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Volle Power auf Data und Retail Media: Mediaplus Group sichert sich 100 Prozent der LAYA Group

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Mediaplus übernimmt die LAYA Group und investiert damit substanziell in weitere Kompetenz in den Segmenten First Party Data und Retail Media. Durch die Integration entsteht ein datenzentriertes und KI-basiertes 360-Grad Beratungs- und Betreuungsangebot für Händler und Werbungtreibende.

Es ist DAS zentrale strategische Investment der Mediaplus Group, um sich in einer datenzentrierten Welt richtig aufzustellen: Mit Wirkung zum 5. April 2024 hat die Mediaplus Group 100 Prozent der LAYA Group übernommen. Mit dem Management von über 22 Millionen Kundendaten und 72 Millionen Transaktionen pro Monat ist die LAYA Group der größte unabhängige Spezialist für Daten, CRM und Retail Media im deutschsprachigen Markt. Die Übernahme wurde vom Kartellamt genehmigt. Mit ihren Tochtergesellschaften LAYA Solutions GmbH, LAYA Media GmbH sowie LAYA Data GmbH deckt die neue Mediaplus-Tochter die komplette Wertschöpfungskette im Bereich des datengetriebenen Handels ab. Hierzu zählen das Management von Kundendaten, die Entwicklung von analytischen Modellen zur Kundenansprache sowie die datenbasierte Werbevermarktung.

Geschäftsführer der LAYA Group bleibt Christian Heß, der dem Unternehmen bereits seit seiner Gründung im März 2020 vorsteht. Organisatorisch eng verbunden und verzahnt werden die Produkte der LAYA Group und insbesondere ihrer Media- und Data-Töchter mit den Mediaplus-Geschäftsbereichen Retail Media und Marketing unter der Führung von Oliver Hey, sowie Data und Analytics unter der Leitung von Julian Simons. Beide sind Managing Partner und Mitglied des Mediaplus Boards.

Matthias Brüll, CEO der Mediaplus Group, erklärt: „Die Medien- und Datenlandschaft verändert sich massiv und rasant: Daten werden zum zentralen Asset für Kommunikationsdienstleister, um Menschen in einer digitalen Welt ohne Cookies in gewohnter Weise ansprechen zu können. Für uns als Agenturgruppe ist es deshalb essenziell, in First Party Data und Retail- Media-Kompetenz zu investieren. Der Zusammenschluss mit der LAYA Group markiert eine tiefgreifende strukturelle Erweiterung unseres Geschäftsmodells, das weit über Agenturdienstleistungen hinausgeht. Ziel ist eine vollumfängliche Beratung und Betreuung von Retailern und Werbetreibenden rund um Full-Service-Media, Daten und Insights. Wir richten uns damit zukunftsorientiert aus im Kontext Daten- und Retailkompetenz und schaffen neue Geschäftsfelder.

Christian Heß, Geschäftsführer LAYA Group, erklärt: „Die LAYA Group hat sich darauf fokussiert, ihren Retail-Kunden dabei zu helfen, einen Mehrwert aus Daten zu generieren und ihre Geschäftsmodelle über Daten und Technologie zu modernisieren und kundenzentrierter auszurichten. Mit unseren drei Units LAYA Data, LAYA Solutions und LAYA Media bieten wir unseren Kunden ein in sich abgestimmtes vollumfängliches Lösungsportfolio an – von der DSGVO-konformen Sammlung von Daten, über die Nutzung von Daten im operativen Geschäft bis hin zu deren Monetarisierung über Retail Media. In dieser Kette bieten wir aus einer Hand strategische Beratung, Technologie, Data Analytics und operative Umsetzung an. Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft. Die Mediaplus Group wird uns helfen, unsere Produkte und Lösungen mit ihren Assets zu einem neuen, optimierten Angebot für Retailer und Brands zu kombinieren.“

Das aus der Verzahnung entstandene Segment umfasst ein 360°-Angebot für Händler und Werbungtreibende: Retail-Media-Technologien, Data & Analytics, CRM & Loyalty-Produkte der LAYA Group werden synergetisch mit dem KI-basierten und datenzentrierten Technologie- und Tool-Set sowie dem Full-Service-Media-Spektrum der Mediaplus Group verbunden. Der Fokus liegt dabei verstärkt auf zwei zentralen Geschäftsfeldern:

