Start Blog Seite 1511

AfD-Spitze fordert Stellungnahme von Bystron zu Bestechungsvorwürfen

0

Petr Bystron (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die AfD-Spitze hat ihren Bundestagsabgeordneten und Europawahl-Kandidaten Petr Bystron angesichts von Bestechungsvorwürfen zur Aufklärung gemahnt.

Die Parteivorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla forderten Bystron am Mittwoch in einem Brief auf, bis zum Donnerstag um 14 Uhr schriftlich Stellung zu beziehen, „um sämtliche Vorwürfe zweifelsfrei ausräumen und von Seiten des Bundesvorstands unserer Partei entsprechend reagieren zu können“, berichtet das Nachrichtenportal T-Online.

Am Montag ist außerdem ein Gespräch zwischen der AfD-Spitze und Bystron geplant, wie ein Sprecher von AfD-Chefin Alice Weidel dem Nachrichtenportal sagte. Die Korruptionsvorwürfe sollen demnach am Montag Thema in der Sitzung des AfD-Bundesvorstands sowie des Fraktionsvorstands sein.


Foto: Petr Bystron (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Baerbock drängt auf stärkeren "europäischen Pfeiler" in Nato

0

Annalena Baerbock (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) drängt darauf, die europäische Beteiligung in der Nato auszubauen. Es sei zentral, dass man das 75-jährige Jubiläum des Verteidigungsbündnisses nicht nur feiere, „sondern dass wir in unsere eigene Sicherheit zum Schutz unserer Freiheit und Demokratie investieren“, sagte die Grünen-Politikerin am Mittwoch vor einem Treffen mit ihren Nato-Amtskollegen in Brüssel.

„Das bedeutet für uns erstens als Europäer, dass wir den europäischen Pfeiler innerhalb dieses transatlantischen Bündnisses stärken“, so Baerbock. Deutschland stelle dafür in diesem Jahr 2,1 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts bereit. Mit der Brigade in Litauen untermauere man, dass Deutschland für die Sicherheit der osteuropäischen Nachbarn einstehe. „Denn gerade sie sind in diesen Zeiten darauf angewiesen, dass das Versprechen der Nato `Einer für alle und alle für Einen` gilt.“

„Zweitens ist es zentral, dass wir in unsere eigenen Rüstungsfähigkeiten, unsere eigenen Verteidigungsfähigkeiten investieren“, fügte die Ministerin hinzu. Das gelte gerade für neue Technologien. Und drittens müsse man auch die Ukraine weiter mit allem, was man habe, unterstützen. „Denn auch sie sichert unsere Freiheit, unsere Demokratie und unseren Frieden“, so Baerbock. Nötig sei „Verlässlichkeit“ in der Finanzierung der Ukraine-Unterstützung.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte zuletzt vorgeschlagen, einen auf fünf Jahre angelegten Fonds in Höhe von 100 Milliarden Euro zur Unterstützung der Ukraine auf den Weg zu bringen.


Foto: Annalena Baerbock (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

a2zebra schließt Finanzierungsrunde ab

0
a2zebra

Tonies-Manager unter den Investoren: Anbieter von KI-Lernspielzeug schließt Finanzierungsrunde ab

Das Berliner EdTech-Startup a2zebra gibt den Abschluss einer neuen Finanzierungsrunde bekannt. Investoren sind u. a. die Tonies-Gründer Patric Faßbender und Marcus Stahl, die Tonies-Manager Sebastian Heide-Meyer zu Erpen, Dr. Christian Sprinkmeyer und Kai Naujoks. Auch erfolgreiche KI Gründer wie Roland Fassauer und die Investorengruppe SB21 rund um Robert Maier investieren. Die Mittel werden für den Markteintritt des Produktes TukToro, die Entwicklung der KI-Plattform und das weitere Unternehmenswachstum verwendet. Die nächste Finanzierungsrunde im siebenstelligen Bereich zum weiteren Ausbau der Produktion und des Vertriebs ist bereits in Planung.

