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Hackfestival 2024 – größter Nachhaltigkeit-Hackathon

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hackfestival 2024

Hackfestival 2024
Gemeinsam gegen den Klimawandel: Innovationen für eine grünere Welt

Einer der größten Hackathons der Welt findet in Mannheim statt und bindet interessierte Bürger*innen ein

Ein umfangreiches Programm für die ganze Familie, spannende Challenges für Tech-Interessierte beim Hackathon und vielfältige Möglichkeiten, sich als Unternehmen einzubringen – das verspricht das Hackfestival 2024. Vom 06. Bis 09. September veranstaltet The Hackathon Company unter dem Motto „Dekarbonisierung der Welt“ einen der größten Hackathons weltweit. Auf mehr als 20.000 Quadratmetern Eventfläche im Rosengarten Mannheim, mit weit über 1000 Teilnehmenden, einem ESA-Astronauten und über 50 Partnern. Sechs Coding-Challenges und ein breites Mitmachangebot sollen helfen, die Welt nachhaltiger zu gestalten.

Die (firmenspezifischen) Aufgaben werden von den namhaften Unternehmen SAP, Schwarz IT, KION Group, Roche und der Stadt Mannheim gemeinsam mit der Metropolregion Rhein-Neckar gestellt. Die Teilnehmer*innen können ihr technisches Know-how bei Themen wie Recycling, Reduzierung von Lebensmittelabfällen, Kreislaufwirtschaft und Tracking des eigenen CO₂-Fußabdrucks unter Beweis stellen und innovative Lösungen erarbeiten. Außerdem können sie in direkten Kontakt mit potenziellen Arbeitgebenden treten. Der Hackathon erstreckt sich über einen Zeitraum von 48 Stunden. Interessierte Tech-Talente aus den verschiedensten Berufsbereichen und aller Altersklassen können sich ab jetzt bis Ende August hier bewerben: https://hackfestival.de/

Technologische Lösungen

Überschwemmungen, Waldbrände, Hitzewellen, schmelzendes Eis – Die Auswirkungen des Klimawandels sind spürbar und greifbar. Umso wichtiger werden innovative Lösungen, die häufig aus dem Tech-Umfeld stammen. „Die Fülle an Daten, die unser Planet an Land, im Wasser und in der Luft liefert, ermöglicht ein besseres Verständnis des Klimawandels und seiner Ursachen. Technologie spielt dabei eine entscheidende Rolle, da sie dazu beiträgt, Daten zu verstehen und bereits heute weitreichende Lösungen zur Eindämmung des Klimawandels bietet. Auf diesem Angebot möchten wir aufbauen und neue Lösungen entwickeln”, so CEO und Gründer der The Hackathon Company Oliver Brümmer.

Eine Vielzahl von grünen und innovativen Technologien hat bereits den Weg in eine nachhaltige Zukunft geebnet. Carbon-friendly computing stellt einen wichtigen Aspekt in der Entwicklung dar und Technologien können bei der Überwachung von Emissionen hilfreich sein. Die Blockchain-Technologie ermöglicht es Bürger*innen, Emissionen von Unternehmen und Regierungen zu verfolgen und somit die Rechenschaftspflicht auf internationaler Ebene sicherzustellen. Auch im Bereich des Umweltschutzes werden innovative Technologien entwickelt, zu denen beispielsweise die Roboterqualle und die Mantarochen-Drohne zählen. Sie dienen der Erhaltung, Erforschung und Wiederherstellung der empfindlichen Ökosysteme.

Neben bekannten Modellen wie Solaranlagen oder Windkraft werden in Neuseeland Bierflaschen zu Sand zerkleinert. Dieser wird anschließend der Bauindustrie zur Verfügung gestellt, um die Entnahme von Sand an den örtlichen Stränden zu reduzieren. „Die Menschen werden in Zukunft eher dazu geneigt sein, zu recyceln, wenn sie Recycling in Aktion sehen“, so Brümmer. Vom Hackfestival erhofft er sich eine Reihe Innovationen, die zu einer grüneren Welt beitragen können.

Mehr als nur ein Hackathon

Ein wesentliches Merkmal des Hackfestivals ist, dass es sich nicht um einen klassischen Hackathon handelt, sondern um ein Event, das die breite Öffentlichkeit als Mitwirkende miteinbezieht. Während die Tech-Talente an ihren Entwicklungen arbeiten, sind alle Bürger*innen eingeladen, sich am Samstag, dem 07.09., an dem innovativen Programm zu beteiligen. Im Rahmen von Workshops, Panel-Diskussionen und Vorträgen besteht für interessierte Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Nachhaltigkeit zu informieren.

