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Spiekeroog im Frühjahr

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spiekeroog

Es muss nicht immer Sommer sein: Denn es gibt tausend gute Gründe, seinen Urlaub oder nur einen Tag auf Spiekeroog zu verbringen – nicht nur in der Hochsaison. Auf der grünen und autofreien Insel in der Nordsee ist es zu jeder Jahreszeit schön. Die Angebote auf der ursprünglichen Ostfriesin reichen von aufregenden Naturerlebnissen und spannenden Führungen bis zu Thalasso, Wellness und Sport. Auch für Familien mit kleinen Kindern lohnt es sich – bevor die Schulpflicht naht – außerhalb der Ferienzeit nach Spiekeroog zu kommen. Denn langweilig wird es für die Lütten garantiert nicht.

Nordsee zum Durchatmen: Nach dem Strandspaziergang den Kandis knistern lassen

Ob Sonne oder Regen, warm oder kühl, die Nordsee tut immer gut. Das merkt man schon beim Ablegen der Fähre in Neuharlingersiel, wenn man erstmals tief die frische Meeresluft einatmet. Beim Ankommen auf Spiekeroog – besonders in der Nebensaison – umgibt einen sofort die wohltuende Ruhe der Insel. Schon ein Tagesausflug ist wie Urlaub: Der erste Spaziergang am schier endlosen Strand, durch die Dünenlandschaft, die Salzwiesen und die kleinen Wäldchen entpuppt sich schnell als Kraftquelle für Körper und Seele. Und pfeift der Wind mal etwas stärker gegen den Friesennerz, dann kehrt man einfach zum Aufwärmen in eine kuschlige Teestube ein und genießt eine original ostfriesische Teezeremonie mit knisterndem Kandis und leckeren Waffeln.

Natur zum Staunen: Watt erkunden, Pottwal-Skelett entdecken und Sterne anhimmeln

Auf der ursprünglichen Insel Spiekeroog gibt es jederzeit etwas zu entdecken – zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Schließlich bietet der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer 10.000 verschiedenen Tierarten ein Zuhause. Das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer lässt sich wunderbar mit einer geführten Wanderung erforschen. Auf Islandpferden erkundet man die Insel ebenso gut wie mit einem Feldstecher, um die Vogelwelt zu beobachten. Auf der Insel brüten Seeschwalben und Austernfischer, zudem rasten Millionen von Zugvögeln auf dem Weg nach Süden im Wattenmeer.

Im Nationalpark-Haus Wittbülten erfahren die Gäste alles über die vielfältige Insel-Natur und können sogar ein 15 Meter langes Skelett eines Pottwals bestaunen. Dazu gewährt die Aquarienanlage Einblicke in die Unterwasserwelt der Nordsee. Wer Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum erleben will, dem sei ein Schiffsausflug zu den Seehundsbänken empfohlen.

Was man auf Spiekeroog stets im Blick haben sollte, ist der Sternenhimmel. Denn die International Dark Sky Association (IDA) hat die Ostfriesin offiziell als Sterneninsel anerkannt. Weil die öffentliche Beleuchtung reduziert wird, sind die Sterne über Spiekeroog bei wolkenfreiem Himmel so zahlreich zu sehen, wie fast an keinem anderen Ort in Deutschland. Vor allem in klaren Herbst- und Winternächten bietet sich ein atemberaubender Blick auf die Milchstraße.

Thalasso im Meerestied: Holistic Uttieds, Wellness und Bade-Spaß

Selbst wenn die Nordsee im Frühjahr noch etwas frisch ist, muss niemand auf Spiekeroog auf ein schönes Bad verzichten. Denn im Meerestied mit seinem InselBad, DünenSpa und Thalasso-Gesundheitszentrum kann man sowohl im Wasser als auch ganz tief in die Erholung und Entspannung abtauchen. Das Hallenbad wärmt mit wohligen 28 Grad auf, der Nachwuchs kann im Süßwasser-Kinderplanschbecken toben. Im DünenSpa locken neben der Sauna-Landschaft eine große Auswahl an Spa- und Wellness-Treatments und im Thalasso-Gesundheitszentrum werden verschiedenste Behandlungen angeboten. Eine Besonderheit sind die Holistic Uttieds, mehrtägige Seminare für mehr Achtsamkeit und innere Stärke.

Wer er es im Urlaub sportlich mag: Tennis (Allwetter-Plätze) und Reiten geht schon wunderbar im Frühjahr, außerdem gibt es Yoga, Nordic Walking und Aquafitness. Dazu werden unter anderem Sportkurse wie „Aktiv in den Tag“, Mobilitätstraining und „Ballsport ab 8 Jahren“ angeboten.