KI unterstützt Mathe-Lernerfolge

Mit TukToro lernen Kinder ab vier Jahren auf unterhaltsame Weise und spielerisch Mathematik. Zusätzlich werden grundlegende Medienkompetenzen vermittelt. Die Spielfigur lässt sich mühelos mit Smartphones oder Tablets verbinden. In der dazugehörigen App (iOS, Android) können Kinder aus verschiedenen Rechenspielen wählen, die speziell auf das Vor- und Grundschulalter zugeschnitten sind. Das Kind schüttelt die Figur, die Würfel enthält. Die Würfelergebnisse werden durch Sensoren erkannt und in das ausgewählte Spiel auf dem Endgerät eingebunden. Auch KI-gesteuerte Lerngeschichten kommen zum Einsatz. TukToro ist mit LEDs ausgestattet, um Kindern direktes Feedback zu ermöglichen. Die KI schlägt je nach Lernverhalten und -geschwindigkeit Schwierigkeitsstufen und Spiele vor.

Sebastian Heide-Meyer zu Erpen, CTO bei Tonies und Berater sowie Investor bei TukToro:

„Bei Tonies haben wir begonnen, das Potenzial von KI-Storytelling zu erforschen, um die Vorstellungskraft der Kinder zu fördern. Unser Ziel ist es, Kindern einen verantwortungsvollen und kindgerechten Zugang zur Technologie zu ermöglichen. Diese Mission teilen wir mit a2zebra, und ich freue mich darauf, das Team mit meinem Wissen zu unterstützen.“

Das KI-Lernspielzeug TukToro ist das erste Produkt der a2zebra GmbH. Es hilft Kindern spielerisch, ein Verständnis für Zahlen und Mengen auszubilden. Dabei verbindet TukToro digitale und haptische Spielerfahrung. Die Produktion der ersten 5.000 TukToros ist angelaufen.

Die TukToro-App befindet sich in stetiger Weiterentwicklung und wird ausgiebig erprobt in Berliner Grundschulen, in Kinderzimmern und bei Lerninstituten, wie dem Zentrum für Therapie der Rechenschwäche in Pankow. Eltern und Pädagogen können bald in der App Analysefunktionen abrufen, die den Lernprozess aufzeigen und weitere Schritte empfehlen.

„Durch die Kombination aus haptischen Erfahrungen mit der TukToro-Figur und den digitalen Interaktionen am Endgerät werden verschiedene Sinne der Kinder angesprochen und der Lernfortschritt sowie die Lernmotivation erhöht“, erklärt Elisha Benner, Mitgründer und CEO von TukToro. „Genauso wichtig ist es uns, Kindern individuelles und direktes Feedback zu geben. Ein wesentlicher Unterschied zu den in Schulen üblichen Lehrmethoden“, sagt Elisha Benner.

Bild Das Team von Tuktoro Quelle: a2zebra GmbH

Quelle Art-Kon-Tor Media GmbH

KI in der wissenschaftlichen Forschungsleitung

0
ki

Neue Forschungsergebnisse der ESMT Berlin zeigen, wie KI menschliche Teilnehmende in groß angelegten Forschungsprojekten managen kann, nämlich indem sie Funktionen wie das Verteilen von Aufgaben, die Koordination und die Motivation der Teilnehmenden übernimmt.

Maximilian Köhler, Doktorand an der ESMT, und Henry Sauermann, Professor für Strategy an der ESMT, erforschen die Rolle der KI nicht als “Arbeiter”, der spezifische Forschungsaufgaben wie Datensammlung und -analyse ausführt, sondern als “Manager” von menschlichen Arbeitenden, die solche Aufgaben ausführen. Algorithmisches Management (AM) deutet auf eine signifikante Verschiebung in der Art und Weise hin, wie Forschungsprojekte durchgeführt werden und ermöglicht, dass Projekte in größerem Umfang und mit höherer Effizienz geleitet werden können.

Die Komplexität und der Umfang wissenschaftlicher Forschung nehmen stetig zu. Die Studie illustriert, dass KI dabei menschliche Führungskräfte nicht nur replizieren, sondern potenziell auch übertreffen kann, indem sie ihre unmittelbaren, umfassenden sowie interaktiven Fähigkeiten nutzt. Koehler und Sauermann untersuchen algorithmisches Management in den Crowd und Citizen Sciences und diskutieren Beispiele dafür, wie KI fünf wichtige Management-Funktionen effektiv übernimmt: Aufgabenteilung und -zuteilung, Steuerung, Koordination, Motivation und Lernunterstützung.

