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Kühnert warnt Union vor erneutem Taurus-Antrag

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Kevin Kühnert (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert warnt die Unionsfraktion davor, die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine ein weiteres Mal per Abstimmung im Bundestag erzwingen zu wollen. „Jede weitere Abstimmung in dieser Sache schadet nicht etwa der Ampel-Koalition oder Olaf Scholz, sondern ausschließlich der überfallenen Ukraine und ihrem Freiheitskampf“, sagte Kühnert dem „Stern“.

„Ich appelliere an CDU und CSU: Respektieren Sie endlich die vom Bundeskanzler getroffene und vom Deutschen Bundestag bereits zweimal bestätigte Entscheidung, keine Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine zu liefern.“

Der Bundestag hatte die Lieferung von „Taurus“ an das von Russland angegriffene Land am Donnerstag wiederholt abgelehnt. Das Parlament stimmte mehrheitlich gegen einen entsprechenden Antrag der Union, wie zuletzt im Februar.

Kühnert attackierte die Union für ihr Vorgehen. Die Union habe nicht nur erneut eine Abstimmung verloren, „vielmehr haben wir alle wertvolle Zeit und Energie für ziellose Debatten verloren, die wir für eine verantwortungsvolle Unterstützung der Ukraine besser hätten einsetzen können“, so der SPD-Generalsekretär weiter.

Die Ukraine benötige insbesondere Munition und „kluge diplomatische Initiativen“, die den Druck auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin erhöhten. „Die Ukraine benötigt keine Partner, die sich in quälenden innenpolitischen Auseinandersetzungen mit sich selbst beschäftigen.“


Foto: Kevin Kühnert (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

woom CEO Paul Fattinger am South by Southwest (SXSW) über Zukunft der urbanen Mobilität

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Noch bis 16. März dreht sich bei der South by Southwest (SXSW) Konferenz in Austin (Texas) alles rund um Innovation und Kreativität. Mit dabei: woom CEO Paul Fattinger am Panel zum Thema „Zukunft der urbanen Mikro-Mobilität“. Fattingers Auftritt unterstreicht einmal mehr die Rolle von woom als Mobilitäts-Gamechanger. Im Zuge der Konferenz besuchte auch Österreichs Botschafterin in den USA, Petra Schneebauer, die woom Dependance in den USA.

„Die Zukunft der urbanen Mobilität wird bereits heute durch die gegenwärtige Infrastruktur geformt. Wir brauchen eine Revolution in unseren Städten – nicht morgen, sondern heute. Für unsere Kinder, für die kommenden Generationen“, sagt Paul Fattinger.
woom CEO Paul Fattinger nahm als Panel-Teilnehmer zum Thema „Zukunft der urbanen Mikromobilität“ an der diesjährigen South by Southwest (SXSW) Konferenz teil. Er diskutierte die Bedeutung von E-Bikes in städtischen Umgebungen und mit welchen Mitteln die junge Zielgruppe für nachhaltige Mobilität begeistert werden kann. „Eine nachhaltige und zukunftsorientierte Mobilität ist nur durch entsprechende Infrastruktur in den Städten möglich“, so Fattinger.

Botschafterin zu Besuch bei woom
Im Rahmen des SXSW Festivals stattete die Österreich-Botschafterin in den USA, Petra Schneebauer, woom einen Firmenbesuch ab – und zeigte sich begeistert vom Unternehmen: „Es ist inspirierend zu sehen, wie eine österreichische Marke von internationalem Format – wie woom – hier in Austin die USA erobert. Die Leidenschaft der ‚woomster‘ für ihre Produkte ist spürbar und ansteckend. woom ist ein gutes Beispiel dafür, was es für langfristigen Erfolg braucht – Mut, Durchhaltevermögen und das richtige Produkt, das Qualität und Innovation vereint.“

woom erstmals auf der South By Southwest (SXSW) Konferenz in Austin, Texas
Das SXSW ist weit mehr als ein jährliches Festival – es ist eine Plattform für Innovation und Kreativität. Seit seiner Gründung im Jahr 1987 hat sich das SXSW zu einer weltweit bedeutenden Veranstaltung der Kreativwirtschaft entwickelt, die über 30.000 Künstler*innen, Unternehmer*innen und Innovator*innen aus unterschiedlichen Branchen zusammenbringt. Die Teilnahme von woom CEO Paul Fattinger und April Obersteller, Managing Director woom Nordamerika, am Panel zum Thema Mikro-Mobilität in Städten beweist einmal mehr die internationale Vorreiterrolle des Kinderradexperten.