Insel erleben: Mit Tätje auf Zeitreise, mit der Pferdebahn auf historischen Wegen

Wer mehr über die Geschichte Spiekeroogs erfahren will, hat auf der Insel zahlreiche Möglichkeiten. Da wäre das Inselmuseum (öffnet wieder Mitte März), das sich in einem alten Kapitänshaus von 1715 befindet. Hier dreht sich alles um die Entwicklung des Nordseebades, die Schifffahrt und die Seenotrettung, zudem gibt es eine Galerie des Inselmalers Heinrich Sanders. Einen historischen Trip über die Insel kann man mit der Museumspferdebahn machen. Die Bahn pendelt ab Anfang April zwischen dem Bahnhof und dem Café Westend.

Auf eine weitere Zeitreise führt einen die Insel- und Wattführerin Anja Sander ab Ende April. Wenn sie in die Rolle der Tätje schlüpft, nimmt sie die Urlauber mit ins Jahr 1865 und zeigt ihnen Spiekeroog so, wie es vor 150 Jahren war.

Familienzeit außerhalb der Ferien: Im Trockendock Sandburgen bauen und über kuriose Muscheln lachen

Bevor die Kinder so groß geworden sind, dass Urlaub nur noch in den Schulferien möglich ist, sollte man die Neben- und Zwischensaison ausgiebig nutzen. Zum einen spart man in dieser Zeit bares Geld, zum anderen ist auch dann richtig was los. Der schöne Abenteuerspielplatz „Melksett“, der Spielplatz im Kurpark und (nicht nur) bei Schietwetter das Kinderspielhaus „Trockendock“ versprechen ganz viel Spaß. Das „Trockendock“ ist auf einem nachgebauten Fischkutter und verfügt über eine Tunnelrutsche und einen Strandraum für Sandburgenbauer. Beim Erlebnisgolf gilt es auf 15 originell designten Bahnen einzulochen und im Kuriosen Muschelmuseum lernt man unter anderem Schalentiere namens „Dauerwelle“ und „Waldsterben“ kennen. Dazu lohnen sich für die Kleinen natürlich auch Wattwanderungen, Ausflugsfahrten per Schiff und ein Tag am Strand. Denn Buddeln geht immer.
Nordseebad Spiekeroog GmbH
Noorderpad 25, 26474 SpiekeroogTel.: +49-4976-9193-463

marketing@spiekeroog.de

www.spiekeroog.de

Bild Das Wetter ist (fast) egal: Hauptsache am Meer und Sand unter den Füßen. © Nordseebad Spiekeroog GmbH

Quelle genböck pr + consult GmbH

Sven Plöger auf Grönland-Kreuzfahrt 2024 mit Iceland ProCruises

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Sven Plöger auf Grönland-Kreuzfahrt 2024

Kreuzfahrt: Mit bekanntestem Meteorologen auf Kurs Grönland

Iceland ProCruises ist im Sommer 2024 erstmals mit Sven Plöger, Deutschlands bekanntestem Meteorologen, auf Grönland-Expedition
Neue Routen führen entlang Grönlands Ost- und Westküste

Sven Plöger, Deutschlands bekanntester Wettermoderator, bereist die Küsten Grönlands an Bord der SEAVENTURE. Der Diplom-Meteorologe begleitet im kommenden Sommer zwei unterschiedliche Kreuzfahrten des Expeditionsschiffes für maximal 160 Passagieren zu entlegenen Zielen an der Küste Grönlands. Sven Plöger wird an Bord unterhaltsame und zugleich wissenschaftliche Vorträge halten – von der Mitternachtssonne über Herausforderungen des Klimawandels bis zum Extremwetter. Ausflüge mit den bordeigenen Zodiacs führen zudem in imposante Eisfjorde und auf einsame Inseln. Beide Routen mit Sven Plöger können auch zu einer längeren Kreuzfahrt kombiniert werden.

Die SEAVENTURE ist eines der beliebtesten Expeditionsschiffe auf dem deutschsprachigen Markt, konzipiert für Fahrten in polaren Regionen und mit der höchsten Eisklasse für Passagierschiffe ausgestattet. Zusätzlich sind Anlandungen mit den 14 bordeigenen Zodiacs möglich, um auch entlegene Buchten und kleinere Häfen zu erkunden.