Die Forscher untersuchten Projekte anhand von Online-Dokumenten, befragten Organisatoren, KI-Entwickler und Projektteilnehmende und nahmen an einigen Projekten selbst als Teilnehmer teil. Diese Methoden ermöglichten den beiden Forschern, Projekte zu identifizieren, die algorithmisches Management einsetzen, und darüber hinaus zu verstehen, wie die KI Management-Funktionen übernimmt, um anhand der Informationen zu untersuchen, wann AM effektiver sein könnte.

Die wachsende Anzahl von Anwendungsfällen deutet darauf hin, dass die Einführung von AM ein entscheidender Faktor zur Verbesserung der Forschungsproduktivität sein könnte. „Die Fähigkeiten von künstlicher Intelligenz haben einen Punkt erreicht, an dem KI den Umfang und die Effizienz wissenschaftlicher Forschung durch das Managen komplexer, groß angelegter Projekte signifikant verbessern kann“, so Köhler.

In einem quantitativen Vergleich mit einer breiteren Auswahl von Projekten zeigt die Studie auch, dass AM-fähige Projekte oft größer sind als Projekte, die AM nicht nutzen, und sie mit Plattformen in Verbindung stehen, die Zugang zu gemeinsam genutzten KI-Tools bieten. Dies deutet darauf hin, dass AM diesen Projekten ermöglichen könnte, zu skalieren, aber auch technische Infrastrukturen erfordert, die eigenständige Projekte möglicherweise schwer entwickeln können. Diese Muster weisen auf sich verändernde Quellen des Wettbewerbsvorteils in der Forschung hin und könnten wichtige Implikationen für Forschungsförderer, digitale Forschungsplattformen und größere Forschungsorganisationen wie Universitäten oder unternehmensinterne Forschungs- und Entwicklungslabore haben.

Obwohl KI wichtige Management-Funktionen übernehmen kann, bedeutet dies jedoch nicht, dass Hauptuntersuchungsleitende oder menschliche Manager überflüssig werden. Sauermann merkt dazu an: „Wenn KI einige der algorithmischeren und alltäglichen Management-Funktionen übernehmen kann, könnten menschliche Führungskräfte ihre Aufmerksamkeit auf strategischere und sozialere Aufgaben verlagern, wie die Identifizierung von Forschungszielen mit hohem Wert, die Beschaffung von Finanzmitteln oder den Aufbau einer effektiven Organisationskultur.“

Für weitere Informationen zu dieser Studie kontaktieren Sie bitte Maximilian Köhler. Die Studie “Algorythmic Management in Scientific Research” erschien in Research Policy und kann hier eingesehen werden.

Bild Titelbild/ Bildquelle: Bild von enio für pixabay

Quelle ESMT Berlin

NICAMA x Voelkel Haferdrink-Seife

0
NICAMA x Voelkel Haferdrink-Seife

NICAMA x Voelkel Haferdrink-Seife. Die Haferdrink-Seife von Voelkel x NICAMA bietet eine Vielzahl von Vorteilen für die Haut.

Die Bio-Traditionsmosterei Voelkel und das Naturkosmetik-Startup NICAMA haben sich zusammengetan, um eine wegweisende Entwicklung auf dem Gebiet der Naturkosmetik vorzustellen. Ihre gemeinsame Kreation, die Haferdrink-Seife, setzt neue Maßstäbe als milde, hautfreundliche und vegane Alternative zur herkömmlichen Schafmilchseife. Durch die Nutzung des glutenfreien Haferdrinks von Voelkel und hochwertiger Bio-Öle entsteht eine Seife, die im schonenden Kaltsiedeverfahren hergestellt wird und die Bedürfnisse der anspruchsvollen Konsumenten perfekt erfüllt.

Die Haferdrink-Seife von Voelkel x NICAMA bietet eine Vielzahl von Vorteilen für die Haut. Mit einem dezenten Duft nach Vanille versorgt sie die Haut mit Feuchtigkeit, wirkt rückfettend und beruhigend. Sie ist speziell für die Pflege von Körper, Händen und Gesicht konzipiert und eignet sich besonders gut für sensible Hauttypen.