Die Themen umfassen beispielsweise Biodiversität und Nachhaltigkeitskommunikation. Im Rahmen eines KI-Promptathon, Mitmach-Stationen sowie einer interaktiven Klima-Challenge als App besteht die Möglichkeit, sich aktiv mit den Themen auseinanderzusetzen. Auch für diejenigen, die sich lieber über einzelne Firmen informieren möchten, besteht die Möglichkeit, dies in aller Ruhe im Messebereich des Festivals zu tun. Das Programm wird von Start-ups bis hin zu Großunternehmen gestaltet. Des Weiteren sind alle Firmen eingeladen, sich am Event zu beteiligen. Voraussetzung hierfür ist lediglich, dass ihr Beitrag an der Schnittstelle von Technologie und Nachhaltigkeit angesiedelt ist. Ein Fokus liegt dabei auf Unternehmen der Metropolregion Rhein-Neckar, um die lokale Wirtschaft zu stärken.

Quelle Bild und Text: The Hackathon Company GmbH

RINGANA Sonnenpflege-Linie

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sonnenpflege

Jetzt Neu: Upgrade für die RINGANA Sonnenpflege-Linie

Der Sommer klopft bereits an die Tür, die Urlaubssaison naht und die Sonne wird immer kräftiger. Nun wird wieder vermehrt zu Sonnenschutzmittel gegriffen. Dabei ist es wichtiger denn je, auf umweltfreundliche Produkte zu achten, die keine schädlichen Chemikalien enthalten und die Korallenriffe und andere Meereslebewesen schonen – nicht zuletzt für unsere eigene Gesundheit.

Rechtzeitig zum Auftakt der heißen Jahreszeit hat RINGANA die Palette erweitert und bringt mit FRESH sunscreen SPF 25 nicht nur ein neues Sonnenprodukt mit einem höheren Lichtschutzfaktor, sondern auch mit mehr Inhalt heraus.

Mehr Inhalt, noch mehr Schutz: FRESH sunscreen SPF 25

Die clevere Formel des FRESH sunscreen SPF 25 vereint einen natürlichen UV-Filter mit pflegenden Pflanzenölen und Pflanzenextrakten. Der mineralische Sonnenschutzfilter Zinkoxid schützt die Haut vor UVA- und UVB-Strahlen, legt sich wie viele kleine Spiegel auf die Haut und reflektiert das Sonnenlicht. So wird einer vorzeitigen Hautalterung vorgebeugt. Karanjaöl und Kurkuma-Extrakt pflegen und bieten zusätzlichen Schutz. Das Antioxidans Astaxanthin stärkt die Haut und schützt vor UV-bedingtem Stress.

Das Ergebnis: ein strahlendes Hautbild, wie du es liebst. Ideal für alle Hauttypen und natürlich dermatologisch getestet. FRESH sunscreen SPF 25 ist außerdem wasserfest und COSMOS-zertifiziert. Geeignet auch für Kinder, ab einem Alter von 3 Jahren. 250 ml

Unsere Tipps zur Anwendung:

Die Sonnencreme großzügig mit kreisenden Bewegungen auf die Haut auftragen. Zu sparsame Anwendung verringert die Schutzleistung.
Regelmäßig nachcremen – besonders beim Schwitzen, nach dem Baden und Abtrocknen.

Von Kopf bis Fuß geschützt

Weitere Produkte der RINGANA Sonnen-Linie sind FRESH sunscreen face SPF 15 speziell für den täglichen Sonnenschutz der Gesichtshaut, und FRESH after sun & tan booster für die beruhigende und bräunungsverlängernde Pflege danach und für gut geschützte Lippen mit sommerlichen Touch FRESH lipbalm nude SPF 15

RINGANA hat über 500 Mitarbeiter:innen und erreichte 2023 einen Nettoumsatz von rund 200 Millionen Euro. Die Grundbausteine des Erfolgs sind: Frische, Wirksamkeit und Nachhaltigkeit. Die Produkte sind vegan und frei von synthetischen Konservierungs- und Zusatzstoffen. Hergestellt werden sie am neuen Standort in St. Johann in der Haide und von dort an die internationale Kundschaft in 35 Länder verschickt.

Quelle Christine Maria Veauthier PR Professional

Ifo rechnet mit 0,1 Prozent mehr Wirtschaftsleistung durch EM

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Fanmeile zur Fußball-EM (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die Fußball-Europameisterschaft 2024 dürfte Deutschland nach neuen Zahlen des Ifo-Instituts eine zusätzliche Milliarde Euro durch ausländische Touristen einbringen. Dies entspreche etwa 0,1 Prozent der Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal des Jahres.

