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BDI pocht auf Wachstumsprogramm

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Haus der Deutschen Wirtschaft (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Treffen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit den Spitzenverbänden am Mittwoch drängt der Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI) auf Reformen. „Der Industriestandort Deutschland verliert wichtige Zeit“, sagte BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner dem „Handelsblatt“ am Donnerstag.

„Wir brauchen jetzt ein entschiedenes Wachstumsprogramm: weniger Bürokratie, mehr Investitionen in Energienetze, Brücken und Schienenverbindungen und wettbewerbsfähige Unternehmenssteuern“, so Gönner. Die bisherigen Maßnahmen der Bundesregierung würden „die dringend notwendige Investitionsoffensive nicht auslösen“.

Tatsächlich sind nicht nur die Wachstumsaussichten der deutschen Wirtschaft schwach, sondern vor allem die Schwäche bei den Investitionen droht sich zu verfestigen. Nach neuen Berechnungen des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW), über die die Zeitung berichtet, werden die Investitionen in Deutschland auch Ende 2025 noch 2,9 Prozent geringer sein als zur Zeit vor der Coronakrise 2019. In den USA hingegen werden die Investitionen im gleichen Zeitraum um 10,8 Prozent steigen. Auch für Großbritannien erwarten die IfW-Forscher ein Investitionsplus von 9,2 Prozent, für Japan von 3,5 Prozent.

Scholz war am Mittwoch vom BDI und den weiteren Spitzenverbänden DIHK, BDA und ZDH zu einem Gespräch zusammengekommen. Die Verbände hatten den Kanzler zuvor aufgefordert, gegen die wirtschaftliche Schieflage einzuschreiten. Das Treffen am Mittwoch hatte laut Teilnehmern aber keine Fortschritte im Verhältnis zwischen Kanzler und Verbänden gebracht.


Foto: Haus der Deutschen Wirtschaft (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

SPD-Fraktion kritisiert TV-Duell mit Höcke scharf

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SPD-Logo (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der stellvertretende Vorsitzende der SPD im Bundestag, Dirk Wiese, hat das TV-Duell zwischen Thüringens CDU-Landeschef Mario Voigt und dem AfD-Landesvorsitzenden Björn Höcke scharf kritisiert. „Björn Höcke ist ein Faschist, das muss man immer wieder deutlich sagen, er ist kein Demokrat“, sagte Wiese der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

„Ihm und seiner AfD die Möglichkeit zu geben, sich als realistische Alternative für Thüringen zu präsentieren, ist fatal. Die CDU in Thüringen macht Björn Höcke damit salonfähig. Dabei agiert er gegen die Interessen Deutschlands, er vertritt die Interessen Russlands“, sagte der SPD-Politiker.

„Ich werde mir das Duell nicht ansehen. Höcke ist ein Rechtsextremist und Nazi und wird sicherlich heute Abend versuchen, wie der Wolf im Schafspelz aufzutreten“, so Wiese. „Auf die Vorstellung kann ich verzichten.“


Foto: SPD-Logo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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BLUU Seafood eröffnet in Hamburg neuen Hauptsitz mit erster Pilotanlage für kultivierten Fisch in Europa und bereitet sich auf den Markteintritt vor

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Umzug des Unternehmens von Lübeck nach Hamburg.
Modernste Zell- und Molekularbiologielabore, Prozessentwicklungsräume sowie Testküche für Lebensmittelanwendungen auf rund 2.000 Quadratmetern.

BLUU Seafood, führendes europäisches Food-Biotech in der Herstellung von kultiviertem Fisch, hat heute offiziell die erste Pilotanlage in Europa in Betrieb genommen. Mit dem Umzug von Lübeck an den neuen Standort in der Marzipanfabrik in Hamburg-Altona verlässt das Start-up den Labormaßstab. Das Unternehmen entwickelt und produziert auf rund 2.000 Quadratmetern echte, schmackhafte Fischprodukte – ganz ohne Tierleid und Umweltzerstörung. In den neuen Fermentern mit einer derzeitigen Gesamtkapazität von 65 Litern und einem Ausbaupotenzial auf bis zu 2.000 Liter ist BLUU Seafood in der Lage, Muskel-, Fett- und Bindegewebszellen von Atlantischem Lachs und Regenbogenforelle in deutlich größeren Mengen als bisher zu züchten. Bei optimaler Temperatur sowie der entsprechenden Sauerstoff- und Nährstoffversorgung wachsen und teilen sich die tierischen Zellen genauso, wie sie es im lebenden Fisch auch tun. Die aus der Zellmasse entstehenden Fischprodukte wie beispielsweise Fischstäbchen oder Fischbällchen sind gentechnikfrei und im Gegensatz zu vielen wild gefangenen Fischen frei von Schwermetallen und Mikroplastik. Sie gleichen konventionellen Produkten sowohl in Geschmack und Nährstoffgehalt als auch im Kochverhalten.