Die Seife ist Bio-Naturkosmetik-zertifiziert und palmölfrei. Jedes Stück wird liebevoll von Hand hergestellt, um höchste Qualität sicherzustellen. Darüber hinaus setzt NICAMA auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz, indem sie sich verpflichten, 100 Gramm Plastikmüll aus Küstenregionen für jedes verkaufte Produkt zu sammeln.

Die Vorteile der Voelkel x NICAMA Haferdrink-Seife im Überblick:

Spendet Feuchtigkeit
Besonders geeignet für sensible Haut
Vegane Alternative zur Schafmilchseife
100 % Plastikfrei
COSMOS Organic zertifiziert
Handgemacht in Deutschland

Quelle Apinima GmbH

Dax am Mittag weiter im Plus – Technologiewerte gefragt

0

Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Mittwoch nach einem leicht positiven Start in den Handelstag bis zum Mittag im grünen Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 18.330 Punkten berechnet, 0,3 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

Zuwächse gab es unter anderem bei den Aktien von BMW, Infineon und der Commerzbank. Das Papier von Infineon war zuletzt von einem Analysten hochgestuft worden. Am Ende der Kursliste rangierten MTU, Continental und Sartorius.

„Der Dax stabilisiert sich im weiteren Handelsverlauf über dem Kursniveau von 18.300 Punkten“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Die Investoren fokussieren sich am Mittwoch auf die wenigen deutschen Technologieaktien wie Infineon und SAP.“

Es werde spannend bleiben, ob sich die US-Aktienmärkte ebenfalls auf Stabilisierungskurs begeben würden. Nicht unwesentlich würden die noch anstehenden ADP-Arbeitsmarktdaten und etliche Redebeiträge von US-Notenbankern bei den weiteren Kursgestaltungen werden, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Mittwochnachmittag kaum verändert. Ein Euro kostete 1,0770 US-Dollar (-0,03 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9285 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 89,16 US-Dollar, das waren 24 Cent oder 0,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Kluge Strategien für 2024

0
Strategien für 2024

Kluge Strategien für 2024
3 Tipps, wie Betriebe ihre Abgabenlast minimieren

In puncto Steuern ist Deutschland Spitzenreiter. Wie eine aktuelle Studie des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) zeigt, werden in kaum einem anderen Industrieland Unternehmen so stark vom Fiskus zur Kasse gebeten. 2023 betrug die nominale Steuerbelastung durchschnittlich 29,9 Prozent. Zum Vergleich: In der gesamten EU lag die durchschnittliche Steuerbelastung von Kapitalgesellschaften mit 21,1 Prozent deutlich niedriger. „Angesichts steigender Kosten für Materialien sowie hoher Energie- und Transportpreise gilt es hier möglichst frühzeitig eine langfristige, maßgeschneiderte Steuerstrategie zu entwickeln“, betont Prof. Dr. Christoph Juhn, Professor für Steuerrecht an der FOM Hochschule und geschäftsführender Partner der Kanzlei JUHN Partner. Hier sind drei seiner Tipps für das Steuerjahr 2024.

Der Klassiker: Investitionsabzugsbetrag

„Wer als Unternehmer Steuern sparen möchte, aber aktuell kein Budget hat, um in betriebliche Wirtschaftsgüter zu investieren, kann von der Minderung des Gewinns um einen Investitionsabzugsbetrag profitieren“, verrät der Steuerprofi. Plant ein Unternehmen in den nächsten drei Jahren ins bewegliche Anlagevermögen, beispielsweise in Pkws, Möbel, Smartphones oder Maschinen zu investieren, ist es bereits im Jahr der Planung möglich, 50 Prozent der voraussichtlichen Investitionskosten als Betriebsausgabe geltend zu machen. Voraussetzung hierfür? „Unter anderem darf der Gewinn vor Abzug einerseits höchstens 200.000 Euro betragen und zum anderen muss das Auto, das Handy oder die Maschine im Jahr des Kaufs sowie im Folgejahr zu mindestens 90 Prozent betrieblich genutzt werden“, weiß Prof. Dr. Juhn.