„Unsere Teilnahme am SXSW bietet uns eine fantastische Gelegenheit, konkret an unserer Mission zu arbeiten: Millionen von Kindern für das Radfahren zu begeistern. Wir sehen es nicht nur als unsere Aufgabe, die perfekten Fahrräder zu entwickeln, sondern auch, uns für die notwendigen Rahmenbedingungen wie Infrastruktur und Stadtplanung einzusetzen. Nur wenn sich Kinder am Fahrrad sicher fühlen, fahren sie gerne. Und kleine begeisterte Radfahrende werden irgendwann zu großen, begeisterten Radfahrenden“, ist sich woom CEO Paul Fattinger sicher.

Bild:Botschafterin DDr. Petra Schneebauer (fünfte v. l.) zu Besuch bei woom USA / Copyright: woom GmbH

Quelle:woom GmbH

Anatomie eines Bullenmarktes in den USA

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Die Erholung des US-Marktes seit Oktober ist im Vergleich zu historischen Beobachtungen außergewöhnlich: 1989 war das einzige Jahr in den letzten 50 Jahren, in dem der S&P 500 Index in 15 der letzten 17 Wochen gestiegen ist. Die aktuelle Dynamik kann sich fortsetzen, aber nach dieser außergewöhnlichen Anzahl aufeinanderfolgender Anstiege ist eine kurzfristige Konsolidierung wahrscheinlich. Diese Rallye ist umso beispielloser, als sie unabhängig von der Entwicklung der Zinssätze stattfand. Sie begann Ende Oktober 2023 mit der Vorwegnahme einer Zinswende im Jahr 2024 und unabhängig von der Anzahl der erwarteten Zinssenkungen (im Dezember 2023 wurden für die Fed sieben Zinssenkungen für 2024 erwartet, heute sind es 3).

Die „Magnificent 6“ gegen die Welt – der Sonderfall währt fort …

Die Saison der Gewinnveröffentlichungen unterstützte weiterhin den Anstieg der Aktienmärkte. Dies gilt insbesondere für die USA, wo sich das Wachstum nach wie vor sehr stark auf die „Magnificient 7“ oder „6“ konzentriert, wenn man Tesla ausklammert, das seit Anfang des Jahres in Schwierigkeiten steckt.

Das vierte Quartal des vergangenen Jahres war von starken Ergebnissen geprägt, die leicht über den Erwartungen lagen und einen Anstieg des ausgewiesenen Gewinns pro Aktie (EPS) um sieben Prozent im Jahresvergleich markierten. Dieser Anstieg deutet auf eine Beschleunigung im Vergleich zum Vorquartal hin, wobei in den verschiedenen Sektoren eine allgemeine Überschreitung zu beobachten war, obwohl Materialien und Versorgungsunternehmen unter den Konsensschätzungen blieben. „The Magnificent 6“ (ohne Tesla), verzeichnete ein bemerkenswertes Wachstum von +68 Prozent im Jahresvergleich, während die anderen Unternehmen ein bescheidenes Minus von vier Prozent verzeichneten. Ebenso wurden die Gewinne der großen US-Unternehmen für 2024 nach oben korrigiert, während die übrigen Aktien ihre Schätzungen nach unten korrigierten. Das Capex-Wachstum, das sich im vierten Quartal verlangsamt hat, wird 2024 voraussichtlich wieder anziehen, angetrieben von inländischen und KI-bezogenen Investitionen. Trotz der schwachen Prognosen für das erste Quartal hat sich die Stimmung der Unternehmen verbessert, was auf einen positiven Gewinnzyklus hindeutet. Umgekehrt gingen in Europa die Gewinne im vierten Quartal zurück, wobei die Sektoren Rohstoffe und Industrie insgesamt am schwächsten abschnitten.