Sven Plöger verbindet an Bord Wissenschaft und Unterhaltung

Bei Iceland ProCruises, Tochterunternehmen des größten deutschen Anbieters für Islandreisen, stehen nächstes Jahr gleich zwei Touren mit Sven Plöger im Reisekalender der SEAVENTURE. Der Wettermoderator verbindet bei seinen Vorträgen die Erlebnisse der Landgänge mit konkreten wissenschaftlichen Hintergründen.

Seit mehr als 20 Jahren steht Sven Plöger vor der Kamera und präsentiert in der ARD „Das Wetter im Ersten“ vor der Tagesschau und in den Tagesthemen. Dazu kommen zahlreiche TV-Wettersendungen in den Dritten Programmen.

Zusätzlich ist Sven Plöger in der preisgekrönten ARD-Dokumentationsreihe „Wo unser Wetter entsteht“ zu sehen. 2020 erschien außerdem der Spiegel-Bestseller „Zieht euch warm an, es wird heiß! Den Klimawandel verstehen und aus der Krise für die Welt von morgen lernen“.

Reisetermine Grönland mit Sven Plöger:

MS SEAVENTURE, Naturwunder Grönland, 19. bis 29. Juli 2024, ab 3.810 Euro pro Person in der Außenkabine, inklusive Vollpension an Bord.

MS SEAVENTURE, Abenteuer Westgrönland, 29. Juli bis 5. August 2024, ab 2.740 Euro pro Person in der Außenkabine, inklusive Vollpension an Bord.

Foto Iceland ProCruises

Sven Plöger, Deutschlands bekanntester Wettermoderator, bereist die Küsten Grönlands an Bord der SEAVENTURE. Der Diplom-Meteorologe begleitet im kommenden Sommer zwei unterschiedliche Kreuzfahrten des Expeditionsschiffes zu entlegenen Zielen an der Küste Grönlands. Sven Plöger wird an Bord unterhaltsame und zugleich wissenschaftliche Vorträge halten – von der Mitternachtssonne über Herausforderungen des Klimawandels bis zum Extremwetter. www.icelandprocruises.de

Quelle John Will Kommunikation

SPD-Verteidigungspolitiker wirbt für Taurus-Lieferung

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Andreas Schwarz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Verteidigungs- und Haushaltsexperte der SPD-Bundestagsfraktion, Andreas Schwarz, hat sich ungeachtet des Neins von Kanzler Olaf Scholz (SPD) für eine Lieferung deutscher Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine ausgesprochen. „Völkerrechtlich ist die Lieferung von Taurus möglich, ohne Kriegspartei zu werden“, sagte Schwarz der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe).

„Ob es zielführend ist, in dieser Frage auf russische Befindlichkeiten Rücksicht zu nehmen, wird die Zeit zeigen“, ergänzte er. „Die Ukrainer haben massive Probleme mit der Munitionsversorgung, und mit Taurus könnte man die russische Logistik und den Nachschub erheblich stören“, argumentierte Schwarz. „Das wäre für die ukrainischen Truppen wichtig. Ich habe keinen Zweifel daran, dass sich die Ukraine an die deutschen Bedingungen zum Einsatz von Taurus halten wird“, so der SPD-Politiker.

Zudem übte Schwarz Kritik an der bisherigen Unterstützung Frankreichs für die von Russland angegriffene Ukraine. „Ich bin gespannt, welche Taten den großen Worten aus Frankreich folgen werden. Bisher war das französische Engagement überschaubar“, sagte er.


Foto: Andreas Schwarz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Schwellenländeraktien 50% günstiger als entwickelte Märkte

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Wirtschaft, Japan, Schwellenländeraktien
Foto von Dina Ting (Quelle: Franklin Templeton)

Ein aktueller Marktkommentar von Dina Ting, Leiterin des Global Index Portfolio Management Teams bei Franklin Templeton:

Unter dem Gesichtspunkt der Bewertung zeigen sich Schwellenländer generell zum jetzigen Zeitpunkt als ein guter Kauf. Schwellenländer sind etwa 50% günstiger als die entwickelten Märkte, und einige von ihnen zeichnen sich durch überzeugende strukturelle Perspektiven, ausgeprägte Wachstumsmotoren und Diversifizierungsvorteile aus. Anleger neigen mitunter dazu, alle Schwellenländer über einen Kamm zu scheren, aber die unterschiedlichen Szenarien, Stärken, Herausforderungen und geldpolitischen Maßnahmen können zu großen Renditeunterschieden führen, wie wir im Jahr 2023 gesehen haben.