Der No-Brainer: Soll- und Ist-Versteuerung

Normalerweise sind Betriebe dazu verpflichtet, Umsatzsteuer zu zahlen, sobald sie ihre Leistung erbracht haben. Das ist auch als Soll-Versteuerung bekannt. „Unternehmen, die im Jahr 2022 weniger als 600.000 Euro Umsatz gemacht haben, können jedoch auch einen Antrag auf Ist-Versteuerung stellen“, erklärt der Steuerexperte. Das bedeutet, sie müssen die Umsatzsteuer erst dann an den Fiskus abführen, wenn der Kunde tatsächlich bezahlt hat. „Die aktuelle Version des Wachstumschancengesetzes sieht eine Erhöhung der Umsatzgrenze auf 800.000 Euro vor“, ergänzt Prof Dr. Juhn. Entsprechend könnten Betriebe, deren Gesamtumsatz 2023 über 600.000 Euro und unter 800.000 Euro lag, noch eine Chance bekommen, von der umsatzsteuerlichen Ist-Versteuerung zu profitieren. Allerdings muss der Bundesrat hierfür Ende März erst noch grünes Licht geben.

Die Benefits: Inflationsausgleichsprämie

Gutes tun und die Abgabenlast verringern? Mit der Inflationsausgleichsprämie bekommen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Beschäftigten finanziell zu unterstützen und gleichzeitig Steuern zu sparen. „Noch bis zum 31. Dezember 2024 dürfen Betriebe pro Mitarbeitenden bis zu 3.000 Euro steuerfrei zusätzlich zum normalen Gehalt auszahlen“, weiß Prof. Dr. Juhn. Außerdem muss auf dem Lohnzettel oder dem Bankauszug kenntlich gemacht werden, dass es sich bei der Zahlung um eine Inflationsausgleichsprämie handelt. „Grundsätzlich gilt diese Regelung auch für Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH oder UG“, fügt der Experte hinzu. „Damit das Finanzamt eine solche Zahlung an Gesellschafter-Geschäftsführer nicht als verdeckte Gewinnausschüttung wertet, gilt es allerdings einige Punkte zu beachten.“ So muss es triftige betriebliche Gründe geben, die eine solche Auszahlung rechtfertigen. Das Gesellschaftsverhältnis allein genügt hier nicht. Der Steuerprofi empfiehlt, in einem entsprechenden Vermerk in der Lohnabrechnung die Sonderzahlung etwa mit gestiegenen Verbraucherpreisen in Zusammenhang zu bringen. Außerdem sollte zum Nachweis der betrieblichen Veranlassung vertraglich geregelt sein, dass der Gesellschafter-Geschäftsführer alle steuerfreien Leistungen, die gesetzlich für Arbeitnehmende vorgesehen sind, vollständig erhalten kann.

JUHN Partner ist eine Kanzlei mit Standorten in Bonn, Düsseldorf und Köln, die sich besonders auf die Steuerberatung von Kapital- und Personengesellschaften spezialisiert hat. Ihr Ziel: steueroptimierte Gesamtlösungen für Unternehmen, Gesellschafter und Geschäftsführer. Dazu betreut ein interdisziplinäres 60-köpfiges Team rund um Gründer, geschäftsführenden Partner und Professor für Steuerrecht an der FOM Hochschule Prof. Dr. Christoph Juhn Mandanten sowohl bei der Steuergestaltung als auch in der laufenden Beratung. Mit ihrem kaufmännischen und juristischen Wissen prüfen die Experten nicht nur die Steuereffizienz bestehender Unternehmensstrukturen und schaffen bei Bedarf maßgeschneidert optimierte Lösungen, sondern stehen im Rahmen langfristiger Partnerschaften für sämtliche nationalen oder internationalen Steuerfragen zur Verfügung. Dabei begleiten sie Organisationen sowie Anteilseigner etwa bei Umwandlungsvorgängen oder Unternehmensverkäufen, erstellen Jahresabschlüsse und Steuererklärungen oder übernehmen die monatliche Finanz- und Lohnbuchhaltung.

