Start Blog Seite 1303

Zeig mir deinen Vortrag und ich sag‘ Dir, wer Du bist

0

Von Bühnenprofi bis verkopfter Nerd: Diplom-Dolmetscherin Cátia Kroll Taliani nimmt verschiedene Redner-Typen unter die Lupe und gibt Handlungsempfehlungen

Vortragsstile unterscheiden sich wie die Menschen dahinter. Dennoch lassen sich Bühnenredner:innen anhand ihres Präsentationsstils und ihrer Persönlichkeitsmerkmale typologisieren. Cátia Kroll Taliani betrachtet die sieben häufigsten Erscheinungsformen und zeigt Änderungspotenziale auf.

Die Enthusiastischen
Auf der Bühne blühen sie auf – engagierte Vortragende beherrschen die Kunst des freien Sprechens und versprühen maximale Energie und Begeisterung. Ihre Bühnenpräsenz verstärken eine ausdrucksvolle Gestik und Mimik. Schnelles Sprechtempo, häufiges Wechseln von Tonlage und Lautstärke und eine überbordende Körpersprache lenken dabei ungewollt von Präsentationsinhalten ab. Dem beugen Redner:innen vor, indem sie ihr Publikum beobachten und sich punktuell in Zurückhaltung üben.

Die Analytischen
Sie wollen ihre Zuhörer:innen mit knallharten Fakten überzeugen und pflegen einen hohen Genauigkeitsanspruch an sich selbst. Die Präsentationsfolien von Analytiker:innen folgen einem systematischen und aus ihrer Sicht logischen Aufbau – detailliert und faktenorientiert. Von ihren Zuhörer:innen erwarten solche Redner:innen, komplexe Zusammenhänge mühelos zu durchdringen und muten ihnen große Informationsmengen in kurzer Zeit zu. Besser: den Vortrag entzerren und auf die wesentlichen Sachverhalte berufen.

Die Geschichtenerzählenden
Kurze Anekdoten schlagen Brücken zwischen Theorie und anschaulicher Praxis. Sie würzen Vorträge mit der nötigen Prise Emotionen und erwecken Aufmerksamkeit durch anrührenden und bildhaften Sprachgebrauch. Einige Vortragende mutieren dabei zu Geschichtenerzähler:innen und verlieren die Balance zwischen faktenbasierter Präsentation und Komödie. Zu viele Metaphern verwirren das Auditorium. Um Missverständnisse zu vermeiden, setzen Sprecher:innen illustrative Ausdrücke wohldosiert ein.

Die Präzisen
Wo den einen der rote Faden entgleitet, halten die anderen verbissen daran fest. Akribisch hangelt sich dieser Vortragstyp am strikten Ablaufplan seines Vortrags entlang. Flexibilität? Fehlanzeige! Durch präzise und oft technische Begriffe hält Monotonie Einzug in die Präsentation. Sprachliche Vielfalt, Rhythmik und lebendige Körpersprache schaffen einen Ausgleich und sorgen für Abwechslung.

Die Spontanen
Frei sprechen mit dem Herz auf der Zunge! Spontane Referent:innen folgen keinem Skript, improvisieren viel und reagieren wendig auf die Zuschauer:innen sowie unerwartete Situationen. Häufige Interaktionen und Publikumsbeteiligungen gehören zu ihrem Standardrepertoire. Daraus ergeben sich unerwartete Themenwechsel und unvorhersehbare Inhalte. Um die Menschen vor der Bühne garantiert mitzunehmen, sollten Vortragende den Programmablauf im Blick behalten.

Die Visualisierenden
Überfrachtete Folien, grelle Farbeffekte und Bullet-Point-Exzesse: Viele Sprecher:innen möchten Referatsinhalte visuell sinnvoll unterstützen – dabei überfordern sie ihre Zuschauer:innen mit vollgepackten PowerPoint-Präsentationen. Weniger ist in diesem Fall mehr. Maximal drei Kernaussagen pro Folie, passend illustriert, erzielen größtmögliche Aufmerksamkeit beim Publikum. Der Rest passiert auf der Tonspur.

Die Humorvollen
Witze in die Präsentation einzuflechten, sichert das Interesse des Auditoriums. Launige Redner:innen zeichnet ein leichter und unterhaltsamer Vortragsstil aus. Der Casus knacksus: Es besteht das Risiko, dass Menschen vor dem Hintergrund kultureller Unterschiede Komik als Ausgrenzung empfinden. Politisch unkorrekte Witze sind deshalb tabu und Referent:innen dazu angehalten, die Wirkung ihres Humors vorab kritisch zu hinterfragen.

