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So wichtig wird Generative Künstliche Intelligenz 
für grüne Versicherungen

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Generative

Wenn die Welt ‚grüner‘ werden soll, dann muss das auch für Versicherungen gelten. Versicherer stehen nicht nur in der Verantwortung, mit ihren Produkten und Angeboten umweltbewusstes Handeln zu fördern. Sie sind auch aufgefordert, selbst in nachhaltige Projekte zu investieren und den eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Generative Künstliche Intelligenz (KI) kann ihnen dabei helfen. Für Versicherungen rückt künftig der Nachhaltigkeitsaspekt noch mehr in den Blickpunkt.

Generative Künstliche Intelligenz kann dazu verwendet werden, besser angepasste Versicherungslösungen anzubieten und zu entwickeln. Auch bei der Überprüfung nachhaltiger Versicherungen und deren finanzieller Basis spielt die KI künftig eine immer wichtigere Rolle.

Im Fokus der Versicherer und ihrer Kunden stehen immer wieder Schäden durch extreme Wetterereignisse oder durch andere Geschehnisse, die auf die zunehmende Erderwärmung zurückzuführen sind. Damit die Folgen durch die Versicherungswirtschaft gedeckt werden können, spielen die Pariser Klimaziele und andere Aspekte der Umweltpolitik eine wichtige Rolle. Generative Künstliche Intelligenz bietet Versicherungsunternehmen viele Möglichkeiten, um Leistungen für Kunden zu optimieren. Das reicht von dem Bemühen, bedarfsorientierte Versicherungslösungen anzubieten über eine einfachere und schnellere Risikoprüfung bis zu einer schnellen und einfachen Schadenregulierung. Zunehmend bedeutsam wird es sein, neuartige Risiken zu versichern und Nachhaltigkeit der Angebote zu prüfen und weiterzuentwickeln.

Grüne Regeln auch für die Versicherer

Die Konsequenzen bekommen die Versicherungen ab 2024 vermehrt zu spüren: Ab diesem Jahr muss ein Großteil erstmals ein ESG-Reporting vorlegen. Dieses umfasst die Berücksichtigung von Kriterien aus den Bereichen Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und verantwortungsvolle Unternehmensführung (Governance) und richtet sich nach den Kriterien der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Benötigt wird dazu eine Vielzahl von Daten aus unterschiedlichen Quellen, für deren Verarbeitung die Etablierung einer zentralen Datenplattform im Unternehmen sinnvoll ist. Mit cloudbasierten Analysen und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz könnten ESG-Bewertungen erleichtert werden. Außerdem ermöglicht der Einsatz der KI eine datenbasierte nachhaltige Investitionsentscheidung und aussagekräftige Prognosen für die Risikoeinschätzung.

Eine Generative Künstliche Intelligenz ist dabei nicht nur in der Lage, Inhalte auszuwerten, sondern kann aufgrund der vorhandenen Informationen selbst neue Inhalte generieren. Das Ergebnis können – wie zum Beispiel bei ChatGPT – Texte sein, aber auch Bilder, Audio- und Videoinhalte, Programmcode oder 3D-Modelle. Benötigt werden dafür riesige Datenmengen, mit denen eine KI-Anwendung ‚trainiert‘ wird. Die Einsatzmöglichkeiten der Generativen Künstlichen Intelligenz sind vielfältig. So können damit Texte wie Versicherungsverträge erzeugt werden, ein Chatbot kann im Kundensupport Fragen beantworten oder Texte aus wissenschaftlichen Studien werden damit zusammengefasst und ausgewertet.

Versicherer gehören zu den Branchen, die Generative Künstliche Intelligenz am intensivsten nutzen können. Mit optimalen Einsatzmöglichkeiten der KI ermitteln die Versicherer, wo und wie investiert werden sollte. Und weil sie über ein hohes Volumen an strukturierten Daten wie Volkszählungsdaten, Schadenverlauf und Kundenbeziehungsverlauf als auch an unstrukturierter Dokumentation wie Schadensnotizen und Anrufprotokolle verfügen, liegt ein effektiver Einsatz der KI nahe.