Bild:Prof.Dr.C.Juhn_Bildquelle_©JUHN Partner GmbH

Quelle Borgmeier PR

Effektive Werbestrategie

0
Influencer-Marketing

Durch Influencer-Marketing die richtige Zielgruppe erreichen

Noch vor wenigen Jahren belächelten viele Werbetreibende Influencer als Randerscheinung des Internets. Inzwischen sind Creators jedoch einflussreiche Persönlichkeiten, die durch ihre Authentizität Kaufentscheidungen und Meinungen zahlreicher Menschen prägen. Mit Influencer-Marketing profitieren auch Unternehmen von der charakterstarken Reichweite. Sandra Bock, CEO Famez – Marketing & Management, verrät, worauf es bei der Werbung mit Internet-Persönlichkeiten ankommt.

Als Plattform-Experten kennen Influencer ihre digitale Umgebung und wissen, welche Inhalte gut funktionieren. Während Add-Blocker klassische Werbeanzeigen meist abwehren, schaffen es Creators im besten Fall, die Werbeinhalte in ihre Videos und Bilder zu integrieren und ihre Zuschauer dafür zu begeistern. Gezieltes Influencer-Marketing bietet daher viel Potenzial. Damit die Kampagne gelingt, gilt es einiges zu beachten. Insbesondere in der Vorbereitungsphase lassen sich Fehler vermeiden.

Zielgruppe identifizieren

Jede Plattform gewährt ihren Creators einen detaillierten Blick hinter die Kulissen. Mithilfe von Anwendungen oder Erweiterungen wie dem YouTube Studio oder den Instagram-Insights lässt sich schnell herausfinden, wie sich die Zuschauerschaft eines Kanals oder Accounts zusammensetzt. Für die Kampagnengestaltung stellt sich also zunächst die Frage: Wer ist die Zielgruppe? An wen richtet sich das Produkt oder die beworbene Dienstleistung? Nicht nur die inhaltliche Gestaltung sollte sich dem anpassen, sondern vor allem die Wahl des Werbepartners. Soziale Netzwerke gliedern sich in viele, kleine Communitys. Influencer agieren als Meinungsführer innerhalb der Gruppen und bilden einen festen Bestandteil dieser. Nutzer vertrauen ihnen, ihrer Meinung und ihren Kaufempfehlungen weitaus mehr als klassischer Online-Werbung, weshalb es wichtig ist, den passenden Partner zu finden.

Auf die Größe kommt es (nicht) an

Einer der Vorteile des Influencer-Marketings liegt in ihrer hohen Glaubwürdigkeit und der engen Bindung zu ihren Zuschauern und Fans. Doch bereits für Micro-Influencer, also Creators mit mehr als 10.000 Abonnenten, kann das Antworten auf alle Kommentare und Nachrichten zur Herausforderung werden. Das geht zulasten ihrer Community-Bindung. Mega-Influencer mit einer Reichweite von mehr als 1.000.000 Followern genießen nicht selten den gleichen Status wie Filmstars. Für sie ist es unmöglich, mit all ihren Fans in Kontakt zu stehen. Insbesondere für Nischenthemen lohnt es sich daher, vermehrt auf kleinere Creators mit einer Zuschauerbindung zu setzen und sich nicht nur auf einen Account zu fokussieren. Auch aus finanzieller Perspektive ergibt das Sinn. Denn in der Regel errechnet sich der Preis für eine Kooperation aus der Reichweite des Influencers. Durch Kampagnen auf kleineren Konten verringert sich nicht nur die Streuung des Publikums, sondern lassen sich zudem Kosten senken.

Plattformen kennen

Jedes soziale Netzwerk bietet unterschiedliche Funktionen und Vorteile. Was TikTok, Instagram und Co miteinander verbindet, ist, dass sie sowohl für User als auch für Fans kostenlos sind und Betreiber ihre Einnahmen durch geschaltete Werbung erzielen. Eine Plattform, die es anders macht, ist OnlyFans. Hier kostet das Abonnement bei einem Account eine monatliche Gebühr. Wie hoch diese ausfällt, legt der Creator selber fest. In der Regel variieren die Preise zwischen 5 und 25 US-Dollar. Ein Profil lässt sich also nicht so einfach einsehen wie in anderen sozialen Medien. Doch was bedeutet das für das Influencer-Marketing und wie lässt es sich bei einer Kampagne nutzen? Im Fokus von OnlyFans liegt der enge Austausch mit Fans. Vor allem für Chats und personalisierte Nachrichten zahlen die Abonnenten. Wer es schafft, die eigenen Follower bis hinter die Bezahlschranke zu locken, pflegt eine enge Zuschauerbindung und stellt somit einen attraktiven Werbepartner dar. Bekanntheit erlangte die Plattform zwar vor allem dadurch, dass Erotikdarsteller sie vermehrt für sich nutzten. Heute befinden sich unter den Creators jedoch auch zahlreiche Musiker, Köche oder andere Künstler, die ihren Fans gegen etwas Aufpreis ihre Geheimnisse verraten.