Der auffälligste Unterschied in der Aktienperformance war die Performance Mexikos mit fast 40% im Vergleich zu China am anderen Ende der Skala, wo die Märkte im vergangenen Jahr um fast -12% fielen. Auch Brasilien und Taiwan legten um 33% bzw. 30% zu. Zusammen mit Mexiko übertrafen diese Märkte deutlich den S&P 500, der im vergangenen Jahr um 26% zulegte Mexiko hat aufgrund seiner Nähe zu den USA und den Vorteilen des Nearshoring stark profitiert. Der Peso wertete stark auf, was die Performance in Fremdwährungen noch deutlicher werden ließ. Die Stärke des Pesos trug wesentlich zur Gesamtrendite bei.

Die mexikanische Zentralbank war zudem recht proaktiv und erhöhte den Leitzins noch vor der Fed. Durch die enge Verflechtung mit den USA erlebte Mexiko einen enormen Anstieg der Direktinvestitionen und hatte damit einen Vorteil gegenüber anderen Teilen der Welt. Zudem überzeugt die Fiskalpolitik des Landes. Selbst während der Pandemie stieg die Staatsverschuldung deutlich geringer als in anderen Ländern.

Die erwarteten Leitzinssenkungen der FED sollte die Dynamik in den Schwellenländern weiter fördern. Privatanleger können von den verfügbaren breiten Akten-ETFs profitieren, um kosteneffizient am Wachstum der einzelnen Schwellenländer teilzuhaben. Durch gezielte ETFs auf einzelne Länder können Anleger zudem eine Auswahl der vielversprechendsten Märkte treffen.

Schwellenländeraktien 50% günstiger als entwickelte Märkte

Foto von Dina Ting (Quelle: Franklin Templeton)

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Online-Shopping: Der Geisterbahn-Effekt der Enttäuschung? 

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Geisterbahn-Effekt

Online-Shopping hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Besonders seit der Corona-Pandemie ist ein Anstieg des E-Commerce zu verzeichnen. In Deutschland kaufen beispielsweise über 60 Prozent der Menschen online ein – wobei Kleidung zu den beliebtesten Online-Produkten zählt. Für viele Konsumenten ist Online-Shopping attraktiv, weil es bequem ist und eine große Produktvielfalt bietet. Allerdings gibt es auch Nachteile, wie die Gefahr von Betrug, Probleme mit der Lieferung und negative Umweltauswirkungen.

Zum Beispiel scheitert etwa ein Viertel der Zustellungen beim ersten Versuch, was zu zusätzlichen Transportaufwand und damit zu einer höheren Umweltbelastung führt. Einige Verbraucher achten zunehmend auf die Nachhaltigkeit ihrer Online-Käufe, beispielsweise indem sie darauf schauen, dass die Produkte nicht aus Übersee geliefert werden. Hinzu kommt der sogenannte „Geisterbahn-Effekt“, den Boris von Beveren griffig beschreibt und gegen den er den Kampf angesagt hat.

Geisterbahn-Effekt beim eCom – was ist das?

Im Online-Handel zeigt sich ein Phänomen, das treffend als „Geisterbahn-Effekt“ beschrieben werden kann. Leider gleicht der Online-Handel oft einer Fahrt in der Geisterbahn: Äußerlich beeindruckend, jedoch enttäuschend, wenn man die Realität hinter den glänzenden Fassaden der Webshops entdeckt. Der störende „auszuschaltende Geisterbahn-Effekt“ kostet Unternehmen im E-Commerce Kunden und damit bares Geld.

Die Ähnlichkeit mit einer Geisterbahnfahrt ist dabei frappierend. Der Online-Shop präsentiert sich äußerlich mit verlockenden Rabatten, ansprechendem Design und der Zusicherung, dass die Lieferung der Waren schnell und unproblematisch erfolgt. Doch wie bei der Geisterbahn beginnt der Gruseleffekt im E-Commerce oft dann, wenn der Kunde den Bestellvorgang aktiviert. Dies ist der Moment, in dem für viele Kunden des Online-Handels der Schrecken beginnt. Die angepriesene Ware ist plötzlich nicht mehr verfügbar, zugesicherte Lieferzeiten werden nicht eingehalten, Pakete kommen in desolatem Zustand an, die Verpackung weist Mängel auf, und der Kundenservice enttäuscht mit schlechter Erreichbarkeit oder langsamen Reaktionen bei Rücksendungen.

