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Wellness an der US-Ostküste: Mineralreiches Sandpeeling und Bourbon im Spa

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Das Cavalier Hotel nutzt den hauseigenen Bourbon Whiskey für Spa-Anwendungen – Exklusive Yogaerlebnisse am Meer – Herrschaftliche Ruheoase The Founders Inn and Spa

Neben Sport- und Outdooraktivitäten kann man in Virginia Beach auch ganz bewusst die Ruhe genießen. Der beliebte Küstenort, rund 100 Kilometer südöstlich von Richmond gelegen, bietet dazu Wellness und Entspannung der besonderen Art.

Luxus und wohltuende Spa-Erlebnisse im Hotel Cavalier

Das SeaHill Spa im Hotel Cavalier erwartet seine Besucher mit einer Vielzahl an erstklassigen Wellnessbehandlungen, die darauf abzielen, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Von entspannenden Massagen über verwöhnende Gesichtsbehandlungen bis hin zu revitalisierende Körperpeelings – die Gäste werden von erfahrenen Therapeuten betreut, die ein unvergessliches Wellnesserlebnis schaffen. Eine belebende Wohlfühlerfahrung verspricht das Tarnished Truth Bourbon Peeling. Der in der hauseigenen Destillerie gebrannte Bourbon Whiskey ist hierbei dem verwendeten Peeling beigesetzt. Das anregende Ganzkörperpeeling wird mit einem warmen, entgiftenden Mineralbad abgerundet und endet mit einer Feuchtigkeitslotion für ein seidig glattes Hautgefühl.

Yoga am Meer

Die Oceanfront von Virginia Beach besticht durch den Boardwalk, bezaubernde Sonnenaufgänge und das gleichmäßige Meeresrauschen als Ruhepol für Körper und Geist. An einer Yogastunde dort teilzunehmen, wird zu einer unvergesslichen Reiseerinnerung. Oceanfront Yoga bietet exklusives Yoga zu verschiedenen Tageszeiten, in Gruppen oder für Einzelpersonen an. Besonders viel Spaß machen die Übungen bei einem atemberaubenden Sonnenaufgang.

Flowering Almond Spa im The Founders Inn

Der Spa-Bereich im The Founders Inn and Spa, Tapestry Collection by Hilton hat sich auf Maniküre, Pediküre sowie Massagen und Gesichtsbehandlungen spezialisiert. Gäste des Spas haben ebenfalls Zugang zum beheizten Innenpool und dem Fitness Center des Hauses. Auch lohnt sich eine Übernachtung im Hotel, um zur Ruhe zu kommen und Kraft zu tanken. Das 26,5 Hektar große Areal, welches sich das Anwesen mit der angrenzenden Regent University teilt, besticht durch weitläufige grüne Parkanlagen mit eigenem See, angelegten Gärten und Wiesen sowie einem herrschaftlichen Gebäude abseits des touristischen Trubels.

Bild:The Cavalier (c) Robert Benson

Quelle:Claasen Communication GmbH

Neue Angebote für LGBTQI+ Reisende auf den Inseln von Tahiti

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Tahiti Tourisme definiert mit der Kampagne „The Treasured Test“ Inklusivität neu

LGBTQI+-Reisende, die einen tropischen Urlaub verbringen möchten, legen viel Wert auf authentische Reiseerlebnisse, die Möglichkeit zur freien Entfaltung und eine sichere Umgebung am Urlaubsziel. Dabei können die kulturellen Unterschiede in verschiedenen Ländern oft eine Herausforderung darstellen, so dass sich die Reisenden unwohl oder diskriminiert fühlen. Darüber hinaus richten sich die gängigen „schwulenfreundlichen“ Urlaubsangebote, die sich speziell auf Nachtleben und Partys konzentrieren, vorwiegend an eine jüngere, männliche Zielgruppe. Aufgrund dessen sind die Inseln von Tahiti nun bestrebt ihr LGBTQ+-Angebot so zu erweitern, dass zukünftig ein breiteres Spektrum von LGBTQI+-Reisenden angesprochen wird.