Wirksame Tools
Klar aufgebaut und strukturiert, bestenfalls gegliedert in Einleitung, Hauptteil und Schluss; so schaut das Grundgerüst einer gelungenen Präsentation aus. Visuelle Hilfsmittel wie Folien und Grafiken unterstreichen Gesagtes und veranschaulichen komplexe Informationen und Hintergründe. Begleiten Dolmetscher:innen den Vortrag? Unter diesen Umständen verzichten Sprecher:innen nach Möglichkeit auf Videos und Animationen. Diese sind als zusätzliche Sub-Ebene schwer zu übersetzen. Der optimale Vortrag vermeidet außerdem Fließtext auf PowerPoint-Folien und arbeitet mit Stichwörtern. Das erleichtert der Zuhörerschaft und den Sprachexpert:innen gleichermaßen das Mitlesen und Verstehen.
Ein eingängiger Sprachstil und einfacher Satzbau tragen genauso zum Verständnis bei, wie bewusst gesetzte Pausen, die dem Publikum Zeit zum Nachdenken schenken und das Hautaugenmerk auf relevante Inhalte legen. Dazu zählt, rhetorische Stilmittel punktuell einzusetzen. Körpersprache und Minenspiel pointieren gezielt Aussagen, während die Stimme in Lautstärke und Tonlage variiert und dem Vortrag Leben einhaucht. Ein angenehmes Sprechtempo gewährleistet qualitativ hochwertige Verdolmetschungen und eine gute Aufnahmefähigkeit auf Seiten der Zuhörer:innen.

Bild:Kroll Languages unsplash (c)Teemu Paananen

Quelle:Borgmeier Public Relations

Love Birds in Südtirol

0
default

Gartenhotel Moser lockt mit romantischer Auszeit zu zweit – Naturnaher Urlaub für Verliebte

Seit Ende April 2024 begrüßt das Gartenhotel Moser etwa 15 Kilometer südlich von Bozen seine Gäste mit modernem Design, schicken Suiten und attraktiven Packages. Neues Highlight des Hauses ist der Rooftop-Infinity Pool mit Blick über das umliegende Naturschutzgebiet. Pärchen erleben das Hotel ab sofort bis 5. Januar 2025 im Rahmen des Arrangements „Just the two of us“. Es richtet sich an Paare, die eine romantische Auszeit genießen wollen und umfasst mindestens vier Übernachtungen in einer der exklusiven Adults-Only Suiten „Astrum“ oder „Nidus“. Neben einer Flasche Prosecco bei der Ankunft erwartet Verliebte auch eine halbtägige Tour mit der hauseigenen Vespa oder dem elektrischen Cabrio. Die intakte Natur, die das Gartenhotel Moser umgibt, bietet jede Menge Raum für romantische Momente zu zweit. So erweist sich das hoteleigene Seehaus mit Liegewiese am großen Montiggler See als ideale Basis für eine Abkühlung inmitten einer Idylle oder als Genussmoment mit einem Gläschen Wein bei Sonnenuntergang am Ufer des Sees. Entspannung verspricht das umfangreiche Yoga- und Meditationsangebot im Hotel; weitere Wohlfühlmomente erleben Gäste im neuen Spabereich auf dem Dach des Anbaus oder in der weitläufigen Saunalandschaft. Für schweißtreibende Abwechslung sorgen hier tägliche Event-Saunaaufgüsse. Ein buntes Wochenprogramm mit geführten Wanderungen und Bike-Touren ergänzen das Angebot für Romantiker. Das Paket mit vier Übernachtungen ist ab 712 Euro pro Person inklusive Dreiviertelpension buchbar. Weitere Informationen finden sich unter www.gartenhotelmoser.com.

Hauptaugenmerk beim Umbau legte Familie Moser auf die üppige Natur, die das Gartenhotel Moser umgibt. Bezeichnend für den neuen Bereich sind große Fensterfronten, die den Blick in die Umgebung freigeben und begrünte Holzstreben an der Außenfassade, die das Südtiroler Haus mit der Natur verschmelzen lassen. Inmitten einer üppigen Gartenanlage mit verschlungenen Wegen, einem Naturbadeteich und nur wenige Gehminuten vom Montiggler See entfernt, bietet das familiengeführte Hotel vielzählige Möglichkeiten für aktive Auszeiten. So offeriert das Hotel nicht nur Raum und Programm für Erwachsene, sondern auch Familien genießen hier ihre Ferien und fühlen sich im Kinderclub bestens umsorgt. Während der benachbarte Kalterer See das ganze Jahr über gut besucht ist, gelten der große und kleine Montiggler See mit ihrem glasklaren Wasser als Geheimtipp für Ruhesuchende. Ob Schwimmen, SUP, Kanufahren, Fahrradtouren oder Wanderausflüge – in der malerischen Region geprägt von grünen Wäldern und Weinbergen sind zahlreiche Aktivitäten möglich.

