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Verteidigungsstaatssekretär Hitschler zieht sich aus Politik zurück

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Thomas Hitschler (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Thomas Hitschler, parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsressort, will sich aus der Bundespolitik zurückziehen. Der Sozialdemokrat aus Landau sitzt seit 2013 im Bundestag – zur Überraschung seiner Parteifreunde kündigte er jetzt an, dass er bei der nächsten Bundestagswahl im Herbst 2025 nicht mehr kandidieren werde, wie der „Spiegel“ berichtet. Er wolle sich beruflich neu orientieren, hieß es.

Hitschler hatte sich von Anfang an im Bundestag als Verteidigungsexperte profiliert. Er war Sprecher der rheinland-pfälzischen Landesgruppe, gehörte jahrelang dem Verteidigungsausschuss im Bundestag an und war außerdem zwischen 2018 und 2020 Beauftragter der Bundespartei für die Bundeswehr.

2021 ernannte die damalige Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) Hitschler zum Parlamentarischen Staatssekretär im Wehrressort. Neben ihm wurde seine Parteifreundin Siemtje Möller Staatssekretärin. Beide blieben nach der Amtsübernahme von Boris Pistorius im Amt und vertreten den Minister regelmäßig im Kabinett oder bei Terminen, wenn dieser verhindert ist.


Foto: Thomas Hitschler (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Aqua erhält drei MICHELIN-Sterne

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Aqua erhält drei MICHELIN-Sterne Bild Sven Elverfeld © Kirchgasser Photography

Das renommierte Restaurant Aqua im The Ritz-Carlton, Wolfsburg in der Autostadt, ein Symbol für kulinarische Exzellenz und gastronomische Raffinesse, hat seine drei Michelin-Sterne bei der prestigeträchtigen Gala des MICHELIN Guide 2024 verteidigt.

Mit einer unermüdlichen Hingabe zur Perfektion und einem unvergleichlichen Engagement für die höchsten Standards in der Kochkunst haben Sven Elverfeld und sein talentiertes Team erneut die Herzen und Gaumen der Kritiker erobert. Somit zählt das Aqua, gemeinsam mit nur zehn weiteren Restaurants in ganz Deutschland, weiterhin zur absoluten kulinarischen Spitzenklasse.

Edith Gerhardt, Mitglied der Geschäftsführung der Autostadt: „Es ist beeindruckend, mit welcher Konstanz Sven Elverfeld mit seinem Team seit vielen Jahren im Restaurant ‚Aqua’ Kulinarik auf höchstem Niveau bietet. Und nicht nur das: Immer wieder hat er Talente in seiner Küche ausgebildet, die inzwischen selbst zu Sterneköchen avanciert sind.“

„16 Jahre drei Sterne – das ist ein unglaubliches Gefühl. Ohne mein großartiges Team und die Kontinuität in unserer Qualität wäre dieser Meilenstein nicht zu erreichen gewesen. Ich danke jedem Einzelnen von ganzem Herzen“, sagte Sven Elverfeld. „Es ist eine Ehre, unsere drei Michelin-Sterne zu behalten und diese Anerkennung für die harte Arbeit und Hingabe unseres Teams zu bekommen. Wir sind unseren treuen Gästen dankbar, die uns stets inspirieren und unterstützen.“

Christian Fomm, General Manager des The Ritz-Carlton, Wolfsburg sagt: „Die erneute Anerkennung mit den drei Michelin-Sterne bestätigt das unermüdliche Engagement für kulinarische Exzellenz. Sie ist das Ergebnis der harten Arbeit und der grenzenlosen Leidenschaft unseres gesamten Teams.“

Das Aqua hat ein überaus talentiertes und erfolgreiches Team: Neben der Gastgeberin Stefanie Weidner und der zur Sommelière des Jahres ausgezeichneten Anna-Helene Herpers hat Sven Elverfeld mit Sous Chef Marvin Böhm den deutschen Bocuse d’Or Germany Gewinner an Bord. Patissière Hella Eggers und Junior Sous Chefin Simone Kubitzek, Siegerin der „Junge Wilde“ im vergangenen Jahr, können ebenfalls mit zahlreichen Auszeichnungen und Preisen aufwarten.

Seit seinen Anfängen hat sich das Restaurant Aqua als Vorreiter der feinen Küche etabliert und bietet seinen Gästen stets eine unvergessliche kulinarische Reise. Durch die raffinierte Kombination von erstklassigen Zutaten, innovativen Techniken und einer Leidenschaft für das Kochen auf höchstem Niveau hat das Restaurant seine Position als führende Adresse in der internationalen Gourmetszene gefestigt.