Persönlichkeit nutzen

Influencer sind keine Werbeplakate. Jeder Creator hat einen Charakter, den er oder sie auf dem eigenen Kanal zum Ausdruck bringt. Wirbt dieser nun für ein Produkt, überträgt sich das Image zum Teil auf die Marke – im Positiven wie im Negativen. Vor einer Kooperation sollten Unternehmen daher sicher sein, dass die bereits vorhandenen Inhalte zu ihnen passen und sie sich mit der Persönlichkeit des Influencers identifizieren können. Neben den Zahlen und Statistiken ist es daher besonders wichtig, sich vorher intensiv mit dem Content auseinanderzusetzen und zu wissen, wer sich auf der anderen Seite des Bildschirms befindet.

Autorin:
Sandra Bock ist Social-Media-Expertin, Talentmanagerin und Co-Founder der Famez Media Group, einer Social-Media-Agentur mit Sitz in Berlin. Sie war früher selbst OnlyFans-Talent und gibt ihre Erfahrungen sowie persönliche Tipps aus der Praxis an ihre Klientinnen weiter.

Bild: Sandra_Querformat_(c)Famez Media Group

Quelle Borgmeier PR

Umfrage: Junge Menschen hoffen auf Technologien gegen Klimawandel

0

Junge Leute in einem Park (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Eine Mehrheit der jungen Menschen in Deutschland setzt Hoffnung darin, den Klimawandel mithilfe von Technologien in absehbarer Zeit verlangsamen oder stoppen zu können. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom hervor.

Demnach gehen 57 Prozent der 16- bis 29-Jährigen davon aus, dass in absehbarer Zeit Technologien verfügbar sind, die die Klimaprobleme lösen. In keiner anderen Altersgruppe ist dieser Anteil derart hoch: 47 Prozent sind es bei den 30- bis 49-Jährigen, 37 Prozent bei den 50- bis 64-Jährigen und 30 Prozent bei Menschen über 65 Jahren.

Zudem fordern 78 Prozent der Befragten, es müssten alle zur Verfügung stehenden digitalen Technologien eingesetzt werden, um das Klima und die Umwelt zu schützen. 73 Prozent sind der Meinung, die Folgen des Klimawandels seien ohne Digitalisierung nicht zu bewältigen.

Für die Erhebung wurden 1.005 Personen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.


Foto: Junge Leute in einem Park (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

UNSERE REICHENAU

0
Reichenau: Die sonnige Insel im Bodensee
Drohnenaufnahme der Insel Reichenau im Bodensee

Reichenau: Die sonnige Insel im Bodensee ist ein Sehnsuchtsziel für Reisende. Und Herzenssache für die Menschen, die hier am und mit dem Wasser leben

Mit einem breiten Lächeln im Gesicht fährt Stefanie Wehrle auf ihrem Fahrrad durchs Gewächshaus. Jeden Tag macht sie ordentlich Strecke – mal muss sie auf ihre Äcker fahren, mal zu einem entfernten Gewächshaus, mal nur um die Ecke. Rechts und links von ihr ranken Tomatenpflanzen zum Sonnenlicht. Sobald Wehrle das Rad abstellt und sich den Gemüsereihen nähert, greifen ihre Hände automatisch in die Pflanzen, fühlen Früchte und entfernen Blätter.