Bild:Drohnenaufnahme-(c)-Horeca

Quelle:STROMBERGER PR GmbH

Lottozahlen vom Mittwoch (19.06.2024)

0

Lotto-Spieler, via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 1, 4, 12, 30, 32, 43, die Superzahl ist die 4.

Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 9893961. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 053110 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Nach unterschiedlichen Statistiken spielen rund 10-20 Millionen Deutsche jede Woche Lotto. Innerhalb eines Jahres beteiligen sich rund 25 Millionen Deutsche mindestens einmal an dem Gewinnspiel.


Foto: Lotto-Spieler, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

KI als integraler Bestandteil des IT-Stacks

0
AI, Artificial Intelligence concept - Computer chip microprocessor with AI sign and binary code. 3d rendering

Oracle präsentiert fünf Erfolgsfaktoren für umfassende Effizienzgewinne

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) verspricht vielen Unternehmen erhebliche Produktivitätsvorteile. Allerdings zeigt die Praxis, dass eine reine Punktlösung – wie sie die meisten Unternehmen einsetzen – die enormen KI-Potenziale bei Weitem nicht ausschöpft. Um größtmögliche Effizienzgewinne zu erzielen, muss KI vielmehr nahtlos in die gesamte IT-Infrastruktur integriert werden – vom Backend bis zu den Anwendungen.

„Was Unternehmen benötigen, sind generative KI-Fähigkeiten und Use Cases, die sich unmittelbar auf die Geschäftsergebnisse auswirken“, betont Greg Pavlik, SVP für Oracle Cloud Infrastructure. „KI-Modelle müssen auf die Daten und das spezifische geistige Eigentum des Unternehmens zugeschnitten sein, um Ergebnisse zu liefern, die nur ein vertrauter Lösungspartner bieten kann.“

Der Paradigmenwechsel zu einem ganzheitlichen KI-Ansatz ist bereits in vollem Gange. Anstatt isolierte Tools zusammenzufügen, setzen immer mehr Unternehmen auf Partner für eine Komplettlösung aus einer Hand – von der Infrastruktur bis zu den Anwendungen.

Die fünf zentralen Erfolgsfaktoren eines durchgängigen KI-Ansatzes:

 

1. Leistungsstarke, cloudbasierte Infrastruktur als Basis für KI-Workloads

Cloud-Lösungen sollten eine skalierbare und hochperformante Umgebung für rechenintensive KI-Modelle und – Anwendungen liefern. Die Cloud-Architektur erlaubt es zudem, Ressourcen bei Bedarf dynamisch bereitzustellen.

 

2. Nahtlose Integration generativer KI von der Datenbank bis zu SaaS-Anwendungen

Generative KI-Funktionen sollten sich übergreifend in Datenbank-, Analyse- und Anwendungsportfolio einbetten lassen. So werden KI-Fähigkeiten reibungslos in bestehende Workflows und Prozessketten integriert.

 

3. Verfügbarkeit in der Public Cloud sowie On-Premises mit Dedicated Regions

Neben der Public Cloud besteht auch die Möglichkeit, KI-Dienste in kundeneigenen Rechenzentren über Dedicated Regions bereitzustellen und mit lokalen Daten und Systemen zu verknüpfen.

 

4. Strikte Datensicherheit durch Dedicated Deployments ohne Daten-Sharing

KI-Modelle lassen sich als dedizierte Instanzen auf abgeschlossener Infrastruktur bereitstellen, ohne Daten mit Dritten zu teilen. So bleiben sensible Unternehmensdaten stets unter Kontrolle.

 

5. Branchenspezifische KI-Modelle mit effizienter Anpassungsmöglichkeit

Im Idealfall sind Modelle für typische Anwendungsfälle in Unternehmen vorkonfiguriert. Sie können durch Finetuning auf Branchendaten oder Unternehmenswissen schnell für den produktiven Einsatz optimiert werden.

 

Mithilfe von Komplett-Plattformen profitieren Unternehmen von einem lückenlosen KI-Erlebnis und können KI-Vorteile wie kontextsensitive Datenanalysen, automatisierte Dokumentenerstellung oder Natural Language Queries voll ausschöpfen. Dabei sind Datenschutz und -sicherheit jederzeit gewährleistet.

