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CDU nennt Bedingungen für Zustimmung zu Wachstumschancengesetz

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CDU-Logo (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem Bund-Länder-Gipfel zur Migrationspolitik in der kommenden Woche hat Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) ein Ja seines Bundeslandes und anderer unionsgeführter Landesregierungen zum Wachstumschancengesetz der Ampelkoalition an Bedingungen geknüpft. „Die Gespräche darüber gehen jetzt weiter. Und wenn das Gesamtpaket stimmt, wird Hessen dem Wachstumschancengesetz am 22. März im Bundesrat zustimmen“, sagte er dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagausgabe). „Wenn sich die Ampel bewegt, werden sich auch die Länder, wird sich auch die Union bewegen.“

Als Voraussetzung nannte Rhein weitere Maßnahmen zur Ankurbelung der schwächelnden Wirtschaft. „Wir brauchen ein echtes Konjunktur- und Wachstumspaket.“ Er unterstütze den Vorschlag von Finanzminister Christian Lindner (FDP), den Soli für Unternehmen – in einem ersten Schritt für Kapitalgesellschaften – abzuschaffen. „Das wäre ein großer Entlastungsschritt in Höhe von 2,5 Milliarden Euro“, so der hessische Regierungschef weiter. „Deshalb wollen wir mit der Bundesregierung über die Initiative der Union reden, die Gesamtsteuerlast der Betriebe auf maximal 25 Prozent zu begrenzen und auf ein international wettbewerbsfähiges Niveau zu senken“, sagte Rhein. „Außerdem brauchen wir eine dauerhafte Senkung der Stromsteuer.“


Foto: CDU-Logo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Moldau: Strack-Zimmermann ruft zu Entschlossenheit auf

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Marie-Agnes Strack-Zimmermann (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestages, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), ruft angesichts der jüngsten Entwicklungen auf dem Gebiet der Republik Moldau zu Entschlossenheit gegen Russlands Vorgehen auf. „Es hat alles Methode und ist nicht wirklich überraschend: Putin provoziert jetzt an allen geografischen Ecken und Enden“, sagte Strack-Zimmermann der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgaben).

„Umso wichtiger ist es, dass wir besonders in der Ukraine nicht nur Position beziehen, sondern den Worten Taten folgen lassen und wirklich alles tun, damit die Ukraine den Krieg gewinnt“, so die FDP-Politikerin.

„Putin riecht es, wenn wir schwächeln und er und seine Proxies werden alles tun, um uns weiter zu verunsichern. Nicht eiern ist das Gebot der Stunde, sondern Klarheit und Entschlossenheit“, sagte Strack-Zimmermann.


Foto: Marie-Agnes Strack-Zimmermann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Vorerst keine EU-weite Pflicht für Gesundheitstests für Autofahrer

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Autobahn (Archiv), via dts NachrichtenagenturStraßburg (dts Nachrichtenagentur) – In der Europäischen Union wird es vorerst wohl keine EU-weit verpflichtenden Gesundheitstests für Autofahrer geben. Ein Vorschlag der EU-Kommission, der vorsah, dass ein Führerschein alle 15 Jahre inklusive verpflichtender Seh- und Hörtests neu beantragt werden müsste, wurde am Mittwoch vom EU-Parlament abgelehnt.

Die Abgeordneten stimmten dafür, dass die Gültigkeit von Führerscheinen für Motorräder und Pkw mindestens 15 Jahre und für Lkw und Busse mindestens fünf Jahre betragen sollte. Eine Verkürzung der Gültigkeitsdauer von Führerscheinen für ältere Menschen lehnten sie ab.

Es soll nach dem Willen des Parlaments künftig auch weiter reichen, dass Fahrer bei der Ausstellung und Erneuerung eines Führerscheins ihre eigene Fahrtauglichkeit beurteilen. Die EU-Länder sollen den Parlamentariern zufolge aber selbst entscheiden können, ob die Selbsteinschätzung durch eine ärztliche Untersuchung ersetzt wird.

Der Entwurf der EU-Führerscheinrichtlinie wurde am Mittwoch in Straßburg mit 339 Ja-Stimmen, bei 240 Nein-Stimmen und 37 Enthaltungen angenommen. Der Beschluss stellt die Grundlage für den Standpunkt des Parlaments in den anstehenden Verhandlungen mit den EU-Organen dar. Die Gespräche sollen erst nach der Europawahl fortgesetzt werden.