Mit der neuen Anlage und der damit einhergehenden Skalierung geht BLUU Seafood den nächsten Schritt in Richtung industrielle Produktion. Dr. Sebastian Rakers, Gründer und Geschäftsführer, erklärt: „Mit den Möglichkeiten an unserem neuen Standort können wir die Entwicklung unserer Produkte weiter vorantreiben und den künftigen Markteintritt mit kultiviertem Fisch intensiv vorbereiten. Damit legen wir den Grundstein für die Belieferung erster Märkte. In Hamburg haben wir ideale Bedingungen, weiter zu wachsen und die Herstellungskosten kontinuierlich zu senken.“ Momentan liegen die Kosten für die Produktion von kultiviertem Fisch zwar noch über dem Durchschnittspreis von Wild- und Zuchtfisch, doch mit wachsenden Kapazitäten wird sich das nach und nach ändern. „Wir werden nur dann einen echten Wandel zu mehr Nachhaltigkeit in unserer Ernährung erreichen, wenn Produkte auf Basis alternativer Proteine in größerer Stückzahl verfügbar und zugleich auch bezahlbar sind. Daran arbeiten wir bei BLUU“, betont Rakers. „Wenn die Skalierungsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen stimmen, werden wir schon in drei Jahren in der Lage sein, kultivierten Fisch zu Preisen des Fischgroßhandels anzubieten. In dieser Entwicklung ist der neue Standort ein wichtiger Baustein.“

Obwohl sich kultivierter Fisch auf der Zellebene nicht von Wildfang oder Zuchtfisch unterscheidet, gilt er als neues Lebensmittel und wird in allen Märkten vor der Zulassung gründlich geprüft. So wird die Nahrungsmittelsicherheit gewährleistet. In Singapur, in den USA und in Israel gibt es bereits erste Zulassungen für kultiviertes Hühnchen, Wachtelfleisch und Rindfleisch. Auch die Zulassungsbedingungen für kultivierten Fisch sind durch die zuständigen Behörden bereits definiert. Aus diesem Grund rechnet BLUU Seafood Anfang 2025 mit einer ersten Zulassung in Singapur. Die USA sowie die Europäische Union sollen folgen.

Bild:Schmackhafte Suppe mit kultivierten Fischbällchen von BLUU Seafood / copyright BLUU GmbH / Foto: Anna Brauns

Quelle:BLUU Seafood

Doozer wird 10 Jahre alt: Digitale Prozesse für die Innenraumsanierung feiern Jubiläum

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Die Doozer Real Estate Systems GmbH bietet eine Softwarelösung für die Wohnungswirtschaft, die die Sanierung leerstehender Wohnungen durch digitale Prozesse deutlich verkürzt. Gleichzeitig nutzen Handwerksbetriebe die Plattform, um Zeit zu sparen. Entscheidend hierfür ist das digitale Prozessmanagement, das die Akquise von Aufträgen und die Bearbeitung erleichtert. Dass dieses Konzept aufgeht, beweisen beeindruckende Zahlen: Über Doozer wurden bislang ein Bauvolumen von etwa 1,1 Milliarden Euro abgewickelt und über 150.000 Aufträge vergeben. Gute Gründe, um im April 2024 auf das zehnjährige Firmenjubiläum anzustoßen.

