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Unternehmensfinanzierung neu gedacht

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In einer schnelllebigen und sich fortschreitende Wirtschaftsumgebung stehen Unternehmen vor der Herausforderung, ihre Liquidität zu optimieren und finanzielle Flexibilität zu bewahren. Traditionelle Finanzierungswege wie Bankkredite und Überziehungskredite sind oft mit langen Bearbeitungszeiten, hohen Kosten und strikten Anforderungen verbunden. Glücklicherweise gibt es eine Vielzahl alternativer Finanzierungsoptionen, die Unternehmen schnelle Liquidität und geringe Vermittlungsgebühren bieten können. Ein innovatives Beispiel dafür ist die Plattform Finyoz. In diesem Beitrag beleuchtet Thorsten de Jong, Mitgründer und Geschäftsführer von Finyoz, die verschiedenen Finanzierungsmodelle und die Vorteile von Finyoz für Unternehmen jeder Größe.

Factoring als Alternative zur klassischen Finanzierung

Beim Factoring verkauft ein Unternehmen seine Forderungen an einen Factoring-Dienstleister. Dadurch erhält das Unternehmen sofort Liquidität, ohne auf das Zahlungsziel der Kunden warten zu müssen. Dies reduziert das Risiko von Zahlungsausfällen und verbessert die Cashflow-Planung. Der Hauptvorteil des Factorings liegt in der sofortigen Liquidität. Unternehmen können ihre ausstehenden Forderungen in bares Geld umwandeln und so kurzfristig ihre Liquidität verbessern.

Darüber hinaus übernimmt der Factoring-Dienstleister das Risiko von Zahlungsausfällen, was zu einer Verbesserung der Bilanz des Unternehmens führt. Durch den Verkauf der Forderungen werden diese aus der Bilanz des Unternehmens entfernt, was die Eigenkapitalquote verbessert und das Rating bei Kreditinstituten positiv beeinflusst.

Finyoz: Ein innovativer Ansatz zur Rechnungsfinanzierung

Finyoz hebt sich als Plattform zur Rechnungsfinanzierung durch fortschrittliche Technologien und einen intelligenten Ansatz von herkömmlichen Factoring-Firmen ab. Thorsten de Jong erläutert, wie Finyoz durch Effizienz und Kundenorientierung neue Maßstäbe in der Unternehmensfinanzierung setzt.

Effizienzsteigerung durch automatisierte Prozesse

Ein wesentlicher Vorteil von Finyoz ist die schnelle und einfache Registrierung. Innerhalb von nur 3-5 Minuten können sich Unternehmen bei Finyoz anmelden, da alle relevanten Wirtschaftsdaten von externen Auskunfteien bezogen werden. Die Voraussetzungen für die Nutzung der Plattform sind ein zweijähriges Bestehen des Unternehmens sowie die Rechtsform GmbH oder GmbH & Co. KG oder eine UG. Die Finanzierungskosten für hochgeladene Rechnungen werden bei Finyoz innerhalb von Sekunden berechnet. Dies ermöglicht es den Unternehmern, sofort zu wissen, welche Kosten auf sie zukommen, wenn sie eine Rechnung finanzieren möchten.

Die Rechnungen können entweder manuell eingegeben oder mittels API-Schnittstellen automatisch übertragen werden. Diese schnelle und transparente Kostenkalkulation ist ein entscheidender Vorteil gegenüber traditionellen Factoring-Dienstleistern, bei denen oft erst nach längeren Prüfungen Klarheit über die Finanzierungskosten herrscht.

Automatisierter Rechnungsversand und Buchhaltungsvorteile

Nach Bestätigung der Finanzierungskosten wird die Rechnung automatisch an den Debitor gesandt. Dies spart Zeit und Aufwand, da kein separater Versand erforderlich ist. Der Debitor bestätigt die Rechnung, wodurch die Finanzierung durch Finyoz taggleich erfolgt. Das ausstellende Unternehmen wird ebenfalls über die Plattform und per E-Mail über die Bestätigung der Rechnungen informiert. Diese Automatisierung entlastet die Buchhaltung erheblich, da das Nachtelefonieren zur Bestätigung der Rechnungen entfällt.

Sollte der Debitor die Rechnung ablehnen, wird das Unternehmen sofort informiert und kann entsprechend reagieren. Dieser Prozess sorgt für Klarheit und Effizienz in der Rechnungsabwicklung. Für Rechnungen, die bis 11:00 hochgeladen und bestätigt wurden, erhalten Unternehmen bereits am frühen Nachmittag die Auszahlung auf Ihrem Konto und können noch taggleich darüber verfügen.