„Der Effekt ist jedoch nur kurzlebig, sodass die Dienstleistungsexporte durch heimkehrende Touristen nach Ende der EM im dritten Quartal wieder sinken und unter dem Strich gleichbleiben dürften“, sagte Ifo-Forscher Gerome Wolf am Freitag zu Zahlen aus der Konjunktur-Prognose des Instituts, die in der kommenden Woche veröffentlicht werden soll.

„Bei der WM 2006 in Deutschland stiegen zu Beginn die Ankünfte und Übernachtungen von ausländischen Gästen um jeweils 25 Prozent“, fügte Wolf hinzu. „Legen wir dies auch für die EM 2024 zugrunde, so können wir mit gut 600.000 zusätzlichen ausländischen Touristen und 1,5 Millionen zusätzlichen Übernachtungen während der Spielzeit rechnen. Das dürfte sich in höheren Übernachtungspreisen und Umsätzen des Gastgewerbes zeigen.“ Im Ergebnis bedeute das einen zusätzlichen Wachstumsimpuls von 1,3 Prozent der preisbereinigten Dienstleistungsexporte im laufenden Quartal im Vergleich zum ersten Quartal 2024.

„Gesamtwirtschaftlich gesehen fallen die Effekte dieser Art von Großveranstaltungen eher gering aus, abgesehen vom Tourismus“, sagte Timo Wollmershäuser, Leiter Konjunkturprognosen. „Zwar werden während der Spiele auch die inländischen Konsumenten kurzzeitig mehr im Gastgewerbe und im Lebensmitteleinzelhandel ausgeben. Jedoch werden sie ihre Ausgaben an anderer Stelle zurückfahren, so dass der private Konsum insgesamt wohl davon unberührt bleibt. Dies legen zumindest die Erfahrungen mit der Weltmeisterschaft aus dem Jahr 2006 nahe.“


Foto: Fanmeile zur Fußball-EM (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

35 Verbände und Gewerkschaften für "European Green and Social Deal"

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EU-Fahnen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Anlässlich der Beratung der EU-Staats- und Regierungschefs zur Strategischen Agenda der EU am kommenden Montag hat ein breites Bündnis einen „European Green and Social Deal“ für die nächste EU-Legislaturperiode gefordert. Zu den Unterzeichnenden zählen unter anderem der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring, die Diakonie, der Verbraucherzentrale Bundesverband und Verdi.

„Die kommenden fünf Jahre werden entscheidend für die Zukunft der EU, für die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze und für den Stopp des Biodiversitätsverlustes sein“, heißt es in dem Aufruf. „Die EU des Zusammenhalts, Fortschritts und Wohlstands braucht jetzt neue Impulse durch eine schnelle, entschlossene und sozial gerechte Umsetzung des European Green Deal. Dies ist die Aufgabe der neuen Europäischen Kommission, des neu gewählten Europäischen Parlaments, aber auch des Europäischen Rates, der die `Strategische Agenda` für die kommenden fünf Jahre formuliert.“

Kai Niebert, Präsident des Umweltdachverbandes Deutscher Naturschutzring (DNR), erklärte, die Europawahl habe gezeigt, dass sich viele Bürger Sicherheit wünschten. Verschiedene Umfragen belegten zudem, dass sie weiterhin wirkungsvolle Klimapolitik wollen. „Deswegen muss der Schutz vor der Klimakatastrophe und dem Verlust unserer natürlichen Lebensgrundlagen weiter richtungsweisend für die Modernisierung der EU in der neuen Legislatur sein“, so Niebert. „Wir brauchen die konsequente Umsetzung und Weiterentwicklung des Green Deals, damit unsere Industrien wettbewerbsfähig bleiben und sich die soziale Spaltung nicht weiter verschärft.“

Die stellvertretende Verdi-Chefin Christine Behle pochte auf eine soziale Absicherung der Klimaschutzbemühungen. „Ein Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand gegen die Interessen der Beschäftigten darf es nicht geben“, so Behle. „Europäische und internationale Finanzhilfen dürfen nur an Unternehmen gehen, die mitbestimmt und tarifgebunden sind und den Standort Deutschland garantieren. Alles andere wäre zum Scheitern verurteilt.“

Auch Eva Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, hält am Klimaschutz fest. „Wer heute schon am Rande der Gesellschaft steht, in schlecht isolierten Wohnungen lebt und sich von den Preissteigerungen bei Energie, Mieten und Lebensmitteln existentiell bedroht fühlt, braucht spürbare Unterstützung“, sagte sie. „Die Akzeptanz und Umsetzung von klimapolitischen EU-Maßnahmen wird davon abhängen, dass Abstiegsangst vermieden und Zukunftsmut gestärkt wird.“