Das Restaurant bleibt weiterhin bestrebt, seine Gäste mit unvergesslichen kulinarischen Erlebnissen zu verwöhnen und seine Position als ein führendes Ziel für Feinschmecker weltweit zu festigen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Bild Sven Elverfeld © Kirchgasser Photography

Quelle Marriott Hotel Holding GmbH

Porsche Showroom setzt auf Slow Retail

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Porsche Showroom

Am Ammersee bei München ticken die Uhren aus unternehmerischer Sicht anders: Als langjähriger Experte betreibt Gründer und Branchenkenner Michael Schnabl dort einen der exklusivsten Porsche-Showrooms. Und beschreitet damit einen unternehmerischen Pioniersweg, denn: Michael Schnabl ist kein Händler. Schnelles Verkaufen oder das Umsetzen hoher Stückzahlen, endet irgendwann in einer Sackgasse”, sagt er.

„Die Zeit ist reif, hier umzudenken und einen Gang zurückzuschalten“.

Das Konzept, das er mit Motorlegenden verfolgt, basiert daher ganz bewusst auf dem “Slow Retail” Prinzip. „Besonders beruflich aktive und erfolgreiche Menschen erleben den ganzen Tag über enormen Zeit- und Erfolgsdruck. Zahlen steigern, schneller und mehr umsetzen – unsere Wirtschaftswelt und unsere Gesellschaft bewegen sich in einem rasanten Tempo. Es gibt immer mehr das Bedürfnis nach Entschleunigung.

Der Wunsch sich einen Traum aus der Kindheit zu erfüllen, anzukommen bei sich oder einem Gefühl der Zugehörigkeit unter Gleichgesinnten wird wichtiger als das ständige “Höher, Weiter, Mehr“, sagt er.

Nach dem Motto: “Porsche kaufen mit gutem Gefühl”, schlägt Schnabl mit seinem Porsche-Showroom seit 2018 daher bewusst einen ganz anderen Weg ein. Wer sich für eines seiner Sammlerfahrzeuge interessiert, kommt zu ihm, weil er sich informieren und beraten lassen möchte. Statt bei einem verkaufsorientierten Händler zu kaufen, geht es seinem Klientel um den Ausgleich zum Alltag. Man möchte sich etwas gönnen. Und genau das findet man in seinem entschleunigtem Unternehmensmodell: Ein Austausch auf Augenhöhe.

Für Schnabl bedeutet die Gründung von Motorlegenden damit auch eine 180 Gradwende. Denn in seinem vorherigen Berufsleben war er 20 Jahre Miteigentümer eines mittelständischen Familienunternehmens in der Modebranche. Sein Alltag drehte sich um “Fast Fashion” nach dem Vorbild der vertikalen Modeketten und um den Absatz großer Stückzahlen. “Dies führte irgendwann vermehrt zu einem Absatzdruck um jeden Preis. Nachhaltigkeit und der Sinn für das eigentliche Produkt und den Konsumenten, waren zweitrangig.”

Die Erkenntnisse, die er daraus gewonnen hat, setzt er in seinem Loft aus Beton, das geschmückt wird mit Fotokunst und Exponaten, bewusst in ein ganz anderes Geschäftsmodell um. Es gibt hier keine klassischen Kunden oder Abnehmer mehr, sondern hier treffen sich Gleichgesinnte und Enthusiasten der Marke, die die Faszination klassischer und seltener Porsche verbindet.

Wer zu ihm kommt, wird mit keinerlei Verkaufserwartung begrüßt. Schnabl berät und steht mit seinem umfassenden Porsche-Fachwissen bei einem guten Kaffee zur Seite. Und genau darin beruht sein Erfolg. Mehr als 200 seltener Fahrzeuge hat er so bereits weltweit an Liebhaber in der ganzen Welt geliefert.

Die Kunst liegt im Gespür für Langsamkeit und für Perfektion.

Denn auch bei der Auswahl der Porsche, die im Motorlegenden-Showroom zu bestaunen sind, setzt Schnabl auf Klasse statt Masse. Wer zu ihm kommt, findet eine sorgfältige und überschaubare Auswahl an echten Sammlerstücken – sie haben trotz ihres Alters von oft über 30 Jahren noch ein Original-Scheckheft, die Vorbesitzer lassen sich alle nachvollziehen, oftmals es gibt es sogar noch die Original-Auslieferrechnung. “Das oberste Ziel ist Transparenz in der Historie und ein Zustand, der so nah wie möglich an der Auslieferung ist. Daher suche ich ausschließlich Exemplare, die bis ins Detail noch im Originalzustand erhalten sind.”