Foto: Autobahn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Separatisten in Transnistrien bitten Kreml um "Schutz" vor Moldau

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Mauer des Kreml in Moskau (Archiv), via dts NachrichtenagenturTiraspol (dts Nachrichtenagentur) – Separatisten in der international als Bestandteil der Republik Moldau angesehenen Konfliktregion Transnistrien bitten Russland offenbar um „Schutz“ vor Moldau. Laut übereinstimmenden Berichten staatlicher russischer Nachrichtenagenturen wurde ein entsprechender Beschluss bei einem Kongress der Separatisten getroffen.

Es solle ein „Appell“ an den Föderationsrat und die Staatsduma der Russischen Föderation verabschiedet werden, mit der Bitte, „Maßnahmen zum Schutz Transnistriens“ zu ergreifen, heißt es in der Resolution. Zur Begründung wird ein angeblich „erhöhter Druck vonseiten der Republik Moldau“ angeführt. Russland solle „berücksichtigen“, dass sich mehr als 220.000 russische Staatsbürger auf dem Territorium Transnistriens aufhielten.

Zuletzt hatte es Berichte gegeben, wonach der russische Präsident Wladimir Putin in einer Rede zur Lage der Nation die Annexion Transnistriens verkünden könnte. Das autonome Gebiet entstand zwischen 1990 und 1992 beim Zerfall der Sowjetunion im mittlerweile „eingefrorenen“ Transnistrien-Konflikt durch Sezession von der Republik Moldau. Das Regime wird derzeit ausschließlich von Russland gestützt.


Foto: Mauer des Kreml in Moskau (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wetterdienst: Winter war zu warm und deutlich zu nass

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Hochwasser an der Fulda im Winter 2023/2024, via dts NachrichtenagenturOffenbach (dts Nachrichtenagentur) – Der Winter 2023/2024 ist in Deutschland der drittwärmste seit Messbeginn im Jahr 1881 gewesen. Insgesamt sei der Winter zudem sehr nass ausgefallen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch mit.

Das Temperaturmittel lag mit 4,1 Grad Celsius (°C) um 3,9 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 (0,2 °C). Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 (1,4 °C) betrug die Abweichung 2,7 Grad. Winterliche Episoden waren kurzzeitig Anfang Dezember und in der zweiten sowie dritten Januarwoche zu verzeichnen. Das Kältezentrum bildete sich am 20.1. im Allgäu. Leutkirch-Herlazhofen erfasste -19,5 °C. Am 16.2. erreichte die Winterwärme im oberbayerischen Rosenheim bei 18,8 °C ihren Höhepunkt. Der Februar 2024 brach schließlich sämtliche Temperaturrekorde und präsentierte sich eher wie ein Aprilmonat.

Mit rund 270 Litern pro Quadratmeter (l/m²) lagen die Niederschläge deutlich über der Referenzperiode 1961 bis 1990 (181 l/m²). Im Vergleich zu 1991 bis 2020 erreichte die Menge fast 145 Prozent des Solls (190 l/m²). Insbesondere Teile des Nordens waren von historischen Dezemberniederschlägen betroffen. Auch anschließend blieb es flächendeckend nass. Temporärer Schnee war nur im höheren Bergland von längerer Dauer. Baiersbronn-Mitteltal, Nordschwarzwald, meldete am 7.2. mit 77,4 l/m² den höchsten Tagesniederschlag. Die maximalen Wintermengen fielen im Schwarzwald, an den Alpen und in den Mittelgebirgen. An der Spitze befand sich Braunlage im Harz mit über 800 l/m².

Mit 156 Stunden erreichte die Sonnenscheindauer im Winter ihr Soll von 153 Stunden (Periode 1961 bis 1990). Im Vergleich zu 1991 bis 2020 (170 Stunden) betrug die negative Abweichung rund 10 Prozent. Sonnenscheinreich war nur der Januar, besonders düster zeigte sich hingegen der Dezember. In den letzten drei Monaten meldete das Alpenvorland mit über 250 Sonnenstunden die höchsten Werte. Das norddeutsche Tiefland beherbergte mit gebietsweise weniger als 100 Stunden die schattigsten Plätzchen.