Kosteneffizienz und transparente Gebührenstruktur

Finyoz bietet eine äußerst kosteneffiziente Lösung zur Rechnungsfinanzierung. Die Gesamtgebühren, einschließlich Vermittlungsgebühr, Zinsen und Warenkreditversicherung (mit 90% Ausfallschutz), liegen bei nur 1,10%-1,30% für 30 Tage. Dies ist deutlich günstiger als viele Wettbewerber und ermöglicht es Unternehmen, ihren Debitoren längere Zahlungsziele anzubieten (bis zu 90 Tage). Dadurch können Debitoren die Ware weiterverkaufen, bevor ihre eigene Rechnung fällig wird, was die Geschäftsbeziehungen entspannt und größere Bestellungen ermöglicht. Im Vergleich zu den Skonti, Boni und Rabatten von Lieferanten (meist 2-3% bei Zahlung innerhalb von 7 Tagen) sparen Unternehmen durch die Nutzung von Finyoz erhebliche Kosten und verdienen daran selbst daran ihre Rechnungen über Finyoz zu finanzieren.

Flexibilität und Mobilität

Ein weiterer Vorteil von Finyoz ist die Flexibilität der Plattform. Sie kann auf Mobiltelefonen, Tablets oder Desktops verwendet werden, sodass Unternehmen auch von unterwegs Rechnungen hochladen und den Status der Rechnungsbestätigung verfolgen können. Debitoren werden vor Fälligkeit über ausstehende Rechnungen informiert, wodurch keine Rechnung vergessen wird und die Zeitersparnis maximiert wird.

Transparente Konditionen ohne versteckte Kosten

Finyoz bietet transparente Konditionen ohne monatliche Grundgebühren, Bereitstellungsgebühren, Debitorenprüfgebühren, Bonitätsprüfungskosten oder Mindestumsätze. Es gibt auch keine vertragliche Bindefrist, was Unternehmen eine hohe Flexibilität bietet. Im Vergleich zu traditionellen Factoring-Dienstleistern, die oft eine Vielzahl an versteckten Gebühren und langfristigen Vertragsbindungen haben, ist Finyoz kundenfreundlicher und bietet eine größere finanzielle Planungssicherheit.

Warum ist Finyoz besser als andere Factoring-Firmen?

Finyoz hebt sich durch mehrere entscheidende Faktoren von traditionellen Factoring-Firmen ab. Die Registrierung dauert nur wenige Minuten, und die Finanzierungskosten werden in Sekundenschnelle berechnet, was Unternehmen ermöglicht, schneller auf finanzielle Engpässe zu reagieren. Der automatisierte Rechnungsversand und die direkte Bestätigung durch den Debitor sorgen für Klarheit und reduzieren den administrativen Aufwand erheblich. Die transparente Gebührenstruktur ohne versteckte Kosten bietet Unternehmen eine klare Planungssicherheit. Mit Gesamtgebühren von nur 1,10%-1,30% für 30 Tage ist Finyoz günstiger als viele Wettbewerber.

Dies ermöglicht es Unternehmen, ihren Debitoren längere Zahlungsziele anzubieten und trotzdem Kosten zu sparen. Die Nutzung der Plattform über verschiedene Endgeräte bietet Unternehmen die Flexibilität, auch von unterwegs ihre Finanzen zu managen. Finyoz verzichtet zudem auf monatliche Grundgebühren, Bereitstellungsgebühren und andere versteckte Kosten, was den Unternehmen eine transparente und faire Finanzierungsmöglichkeit bietet. Bei Finyoz entscheiden Unternehmen selbst für welche ihrer Kunden Sie die Rechnungsfinanzierung in Anspruch nehmen möchten und welche Rechnung finanziert werden soll.

Fazit

Finyoz stellt eine Lösung für Unternehmen dar, die ihre Liquidität schnell und kosteneffizient verbessern möchten. Durch den Einsatz von Technologien und einen kundenorientierten Ansatz ermöglicht Finyoz Unternehmen jeder Größe, ihre finanziellen Herausforderungen zu meistern. Die Plattform bietet eine schnelle und unkomplizierte Finanzierung sowie zahlreiche Vorteile, die die Effizienz und Flexibilität der Unternehmensfinanzierung erheblich steigern. Im Vergleich zu traditionellen Factoring-Dienstleistern bietet Finyoz eine modernere, kosteneffizientere und kundenfreundlichere Alternative.
Fotocredit: Finyoz Deutschland GmbH

Autor
Thorsten de Jong ist Mitgründer und Geschäftsführer von Finyoz, der ersten Plattform, die Investoren direkt mit Unternehmen verbindet, um offene Forderungen sofort zu finanzieren. Seine Karriere fokussiert sich auf die Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen bei der Sicherung ihrer Liquidität und bietet Investoren Zugang zu einer attraktiven Assetklasse mit hohen Renditen. Unter seiner Leitung ermöglicht Finyoz Unternehmen, bis zu 95 % des Rechnungsbetrags noch am Tag der Rechnungsstellung zu erhalten.