Was fördert den grünen Umbau der Versicherungen?

Der Vorteil für die Versicherungen liegt dabei nicht nur in einer verbesserten Effizienz. Die Nachhaltigkeits-Roadmap der Versicherer betont vor allem den Schutz der Umwelt und das Schonen von Ressourcen. Anpassungen in den Versicherungsunternehmen werden vor allem durch drei Kräfte vorangetrieben: Der Wertewandel in der Gesellschaft betrifft auch Kunden und Mitarbeiter. Wie sieht es mit dem sozialen Bewusstsein des Unternehmens aus, sind auch die Produkte möglichst nachhaltig? Die Regulatorik durch den Gesetzgeber fördert nachhaltiges Handeln ebenfalls durch neue Verordnungen und Gesetze und die Integration von ESG-Kriterien. Und schließlich wirft der technologische Fortschritt in Form der Digitalisierung auch Fragen bezüglich Nachhaltigkeit und Ressourcenverbrauch auf. Technologische Weiterentwicklung kann künftig nur noch im Einklang mit Nachhaltigkeitszielen bewertet werden.

Kunden schätzen nachhaltige Versicherungen

Kunden tragen diese Entwicklung nicht nur mit, sie fordern sie sogar. In ihren Kaufentscheidungen spielen nachhaltige Aspekte längst eine Rolle. Das beginnt mit dem Wunsch nach nachhaltigen Versicherungsprodukten und reicht bis zu einem ganzheitlichen, nachhaltigen Nutzererlebnis. Auch der schnelle Weg zu gewünschten Informationen und das Aussparen unnötiger Informationen sorgt für eine positive Erfahrung und das Einsparen von Ressourcen. Vollständig digitalisierte Prozesse und ein reduzierter Papierverbrauch gelten fast schon als selbstverständlich. Eine ganzheitliche Betrachtung der Digitalisierung betrifft insbesondere die IT und Infrastruktur. Skaleneffekte in der Cloud sparen durch die Skalierung ebenfalls Ressourcen ein und verbessern den CO2-Fußabdruck.

Um alle Aspekte zu berücksichtigen und zu bündeln, wird eine Nachhaltigkeitsstrategie für die Versicherer immer wichtiger. Sie beschreibt nicht nur die nachhaltigen Ziele, sondern auch den Weg dorthin und nimmt Kunden und Mitarbeiter mit auf diese Reise in die Zukunft. Wie sich die Versicherungsbranche nachhaltiger gestalten lässt? Zu den konkreten nachhaltigen Aspekten gehören nicht nur nachhaltige Projekte, sondern auch der Verzicht auf Papier und ein Umstieg auf digitale Prozesse. Ebenso die Auswahl von nachhaltigen Versicherungsprodukten. Bei Unternehmensgründung im Versicherungsbereich muss das Thema Nachhaltigkeit schon zu Beginn angesprochen und berücksichtigt werden. Kundinnen und Kunden interessieren sich per se für das Thema. Man sollte die neuen Regelungen und Entwicklungen also als Chance verstehen.

Über den Autor:

André Disselkamp ist Geschäftsführer und Gründer von Insurancy. Mit über 15 Jahren Erfahrung in der Versicherungsbranche bringt er umfassendes Fachwissen mit. Zuvor war er Geschäftsführer eines Versicherungsmaklers und leitete Vertrieb und Marketing bei einem Versicherungsunternehmen. Disselkamp hat Betriebswirtschaftslehre studiert und eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann absolviert. Er ist Spezialist für digitale Versicherungslösungen sowie Experte für Prozessoptimierung und Digitalisierung in der Branche. Sein Ziel ist die Entwicklung innovativer und kundenorientierter Versicherungslösungen.