Für 2024 wird nun ein Gewinnwachstum von drei bis vier Prozent für Europa und fast zehn Prozent für die USA erwartet, während der erwartete Aufschwung in den Schwellenländern beeindruckend ist (+16 Prozent). Die Erwartungen an die Schwellenländer mögen fragwürdig sein. Die Erreichung eines so starken Gewinnwachstums wird vor allem davon abhängen, ob China, das in den letzten Jahren immer wieder enttäuscht hat, in der Lage ist, Wachstum zu erzeugen. In Europa sind die Erwartungen angesichts des anhaltend schwachen Wirtschaftswachstums gedämpfter und realistischer. In den USA ist die Wirtschaft nach wie vor äußerst widerstandsfähig, und die transatlantische Gewinnwachstumslücke könnte erneut dem Unterschied in der Wirtschaftsleistung folgen.

...und nährt eine zunehmend bullische Positionierung und Stimmung

Die gute Entwicklung der Wirtschaftsaktivität und der Unternehmensgewinne schürte eine zunehmend optimistische Stimmung unter den Anlegern.

Eine der jüngsten Umfragen von BofA Merrill Lynch zeugt von großem Optimismus. Nur vier Prozent der 240 Befragten glauben, dass es 2024 in den USA zu einer Rezession kommen wird. Dies ist eine bedeutende Veränderung im Vergleich zum Vorjahr, als 85 Prozent derselben Befragten in dieser Hinsicht besorgt waren. Interessanterweise befürchten nur sieben Prozent, dass die steigenden Preise die Investitionen beeinträchtigen könnten. Der Marktausblick zeigt eine allgemein positive Stimmung, die Mehrheit der Anleger rechnet mit einer Fortsetzung des Bullenmarktes und zieht Aktien gegenüber Anleihen und Bargeld vor. US-Aktien werden am stärksten favorisiert, gefolgt von Japan, während Europa zum ersten Mal seit 2019 als bearish eingestuft wird.

Die Kapitalströme zeigen, dass Aktien bevorzugt werden, während Anleihen etwas weniger beliebt sind. Wie im letzten Jahr bleiben Barmittelanlagen, deren Verzinsung nach wie vor hoch ist, für zehn Prozent der Anleger ein sicherer Hafen. Auf den Aktienmärkten halten die Anleger ihre Engagements auf eine geringe Anzahl von Unternehmen konzentriert: die „Magnificent 7“ in den USA und die „Granolas“ in Europa. Small und Mid Caps weisen seit Jahresbeginn eine negative Performance auf. Obwohl die Bedenken hinsichtlich der Konzentration der Positionen bestehen bleiben, ist eine bullische Stimmung und Positionierung weiterhin möglich, insbesondere vor dem Hintergrund potenzieller Rotationen in risikoreiche Anlagen und nachlaufende Aktien.

Eine breitere Teilhabe anderer Sektoren und Regionen hängt nun von der wirtschaftlichen Dynamik und den Unternehmensgewinnen vor dem Hintergrund einer unter Kontrolle gehaltenen Inflation ab. Und darin liegt eine der Anfälligkeiten des Marktes. Die Inflation stellt für die Anleger keine Sorge mehr dar, und das Prinzip eines „Dovish Pivot“ wurde verworfen.

Bild:Nadège Dufossé, Head of Asset Allocation bei Candriam (jpg) (Foto: Candriam)

Quelle:redRobin. Strategic Public Relations GmbH

KI-Offensive: Start-ups und diva-e bringen erfolgreiche Technologien voran

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Digitaldienstleister ruft innovativen AI Hub ins Leben und bringt gemeinsam mit Start-ups KI-Lösungen die Unternehmen

Einer der größten deutschen Digitaldienstleister, diva-e aus München, startet gemeinsam mit mehreren mehrheitlich deutschen Technologie-Start-ups und NMA Venture Capital aus Hamburg eine KI-Offensive, den diva-e AI Hub. Das Ziel der bislang einzigartigen Initiative: Innovative KI-Lösungen der Start-ups sollen zielgerichtet in Digitalprojekte namhafter Unternehmen implementiert werden und so die digitale Transformation in der Praxis voranbringen.