1. Data & Analytics – Schaffung eines konsistenten Produkt- und Datenangebots aus den Leistungsbereichen von LAYA sowie den Tools und der Mediaexpertise von Mediaplus, damit Werbetreibende auf Basis von originalen First-Party-Händler-Daten ihre Zielgruppen ansprechen können. Geplant ist der Aufbau eines DSGVO-konformen Datenpools für die Adressierbarkeit diverser Zielgruppen.
Julian Simons, Managing Partner Mediaplus: „Die strukturellen und unumkehrbaren Veränderungen von Medienlandschaft, Mediennutzung und Kaufverhalten haben große Lücken in die Kommunikationsmaßnahmen von Händlern und Herstellern gerissen. Auch durch den Wegfall der Cookies bewegt sich der Markt in eine Richtung, die wir als Agentur im Blick haben müssen. Um diese Lücken zu schließen, braucht es neue, zeitgemäße und zukunftsfähige Lösungen, um Zielgruppen weiterhin identifizieren zu können und die Konsument:innen entlang ihrer individuellen Customer Decision Journey datengetrieben bis zum Kauf zu begleiten.“

2. Retail Media: Das erweiterte Geschäftsfeld umfasst Consulting und Begleitung der Retail-Kunden auf ihrem Weg zum Publisher. Ziel ist ein umfassendes End-to-End-Angebot für Retail-Kunden hinsichtlich Marktstandards, technologischer Implementierung, DSGVO-konformen Datapooling, Reichweitenbündelung, Datendifferenzierung, Targeting-Ansätzen, Werbeformaten und Funnel-übergreifender Messbarkeit der Werbewirkung. Werbungtreibende erhalten ein gesamtheitliches Angebot für Retail Media als weiteren datenzentrierten Baustein in ihrer Mediastrategie.
Oliver Hey, Managing Partner Mediaplus: „Unser Mediageschäft befindet sich in massiver Transformation in Richtung Datenintelligenz und -verwertung. Was heute mit Omnichannel-Retailern beginnt, betrifft perspektivisch alle Werbungtreibenden. Als Agentur müssen wir massiv beschleunigen, um den sehr heterogenen Beratungsbedarf unserer Kunden im Kontext Technologie, Produktentwicklung, Vermarktung und Insightgenerierung zu bedienen. Die Expertise der LAYA ist von höchster Relevanz, um einen „AI-Maschinenraum“ zu entwickeln, den eine zukunftsfähige Agentur braucht.“

Bild:Matthias Brüll, CEO Mediaplus Group, Christian Heß, Geschäftsführer LAYA Group

Quelle:Mediaplus Group

Stellenbesetzung in Rekordgeschwindigkeit: Zenjob und compleet machen HR Staffing noch einfacher

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Zenjob, ein Online-Marktplatz für Personalvermittlung, der Arbeitnehmer*innen mit temporären Nebenjobs zusammenbringt, hat eine Kooperation mit compleet geschlossen – dem Münchener SaaS (Software as a Service) Anbieter für Workforce Management und Recruiting.

Das Vendor Management System von compleet ist Deutschlands führende Lösung für das Management von Zeitarbeitskräften und Freelancern im gesamten Purchase-to-Pay-Prozess. Die Lösung unterstützt nicht nur Einsatzunternehmen, sondern auch Master Vendor und Neutral Vendor bzw. Managed Service Provider Projekte – rechtssicher und effizient.

Cihan Aksakal, Gründer und Chief Innovation Officer Zenjob: “Zenjob hat eine bahnbrechende Lösung im Rahmen der Zeitarbeit entwickelt, die sämtliche Prozesse digitalisiert und automatisiert. Unternehmen können so mit nur wenigen Stunden oder Tagen Vorlauf Woche für Woche passende Arbeitskräfte auf Schichtebene buchen. Die Automatisierungsquote liegt bei 95% und die durchschnittliche Vermittlungsdauer lediglich bei 1,4 Stunden. Bei vielen unserer Kunden ist Zenjob heute ein strategischer Lieferant von flexiblem Personal und oftmals die erste Wahl. Durch die Partnerschaft und technologische Integration mit dem Vendor Management System von compleet können nun gemeinsame Kunden auf die Vorteile beider Systeme zugreifen und auch direkt aus compleet heraus Zenjob nutzen.”

