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Russland veröffentlicht angeblichen Luftwaffe-Mitschnitt zu Taurus

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Fahne von Russland (Archiv), via dts NachrichtenagenturMoskau (dts Nachrichtenagentur) – Russische Staatsmedien haben am Freitag eine Audiodatei veröffentlicht, die angeblich ein Mitschnitt einer Telefonschalte zwischen ranghohen Offizieren der Luftwaffe sein sollen. Darin soll auch eine mögliche Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine diskutiert worden sein.

Die Offiziere sollen über verschiedene Wege einer Lieferung und Unterstützung der Ukraine bei der Bedienung beraten haben. Sollte der Mitschnitt echt sein, wären darin auch Informationen darüber enthalten, wie die europäischen Partner bei ihren Lieferungen der Marschflugkörper Storm Shadow und Scalp vorgehen. Ob der Mitschnitt echt ist und ob andere Bereiche der Bundeswehr-Kommunikation abgehört wurden, ist nicht bekannt.


Foto: Fahne von Russland (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen legen zu – Ölpreis deutlich gestiegen

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Wallstreet, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Freitag zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 39.087 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 5.137 Punkten 0,8 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 16.275 Punkten 1,1 Prozent fester.

Nachdem das von der US-Zentralbank Federal Reserve präferierte Inflationsmaß nach am Donnerstag veröffentlichten Daten im Januar weiter gefallen ist, zeigten sich Anleger auch am Freitag optimistisch. Auch optimistische Äußerungen aus der Führungsriege der Zentralbank trugen zu Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen bei. Insbesondere Aktien im KI-Bereich wie die des Chipherstellers Nvidia legten zu.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte derweil stärker. Ein Euro kostete am Freitagabend 1,0835 US-Dollar (+0,28 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9229 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich ebenfalls deutlich stärker, am Abend wurden für eine Feinunze 2.083,52 US-Dollar gezahlt (+1,91 Prozent). Das entspricht einem Preis von 61,82 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg kräftig: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 83,38 US-Dollar, das waren 1,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet, via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Schalke schlägt St. Pauli

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Schalke-Fans (Archiv), via dts NachrichtenagenturGelsenkirchen (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 24. Spieltags der 2. Bundesliga hat der FC Schalke 04 gegen den FC St. Pauli 3:1 gewonnen. St. Pauli bleibt dennoch an der Spitze der Tabelle, Schalke rückt auf Platz 13 vor.

Schalke war die deutlich mutigere Mannschaft, während St. Pauli offensiv eher schwach blieb. Yusuf Kabadayi erzielte die ersten beiden Tore für die Königsblauen (44. und 73.). Erst in der 89. Minute traf Elias Saad für die St. Pauli. Kenan Karaman erhöhte für Schalke auf 3:1 (90.+2).

In der parallel laufenden Partie haben sich Hertha BSC und Holstein Kiel mit 2:2 unentschieden getrennt. Kiel steht somit weiter auf dem zweiten Platz, Hertha auf Rang acht. Für Hertha traf Haris Tabakovic (17. und 45.+1), für Kiel trafen Finn Porath (81.) und Timo Becker (90.+8 Minute).


Foto: Schalke-Fans (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Behrens will mehr digitale Befugnisse für die Polizei

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Daniela Behrens (Archiv), via dts NachrichtenagenturHannover (dts Nachrichtenagentur) – Niedersachsens Innenministerin, Daniela Behrens (SPD), fordert, dass die Sicherheitsbehörden bei ihren Ermittlungen umfassender auf digitale Gesichtserkennung und sogenannte „Künstlichen Intelligenz“ (KI) zurückgreifen dürfen. „Ich werbe schon lange dafür, dass wir unseren Sicherheitsbehörden mehr moderne Überwachungsmethoden und den Einsatz von KI an die Hand geben und sie mit denjenigen Befugnissen ausstatten, die mit Rechtsstaat und freiheitlicher Gesellschaftsordnung zu vereinbaren sind“, sagte sie dem „Tagesspiegel“ (Samstagausgabe).

Zielfahnder der niedersächsischen Polizei hatten Klette am Montag nach mehr als 30 Jahren im Untergrund in Berlin-Kreuzberg festgenommen. Davor waren jedoch bereits Podcast-Journalisten der RAF-Terroristin auf die Spur gekommen, die mithilfe von KI alte Fahndungsfoto von Klette mit Bildern im Internet verglichen hatten.