Diese seltenen Fundstücke ausfindig zu machen, ist jedoch die schwierigste und die größte Herausforderung. Der Markt ist unübersichtlich und es benötigt einen vertrauensvollen Partner mit viel Fachkenntnis. Die meisten Fahrzeuge werden von Händlern und Privatkunden auf einer Vielzahl an Plattformen angeboten, bei denen es meist keine Möglichkeit gibt, den tatsächlichen Zustand nachzuvollziehen. „Unfallfahrzeuge, gefälschte Tachostände und schlecht gewartete Fahrzeuge, sind oft auch auf den zweiten Blick nicht erkennbar und benötigen Erfahrung. Auch Reimporte sind oft nicht vergleichbar mit Fahrzeugen aus deutscher Auslieferung“, weiß Schnabl. Daher entscheidet nur er selbst welcher Wagen das Prädikat “Ausnamefahrzeug” erhält und sich als zukünftige Legende eignet.

Seine Kunden – darunter auch ehemalige Porsche-Vorstände, international bekannte Rennfahrer und Unternehmer – wissen seine Expertise um die feine Selektion zu schätzen.

Sie alle verbindet die Leidenschaft für die zeitlose Perfektion und Zuverlässigkeit, die einen Porsche ausmacht in Kombination mit einer bedachten Investition in ein Sammlerstück. „Manche Kunden hatten Tränen in den Augen, als sie ihr Auto bei mir zum Verkauf abgegeben haben“, sagt Schnabl. „Ein Steuerberater hat seinen Porsche 911 Targa aus 1984 mit nur 17.000 km so gut wie nie gefahren, sondern saß nur Stunden lang in seiner Garage darin. Der Wagen hatte so zwar kaum Kilometer auf dem Tacho, dafür aber einen etwas stärker beanspruchten Fahrersitz”, schmunzelt Schnabl. Die Sammlung eines Ingenieurs umfasste Porschemodelle aus allen Epochen, weil ihn das Detailwissen und die Entwicklung fasziniert hat und er dies selbst so erfahren wollte. Solche Geschichten, Emotionen und Hintergründe sind im klassischen Autohaus gar nicht möglich”, sagt er.

“Um möglichst vielen Menschen den Zugang und den Spaß für Ihr Hobby mit einer sinnvollen Investition in einen Porsche zu ermöglichen, liegt es mir langfristig daran die Kultur und das Erbe der luftgekühlten Porsche Ära fortzuführen.”

Schnabl und sein Unternehmen, sind ein Beispiel dafür, wie man mit konsequenter Ausrichtung auf Qualität und Nachhaltigkeit für Konsumenten wie Unternehmer nachhaltig wirtschaften kann und damit eine Rendite erzielt, ohne seine Grundwerte zu vernachlässigen.

Bildquelle: Yorck Dertinger

Quelle Rosenheim Rocks

Studie: E-Autos kosten Fiskus bis 2030 fast 50 Milliarden Euro

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E-Auto-Ladestation (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Umstieg auf Elektroautos könnte den Bund bis 2030 fast 50 Milliarden Euro an Steuergeldern kosten – trotz Streichung der Elektroautoprämie. Das hat die Unternehmensberatung EY in einer Studie berechnet, über die der „Spiegel“ berichtet.

Der Großteil davon, rund 36 Milliarden Euro, könnte dem Fiskus demnach verloren gehen, weil die erwarteten Steuermindereinnahmen bei der Mineralölsteuer nicht annähernd durch Mehreinnahmen bei der Stromsteuer kompensiert werden können. Zusätzlich fördert der Bund Dienstwagen mit Elektromotor. Zwei Drittel der Elektroautos in Deutschland werden auf Gewerbetreibende zugelassen. Auch das führt zu Mindereinnahmen. Dem Bund könnten durch die verringerten Einkommensteuereinnahmen zwischen 2024 und 2030 rund 11,8 Milliarden Euro entgehen, schätzt EY.

Die Berater gehen in ihrem Szenario davon aus, dass bis 2030 rund 13,2 Millionen rein batteriebetriebene Autos und Plug-in-Hybride auf deutschen Straßen fahren werden. Derzeit sind es 2,3 Millionen. „Knapp zwei Prozent der Steuereinnahmen der Bundesrepublik wurden bislang an der Tankstelle generiert“, sagte Constantin Gall, Managing Partner bei EY. Zwar sei die Förderung der Elektromobilität aus Klimaschutzgründen sinnvoll. „Die Folgen bei den Steuereinnahmen werden allerdings schmerzhaft sein.“


Foto: E-Auto-Ladestation (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Schwerer Busunfall auf A 9 in Sachsen – offenbar mehrere Tote

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Rettungsdienst (Archiv), via dts NachrichtenagenturLeipzig (dts Nachrichtenagentur) – Auf der Autobahn 9 bei Leipzig sind am Mittwoch offenbar mehrere Personen bei einem Busunfall ums Leben gekommen. Der Fernbus sei am Morgen gegen 9:45 Uhr aus noch unbekannter Ursache zwischen Wiedemar und dem Schkeuditzer Kreuz rechts von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt, berichten mehrere Medien übereinstimmend.