Die Doozer Real Estate Systems GmbH feiert im April 2024 ihr zehnjähriges Firmenjubiläum. Das Berliner Unternehmen ist 2014 angetreten, um die Sanierungsprozesse rund um leerstehende Wohnungen zu revolutionieren. Gründer Nicholas Neerpasch – selbst Architekt – gab den Startschuss, Sanierungen effizienter, leichter verständlich sowie kostensparender abzubilden und dafür die Möglichkeiten der Digitalisierung zu nutzen. Die Idee einer Softwarelösung für die Wohnungswirtschaft war geboren – und lernte zügig laufen.

„Insbesondere für große Immobilienunternehmen mit Zehntausenden an Wohneinheiten stellen Sanierungen echte Mammutaufgaben dar. Sie bringen einen großen organisatorischen Aufwand mit sich, fordern die Einbindung verschiedener Gewerke und sind mit unzähligen Teilprozessen verknüpft. Die Chancen der Digitalisierung wurden dabei lange ausgeklammert“, erinnert sich Nicholas Neerpasch, Gründer und Geschäftsführer, Doozer Real Estate Systems GmbH. „Deshalb sind wir mit Doozer angetreten, um Abläufe bei der Innenraumsanierung zu standardisieren. Mit unserer Cloud-basierten Software bilden Wohnungsunternehmen anstehende Sanierungsprozesse schnell und einfach ab.“

Die Standardisierung der Prozesse macht Doozer neben den großen auch für kleine und mittlere Wohnungsunternehmen interessant. Über die Plattform können sie eine Vielzahl an Innenraumsanierungen abwickeln – stets mit gleichbleibender Qualität. „Ich erinnere mich noch an die Anfänge, als wir zusammen mit unseren Kunden die ersten Schritte gegangen sind und analoge Sanierungsprozesse in die digitale Welt von Doozer überführt haben. 2018 stand dann der erste Relaunch mit unserer 2.0 Version an. Doozer überzeugte mit noch mehr Schnelligkeit und einer intuitiveren Benutzeroberfläche – Merkmale, die bis heute wesentliche Charakterzüge geblieben sind“, fasst Carsten Petzold, Geschäftsführer, Doozer Real Estate Systems GmbH zusammen.

Bis heute hat Doozer in mehreren Projekten, beispielsweise mit degewo, der LEG Immobilien SE, der Tectareal Property Management GmbH oder der Hilfswerk-Siedlung gezeigt, wo die größten Benefits der Plattform liegen: den reduzierten Leerstandszeiten dank einer signifikant schnelleren Auftragsvergabe. Wie in einem Onlineshop können auch kaufmännische Angestellte die gewünschten Leistungen mit wenigen Mausklicks zusammenstellen und Sanierungen bei verfügbaren Handwerksunternehmen beauftragen.

„Leerstandszeiten von bis zu fünf Monaten sind bei analogem Vorgehen Standard. Mit Doozer kann die Wohnungswirtschaft rund 2 Monate schneller wieder vermieten. Denn Effektivität und Zeitersparnis reduzieren die Durchlaufzeiten der einzelnen Prozessabschnitte“, so Carsten Petzold.

An die bisherigen Erfolge knüpft das Unternehmen direkt an: Aktuell hat das Team Doozer um eine Standard-API (Application Programming Interface) erweitert. Dadurch ist die vollständige Integration von Doozer-Aufträgen beispielsweise in bestehende ERP-Systeme möglich. Diese offene Schnittstelle unterstützt gleichfalls Handwerksbetriebe, um Auftragsabwicklungssysteme anzubinden. Ein zeitintensives Hin- und Herspringen zwischen Lösungen entfällt und Kunden schaffen freie Kapazitäten.

Als Komplettlösung für die Leerraumsanierung hat sich Doozer über die Jahre weiterentwickelt. Mängelmanagement, Nachtragsmanagement oder digitale Leistungsverzeichnisse ergänzen das Spektrum. „Die Wohnungswirtschaft ändert sich stetig. Ein großer Schmerz liegt heute in den gestiegenen Zinsen und hohen Baukosten. Deshalb steht für uns die weitere Reduktion der Leerstandszeiten klar im Fokus. Mit Features rund um Auswertungen und Analysen wie auch Big-Data-Komponenten streben wir künftig eine noch schnellere Neuvermietung an“, resümiert Nicholas Neerpasch.