Foto: Hochwasser an der Fulda im Winter 2023/2024, via dts Nachrichtenagentur

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Der Frühling macht dem Kleinwalsertal Beine

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Kleinwalsertal
Hotel Jagdhof ****

200 Kilometer grenzüberschreitende Kleinwalsertaler Wege, das Bergbahnticket inklusive und eine geführte Wanderung pro Woche: Im Hotel Jagdhof in Riezlern haben Frühlingswanderer gute Karten und das perfekte Urlaubszuhause zur „Vor- und Nachbereitung“.

Ein Meer von Krokussen unter der Kanzelwand und am Ifen, Sumpfdotterblumen an der Breitach und am Schwarzwasserbachweg, ein gelber Teppich von blühendem Löwenzahn auf den Feldern rund um Riezlern. Frühling ist im Kleinwalsertal ein Fest der Farben, der Düfte, der milden Sonne und lauen Luft. Jetzt ist die Zeit, die Wanderschuhe zu schnüren und dem Horizont entgegenzumarschieren. Die Massive Ifen, Widderstein und Kanzelwand warten mit unglaublichen Sinneseindrücken auf. Rucksäcke und Wanderstöcke gibt es im Hotel Jagdhof**** in Riezlern zum Ausleihen, der kostenlose Wanderbus hält unmittelbar vor der Haustüre und jede Woche gibt es eine geführte Bergwanderung – für einen guten Start ins Wandererlebnis.

Leichtes Wandern mit der Bergbahn

Die „exklusive“ Lage des Vorarlberger Kleinwalsertals sorgt für berauschende Eindrücke. Es ist auf drei Seiten von mittleren Zweitausendern der Allgäuer Alpen umgeben und nur über seine Nordseite von Bayern erreichbar. Einen Sonderstatus hat auch die landschaftliche Vielfalt in dem Hochtal auf etwa 1.000 Metern. Sie ergibt sich aus dem Zusammentreffen der geologischen Formationen Kalk, Flysch, Dolomit, Porphyr und Basalt, die das Gesicht der Berge prägen. Das Hotel Jagdhof liegt nur acht Gehminuten von der Kanzelwandbahn entfernt. Hier und auf sechs weiteren Bergbahnen der Zweiländerregion Oberstdorf-Kleinwalsertal sind Berg- und Talfahren während des gesamten Jagdhof-Urlaubes inklusive.

Mit ihnen als „Starthilfe“ spart man sich seine Kraft für schöne Höhentouren auf. Wandern in den mittleren Höhenlagen gehört nachweislich zu den gesündesten Sportarten, weil es Körper und Kreislauf sanft in Schwung bringt. Nur einer von vielen Tipps ist die Höhenwanderung von der Ifen-Bergstation zum Gottesackerplateau, einem schroffen Karstgebiet inmitten prachtvoller Blumenberge. Trittsichere Wanderer können sich auch mit der Kanzelwandbahn nach oben zoomen und über den Fiderepass ins idyllische Wildental absteigen oder mit Hilfe der Walmendinger Hornbahn eine Gratwanderung auf den bis oben hin bewachsenen Ochsenhofer Köpfe unternehmen. Der natürliche Alpenblumenpfad zum Gipfel des Walmendinger Hornes ist im Frühling besonders prachtvoll.

Mit dem Jagdhof auf Pirsch

Sehr beliebt sind auch die geführten Halbtageswanderungen, welche der Jagdhof-Guide wöchentlich organisiert. Wer sich selbst auf die Beine macht, den bringt der Gratis-Wanderbus zu den schönsten Startpunkten im gesamten Kleinwalsertal. Durch das 200 Kilometer lange Wegenetz sind die Möglichkeiten fast grenzenlos. Zurückgekehrt ins Hotel Jagdhof erwartet die Natureroberer Kaffee und Kuchen, damit die Energien wieder fließen. Nach dem Tag am Berg haben sich aber auch die Beine eine Verwöhneinheit verdient. Im Innen- und Außenpool werden sie wieder wunderbar leicht.