Die Plattform bietet Investoren die Möglichkeit, in Rechnungen mit Zahlungszielen zwischen 14 und 90 Tagen zu investieren, wobei ein intelligenter Zuteilungsalgorithmus maximale Rendite und sichere Diversifikation gewährleistet. Mit seiner Expertise und Leidenschaft für Innovation hat Thorsten de Jong Finyoz zu einem zentralen Akteur in der Unternehmensfinanzierung gemacht und verbindet erfolgreich die Bedürfnisse von Unternehmen und Investoren in einer dynamischen Geschäftsumgebung.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Mindestens 18 Tote bei Flugzeugunglück in Nepal

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Nepal (Archiv), via dts NachrichtenagenturKathmandu (dts Nachrichtenagentur) – Bei dem Flugzeugunglück in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu am Mittwoch sind mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Der Pilot habe als einziger das Unglück überlebt und befinde sich derzeit zur Behandlung in einem Krankenhaus, wie die örtlichen Behörden mitteilten. Weitere Details zu seinem Zustand wurden zunächst nicht genannt.

Das Unglück hatte sich gegen 11 Uhr Ortszeit (7:15 Uhr deutscher Zeit) ereignet. An Bord des Testflugs befanden sich insgesamt 19 Personen, darunter technische Mitarbeiter der Fluggesellschaft und zwei Besatzungsmitglieder.

Die Maschine der Fluggesellschaft Saurya Airlines war während des Starts vom Tribhuvan International Airport abgestürzt. Die genaue Absturzursache blieb vorerst unklar. Beim Aufprall war das Flugzeug in Flammen aufgegangen – der Brand konnte den Angaben zufolge durch die Feuerwehr unter Kontrolle gebracht und die Leichen der Opfer geborgen werden. Das Flugzeug sollte in Richtung Pokhara im Zentrum des Landes fliegen.


Foto: Nepal (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax startet schwach – US-Tech-Riesen enttäuschen

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Mittwochmorgen schwach in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 18.430 Punkten berechnet, 0,7 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

Am Ende der Kursliste rangierte die Deutsche Bank. Das Finanzinstitut hatte zuletzt angekündigt, im laufenden Jahr keine weiteren Aktien mehr zurückkaufen zu wollen.

„Die Schaukelbörse im Deutschen Aktienindex hält weiter an“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Tesla und Alphabet haben es mit ihren Quartalszahlen nicht geschafft, die Herzen der Anleger für die Glorreichen Sieben zurückzuerobern. Viele dürften sich nach diesen Nachrichten sogar in der richtigen Position sehen, hatten sie doch im großen Stil damit begonnen, Aktien aus dem Technologiesektor zu verkaufen.“ Damit stehe nun auch die jüngste Mini-Rally im Dax bereits wieder zur Disposition.

Auf dem Börsenparkett mache sich mehr und mehr Angst breit, dass die Verlustserie im Nasdaq ausgedehnt werden könnte. „Alphabet hatte ausgerechnet dort gewarnt, wo es den Tech-Fans am meisten wehtut: der KI-Fantasie. Bei den Gewinnen jüngst getätigter Investments in diesem Bereich müsse man sich noch gedulden, ließ die Google-Mutter wissen. Tesla hat die Erwartungen der Investoren nicht erreicht und da auch die Robotertaxi-Präsentation auf Oktober verschoben wurde, nehmen sie ihre Gewinne aus der jüngsten Rally mit.“

„Tesla-Aktionäre dürften auch wegen Musks Unterstützung von Donald Trump hellhörig geworden sein. Seine generösen Wahlkampfspenden könnten sich am Ende als Reputationsrisiko für Tesla herausstellen.“ Auch wenn dadurch am Ende vielleicht kein einziger Tesla mehr oder weniger verkauft werden könnte, sei das im Moment trotzdem ein willkommener Grund für viele, die Aktie nach der starken Rally zu verkaufen.