Die Zeit sei reif, so diva-e CCO Sirko Schneppe, bereits in kleinem Rahmen erfolgreich erprobte KI-Lösungen in die internationale Wirtschaft zu bringen. „Die aktuelle Entwicklung von GenerativeAI bietet vielen Unternehmen große Chancen und natürlich auch Herausforderungen, insbesondere weil erfolgversprechende, individuelle Anwendungsszenarien für künstliche Intelligenz immer noch Pionierarbeit sind. Hier wollen wir konkret ansetzen und industrietypische Lösungen vordenken und implementieren“, sagt er. Die Klärung grundlegender Fragen dazu übernimmt das hauseigene Consulting-Team.

NMA Managing Partner Nico Lumma betont: „Seit 2015 investieren wir in und arbeiten mit Tech-Start-ups zusammen, die frühzeitig Künstliche Intelligenz als Grundlage ihres Geschäftsmodells eingesetzt haben. Mit dem diva-e AI Hub gehen wir nun den nächsten Entwicklungsschritt und bringen große Unternehmen mit hochspezialisierten Start-ups als Lösungsanbieter zusammen.” Gemeinsam mit diva-e habe man damit ein Angebot geschaffen, das am Markt dringend benötigt wird, wenn es um echte Wettbewerbsvorteile und KI-Mehrwert für Unternehmen geht, ergänzt Managing Partner Christoph Hüning.

Die Möglichkeiten sind vielfältig: Insbesondere in den Bereichen Content-, Marketing- und Werbetechnologien sowie Prozesseffizienz gibt es bereits tragfähige KI-Lösungen, die in ersten Einsätzen unter anderem mit höherer Conversion Rate, mehr Effizienz, zum Beispiel in der Content-Erstellung, und besseren Klickraten überzeugt haben. Was fehlt: Lösungen, wie diese müssen zielgerichtet ins digitale Business gestandener Unternehmen überführt werden und dort im Rahmen bestehender Prozesse nachhaltig Mehrwerte liefern. Denn insbesondere die Integration in die bestehenden Systeme gestaltet sich oft schwierig und die Anwendung von KI sollte keine komplette Re-Organisation bestehender, eingespielter Abläufe bedeuten. Evolution statt Revolution ist der Ansatz, den diva-e hier verfolgt.

Und hier spielt der diva-e AI Hub seine zweite Stärke aus, fungiert er doch als technische Schnittstelle, die eine nahtlose Integration von Start-up-Lösungen mit den führenden Produkten der diva-e-Partner wie Adobe, Salesforce, Spryker und SCAYLE ermöglicht. Jannik Egger, Leiter der Entwicklung des Geschäftsbereichs diva-e AI, betont die kritische Bedeutung dieser Technologie: „Die Bereitstellung dieser Schnittstelle ist der Schlüssel, um AI-Anwendungen effizient, unkompliziert und sicher in anspruchsvollen Unternehmensprojekten umzusetzen.“

Schneppe betont: „Theoretisch ist schon vieles möglich. Durch unseren Ansatz, konkrete Anwendungsfälle von Unternehmen mit Hilfe von KI-Lösungen hochspezialisierter Start-ups zu lösen, bringen wir AI jetzt auch in die Praxis.“ Dabei seien innovative AI-Start-ups gefragt, die hier einen Beitrag leisten können. „Wer bereits heute die Technologien der Zukunft entwickelt und an einer Zusammenarbeit interessiert ist, der sei in unserer Mitte herzlich willkommen”, betont Schneppe.

Bild:Sirko Schneppe

Quelle:BESTFALL GmbH

Gemeinsame Stärke – Nürnberg feiert Frauenfußball

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Das Sondertrikot, inspiriert von den Frauen des 1. FC Nürnberg, verbindet Erfolg und Engagement

Mit dem Sondertrikot „Clubfrauen” setzen der 1. FC Nürnberg und die NÜRNBERGER Versicherung ein besonderes Zeichen für den Frauenfußball, das in Zeiten, in denen Gleichberechtigung und Respekt im Sport immer wichtiger werden, umso stärker wirkt. Die Aktion markiert einen bedeutenden Moment für den Club und seine Fans und unterstreicht das Engagement beider Partner für Gleichberechtigung, Vielfalt und die Anerkennung weiblicher Athletinnen auf und neben dem Platz.