Sauna oder Massagen mit Aromaölen, Kräuterstempeln und Hot Stones lösen Verspannungen. Zum anschließenden Relaxen verlocken die gemütlichen Deckchairs auf der Liegewiese. Dann knurrt auch schon der Magen und das Vier-Gänge-Schlemmer-Abendessen kommt gerade recht. Mit den Zutaten aus der ersten österreichischen Genussregion für Wild und Rind und einer Weinempfehlung des Hauses findet der Frühlingstag im Kleinwalsertal seinen perfekten Abschluss. www.jagdhof-kleinwalsertal.at

Jagdhof Frühlingserwachen (17.05.–13.07.24)

Leistungen: Ü mit ¾-Wellnesspension, alle Jagdhof-Verwöhnleistungen, Begrüßungsdrink, SO Begrüßungsabend mit Willkommensdrink, 1 Fl. Mineralwasser am Zimmer, Obstkorb ganztägig zur freien Entnahme, Hallenbad- und Wellnessbereich, gratis WLAN, gratis Wanderbus für das Kleinwalsertal, Bergbahnticket für Bergbahnen in Oberstdorf und Kleinwalsertal, ab 3 Tagen Aufenthalt 15-Euro-Wellnessgutschein p. P., 1 x wöchentlich geführte Halbtageswanderung, Wanderrucksack und Wanderstöcke. – Preis p. P./Nacht: ab 123 Euro, 7 Nächte ab 111 Euro (bei Anreise SO, MO oder DI gilt ab 3 Ü der 7 Tagespreis).

Bild Sascha Duffner/ Hotel Jagdhof

Hotel Jagdhof
Kessler Betriebs GmbH & CoKG
Walserstraße 27
A-6991 Riezlern
Tel.: +43 5517 5603-0
info@jagdhof-kleinwalsertal.at
www.jagdhof-kleinwalsertal.at

Quelle mk Salzburg

GenZ setzt auf Sicherheit und Flexibilität

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genz

Fiverr-Umfrage zeigt: Jobs in neuen Technologien werden immer attraktiver und für ein Fünftel (20 %) der Befragten der GenZ, die bereits freiberuflich tätig sind oder dies beabsichtigen, ist eine freiberufliche Tätigkeit heute sicherer als ein Vollzeitjob im Angestelltenverhältnis.

Fiverr (NYSE: FVRR) verändert die Art und Weise, wie die Welt zusammen arbeitet. Heute veröffentlicht das Unternehmen die Ergebnisse einer Umfrage, die Ende Januar unter Personen der GenZ in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA durchgeführt wurde. Fiverr hat die Einstellungen der jungen Generation zur Arbeitswelt sowie ihre persönliche Motivation unter die Lupe genommen und herausgefunden: Diese Generation schätzt Sicherheit und möchte trotzdem nicht auf Flexibilität verzichten.

Finanzielle Stabilität als wichtiger Faktor

Finanziell gut abgesichert zu sein, ist mehr als einem Drittel den Befragten besonders wichtig (37 %). Gut die Hälfte (51 %*) der Umfrageteilnehmer:innen stimmt der Aussage zu, dass sie vor allem arbeitet , um sich das Leben zu finanzieren, und knapp zwei Drittel (64 %*), dass sie arbeiten, um sich mit dem verdienten Geld Träume und Wünsche zu erfüllen. Bei der Jobwahl sind dementsprechend ein wettbewerbsfähiges Gehalt und Gehaltstransparenz für ein Fünftel (20 %) der Befragten relevante Faktoren.

Dabei engagiert sich knapp ein Drittel (32 %) sehr im Job, wenn dieser sie begeistert – diese Einstellung teilen auch die international Befragten. In Deutschland arbeitet die GenZ, um zu leben – und nicht umgekehrt. So gaben lediglich 16 % der Befragten an, für den Job über die eigenen Grenzen hinauszugehen. Damit liegt Deutschland im Vergleich zur Vorjahresstudie erneut hinter Frankreich (20%), den USA (26 %) und Großbritannien (29 %). Gleichzeitig arbeitet aber knapp ein Fünftel (18 %) härter, um mehr Geld zu verdienen.

