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Dax schließt auf Vortagesniveau – Ölpreis gesunken

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenausklang hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 17.937 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum Vortagesschluss. Bis zum frühen Nachmittag konnte der Dax zulegen, bevor der Index im weiteren Handelsverlauf seine Gewinne nach Gegenwind aus den USA wieder abgab.

„Der Dax hat seinen ersten Härtetest zur Abrechnung der Terminkontrakte bei der Mittagsauktion erfolgreich vollzogen und nun geht es an die Einzelwerte“, kommentierte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Insgesamt ist der Kampf um die 18.000-Punkte-Kursmarke vollends entbrannt.“ Nun müsse sich zeigen, „ob die optimistischen Marktteilnehmer noch genug Luft haben, um das Kursniveau nachhaltig überwinden zu können“, so Lipkow.

Bis kurz vor Handelsschluss bildeten die Vonovia-Aktien mit deutlichen Abschlägen das Schlusslicht der Dax-Liste. Hintergrund sind am Vortag veröffentlichte Quartalszahlen, die angesichts der Immobilienkrise einen Milliardenverlust auswiesen. An der Spitze der Kursliste standen dagegen wie schon am Donnerstag die Papiere von Rheinmetall. Der Rüstungskonzern hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr neue Rekordwerte erzielt.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im April kostete 27 Euro und damit vier Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund sieben bis neun Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank hingegen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 85,19 US-Dollar, das waren 23 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0888 US-Dollar (+0,04 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9185 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Ukraine: Litauens Ministerpräsidentin Simonyte gegen roten Linien

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Ingrida Simonyte am 14.03.2024, via dts NachrichtenagenturVilnius (dts Nachrichtenagentur) – Litauens Ministerpräsidentin Ingrida Simonyte hat den Westen eindringlich davor gewarnt, sich selber Beschränkungen der Unterstützung der Ukraine bei der Verteidigung gegen Russland aufzuerlegen. „Wichtig ist, dass wir uns selbst keine roten Linien auferlegen, denn Putin kennt keine roten Linien“, sagte sie der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagausgabe). Er sei es, der jede zweite Woche über Atomwaffen spreche.

„Wir sollten nicht sagen, wir werden dieses tun, jenes aber niemals. Dann kann uns Putin lesen wie ein Buch“, erläuterte sie. „Er schlägt es auf und sieht, was wir alles nicht tun werden, aber das beeinflusst sein Handeln in keiner Weise.“ So hält sie die Auflage für falsch, dass die Ukraine vom Westen gelieferte Waffen nur auf dem eigenen Territorium einsetzen darf.

„Was ist das für eine Logik, dass die Ukraine diesen Krieg nur auf ihrem Territorium führen soll, während Russland ihre Städte zerstört?“, fragte Simonyte. „Wir sagen damit letztlich, die Ukraine hat zwar irgendwie ein Recht, sich zu verteidigen, aber nicht mit allen Mitteln. Dabei ist die UN-Charta da völlig eindeutig.“ Sie finde solche Debatten vor allem mit Blick auf die Krim „verstörend, denn sie ist völlig unstrittig Teil der Ukraine und hat große strategische Bedeutung für sie“.


Foto: Ingrida Simonyte am 14.03.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Erstes ARRtist Start-up Gründer Meeting in Wien

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Rund 60 Gründer und Gründerinnen von B2B Software Start-ups folgten der Einladung von ARRtist für das erste Tour Event. In The Base, dem Start-up Hub in Margareten, diskutierten Gastgeber iDWELL CEO Alexander Roth mit Hendrik Wildhagen vom Software Wachstums-Investor PSG Equity. Jannis Bandorski von ARRtist moderierte die Veranstaltung.