„Unser durchgängiger Lösungs-Stack aus Infrastruktur, integrierten KI/ML-Datenbanken und generativem KI-Service ist einzigartig. Und das ist erst der Anfang“, resümiert Pavlik. Dieser ganzheitliche Ansatz liefert Unternehmen eine Basis, um die vollen Potenziale einer KI-gestützten Transformation zu heben – von optimierten Modellen bis zu produktivitätssteigernden Anwendungen.

Bild: Oracle KI im IT-Stack Quelle: Oracle

Quelle:Oracle Deutschland

Bachelor Wirtschaftsinformatik: Neuer Studiengang an Universität Hohenheim

0

Die digitale Welt von morgen gestalten: Das lernt man an der Uni Hohenheim. Im neuen Wirtschaftsinformatik-Studiengang und weiteren Angeboten für Studierende.

Modern, vielfältig und zukunftsrelevant, an den Erfordernissen des Marktes ausgerichtet und mit einem exzellenten Betreuungsverhältnis: Im Wintersemester 2024/25 startet der Studiengang B.Sc. Wirtschaftsinformatik an der Universität Hohenheim in Stuttgart. Er wendet sich vor allem an Studieninteressierte, die sich für die Verknüpfung von Informationstechnologie (IT) und Wirtschaft begeistern und die Digitalisierung von Gesellschaft und Wirtschaft mitgestalten möchten. Weitere vielfältige Angebote zeugen davon, dass Digitalisierung in allen Studiengängen an der Universität Hohenheim großgeschrieben wird. Das hat ihr beim Digital Campus Award einen Platz unter den Top 5 in Baden-Württemberg eingebracht.

Nicht ohne Grund ist Wirtschaftsinformatik einer der beliebtesten Studiengänge in Deutschland: In Zeiten der Digitalisierung sind die Absolvent:innen gefragter denn je und werden in verschiedensten Aufgabenbereichen benötigt. Wirtschaftsinformatiker:innen sind Profis in der Digitalisierung und in der Planung, Entwicklung und Anwendung von IT-Systemen in verschiedenen wirtschaftlichen Kontexten.

Bei der Neukonzeption des Studiengangs B.Sc. Wirtschaftsinformatik konnte die Universität Hohenheim auf ihre über 20-jährige Erfahrung in diesem Bereich zurückgreifen: Themen wie Digitale Transformation, Künstliche Intelligenz (KI), Industrie 4.0, agile Softwareentwicklung und Data Science stehen im Mittelpunkt des Studiengangs und können mit weiteren Angeboten aus insgesamt fünf Fachbereichen vertieft werden.

Darüber hinaus bietet der Bachelorstudiengang Wirtschaftsinformatik neben vielen individuellen Wahlmöglichkeiten aus dem großen Fächerangebot der Wirtschaftsinformatik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften viel Raum, um durch Praktika, Auslandsaufenthalte usw. Erfahrungen zu sammeln. „Unternehmen brauchen heute mehr denn je IT-Fachleute, die fundiertes Wissen über Informations- und Kommunikationssysteme zur Digitalisierung mitbringen“, betont Studiengangsleiterin Prof. Dr. Mareike Schoop. „In Hohenheim gehen daher Praxis- und Forschungsorientierung Hand in Hand.“

„‚Was braucht die Wirtschaft?‘ war eine Frage, die uns bei der Konzeption ebenso wichtig war, wie welche Kompetenzen brauchen die Studierenden?‘“, ergänzt Studiengangsmanager Dr. Muhammed-Fatih Kaya. Besonders erwähnenswert sei auch das exzellente Betreuungsverhältnis in Hohenheim: „50 Studierende werden durch drei Professuren der Wirtschaftsinformatik betreut. Da ist viel Raum für eine individuelle Förderung.“

Frauenpower in der Wirtschaftsinformatik

Eine Sache liegt Prof. Dr. Schoop besonders am Herzen: „Interessierte Frauen ermutige ich ganz besonders, sich zu bewerben. Trauen Sie es sich zu, es lohnt sich. Wir haben exzellente Role Models, sowohl mich als Professorin als auch wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und hervorragende Studentinnen.“

Chatbot BusyBee beantwortet Fragen zum Studium in Hohenheim

„Zwei Studentinnen waren auch wesentlich an der Entwicklung unseres Chatbots BusyBee beteiligt. Der Chatbot ist darauf trainiert, Fragen von Studieninteressierten zu unserem Wirtschaftsinformatik-Studium in einer schüler:innengerechten Sprache zu beantworten.“ Zu finden ist BusyBee auf der Website zum Studiengang: https://www.uni-hohenheim.de/wirtschaftsinformatik-bachelor-studium