Die Reichenauerin ist Gemüsegärtnerin und das gefühlt eigentlich schon immer. Denn der Betrieb gehört seit drei Generationen ihrer Familie, und alle packen mit an. „Klar, als Jugendliche fand ich es nicht so toll, morgens um sechs Uhr aufzustehen, um zu helfen. Die Arbeit meiner Eltern hat mich dennoch geprägt, und ich bin sehr glücklich, den Hof übernommen zu haben“, erzählt sie. „Meine Produkte liefere ich an die Genossenschaft. Aber auf der Insel gibt es auch kleine Stände, an denen man mein Gemüse kaufen kann.“

Als ein Brummen ertönt, leistet die Bewässerungsanlage am Fuß der Pflanzen ein paar Sekunden lang ihren Beitrag. Sie ist Teil eines riesigen Bewässerungssystems, das die Insel schon seit den 1950er-Jahren durchzieht und Gewächshäuser sowie Felder mit Wasser aus dem See versorgt. „Ohne den Bodensee würde es uns Gemüsegärtnern hier nicht so gut gehen“, sagt Wehrle. „Und mir als Mensch auch nicht“, fügt sie hinzu. Denn der See fasziniert sie täglich aufs Neue: „Da, wo andere Urlaub machen, sind wir jeden Tag.“

Welterbe und Naturschutz

Bis zu einer Million Tagesgäste im Jahr zählt die Insel im westlichen Bodensee – und viele von ihnen radeln an Wehrles Gewächshäusern vorbei. Über die grüne, gemüsereiche Insel geht’s zu den drei mittelalterlichen Kirchen, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehören. Zur Werkgalerie Hochwart. Oder zur Abkühlung ins Strandbad. Wer nicht mit dem Schiff zur Reichenau fährt, der kommt über den von einer Allee gesäumten Damm. Um ihn herum und am Festland liegt das Naturschutzgebiet Wollmatinger Ried. Lisa Maier ist dort als Ornithologin beim NABU-Bodenseezentrum für die Erfassung der Vogelwelt zuständig. Wenn sie nicht gerade Gäste durch das 760 Hektar große Schutzgebiet führt, findet man sie oft auf der Aussichtsplattform der Ruine Schopflen.

Dort steht sie konzentriert über ihrem Spektiv – einem Vergrößerungsglas mit nur einem Rohr – und zählt Wasservögel im Ermatinger Becken. Bis zu 10.000 Exemplare halten sich im Sommer in den geschützten Flachwasserzonen auf: dunkle Blesshühner, weiße Höckerschwäne und zwischendrin Stock-, Schnatter- und Kolbenenten. Die junge Frau wirkt sehr geerdet und zufrieden inmitten der Natur. Zu Hause, könnte man sagen. Ein Gefühl, das der Bodensee vielen schenkt. Sie ist für den Job hergekommen – und kann sich nicht vorstellen, von hier wieder wegzugehen.

Ein besonderer Ort

Auch Gästeführer Uwe Anker ist mit der Insel tief verwurzelt. „Ich bin gerne auf Reisen“, erzählt er, „es ist wichtig, Menschen anderer Kulturen kennenzulernen. Aber sobald ich bei der Rückkehr den Bodensee zum ersten Mal sehe, bin ich zu Hause.“ Am liebsten zeigt der gläubige Katholik Gästen die drei Kirchen auf der Insel und ihre wertvollen Schätze. Er erzählt dabei gerne von der Bedeutung des Glaubens für die Reichenau und ihre Menschen. „Ich interessiere mich für Geschichte, ich liebe die Insel und ich rede gerne“, meint er, „alles drei wichtige Voraussetzungen für meinen Job.“

Zu erzählen gibt es viel, denn schon vor 1.300 Jahren wurde hier das erste Benediktinerkloster auf deutschem Boden gebaut. Seit damals sei die Insel ein besonderer, ein spiritueller Ort, sagt Uwe Anker weiter. Deshalb freut er sich nun aufs große Jubiläum. „Das wird bestimmt ein besonderes, ereignisreiches Jahr. Denn wir hier auf der Reichenau, wir feiern auch richtig gerne. Und ich finde es schön, wenn wir Gästen aus aller Welt zeigen dürfen, dass der Glaube bei uns lebt.“

Info-Kasten: Mehr zum westlichen Bodensee und zur Insel Reichenau gibt es unter reichenau-tourismus.de und bodenseewest.eu

Bild Malerisch liegt die Insel Reichenau mit ihren drei Kirchen im Bodensee; Bildnachweis: TMBW / Oliver Raatz- Drohnenaufnahme der Insel Reichenau im Bodensee

Quelle WIR SIND SÜDEN. Tourismus Marketing GmbH