Foto: EU-Fahnen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Gemeinwohl trifft auf Steuervorteil

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Prof.Dr.C.Juhn Bildquelle ©JUHN Partner GmbH

Wie Stiftungen die Abgabenlast an den Fiskus reduzieren

Künftig wird die Bedeutung von Stiftungen zunehmen. Das prophezeit zumindest der Bundesverband Deutscher Stiftungen. Zwar haben Inflation und zunehmende Herausforderungen in Finanzierungsfragen ihre Arbeit in den letzten Jahren erschwert, trotzdem gelten sie als wichtige Akteure für die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen.

Als Ausdruck bürgerschaftlichen Engagements setzen sie zudem ein klares Zeichen für demokratische Teilhabe. Angesichts eines staatlichen Teilrückzugs aus bestimmten Themenbereichen, wie etwa der Kultur, verwundert es daher wenig, dass die Zahl der rechtskräftigen Stiftungen hierzulande auf über 25.000 angewachsen ist. Gleichzeitig wird ihr in der breiten Öffentlichkeit oft mit Ambivalenz begegnet. Dabei kreisen Debatten meist um Fragen der Transparenz, der Legitimität und des vermeintlichen Status als Steueroasen im Westentaschenformat. Was aber steckt wirklich hinter dem Steuersparmodell „Stiftung“?

Es bleibt in der Familie

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Stiftungen – solche unter Lebenden und solche von Todes wegen (§ 83 BGB). Diese lassen sich weiter nach ihrem jeweiligen Zweck unterscheiden. So dienen privatnützige Familienstiftungen zur Sicherung des Wohls einer Familie und des Erhalts des Stiftungsvermögens in seiner Gesamtheit. Daher eignet sich diese Stiftungsform auch für Unternehmer, die innerhalb der Verwandtschaft keine geeigneten Nachfolger finden. Das ist sowohl zu Lebzeiten als auch im Todesfall möglich. Bei Letzterem verfügt der Stifter beispielsweise in einem Testament oder Erbvertrag, dass aus dem Nachlass eine Stiftung errichtet werden soll. Dabei gehört das Vermögen der Stiftung – und somit sich selbst.

Es wird als „selbstständige Vermögensmasse“ definiert, die sich beispielsweise aus dem Privat- oder dem Betriebsvermögen des Stifters speist. Neben Geldmitteln kann dieses sogenannte Ausstattungsvermögen auch Wertpapiere, Immobilien, Unternehmensbeteiligungen, Rechte aller Art oder sogar Kunstgegenstände enthalten. Dabei muss es so hoch sein, dass sich der Stiftungszweck erfüllen lässt. Entsprechend erkennen Behörden Stiftungen oft erst ab einem bestimmten Mindestkapital an (mindestens 50.000 Euro). Außerdem unterliegen rechtsfähige Stiftungen der Kapitalerhaltungspflicht. Das bedeutet: Sie müssen ein Grundstockvermögen, das sich aus Ausstattungsvermögen sowie eventuellen späteren Zuwendungen zusammensetzt, trotz laufender Verwaltungskosten und Steuern, erhalten.

Der Fiskus verdient mit

Privatnützige Familienstiftungen unterliegen grundsätzlich der Steuerpflicht, und das bereits mit der Übertragung des Vermögens an die Stiftung. Hier wird die Schenkung- oder Erbschaftsteuer fällig. Alle 30 Jahre muss zudem die Erbersatzsteuer an den Fiskus abgeführt werden. Es werden auch die Begünstigten besteuert. Erhalten sie Ausschüttungen, müssen sie Einkommensteuer (Kapitalertragsteuer) zahlen. Allerdings ist die laufende Besteuerung auf Stiftungsebene deutlich geringer als auf privater Ebene der Familienmitglieder (wenn diese die Einkünfte erzielen würden). Denn anstelle des Einkommensteuertarifs greift die Körperschaftsteuer von pauschal 15 Prozent, wobei ein Freibetrag von 5.000 Euro geltend gemacht werden kann.

Außerdem ist die Familienstiftung nicht gewerbesteuerpflichtig und für Veräußerungsgewinne aus Kapitalgesellschaften entfällt nur eine Minimalsteuer von etwa 0,8 Prozent. Diese Minimalbesteuerung gilt auch für Dividenden, wenn die Familienstiftung eine Mindestbeteiligung von 10 Prozent an einer ausschüttenden Kapitalgesellschaft hält. Daher kann die Familienstiftung insbesondere bei Thesaurierung als steuerschonendes Investitionsvehikel genutzt werden.