„Die Polizei darf manche der Tools, die Journalisten möglicherweise offenstehen, nicht oder nur eingeschränkt oder unter besonderen Voraussetzungen nutzen“, sagte Behrens. Zugleich erklärte sie, dass die Zielfahnder Klette eigenständig auf die Spur gekommen seien. „Der Fahndungserfolg hat nichts mit den Recherchen eines Podcasts zu tun, sondern ist das Ergebnis der Arbeit unserer Zielfahnder, die seit 2015 intensiv hinter dem RAF-Trio her sind“, so die niedersächsische Innenministerin.

In der Union sieht man dennoch Handlungsbedarf. „Der Fall Daniela Klette zeigt deutlich, dass die Einschränkung der Kompetenzen unserer Sicherheitsbehörden im digitalen Bereich nicht mehr zeitgemäß ist“, sagte der innenpolitische Sprecher von Unionsfraktion im Bundestag, Alexander Throm (CDU) der Zeitung. Die Ampel müsse endlich aufhören, Polizisten „zu misstrauen und sie mit den Kompetenzen ausstatten, die im 21. Jahrhundert notwendig sind“.

Konkret nannte Throm den Einsatz der verfahrensübergreifenden Analyseplattform VeRA sowie die Speicherung von IP-Adressen. „Ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie nun endlich die Gängelung und das Misstrauen gegenüber unseren Behörden beendet und die notwendigen Rechtsgrundlagen für den Einsatz der genannten Techniken schafft“, sagte Throm.

Aus der Regierungskoalition kam Zurückhaltung. „Die Polizei muss nach klaren rechtsstaatlichen Vorgaben auch in sozialen Netzwerken nach Terroristen fahnden können – auch mithilfe sogenannter Künstlicher Intelligenz“, sagte der Vize-Fraktionschef der Grünen, Konstantin von Notz. „Der Frage, warum dies in dem vorliegenden, konkreten Fall Klette offenbar nicht geschehen ist oder funktioniert hat, müssen die Verantwortlichen zügig nachgehen“, sagte er dem „Tagesspiegel“. Der kürzlich auf EU-Ebene verabschiedete AI Act setze dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz zwar enge Grenzen, lasse aber auch Spielräume für die Strafverfolgungsbehörden.


Foto: Daniela Behrens (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bahn fehlen 15 Milliarden für Sanierung in Baden-Württemberg

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Bauarbeiten an einer Gleisanlage (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutschen Bahn fehlen in Baden-Württemberg 15 Milliarden Euro für theoretisch notwendige Sanierungsinvestitionen. Das berichtet der „Mannheimer Morgen“ (Samstagausgabe) unter Berufung auf eine Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Gökay Akbulut (Linke).

Wie aus der Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Michael Theurer (FDP), hervorgeht, fehlen für Brücken 4,6 Milliarden Euro, für Gleise 1,7, für Weichen 0,6, für Stellwerke 1,5 und für Bahnhöfe (Verkehrsstationen) 1,2 Milliarden Euro. Weitere 5,4 Milliarden Euro sind für „sonstige Gewerke Fahrweg“ notwendig. Das Ministerium bezieht sich auf Daten der Bahn-Infrastrukturgesellschaft DB Infra-GO mit Stand zum 30. September 2023. Die Werte beziffern den Wiederbeschaffungswert der Anlagen der DB Infra-GO in Baden-Württemberg, die nach Erreichen der durchschnittlichen technischen Nutzungsdauer formal nachholbedürftig sind.

Wie Theurer, der Beauftragter der Bundesregierung für den Schienenverkehr ist, erläutert, zeige der technische Nachholbedarf den theoretischen Ersatzinvestitionsbedarf einer Anlage an. „Er erfasst nicht ihren tatsächlichen Zustand.“ Nach Angaben der DB Infra-GO seien Brücken, Gleise, Stellwerke oder Weichen, die technischen Nachholbedarf aufweisen, grundsätzlich für den Bahnbetrieb sicher. Technischer Nachholbedarf entstehe dann, wenn eine Anlage nicht unmittelbar nach Ablauf der durchschnittlichen technischen Nutzungsdauer ersetzt werde.