Beim Geisterbahn-Effekt reichen die Probleme von inkonsistenten Angaben zur Produktverfügbarkeit bis hin zu nicht eingehaltenen Lieferzeiten und mangelhafter Versandverpackung. Besonders ärgerlich wird es für Kunden, wenn sie mit verspäteter oder beschädigter Ware konfrontiert werden oder unerwartete Probleme wie Zollgebühren auftreten. Für eine optimale Customer Journey ist es unerlässlich, in einwandfrei funktionierende Backend-Prozesse zu investieren, um Versprechen halten zu können und aus Neukunden treue Bestandskunden zu machen.

Make it real – Mogelpackungen rächen sich immer

Im Kontext des Online-Handels erweisen sich einige kritische Herausforderungen als zentral für den sogenannten „Geisterbahn-Effekt“. Ein fundamentales Problem ist die Diskrepanz zwischen der angezeigten und der tatsächlichen Verfügbarkeit von Waren. Dies führt oft zu Frustrationen auf Kundenseite. Die Lösung liegt in einer effizienten Echtzeit-Inventarverwaltung und präzisen API-Schnittstellen, die eine genaue und aktuelle Darstellung des Lagerbestands gewährleisten. Die Bedeutung einer korrekten und transparenten Informationsbereitstellung kann in der digitalen Handelswelt nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Ein weiteres, häufig auftretendes Problem betrifft die Einhaltung von Lieferzeiten. Nicht selten erleben Kunden, dass die versprochene Lieferzeit mit der Realität nicht übereinstimmt. Hierfür sind verschiedene Faktoren verantwortlich, etwa ineffiziente Kommissionierungsprozesse oder Verzögerungen bei der Übergabe an den Logistikdienstleister. Eine adäquate Lösung erfordert einen präzisen Abgleich der Lieferdauer mit der Zieladresse des Kunden. Nur durch eine realistische Einschätzung der Lieferzeiten und eine darauf basierende präzise Kommunikation können Kundenvertrauen und Zufriedenheit gesichert werden.

Darüber hinaus ist es wichtig, die Leistung des gewählten Carriers, sei es Hermes oder DHL, zu berücksichtigen. Ein genaues Verständnis der Carrier-Cut-off-Zeiten und der voraussichtlichen Lieferzeiten ermöglicht es, Engpässe und Verzögerungen frühzeitig zu identifizieren und entsprechend zu handeln. Dieser Aspekt ist entscheidend, um eine reibungslose und zeitgerechte Auslieferung der Produkte sicherzustellen und damit die Kundenzufriedenheit weiter zu steigern.

Retourenmanagement – Ärgernis und Chance als wesentlicher Bestandteil des E-Commerce

Die Versandverpackung stellt ebenfalls einen entscheidenden Faktor im Online-Handel dar. Sie muss nicht nur den Artikel während des Transports schützen, sondern sollte auch im Einklang mit dem Produkt stehen. Dies ist insbesondere bei nachhaltigen Produkten von Bedeutung, wo eine umweltfreundliche und passende Verpackung das Markenimage unterstützt und das Kundenerlebnis beim Auspacken (Unboxing-Erlebnis) prägt.

Ein weiterer, oft unterschätzter Aspekt ist die Retourenabwicklung. Das Retourenmanagement ist ein wesentlicher Bestandteil des E-Commerce, da es direkt die Kundenzufriedenheit und -bindung beeinflusst. Eine reibungslose, schnelle und kundenfreundliche Retourenabwicklung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden erneut bei einem Händler kaufen. Gutes Retourenmanagement hilft ebenso dabei, negative Kundenbewertungen zu vermeiden, die durch schlechte Rückgabeerfahrungen entstehen können. Effizientes Retourenmanagement minimiert die Kosten und logistischen Herausforderungen für Unternehmen, die mit der Rücksendung von Produkten verbunden sind.

Schließlich ist es auch ein Instrument zur Gewinnung wertvoller Einblicke in Kundenpräferenzen und Produktqualität, was zu Verbesserungen im Angebot und der Kundenerfahrung führen kann. Eine langwierige Bearbeitung und Rückzahlungsdauer der Retourenbeträge wird unter dem Strich schnell zu einer negativen Kundenerfahrung führen. Daher ist eine schnelle, unkomplizierte und transparente Abwicklung von Retouren entscheidend, um die Kundenzufriedenheit zu sichern und eine positive Customer Journey zu gewährleisten. Hier kann der Einsatz eines Retourenportals schnell Abhilfe schaffen.

Diese Aspekte verdeutlichen, wie wichtig eine ganzheitliche Betrachtung und Optimierung der Backend-Prozesse im Online-Handel sind.