Förderung von authentischer Inklusivität auf den Inseln von Tahiti

Auch wenn die Inseln von Tahiti schon seit längerer Zeit als romantischer Ort für LGBTQI+-Paare bekannt sind: Die neue Kampagne von Tahiti Tourisme zielt darauf ab, die Inseln von Tahiti als ein sicheres und einladendes Reiseziel zu präsentieren, das eine reiche kulturelle Vielfalt aufweist, die sowohl die Geschlechtervielfalt einschließt als auch über die konventionellen Vorstellungen von LGBTQI+-Party-Hotspots hinausgeht.

Die Einführung von „The Treasured Test“

Die LGBTQI+-Gemeinschaft reagiert sehr empfindlich auf oberflächliche Versuche des „Rainbow Washing“, daher ist es essenziell, dass die neue Kampagne an einem Ort stattfindet, an dem die Reisenden Verständnis erfahren, Authentizität erleben und sich willkommen und geborgen fühlen.

Als Antwort konzipierte Tahiti Tourisme in Zusammenarbeit mit der Agentur Circul8 und in Partnerschaft mit Air Tahiti Nui den „Treasured Test“ – eine Einladung an LGBTQI+-Reisende, die Herzlichkeit und Akzeptanz während ihres Aufenthalts auf den Inseln von Tahiti zu erleben und zu beurteilen, ob sie sich authentisch „willkommen und wertgeschätzt“ fühlen.

Im Mittelpunkt des Konzepts stand die Einbeziehung von authentischen LGBTQI+-Personen. Es wurde ein offener Aufruf an die LGBTQI+-Gemeinschaft gerichtet, ein vielfältiges Ensemble zu erstellen, das die Inseln von Tahiti aus erster Hand erleben und ihre ungefilterten Eindrücke teilen durfte. Die ausgewählte Gruppe umfasste einen Querschnitt unterschiedlicher LGBTQI+-Personen, darunter das US-amerikanische lesbische Paar Jen und Jess, das französische schwule Paar Seb und Diego und die beiden japanischen Freunde Yuma und Mizuki, beide Trans-Männer.

Das Filmteam begleitete diese Gruppe zehn Tage lang und erlebte alle Höhepunkte, die ein Urlaub auf den Inseln von Tahiti bieten kann. Vom Erlernen traditioneller Tänze auf Tahiti bis zum Schnorcheln in der Lagune von Bora Bora konnten sie die Destination erleben und die Einheimischen kennenlernen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, ihre Identität zu verbergen zu müssen.

Das Ergebnis von „The Treasured Test“

Im Anschluss an ihre Reise teilte die Gruppe ihre Eindrücke in offenen Interviews mit und drückte ihre Begeisterung für die Herzlichkeit und Akzeptanz der Einheimischen aus. Sie betonten, dass sie sich wohl fühlten und frei ihre Identität leben konnten. Einhelliger Konsens war, dass die Inseln von Tahiti tatsächlich eine Destination bieten, an der jeder „geschätzt“ wird.

Bild:P2 BORA BORA TahitiT~© Hélène Havard

Quelle:Tahiti Tourisme

„Alter Hof sucht neue Liebe 2.0“, „Kunst- und Kulturraum Allgäu“ sowie das Gründerzentrum Allgäu erhalten finanzielle Förderung durch den Freistaat Bayern.

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Das bayerische Wirtschaftsministerium fördert seit Anfang dieses Jahres erneut zwei Erfolgsprojekte im Allgäu: das Konversionsmanagement und das Netzwerkmanagement für das Gründerzentrum Allgäu Digital. Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt übergab die beiden Förderbescheide von insgesamt 190.000 Euro an die Allgäu GmbH, welche die Projekte „Alter Hof sucht neue Liebe 2.0“, „Kunst- und Kulturraum Allgäu“ führt: „Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von ländlich geprägten Regionen ist mir ein besonderes Anliegen. Mit unseren Förderungen ermöglichen wir der Region Allgäu innovative Projekte mit starken Partnern umzusetzen, sei es in Bezug auf die Herausforderungen der Wohnraumknappheit, zur Förderung des Kultursektors oder zur Gründung von Start-ups“, erläutert Gotthardt.