„In Baden-Württemberg fährt die Bahn immer noch auf Verschleiß“, sagte Linken-Politikerin Akbulut. „Die Antwort der Bundesregierung auf meine Anfrage bestätigt erneut, was viele Nutzer der Bahn tagtäglich erleben: eine marode Infrastruktur durch einen Milliarden-Investitionstau.“ Deutschland tätige viel zu geringe Pro-Kopf-Investitionen in die Schieneninfrastruktur. „So kann die Verkehrswende nicht gelingen.“ In der Schweiz seien 2022 pro Kopf rund 450 Euro in die Schieneninfrastruktur investiert worden. „In Deutschland waren es im selben Jahr nur 114 Euro“, kritisierte Akbulut.

Im vergangenen Jahr hatte eine gleichlautende Anfrage Akbuluts an die Bundesregierung eine Finanzlücke von mehr als acht Milliarden Euro für die Bahn im Südwesten gezeigt. Wie Theurer erläuterte, seien die Abweichungen auf neue Preisbewertungen, insbesondere erhebliche Baupreissteigerungen, zurückzuführen. Preisbereinigt sei der technische Nachholbedarf bei Brücken und Gleisen gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen.

Insgesamt hat DB Infra-GO bis 2027 einen zusätzlichen Finanzierungsbedarf von mehr als 45 Milliarden Euro angemeldet. Die Bahn will unter anderem wichtige Streckenkorridore generalsanieren. Den Anfang macht ab Juli die Riedbahn.


Foto: Bauarbeiten an einer Gleisanlage (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Formel-1-Quali: Verstappen startet in Sachir aus der Pole

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Max Verstappen / Red Bull (Archiv), via dts NachrichtenagenturSachir (dts Nachrichtenagentur) – Verstapen (Red Bull) startet in Sachir aus der Pole. Er sicherte sich am Freitag zum Saisonstart für den Großen Preis von Bahrain den ersten Startplatz vor Charles Leclerc (Ferrari), George Russell (Mercedes) und Carlos Sainz (Ferrar). Nico Hülkenberg (Haas) fuhr im Qualifying auf P10 unter den insgesamt 20 Fahrern.

In der vergangenen Saison stand Verstappen ab dem Großen Preis von Katar als Weltmeister fest. In der Fahrerwertung führte er am Ende mit 290 Punkten vor Sergio Perez und mit 341 Punkten vor Lewis Hamilton. In der Konstrukteurswertung gewann Red Bull Racing mit 451 Punkten vor Mercedes und mit 454 Punkten vor Ferrari.


Foto: Max Verstappen / Red Bull (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lambsdorff zeigt sich bewegt über Anteilnahme an Nawalny-Beisetzung

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Alexander Graf Lambsdorff (Archiv), via dts NachrichtenagenturMoskau (dts Nachrichtenagentur) – Der deutsche Botschafter in Russland, Alexander Graf Lambsdorff, hat sich bewegt gezeigt von der Anteilnahme der Russen am Abschied von Alexej Nawalny. „Mich hat die Anteilnahme von so vielen Menschen in Moskau tief bewegt“, sagte Graf Lambsdorff der „Bild“ (Samstagausgabe). „Wir haben heute das andere, menschliche Russland gesehen, das es gibt und das sich nach Freiheit und Frieden sehnt.“

Der russische Oppositionspolitiker Alexei Nawalny ist am Freitag auf dem Borissowskoje-Friedhof in Moskau beigesetzt worden. Trotz einer erheblichen Polizeipräsenz, zahlreicher Kameras und Absperrgitter haben sich Tausende vor der Kirche und dem Friedhof versammelt. Auch Graf Lambsdorff und andere Botschafter europäischer Länder waren anwesend. Teilnehmer skandierten unter anderem „Russland ohne Putin“ und „Nein zum Krieg“.

Zuvor begann mit erheblicher Verzögerung ein etwa halbstündiger Trauergottesdienst nach orthodoxem Ritus, zu dem der enge Familienkreis zugelassen war. Die Witwe des Kremlkritikers, Julija Nawalnaja, sowie die beiden Kinder waren – wohl aus Sicherheitsgründen – nicht anwesend.