Noch etwas zeichnet der Studiengangsleiterin zufolge den neuen Studiengang aus: Die aufeinander abgestimmte Kombination von Data Science, also Datenwissenschaften, und Wirtschaftsinformatik. „Die Studierenden müssen sich nicht für eins der beiden Gebiete entscheiden, sondern setzen sich mit beiden auseinander. So geht ihr Blick weit über den Tellerrand hinaus.“

Qualitätsmerkmal AACSB-Akkreditierung

Stolz ist man in Hohenheim auch auf den derzeit laufenden AACSB-Akkreditierungsprozess für die wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge. AACSB steht für Association to Advance Collegiate Schools of Business und ist die weltweit bedeutendste Akkreditierung, die Business Schools für die Studiengänge Business und Accounting bekommen können.

Weltweit haben diese bislang nur rund 6 Prozent der rund 13.000 angebotenen Business-Studienprogramme erhalten. Sie ist nicht nur ein Qualitätsgarant, der sicherstellt, dass die Studierenden die wirklich relevanten Inhalte ihrer Studienrichtung vermittelt bekommen. Sie ermöglicht auch eine bessere Vergleichbarkeit und damit eine einfache Übertragbarkeit von Studienleistungen beispielsweise bei Auslandsaufenthalten.

Vorbereitung auf den digitalisierten Arbeitsmarkt – in allen Studiengängen

Digitalisierung ist ein Thema, das sich quer durch alle Studiengänge zieht. Auf den digitalisierten Arbeitsmarkt bereiten daher an Universität Hohenheim viele Angebote zu KI und Data Science gut vor. Einige Beispiele:

– Neben der Wirtschaftsinformatik ist ein weiterer Studiengang in Sachen Digitalisierung ganz nah am Puls der Zeit: Der Bachelor Digital Business Management. Hier liegt der Fokus deutlich stärker auf den Grundlagen wirtschaftlichen Handelns und dem Management der digitalen Transformation.

– Technologien in betriebliche Prozesse und Entscheidungen integrieren und bewerten: Diese Kompetenzen vermitteln der Lernnavigator und abbaGPT speziell für Wirtschaftswissenschaftler:innen. Sie gingen aus dem hochschulübergreifenden Verbundprojekt „AI for Business | Business for AI“ (ABBA) hervor.

– Das Fachgebiet Wirtschaftsinformatik und Intelligente Systeme unterstützt seine Studierenden außerdem mit dem „Exam Buddy“: Neben Lerntipps liefert das KI-Tool ein ausführliches Klausur-Feedback. So können Studierende sich ihre individuellen Stärken und Schwächen anzeigen lassen und Wissenslücken füllen. Ein weiterer Vorteil: Sogar bei großen Klausuren mit vielen Teilnehmenden erhalten alle Studierenden ein individuelles Feedback.

– Von Agrarrobotik bis hin zur Bildanalyse mit Deep Learning: Das Programm „AI & Data Science Certificate Hohenheim“ (AIDAHO) bietet Studierenden aller Fakultäten eine umfangreiche Zusatzausbildung in den Bereichen Data Science und KI. Es schließt mit einem Zertifikat ab.

– Derzeit wird zudem der Prototyp eines Lern-Buddies getestet. Der KI-basierte „Pedagogical Conversational Tutor“ (PET) erinnert an ChatGPT und wird mit spezifischen Informationen zu Hohenheimer Lehrveranstaltungen gefüttert. Der PET reagiert auf Sprachbefehle und kann den Lernstoff zur Prüfung per Quiz abfragen. Aber anders als ChatGPT gibt er zur Antwort auch die Quelle seiner Aussage an.

Digital-Campus-Award: Uni Hohenheim unter den Top 5 in Baden-Württemberg

Dass die Universität Hohenheim mit all ihren Angeboten in Sachen Digitalisierung überzeugt, bestätigen die Studierenden: Mit ihren Bewertungen wählten sie erst im März dieses Jahres die Universität Hohenheim in die Top 20 digitalen Hochschulen in Deutschland und die Top fünf in Baden-Württemberg.

Bild:Die digitale Welt von morgen gestalten: Das lernt man an der Uni Hohenheim. Im neuen Wirtschaftsin-formatik-Studiengang und weiteren Angeboten für Studierende. | Bildquelle: Universität Hohenheim / Uta Rometsch

Quelle:Universität Hohenheim Pressestelle

Fußball-EM: Kroatien und Albanien unentschieden

0

Luka Modric (Kroatische Nationalmannschaft), via dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Bei der Fußball-Europameisterschaft haben sich Kroatien und Albanien mit einem 2:2 unentschieden getrennt.