Die Polizei bestätigte, dass sich zahlreiche Rettungskräfte vor Ort um Verletzte kümmerten, zu möglichen Todesopfern wurden zunächst keine Angaben gemacht. Die Behörden teilten zudem mit, dass es sich um einen schweren Verkehrsunfall handele, bei dem „auch ein Reisebus“ beteiligt sei. Wie viele weitere Fahrzeuge involviert waren, blieb vorerst unklar.

Die „Leipziger Volkszeitung“ berichtet unterdessen unter Berufung auf „Rettungskreise“, dass es fünf Todesopfer unter den betroffenen Reisenden geben soll. Die Kliniken im Raum Leipzig bereiteten sich demnach zudem auf bis zu 50 Verletzte und zehn Schwerverletzte vor.


Foto: Rettungsdienst (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wagenknecht pocht auf Corona-Untersuchungsausschuss

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Hinweis auf Abstandsgebot auf Spielplatz während der Corona-Pandemie (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – BSW-Chefin Sahra Wagenknecht pocht auf die Einrichtung eines Corona-Untersuchungsausschusses. „Die Wunden in der Gesellschaft werden nur dann heilen können, wenn die Verantwortlichen Rede und Antwort stehen und sich an der Aufklärung aktiv beteiligen müssen“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben).

„Die Deutschen haben ein Recht auf eine Corona-Untersuchung.“ Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), der Virologe Christian Drosten, der ehemalige Vorsitzende des Robert-Koch-Instituts Lothar Wieler und andere sollten die Gelegenheit in einem Untersuchungsausschuss nutzen, die Bürger „für die Fehler der Corona-Politik um Entschuldigung zu bitten“.

Eine Enquete-Kommission, wie die FDP sie fordere, wäre nicht mehr als eine parlamentarische Selbsthilfegruppe, sagte Wagenknecht. „Aufarbeitung ohne eine detaillierte Befragung der verantwortlichen Personen würde die Bevölkerung verschaukeln.“


Foto: Hinweis auf Abstandsgebot auf Spielplatz während der Corona-Pandemie (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wissing zweifelt an Reform des Streikrechts

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Streik (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) zeigt sich skeptisch in der Debatte über eine Reform des Streikrechts nach der harten und langen Tarifauseinandersetzung bei der Bahn. Man müsse sich das genau anschauen, die verfassungsmäßigen Grenzen seien eng gezogen, sagte er am Mittwoch den Sendern RTL und ntv.

„Einfacher wird es nicht, wenn man es politisch löst. Deswegen ist es gut, dass wir Tarifautonomie haben.“ Am Ende müsse das Ergebnis von allen getragen werden. Es müsse „befrieden“. Wissing mahnte aber auch mehr Verantwortungsbewusstsein beim Nutzen des Streikrechts an: „Was mir missfallen hat in dieser Tarifauseinandersetzung, ist, dass Streiks durchgeführt worden sind, man nicht aber parallel bereit war, überhaupt zu sprechen.“ Das sei „schwierig“ und habe viele verärgert.

„Aber jetzt Schwamm drüber. Schauen wir in die Zukunft“, so Wissing. Jetzt gelte es, „die Schiene“ zu einem zuverlässigen und pünktlichen Angebot zu machen.


Foto: Streik (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Studie: Deutschland hat enormes Potenzial beim Rohstoff-Recycling

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Container für Schrott und Abfall (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschlands Abhängigkeit von Rohstoffimporten ließe sich durch mehr Recycling offenbar signifikant senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Ifeu-Instituts im Auftrag der Nichtregierungsorganisation Powershift, über die der „Spiegel“ berichtet. Im Zentrum der Untersuchung stehen die Metalle Kupfer, Aluminium, Eisen und Stahl sowie Nickel. 94 Prozent des „gesamten metallischen Rohstoffkonsums“ in Deutschland entfalle auf diese Basismetalle, so die Autoren.