Das Eventformat „ARRtist on Tour“ veranstaltet jährlich zehn Events in Deutschland, Österreich und der Schweiz, um die lokalen Software-as-a-Service (SaaS)-Ökosysteme zu unterstützen und deren einzigartige Qualitäten auszubauen.
„Wir möchten die regionalen Gemeinschaften stärken und reale Kontakte zwischen Gründern und Experten fördern“, informiert ARRtist Co-Founder Jannis Bandorski, der die Veranstaltungsreihe zum ersten Mal in Wien durchführte und moderierte. In Deutschland hat sich der ARRtist Summit zur wichtigsten B2B SaaS-Konferenz im deutschsprachigen Raum entwickelt. So treffen sich etwa die namhaftesten 500 B2B SaaS-Gründer und -Leader sowie 125 B2B SaaS-Investoren am 10. Oktober in Berlin.

PSG Investor-Austausch mit PropTech iDWELL
An diesem Abend stand der Wissensaustausch unter SaaS-Gründern im Vordergrund. Unter dem Motto „Managing churn for SaaS companies“ wurden die Besonderheiten, Chancen und Risken der Branche diskutiert und die Vorgehensweise von Wachstums-Investoren aufgezeigt.
Das PropTech Unternehmen iDWELL konnte im letzten Jahr stark wachsen. „Mit unserem digitalen Ökosystem für Immobilienverwaltungen wurde der Umsatz mehr als verdoppelt, bei einem jährlichen Churn, also einer Kündigungsrate, von 2 Prozent und es werden mit dem 60-köpfigen Team bereits mehr als 1,2 Millionen Wohnungen verwaltet“, informierte iDWELL Gründer Alexander Roth.
Hendrik Wildhagen vom Software Wachstums-Investor PSG Equity schilderte aus der Sicht eines Investors und konnte zahlreiche Beispiele und Best Practices aus dem umfangreichen Software-Portfolio erzählen. „Wir sind begeistert von der wachsenden SaaS-Community in Wien und sehen spannende Investitionsmöglichkeiten für Growth Equity. Als Sponsoren von ARRtist wollen wir dabei unterstützten die SaaS-Community im deutschsprachigen Raum näher zusammenzubringen und den Austausch in der Branche zu fördern“, erklärte Wildhagen von PSG Equity, die kürzlich einen 2,6 Milliarden Fonds für europäische und israelische Software Investments aufgelegt hat.
Bandorski führte durch die Diskussion und bezog die zahlreichen Software-Unternehmer im Publikum immer wieder mit ein. Am Abend wurde deutlich, dass den Themen Sales und Customer Success eine besondere Bedeutung beim Aufbau einer Softwarefirma zukommt. Im Anschluss an eine rege Diskussion tauschten sich SaaS Gründer wie Reinhold Baudisch (ehem. Durchblicker und CEO von LineMetrics) mit Jakob Feigl (bonrepublic), Sergio Ardelean (Artivive), Andreas Sernetz (ehem. Fairplane und Antson) mit Anna Matzenberger (iDWELL) über rechtliche Rahmenbedingungen und Wachstumschancen in der Branche aus. Weiters gesehen wurden unter anderem Franz Tretter (hello again), Markus Lang (Speedinvest), Johann Rath (Tableconnect), Paul Lind (reebuild) und viele weitere.

Bild:Alexander Roth (iDWELL),Jannis Bandorski (ARRtist),Hendrik Wildhagen (PSG Equity)Bildquelle: Linus Luschtinez

Quelle:Prime Consulting

"Judas Priest" an Spitze der Album-Charts – Paula Hartmann auf zwei

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Paula Hartmann (Archiv), via dts NachrichtenagenturBaden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Die 1969 gegründete britische Metal-Band Judas Priest steht nach 22 platzierten Alben mit „Invincible Shield“ erstmals an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte GfK Entertainment am Freitag mit.

Paula Hartmann steht an zweiter Stelle mit „Kleine Feuer“, Ariana Grande mit „Eternal Sunshine“ auf Rang drei. Für Konzert-Atmosphäre sorgen die Rolling Stones, deren Mitschnitt „Live At The Wiltern“ auf Platz vier debütiert.

In den Single-Charts ist US-Newcomer Benson Boone nun das dritte Mal in folge mit „Beautiful Things“ auf Platz eins. Dahinter kommt Cyrils mit „Stumblin` In“ näher – der Remix des gleichnamigen 70er-Jahre-Kultliedes verbessert sich von sechs auf zwei. Wie in der Vorwoche landen Soho Bani, Herbert Grönemeyer und Ericson mit „Zeit, dass sich was dreht“ auf Platz drei. Die höchsten Neuzugänge hören auf die Namen Tream & treamiboii („Superstars“, 19) und reezy & Hamza („Penny“, 22).

Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.


Foto: Paula Hartmann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Mit einer Wachstumsrate von 2.571 Prozent schafft es IoT Venture GmbH auf Platz 4 der Deloitte Technology Fast 50.

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Die IoT Venture GmbH ist gestern Abend mit dem Deloitte Technology Fast 50 Award ausgezeichnet worden. Mit dem Award prämiert die Beratungs- und Prüfungsgesellschaft Deloitte jedes Jahr die 50 am schnellsten wachsenden Unternehmen der Tech-Branche, basierend auf ihrem prozentualen Umsatzwachstum der vergangenen vier Geschäftsjahre. Im Gesamt-Ranking belegte IoT Venture mit einem Wachstum von 2.571 Prozent den 4. Platz. Ausschlaggebend für diesen Erfolg war die selbst entwickelte IoT-Technologie, um Dinge über eine Smart-Device-Lösung mit dem Internet zu verbinden und mit den so entstehenden „Data Signatures“ neue digitale Geschäftsmodelle für die Kunden zu schaffen.

Im Vertical Mobility ist die integrierte IoT-Technologie bestehend aus Hardware, zugehöriger App und Data Analytics seit 2018 als innovative Diebstahlschutzlösung für E-Bikes unter der Marke IT’S MY BIKE am Markt. Zudem wird sie als White-Label von führenden E-Bike-Herstellern und Fahrrad-Retailern eingesetzt. Seit Ende 2021 ergänzt eine Pet-Tracking-Lösung das Portfolio des Darmstädter Unternehmens.

„Mit Data Signatures machen wir Produkte mit Daten neu erlebbar. Diese Auszeichnung unterstreicht das Vertrauen und die Zufriedenheit unserer Kunden, die mit unserer Technologie ihre Produkte und Services transformieren. Wir sind fest davon überzeugt, dass der kontinuierliche Innovationsgeist unseres Teams gewährleistet, nicht nur weiter mit dem Markt Schritt zu halten, sondern die Zukunft im Bereich Internet of Things weiter aktiv mitzugestalten“, sagt Jürgen Veith, CEO der IoT Venture GmbH.

„Der Fast 50 Award ist nicht bloß ein Preis – er repräsentiert unsere Wertschätzung für die leidenschaftliche Innovation und das unerschütterliche Unternehmertum, das die Tech-Szene vorantreibt. Seit 1995 weltweit und seit 2003 in Deutschland zelebrieren wir mit diesem Award den beeindruckenden Ideenreichtum und die außergewöhnliche Durchhaltekraft in der Welt der Start-ups“, hebt Andreas Reuß, Partner bei Deloitte, hervor.

Bild:Award-Verleihung / Deloitte

Quelle:IoT Venture GmbH

Man kann nicht nicht kommunizieren – reloaded

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Warum ein Gesprächsraum nicht allein der Interpretation überlassen werden sollte

Im Grunde können alle mitreden, wenn man über Kommunikation diskutiert. Allein schon die Tatsache, dass man mitredet, zeigt, dass man bereits kommuniziert. Kaum eine Aus- oder Weiterbildung, kaum ein Fachartikel oder Standartwerk, kaum ein Seminar oder Vortrag kommt ohne Paul Watzlawicks These „Man kann nicht nicht kommunizieren“ aus. Doch hat das in unserer heutigen Businesswelt überhaupt noch eine Relevanz? Und wenn ja, welche?

Ob Sender-Empfänger oder Vier-Ohren: Wer nicht nur kommuniziert, sondern sich mit Kommunikation als solches auch schon etwas näher auseinandergesetzt hat, kennt die berühmtesten Modelle. Paul Watzlawick spielt dabei ganz vorne mit. Sein Modell besagt, dass jedes Verhalten in einer zwischenmenschlichen Situation eine Form der Kommunikation ist. Es ist unmöglich, sich nicht zu verhalten und somit ist es auch unmöglich, nicht zu kommunizieren. Auch die Bedeutung des Schweigens kann je nach Kontext und Beziehung zwischen den Kommunikationspartnern variieren.