Nur durch ein harmonisches Zusammenspiel von Versprechen und Erfüllung kann der berüchtigte Geisterbahn-Effekt überwunden und eine zufriedenstellende Einkaufserfahrung für den Kunden sichergestellt werden. Für Boris von Brevern liegt der Schlüssel zum Erfolg in der transparenten Kommunikation, der Vermeidung unangenehmer Überraschungen und die logistischen Prozesse im Griff zu haben. Eine holistische Betrachtung der Kundenreise und strategische Maßnahmen im Fulfillment können den Geisterbahn-Effekt überwinden und Kunden nicht nur zufriedenstellen, sondern begeistern.


Autor:

Boris von Brevern gründete nach 2,5 Jahren Soloselbständigkeit die BORIS Consulting GmbH in Hamburg. Als Eigentümer und Mastermind zeichnet er sich durch Zielorientierung, Leidenschaft zum Handel und Lebensfreude aus. Er ist anerkannter Experte seiner Branche und setzt mit seinen Ideen Maßstäbe.
Kontakt: https://borisconsulting.de

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Halle-Attentäter wegen Geiselnahme erneut verurteilt

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Justizzentrum (Archiv), via dts NachrichtenagenturMagdeburg (dts Nachrichtenagentur) – Im Prozess gegen den Halle-Attentäter Stephan B. wegen einer Geiselnahme im Dezember 2022 im Gefängnis in Burg ist der Angeklagte zu einer weiteren Haftstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Stendal sprach ihn am Dienstag unter anderem wegen einer vollendeten Geiselnahme samt Nötigung schuldig.

Das Strafmaß beträgt demnach sieben Jahre. Zudem wurde er dazu verurteilt, den beiden betroffenen Gefängniswärtern Schmerzensgeld zu zahlen. Aus Sicherheitsgründen fand der Prozess nicht in Stendal sondern am Landgericht Magdeburg statt.

B. war bei dem Vorfall am 12. Dezember 2022 bis auf den Innenhof der Justizvollzugsanstalt unmittelbar vor der Kfz-Schleuse und der Pforte vorgedrungen. Dabei soll er auch einen Warnschuss mit einem „selbstgefertigten Schussapparat“ abgegeben haben. Im Anschluss wurde er von Justizvollzugsbediensteten überwältigt.

Der Mann war nach dem Anschlag in Halle bereits wegen zweier Morde und 68 Mordversuchen zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Nach der Geiselnahme in Burg wurde er in die Justizvollzugsanstalt Augsburg-Gablingen verlegt. Auch dort griff er Personal an, woraufhin er im Juni 2023 in die JVA Wolfenbüttel überstellt wurde. Wegen des Prozesses in Magdeburg wurde er schließlich wieder nach Sachsen-Anhalt verlegt – in eine Haftanstalt in Raßnitz.


Foto: Justizzentrum (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax startet leicht im Plus – Warten auf Inflationsdaten

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Dienstagmorgen mit leichten Gewinnen in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 17.460 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

An der Spitze der Kursliste standen die Aktien der Münchener Rück. Der Versicherungskonzern hatte im vergangenen Jahr zwar einen Gewinnrückgang hinnehmen müssen, konnte aber den erwarteten Wert trotzdem übertreffen.

„Der Anstieg im Deutschen Aktienindex hat sich seit Wochenbeginn spürbar verlangsamt“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Anleger warten auf die Inflationsdaten aus den USA und Europa im späteren Wochenverlauf.“ Der Wert der privaten Konsumausgaben sei der Favorit der US-Notenbank zur Bestimmung der Inflation. Zeigten die Daten einen stärkeren Anstieg als erwartet, könne das der zuletzt bullischen Stimmung einen spürbaren Dämpfer versetzen. „Noch wähnt sich der Markt in einer disinflationären Phase und stimmt mit der Fed darin überein, dass die Leitzinsen bis Dezember dreimal gesenkt werden“, so Stanzl.

„Die Preise in Japan sind im Januar gegenüber dem Vorjahr um zwei Prozent gestiegen.“ Die Inflationsdaten nährten die Spekulationen, die Bank of Japan könne bereits im März ein Ende der negativen Zinspolitik verkünden. Ein anhaltender Inflationsdruck in Japan sei aber auch eine gute Nachricht für ein Land, das seit langer Zeit versuche, der Deflation zu entkommen. „Ob März oder April – die Wahrscheinlichkeit, dass die Bank of Japan schon bald die erste Zinsanhebung seit 2007 verkünden wird, ist mit den Zahlen in jedem Fall gestiegen“, erwartet der Marktanalyst.