Bildcredits: Insurancy

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Eko Fresh rappt für granini FRESH

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EkoFresh Copyright BenHammer

Creator Eko Fresh aus dem Netzwerk von Studio71 wirbt und rappt exklusiv für granini FRESH

Fresh, fresher, Eko Fresh: Pünktlich zum Sommer startet die Premium-Marke granini mit ihrer Schorlen-Range granini FRESH eine Social-Media-Kooperation mit keinem Geringeren als Rapper, Schauspieler und Creator Eko Fresh. Nicht nur als Namensvetter passt der Artist aus dem Studio71-Netzwerk von ProSiebenSat.1 perfekt zum erfrischenden Produkt aus dem Hause granini – der Familienvater unterstützt auch privat eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit wenig Zucker. Und genau das bietet granini FRESH.

In der neuen Werbekampagne von granini, die seit dem 1. Juli und noch bis Ende August 2024 auf Instagram läuft und in Zusammenarbeit mit Buzzbird – der Full-Service-Division für Influencer Marketing von Studio71 – entstanden ist, nimmt Eko Fresh seine über 300.000 Instagram-Follower:innen mit auf eine sommerlich-frische Reise: Und zwar von seiner granini FRESH-Entdeckung im Supermarkt bis hin zur Produktion seines exklusiven granini FRESH-Jingles. Buzzbird erarbeitete für granini das kreative Konzept für die Kampagne und ist ferner für das Projekt- und Influencer-Management verantwortlich.

Für die Kampagne hat granini mit dem Creator mehrere Instagram Reels und Stories umgesetzt: Darin entdeckt Eko im Supermarkt die Produktinnovation granini FRESH. Voller Freude, dass ein Produkt seinen Namen trägt und zudem so gut zu ihm und seinem Lebensstil passt, kauft Eko die neu entdeckte Schorle und präsentiert sie zu Hause begeistert seiner Fresh-Familie. Der Genussmoment beim anschließenden Probieren inspiriert den Rapper direkt zu frischen Beats und einem exklusiven 43-sekündigen Jingle, der im Rahmen der Kampagne rund um granini FRESH auch bei weiteren Content-Stücken auf Social Media immer wieder Verwendung findet. “

Alexander Krawczyk, Geschäftsführer Studio71 / Buzzbird: „Mit gut gemachtem, wirkungsvollem Influencer Marketing können Marken wie granini auf Social Media nicht nur sehr schnell eine hohe Brand Awareness generieren. Mit reichweitenstarken Creators an ihrer Seite profitieren Brands auch maßgeblich von deren Image und Glaubwürdigkeit. Und wer könnte im Fall von granini FRESH besser passen als Namensvetter Eko Fresh? Mit seinem unverwechselbaren Namen und seiner treuen Fan-Community in der jungen Zielgruppe zwischen 18 und 34 Jahren ist der Rapper der ideale Partner, um das Brand-Image zu pushen und obendrauf für soundstarken Wiedererkennungswert zu sorgen!“

Prisca Jansche, Eckes-Granini, Head of Digital & Media International & Germany: „Eko Fresh trifft auf granini FRESH: Eine Namenssymphonie, die sich auch in der Zusammenarbeit für uns als perfect fit erweist. granini FRESH wird von Eko meisterhaft inszeniert und der Jingle ist ein absoluter Ohrwurm – fast schon ein Sommerhit!“

Zu den Instagram Reels von Creator Eko Fresh geht es hier:

Instagram Reel zum Kampagnenstart:
https://www.instagram.com/ekofreezy/reel/C84qt5pojRL/?hl=de

Instagram Reel zur Jingle-Produktion:
https://www.instagram.com/ekofreezy/reel/C9AY2LEoPet/?hl=de