Nürnberg, März 2024. In einer innovativen Aktion zur Förderung des Frauenfußballs präsentiert der 1. FC Nürnberg gemeinsam mit der NÜRNBERGER Versicherung das Sondertrikot „Clubfrauen“, das von deren einzigartiger Geschichte inspiriert ist. Das Trikot feiert nicht nur den sportlichen Erfolg, sondern auch die Leidenschaft und Hingabe, die die Nürnberger Frauen auf und neben dem Platz verkörpern. Das Team hat in der vergangenen Saison mit viel Leidenschaft und Herzblut den spektakulären Aufstieg in die 1. Bundesliga geschafft.

Die NÜRNBERGER Versicherung setzt ein Zeichen für den Frauenfußball
Mit der Unterstützung der NÜRNBERGER Versicherung, die in dieser Saison auch als Haupt- und Trikotsponsor der Nürnberger Frauen fungiert, wird ein starkes Zeichen für Gleichberechtigung und Anerkennung im Sport gesetzt. Bereits in der vergangenen Saison unterstützte die Versicherung die Frauen des 1. FC Nürnberg. In den letzten sechs Spielwochen begleitete die NÜRNBERGER das Team ohne bestehendes Sponsoring mit der Kamera. Aus den Aufnahmen entstand die Dokumentation „Mutig bis zum Schluss“, die schnell die Herzen der Fußballfans in ganz Deutschland eroberte, die Bedeutung des Frauenfußballs unterstrich und auf allen Sky Plattformen und Amazon Prime Video als On-Demand-Stream abrufbar ist. Das Sondertrikot vertieft nun diese erfolgreiche Partnerschaft:
„Mit diesem Trikot möchten wir die beeindruckenden Geschichten der Spielerinnen sowie des Trainer- und Betreuerteams in der Öffentlichkeit würdigen“, erklärt Dr. Karoline Haderer, Marketingleiterin der NÜRNBERGER Versicherung. „Es ist eine Hommage an das Aufstiegstrikot und zeigt, dass wir für mehr Offenheit, Diversity und Female Empowerment im Sport stehen.“

Ein Trikot voller Geschichten: Ehre, wem Ehre gebührt
Das Sondertrikot, das am 16. März beim Spiel gegen den FC St. Pauli zum Einsatz kommt, enthält die Namen aller Spielerinnen der Saison 2022/2023 und 2023/2024 auf der Rückennummer und verewigt somit jede einzelne Spielerin. Ein besonderes Emblem symbolisiert den Weg vom Max-Morlock-Platz ins Max-Morlock-Stadion. Darüber hinaus erhalten Käufer*innen des auf 2324 Stück limitierten Trikots Freikarten für die letzten drei Heimspiele der Frauenmannschaft, um die direkte Unterstützung für den Frauenfußball zu fördern.
„Es geht um viel mehr als nur Punkte oder Tabellenplätze. Es geht um das Gefühl, um das Herz, um die Leidenschaft. Und das ist einfach nur geil“, so Lea Paulick, Kapitänin und Torhüterin des Teams. Diese Worte fassen den Geist des 1. FC Nürnberg und seiner Fans zusammen, die gemeinsam für den Frauenfußball und die Werte des Sports stehen.
Der 1. FC Nürnberg und die NÜRNBERGER Versicherung laden alle ein, Teil dieser besonderen Initiative zu werden und die Frauenmannschaft in ihren letzten Spielen der Saison zu unterstützen. Dabei geht es nicht nur um den sportlichen Erfolg in Nürnberg, sondern auch um die Förderung des Frauenfußballs in ganz Deutschland. Gemeinsam für mehr Gleichberechtigung und Anerkennung im Sport.

Bild:Sowohl das Frauen-, als auch das Männerteam des 1. FC Nürnberg laufen am 16. Und 17. März in dem Clubfrauen-Trikot auf.