In der Praxis haben umfassende Lösungen zur Steuerersparnis ganz unterschiedliche Formen. So findet in Schritt eins etwa die Überführung der GmbH eines Unternehmerehepaares in eine Holdingstruktur statt. Erst dann folgt die Gründung der Familienstiftung, in die beispielsweise die Ehefrau ihre Immobilien einbringt. Zwar wird so Grunderwerbsteuer fällig, es ermöglicht aber einen sogenannten AfA-Step-Up, sodass nun ein meist höheres Abschreibungsvolumen nutzbar wird. Außerdem werden Mieteinnahmen, die nun der Stiftung zufallen, nur mit 15 Prozent Körperschaftsteuer belegt. Die Ehefrau erhält von der Familienstiftung Tilgungsleistungen und Zinsen, wodurch ihr finanzielles Einkommen nahezu gleich bleibt. Tilgungsleistungen haben dabei den Vorteil, dass sie steuerfrei bleiben.

Bürgerengagement fürs Gemeinwohl

Bei gemeinnützigen Stiftungen fließen die Einnahmen in die Förderung von Kunst, Kultur, Sport, Gesundheits- oder Bildungswesen sowie den Schutz von Natur und Umwelt. Dabei gibt der Gesetzgeber vor, wie die Verteilung der Erträge erfolgt. Mindestens zwei Drittel des Geldes müssen wohltätigen Zwecken zukommen. Den Rest darf die Stiftung thesaurieren.

Welche Mittel im Detail wohin fließen, bestimmt der Stiftungsvorstand. Im Idealfall orientiert er sich dabei neben den klaren Richtlinien in der Stiftungssatzung, die den Willen der Stifter repräsentieren, auch an der eigenen Expertise im Bereich Vermögens- bzw. Unternehmensmanagement. Um ihren Zweck zu erfüllen, muss zudem mit der Errichtung ein entsprechend großes Stiftungsvermögen zur Verfügung stehen. Ein Stiftungsvermögen ab 100.000 Euro hat sich hier als Maßstab etabliert, wobei die staatliche Aufsicht im Einzelfall prüft, ob diese Prämisse erfüllt wird.

So sichert Altruismus Steuervorteile

Für Menschen, die Geld einem guten Zweck zukommen lassen möchten, ist die gemeinnützige Stiftung das optimale Vehikel – insbesondere da sie ganz nebenbei auch für Steuervorteile sorgt. Ein Beispiel? Ein erfolgreicher Unternehmer möchte in seiner Heimatstadt das Theater durch eine gemeinnützige Stiftung unterstützen. Ohne dass Schenkungsteuer anfällt, hat er als ledige Einzelperson nicht nur die Option, bis zu einer Million Euro an die Stiftung zu übertragen, er kann dieses Geld auch steuermindernd als Sonderausgabe über die eigene Einkommensteuererklärung absetzen.

Gemäß der vorher detailliert ausgearbeiteten Stiftungssatzung profitiert das Schauspielhaus künftig auch dann, wenn der ursprünglich vorgesehene Betrag irgendwann aufgebraucht ist. Denn die Stiftung legt einen Teil des übertragenen Vermögens gewinnbringend an. Ist der Unternehmer zudem noch im Stiftungsvorstand, kann er selbst kontrollieren, ob Fördergelder beispielsweise talentierte Nachwuchskünstler unterstützen oder wie viel vom jährlichen Gewinn thesauriert werden soll.

Bildquelle_©JUHN Partner GmbH

Autor: Prof. Dr. Christoph Juhn ist Professor für Steuerrecht, Steuerberater und besitzt einen Master of Laws. Seine Schwerpunkte in der Gestaltungsberatung liegen auf Umwandlungen und Umstrukturierungen, Unternehmens- und Konzernsteuerrecht, internationalem Steuerrecht, Unternehmenskäufen/-verkäufen (M&A), Beratung für Berater sowie der laufenden Steuerberatung. Nachdem er 2011 seinen LL.M. an der Universität zu Köln erwarb, wurde er 2013 zum Steuerberater bestellt.