Bild:Carsten und Nicholas Bildrechte Doozer

Quelle:FUCHSKONZEPT GmbH

Marcel Hutfilz: FIDLOCK Ambassador aus Überzeugung

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Sicherheit und Qualität haben für den Berliner E-Mobilitätsspezialisten oberste Priorität

Vor neun Jahren war Marcel Hutfilz mit der Gründung von Scooterhelden Berlin (www.scooterhelden.de) einer der ersten deutschen Fachhändler, die sich auf Elektrokleinfahrzeuge spezialisiert hatten. Die Geschäftseröffnung war im wahrsten Sinne des Wortes ein Sprung ins kalte Wasser, aber ermöglichte es ihm die neuesten E-Boards, E-Scooter & Co zu testen. In der E-Mobilitätszene ist seine Expertise sehr geschätzt, da er höchsten Wert auf Qualität und Sicherheit legt. Sein YouTube-Kanal hat sich zu einer zentralen Anlaufstelle für E-Mobilitätsfragen entwickelt. Nach dem Test verschiedener Produkte aus dem FIDLOCK Portfolio (www.fidlock.com) dürfen diese bei Marcel Hutfilz auf keiner Tour mehr fehlen. Die patentierten magnet-mechanischen Technologien bieten Befestigungslösungen u. a. für Smartphone, Trinkflaschen und Action-Cams.

E-Mobilität – ein generationsübergreifendes Thema

E-Mobilität bietet nicht nur Fahrspaß, sondern auch die Chance unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Heute benutzen viele Leute E-Scooter, E-Bikes & Co. als Fortbewegungsmittel für ihre täglichen Wege, beispielsweise zur Arbeit, zur Schule oder einfach nur zum Einkaufen. Die E-Mobilität ist kein Trend mehr, sondern die Zukunft der Mobilität in den Innenstädten – davon ist Marcel Hutfilz überzeugt.

Als er 2015 sein erstes Geschäft für Elektrokleinfahrzeuge in Berlin eröffnete, wurde er von Branchenexperten belächelt. Bereits nach zwei Jahren benötigte er größere Geschäftsräume, um potenziellen Kunden ein breiteres Produktportfolio anbieten zu können. Gleichzeitig hat er es sich zur Aufgabe gemacht, die neuesten Entwicklungen zu testen und seine Erkenntnisse und Tipps in Blogbeiträgen und Videos zu teilen. Sein Enthusiasmus für die E-Mobilität und sein Qualitätsanspruch an Technik und Sicherheit sind sehr gefragt. Über 81.000 User haben allein seinen YouTube-Kanal abonniert – Tendenz steigend.

Marcel Hutfilz – Neuheiten gegenüber immer aufgeschlossen

Die Leidenschaft des Berliner E-Mobilitätsexperten schlägt nicht nur für die kleinen wendigen E-Scooter, E-Roller & Co, sondern auch für praktisches Equipment. In einer Welt, die von Eile und Komplexität geprägt ist, gibt es Augenblicke, die auch einen Profi wie Marcel Hutfilz staunen lassen. Genau das ist ihm mit den FIDLOCK Gadgets passiert. Einen Verschluss zu öffnen und zu schließen mag trivial erscheinen, aber für FIDLOCK ist es mehr als das. Das Hannoveraner Unternehmen schafft durch einfache, sichere und intuitive Verschlusstechnologien eine Anziehungskraft, die den Alltag auf eine bemerkenswerte Art und Weise vereinfacht.

Mit den verschiedenen patentierten magnet-mechanischen Technologien bietet FIDLOCK Befestigungslösungen für Smartphone, Trinkflasche und andere Utensilien. Im Rahmen eines Tests hat Marcel Hutfilz einen neuen am Markt erhältlichen E-Scooter mit der VACUUM handlebar base flex und seinem hochwertigen Smartphone ausgestattet. Während der ausgiebigen Testfahrt versorgte ihn sein Smartphone jederzeit mit allen wichtigen Informationen – ohne zu verrutschen oder sich ungewollt zu lösen. Auch der PINCLIP action cam mount hat es ihm angetan. Mit nur einer Hand konnte er während der Fahrt einen Positionswechsel seiner Action-Cam – die auf keiner Testfahrt fehlen darf – vornehmen.

FIDLOCK einfach nur anziehend ….