Quelle:PUNKT Gesellschaft für Public Relations mbH

Städtetag kritisiert mangelnde Finanzierung der Wärmewende

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42. Deutscher Städtetag im Mai 2023 (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Städtetag hat vor Fehlanreizen und einer mangelhaften Finanzierung der Wärmewende gewarnt. „Die Wärmewende ist ein unglaublich komplexes Projekt, eine Mammutaufgabe über Jahrzehnte“, sagte der Hauptgeschäftsführer des kommunalen Spitzenverbands, Helmut Dedy (SPD), der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagsausgabe). „Das lässt sich mit der üblichen Finanzsystematik zwischen Bund, Ländern und Kommunen nicht mehr sauber abbilden.“

Die finanziellen Belastungen erreichen laut Dedy eine Größenordnung, „die wir mit unseren bisherigen Strukturen nicht bewältigen können“. Lege man eine Stadt wie Leipzig den Hochrechnungen zugrunde, beliefen sich die Kosten für die Städte in Deutschland auf weit mehr als bisherige Schätzungen, die mit 100 Milliarden Euro rechnen. Bislang hat der Bund für Investitionen in die Fernwärme drei Milliarden Euro über mehrere Jahre angeboten. „Wir rechnen aber damit, dass wir mindestens drei Milliarden Euro Unterstützung pro Jahr brauchen“, sagte Dedy. Unterschätzt würden vor allem die Kosten zur Ertüchtigung der Stromnetze.

„Was aber nicht geht, ist eine Politik nach der Devise: Der Bund sagt den Leuten, wie sie heizen sollen, und die Kommunen müssen dann allein dafür sorgen, dass das ökologisch funktionieren kann“, sagte Dedy. „Das läuft so nicht.“

Er warnte vor Fehlanreizen beim Einbau neuer Heizungen. Das von der Ampelkoalition beschlossene Heizungsgesetz sieht vor, dass in Neubauten innerhalb von Neubaugebieten nur Heizungen installiert werden dürfen, die auf 65 Prozent Erneuerbaren Energien basieren. Neue Gasheizungen sind erlaubt, wenn sie künftig mit „grünem Wasserstoff“, der ausschließlich mittels erneuerbaren Energien gewonnen wurde, betrieben werden können.

Angesichts des Bedarfs für industrielle Großabnehmer stelle sich aber die Frage, ob es für Privathaushalte in absehbarer Zeit überhaupt genügend grünen Wasserstoff zu erschwinglichen Preisen geben könne, sagte der Städtetags-Hauptgeschäftsführer. „Den Gedanken, dass es für alle Haushalte ein Wasserstoffnetz geben wird, halte ich für unrealistisch. Wir sollten da keine falschen Erwartungen wecken. Das schafft Fehlanreize“, so Dedy. Einige große Städte könnten sich schon jetzt „nicht retten vor Anfragen von Bürgern, die ans Fernwärmenetz wollen“.


Foto: 42. Deutscher Städtetag im Mai 2023 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Arbeitgeberverbände für Einschränkung des Streikrechts

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GDL-Streik (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) hat angesichts der Streiks bei der Lufthansa und der Deutschen Bahn Einschränkungen für das Streikrecht der Arbeitnehmer gefordert. „Wir brauchen ein klares Arbeitskampfrecht, ganz besonders für die Bahn und vergleichbare Bereiche“, sagte BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

„Zu einem solchen gesetzlichen Arbeitskampfrecht gehört das klare Bekenntnis des Gesetzgebers, dass Arbeitskämpfe die Ausnahme bleiben müssen. Dazu gehören gesetzliche Schlichtungsregeln wie auch Ankündigungsfristen, die den betroffenen Unternehmen die Gelegenheit geben für die Kunden ein Minimum an Verlässlichkeit zu garantieren“, sagte der BDA-Chef.

Kampeter warnte vor spürbaren negativen Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland und die Konjunktur durch die anhaltenden Streiks. „Die Streiks in der kritischen Infrastruktur sind nicht nur ärgerlich, sondern auch Wachstumsbremsen.“ Sie träfen die gesamte Wirtschaft, so Kampeter. „Die Schäden allein durch den Streik der GDL in der vergangenen Woche werden auf 100 Millionen Euro pro Tag geschätzt. Der Vertrauensverlust in die Verlässlichkeit der Infrastruktur ist ein Standortnachteil. Das Vorgehen von Verdi, der GDL und auch UFO ist unverhältnismäßig“, sagte der Arbeitgebervertreter.

Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm erwartet ein Einlenken der Gewerkschaften Verdi und GDL. „Das Streikrecht genießt einen hohen Schutz und das ist auch gut so. Aber wenn die Streiks zunehmend die Wettbewerbsfähigkeit belasten, kann es natürlich sein, dass der Gesetzgeber eingreift und das Regelwerk anpasst“, sagte Grimm der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

„Die Diskussionen haben wir jetzt schon. So könnte man natürlich auf die Idee kommen, ein Schlichtungsverfahren vor dem Streik vorzuschreiben“, sagte Grimm, das wegen ihrer geplanten Tätigkeit im Aufsichtsrat von Siemens Energy bei den anderen Wirtschaftsweisen in die Kritik gekommen ist. „Bisher ist es nicht erforderlich, ein Schlichtungsverfahren dem Arbeitskampf vorzuschalten. Letztlich werden die Gewerkschaften, gerade auch im Bereichen Bahn und Luftfahrt, einen Anreiz haben es nicht so weit kommen zu lassen“, sagte das Mitglied des Wirtschafts-Sachverständigenrats.


Foto: GDL-Streik (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

DGB warnt Ampel vor Rotstift-Politik im Bundeshaushalt 2025

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DGB (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat die Ampel-Koalition angesichts der Haushaltsverhandlungen für das Jahr 2025 vor Kürzungen im Sozialbereich gewarnt. „Jede Rotstift-Debatte geht immer zulasten derer in unserer Gesellschaft, die auf sozialen Ausgleich angewiesen sind“, sagte DGB-Vorstand Stefan Körzell der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Freitagausgabe).

„Menschen, die staatliche Hilfe brauchen, leben ja nicht in Saus und Braus. Die Anhebung des Bürgergeldes hat doch keinesfalls dazu geführt, dass die Empfänger nun bei ihren Banken Anlagegeschäfte machen“, so Körzell. „Hier geht es um gesellschaftliche Teilhabe.“

Die Frage sei also nicht, wo man den Rotstift im Haushalt für 2025 ansetzen sollte, sondern wie man Investitionen ermögliche, sagte Körzell. „Zukunftsinvestitionen, die über Jahrzehnte tragen, müssen über Schulden finanziert werden dürfen. Die Kosten, die durch den Krieg in der Ukraine für den Bundeshaushalt entstanden sind, rechtfertigen es, die Schuldenbremse für das kommende Jahr auszusetzen.“

Staatliche Anreize seien wichtig, um aus der Krise zu kommen, sagte der Gewerkschaftsführer. „Wie das geht, machen uns die USA seit mehr als einem Jahr vor. Dort gibt es eine Dynamik, die wir uns auch hierzulande wünschen, um nicht an Wertschöpfungskraft zu verlieren.“ Tatsächlich stützt Washington die ökonomische Erholung und den Umbau der Wirtschaft zu mehr Klimaneutralität mit massiven Steuervorteilen und Subventionen und lockt damit auch deutsche Unternehmen ins Land.

„Selbst die marktgläubigen USA kurbeln ihren Umbau der Wirtschaft mit Schulden an. Dem verweigert sich die deutsche Politik bislang leider“, sagte der DGB-Vorstand weiter. Vor allem die Liberalen müssten dringend umdenken. „Keine der Ampel-Parteien wird doch in den Verdacht kommen wollen, nicht genug getan zu haben, um Deutschland aus der Krise zu führen und ein industriell geschwächtes Land hinterlassen zu haben“, sagte Körzell mit Blick auf die Bundestagswahl im kommenden Jahr.


Foto: DGB (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Europa League: Leverkusen schlägt Qarabag im Achtelfinal-Rückspiel

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Patrik Schick (Bayer Leverkusen) (Archiv), via dts NachrichtenagenturLeverkusen (dts Nachrichtenagentur) – Im Achtelfinale der Europa League hat Bayer 04 Leverkusen das Rückspiel gegen Qarabag Agdam 3:2 gewonnen. Nach einem Gleichstand im Hinspiel (2:2) steht Leverkusen damit im Viertelfinale.