Flexibilität und Selbstbestimmung sind das A und O

Flexible und selbstbestimmte Arbeit sind der GenZ laut Umfrage besonders wichtig. Um diese Generation für sich zu gewinnen, sollten Arbeitgeber:innen genau hinschauen und wissen, was die GenZ antreibt.
Relevante Faktoren für die GenZ:
Flexible Arbeitszeiten (28 %)
Aufträge, die mit den eigenen Werten oder Interessen übereinstimmen (24 %)
Möglichkeit, eigenverantwortlich und unabhängig zu handeln (24 %)
Möglichkeit, eigene Kompetenzen weiterzuentwickeln (23 %)
Eine positive und freundliche Arbeitskultur (20 %)

Dabei bevorzugt jeweils knapp ein Drittel ein hybrides Arbeitsmodell (31 %) und möchte eigenständig entscheiden, wann es ins Office kommt (32 %).

IT-Sektor auf dem Vormarsch

Die Branchen und Bereiche, in denen die Umfrageteilnehmer:innen arbeiten und ihre Services anbieten möchten, sind vielfältig und reichen von Datenanalyse bis hin zu Digital Marketing. Dabei sind im Vergleich zur Vorjahresstudie die Bereiche IT, Tech und Programming attraktiver geworden. Für 15 % der Befragten ist eine Tätigkeit im KI-Sektor am Erfolg versprechendsten.

„Innovative, zukunftsweisende Technologien entwickeln sich rasant weiter, sodass immer wieder neue Berufe entstehen. An der Digitalisierung mitzuarbeiten, ist für viele junge Menschen sehr attraktiv. Das Potenzial ist hier sehr vielfältig“, so Florian Müller, Country Manager DACH bei Fiverr. „Vor allem die IT-Branche bietet seit jeher Flexibilität und exzellente Perspektiven. Allein bei der Implementierung von KI in Unternehmen gehören fehlende personelle Ressourcen und Skills innerhalb der Belegschaft zu den größten Hürden. Als Digital Natives kann die GenZ hier punkten.“

Freelancing als Vollzeitjob

Knapp ein Viertel der Befragten (24 %) möchte als Unternehmer:in selbständig tätig sein. Daneben ist auch das Freelancing für diese Generation attraktiv. Mehr als zwei Drittel (68 %**) der Umfrageteilnehmer:innen können sich eine Tätigkeit als Freelancer:in vorstellen. Spitzenreiter und daher besonders attraktiv ist hier die Branche IT & Technology (82 %*).

Die Gründe, warum Freiberuflichkeit ein attraktives Modell für die GenZ ist, sind vielfältig. Diejenigen, die freiberuflich tätig sind oder dies planen, sind nicht nur daran interessiert, ihr Einkommen zu erhöhen (32 %) oder zu diversifizieren (24 %), sondern möchten auch einem Talent/ einer Leidenschaft nachgehen, die im Vollzeitjob nicht ausgeübt werden kann (26 %) oder Erfahrungen sammeln und mehr über andere Bereiche erfahren (26 %).

Obwohl 29 % beim Freelancing das Fehlen eines regelmäßigen Einkommens als größten Nachteil betrachten, sieht ein Fünftel (20 %) derjenigen, die freiberuflich tätig sind oder dies planen, eine freiberufliche Tätigkeit heute stabiler als ein Vollzeitjob im Angestelltenverhältnis. So können sich 40 % eine freiberufliche Tätigkeit auch in Vollzeit vorstellen. Hier ist Deutschland wie bereits im letzten Jahr (43 %) internationaler Spitzenreiter. Zudem würden weitere 32 % eine Vollzeitbeschäftigung als Freelancer:in anstreben, wenn sie dann im Vergleich zu einem Angestelltenverhältnis gleich oder mehr verdienen würden.

Über die Umfrage

Im Auftrag von Fiverr hat das unabhängige Marktforschungsunternehmen Censuswide die Befragung unter 10.033 Personen der GenZ (16- bis 26-Jährige) im Zeitraum vom 26.01.2024 bis 30.01.2024 in den USA, Großbritannien, Deutschland und Frankreich durchgeführt. 1.004 der Teilnehmenden stammen aus Deutschland. ​​Censuswide hält sich an die ESOMAR-Grundlagen und beschäftigt Mitglieder der Market Research Society und ist Mitglied des British Polling Council.