„Der Bitcoin steigt kurzzeitig über 57.000 Dollar. Die Digitalwährung wird getrieben von neuen ETF-Käufen sowie dem Zukauf neuer Bitcoins durch MicroStrategy.“ Außerdem steigere die mögliche baldige Zulassung von Ethereum-Spot-ETFs die Fantasie der Anleger. Die Bullen zeigten keine Schwäche, auch weil das Datum des nächsten Bitcoin-Halvings immer näher rücke.

„In der Vergangenheit war die Bitcoin-Performance in der Regel allerdings schwach, wenn die Inflation stieg. So könnte eine Beschleunigung in den Zahlen am Donnerstag die Rally etwas aus dem Tritt bringen“, so Stanzl. Der von vielen erwartete Rücksetzer nach der jüngsten Rally über 50.000 Dollar sei aber bislang ausgeblieben und so bleibe vielen Anlegern im Moment nichts anderes übrig, als in steigende Preise hineinzukaufen, um den Zug nicht zu verpassen.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagmorgen etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0860 US-Dollar (+0,10 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9208 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 82,83 US-Dollar, das waren 30 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Überdurchschnittliche Gemüseernte im Jahr 2023

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Möhren (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im Jahr 2023 haben rund 5.970 landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland insgesamt 3,9 Millionen Tonnen Gemüse geerntet. Das waren gut vier Prozent mehr als im Jahr 2022 und zwei Prozent mehr als im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2022, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Die Anbauflächen für Gemüse wurden gegenüber 2022 um drei Prozent auf 122.800 Hektar reduziert. Das waren vier Prozent weniger als im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2022.

Ökologisch wirtschaftende Betriebe erzeugten auf gut 18.400 Hektar insgesamt 480.000 Tonnen Gemüse. Das entspricht 15 Prozent der gesamten Gemüseanbaufläche und zwölf Prozent der gesamten Ernte. Gegenüber 2022 stieg die ökologisch bewirtschaftete Anbaufläche um drei Prozent und die zugehörige Erntemenge um elf Prozent.

Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2022 zeigte sich eine Steigerung bei der ökologischen Anbaufläche für Gemüse um 15 Prozent und bei der Erntemenge um 25 Prozent. Die deutlichere Steigerung der Erntemenge ist auch darauf zurückzuführen, dass vorwiegend der Anbau von Gemüsearten mit einem hohen Gewicht pro Flächeneinheit wie Rote Rüben, Zwiebeln, Zucchini und Möhren beziehungsweise Karotten ausgeweitet wurde, so das Bundesamt.

Die größte Erntemenge in Deutschland erzielten die Gemüseanbaubetriebe im Jahr 2023 wie in den Vorjahren mit dem Anbau von Möhren beziehungsweise Karotten mit gut 796.700 Tonnen (+zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr). Die Gemüseart mit der zweitgrößten Erntemenge war wieder die Speisezwiebel: Mit 666.300 Tonnen (+15 Prozent gegenüber 2022) wurde die größte Erntemenge seit dem Jahr 2012 eingefahren. An dritter Stelle stand trotz weiter sinkender Anbaufläche der Weißkohl mit 398.500 Tonnen (+vier Prozent), gefolgt von Einlegegurken mit 193.700 Tonnen (+15 Prozent) und Eissalat mit 121.200 Tonnen (-13 Prozent).

Im Hinblick auf die gesamte Gemüseanbaufläche im Freiland (121.500 Hektar) war der in Deutschland sehr beliebte Spargel mit knapp 23.900 Hektar (-fünf Prozent gegenüber 2022), davon 20.400 Hektar ertragsfähige Fläche (-vier Prozent) wieder die beliebteste Gemüsekultur. An zweiter Stelle lagen wie 2022 Speisezwiebeln mit 15.100 Hektar (+0,1 Prozent) und an dritter Stelle Karotten auf einer Fläche von 13.500 Hektar. Danach folgten Weißkohl und Speisekürbisse mit jeweils 5.300 Hektar (-zwei Prozent bzw. +zehn Prozent) und Buschbohnen mit 4.400 Hektar (-ein Prozent).

Der Anbau nahezu aller Salatarten wurde in den letzten Jahren in Deutschland immer weiter reduziert und hat inzwischen mit einer Anbaufläche von 12.600 Hektar (-14 Prozent gegenüber 2012) und einer Erntemenge von 297.400 Tonnen (-29 Prozent) den niedrigsten Stand seit 2012 erreicht, so das Bundesamt weiter. Lediglich der Römische Salat (Romanasalat) hat an Beliebtheit gewonnen: Seine Erntemenge wurde von 22.300 Tonnen im Jahr 2012 auf 46.800 Tonnen im Jahr 2023 mehr als verdoppelt.