Im Jahr 2020 promovierte er zum Dr. jur. im internationalen Unternehmens- & Umwandlungssteuerrecht und wurde noch im selben Jahr zum Professor für Steuerrecht an der FOM Hochschule Bonn berufen. Parallel dazu gründete er – nach Anstellungen in zwei Steuerberatungsgesellschaften – im Jahr 2015 die JUHN Partner GmbH und 2017 die JUHN BESAU GmbH. Außerdem betreibt der Steuerprofi unter @juhnsteuerberater einen erfolgreichen YouTube-Kanal.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sudan: UN-Sicherheitsrat fordert Ende der Belagerung von Al-Faschir

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Fahne vor den Vereinten Nationen (UN) (Archiv), via dts NachrichtenagenturNew York City (dts Nachrichtenagentur) – Der UN-Sicherheitsrat hat am Donnerstagabend (Ortszeit) eine Resolution verabschiedet, mit der die RSF-Miliz im Sudan aufgefordert wird, die Belagerung von Al-Faschir einzustellen. Für die Resolution von Großbritannien stimmten 14 Mitglieder des Gremiums, Russland enthielt sich.

Seit mehr als einem Jahr bekämpfen sich die Sudanesische Armee und die RSF-Miliz. Zuletzt eskalierten die Kämpfe auch in der Hauptstadt des Bundesstaates Nord-Darfur, in der über 1,5 Millionen Menschen aus dem ganzen Land Schutz suchen. Mit der Resolution rief der Sicherheitsrat beide Kriegsparteien auf, die Zivilbevölkerung zu schützen und es ihr zu ermöglichen, Al-Faschir nach Belieben zu betreten oder zu verlassen. Zudem sollen die Kriegsparteien „die rasche, sichere, ungehinderte und dauerhafte Lieferung von humanitärer Hilfe für die bedürftige Zivilbevölkerung“ ermöglichen und erleichtern.

Der UN-Sicherheitsrat wandte sich darüber hinaus an UN-Generalsekretär Antonio Guterres. Dieser solle weitere Empfehlungen für den Schutz der Zivilbevölkerung im Sudan abgeben das Engagement regionaler Akteure koordinieren, um den Frieden voranzubringen.

Die UN-Koordinatorin für humanitäre Hilfe für den Sudan, Clementine Nkweta-Salami, hatte sich Ende Mai „zutiefst beunruhigt“ über die humanitäre Lage in dem kriegsgebeutelten Land gezeigt. In Al-Faschir ziehe sich die „Schlinge des Krieges immer enger um die Zivilbevölkerung“, sagte Nkweta-Salami. „Familien, darunter auch Kinder und ältere Menschen, werden auf der Suche nach Sicherheit daran gehindert, die Stadt zu verlassen.“

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) wurden seit Beginn des Konflikts über 7 Millionen Menschen, mehrheitlich Kinder und Jugendliche, innerhalb des Sudans vertrieben. Weitere 2 Millionen Menschen sind in Nachbarländer geflohen.

Das Welternährungsprogramm (WFP) spricht von der aktuell weltweit größten Hungerkrise mit insgesamt 17,7 Millionen Betroffenen. Eine aktuelle Analyse des UN-Kinderhilfswerks Unicef, des UN-Welternährungsprogramms (WFP) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt, dass die anhaltenden Kämpfe die Unterernährung von Kindern verschlimmern. Der Krieg beeinträchtige auch die Versorgung mit humanitären Hilfsgütern erheblich.


Foto: Fahne vor den Vereinten Nationen (UN) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Gedenkstätte Buchenwald drängt auf Prüfung von AfD-Verbot

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Höcke-Prozess in Halle (Saale) (Archiv), via dts NachrichtenagenturWeimar (dts Nachrichtenagentur) – Jens-Christian Wagner, Leiter der Stiftung der Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora in Thüringen, hat gefordert, ein AfD Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht anzustoßen. „Es kann nicht sein, dass die liberale Demokratie eine Partei zu Wahlen zulässt und ihren Wahlkampf finanziert, welche die liberale Demokratie abschaffen will“, sagte Wagner der „taz“ (Samstagsausgabe).

„Wenn eine Partei erwiesenermaßen verfassungsfeindlich ist, dann muss sie auch verboten werden – egal, wie viele Leute sie wählen.“ Die AfD sei heute schon in Teilen verfassungsfeindlich, erklärte Wagner. „Mindestens in einigen östlichen Bundesländern, wie etwa Thüringen“.