* Antworten „stimme voll und ganz zu“ und „stimme eher zu“ kombiniert
** Antworten „Ja, auf jeden Fall“ und „Ja, wahrscheinlich“ kombiniert

Bild Fiverr

Quelle s.immer communications GmbH

Habeck-Berater sieht deutsches Wirtschaftsmodell in "Sinnkrise"

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Autoproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach Ansicht von Simon Jäger, neu ernannter Berater von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), ist die Wirtschaftslage in Deutschland „ernst“. Zuletzt seien die Löhne nach Abzug der Inflation um vier Prozent zurückgegangen: „So einen massiven Reallohnverlust gab es noch nie seit Bestehen der Bundesrepublik“, sagte der Ökonom der Wochenzeitung „Die Zeit“.

„Das bedeutet einen enormen Kaufkraftverlust für die arbeitende Bevölkerung, und das sorgt natürlich für sehr viel Frust.“ Das deutsche Wirtschaftsmodell stecke „in einer Sinnkrise“, so Jäger. Nötig seien mehr Anstrengungen für das Bildungssystem, mehr Förderung für Forschung und Innovationen.


Foto: Autoproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Von der Leyen will EU-Kommissar für Verteidigung einführen

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Ursula von der Leyen (Archiv), via dts NachrichtenagenturStraßburg (dts Nachrichtenagentur) – EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen drängt darauf, einen EU-Kommissar für Verteidigung einzuführen. „Das Thema Verteidigung bedarf ungeteilter Aufmerksamkeit“, sagte sie am Mittwoch im EU-Parlament in Straßburg. „Deshalb setze ich mich persönlich dafür ein, dass die nächste Kommission ein designiertes Kommissionsmitglied für Verteidigung in ihren Reihen hat.“

Darüber hinaus wolle sie, dass man „in größeren Dimensionen“ denke. „Es ist an der Zeit, dass wir über die Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte für den gemeinsamen Erwerb militärischer Ausrüstung für die Ukraine sprechen“, so die CDU-Politikerin. „Es könnte kein stärkeres Zeichen und keine bessere Verwendung für diese Vermögenswerte geben, als sie einzusetzen, um die Ukraine und ganz Europa zu einem Ort zu machen, an dem es sich sicher leben lässt.“

Letztlich gehe es darum, dass Europa Verantwortung für seine eigene Sicherheit übernehme. „Die einfache Wahrheit ist: Wir können es uns nicht erlauben, uns zurückzulehnen. Wir haben keine Kontrolle über Wahlen oder Entscheidungen in anderen Teilen der Welt. Und wir müssen uns der Realität stellen“, sagte von der Leyen. „Ob mit oder ohne Unterstützung unserer Partner: Wir dürfen Russland nicht gewinnen lassen.“ Es sei an der Zeit, dass Europa seine Anstrengungen „deutlich erhöht“.


Foto: Ursula von der Leyen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Unternehmen zögern beim Einsatz von generativer KI

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Computer-Nutzer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Für über die Hälfte (54 Prozent) der Unternehmen in Deutschland ist der Einsatz von generativer KI zum Erzeugen neuer Inhalte innerhalb der nächsten fünf Jahre kein Thema. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

13 Prozent schreiben generativer KI in diesem Zeitraum eine zentrale Rolle im Unternehmen zu, 19 Prozent wollen das erst später tun. Lediglich drei Prozent nutzen generative KI bereits an zentraler Stelle im Betrieb. Weitere sechs Prozent haben den Einsatz für das laufende Jahr geplant.

Mit der Hilfe von sogenannter generativer Künstlicher Intelligenz können neue Inhalte in Form von geschriebenen Texten, Tonspuren, Bildern und Videos erstellt werden. Traditionelle KI-Systeme sind hingegen vor allem für die Analyse von Daten ausgelegt. Mit ihnen können zum Beispiel Muster erkannt oder Vorhersagen getroffen werden.

Für die Umfrage befragte Bitkom Research im Zeitraum von der 48. Kalenderwoche 2023 bis zur vierten Kalenderwoche 2024 telefonisch 606 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern.


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