Die Werkself legte einen starken Start hin, doch schon bald fand auch die Mannschaft aus Baku besser ins Spiel. Auch wenn Leverkusen tendenziell etwas mehr Chancen verzeichnen konnte, war Qarabag nicht zu unterschätzen. Abdellah Zoubir brachte die aserbaidschanische Mannschaft in der 58. Minute in Führung, gefolgt von Juninho in der 67. Minute. Jeremie Frimpong traf für Leverkusen in der 72. Minute. Letztlich war es Patrik Schick, der die Partie mit zwei Toren in der Nachspielzeit drehte.

Die weiteren Ergebnisse: Liverpool FC – Sparta Prag 6:1; Brighton & Hove Albion 1:0; Atalanta – Sporting CP 2:1. Für das Viertelfinale qualifizierten sich somit Liverpool, Roma und Atalanta.


Foto: Patrik Schick (Bayer Leverkusen) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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EU-Ratspräsidentschaft überarbeitet Lieferkettenrichtlinie

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EU-Fahnen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die belgische Ratspräsidentschaft versucht mit einem neuen Gesetzespaket die EU-Lieferkettenrichtlinie und die Verpackungsverordnung zu retten. Das geht aus einem Entwurf hervor, über den das „Handelsblatt“ (Freitagausgabe) berichtet.

Die FDP-Ministerien in der Bundesregierung versuchen seit Wochen, die EU-Lieferkettenrichtlinie zu blockieren und auch Italien wollte zuletzt nicht zustimmen – wodurch eine qualifizierte Mehrheit für das Gesetz nicht zustande gekommen wäre. Am Freitag sollen nun die 27 EU-Botschafter darüber abstimmen. Auch ohne Deutschland wird es nun voraussichtlich in beiden Fällen für eine qualifizierte Mehrheit reichen. Grund dafür ist, dass Italien nun EU-Diplomaten zufolge für beide EU-Vorhaben votieren will.

Um die italienische Blockade beim Lieferkettengesetz aufzuheben, war für die Regierung Italiens vor allem eine Anpassung bei der Verpackungsverordnung entscheidend. EU-Beamten zufolge soll nun ein Passus gestrichen worden sein, der besagt, dass Kosten, die durch das Einsammeln von Müll durch Kommunen für den Steuerzahler entstehen, teilweise auf die Hersteller von Einwegverpackungen umgelegt werden können. Da dieser Passus entfernt wurde, will Italien den Angaben der EU-Beamten zufolge nun der Verpackungsverordnung und auch der Lieferkettenrichtlinie zustimmen.

Bei der EU-Lieferkettenrichtlinie hat die belgische Ratspräsidentschaft ebenfalls Änderungen vorgenommen. Diese soll nun für Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitern und ab einer jährlichen Umsatzschwelle von 450 Millionen Euro gelten. Auch das deutsche Lieferkettengesetz gilt bislang ab 1.000 Mitarbeiten. Bislang sollte die EU-Richtlinie für Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten und einem Umsatz von 150 Millionen Euro gelten. Die FDP hatte insbesondere diese Ausweitung durch die EU-Richtlinie kritisiert.

Im Koalitionsvertrag hatten sich die Ampel-Parteien eigentlich auf die Unterstützung des EU-Lieferkettengesetzes geeinigt. „Wir unterstützen ein wirksames EU-Lieferkettengesetz, basierend auf den UN-Leitprinzipien Wirtschaft und Menschenrechte, das kleinere und mittlere Unternehmen nicht überfordert“, hieß es darin.

Seit dem Dezember 2020 diskutiert die EU über die Einführung einer Lieferkettenrichtlinie. Ende 2023 einigten sich die Institutionen schließlich in den sogenannten „Trilogverhandlungen“ auf einen gemeinsamen Entwurf. Eine Zustimmung dazu gilt nach dem langen Verfahren eigentlich als Formsache.


Foto: EU-Fahnen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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