Bild EkoFresh Copyright BenHammer

Quelle Seven.One Entertainment Group / StoryWorks

Startups suchen weiter Personal

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startups

Im Schnitt haben Startups in Deutschland 15 Beschäftigte

Schwache Konjunktur, steigende Zinsen, schwierige Finanzierungsrunden – trotz widriger Rahmenbedingungen wollen Startups in Deutschland weiter wachsen und suchen Personal. So wollen im laufenden Jahr 81 Prozent der Startups zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen. Aktuell haben 58 Prozent offene Stellen, im Schnitt sind in Startups zwei Jobs zu besetzen. Das sind Ergebnisse einer Befragung von 172 Tech-Startups im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Derzeit haben Startups in Deutschland im Schnitt 15 Beschäftigte, im Vorjahr waren es 14 – vor zwei Jahren allerdings noch 20. „Die allgemeine wirtschaftliche Eintrübung ist nicht spurlos an der Startup-Szene vorbeigegangen, aber das Startup-Ökosystem ist inzwischen gefestigt“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. „2024 bleibt für Startups in Deutschland zwar schwierig, aber die Zeichen stehen auf leichtem Wachstum und das gilt auch für die Jobs.“

Im Durchschnitt ist rund die Hälfte der Beschäftigten von Startups (48 Prozent) zwischen 30 und 44 Jahre alt, etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent) ist jünger als 30. Dagegen sind nur 15 Prozent zwischen 45 und 59 Jahre alt, gerade einmal 2 Prozent sind 60 Jahre oder älter.

Ohne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Ausland läuft in vielen deutschen Startups nichts mehr. Mehr als die Hälfte der Startups (57 Prozent) setzt auf Menschen mit ausländischer Staatsbürgerschaft. Dabei beschäftigen 29 Prozent sowohl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem europäischen wie aus dem außereuropäischen Ausland, 15 Prozent nur aus dem europäischen und 13 Prozent nur aus dem außereuropäischen Ausland. Wintergerst: „Wichtig ist ein einheitliches Standort-Marketing im Ausland. Startups würden außerdem einfachere und schnellere Visa-Prozesse sowie die Möglichkeit, mit deutschen Behörden auf Englisch zu kommunizieren, helfen.“

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverband Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 172 Tech-Startups aus Deutschland online befragt. Die Umfrage ist nicht repräsentativ, gibt aber ein aussagekräftiges Stimmungsbild für Startups in Deutschland. Die Befragung fand im Zeitraum von KW 7 bis KW 15 statt. Die Fragestellungen lauteten „Wie viel Beschäftigte inkl. aller Gründerinnen und Gründer sind aktuell in eurem Startup angestellt?“, „Wie wird sich die Anzahl der Beschäftigten in eurem Startup im Jahr 2024 voraussichtlich entwickeln?“, „Wie viele offene Stellen gibt es in eurem Startup?“, „Wie ist die Altersstruktur in eurem Startup?“ und „Wie viele eurer Beschäftigten haben keine deutsche Staatsbürgerschaft?“

Titelbild/ Bildquelle: Bild von Gerd Altmann für pixabay

Quelle Bitkom e.V.

Berliner Grüne fordern Neuausrichtung der Partei

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Grünen-Parteitag (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem schlechten Europawahlergebnis der Grünen kommen aus dem Berliner Landesverband Forderungen nach einer Neupositionierung. „Die Ergebnisse erfordern eine Rückbesinnung auf unsere Rolle als progressive und zukunftsgerichtete Partei“, schreiben sechs Mitglieder der Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus in einem Papier, über das der „Spiegel“ berichtet.

Der Ansatz, Rechtsextreme durch Zugeständnisse bei vermeintlichen Reizthemen oder durch die Übernahme von rechter Rhetorik zu schwächen, sei gescheitert. „Doch genau dieses Entgegenkommen wird wiederholt auch aus Reihen unserer Partei praktiziert, oftmals wider besseres Fachwissen, wie die Abschiebungen in unsichere Herkunftsländer, die europäische Asylreform oder die Debatte um die Bezahlkarte zeigen“, so die Autoren.