Das bedeutet: Auch wer nichts sagt, sagt etwas. Testen Sie das doch mal aus: Ihr Partner fragt „Wie war dein Tag heute?“ Und Sie antworten – nichts. Sie schauen ihn einfach mehrere Sekunden lang an. Nicht, dass das eine deeskalierende Wirkung allfälliger kommunikativer Gewitter hätte. Vielmehr interpretiert das Gegenüber unweigerlich und sofort eine Botschaft. Diese kann sehr unterschiedlich sein und von „Das geht dich nichts an! Oder „Frag nicht, du weißt es genau!“ über „Es ist nicht in Worte zu fassen!“ bis hin zu „Sonst interessiert‘s dich auch nie!“ reichen. Wie auch immer: die Gefahr vom Nichts-sagen ist, dass der andere frei interpretiert. Was nicht weiter schlimm sein dürfte, denn interpretiert wird in der Kommunikation ohnehin immer. Auch wenn man vielleicht einen guten Grund hat, nichts zu sagen…

Gerüchteküche oder versteckte Message

Das gilt im Business-Kontext auch. Beispielsweise an einem besagten Mittwoch, als Mitarbeiter X freigestellt wird. Jeder sieht, wie er heute das Haus verlässt. Eine Mitteilung zu diesem Ereignis folgt nicht. Die Gerüchteküche kocht heiß. Selbst wenn es eine schmale Meldung geben würde mit dem Inhalt „Mitarbeiter X wurde heute freigestellt“ kocht es nicht viel weniger im Hitzebereich. Vielleicht will man seitens der Firmenleitung oder Personalabteilung auch wirklich nichts dazu sagen – das kann seine Berechtigung haben. Dann eröffnet sich die Möglichkeit, das den Kollegen genau in dieser Form mitzuteilen: „Mitarbeiter X wurde per sofort freigestellt. Wir haben vereinbart, über die Gründe nicht zu reden.“ Da gibt’s wohl immer noch Gerüchte, aber auf jeden Fall kochen sie weniger über. Die versteckte Message „Das geht euch überhaupt nichts an!“ wird bedeutend weniger hineininterpretiert, so zeigt die Erfahrung.

Aktuelle Beispiele finden sich auch vornehmlich in der digitalen Kommunikation, besonders in sozialen Medien. Das Nicht-Reagieren auf eine Nachricht genau wie ein Beitrag, der nicht kommentiert oder geliked wird, kann vom Sender als Desinteresse, Zustimmung oder Ablehnung interpretiert werden. Was unterm Strich heraus kommt, hängt von der bestehenden Beziehung und dem Kontext ab. Ebenso kann die Entscheidung, online nicht präsent zu sein, von anderen als Aussage über persönliche Präferenzen oder als soziale Stellungnahme gewertet werden.

Ein weiteres aktuelles Beispiel ist die Videokommunikation in der Arbeitswelt. Die Wahl des Hintergrunds, die Entscheidung, die Kamera ein- oder auszuschalten genau wie die Körpersprache während eines Videoanrufs kommunizieren allesamt Einstellungen und Gefühle, selbst wenn verbal nichts dazu gesagt wird.

Ein literarisches Beispiel ist Haruki Murakamis „Kafka am Strand“. Die Charaktere kommunizieren oft durch ihr Schweigen und ihre Handlungen mehr als durch Worte. Dieses Schweigen trägt zur Atmosphäre des Geheimnisvollen und Unerklärlichen bei, die das Buch durchzieht. Wer es etwas moderner mag und wem Kafka zu kafkaesk und damit etwas zu unergründlich ist, der kann sich auf Netflix einmal „Shaun das Schaf“ reinziehen. Einmal mehr zeigt sich hier, dass es bis heute unsere Fantasie anregt, wenn Figuren keine Worte wechseln…

Tipps

Seien Sie sich bewusst: auch wenn Sie nicht aktiv kommunizieren, wird man Ihr Schweigen interpretieren.
Kommunizieren Sie aktiv und klar und helfen so, dass Ihre Botschaft auch die Chance hat, möglichst unverfälscht anzukommen.
Wenn Sie keine Informationen haben, ist nachfragen immer besser als eine Wahrheit zu erfinden oder etwas zusammen zu dichten.