Die Albaner sahen lange so aus, als könnten sie für eine echte Überraschung sorgen: Qazim Laci brachte die Mannschaft in der 11. Minute in Führung, erst spät in der zweiten Halbzeit kam Kroatien dann mit Macht zurück: Andrej Kramaric erzielte in der 74. Minute den Ausgleich und Albaniens Klaus Gjasula fabrizierte in der 76. Minute mit seinem ersten Ballkontakt ein Eigentor. Gjasula machte seinen Fehler aber wieder wett, in der vierten Minute der Nachspielzeit erzielte er den erneuten Ausgleich.

Das Unentschieden dürfte den mitgereisten Fans gefallen, die hatten schon vorher in der Stadt friedlich zusammen gefeiert, für die Tabellensituation ist es aber für beide Teams fatal: Albanien und Kroatien hatten ihre jeweils ersten Spiele verloren und sind nun auf Platz drei und vier der Tabelle von Gruppe B, Spanien und Italien drohen davonzuziehen.


Foto: Luka Modric (Kroatische Nationalmannschaft), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Schwesig traurig über Dreyer-Rücktritt

0

Manuela Schwesig und Malu Dreyer (Archiv), via dts NachrichtenagenturSchwerin/Mainz (dts Nachrichtenagentur) – Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich tief bewegt über den angekündigten Rücktritt ihrer rheinland-pfälzischen Amtskollegin Malu Dreyer (SPD) gezeigt.

„Ich bin traurig über diese Ankündigung. Malu Dreyer und ich haben über viele Jahre eng zusammengearbeitet“, sagte Schwesig der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). „Eine besondere Zeit, die uns verbindet, ist der gemeinsame kommissarische SPD-Parteivorsitz. Wir haben immer sehr gut zusammengearbeitet und uns von Anfang an sehr gut verstanden“, sagte Schwesig.

Malu Dreyer könne sehr stolz auf das sein, was sie in den letzten zehn Jahren als Ministerpräsidentin für Rheinland-Pfalz geleistet habe. „Für mich ist Malu Dreyer vor allem ein wunderbar warmherziger Mensch und eine gute Freundin. Ich bin sehr dankbar für ihre ganz persönliche Unterstützung und viele aufmunternde Worte während meiner Krebserkrankung. Und ich fand es unheimlich tapfer, wie sie mit ihrer eigenen Erkrankung auch öffentlich umgegangen ist. Malu Dreyer wird mir fehlen als Ministerpräsidentin fehlen, als Freundin aber bleiben“, sagte Schwesig.

Sie freue sich aber auch auf die Zusammenarbeit mit Dreyers Nachfolger Alexander Schweitzer. „Ich kenne ihn schon lange und schätze ihn. Er wird das gut machen“, sagte Schwesig.


Foto: Manuela Schwesig und Malu Dreyer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Rehlinger hat Verständnis für Dreyer-Rücktritt

0

Malu Dreyer, Anke Rehlinger (Archiv), via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) hat Verständnis für den Schritt ihrer rheinland-pfälzischen Amtskollegin Malu Dreyer (SPD) geäußert, ihr Amt an den bisherigen Arbeitsminister Alexander Schweitzer abzugeben.

„Malu Dreyer hat sich immer durch ihr großes Herz, hohen Sachverstand und volle Energie ausgezeichnet“, sagte Rehlinger der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). „Ich kann ihre persönliche Entscheidung gut verstehen“, fügte sie hinzu.

„Alexander Schweitzer hat die Power und die Kompetenz für ihre Nachfolge und er ist `nah bei de Leut`“, sagte Rehlinger. „Rheinland-Pfalz und das Saarland werden nicht weniger eng kooperieren, sondern weiter `Seit an Seit` bei vielen Themen bleiben“, so die SPD-Politikerin.


Foto: Malu Dreyer, Anke Rehlinger (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wadephul: Putins Nordkorea-Reise muss Westen "wachrütteln"

0

Johann Wadephul (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts des Besuchs des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Nordkorea ruft Unionsfraktionsvize Johann Wadephul die demokratischen Staaten zu stärkerem Zusammenhalt auf.