Ende 2023 stand Marcel Hutfilz vor einer wichtigen Entscheidung – den Fokus vollständig auf seinen Online-Kanal @scooterhelden zu legen. Sein stationäres Ladengeschäft hat er verkauft. Heute bringt er seine persönlichen Ressourcen noch stärker in die Förderung der E-Mobilität ein.

Für wen eignet sich ein Offroad E-Scooter? Unterstützen die innovativen Features von E-Kabinenrollern die Sicherheit? – Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich Marcel Hutfilz heute. Bei all seinen Tests hat er immer FIDLOCK Produkte im Gepäck.

„Die FIDLOCK Gadgets halten. Egal ob ich über Kopfsteinpflaster, Bordsteinkanten, Pfützen oder Waldboden fahre – mein Handy ist immer sicher befestigt. Auf längeren Touren nehme ich gern eine Wasserflasche mit. Die ist mit dem TWIST System praktisch und elegant beispielsweise am E-Scooter oder E-Bike befestigt. Das einfache einhändige Befestigen und Lösen von Smartphone, Trinkflasche & Co ist mir wichtig für eine intuitive und praktische Nutzung“, betont Marcel Hutfilz. „Aus vollster Überzeugung bin ich Markenbotschafter für FIDLOCK geworden.“

Bild:@Scooterhelden – Marcel Hutfilz mit E-Scooter

Quelle:FIDLOCK GmbH

Junge Union kritisiert Haldenwang-Äußerungen zu Meinungsfreiheit

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Johannes Winkel (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Junge Union (JU) kritisiert die öffentlichen Aussagen des Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, zu seinem Verständnis von Meinungsfreiheit.

„Die Äußerungen von Haldenwang sind bedenklich“, sagte der JU-Vorsitzende Johannes Winkel der „Welt“. „Er überschreitet bewusst die Grenzen seiner Zuständigkeit, indem er sich in den politischen Meinungswettkampf begibt.“

In der Unionsfraktion ist man zurückhaltender; Haldenwang ist selbst CDU-Mitglied. Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Alexander Throm (CDU), sagte: „Der Verfassungsschutz ist unser Frühwarnsystem für verfassungsfeindliche Umtriebe. Dazu muss er sich ein Gesamtbild über Personen und Organisationen verschaffen, das schon immer auch Äußerungen oder Taten unterhalb der Strafbarkeitsschwelle zur Gesamtmeinungsbildung einbezogen hat. Es braucht dabei jeweils eine Kommunikation, die keine Zweifel an der Überparteilichkeit des Verfassungsschutzes aufkommen lassen darf.“

Die SPD-Fraktion stellt sich hinter den Verfassungsschutzchef: „Thomas Haldenwang setzt bewusst eine Debatte um die Grenze der Meinungsfreiheit in Gang. Mittelbar gelingt es so, Bewusstsein für die latente und jahrzehntelang dauernde Grenzverschiebung in politischen Debatten durch die extreme Rechte zu schärfen“, sagte der innenpolitische Sprecher Sebastian Hartmann. Der Verfassungsschutz könne auch unterhalb der Schwelle der Strafbarkeit tätig werden, „als Ausdruck der wehrhaften Demokratie“.

Die Grünen-Fraktion positioniert sich ähnlich. Ihre parlamentarische Geschäftsführerin Irene Mihalic sprach von der Pflicht des Verfassungsschutzes, sich mit Entwicklungen unterhalb der Strafbarkeitsschwelle auseinanderzusetzen. „Ich will das gar nicht auf den Rechtsextremismus verengen. Auch bei der Beobachtung der islamistischen Szene oder anderer Formen des Extremismus ist es von großer Wichtigkeit, den gesamten Prozess, wo aus Worten Taten werden, fest im Blick zu haben.“


Foto: Johannes Winkel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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O.J. Simpson gestorben

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O.J. Simpson (Archiv), via dts NachrichtenagenturLas Vegas (dts Nachrichtenagentur) – O.J. Simpson ist tot. Der ehemalige Football-Spieler und Schauspieler starb bereits am Mittwoch im Alter von 76 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung, wie seine Familie am Donnerstag mitteilte.