Bild:Stefan Häseli ist Experte für glaubwürdige Kommunikation. Der international ausgezeichnete Schweizer Trainer begleitet vor allem Konzerne und Führungskräfte.

Quelle:PR. Geist.

SPD schließt AfD-Verbotsverfahren nicht aus

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AfD-Logo (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD-Spitze schließt ein Verbotsverfahren gegen AfD vor dem Bundesverfassungsgericht nicht mehr aus. „Sollten diese Erkenntnisse eines Tages so weitreichend sein, dass sie die Erfolgsaussicht eines solchen Verfahrens als gesichert erscheinen lassen, dann ist für uns ein Antrag auf Prüfung der Verfassungswidrigkeit der AfD nach Artikel 21 Absatz 2 GG (Grundgesetz) eine klare Option zur Verteidigung unserer Demokratie“, heißt es einer Beschlussvorlage, über die die „Süddeutsche Zeitung“ (Samstagausgabe) berichtet. Eine Zustimmung bei der Klausur des SPD-Vorstandes an diesem Freitag und Samstag in Berlin gilt als sicher.

Ganz im Sinne von Carlo Schmid, einem der Väter des Grundgesetzes, müsse gelten: „Man muss auch den Mut zur Intoleranz gegenüber denen aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen.“ Nie wieder dürfe die Demokratie tatenlos dabei zusehen, wie eine Partei sie von innen heraus zu zerstören suche, heißt es in der Vorlage. „Die AfD verachtet die parlamentarische Arbeit und lähmt sie mit Scheingefechten, während sie gleichzeitig die Mittel, die sie zur Finanzierung ihrer parlamentarischen Arbeit erhält, zur Produktion und Verbreitung von demokratiezersetzender Propaganda missbraucht.“

Für die SPD stehe außer Frage: „Die AfD ist eine rechtsextremistische Partei, die von völkischer Ideologie durchdrungen ist und die die Demokratie bedroht.“ Die Belege, die etwa dem Oberverwaltungsgericht Münster zur Überprüfung der Einstufung der Partei als rechtsextremistischen Verdachtsfall vorgelegt wurden, sprächen dazu eine klare Sprache, heißt es in dem Papier.

Nach den bundesweiten Großdemonstrationen gegen Rechtsextremismus will die SPD-Parteispitze mit Kanzler Olaf Scholz auch politisch das Thema „Wehrhaftigkeit der Demokratie“ noch stärker in den Mittelpunkt stellen – aber auch die AfD inhaltlich zu stellen versuchen. Dabei setzt man auf eine engere Verknüpfung von innerer und sozialer Sicherheit – inklusive einer Stärkung der Polizei und einer stärkeren Fokussierung auf soziale Netzwerke als „Tatort“ von Hass und Hetze.

„Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sie muss jeden Tag aufs Neue gelebt, verteidigt und geschützt werden“, sagte SPD-Chefin Saskia Esken, die das Papier federführend erarbeitet hat, der Zeitung. Gesellschaftlicher Zusammenhalt, umfassende Sicherheit, Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit und die demokratischen Institutionen seien der beste Schutz für die Demokratie und die beste Grundlage für die Zuversicht der Menschen. „Die größte Gefahr für unsere Demokratie ist der Rechtsextremismus“, so Esken. „Mit ihrer völkischen Ideologie und ihren gezielten Kampagnen zur Desinformation und zur Verhöhnung der Demokratie bedrohen rechte Netzwerke unsere freie, vielfältige und offene Gesellschaft und es ist unsere Pflicht, sie zu verteidigen.“


Foto: AfD-Logo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Taurus-Lieferung würde Verteidigungsfähigkeit schwächen

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Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Laut eines Medienberichts, würde eine Lieferung des Taurus-Systems an die Ukraine die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands schwächen. Demnach soll der Einsatz des Taurus komplizierter sein, als viele bisher annahmen.