Um die Übergabe des Leichnams hatte es zuvor tagelang ein Tauziehen zwischen den zuständigen Stellen und den Angehörigen und Anhängern Nawalnys gegeben. Zwischenzeitlich stand der Vorwurf im Raum, die russischen Behörden wollten den Leichnam heimlich beerdigen.

Nawalny war nach russischen Angaben den russischen Behörden zufolge am 16. Februar in einem Gefangenenlager am Polarmeer gestorben, angeblich weil ein Blutgerinnsel aufgebrochen und er bei einem Spaziergang zusammengebrochen sei. Ärzte hätten vergeblich versucht, den Regimekritiker wiederzubeleben, hieß es. Der Vizechef der Gefängnisbehörde wurde wenige Tage nach Nawalnys Tod befördert.

Auf Nawalny war 2020 in Russland ein Giftanschlag mit dem Kampfstoff Nowitschok verübt worden. Nachdem er in der Berliner Charite behandelt worden war, kehrte er nach Russland zurück, obwohl allgemein bekannt war, dass er dort verhaften werden würde.


Foto: Alexander Graf Lambsdorff (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Roth zeigt sich besorgt über Disput mit Frankreich

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Michael Roth (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Michael Roth (SPD), hat sich besorgt geäußert zu den Spannungen im deutsch-französischen Verhältnis. Er erwarte, dass Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sich zusammenraufen, sagte der SPD-Politiker dem „Spiegel“.

„Wir können uns einen deutsch-französischen Streit nicht leisten“, so Roth. „Das ist gefährlich für die Ukraine.“ Es gebe ein „tief sitzendes Unverständnis über den jeweils anderen“. Das helfe jedoch nicht, schließlich brauche die Ukraine „jetzt pragmatische, schnelle Hilfe, vor allem Munition und Flugabwehr“, sagte Roth. In Europa verstecke sich gerade einer hinter dem anderen, „und der Kreml feixt“.

SPD-Kanzler hätten immer außergewöhnliche Beziehungen zu französischen Präsidenten gehabt, sagte der Bundestagsabgeordnete Axel Schäfer (SPD), „zwischen Willy Brandt und George Pompidou, Helmut Schmidt und Valery Giscard d`Estaing, Gerhard Schröder und Jacques Chirac“. In Kriegsfragen müsse sich die Bundesrepublik anders verhalten als Frankreich, so das Mitglied im Europa-Ausschuss des Bundestages. „Wir üben uns oft in selbstbewusster Bescheidenheit.“ Dabei habe Frankreich allein kaum die wirtschaftliche Kraft, in Europa zu führen, sagte Schäfer. Scholz müsse jetzt die Führung in Europa übernehmen.


Foto: Michael Roth (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Rapper Luciano erstmals auf Platz 1 der Album-Charts

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Frau mit Kopfhörern (Archiv), via dts NachrichtenagenturBaden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Der Rapper Luciano steht zum ersten Mal auf Platz 1 der deutschen Album-Charts. Das teilte GfK Entertainment am Freitag mit.

Vor zwei Wochen war Luciano auf Platz zwei eingestiegen. Nach erfolgreich absolvierter Tour schob er sich nun mit „Seductive“ an die Spitze. Die Vorwochensieger Kanye West & Ty Dolla Sign („Vultures 1“) rutschen an die zweite Stelle und bleiben damit noch vor den Neueinsteigern Amaranthe („The Catalyst“, drei), Rod Stewart & Jools Holland („Swing Fever“, vier), Blackout Problems („Riot“, fünf), Meute („Empor“, sieben) und Miki („Ich wollte nur Musik machen“, acht).

In den Single-Charts setzt sich Benson Boone („Beautiful Things“) gegen die Neueinsteiger Soho Bani, Herbert Grönemeyer & Ericson sowie 6PM Records, Yung Hurn & Stickle durch. Die kommen nun mit „Zeit, dass sich was dreht“ und „Magdalena“ auf Platz zwei und drei, während Beyoncé mit „Texas Hold `Em“ von zwölf auf vier klettert. Der bisher unveröffentlichte Linkin Park-Song „Friendly Fire“ steigt auf Platz 40 ein, gleichzeitig schafft „In The End“ (89) erneut den Sprung ins Ranking.

Die Charts decken nach offiziellen Angaben 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.