Alexander Sadek, Mitgründer der Lösung compleet vendor und Director Strategy & Partnerships: “Wir konnten die Schnittstelle zwischen unseren Plattformen so gestalten, dass sie einen durchgängig digitalisierten und automatisierten Prozess ermöglicht. So können sich Mitarbeiter ohne Umwege auf offene Schichten selbst einbuchen.” Sophie Genty, CEO compleet, ergänzt: “Durch die Kooperation mit Zenjob vergrößern wir für unsere Kunden nicht nur den Besetzungserfolg, sondern stellen dabei auch Geschwindigkeitsrekorde auf – vor allem bei kurzfristigen Jobs. Ein Dank geht an die Teams von Zenjob und Thiva Thaya, unseren VP Product & Customer Success, dass sie die Entwicklung so schnell zum Erfolg für einsetzende Unternehmen geführt haben.“

Bild:Zenjob Founders

Quelle:Zenjob

FDP attackiert Habeck nach Bericht zu Atom-Ausstieg

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Robert Habeck am 25.04.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP übt nach einem Medienbericht über den Umgang des Wirtschaftsministeriums mit dem Atomausstieg scharfe Kritik an Minister Robert Habeck (Grüne) und fordert transparente Aufklärung.

„Die berichteten Vorgänge im BMWK über den Atomausstieg stehen klar im Widerspruch zu einem wissenschaftsbasierten Politikstil“, sagte der technologiepolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag, Stephan Seiter, dem „Tagesspiegel“ mit Blick auf eine Veröffentlichung des Magazins „Cicero“, wonach in Habecks Ministerium interne Bedenken gegen den Sinn eines fristgerechten Atomausstiegs unterdrückt worden sein sollen.

„Die Hausleitung des BMWK hat offensichtlich die Kompetenz ihrer Fachleute ignoriert“, so Seiter. Er fügte hinzu: „Der wirtschaftliche Schaden wird nur noch vom Schaden am Vertrauen in die Politik übertroffen. Ich erwarte von Robert Habeck eine zügige und transparente Aufklärung der Vorgänge.“


Foto: Robert Habeck am 25.04.2024, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bericht: Habeck-Mitarbeiter ignorierten Bedenken gegen Atom-Aus

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Atomkraftwerk (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Wichtige Mitarbeiter von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Bundesumweltministerin Steffi Lemke (beide Grüne) sollen einem Medienbericht zufolge angeblich interne Bedenken gegen einen fristgerechten Atomausstieg unterdrückt haben. Das gehe aus Atomkraft-Akten des Wirtschaftsministeriums hervor, schreibt das Magazin „Cicero“. Das Wirtschaftsministerium wies die Darstellung zurück.

Der Bericht löste bereits Rufe nach Konsequenzen aus. So brachte etwa die Parteigründerin und Namensgeberin des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zum Atomausstieg ins Spiel. „Solange die Vorwürfe, dass der Sicherheit der Energieversorgung aktiv geschadet wurde, nicht ausgeräumt sind, darf auch ein Untersuchungsausschuss kein Tabu sein“, sagte Wagenknecht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Sie bekräftigte: „Der Filz in grün geführten Ministerien ist ein schädliches Dickicht, das aufgelöst gehört“.

Wagenknecht sagte der NOZ weiter: „Wenn an Fachleuten vorbei nicht mehr objektiv, sondern rein nach Ideologie und Parteiprogramm entschieden wird, schadet das der Wirtschaft, der Sicherheit von Arbeitsplätzen und dem Ansehen von Politik insgesamt – und zwar ganz unabhängig davon, wie man zur Nutzung von Atomenergie steht“.

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann erhob unterdessen schwere Vorwürfe gegen die Grünen: „Jetzt zeigt sich endgültig, dass die Grünen eine ideologisch getriebene Partei sind“, sagte Linnemann der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe). „Das Wohl ihrer Partei steht für sie über dem Wohl unseres Landes“, sagte Linnemann.


Foto: Atomkraftwerk (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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So rekrutieren Unternehmen europäische Talente! 