Um den Marschflugkörper mit all seinen Vorteilen einzusetzen, seien „offenbar enorme und komplexe Mengen an Daten notwendig, die nur durch spezifische technische Anlagen verarbeitet werden können“, schreibt das Nachrichtenmagazin T-Online am Freitag unter Berufung auf Insider. Diese „technischen Anlagen“ allerdings seien nur in begrenztem Maße in Deutschland vorhanden. Würden sie bei einer Taurus-Lieferung ebenfalls an die Ukraine transferiert, stünden sie der Bundeswehr angeblich nicht mehr zur Verfügung. Die „Einsatzfähigkeit der deutschen Streitkräfte“ würde empfindlich beeinträchtigt werden, soll eine mit der Angelegenheit vertrauten Person dem Magazin gesagt haben. „Wenn wir diese Fähigkeit liefern, dann gibt es sie für uns nicht mehr“, hieß es.

Dass die Zielprogrammierung der Taurus-Waffen kompliziert ist, war bereits bekannt. Ein entscheidender Faktor dabei ist offenbar, wie der Taurus eingesetzt wird: in seiner „abgespeckten“, datenärmeren Variante oder in seiner vorgesehenen Form mit allen Zusatzfeatures. Im Falle der „erweiterten“, komplexen Missionsplanung, kann der Taurus etwa in den Tiefflug auf bis zu 15 Meter über dem Erdboden gehen, wo er feindliche Luftverteidigungsstellungen besser um- oder unterfliegen kann.

Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, hatte in einer Sondersitzung des Verteidigungsausschusses am Dienstag erstmals Bundestagsabgeordnete über diese technischen Voraussetzungen aufgeklärt. Den Abgeordneten sei in Breuers Vortrag das „Preisschild“ einer Taurus-Lieferung in Bezug auf die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland mitgegeben worden, das nun allen Beteiligten bewusst sein müsse, so eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte in der Regierungsbefragung am Mittwoch in einem Wortgefecht mit dem CDU-Außenexperten Norbert Röttgen erkennen lassen, dass es eine Art Geheimwissen darüber gebe, warum Deutschland keine Marschflugkörper an die Ukraine schicke. Röttgen, den der Kanzler „lieber Norbert“ nannte, wisse sehr wohl auch darüber Bescheid.


Foto: Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Warum verweigert Buschmann der Start-up Finanzierung die Bürokratieentlastung?

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Warum verweigert Buschmann der Start-up Finanzierung die Bürokratieentlastung?

BAND beklagt unnötige finanzielle Belastung junger Unternehmen

Wenn es nach dem Entwurf zum IV. Bürokratieentlastungsgesetz geht, den die Bundesregierung jetzt auf Vorschlag von Bundesjustizminister Buschmann beschlossen hat, bleibt es beim bürokratischen Aufwand und erheblichen, nicht notwendigen Kosten für die Finanzierung von Start-ups. Diese finanzieren sich regelmäßig über Eigenkapital, was meist mit der Notwendigkeit einer notariellen Beurkundung nach § 15 Abs. 3 und 4 GmbHG verbunden ist. Danach bedürfen sowohl die Abtretung von Gesellschaftsanteilen durch Gesellschafter als auch die Verpflichtung zur Abtretung der notariellen Form.

Im Vorfeld der Erarbeitung des IV. Bürokratieentlastungsgesetzes hatte Business Angels Deutschland (BAND), der Verband der Business Angels, in einem ausführlich begründeten Memorandum Bundesjustizminister Dr. Marco Buschmann gebeten, diese notarielle Beurkundungspflicht abzuschaffen. Eine begründete Reaktion darauf hat es nicht gegeben.

Das deutsche GmbH-Recht unterscheidet sich mit seinem notariellen Formzwang von den vergleichbaren Gesellschaftsformen des Auslands. Nachdem auch Österreich seine Vorschriften gelockert hat, verharrt einzig Deutschland noch in bürokratischen Formvorschriften und belastet damit die Start-up Finanzierung mit unnötigem, bürokratischem Aufwand.