„Insgesamt ist das ein problematischer Besuch, der uns wach rütteln muss“, sagte der CDU-Politiker dem Sender Phoenix. Er zeige, dass hier keine „positive Achse“ entstehe, sondern eine, „die Gefahren für die Freiheit und den Westen entfaltet“. Die Nato müsse stärker mit Südkorea, Japan, Australien, Neuseeland und den Philippinen kooperieren und sicherheitspolitisch neu denken.

Zwischen Russland und Nordkorea gebe es gemeinsame negative Interessen. Der Krieg in der Ukraine solle fortgeführt werden, dafür erhalte Russland aus Nordkorea Munition. Umgekehrt sei Nordkorea auf technologische Unterstützung aus Russland angewiesen, um Interkontinentalraketen zu entwickeln, mit denen nach Wadephuls Ansicht nicht nur asiatische Staaten, sondern auch die USA bedroht werden sollten.

„Es ist ganz wichtig, dass wir erkennen – bei aller Konzentration auf Europa und die Abwehr des russischen Aggressionskrieges gegen die Ukraine – dass Sicherheitsfragen global miteinander vernetzt sind. Nordkorea, Iran, China und Russland arbeiten in einer negativen Art und Weise miteinander zusammen. Dagegen müssen wir uns gemeinsam wappnen“, so Wadephul.

Die europäischen Sanktionen gegen Russland hält er für eine notwendige politische Maßnahme, die fortgesetzt werden müsse. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) müsse bei seiner China-Reise die deutsche Position deshalb ganz klarmachen: „China hat einen großen Einfluss auf Russland. China muss, wenn China an einer wirtschaftlichen, politischen Stabilität der Welt gelegen ist, Russland endlich stoppen. Es gibt wenige, die Putin stoppen können. China und Präsident Xi kann das. Das muss immer wieder unsere Forderung sein. Wenn das geschieht, dann sind auch bessere Beziehungen zu China für die Europäische Union und für Deutschland möglich.“

Dass China zur Konferenz für den Frieden in der Ukraine nicht erschienen sei, bewertet Wadephul als enttäuschend: „Wenn China politisch den Einfluss haben möchte, den es für sich beansprucht, dann muss es auch eine verantwortungsvolle Rolle in der Welt übernehmen. Und das heißt, dass Aggressionskriege nicht stattfinden dürfen und dass China auch hier eine eindämmende Rolle wahrnehmen muss.“

Bei dem Staatsbesuch in Pjöngjang hatten Putin und Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un am Mittwoch einen „Partnerschaftsvertrag“ unterzeichnet. Dieser erhält auch eine militärische Beistandsverpflichtung, die „im Falle einer Aggression gegen eine der Vertragsparteien“ greifen soll. Ebenso ist eine „militärisch-technische Zusammenarbeit“ möglich.


Foto: Johann Wadephul (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Food Innovation Camp 2024

0
Food Innovation Camp 2024

Sechstes Food Innovation Camp mit sportlichen Food-Startups und viel Prominenz

Das Food Innovation Camp zeigte (am 17.6.) in seiner sechsten Auflage einmal mehr, was die deutsche Startup-Szene rund ums elementar wichtige Thema Ernährung zu bieten hat. 150 Startups waren dabei, von frischen Neugründungen bis zu Unternehmen, die bereits Maßstäbe gesetzt haben. In der Show Kitchen auf der Dachterrasse der Hamburger Handelskammer bereiteten prominente Spitzenköchinnen und -köche Leckeres zu und Auftritte bekannter Größen in Podiums-Diskussionen boten wertvolle Anstöße. Prominente und Politiker gingen in den Austausch mit Handelsgrößen wie REWE Nord oder CHEFS CULINAR und Digitalexperten. Das vielfältige Programm startete mit einem Grußwort und Kurz-Impuls der Veranstalterin Sina Gritzuhn und dem Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Dr. Malte Heyne.

Auf der Tagesordnung standen die beliebte Pitch-Bühne, auf der Konzepte vorgestellt und schlagfertig bewertet wurden, die Speed-Datings für das perfekte Food-Business-Match und als besonderes Highlight die dritte Auflage des „Dein Newcomer-Award“ zusammen mit REWE Nord. Tränen der Freude flossen bei Newcomer-Award-Gewinner Luigi Stella von Mio Olio. Erstmals gab es eine Food & Fitness Lounge, in der die frisch angesammelten Kalorien direkt abtrainiert werden konnten. Bei Musik und guten Drinks fand der Tag bei der After Show Party einen entspannten Ausklang und gebührenden Abschluss.

„Wir freuen uns darauf, in Kontakt mit vielen Startups und ihren innovativen Ideen zu treten. Das Food Innovation Camp ist eine einzigartige Gelegenheit, um frische Perspektiven kennenzulernen, neue Partnerschaften zu knüpfen und gemeinsam an der Gestaltung der Zukunft der Lebensmittelbranche zu arbeiten. Auf inspirierende Begegnungen und aufregende Entwicklungen!“, sagte Jochen Vogel, Vorsitzender der Geschäftsleitung REWE Nord.

Ralf Dümmel Sina Gritzuhn und Jochen Vogel Copyright Stefan Groenveld

Christoph Langness, Leitung Key- Account-Management Hotellerie & Gastronomie CHEFS CULINAR, zog ein positives Fazit: „Wir konnten auch in diesem Jahr wieder eine großartige Innovationskraft der Startup-Szene im Foodbereich beobachten und freuen uns sehr, im Gegenzug jungen Unternehmen wertvolle Impulse mitgeben zu können, um eine nachhaltige Entwicklung im Großhandel zu unterstützen.“

Ein besonderer Schwerpunkt des diesjährigen Food Innovation Camps lag auf dem Thema Food und Fitness. Sportliche Höchstleistungen und gesunde Ernährung gehören untrennbar zusammen, das gilt für den Hobbysport und erst recht für den Profibereich. Und so berichteten Profisportler wie die Boxweltmeisterin Natalie Zimmermann und die ehemaligen Fußball-Nationalspielern Timo Hildebrand sowie Marcell Jansen von ihren persönlichen Strategien und Erfahrungen mit dem Food- Thema. Erstmalig gab es dieses Jahr die Food & Fitness Lounge, die zum Mitmachen und Ausprobieren motivierte. Hier konnten Sport-Content-Creator:innen mit Food Startups matchen und die frisch angesammelten Kalorien direkt an Sportgeräten abtrainiert werden.

Auf der FIC-Bühne wurden Themen diskutiert wie etwa „Wie werde ich ein Fitness-Influencer“ und „Warum Ernährung für Sportler:innen so wichtig ist und auch vollkommen vegan sein kann“. Erstmals bot das FIC nicht nur eine Plattform für Foodies, Sportbegeisterte und Influencer, um mit spannenden Food-Brands in Kontakt zu gehen, sondern auch für die Sichtbarkeit von Agenturen. Sie präsentierten potenziellen Kunden ihre Konzepte für Brandbuilding, SEO und Online-Marketing.

Food-Themen begeistern Prominente und Experten

Viele prominente Persönlichkeiten und Experten begeisterten sich für die Startups, Food- und Sport- Themen. So Renate Künast von Die Grünen, TV-Löwe Ralf Dümmel, Jochen Vogel als Vorsitzender der Geschäftsleitung REWE Nord, Boxweltmeisterin Natalie Zimmermann, der ehemalige Profi-Fußballer und Gastronomieexperten Timo Hildebrand und Marcell Jansen, Ernährungsdoc Dr. Matthias Riedl, TV Star und Autor Christian Rach, Experte für alternative Proteine Fabio Ziemssen, Christoph Langness, Leitung Key-Account-Management Hotellerie & Gastronomie CHEFS CULINAR, Dr. Sebastian Rakers von Bluu Seafood, Fabio Ziemssen von Zintius. Aber auch Prominente selbst stellten ihre Start-ups vor wie Marvin Plattenhardt, ehemaliger Fußballprofi, der mit seiner Frau Sara das Pistazienmilch-Startup Pinù gegründet hat.

Copyright Stefan Groenveld

Highlights in der Show Kitchen

Kulinarische Highlights lockten die FIC-Besucher auf die Dachterrasse der Handelskammer mit herrlichem Blick auf das Hamburger Rathaus. Dort zeigten die Spitzenköchinnen und -köche Estella Schweizer, Antje de Vries, Rohat Dogan, Jens Rittmeyer, Christian Ruß, Manuel Simon und Ralf Oerding, was sich aus den spannenden Produkten der Food-Startups zaubern lässt. Als dann die Konferenz, ebenso wie die Expo und die Speed-Datings zum Ende kommen, die Gewinner der Pitch- Bühne geehrt und der glückliche Sieger des „Dein Newcomer-Awards“ gekürt wurde, verlagerte sich das Camp zur Aftershow-Party in Food & Fitness Lounge und es wurde ausgelassen ein erfolgreiches Food Innovation Camp gefeiert.

Gewinner „Dein Newcomer-Award“: Mio Olio – https://www.mio-olio.de/
Gewinner Pitch Bühne: Guru Granola – https://guru-granola.com/

Titelbild: @Mathias Jäger

Quelle Nina Deutschmann – Deutschmann Kommunikation