiefer, der vor riesigen Finanzlöchern im Pflegesystem gewarnt hatte. Kiefer hatte zudem eine Enquetekommission zur Behebung des Problems ins Spiel gebracht – eine Forderung, mit der Bentele sich anfreunden kann. Der politische Diskurs sei „gänzlich festgefahren“ und ein Gesetzgebungsverfahren habe noch nicht einmal begonnen. „Wir als VdK fordern noch in dieser Legislaturperiode die Umsetzung der einheitlichen solidarischen Pflegevollversicherung“, sagte sie.


Foto: Seniorin mit Helferin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Steuereinnahmen legen zu Jahresbeginn deutlich zu

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Finanzministerium (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Steuereinnahmen insgesamt lagen im Januar 2024 um fast 6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Das steht im neuen Jahresbericht des Bundesfinanzministeriums, der am Mittwochmorgen veröffentlicht wird.

Sehr starke Zuwächse ergaben sich bei den Einnahmen aus der Abgeltungsteuer auf Zins- und Veräußerungserträge, der Körperschaftsteuer sowie den nicht veranlagten Steuern vom Ertrag. Die Umsatzsteuer wies eine moderat positive Veränderungsrate auf, die Einnahmen aus der Lohnsteuer und der veranlagten Einkommensteuer stagnierten. „Schlüsse für den weiteren Jahresverlauf lassen sich aus dem Januarergebnis noch nicht ziehen“, betont das Ministerium: So sei beispielsweise bei der Energiesteuer der Januar der aufkommensschwächste Monat. Beim Solidaritätszuschlag sei der Anstieg maßgeblich auf die starken Zuwächse bei der Abgeltungsteuer auf Zins- und Veräußerungserträge, nicht veranlagte Steuern vom Ertrag und Körperschaftsteuer zurückzuführen.

Das Aufkommen aus den Ländersteuern allerdings verringerte sich entgegen des Trends gegenüber Januar 2023 um rund 8 Prozent. Der Rückgang sei maßgeblich auf die Grunderwerbsteuer zurückzuführen. Teilweise wurde das Minus bei der Grunderwerbsteuer von im Vorjahresvergleich um mehr als 9 Prozent gestiegenen Einnahmen bei der Erbschaftsteuer kompensiert. Bei der Erbschaftsteuer ergeben sich regelmäßig merkliche Schwankungen im Vorjahresvergleich.


Foto: Finanzministerium (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bund und Länder einigen sich auf Krankenhaustransparenzgesetz

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Gebäude des Bundesrates in Berlin (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bund und Länder haben sich am Mittwochabend im Vermittlungsausschuss auf ein Transparenzgesetz für Kliniken geeinigt. „Die Entscheidung des Vermittlungsausschusses lässt Krankenhäuser und Patienten hoffen: Es gibt mehr Geld für die Kliniken und eine bessere Übersicht über die Qualität der Häuser“, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zur Einigung. „Damit kann eine Insolvenzwelle abgewendet werden.“

Patienten könnten nun endlich erfahren, wo sie am besten behandelt werden, so der Gesundheitsminister. „Der Beschluss ist das Ergebnis einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern. Und er ist ein Erfolg der gesamten Ampel-Koalition – insbesondere von Finanz- und Gesundheitsministerium“, sagte Lauterbach.

„Die Bundesregierung steht zu ihrem Wort, das sie den Ländern in der letzten Bundesratssitzung gegeben hat: Die Tariflohnsteigerungen aller Beschäftigten in Krankenhäusern werden künftig bei der Erstattung der Betriebskosten besser abgebildet, Krankenkassen müssen Krankenhauskosten schnell erstatten, die Kliniken bekommen mehr finanziellen Spielraum in diesem Jahr.“ Zudem solle ein Transformationsfonds mit Bundes- und Landesmitteln für den Übergang zur Krankenhausreform eingerichtet werden.

„Es bleibt bei unserem Plan, dass wir Ende April diese große Krankenhausreform ins Kabinett bringen wollen. Vorher wird allerdings noch der Bundesrat über die Entscheidung des Vermittlungsausschusses befinden“, so Lauterbach. „Ich bin überzeugt, dass die Länderkammer dem Votum folgen wird.“

Zudem hat es im Vermittlungsausschuss eine Mehrheit für das sogenannte „Wachstumschancengesetz“ gegeben. Ob die unionsgeführten Bundesländer letztlich im Bundesrat dem Gesetz zustimmen, wollen sie von Entlastungen für die Landwirtschaft abhängig machen.


Foto: Gebäude des Bundesrates in Berlin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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