Statt den Sozialstaat gegen Migration auszuspielen, brauche es „eine soziale Politik, die wirklich für eine Entlastung kleinerer und mittlerer Einkommen sorgt“. Die Reichsten würden immer reicher, während „sozialpolitisch überfällige Reformen“ wie die Kindergrundsicherung und das Klimageld auf Eis gelegt würden.


Foto: Grünen-Parteitag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Save the Date

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STartup-Festival Heilbronn-Slush'D_2023_Award-Ceremony

Startup-Festival für Gründer, Unternehmen und Investoren. Save the Date: Heilbronn Slush’D am 24.10.2024

Zum dritten Mal in Folge veranstalten die Campus Founders die renommierte Heilbronn Slush’D, ein Event, das sich bereits in der deutschen und europäischen Startup-Szene etabliert hat. Am 24. Oktober 2024 werden erneut ambitionierte Gründer, Investoren und Entscheider aus der Wirtschaft auf der Theresienwiese in Heilbronn zusammenkommen. Der Fokus liegt auf innovativen Technologien, nachhaltigen Geschäftsmodellen und der Vernetzung von Startups mit etablierten Unternehmen und Investoren. Early-Bird-Tickets für das Innovationsfestival sind noch bis 12. Juli 2024 über die Webseite verfügbar.

1.000 Gründer, Startups, Unternehmen und Investoren

Das Startup-Festival Heilbronn Slush’D bereichert seit zwei Jahren das deutsche und europäische Innovations-Ökosystem. Ausgerichtet wird das Event von den Campus Founders, dem Heilbronner Startup und Co-Innovation Hub. Neben ihrem vielfältigen Programm und einer lebendigen Community bietet die Heilbronn Slush’D eine internationale Plattform, die alle Macher und Entscheider an einem Ort zusammenbringt.

Mit über 1.000 Besuchern war die Heilbronn Slush’D im Jahr 2023 mit nationalen und internationalen Speakern von Aleph Alpha, Audi, Redalpine, Earlybird und Morpheus VC das bisherige Highlight. Dieses Jahr 2024 werden auf dem Startup-Festival und exklusiven Side-Events wieder relevante Entscheider und Investoren der europäischen Tech- und Startups-Szene erwartet. Über die reine Inspiration hinaus, liegt der Fokus der Veranstaltung darauf, einen wirklichen Mehrwert für die verschiedenen Besuchergruppen zu bringen. Deshalb werden die Möglichkeiten für Workshops und Networking nochmal deutlich erweitert.

Highlights der Heilbronn Slush’D 2024

Startups: Auf der Heilbronn Slush’D können Startups ihre innovativen Lösungen auf der Bühne zu präsentieren und das Publikum überzeugen. Hier knüpfen sie neue Kontakte und können sich mit anderen Gründern, Experten und Gleichgesinnten vernetzen.
Investoren: (Pre-)Seed- und Early-Stage-Investoren können sich in Heilbronn, dem europäischen Zentrum für Künstliche Intelligenz, über die neuesten Trends informieren und persönliche Kontakte zu Gründern, Startups und etablierten, oft mittelständischen Unternehmen knüpfen.

Unternehmen: Zukunftsorientierte Unternehmen erkunden die neuesten Technologien und sichern sich einen Informations- und Innovationsvorsprung. Sie vernetzen sich mit Fachkräften, Startups und Investoren, erhalten spannende Einblicke aus erster Hand und präsentieren selbst ihre Innovationskraft.
Forschungsinstitute: Im Austausch mit Praktikern, forschenden Unternehmen und Startups, erörtern Forscher und Wissenschaftler die praktische Anwendung ihrer neuesten Technologien.

Das Startup-Festival bietet eine einzigartige Gelegenheit, Innovationen und die neuesten Technologien hautnah zu erleben. Neben einem spannenden Bühnenprogramm, Startup-Pitches, Ausstellungsflächen und Workshops können sich die Teilnehmer über die neuesten Trends und Entwicklungen informieren, austauschen und vernetzen.

Early-Bird-Tickets nur noch bis 12.07.2024

Auch das Themenspektrum wird dieses Jahr noch einmal erweitert. Neben dem dominanten Thema KI werden weitere global relevante Themen, wie Nachhaltigkeit, Sicherheit und die Gesellschaft der Zukunft auf dem Programm stehen. In Kürze wird das offizielle Programm der Heilbronn Slush’D 2024 veröffentlicht. Im vergangenen Jahr waren als Keynote Speaker u.a. Scott Chacon (Co-Founder GitHub), Miriam Wohlfahrt (Founder & Co-CEO Banxware) und Jonas Andrulis (CEO & Founder Aleph Alpha) vor Ort.

Die Early-Bird-Tickets sind begrenzt und nur noch bis 12. Juli 2024 über die Webseite der Heilbronn Slush’D verfügbar. Updates und News erhalten Teilnehmer und Interessierte über LinkedIn und Instagram.

„Mit der Heilbronn Slush’D ist Heilbronn auf bestem Weg, sich als eines der bedeutendsten Startup-Ökosysteme in Deutschland zu etablieren. Startups sind der Antriebsmotor für unsere zukünftige Wirtschaft. 2024 wird unser Startup-Festival noch etwas vielfältiger und aufregender. Die Heilbronn Slush’D bietet eine exzellente Plattform, um sich mit Gründern, Investoren und etablierten Unternehmen aus Deutschland und Europa zu vernetzen“, freut sich Oliver Hanisch, CEO der Campus Founders, auf die dritte Ausgabe des Innovationsfestivals.

Bildquelle Heilbronn Slush’D/Heilbronn-Slush’D_2023_Award-Ceremony

Quelle Heilbronn Slush’D/PIABO Communications

Sunak tritt als Tory-Parteichef zurück

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Rishi Sunak (Archiv), via dts NachrichtenagenturLondon (dts Nachrichtenagentur) – Der scheidende britische Premierminister Rishi Sunak tritt nach der Wahlschlappe seiner Tories bei der Unterhauswahl als Parteichef zurück. Das kündigte er am Freitag in seiner Abschiedsrede an.

„Nach diesem Ergebnis werde ich als Parteivorsitzender zurücktreten, nicht sofort, sondern sobald die formalen Vorkehrungen für die Auswahl meines Nachfolgers getroffen sind“, so Sunak. Seine Partei müsse sich für die Oppositionsrolle neu aufstellen, sagte er zur Begründung.

Bei der Wahl am Donnerstag waren die Tories, die bisher die absolute Mehrheit hatten, massiv abgerutscht. Nach Entscheidungen in fast allen Wahlkreisen kommen sie nur noch auf 121 Mandate im Unterhaus und damit 250 weniger als bisher. Die Labour Party kommt dagegen auf mindestens 412 von 650 Sitzen, eine Steigerung um 211 Mandate.


Foto: Rishi Sunak (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Union: Ampel begräbt "Zeitenwende"

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Deutsche Kriegsschiffe (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Florian Hahn (CSU), kritisiert die Koalitionsbeschlüsse zum Wehretat scharf.

„Die Ampel kann oder will nicht entscheiden, wo für Verteidigung gespart werden soll“, sagte Hahn den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Die Ampel begräbt mit diesem offenbar minimalen Aufwuchs des Verteidigungshaushalts, der just in der Höhe der Inflation liegt, endgültig die Zeitenwende.“

Die Koalitionseinigung zum Haushalt sieht dem Vernehmen nach nur eine geringe Steigerung des Wehretats vor. „Die Zeitenwende ist der Ampel nur noch den Inflationsausgleich wert“, sagte Hahn. Damit begrabe die Koalition die Hoffnungen der Soldaten „auf eine auskömmliche und verlässliche Finanzierung der Bundeswehr“.


Foto: Deutsche Kriegsschiffe (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Rekordmenge an erneuerbaren Energien produziert

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Windräder (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Mit erneuerbaren Energien ist im ersten Halbjahr 2024 eine Rekordmenge von 135 Terawattstunden Strom produziert worden. Der Anteil von Braunkohle an der Stromerzeugung hingegen hat sich seit 2015 halbiert, der von Steinkohle gar auf ein Drittel reduziert, wie aus neuen Berechnungen der Bundesnetzagentur hervorgeht, über die der „Spiegel“ berichtet.

Der Abwärtstrend hat sich aktuell noch einmal beschleunigt, vor allem bei der Steinkohle. Zwischen dem ersten Halbjahr 2023 und der ersten Jahreshälfte 2024 sank ihr Einsatz um fast 50 Prozent. „Ein Grund dafür, dass Kohlekraftwerke nicht mehr zum Zuge kommen, ist, dass wir so viel günstigen Strom aus erneuerbaren Energien wie etwa Sonne und Wind haben“, sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller. Der hohe Grünstrom-Anteil habe einen starken Einfluss darauf, dass die Börsenpreise für Strom sinken.

In der Energiekrise nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs waren die Strompreise, die Privatkunden in Deutschland zahlen, gestiegen. Zeitweise zählten sie sogar zu den höchsten in Europa. Doch mittlerweile sind auch die Marktpreise für Privathaushalte wieder gesunken. Wollen Kunden jetzt Geld bei der Stromrechnung sparen, ist laut Bundesnetzagentur-Chef Müller ein Anbieterwechsel ratsam.

Dass die Bedeutung der Kohlekraftwerke abnimmt, nützt offenbar auch dem Klima: Im ersten Halbjahr 2024 wurden bei der Stromerzeugung in Deutschland insgesamt 75 Megatonnen CO2 verursacht – und damit weniger als auf dem bisherigen Zwischentief 2020. Damals, im ersten Jahr der Corona-Pandemie, lagen die Emissionen bei 82 Megatonnen und damit bereits relativ niedrig. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 ist es den Stromproduzenten jetzt sogar gelungen, ihre CO2-Emissionen zu halbieren.

Für den Staat werden die niedrigen Preise an der Strombörse hingegen teuer: Er zahlt Vergütungen für Strom aus Windkraft, Solarenergie und Biomasse. Und die Kosten aus der sogenannten EEG-Umlage sind um zehn Milliarden Euro gestiegen. Diese Umlage ergibt sich aus der Differenz zwischen Börsenstrompreis und garantierter Vergütung pro Kilowattstunde. Auf die Stromrechnungen der Privatkunden hat das allerdings keine Auswirkung.


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Ampelfraktionen offen für Einbeziehung von Frauen bei Wehrpflicht

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Bundeswehrsoldaten fahren Bahn (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Marcus Faber (FDP), hat offen auf die Forderung von Generalinspekteur Carsten Breuer reagiert, vor einer Wiedereinsetzung der 2011 ausgesetzten Wehrpflicht das Grundgesetz zu ändern und damit Frauen einzubeziehen.

„Wenn es um die Gleichbehandlung von Männern und Frauen geht, bin ich beim Inspekteur“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Alle Maßnahmen, die wir hier ergreifen, wie zum Beispiel das verpflichtende Ausfüllen von Fragebögen, müssten für alle Geschlechter gelten. Im 21. Jahrhundert sollten wir auch beim Wehrdienst keine geschlechtliche Diskriminierung mehr zulassen.“ Faber sagte allerdings: „Der Verteidigungsminister hat zuletzt von einem Auswahlwehrdienst gesprochen und nicht von einer Wehrpflicht. Die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht steht also derzeit weder für Männer noch für Frauen zur politischen Diskussion.“

Die sicherheitspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Sara Nanni, sagte dem RND: „Eine moderne Bundeswehr braucht Menschen aller Geschlechter. Im Grundgesetz werden zurzeit nur Männer genannt, wenn es um die Wehrpflicht geht. Wie man damit umgeht, muss die Koalition jetzt intensiv beraten. Ich persönlich bin offen dafür, über eine Grundgesetzänderung nachzudenken, um im Spannungsfall alle Geschlechter gleichermaßen in die Pflicht zu nehmen.“ Sie fügte jedoch hinzu: „Einem Wehrdienst – für gleich welches Geschlecht – stehe ich weiterhin skeptisch gegenüber.“

Der SPD-Verteidigungsexperte Andreas Schwarz erklärte, im Zuge der Gleichbehandlung werde man gar nicht umhinkönnen, bei einer Wiedereinsetzung der Wehrpflicht Frauen einzubeziehen.

Breuer hatte dem RND gesagt: „Wir haben im Moment eine ausgesetzte Wehrpflicht, die laut Grundgesetz allein auf die männliche Bevölkerung zielt. Hier sollte man Gleichberechtigung herstellen.“ Dem müsse aber eine politische und gesellschaftliche Diskussion vorausgehen, so Deutschlands oberster Soldat.


Foto: Bundeswehrsoldaten fahren Bahn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Rufe nach Vorbereitung auf Vogelgrippe-Ausbreitung in Europa

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Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Andrew Ullmann, mahnt eine gute Vorbereitung auf eine mögliche Verbreitung des Vogelgrippe-Erregers in Europa an.

„Wichtig ist jetzt erst einmal, vor allem gut global und wissenschaftlich informiert zu sein und die Ausbreitung einzudämmen“, sagte Ullmann der „Rheinischen Post“. Dabei seien zunächst einmal die USA gefordert. „Dort sollten die diagnostischen Möglichkeiten ausgebaut werden“, sagte er und forderte die Entwicklung von Impfstoffen für Kühe.

„Auch Impfstoffe für Menschen sollten frühzeitig entwickelt werden. Hier sind die USA auf dem richtigen Weg und auch Europa sollte vorbereitet sein“, sagte Ullmann. „Fehler aus der Corona-Pandemie dürfen sich nicht wiederholen.“ Gerade mRNA-Impfstoffe böten das Potenzial, schnell gezielt angepasst und produziert werden zu können, so der FDP-Politiker. Er mahnte zudem Gelassenheit an. „Wir sollten nicht panisch werden, sondern rein rational auf die Situation reagieren“, sagte Ullmann.

Auch der Gesundheitsexperte der Unionsfraktion im Bundestag, Tino Sorge (CDU), zeigte sich gelassen. „Für Panikmache gibt es keinen Anlass. H5N1 ist ein seit vielen Jahren bekannter Erreger“, sagte Sorge der „Rheinischen Post“. Auf eine neue Pandemie wäre man aus heutiger Sicht deutlich besser vorbereitet als je zuvor, meint Sorge. „Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass weder Panikmache noch überzogene Schutzmaßnahmen zum Erfolg führen. Stattdessen gilt es jetzt, die Entwicklungen genau zu beobachten und die nötigen Informationsflüsse zu gewährleisten.“

Impfungen würden höchstens dann eine entscheidende Rolle spielen, falls sich die Lage akut verschlechtern sollte und wirksame, langjährig erprobte Impfstoffe zur Verfügung stünden. „Danach sieht es aktuell nicht aus“, sagte Sorge. Deutsche und europäische Behörden würden die Entwicklungen aufmerksam beobachten und sich auch mit internationalen Stellen austauschen. „Für die Gefahr einer neuen Pandemie mit dem Ausmaß von Corona gibt es aus heutiger Sicht keinerlei Anzeichen“, sagte Sorge.


Foto: Behandlungszimmer beim Arzt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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