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Arabische Emirate Ines Mokrani

Karrieresprungbrett Arabische Emirate – so rekrutieren Unternehmen europäische Talente!

Für Wirtschaftsstärke und Luxusausstattung sind die Arabischen Emirate weltweit bekannt. Dabei speist sich der Reichtum der Region nicht allein aus dem Erdölverkauf, sondern auch die weltweite Personalrekrutierung trägt dazu bei. Das Potenzial europäischer Talente wird gerade von Tech-Unternehmen geschätzt. Ines Mokrani ist Expertin für Personalgewinnung und bildet Brücken zwischen Europa und den Arabischen Emiraten. Hier beschreibt sie, worauf Unternehmen beim Rekrutieren achten sollten.

Auf die Superreichen der Welt wirken Luxusmetropolen wie Dubai und Abu Dhabi schon lange wie ein Magnet. Mittlerweile sind die Vereinigten Arabischen Emirate jedoch nicht mehr nur für Urlaub, sportliche Großereignisse oder den Immobilienkauf bekannt, sondern auch wegen der Suche nach Fachkräften. Vor allem Europa haben die Recruiting-Abteilungen von aufstrebenden Unternehmen vom Golf im Blick. Der Blick in diese Richtung hat verschiedene Gründe.

Daher kommt das große Interesse an Europa

Aus Sicht arabischer Unternehmen fallen zunächst die hervorragenden Qualifikationen europäischer Fachkräfte ins Gewicht. Die Berufsausbildungssysteme und die Universitäten aus Europa genießen einen guten Ruf. Zudem schätzt der arabische Arbeitsmarkt die vielfältigen Sprachkenntnisse und die kulturelle Offenheit der Menschen aus Europa. Durch die Anwerbung kreativer Köpfe aus Europa versuchen die Emirate neue Perspektiven und Ideen ins Land zu holen. Es geht den Unternehmen nicht allein um die Behebung eines Fachkräftemangels. Die modernen Unternehmer aus den Emiraten streben einen innovativen Wissenstransfer an. Sie möchten mehr Diversität in ihrem Betrieb, um sich für das 21. Jahrhundert aufzustellen und auf der ganzen Welt Kontakte zu pflegen. Um das zu schaffen, bieten sie Arbeitskräften aus der Europäischen Union attraktive Karrierewege. Aber wie lassen sich die klugen Köpfe der jungen Generation für die Arabischen Emirate am besten begeistern und wie gelingen Onboarding und langfristige Mitarbeiterbindung?

Arbeitgeberattraktivität und richtige Ansprache entscheiden

Wer Fachkräfte gewinnen will, muss auf verschiedene Dinge achten. Nach meiner Erfahrung spielen zwei Faktoren eine wesentliche Rolle: Einerseits kommt es auf die aktive Ansprache der richtigen Zielgruppe und die Arbeitgeberattraktivität an. Dabei ist es enorm wichtig, dass die Unternehmen von Anfang an auf das unterstützende Arbeitsumfeld hinweisen. Dies kann die Unterstützung bei der Beschaffung eines Visums, bei der Wohnungssuche und/ oder bei der Unterstützung von bürokratischen Angelegenheiten sein. Gleichzeitig sollte die Eingliederung vor Ort aktiv begleitet werden. Das gibt Bewerbern Sicherheit und nimmt ihnen die Angst vor einem Wechsel in eine andere Kulturregion. Andererseits kommt es auf einen bewussten Umgang mit kulturellen Unterschieden an.

Vom interkulturellen Lernen profitieren beide Seiten

Kulturelle Unterschiede gibt es selbst bei der innereuropäischen Arbeitsmigration. Beim Wechsel in die Arabischen Emirate fallen sie noch stärker aus. Der Kommunikationsstil, Gepflogenheiten am Arbeitsplatz und das Geschlechterverhalten sowie der Umgang mit Hierarchien und Werten können zu Missverständnissen führen. Interkulturelles Lernen macht die neuen Arbeitskräfte mit der arabischen Kultur vertraut. Deshalb sind derartige Weiterbildungen ebenso wichtig wie Sprachkurse. Im Idealfall können beide Seiten profitieren. Die neuen Mitarbeiter lernen die Landeskultur kennen und das Unternehmen macht sich mit gesellschaftlichen Normen und dem Sozialverhalten der Europäer vertraut. Moderne Unternehmen aus den Emiraten sprechen gezielt jene Fachkräfte an, bei denen sie auf eine kulturelle Offenheit zählen können. Anschließend unterstützen sie das interkulturelle Lernen. Sie sehen darin nicht nur eine notwendige Verpflichtung, sondern auch einen Gewinn. Die Unternehmen möchten selbst lernen und diese Einstellung hat einen großen Einfluss auf ihr Recruiting.

Diese Pluspunkte ziehen qualifizierte Fachkräfte an

In den letzten Jahren habe ich beobachtet, dass viele arabische Unternehmen mittlerweile mehr Wert auf interkulturelle Offenheit legen als ihre europäischen Konkurrenten. Manche gewinnen ihr Personal über Kontakte mit Gesellschaften und Verbänden aus dem Bereich der interkulturellen Zusammenarbeit. Meine praktischen Handlungsempfehlungen beim Schlagen von Brücken zwischen Europa und den Emiraten sind diese: Unternehmen sollten zuerst unbedingt ein aktives Netzwerk in der Fachkräftegemeinschaft der EU aufbauen. Über dieses können sie geeignete Zielgruppen erkennen und die Bewerber persönlich ansprechen. Zweitens entscheidet sich der Wechsel in die Emirate nicht allein durch das gezahlte Gehalt. Entscheidend ist auch die Arbeitgeberattraktivität. Es kommt darauf an, eine positive Unternehmenskultur zu schaffen und diese bewusst zu zeigen. Benefits und Versprechen sollten passend zur europäischen Zielgruppe ausgewählt werden. Was sich dabei bewährt hat, ist: Unterstützung bei der Relokation ist Pflicht. Geschätzt werden flexible Arbeitszeitmodelle und Remote-Arbeitsoptionen. Angebote zur kulturellen Sensibilisierung sollte es am neuen Arbeitsplatz ebenso geben wie ein Mentoring-Programm und Karriereperspektiven für die Zukunft. Darüber hinaus werden die aktive Wertschätzung und die offene Kommunikationskultur geschätzt. Angebote für Feedbacks, interkulturelle Teambildung-Maßnahmen und das Fördern von Work-Life-Balance sind weiterhin sehr empfehlenswert.

Fazit und Ausblick

Über die letzten Jahre habe ich den Personalaufbau in zahlreichen Unternehmen begleitet. Für viele Fachkräfte ist der Umzug nicht nur zu einem Wechsel, sondern zum Aufstieg geworden. Da die Zielländer einen hohen Bedarf an europäischen Fachkräften mit unterschiedlichen Qualifikationen haben, gibt es vor Ort verlässliche Zukunftsperspektiven. Und selbst wer zu einem späteren Zeitpunkt nach Europa zurückkehren möchte, profitiert von der Karrierestation in den Arabischen Emiraten erheblich.

Autor: Ines Mokrani ist mit MatchMaker No.1 die treibende Kraft der auf den arabischen Markt spezialisierten Personalvermittlungsagenturen

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Döner soll geschützte "garantiert traditionelle Spezialität" werden

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Döner (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Kommission soll darüber entscheiden, ob das Gericht Döner künftig als „garantiert traditionelle Spezialität“ mit strengen Zubereitungsvorschriften geschützt werden soll. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf einen entsprechenden Antrag einer türkischen Erzeugergruppe.

Die Antragsteller wollen unter anderem erreichen, dass Hersteller von Dönerfleisch EU-weit die „traditionellen Merkmale von in der Türkei und in Europa hergestelltem Döner“ einhalten. So muss das Dönerfleisch in „Scheiben einer Dicke von drei bis fünf Millimetern bei rotem Fleisch und in einer Dicke von ein bis zwei Zentimeter bei Hähnchen mit einem Messer“ geschnitten werden. Das Abschneiden des Fleisches muss wiederum „von oben nach unten in dünnen, zwei bis fünf Millimeter dicken Streifen mit dem ‚Döner`-Messer“ erfolgen.

„Die Europäische Kommission hat von einer türkischen Erzeugergruppe einen Antrag auf Schutz des Namens ‚Döner` als ‚garantiert traditionelle Spezialität (TSG)` in der EU erhalten“, bestätigte ein Kommissionssprecher der „Bild“. Nun beginne eine dreimonatige Frist, in der Interessenträger „das Recht haben, Einspruch gegen den Antrag einzulegen“. Wenn die Kommission „starken Widerspruch“ erhalte und dieser „sachlich und verfahrenstechnisch“ richtig sei, könne der Antrag abgelehnt werden, hieß es weiter.


Foto: Döner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wahlforscher erwartet sinkende Zustimmung für AfD

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Tino Chrupalla und Stephan Brandner am 24.04.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Wahlforscher Manfred Güllner rechnet infolge der China- und Russland-Skandale mit einer sinkenden Zustimmung für die AfD.

„Ich rechne bei der Europawahl mit keinem Durchmarsch der AfD, das wird eher ein mäßiges Ergebnis“, sagte der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa dem „Tagesspiegel“ (Freitagsausgabe). „Es ist gut möglich, dass die AfD hinter der SPD landen wird.“

Die Europawahl findet am 9. Juni statt. In der letzten Umfrage zur Europawahl vom 12. April sieht die Forschungsgruppe Wahlen die AfD bei 16 Prozent. 2019 hatte sie 11 Prozent erzielt. „Schon die Diskussion um das Potsdamer Treffen, die Remigrationspläne der AfD und die vielen Demos gegen die AfD haben dazu geführt, dass die AfD an Zustimmung verliert“, sagte Güllner. Sein Institut sehe sie derzeit bei 16 Prozent, nach 23 Prozent Ende 2023.

Besonders in den Bundesländern, die am 9. Juni auch ihre kommunalen Vertretungen wählen werden, „dürfte die AfD nicht so gut abschneiden, wie sie es sich erhofft“, sagte Güllner: „In den Städten und Gemeinden ist die AfD doch bisher nur schwach verankert.“ Am 9. Juni finden in acht Bundesländern Kommunalwahlen statt, unter anderem im ganzen Osten außer Berlin und in Baden-Württemberg.

Güllner zufolge gibt es zwei Gruppen von AfD-Wählern, „die überzeugten Rechtsradikalen und die Wütenden, Verärgerten, Unzufriedenen“. Die neuen Vorwürfe gegen die AfD, ob Geldzahlungen aus Russland oder Spionage für China, ließen „die rechtsradikalen Wähler unbeeindruckt. Die anderen potenziellen Wähler werden nun aber abwägen, ob ihre Wut groß genug ist, um weiter der AfD ihre Stimme zu geben. Derlei Kontakte zu Russland und China dürften viele bisherige AfD-Sympathisanten zum Nachdenken bringen.“


Foto: Tino Chrupalla und Stephan Brandner am 24.04.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Klimaschutz-Reform: Dröge zuversichtlich vor Gerichtsentscheidung

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Katharina Dröge (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin/Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Vor der Karlsruher Entscheidung über eine einstweilige Anordnung gegen die schnelle Verabschiedung des Klimaschutzgesetzes hat sich die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge zuversichtlich gezeigt. „Im parlamentarischen Beratungsverfahren wurden alle üblichen Fristen laut Geschäftsordnung eingehalten“, sagte Dröge der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

Mit Blick auf das Klimaschutzgesetz habe man in den parlamentarischen Beratungen Verbesserungen im Vergleich zum Entwurf der Bundesregierung erzielen können, so Dröge. „Die Bundesregierung muss künftig auch Klimaschutzprogramme vorlegen, die das ambitioniertere Klimaziel von minus 88 Prozent für das Jahr 2040 erreichen. Ergänzend wird auch eine Pflicht zur Nachsteuerung vorgeschrieben, wenn das Ziel nicht erreicht werden kann“, sagte die Grünen-Politikerin.

Der CDU-Abgeordnete Thomas Heilmann war am Mittwoch vor das Bundesverfassungsgericht gezogen, um eine einstweilige Anordnung zum Stopp des Klimaschutzgesetzes zu erwirken. Zur Begründung für diesen Schritt führte Heilmann unter anderem die „extrem verkürzte Beratungszeit“ und eine befürchtete Abschwächung der Klimaziele ins Feld.


Foto: Katharina Dröge (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax startet schwächer – Meta-Ausblick drückt Stimmung

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Donnerstagmorgen schwächer in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 17.985 Punkten berechnet, 0,6 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

Die Börsen hätten am Donnerstag gleich mit zwei Belastungen zu kämpfen, sagte Thomas Altmann von QC Partners. Der nachbörsliche Quartalsbericht von Meta habe zwar vom Quartalsgewinn her überzeugt, „der Ausblick auf der Kostenseite hat die Anleger jedoch massiv verschreckt“. Und wenn Meta-Aktien in großem Stil abgestoßen würden, dann habe das auch große Auswirkungen auf den NASDAQ 100. „Denn mit einer YTD-Performance von zuvor +40 Prozent hat Meta im Alleingang für mehr als ein Drittel der bisherigen Jahresperformance des NASDAQ 100 gesorgt.“

Zudem hätten die Zinsen wieder ein Niveau erreicht, ab dem sie die wirtschaftliche Entwicklung deutlich negativ beeinträchtigen könnten. „Mit 2,6 Prozent stehen die Renditen 10-jähriger Bundesanleihen jetzt wieder so hoch wie zuletzt zwischen September und November des vergangenen Jahres. Das erhöht die Finanzierungskosten der Unternehmen und drückt im Gegenzug die Gewinne.“

Die Zeit der Schnäppchenjäger sei bereits wieder zu Ende. Diejenigen, die in den Markt wollten, hätten gekauft. „Ohne erneute Kursrückgänge dürfte es für den Dax jetzt wieder schwer werden, in großer Zahl Käufer anzuziehen“, so Altmann.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmorgen etwas stärker: Ein Euro kostete 1,0714 US-Dollar (+0,16 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9334 Euro zu haben. Der Goldpreis konnte profitieren, am Morgen wurden für eine Feinunze 2.322 US-Dollar gezahlt (+0,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 69,69 Euro pro Gramm. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 88,23 US-Dollar, das waren 21 Cent oder 0,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Buschmann will mit Zehn-Punkte-Plan EU-Bürokratie reduzieren

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Marco Buschmann am 24.04.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) will die EU-Bürokratie für Deutschlands Unternehmen reduzieren. Über ein dafür im Ministerium erstelltes Papier mit dem Titel „Zehn Vorschläge für weniger Bürokratie in Europa“ berichtet das Nachrichtenportal T-Online.

Darin heißt es: „Europa leidet unter einem Bürokratie-Burnout.“ Bürger, Betriebe und Behörden seien so erschöpft von immer mehr Gesetzen und Verordnungen, dass sie sich immer weniger um Innovation, Digitalisierung oder andere wichtige Fragen kümmern könnten. „Diesen Trend müssen wir stoppen.“ Für neue EU-Rechtsakte schlägt Buschmanns Ministerium unter anderem vor, ein „striktes `One in, two out`-Prinzip bis 2029“ einzuführen: Für jede neue Regelung sollen demnach zwei bestehende gestrichen werden.

Zudem fordert das Papier, „dass die Kommission bis 2029 die Hälfte aller bestehenden Berichtspflichten für Unternehmen abbaut“. Ferner solle ein „Bürokratie-Belastungsmoratorium“ für die Dauer der nächsten EU-Legislaturperiode gelten, mit dem sich die Kommission dazu verpflichten soll, „keine neuen Belastungen für Unternehmen einzuführen“. Außerdem spricht sich das Justizministerium für einen sogenannten „Bürokratie-TÜV“ aus. Dieser solle sicherstellen, dass neue Regelungsvorhaben auf EU-Ebene hinsichtlich ihrer Auswirkungen geprüft werden. Helfen soll dabei auch ein „EU-Bürokratiekostenindex“, der „die bürokratischen Lasten transparent und vollständig darstellt“.

Das Papier lässt sich als Ergänzung zum vierten Bürokratieentlastungsgesetz für Deutschland verstehen, das das Bundeskabinett auf Buschmanns Vorschlag Anfang März beschlossen hatte. Es passt auch zu den jüngsten Vorschlägen der FDP für eine bessere Wirtschaftspolitik.


Foto: Marco Buschmann am 24.04.2024, via dts Nachrichtenagentur

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