Foto: Frau mit Kopfhörern (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Insgesamt über 3 Millionen für KI-Sprachassistenten auf No-Code-Basis: Bayern Kapital investiert in VITAS

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Bayern Kapital beteiligt sich an VITAS. Das Start-up mit Sitz in Nürnberg entwickelt eine No-Code-Plattform, mit der sich öffentliche Einrichtungen und Unternehmen KI-basierte Telefonassistenten einfach selbst konfigurieren können. Zusammen mit Beteiligungen der Münchener Investoren Caesar Ventures und Müller Medien sowie mehrerer Business Angels beläuft sich das Gesamtvolumen der erfolgreich abgeschlossenen Seed-Finanzierungsrunde damit auf rund 3,1 Millionen Euro.

In vielen Unternehmen und Einrichtungen des öffentlichen Sektors sind die Service-Hotlines überlastet. Nicht wenige Firmen und Institutionen kämpfen mit Personalmangel und die Fachangestellten, zum Beispiel in der Gastronomie oder im Gesundheitsbereich, können den Ansturm zahlreicher Anrufer kaum noch bei gleichbleibender Servicequalität stemmen. Vor allem die Bewältigung der täglichen Standardanrufe, wie Terminanfragen oder Rezeptbestellungen, kosten das Personal viel Zeit.

Entlastung verspricht das 2019 gegründete Unternehmen VITAS: Durch die Automatisierung der Telefonhotline soll das Personal wieder mehr Kapazitäten für seine Kernaufgaben bekommen. Dafür bietet VITAS eine einfach zu bedienende No-Code-Plattform, mit der sich Unternehmen und Einrichtungen jeder Branche und Größe ihren eigenen, auf künstlicher Intelligenz basierenden Telefonassistenten selbst konfigurieren können. Dieser KI-basierte Sprachassistent kann Hunderte Anrufe gleichzeitig entgegennehmen, managt die zeitkostendenden Standardanfragen und sammelt selbstständig alle wichtigen genannten Informationen übersichtlich auf einer Plattform.

Mehr Zeit durch KI-basierte Automatisierung von Standardanrufen

Anwendungsbeispiel Gesundheitswesen: Durch den Einsatz von VITAS’ intelligenten Sprachassistenten müssen sich Anrufer auf der Suche nach einem Arzttermin nicht über lange telefonische Warteschleifen ärgern, und das medizinische Fachpersonal hat mehr Zeit für die eigentliche Patientenarbeit.

Doch auch etwa im öffentlichen Sektor, in Call-Centern von Unternehmen sowie im Bereich Gastronomie oder Versicherungswesen können KI-basierte Sprachassistenten das Service-Personal spürbar entlasten. Die Lösung von VITAS ist bereits in Hunderten Unternehmen, Arztpraxen und Medizinischen Versorgungszentren im Einsatz. Mit den finanziellen Mitteln der Finanzierung will das Unternehmen seine Plattform weiterentwickeln, neue Märkte erschließen und die Internationalisierung vorantreiben. Zudem will VITAS in neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren, um den Kundenstamm weiter auszubauen.

„Unser Ziel bei VITAS ist es, mithilfe digitaler Technologien die Personal- und Patientenzufriedenheit sicherzustellen und Standardprozesse zu automatisieren. Wir schenken unseren Kunden Zeit, die sie in wertschöpfende Arbeit investieren können”, sagt Thomas Abend, CEO und Co-Gründer von VITAS. „Mit der Finanzierung können wir noch mehr Menschen unterstützen, schnelleren Zugang zu den von ihnen benötigten Dienstleistungen zu erhalten.“

„Viele Firmen spüren den Fachkräftemangel insbesondere im Service-Bereich. Um die zunehmende Anzahl an Anrufern bewältigen zu können, werden sie die Digitalisierung und Automatisierung von Standardprozessen vorantreiben müssen“, erklärt Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital. „KI-basierte Sprachassistenten sind eine effektive und skalierbare Möglichkeit, einige dringend benötigten Kapazitäten im Service-Bereich freizulegen. Wir sehen bei VITAS vielversprechende Wachstumsperspektiven, nicht nur im deutschen Markt. Deshalb unterstützen wir das Nürnberger Start-up bei seinen nächsten Wachstumsschritten.“

Bild:Die VITAS-Gründer (v.l.n.r.): Tobias Bäumler, Thomas Abend und René Straub. Copyright: VITAS]

Quelle:VITAS