Internationale Aufmerksamkeit erlangte Simpson besonders 1994 durch den Verdacht, er habe seine Ex-Frau Nicole Brown Simpson und deren Bekannten Ronald Goldman ermordet. Bereits seine Festnahme sowie der Prozess in dem Fall lösten ein breites Medienecho aus. Er wurde von den Geschworenen freigesprochen. Auch das Urteil wurde kontrovers diskutiert.

Zuvor war Simpson in den USA als Football-Spieler bekannt geworden. Sowohl im College als auch während seiner NFL-Karriere von 1969 bis 1979 erhielt er zahlreiche individuelle Auszeichnungen. Nach seinem Karriereende wand er sich verstärkt der Schauspielerei zu. Insbesondere durch seine Rolle als Detective Nordberg in der „Die nackte Kanone“-Trilogie an der Seite von Leslie Nielsen wurde er auch außerhalb der USA bekannt. Der dritte Teil von 1994 war sein letzter Film.

2008 wurde Simpson wegen eines Überfalls zu mindestens neun und maximal 33 Jahren Haft verurteilt. 2017 wurde er vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen und der Rest seiner Strafe zur Bewährung ausgesetzt.


Foto: O.J. Simpson (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Polnisches Parlament debattiert über Lockerung des Abtreibungsrechts

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Fahne von Polen (Archiv), via dts NachrichtenagenturWarschau (dts Nachrichtenagentur) – Der polnische Sejm debattiert am Donnerstag über eine Liberalisierung des Abtreibungsrechts. Die Parteien der Regierungskoalition haben dem Parlament dazu insgesamt vier unterschiedlich weitgehende Gesetzesentwürfe zur Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen vorgelegt.

In Polen sind Schwangerschaftsabbrüche seit 2020 nahezu vollständig verboten. Es drohen für die durchführenden Ärzte Gefängnisstrafen von bis zu drei Jahren. Erlaubte Gründe für einen Abbruch sind lediglich eine nachgewiesene Vergewaltigung oder Inzest (je bis zur zwölften Schwangerschaftswoche) sowie eine Gefahr für das Leben der Schwangeren.

Dennoch bleibt auch in diesen Fällen Schwangeren häufig der Zugang zu der Maßnahme verwehrt: Im vergangenen Jahr hatte der Fall einer 14-Jährigen für Aufsehen gesorgt, der nach einer Vergewaltigung von mehreren Kliniken eine Abtreibung verwehrt wurde. Nach dem Tod einer 33-Jährigen an einer Blutvergiftung, der zuvor eine Abtreibung verwehrt worden war, gingen im Sommer zahlreiche Polen auf die Straße.

Die Teillegalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen war eines der zentralen Versprechen von Ministerpräsident Donald Tusk bei den Parlamentswahlen im vergangenen Jahr. Während Tusks konservative Bürgerkoalition und die Linke in ihren Gesetzesentwürfen für eine legale Abtreibung bis zur 12. Woche werben, ist der dritte Koalitionspartner, der christdemokratisch-liberale „Dritte Weg“, für eine Rückkehr zur Rechtslage vor 2019, nach der Schwangerschaftsabbrüche auch bei schweren Erkrankungen und Entwicklungsstörungen des Fötus legal waren. Zudem soll der Zugang zu Verhütungsmitteln erleichtert werden. Für den Fall, dass die Entwürfe scheitern, setzt die Linke auf eine Strafbefreiung.

Die oppositionelle Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) will gegen die Liberalisierung stimmen und verurteilte die Entwürfe scharf. Der PiS-Abgeordnete Dariusz Matecki etwa zeigte Transparente und spielte während Vorstellung des Gesetzesentwurfs der Bürgerplattform eine Audiodatei ab, die den Herzschlag eines Fötus darstellen sollte. Ihm antwortete die Abgeordnete Monika Rosa vom Rednerpult: „Sie werden niemals schwanger sein.“

Trotz ihrer Stimmminderheit im Parlament spielt die häufig als nationalkonservativ und rechtsradikal eingestufte PiS eine große Rolle: Der ihr nahestehende polnische Präsident Andrzej Duda könnte eine Reform mit einem Veto verhindern. Parlamentspräsident Szymon Holownia vom „Dritten Weg“ brachte daher auch ein Referendum ins Spiel.