Den hohen Wählerzuspruch für die AfD sieht Wagner nicht als Hindernis für ein Verbotsverfahren. Er verwies auf das Verbot der Sozialistischen Reichspartei 1952, obwohl diese damals in einigen Regionen Niedersachsen 30 Prozent der Stimmen bekam. „Die Verbotsfrage darf nicht politisch nach der Stärke der Partei entschieden werden, sondern nur rein juristisch“, sagte der Stiftungsleiter. „Sobald die AfD erwiesen verfassungsfeindlich ist, muss ein Verbot folgen.“

Wagner warnte, dass die AfD-Erfolge die Demokratie inzwischen in ernste Gefahr brächten. „Ich sehe leider die Demokratie in Thüringen, aber auch in einigen anderen Regionen, akut bedroht.“ Mit Protestwahlen habe das „überhaupt nichts mehr zu tun“. Es seien vielmehr gefestigte sozialmoralische Milieus, auf die sich die AfD mittlerweile stützen könne, so Wagner. „Milieus, welche die liberale Demokratie ablehnen, die mindestens latent rassistische und antisemitische Positionen vertreten und die sich nicht daran stören, dass die AfD notorisch Geschichtsrevisionismus betreibt.“

Wagner bekräftigte, dass AfD-Funktionäre in seinen Gedenkstätten weiterhin Hausverbot hätten. „Dabei bleibt es. Auch ein Ministerpräsident Höcke hätte keine Erlaubnis, an unseren Veranstaltungen teilzunehmen.“ Wagner begründet den Schritt damit, „dass nur eine klare Haltung gegen Rechtsextreme diese eindämmt“.

Zudem appellierte der Gedenkstättenleiter, demokratisch Engagierte gerade im ländlichen Raum zu unterstützen. „Wir müssen der Zivilgesellschaft den Rücken stärken, insbesondere dort, wo die AfD die kulturelle Hegemonie schon erlangt hat. Wir müssen den Engagierten zeigen, dass sie nicht allein sind“, sagte Wagner. „Wir müssen aufzeigen, welchen Wert unser Grundgesetz und die liberale Demokratie haben. Wir müssen werben und streiten.“


Foto: Höcke-Prozess in Halle (Saale) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ex-SPD-Chef Schulz macht Scholz für Wahlergebnis mitverantwortlich

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Martin Schulz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der ehemalige SPD-Vorsitzende Martin Schulz hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) für das schlechte Abschneiden seiner Partei bei den Europawahlen mitverantwortlich gemacht. „Solche Wahlen in der Mitte der Amtszeit eines Kanzlers sind Denkzettel-Wahlen“, sagte er dem „Tagesspiegel“ (Freitagausgaben). „Die Innenpolitik überlagert die Europapolitik.“

Trotzdem sei es richtig gewesen, mit dem Kanzler zu plakatieren, erklärte der heutige Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung. „Der deutsche Bundeskanzler sitzt im Europäischen Rat, ist dort die stärkste Figur als Regierungschef der größten europäischen Volkswirtschaft.“

Schulz kritisierte, dass EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) nicht ausgeschlossen hat, sich für eine zweite Amtszeit womöglich mit den Stimmen von Parteien wie der Fratelli d`Italia wählen zu lassen, die häufig als rechtspopulistisch bis neofaschistisch eingeschätzt werden. „Dass Frau von der Leyen bereit ist, sich von diesen Rechtsextremisten mitwählen zu lassen, ist ein Skandal und muss als solcher benannt werden.“

Die „Fratelli d`Italia“ sind 2012 aus der „Alleanza Nazionale“ hervorgegangen, der Nachfolgepartei des „Movimento Sociale Italiano“, die von Unterstützern des faschistischen Diktators Benito Mussolini gegründet wurde. Das Parteilogo der „Fratelli“ zeigt weiterhin eine grün-weiß-rote Flamme, die aus einem stilisierten Grab aufsteigt. In rechtsextremen Kreisen wird die Flamme als Symbol für den Geist Mussolinis gesehen. Parteichefin Giorgia Meloni, die als italienische Ministerpräsidentin mit Verfassungsreformen ihre Macht ausbauen will, hatte Mussolini 1996 in einem Interview mit dem französischen Sender Soir 3 als „guten Politiker“ bezeichnet.


Foto: Martin Schulz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Gesamtmetall-Chef wirft Scholz fehlende Führung vor

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Olaf Scholz am 12.06.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Stefan Wolf, wirft Bundeskanzler Olaf Scholz Führungsschwäche vor. Vom wirtschaftlichen Niveau des Jahres 2018 sei Deutschland weit entfernt, andere Länder hätten nur einen Bruchteil der Energiekosten, sagte Wolf der „Welt“.

„Aber hören Sie irgendetwas von unserem Kanzler? Er führt nicht.“ Zu Beginn der Ampel-Regierungszeit sei er hoffnungsfroh gewesen, weil sie mit Plänen zur Transformation und Modernisierung des Landes angetreten war. „Aber was ist seitdem umgesetzt worden? Nichts“, sagte Wolf. Die Unternehmenssteuern seien zu hoch, die Energiepreise und die Arbeitskosten ebenso. Dass die Sozialversicherungsbeiträge wieder über 40 Prozent liegen, sei „ein gebrochenes Versprechen der Politik“. „Die Beschäftigten verstehen das. Sie merken, dass die Rahmenbedingungen immer schlechter werden, was wiederum Arbeitsplätze gefährdet“, warnte Wolf.