Während Speisekürbisse 2012 auf einer Fläche von 2.600 Hektar eine Erntemenge von 70.000 Tonnen einbrachten, ist ihre Bedeutung für den deutschen Gemüseanbau inzwischen deutlich gestiegen. Im Jahr 2023 wurden auf einer Fläche von 5.300 Hektar etwa 101.700 Tonnen Speisekürbisse (+47 Prozent gegenüber 2012) geerntet. Das entspricht vier Prozent (2012: zwei Prozent) der gesamten Gemüseanbaufläche und drei Prozent (2012: zwei Prozent) der gesamten Ernte.

Insgesamt wurde im Jahr 2023 Gemüse auf gut 121.500 Hektar im Freiland angebaut, teilten die Statistiker weiter mit. Damit sank die Freilandanbaufläche gegenüber 2022 um drei Prozent. Die größten Gemüseanbauflächen im Freiland befanden sich 2023 in Nordrhein-Westfalen mit gut 26.200 Hektar, in Niedersachsen mit 22.000 Hektar, in Rheinland-Pfalz mit 16.900 Hektar und in Bayern mit knapp 16.400 Hektar. Gemessen an der Gemüseanbaufläche war in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bayern Spargel die bedeutendste Gemüseart, in Rheinland-Pfalz waren es die Radieschen.

Der Anbau von Gemüse unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen, zum Beispiel in Gewächshäusern oder hohen Folienabdeckungen, ist 2023 gegenüber dem Vorjahr mit knapp 1.300 Hektar (+0,3 Prozent) fast konstant geblieben. Die Erntemenge hingegen nahm um fünf Prozent auf 203.700 Tonnen zu. Die größte Erntemenge im geschützten Anbau entfiel mit 101.100 Tonnen auf Tomaten (-ein Prozent gegenüber 2022). Die Gemüseart mit der zweitgrößten Erntemenge war die Salatgurke mit 68.800 Tonnen (+17 Prozent), gefolgt von Paprika mit knapp 16.200 Tonnen (-fünf Prozent).


Foto: Möhren (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Unternehmen wollen weniger Personal einstellen

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Bundesagentur für Arbeit (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Unternehmen in Deutschland wollen weniger Personal einstellen. Das sogenannte „Beschäftigungsbarometer“ des Münchner Ifo-Instituts sank im Februar auf 94,9 Punkte, nach 95,5 Punkten im Januar. „Die wirtschaftlich flaue Entwicklung lässt die Unternehmen bei Neueinstellungen zögern“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen, am Dienstag. „Auch der Abbau von Arbeitsplätzen ist nicht mehr ausgeschlossen.“

In der Industrie stehen die Zeichen laut Institut weiterhin auf Personalabbau. Diese Entwicklung gilt für nahezu alle Branchen, so auch für den Handel. Die schwache Konsumentwicklung ist vor allem für den stationären Einzelhandel ein Problem: Das laufende Geschäft soll mit weniger Personal geführt werden.

Die schwierige Lage im Bau spiegelt sich ebenfalls in der Mitarbeiterentwicklung. Im Dienstleistungssektor ist das Barometer zwar noch leicht positiv, aber die Einstellungsdynamik hat sich deutlich abgeschwächt. Ungebrochen ist hingegen die Bereitschaft, IT-Dienstleister und Berater einzustellen.


Foto: Bundesagentur für Arbeit (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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IMK-Vorsitzender warnt vor AfD-"Verbotskakophonie"

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AfD-Logo (Archiv), via dts NachrichtenagenturPotsdam (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Brandenburgs Ressortchef Michael Stübgen, warnt davor, die AfD durch die andauernde Debatte über ein Verbotsverfahren zu stärken.

„Es hat sich eine Art Verbotskakophonie entwickelt, die von der AfD ausgenutzt wird, um sich als politisches Opfer der Regierung zu inszenieren“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Stübgen reagierte damit auf einen Bericht, nachdem das Bundesamt für Verfassungsschutz ein neues Gutachten zur AfD vorbereite.

Es sei die Aufgabe von Sicherheitsbehörden, Gefahren fortwährend, wachsam und nüchtern zu analysieren, so der IMK-Chef. Daraus könnten sich dann Entscheidungen ergeben, über die man aber erst spreche, wenn sie getroffen würden. Mit Blick auf den Verlauf der Verbotsdebatte, die seit Jahresbeginn geführt werde, könne er nur „vor unausgegorenen Spekulationen“ warnen.


Foto: AfD-Logo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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