Die Debatte wurde durch zivilgesellschaftliche Akteure eng begleitet. Aktivisten wiesen im Plenum darauf hin, dass polnischen Frauen seit der Verschärfung des Abtreibungsrechts Kosten in Höhe von rund 50 Millionen Zloty, umgerechnet etwa 12 Millionen Euro, für Abtreibungspillen und Reisen für Abtreibungen im Ausland entstanden seien. Einer Organisatorin der wochenlangen Frauenstreiks wurde der Zutritt zur Parlamentstribüne untersagt.


Foto: Fahne von Polen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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RKI erklärt Grippe- und RSV-Welle für beendet

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Robert-Koch-Institut (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grippewelle und die RSV-Welle in Deutschland sind beendet. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Donnerstag in seinem aktuellen Wochenbericht zu akuten respiratorischen Erkrankungen mit.

Demnach endete die Grippewelle nach 15 Wochen mit der Woche vom 18. bis 24. März. Die RSV-Welle begann drei Wochen früher und kam bereits in der Woche vom 4. bis 10. März zu Ende. Die Inzidenz schwerer akuter respiratorischer Infektionen ist seitdem weiter gesunken.

Dennoch zirkulierten weiterhin Influenzaviren, hieß es. Das Infektionsgeschehen werde jedoch zunehmend von Erkältungsviren wie Rhinoviren, humanen Metapneumoviren und humanen saisonalen Coronaviren bestimmt.

Auch die Zahl der gemeldeten Corona-Fälle ist aktuell gering. Seit Mitte Dezember ist zudem im Abwassermonitoring die Viruslast kräftig zurückgegangen und liegt derzeit auf einem niedrigen Niveau.


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EZB tastet Leitzins weiter nicht an

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EZB (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Europäische Zentralbank (EZB) belässt den Leitzins unverändert bei 4,5 Prozent. Das teilte die Notenbank am Donnerstag nach ihrer Ratssitzung in Frankfurt am Main mit.

Damit wurde die im Oktober begonnene Zinspause verlängert, nachdem es zuvor seit Juli letzten Jahres zehn Erhöhungen in Folge gegeben hatte. Der ebenfalls wichtige Einlagezinssatz liegt weiter bei 4,0 Prozent – ihn bekommen Banken für ihr bei der Zentralbank geparktes Geld, auch Tagesgeldzinsen für Verbraucher bewegen sich mittelfristig meist in diesem Bereich.

Die neu verfügbaren Daten hätten die bisherige Einschätzung der mittelfristigen Inflationsaussichten weitgehend bestätigt, schrieb die EZB bezüglich ihrer Entscheidung. „Die Inflation ist weiter zurückgegangen, was vor allem dem schwächeren Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln und Waren zuzuschreiben ist. Bei den meisten Messgrößen der zugrunde liegenden Inflation ist eine Entspannung zu verzeichnen, das Lohnwachstum schwächt sich allmählich ab und die Unternehmen fangen über ihre Gewinne einen Teil der steigenden Arbeitskosten auf“, hieß es weiter. Die Finanzierungsbedingungen blieben restriktiv, und die bisherigen Zinserhöhungen dämpften weiterhin die Nachfrage, was zum Rückgang der Inflation beitrage. „Wegen des kräftigen binnenwirtschaftlichen Preisdrucks ist die Teuerung bei Dienstleistungen aber weiterhin hoch.“

Man sei „entschlossen, für eine zeitnahe Rückkehr der Inflation zum mittelfristigen Ziel von zwei Prozent zu sorgen“. Der EZB-Rat sei der Auffassung, dass sich die EZB-Leitzinsen auf einem Niveau befänden, das einen „erheblichen Beitrag“ zum anhaltenden Inflationsrückgang leiste. „Die zukünftigen Beschlüsse des EZB-Rats werden dafür sorgen, dass die Leitzinsen so lange wie erforderlich ausreichend restriktiv bleiben. Sollte seine aktualisierte Beurteilung der Inflationsaussichten, der Dynamik der zugrunde liegenden Inflation und der Stärke der geldpolitischen Transmission die Zuversicht des EZB-Rats weiter stärken, dass die Inflation sich nachhaltig dem Zielwert annähert, wäre eine Lockerung der aktuellen geldpolitischen Straffung angemessen“, so die EZB.


Foto: EZB (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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