Im Konversionsmanagement werden die Projekte „Alter Hof sucht neue Liebe 2.0“ mit einer Erstberatung für Eigentümer von Hofstellen, der Gestaltung eines Mentoring-Programms sowie der Konzeptionierung einer Matching-Börse und „Kunst- und Kulturraum Allgäu“ zur Vernetzung des Kultursektors mit besonderem Augenmerk auf der Zielgruppe der Jugendlichen unterstützt. Das Konversionsmanagement umfasst die Landkreise Oberallgäu, Ostallgäu, Unterallgäu und Lindau sowie die Kreisfreien Städte Memmingen, Kempten und Kaufbeuren. Die Förderung beträgt 190.000 Euro bis März 2025, bei einem Fördersatz von 70 Prozent.

500.000 Euro für Allgäu Digital – 43 Startups, 270 Events, 14.000 Teilnehmer
Zusätzlich erhält Allgäu Digital 500.000 Euro im Rahmen der Initiative Gründerland Bayern, die 19 digitale Gründerzentren, darunter Kempten, unterstützt. Die Förderung der Netzwerkaktivitäten ist ausgelaufen und wurde nach einer positiven externen Evaluierung um fünf Jahre verlängert. „Wir sind stolz, dass unsere erfolgreiche Arbeit in München angekommen ist und Allgäu Digital mit 500.000 Euro für den Zeitraum 2024 – 2028 weiter gefördert wird“, sagt Oberbürgermeister Thomas Kiechle, Aufsichtsratsvorsitzender der Allgäu GmbH zum Förderbescheid. Sebastian Kehr, Leitung Allgäu Digital, ergänzt: „Allgäu Digital ist zum relevanten Player für Gründung, Innovation und Digitalisierung im Allgäu geworden. 43 Startups haben wir begleitet, 270 Events mit 14.000 Teilnehmenden realisiert. Da steckt viel Power drin, die wir mit dem Team, den Startups und Partnern täglich einsetzen. Nun folgt der kluge Ausbau und aus Markensicht, die konsequente Erfüllung des Werteversprechens gegenüber unseren Zielgruppen. Ich bin überzeugt, dass uns das unter diesen Voraussetzungen gelingen wird.“
„Es freut mich jedes Mal zu erleben, welche innovativen Ideen in unseren Regionen, wie hier im Allgäu, entstehen. Um deren Umsetzung in erfolgreiche Unternehmen zu ermöglichen, ist unsere Unterstützung für die Digitalen Gründerzentren und deren Netzwerkarbeit ein zentraler Baustein“, gratuliert Gotthardt der ganzen Mannschaft von Allgäu Digital

Bild:Übergabe Förderbescheide Thomas Kiechle (Oberbürgermeister der Stadt Kempten, Aufsichtsratsvorsitzender Allgäu GmbH); Landtagsabgeordneter Alexander Hold; Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt; Landtagsabgeordneter Joachim Konrad; Klaus Fischer (Geschäftsführer Allgäu GmbH)

Quelle:Allgäu GmbH – Gesellschaft für Standort und Tourismus

Juso-Chef Türmer rechnet mit SPD-Europawahlkampf ab

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SPD-Wahlplakat zur Europawahl (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Juso-Vorsitzende Philipp Türmer rechnet mit dem Europawahlkampf der SPD ab. Bei der Plakatkampagne auf Kanzler Olaf Scholz zu setzen, nennt er einen Fehler. „Es ist dem Kanzler nicht gelungen, die Stimmung zu drehen und ein Aufbruchssignal zu senden“, sagte Türmer dem „Spiegel“.

„Hätten wir die Wahl gewonnen, wäre es als Bestätigung der Ampel und Stärkung des Kanzlers gewertet worden. Nun haben wir sie verloren. Also gilt das Gegenteil.“ Die SPD war bei der Europawahl am Sonntag auf 13,9 Prozent abgerutscht.

Türmer nennt das historisch schlechteste Ergebnis einen „Schlag in die Magengrube, aber mit Ansage“. Die Wahl sei eine Abstimmung über die Ampelpolitik gewesen „und über Olaf Scholz, den wir überall plakatiert haben“, sagte der Juso-Chef. Türmer fordert von Scholz im Haushaltsstreit mit der FDP mehr Härte. Lindner wolle mit dem nächsten Sparhaushalt nötige Investitionen blockieren und im Sozialbereich kürzen, kritisierte der Juso-Chef. „Das wäre fatal, und das darf Scholz ihm nicht durchgehen lassen.“

Die SPD müsse Lindners Warnung vor einem Koalitionsbruch kontern, so Türmer. „Wenn der FDP-Vorsitzende hart spielen will, müssen wir noch härter ins Powerplay gehen. Das gilt vor allem für den Kanzler. Er muss Lindner die Pistole aus der Hand und ihm selbst auf die Brust setzen.“ Wenn Scholz mit Lindner und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) verhandele, müsse er klarmachen: „Hier sitzt der sozialdemokratische Kanzler, der für sozialdemokratische Politik gewählt wurde. Er muss jetzt die Richtung vorgeben. Und wenn die FDP gehen will, soll sie gehen. Reisende soll man nicht aufhalten.“


Foto: SPD-Wahlplakat zur Europawahl (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

BSW arbeitet an Gründung einer eigenen Fraktion im Europaparlament

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18-Uhr-Prognose auf BSW-Europawahlparty am 09.06.2024, via dts NachrichtenagenturStraßburg (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Erfolg bei der Europawahl mit 6,2 Prozent Zustimmung arbeitet das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) bereits an der Gründung einer eigenen Fraktion. Das bestätigte Spitzenkandidat Thomas Geisel der „Neuen Rhein Zeitung“ (Dienstagsausgabe).

„Die Handlungsmöglichkeiten hängen davon ab, ob wir eine Fraktion bilden können. Dazu laufen bereits Gespräche und diesbezüglich bin ich verhalten optimistisch“, so Geisel. Seiner Ansicht nach sollte sich die EU „wieder auf die Themen konzentrieren, mit denen die Mitgliedsstaaten allein überfordert sind“. Er selbst würde gerne in den Ausschuss für Industrie und Energie gehen, wolle sich aber auch in der Außenpolitik engagieren.

„Ich bin sehr dagegen, dass die EU sich zu einem Bündnis gegen Russland entwickelt“, sagte Geisel weiter. „Putin wird einmal Geschichte sein, aber Russland wird immer unser Nachbar in Europa sein, mit dem uns historisch kulturell einiges verbindet“, so der ehemalige Düsseldorfer Oberbürgermeister. „Deswegen sollten wir nicht mit dem Hintern alles einreißen, was in Zeiten der Entspannungspolitik aufgebaut wurde. Wir sollten nicht die Vision eines gemeinsamen europäischen Hauses von Michail Gorbatschow aus dem Blick verlieren.“


Foto: 18-Uhr-Prognose auf BSW-Europawahlparty am 09.06.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Deutschland will mehr Lithium aus Chile importieren

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Gabriel Boric Font und Olaf Scholz am 10.06.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschland will mehr Lithium aus Chile importieren, um den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben. „Wir wollen unseren Lithiumabbau im nächsten Jahrzehnt verdoppeln“, sagte der chilenische Präsident Gabriel Boric am Montag beim Empfang durch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in Berlin. Chile habe dazu mit Deutschland vereinbart, dass die Bundesregierung das Land mit Investitionen unterstützt.

Scholz sagte: „Wichtig für den Schutz unseres Klimas ist der Einsatz von erneuerbaren Energien. Deutschland und Chile wollen dabei eng kooperieren, sei es bei der Erzeugung der Energien oder bei der Ausbeutung der notwendigen Rohstoffe. Hier ist Chile ein Vorreiter.“ Um einen umweltfreundlicheren und nachhaltigeren Abbau von Lithium zu erreichen, habe man ein Austausch zwischen den Forschungsinstituten beider Länder vereinbart. „Das ist ein Meilenstein für die Energiewende“, so Scholz.

Zwei Drittel der Energie in Chile werden laut Boric bereits durch erneuerbare Energien produziert. „Für uns ist es eine große Priorität, den eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen“, so der Präsident Chiles.

Scholz verwies zudem auf die bisherigen Erfolge bei der Kooperation mit Chile im Hinblick auf den Klimaschutz. So habe das Land etwa gemeinsam mit Deutschland den Co-Vorsitz in dem von den G-7-Staaten gegründeten „Klimaclub“ übernommen. „Mit Blick auf die COP29 sind wir dabei, das ambitionierte Arbeitsprogramm des Klimaclubs umzusetzen“, so der Bundeskanzler. Ausgetauscht habe man sich auch über den Kampf gegen die Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll.

Lithium wird benötigt, um Batterien herzustellen. Nicht nur für mobile Geräte wie etwa Smartphones oder Tablets, sondern zunehmend auch für Elektroautos.


Foto: Gabriel Boric Font und Olaf Scholz am 10.06.2024, via dts Nachrichtenagentur

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EU will Afghanistan mit 150 Millionen Euro vor Hungersnot bewahren

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EU-Fahnen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die Europäische Union will Afghanistan angesichts der sich verschlechternden humanitären Lage mit 150 Millionen Euro unterstützen. Die Soforthilfereserve werde aktiviert, um einer drohenden Hungersnot im Land vorzubeugen, teilte die EU-Kommission am Montagnachmittag mit.

Afghanistan sei „nach wie vor“ eine der größten humanitären Notlagen, über 23,7 Millionen Menschen seien auf Hilfe angewiesen. „Es besteht die reale und akute Gefahr einer Hungersnot.“ Mehr als 15 Millionen Menschen litten unter akuter Ernährungsunsicherheit, und es könne zu Hungersnöten kommen, wenn die aktuelle Entwicklung nicht umgekehrt werde, so die Kommission. „Die Rate der Kinder unter fünf Jahren, die unter Auszehrung und Wachstumsverzögerung leiden, ist eine der höchsten weltweit, während der Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung sehr begrenzt ist.“

Mit den Mitteln sollen Partner unterstützt werden, die in Afghanistan arbeiten (fast 126 Millionen Euro) und die auf den Bedarf afghanischer Flüchtlinge in Pakistan reagieren (über 11 Millionen Euro). Zudem sollen humanitäre Organisationen im Iran unterstützt werden (fast 11 Millionen Euro).

„In Afghanistan wird die EU-Finanzierung weiterhin auf die Bedürfnisse der am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen, insbesondere in schwer erreichbaren Gemeinden, ausgerichtet sein“, so die Kommission. „Die Hilfe wird sich auf Nahrungsmittelhilfe, Unterkünfte, Gesundheitsversorgung sowie den Zugang zu Wasser und sanitären Einrichtungen konzentrieren. Bis zu 14,5 Millionen Euro sind für Bildung in Notlagen vorgesehen, da 8 Millionen Kinder und Jugendliche Bildungshilfe benötigen, darunter 1,4 Millionen Mädchen, die vom Zugang zur weiterführenden Schule ausgeschlossen sind.“

Die Ankündigung erfolgte anlässlich eines Treffens hochrangiger Vertreter der internationalen Gemeinschaft heute in Brüssel, um über die Nahrungsmittel- und Gesundheitskrise in Afghanistan zu diskutieren.

Nach dem Abzug der internationalen Truppen Ende August 2021 erlangten die Taliban schnell wieder Kontrolle über das Land und proklamierten das Islamische Emirat Afghanistan. Viele Afghanen flohen damals in das Nachbarland Pakistan. Pakistan selbst hatte die Flüchtlinge Ende letzten Jahres aufgefordert, das Land zu verlassen, da ansonsten Zwangsabschiebungen drohten.


Foto: EU-Fahnen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Schweiz: 90 Staaten und Organisationen kommen zu Ukraine-Konferenz

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Bern (dts Nachrichtenagentur) – 90 Staaten und Organisationen haben ihre Teilnahme an der Ukraine-Konferenz am kommenden Wochenende angemeldet. Rund die Hälfte der Staaten komme aus Europa, die andere Hälfte von anderen Kontinenten, teilte die Regierung in Bern am Montag mit. Die Konferenz soll Grundlage für die Anregung eines Friedensprozesses sein.

Für den Frieden nichts zu tun, sei keine Option, sagte Außenminister Ignazio Cassis. „Wir glauben, dass es immer Raum für den Dialog gibt, auch wenn derzeit die Waffen sprechen.“ Die Konferenz auf dem Bürgenstock sei eine Konferenz zum Frieden, keine Friedenskonferenz, doch auch die Vorbereitung habe bereits eine positive Dynamik ausgelöst.

Die Konferenz beginnt am Nachmittag des 15. Juni mit einer Plenarsitzung. Am 16. Juni sollen in Arbeitsgruppen drei Themenbereiche von globalem Interesse vertieft werden, von denen eine Vielzahl der Staaten betroffen sind: nukleare Sicherheit, Freiheit der Schifffahrt und Lebensmittelsicherheit sowie humanitäre Aspekte. Für den Abschluss der Konferenz soll zudem eine Schlusserklärung vorbereitet werden.

Russland selbst hatte demonstrativ Desinteresse bekundet und wurde nicht zum Gipfel eingeladen, auch China wird nicht vor Ort erscheinen. Die USA werden durch Vizepräsidentin Kamala Harris vertreten.


Foto: Schild „Stand with Ukraine“ liegt auf dem Boden (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Rangnick nennt Gründe für Bayern-Absage

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Ralf Rangnick (Archiv), via dts NachrichtenagenturWien (dts Nachrichtenagentur) – Mehrere Wochen nach seiner Absage an den FC Bayern München hat Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick die Gründe für seine Entscheidung konkretisiert. Unter anderem habe die Vorstellung, zweieinhalb Monate gleichzeitig Trainer von Österreich und der Bayern zu sein, ihn abgeschreckt, sagte Rangnick dem „Kicker“.

„Wenn ich am 1. Mai zugesagt hätte, wäre ich ja nicht ab 15. Juli Trainer des FC Bayern gewesen, sondern ab dem 1. Mai.“ Und da sei ihm schon klar geworden, dass das nicht gehe, ohne dass irgendetwas darunter leide. „Wir haben hier in Österreich zwei Jahre investiert, um dahin zu kommen, wo wir jetzt sind. Das wollte ich nicht gefährden.“

Die Absage sei dennoch eine der „schwierigsten beruflichen Entscheidungen“ gewesen, die er in seiner Karriere bisher treffen musste. „Beim FC Bayern sind schon vier ehemalige Spieler von mir im Kader und vier Mitarbeiter, mit denen ich schon früher zusammengearbeitet habe“, so Rangnick. Das habe das Ganze schon besonders gemacht, und das bei einem der größten Vereine in Europa.

„Deswegen habe ich mich damit schon sehr ernsthaft auseinandergesetzt. Und ich möchte an dieser Stelle noch mal betonen, dass es keine Entscheidung gegen den FC Bayern war.“ Auch Aussagen von Uli Hoeneß hätten ihn nicht abgeschreckt: „Ich kann an dieser Stelle versichern, dass das überhaupt keinen Einfluss auf meine Entscheidung hatte“, sagte er. „Ich sage sogar: Uli Hoeneß wäre einer der Gründe gewesen, es zu tun und dort hinzugehen.“


Foto: Ralf Rangnick (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Merz geht von weiterer Amtszeit für von der Leyen aus

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Friedrich Merz am Wahlabend zur Europawahl 2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Chef Friedrich Merz geht nach der Europawahl fest davon aus, dass Ursula von der Leyen für eine weitere Amtszeit EU-Kommissionspräsidentin bleiben wird. „Die EVP-Fraktion im Europäischen Parlament ist jetzt mit Abstand die größte Fraktion“, sagte er am Montag in Berlin. Ohne die EVP-Fraktion im Europäischen Parlament werde es keine Personalentscheidungen in der politischen Mitte mehr geben.

„Wir gehen deshalb davon aus, dass Ursula von der Leyen auch die nächste Kommissionspräsidentin sein wird“, so Merz. Und er gehe auch davon aus, dass die Bundesregierung dieses Wahlergebnis auch so interpretiert: Nämlich als Auftrag, von der Leyen wieder vorzuschlagen, auch als Präsidentin der Europäischen Kommission. Darüber werde es in den nächsten Tagen eine ganze Reihe von Gesprächen geben, so der CDU-Chef.

Von der Leyen selbst bekräftigte unterdessen, zunächst mit den Sozialdemokraten und Liberalen im EU-Parlament reden zu wollen. Man werde auf die großen politischen Familien zugehen, mit denen man bereits in der Vergangenheit gut zusammengearbeitet habe. Man werde und könne gemeinsam eine „Bastion gegen die Extremen von links und rechts“ bilden, so die CDU-Politikerin.


Foto: Friedrich Merz am Wahlabend zur Europawahl 2024, via dts Nachrichtenagentur

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