„Das Aktienrecht ist inzwischen durch die Einführung elektronischer Aktien ins digitale Zeitalter eingetreten. Dagegen bleibt das für Start-ups maßgeblich GmbH-Recht bei der Übertragung von Anteilen auf dem Stand von 1892, dem erstmaligen Inkrafttreten des GmbH-Gesetzes,“ sagt Roland Kirchhof, Vorstand von Business Angels Deutschland (BAND).

Für die notarielle Beurkundung solcher Finanzierungstransaktionen entstehen, so der Verband, sehr schnell Kosten in von mehreren Tausend Euro, die besser für den Aufbau der Unternehmen genutzt würden.

Aus rechtlichen Gründen sind die Regelungen des § 15 Abs. 3 und 4 GmbHG nicht mehr erforderlich. In der Fachwelt allgemein anerkannt ist, dass die Formvorschrift nicht dem Schutz der Verkäufer dienen soll und ihr auch keine Warnfunktion zukommen soll. Als Sinn und Zweck der Formvorschrift wurden vielmehr die Beweissicherung über die Inhaberschaft der Anteile sowie die Erschwerung des auf Gewinn ausgerichteten spekulativen Handels mit Gesellschaftsanteilen genannt. Das Ziel der Beweissicherung wird jedoch bereits durch die 2008 eingeführte Gesellschafterliste erreicht und fast alle GmbHs verhindern eine ohnehin seltene Spekulation mit GmbH-Anteilen, indem ihre Satzung Anteilsabtretungen von der Genehmigung des Unternehmens abhängig macht.

Ein Versuch, im Jahre 2008 im Zuge einer Reform des GmbH-Gesetzes die Regelung abzuschaffen, traf damals auf den massiven Protest von Seiten der Notar-Vertreter. Es sei zu hoffen, so Kirchhof, dass Bundestag und Bundesrat bei den Beratungen des IV. Bürokratieentlastungsgesetzes dieses Mal einen Schritt nach vorne gehen und den Buschmann-Entwurf korrigieren.

Business Angels Deutschland e.V. (BAND) ist der Verband der Business Angels und ihres Ecosystems. Als die Stimme des Business Angels Marktes gegenüber Politik und Öffentlichkeit vertritt BAND im Interesse junger innovativer Unternehmen die Belange der Angel Investoren. Business Angels sind Privatpersonen, die Start-ups mit einer Eigenkapitalfinanzierung und ihrem Know-how helfen, die ersten Schritte im Wirtschaftsleben zu machen.

Titelbild Bildquelle Bild von Mohamed Hassan  auf pixabay

Quelle Business Angels Deutschland e.V. (BAND)

Dax arbeitet sich am Mittag ins Plus – Vonovia unter Druck

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat sich am Freitag nach einem verhaltenen Start in den Handelstag bis zum Mittag in den positiven Bereich gearbeitet. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 18.010 Punkten berechnet, 0,4 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

Weiter unter Druck war die Aktie von Vonovia. Der Wohnungskonzern hatte am Donnerstag nach Handelsschluss seine Zahlen für das vergangene Jahr vorgelegt: Wegen Abwertungen seiner Immobilien verzeichnete er einen Rekordverlust.

„Der Große Verfallstermin an den Terminbörsen steht im Fokus des Handelsgeschehens“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Zur Mittagsauktion auf Xetra werden der Dax Future und zu den Schlussauktionen auf dem Xetra-Handelssystem die Optionen auf die Einzeltitel abgerechnet.“ Somit dürfe das Kursniveau zwischen 17.900 und 18.000 im Dax bis zur Mittagszeit im Fokus der Marktteilnehmer bleiben.

Am Nachmittag würden somit vermehrt die Einzeltitel des Dax ins Visier genommen und so manch überraschende Kursbewegung hervorgerufen werden. „Für zusätzliche Spannung werden die US-Konjunktur- und Preisdaten sorgen. Es sollte noch mit einiger Volatilität gerechnet werden“, erwartet Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag kaum verändert. Ein Euro kostete 1,0888 US-Dollar (+0,03 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9185 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 84,96 US-Dollar, das waren 46 Cent oder 0,5 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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