Das CDU-Mitglied sprach sich für eine Abschaffung des in der EU beschlossenen Verbrennerverbots im Jahr 2035 aus. Er bezweifelte, dass genügend Ladepunkte für einen breiten Einsatz der Elektromobilität aufgebaut werden könnten. „Ich bin nicht dagegen, dass man E-Autos baut und verkauft, wir fahren selbst eins. Aber ich sehe die Probleme in der Praxis“, sagte Wolf. „Deswegen bin ich für Technologieoffenheit und gegen die ideologische Festlegung, dass es ab einem bestimmten Zeitpunkt nur noch E-Fahrzeuge gibt.“

Zum Ziel, Europa bis 2045 klimaneutral zu machen, sagte er: „Ich glaube nicht wirklich, dass das gelingt.“ Die Idee einer planbaren Transformation sei „kläglich gescheitert“, sagte Wolf. „Man kann Anreize für klimafreundliche Technologien setzen, mit entsprechenden Subventionen.“ Das globale Problem des Klimawandels aber Thema über Datumsgrenzen zu regeln, sei aber „total naiv“.


Foto: Olaf Scholz am 12.06.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Seeheimer Kreis für Migrationspolitik nach dänischem Vorbild

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Seeheimer Kreis (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Obwohl die dänischen Sozialdemokraten bei der Europawahl von 21,5 Prozent im Jahr 2019 auf 15,6 Prozent abgestürzt sind, will sich SPD-Vizefraktionschef Dirk Wiese nach dem Wahldebakel seiner Partei die dänische Schwesterpartei zum Vorbild nehmen. „Wir sollten uns den Kurs der nordischen Sozialdemokraten sehr genau anschauen“, sagte Wiese dem „Tagesspiegel“ am Donnerstag.

Nicht alles dort sei eins zu eins in Deutschland umsetzbar oder wünschenswert. „Aber die Sozialdemokratie dort hat gerade in der Migrationspolitik einen Kurs eingeschlagen, der dazu geführt hat, dass sie wieder Wahlerfolge hat und vor allem, dass sie radikale Parteien klein gehalten hat“, sagte Wiese.

„Wir müssen in der SPD ohne Scheuklappen darüber sprechen und von diesen Erfahrungen profitieren“. Das sei für ihn selbstverständlich. Zugleich kritisierte er Aussagen des Juso-Vorsitzenden Philipp Türmer nach der Wahl. „Wir können nicht, wie der Juso-Chef jetzt vorschlägt, Probleme verschweigen, um bloß nicht rechten Narrativen hinterherzulaufen“, mahnte Wiese. Das sei die völlig falsche Schlussfolgerung aus dieser Wahl.

Wiese kritisierte auch die bisherige Aufarbeitung des Wahlergebnisses. „Wir können jetzt nach der Europawahl nicht sagen, das schlechte Wahlergebnis lag nur an schlechter Kommunikation“, sagte Wiese. „Wir müssen wieder viel stärker die berufstätige Familie in den Blick nehmen, diejenigen, die jeden Morgen aufstehen und das Land mit am Laufen halten.“ Die Partei nehme die Sorgen der Menschen im Bereich Zuwanderung sehr ernst. Die meisten Menschen seien für Zuwanderung, wollten aber, dass der Rechtsstaat durchgesetzt werde, so Wiese.

„Sie haben die berechtigte Erwartungshaltung, dass diejenigen, die sich nicht an die Regeln halten oder keinen Asylgrund haben, das Land wieder verlassen müssen.“ Das müsse die SPD künftig klarer benennen. Zudem forderte er mehr Migrationsabkommen, um die Zahl der Abschiebungen weiter zu erhöhen, und ein Ende des grundsätzlichen Abschiebestopps nach Afghanistan. „Wer Kapitalverbrechen begeht, muss unser Land verlassen.“ Das Bundesinnenministerium arbeitet zurzeit daran. „Unser Sicherheitsinteresse geht vor“, sagte der SPD-Politiker.

2021 hatte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte Abschiebungen nach Afghanistan gestoppt. Der Gerichtshof legt das sogenannte Refoulement-Verbot in der Genfer Flüchtlingskonvention in Kombination mit dem Folterverbot in der Europäischen Menschenrechtskonvention so aus, dass nicht in Länder abgeschoben werden darf, in denen den Betroffenen Folter droht.


Foto: Seeheimer Kreis (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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