Bislang gilt Rohstoffrecycling häufig als zu aufwendig und zu teuer. Durch Pandemien oder Naturkatastrophen infolge des Klimawandels sei aber künftig immer wieder mit Lieferunterbrechungen aus rohstoffreichen Ländern zu rechnen. Zudem erfordere der Klimawandel, dass bis zum Jahr 2030 „Peak Mining“ erreicht werde, also der Höhepunkt des treibhausgasintensiven Abbaus primärer Rohstoffe. Anders seien die weltweiten Klimaziele nicht zu erreichen. Die Wiederverwendung von Rohstoffen werde dadurch zunehmend wichtig.

Deutschlands Potenzial ist laut der Studie enorm, kann jedoch nur genutzt werden, wenn ein Ausbau des Recyclingsektors erfolgt. Der Recyclinganteil von Eisen etwa ließe sich demnach bis 2050 mehr als verdoppeln. Wurde 2010 rund ein Drittel des hierzulande verwendeten Eisens aus sogenannten Sekundärrohstoffen gewonnen, könnten es in einigen Jahren schon 75 Prozent sein. Bei Aluminium ließe sich die Quote von 54 Prozent im Jahr 2010 auf 67 Prozent bis 2050 steigern, bei Kupfer immerhin noch von 56 auf 59 Prozent.


Foto: Container für Schrott und Abfall (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Bahn erhält erste Gebote für Speditionstochter Schenker

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Lkw von DB Schenker (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Verkaufsprozess um die Bahn-Tochter DB Schenker haben einem Medienbericht zufolge gleich mehrere Interessenten erste Angebote abgegeben. Die Frist für die sogenannten „indikativen Angebote“ endete am Dienstag: Wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf „Investorenkreise“ schreibt, ist von sieben bis zehn Unternehmen die Rede, die von mehr als 20 grundsätzlichen Interessenten übrig geblieben sind.

In der Gruppe der ernsthaften Bieter sollen demnach sowohl Logistikkonzerne als auch Finanzinvestoren sein. Sie wollen nun Einblick in die Bücher erhalten und haben dazu eine erste, nicht bindende Preisvorstellung an die Deutsche Bahn übermittelt. Eine Sprecherin der Deutschen Bahn wollte das laufende Verfahren laut Zeitung nicht kommentieren.

Der gesamte Verkaufsprozess zieht sich jedoch offenbar unerwartet in die Länge. Aufsichtsratskreise berichten, eine Shortlist aus diesen Bietern soll erst in der Aufsichtsratssitzung im September vorgestellt werden. Bislang war dieser Schritt spätestens im April erwartet worden.


Foto: Lkw von DB Schenker (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Marktforscher: Konsumklima erholt sich nur in Trippelschritten

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Junges Pärchen mit Einkaufstaschen (Archiv), via dts NachrichtenagenturNürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Der Marktforscher Rolf Bürkl geht davon aus, dass psychologische Faktoren die Verbraucher aktuell mehr beeinflussen als die harten Fakten.

„Von den harten Fakten her sind die Bedingungen für eine gute Konsumkonjunktur eigentlich gegeben“, sagte Bürkl der „Mediengruppe Bayern“. Allerdings verhindere die Stimmung, also psychologische Faktoren, dass sich die harten Fakten bei der Konsumstimmung durchsetzen könnten. Positiv hebt er reale Einkommenszuwächse der Haushalte nach ansehnlichen Lohnzuwächsen und die rückläufige Inflation hervor. Auch der Arbeitsmarkt sei stabil. Dennoch „erholt sich das Konsumklima nur in Trippelschritten“.

Doch die aktuellen Krisen, wie der Ukraine-Krieg oder der Konflikt in Nahost, drückten auf die Stimmung der Verbraucher. „Eine solche Situation trägt nicht dazu bei, dass die Konsumenten die benötigte Planungssicherheit erhalten.“ Bei der Verunsicherung der Menschen spiele auch die Regierungspolitik eine Rolle. „Von der Politik werden derzeit kaum konkrete mittel- oder gar langfristige Wege aufgezeigt, wie es gelingen soll, Deutschland wieder auf Kurs zu bringen. Die Folge ist, dass das Gros der Verbraucher die Zukunft voller Unsicherheit sieht – und sich entsprechend beim Konsumieren zurückhält.“

Der Verbraucherstimmung „würde es helfen, wenn die Regierung mehr mit einer Stimme sprechen und eine klare Richtung vorgeben würde, wie es in den nächsten Monaten und Jahren weitergehen soll“, glaubt Bürkl. Derzeit sei es für die Verbraucher schwer zu durchschauen, wohin die Reise geht. Auch „würde eine Entspannung bei den geopolitischen Krisen die Stimmung der Verbraucher verbessern – und das vermutlich abrupt“.


Foto: Junges Pärchen mit Einkaufstaschen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts