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Scholz hat mit Selenskyj telefoniert

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Wolodymyr Selenskyj und Olaf Scholz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat am Mittwoch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert. Das teilte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Nachmittag mit.

In dem Gespräch hätten sich beide über die militärische und humanitäre Lage in der Ukraine ausgetauscht. Selenskyj habe Scholz zudem über die Auswirkungen der jüngsten russischen Angriffe informiert und sich für die anhaltende Unterstützung Deutschlands bedankt.

Ebenfalls hätten sich der Bundeskanzler und Selenskyj über das Gipfeltreffen für Frieden in der Ukraine am 15.-16. Juni ausgetauscht. „Der Bundeskanzler bestätigte seine Teilnahme und bekräftigte, dass Deutschland das Treffen tatkräftig unterstütze“, so Hebestreit. Beide seien sich darüber einig gewesen, „auf eine möglichst breite globale Teilnahme hinzuwirken“.


Foto: Wolodymyr Selenskyj und Olaf Scholz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Habeck drängt auf Reformen bei weiterer EU-Erweiterung

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Robert Habeck (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hält bei einer weiteren EU-Erweiterung Reformen für nötig. Damit die EU auch nach einer weiteren Erweiterungsrunde funktionsfähig bleibe, seien Reformen erforderlich, beispielsweise im Hinblick auf das Einstimmigkeitsprinzip, sagte er am Mittwoch bei einer Wirtschaftskonferenz in Berlin.

Zudem müssten die Rechtsstaatlichkeit und die Freiheitsrechte aktiv durchgesetzt werden, um neuem Autoritarismus einen klaren Riegel vorzuschieben. „Zeigen wir Putin und denjenigen, die die europäische Demokratie verachten, dass das Versprechen der EU sehr lebendig und stark ist.“ Die Menschen, die in diesen Tagen in Georgien auf die Straße gingen, gäben hier ein „eindrucksvolles Beispiel“.

Mit Blick auf die EU-Beitrittskandidaten sagte Habeck, dass die Bundesregierung die EU-Bestrebungen der Ukraine, Moldawiens, Georgiens und der Länder des westlichen Balkans ausdrücklich unterstütze. „Sie alle sind Teil der europäischen Familie und brauchen eine echte und glaubwürdige Perspektive für den Beitritt zur EU.“ Es sei auch klar, dass diese Länder den Weg in die EU selbst gehen müssten. „Wir werden sie dabei unterstützen“, so Habeck. Ziel sei „ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte der EU-Erweiterungen von 2004, 2007 und 2013“.


Foto: Robert Habeck (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Kretschmer will Volksbefragung zur Wehrpflicht

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Bundeswehrsoldaten fahren Bahn (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) fordert eine Volksbefragung zur Wiedereinführung der Wehrpflicht.

„Es wäre eine Chance, dass wir über diese Frage eine Volksbefragung abhalten, bevor wir sie parlamentarisch umsetzen“, sagte der CDU-Vize dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe). „Man könnte die Frage bei der Bundestagswahl gleich mit zur Abstimmung stellen.“ Die Politik solle davor „keine Angst“ haben. „Nur so nehmen wir die Menschen mit.“

Die CDU hatte in ihrem neuen Grundsatzprogramm beschlossen, die Wehrpflicht wieder einzuführen. Kretschmer, der im Ukraine-Krieg eine Verhandlungslösung fordert, verteidigte die Position. „Wir müssen uns in Anbetracht der Lage in der Welt verteidigungsfähig aufstellen. Es ist ein Gebot der Vernunft und ich spüre, dass es in der Bevölkerung dazu eine Bereitschaft gibt.“

Auch Europa müsse sich wehrfähig aufstellen. Eine Sprache wie die des Verteidigungsministers Boris Pistorius (SPD) lehnte er hingegen ab. „Wer von Kriegstüchtigkeit spricht, überzeugt die Menschen nicht, ihr Land zu verteidigen“, sagte Kretschmer. „Wir wollen keinen Krieg führen.“


Foto: Bundeswehrsoldaten fahren Bahn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Biotech-Deal: Bayern Kapital beteiligt sich an 20-Millionen-Finanzierungsrunde für Insempra

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insempra

Bayern Kapital, die Venture- und Growth-Capital-Gesellschaft des Freistaats, investiert in Insempra. Das Biotech-Unternehmen mit Sitz in München entwickelt biobasierte und biologisch abbaubare synthetische Inhaltsstoffe, Materialien und Fasern. Neben Bayern Kapital haben sich auch EQT Ventures (Lead), Henkel dx Ventures, Alante Capital und mehrere Bestandsinvestoren an der Series-A-Finanzierungsrunde im Gesamtvolumen von 20 Millionen USD beteiligt. Insempra plant, mit den neuen finanziellen Mitteln die Entwicklung und Markteinführung seiner nachhaltigen Inhaltsstoffe und Materialien weiter voranzutreiben.

Unternehmen benötigen zur Produktion von Waren verschiedenste Grundmaterialien, Fasern und Inhaltsstoffe. Deren Herstellung verläuft weltweit bislang vor allem auf landwirtschaftlicher oder petrochemischer Basis, was oft mit Umweltverschmutzung und der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen unseres Planeten einhergeht. Gleichzeitig wird Nachhaltigkeit immer wichtiger: Sowohl für Endverbraucher, als auch für den Gesetzgeber, der neue regulatorische Rahmenbedingungen schafft. Viele produzierende Unternehmen suchen deshalb nach Alternativen zu bisherigen Produktionsmitteln und -prozessen.

Das Münchener Biotech-Unternehmen Insempra hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Alternativen zur Verfügung zu stellen. Insempra hat sich auf die Entwicklung einer Plattformtechnologie spezialisiert, die es Unternehmen ermöglicht, qualitativ hochwertige, nachhaltige Materialien auf biologischer Basis zu produzieren. Das Unternehmen wurde im Jahr 2021 von CEO Jens Klein unter dem Namen Origin.Bio nach einer erfolgreichen Seed-Finanzierungsrunde gegründet.

Von Lebensmitteln zu Kosmetik: Insempra bietet zahlreiche Einsatzfelder

Insempra folgt mit seiner Technologie einem besonders nachhaltigen Ansatz, um eine echte Alternative zu bislang mehrheitlich verwendeten Inhaltsstoffen und Materialien auf landwirtschaftlicher oder petrochemischer Basis zu bieten, ohne dabei an Effizienz und Skalierbarkeit zu verlieren. Dazu zählen beispielsweise Lipide für Anwendungen in der kosmetischen und Lebensmittelindustrie oder biologisch abbaubare Alternativen für alltägliche Materialien wie Polymere und Textilien. Funktionale Inhaltsstoffe wie Aromen oder Duftstoffe mithilfe der Technologie von Insempra sind bereits im Markt.

„Wir sind dankbar für die Unterstützung unserer Investoren, die das Potenzial unserer marktführenden Prozesse und innovativen Technologieplattform sofort erkannt haben. Unser Ziel ist es, unsere Kapazitäten weiter auszubauen, um nachhaltige Materialien zu entwickeln, die qualitativ hochwertig sind und dabei helfen, die Abhängigkeit produzierender Unternehmen von chemischen, industriellen Materialien zu reduzieren“, sagt Jens Klein, Gründer und CEO von Insempra.

„Das globale Bewusstsein dafür, wie wir Ressourcen gewinnen und nutzen, hat sich verändert. Verbraucher und Endkunden fordern Nachhaltigkeit und Klimaschutz zunehmend ein, die Politik schärft die regulatorischen Rahmenbedingungen und die Unternehmen müssen sich in Folge anpassen“, erklärt Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital. „In allen Sektoren, Kosmetik, Mode und Körperpflege bis hin zu Lebensmitteln, sind Hersteller deshalb auf der Suche nach nachhaltigen Alternativen für die Basismaterialien und Inhaltsstoffe in ihren Produkten. Insempra kann genau solche nachhaltigen Produktionsmittel entwickeln. Das Skalierungspotenzial der innovativen Technologie ist enorm. Deshalb unterstützen wir Insempra gerne bei seinem Wachstum.“

Bild Insempra’s Technologie ermöglicht die Produktion qualitativ hochwertiger, nachhaltiger Materialien auf biologischer Basis. Copyright: Insempra

Quelle Bayern Kapital/ Schwartz Public Relations

Innoloft sichert Investment von Capital Mills

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Innoloft sichert Investment von Capital Mills

Innoloft hat erfolgreich eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen, angeführt von Capital Mills, einem führenden VC aus den Niederlanden, und erreichte somit eine Investment-Summe von 2 Millionen Euro.

Das Investment von Capital Mills, welches die erste deutsche Investition für sie darstellt, zielt darauf ab, Innolofts Produktentwicklung zu beschleunigen und die Benutzerbasis zu erweitern.

Es markiert einen Wendepunkt in der Reise von Innoloft: Das Aachener No-Code-Startup hat aufgrund des signifikanten Wachstums im letzten Jahr die nächste Finanzierungsrunde abgeschlossen. Angeführt von Capital Mills, einem führenden niederländischen VC, ist das Investment ein bedeutender Meilenstein sowohl für Innoloft als auch für Capital Mills. Beide Parteien bündeln ihre Kräfte, um die Softwareentwicklung neu zu gestalten. Diese Investition markiert zudem auch die erste deutsche Investition von Capital Mills.

Die neue Runde baut auf dem Erfolg der vorherigen Seed-Runde auf, die 2023 abgeschlossen wurde, und bringt die von Innoloft eingesammelte Investment-Summe auf 2 Millionen Euro. Auch bestehende Investoren haben sich an dieser Runde beteiligt, was das Vertrauen in die innovative Vision von Innoloft unterstreicht. Das Investment markiert für das Unternehmen einen entscheidenden Moment, indem es ihm erlaubt, die Mission voranzutreiben, Softwareentwicklung zu demokratisieren und die Digitalisierung schneller, einfacher und deutlich kostengünstiger zu gestalten. Das Investment will Innoloft nutzen, um die Produktentwicklung zu beschleunigen, die Benutzerbasis zu erweitern und seine Position als Vorreiter in der No-Code-Bewegung zu festigen.

Sven Pietsch, CEO von Innoloft, zu der Partnerschaft:

„Von Anfang an war unsere Partnerschaft mit Capital Mills unglaublich positiv. Der Investmentprozess verlief schnell und reibungslos, was unsere gemeinsame Denkweise widerspiegelt. Dieses Investment bestätigt unser Ziel, die Softwareentwicklung zu demokratisieren und sie so einfach zu machen, wie die Nutzung von PowerPoint. Mit der Unterstützung von Capital Mills fühlen wir uns für die nächsten Schritte gut vorbereitet, um Einzelpersonen und Unternehmen in die Lage zu versetzen, ihr volles Potenzial durch die Kraft der No-Code-Technologie zu entfalten.“

Barry de Kock, Investment Manager bei Capital Mills, sagt:

„Capital Mills freut sich sehr, mit Innoloft zusammenzuarbeiten. Wir glauben, dass hinter Innoloft ein großartiges Team steht, das eine innovative und intuitive No-Code-Lösung entwickelt hat, die das Potenzial besitzt, einen immer größer werdenden Markt zu erobern. Darüber hinaus sind wir sehr stolz darauf, dass Innoloft unser erstes deutsches Portfoliounternehmen ist.“

Bild Philipp Bischofff (CTO), Florian Feuer (CMO), Sven Pietsch (CEO) und Christopher Stirner (CSO)
(© Innoloft GmbH)

Quelle BETTERTRUST GmbH

KI erkennt Emotionen in echten Sportsituationen

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emotionen
Young tennis player hitting ball
Forschenden des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Duisburg Essen ist es gelungen, mithilfe computergestützter neuronaler Netzwerke affektive Zustände anhand der Körpersprache von Tennisspielerinnen und -spielern während des Spiels präzise zu identifizieren. Erstmals wurde dazu ein auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierendes Modell mit Daten aus echten Wettbewerbsszenen trainiert. Die in der Fachzeitschrift Knowledge-Based Systems veröffentlichte Studie zeigt, dass KI Körpersprache und Emotionen ähnlich genau bewerten kann wie ein Mensch, sie verweist aber auch auf ethische Aspekte. (DOI: 10.1016/j.knosys.2024.111856) Für die Studie „Erkennung emotionaler Zustände aus dem expressiven Verhalten von Tennisspielerinnen und -spielern mithilfe konvolutionaler neuronaler Netze“ haben Forschende aus Sportwissenschaft, Softwareentwicklung sowie Informatik des KIT und der Universität Duisburg Essen ein spezielles KI-Modell entwickelt. Mit computergestützten Programmen zur Mustererkennung analysierten sie Videoaufnahmen von Tennisspielerinnen und -spielern während echter Wettkämpfe.

68,9 Prozent Trefferquote

„Unser Modell erkennt affektive Zustände mit einer Genauigkeit von bis zu 68,9 Prozent. Das ist sowohl mit der Bewertung durch menschliche Beobachtende als auch mit früheren automatisierten Methoden vergleichbar und diesen teilweise sogar überlegen“, erklärt Studienleiter Professor Darko Jekauc vom Institut für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) des KIT. Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal der Studie ist, dass das Projektteam das KI-System nicht anhand simulierter oder gestellter Situationen, sondern mit realen Szenen trainierte. Dazu nahmen die Forschenden in einem festgelegten Setting Videosequenzen von 15 Tennisspielerinnen und -spielern auf. Im Fokus stand die Körpersprache bei einem Punktverlust oder einem Punktgewinn. Auf den Videos waren Spielerinnen und Spieler mit sogenannten Cues zu sehen, also mit Hinweisreizen wie gesenktem Kopf, jubelnd in die Luft geworfenen Armen, hängendem Schläger oder Unterschieden in der Gehgeschwindigkeit, anhand derer der affektive Zustand der Spielerinnen und Spieler identifiziert werden konnte. Gefüttert mit diesen Daten lernte die KI die körpersprachlichen Signale unterschiedlichen affektiven Reaktionen zuzuordnen und zu erkennen, ob ein Punkt gewonnen (positive Körpersprache) oder verloren (negative Körpersprache) wurde. „Das Training in natürlichen Kontexten bedeutet einen wesentlichen Fortschritt hinsichtlich der Erkennung echter emotionaler Zustände und ermöglicht Vorhersagen in realen Szenarien“, erklärt Jekauc.

Mensch und Maschine erkennen negative Emotionen besser als positive

Die Forschungsarbeit zeigt nicht nur, dass KI-Algorithmen in Zukunft menschliche Beobachtende in der Emotionserkennung übertreffen könnten. Die Auswertung hat einen weiteren interessanten Aspekt zutage gefördert: Sowohl die KI als auch Menschen sind besser darin, negative Emotionen zu erkennen. „Das liegt möglicherweise daran, dass diese durch ihre deutlicheren Ausdrucksformen einfacher zu identifizieren sind“, erklärt Jekauc. „Psychologische Theorien deuten darauf hin, dass Menschen evolutionär mehr darauf eingestellt sind, negative emotionale Ausdrücke wahrzunehmen. Etwa, weil es für den sozialen Zusammenhang entscheidend ist, Konflikte rechtzeitig zu entschärfen.“

Vor Anwendung: Klärung ethischer Aspekte notwendig

Die Studie sieht für eine realitätstaugliche Emotionserkennung zahlreiche Einsatzfelder im Sport, von der Optimierung von Trainingsmethoden, Teamdynamiken und der Leistungssteigerung bis zur Burn-out-Prävention. Zudem könnten weitere Bereiche von einer zuverlässigen Früherkennung emotionaler Zustände profitieren, etwa im Gesundheitswesen, in Bildungseinrichtungen, in der Kundenbetreuung und im Bereich der Automobilsicherheit. „Obwohl diese Technologie perspektivisch erhebliche Vorteile bietet, müssen die damit verbundenen potenziellen Risiken berücksichtigt werden, insbesondere in Bezug auf Privatsphäre und Datenmissbrauch“, betont Jekauc. „Unsere Studie hat sich streng an vorhandenen ethischen Richtlinien und Datenschutzbestimmungen orientiert. Auch mit Blick auf künftige Anwendungen einer solchen Technologie in der Praxis ist es unabdingbar, ethische und rechtliche Fragen vorab zu klären.“
Originalpublikation
Darko Jekauc, Diana Burkart, Julian Fritsch, Marc Hesenius, Ole Meyer, Saquib Sarfraz, Rainer Stiefelhagen: Recognizing affective states from the expressive behavior of tennis players using convolutional neural networks. Knowledge-Based Systems, Vol. 295, 2024. DOI: 10.1016/j.knosys.2024.111856 Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 10 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 22 800 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten. Bild: Forschende des KIT haben ein KI-Modell entwickelt, das mithilfe der Körpersprache Emotionen bei Tennisspielerinnen und -spielern erkennen kann. (Foto: PantherMedia / Wavebreakmedia ltd) Quelle Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Von der Leyen bekräftigt anhaltende Solidarität mit Ukraine

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Ursula von der Leyen und Petro Poroschenko am 08.05.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) hat beim Bundesparteitag ihrer Partei die anhaltende Solidarität der EU mit der Ukraine deutlich gemacht. „Wenn Putins kaltes Kalkül in der Ukraine aufgeht, sind wir hier alle in Europa nicht mehr sicher“, sagte sie am Mittwoch bei dem Treffen in Berlin.

„Denn wer so handelt und so redet wie Putin, der will keinen Frieden und diese Bedrohung bleibt.“ Das habe man auch am Dienstag bei der „Selbstinthronisierung“ des russischen Präsidenten gesehen, fügte sie mit Blick auf die Vereidigung Putins für die nächsten sechs Jahre hinzu.

Von der Leyen wandte sich auch direkt an den früheren ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, der beim Parteitag in Berlin anwesend war: „Niemand wünscht sich mehr gerechten und dauerhaften Frieden im eigenen Land als die Menschen in der Ukraine“, sagte sie. Man könne niemals den Mut und die Entschlossenheit der Menschen in der Ukraine aufwiegen, aber man werde „heute und in Zukunft fest an der Seite der Ukraine stehen“.

Poroschenko kam daraufhin kurz auf die Bühne, holte sich eine Umarmung durch von der Leyen ab und erntete lang anhaltenden Applaus.


Foto: Ursula von der Leyen und Petro Poroschenko am 08.05.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Mehrheit hält EU grundsätzlich wichtig für Verbraucherschutz

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EU-Parlament in Straßburg (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Eine Mehrheit der Wähler findet, dass die Interessen von Unternehmen von der EU eher wahrgenommen werden als die Verbraucher. Das geht aus einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV) hervor, über die die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ berichten.

Demnach gaben 45 Prozent der Befragten an, dass die EU mit ihrer Politik bisher eher die Interessen von Unternehmen vertritt. 38 Prozent finden, dass sie die Interessen von Unternehmen und Verbrauchern gleichermaßen vertritt. Neun Prozent denken, dass sie sich eher um die Interessen von Verbrauchern kümmert. 74 Prozent der Befragten finden, dass die Politik der Europäischen Union grundsätzlich wichtig für den Verbraucherschutz sei. 18 Prozent halten sie für unwichtig.

Die gefühlte Schwerpunktsetzung würden viele gern ändern: Fast Zwei Drittel (64 Prozent) der Befragten finden, dass die Interessen von Unternehmen und Verbrauchern gleichermaßen eine wichtige Rolle spielen sollten. 27 Prozent hätten es lieber, wenn den Interessen von Verbrauchern sogar eine wichtigere Rolle zukäme. Gerade einmal vier Prozent sprachen sich dafür aus, dass die Interessen der Unternehmen eine wichtigere Rolle spielen sollten.

„Am 9. Juni ist Europawahl. Danach gilt: Verbraucherinteressen gehören in den Mittelpunkt politischer Entscheidungen“, sagte Michaela Schröder, Geschäftsbereichsleiterin Verbraucherpolitik beim VZBV. „Kaum jemand findet, dass die Politik die Interessen von Unternehmen stärker berücksichtigen sollte – denn das tut sie ja bereits.“

Nach der Wahl hätten die neuen Mitglieder des Europäischen Parlaments und der Kommission die Chance, Alltagsprobleme der Verbraucher in den Mittelpunkt der Politik zu stellen. Schröder sagte weiter: „Bei Themen, die den Verbraucheralltag betreffen, dürfen Verbraucherinteressen nicht den Unternehmensinteressen untergeordnet werden.“ Sie verwies darauf, dass ein großer Teil der verbraucherpolitischen Ebenen auf europäischer Ebene entschieden werde.

Für die Forsa-Umfrage wurden 1.003 Personen telefonisch befragt. Die Erhebung fand Anfang April statt.


Foto: EU-Parlament in Straßburg (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Spritpreise sinken weiter

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Shell-Tankstelle am 07.05.2024, via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind zuletzt weiter gesunken. Ein Liter Super E10 kostete am Dienstag im bundesweiten Mittel 1,836 Euro und damit 1,2 Cent weniger als vor zwei Wochen, sagte eine Sprecherin des ADAC am Mittwoch der dts Nachrichtenagentur. Der Dieselpreis lag demnach bei 1,676 Euro – das waren sogar 3,4 Cent Abschlag im Vergleich zu vor zwei Wochen.

Bereits Ende April waren die Preise in beiden Kategorien gesunken, wobei der Dieselpreis ebenfalls stärker zurückging als der für Benzin.

Der Unterschied bei den Preisen für die Kraftstoffsorten vergrößerte sich durch die jüngste Entwicklung weiter: Ein Liter Diesel kostet jetzt im Schnitt nur noch 16,0 Cent weniger als ein Liter E10, nach zuletzt 13,8 Cent.


Foto: Shell-Tankstelle am 07.05.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Dax startet im Plus – Kurssprung bei Siemens Energy

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Mittwoch mit einem Plus in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 18.490 Punkten berechnet und damit 0,3 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

An der Spitze der Kursliste rangierten die Papiere von Siemens Energy mit einem Kurssprung von über elf Prozent. Das Unternehmen hatte zuvor neue Geschäftszahlen vorgelegt und dabei unter anderem seine Prognose angehoben. Größere Abschläge gab es entgegen dem Trend unter anderem bei BMW, Covestro und Porsche.

„Der Optimismus unter den Anlegern ist zurück“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Der Bereich um die 18.240 Punkte, an dem der Dax zuletzt jedes Mal abgeprallt ist, wurde gestern mit Schwung überhandelt.“ Das hätten viele offensichtlich als Einstiegssignal betrachtet. „Nach niedrigen Umsätzen am Montag wurden gestern überdurchschnittlich viele Dax-Aktien gehandelt.“

„Dazu fällt auf, dass Absicherungspositionen zuletzt eher aufgelöst wurden“, so Altmann. Auch das sei ein Zeichen des neuen Optimismus. „Allerdings sind geringere Absicherungspositionen immer ein zweischneidiges Schwert. Denn damit wird dem Markt das so wichtige Sicherheitsnetz in Teilen entzogen.“ Deshalb könne eine geringe Absicherungsquote auch als Risiko für die zukünftige Kursentwicklung gesehen werden.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0742 US-Dollar (-0,14 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9308 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 82,30 US-Dollar; das waren 86 Cent oder 1,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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