Insgesamt nehme der Druck auf den Aktienmarkt auch deshalb zu, da man sich in eine saisonal schwache Jahreszeit für Aktien bewege. Da werde schon auch mal nach dem Haar in der Suppe gesucht, um einen Vorwand für Gewinnmitnahmen zu haben. Wenn man dazu den sehr bewegten Wahlkampf in den USA hinzufüge, erhalte man die Volatilität, mit der man es in den vergangenen Tagen zu tun hatte. „Daran dürfte sich auch erst einmal nichts ändern. Die Börse befindet sich derzeit in unruhigem Fahrwasser“, so Stanzl.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmorgen etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0849 US-Dollar (-0,05 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9217 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Flugzeugunglück in Nepal – 19 Personen an Bord

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Nepal (Archiv), via dts NachrichtenagenturKathmandu (dts Nachrichtenagentur) – In der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu ist es am Mittwoch offenbar zu einem Flugzeugunglück gekommen. Eine Maschine der Fluggesellschaft Saurya Airlines sei während des Starts vom Tribhuvan International Airport abgestürzt, berichten örtliche Medien.

Das Unglück ereignete sich demnach gegen 11 Uhr Ortszeit (7:15 Uhr deutscher Zeit). An Bord des Flugzeugs, welches in Richtung Pokhara im Zentrum des Landes startete, sollen sich 19 Personen befunden haben, darunter die Besatzung. Zur Zahl möglicher Todesopfer wurden zunächst keine Angaben gemacht. Polizei und Feuerwehr begaben sich für die Rettungsarbeiten mit einem Großaufgebot an die Unfallstelle.


Foto: Nepal (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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"Letzte Generation" blockiert Flughafen Köln/Bonn

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Flughafen Köln/Bonn (Archiv), via dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Mitglieder der „Letzten Generation“ haben am Mittwochmorgen den Flughafen Köln/Bonn blockiert. Mehrere Personen klebten sich am frühen Morgen auf einer Rollbahn fest.

Die Gruppierung selbst teilte mit, dass mit der Aktion eine „internationale Protestkampagne“ gestartet sei. Sie fordern die Unterzeichnung eines „Fossil Fuel Treaty“. Der Flughafenbetreiber bestätigte ebenfalls, dass Unbefugte sich Zutritt zum Sicherheitsbereich des Flughafens verschafft hätten. Der Flugbetrieb sei aufgrund des Polizeieinsatzes eingestellt worden.

Anfang des Jahres hatte die „Letzte Generation“ eigentlich angekündigt, keine Klebeaktionen mehr durchzuführen – offenbar kehrt sie davon jetzt wieder ab. Aktionen wie in Köln könnten aber demnächst schärfer bestraft werden. Das Bundeskabinett hatte zuletzt einen Entwurf zur Verschärfung des Luftsicherheitsgesetzes auf den Weg gebracht. Sobald das Gesetz beschlossen ist, drohen bei solchen Vergehen Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren.


Foto: Flughafen Köln/Bonn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Großrazzia gegen Islamisten – Islamisches Zentrum Hamburg im Fokus

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Polizist (Archiv), via dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – In Hamburg und sieben weiteren Bundesländern ist die Polizei am Mittwoch im Rahmen einer Großrazzia gegen radikale Islamisten vorgegangen. Hintergrund sei ein Verbot des „Islamischen Zentrums Hamburg“ (IZH) durch das Bundesinnenministerium, berichten mehrere Medien übereinstimmend.

Im Fokus der Razzia soll demnach die Blaue Moschee an der Hamburger Außenalster stehen. Das IZH wird seit 2017 vom Hamburger Verfassungsschutz als „Instrument der iranischen Staatsführung“ eingeschätzt.

Laut RTL und ntv sind auch weitere Teil- und Unterorganisationen von der Razzia betroffen. Die „Bild“ schreibt derweil, dass bundesweit fast 40 Objekte durchsucht werden – Ziel sei es, islamistische Netzwerke zu zerschlagen und weitere Beweise zu sichern.


Foto: Polizist (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wissing will Mobilfunk-Ausbau beschleunigen

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Handy-Sendemast (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Digitalminister Volker Wissing (FDP) will den Mobilfunkbetreibern das Schließen von Funklöchern erleichtern. An diesem Mittwoch soll das Bundeskabinett ein Gesetz für den beschleunigten Telekommunikations-Netzausbau beschließen. Über den Gesetzentwurf berichtet der „Tagesspiegel“ (Mittwochausgaben).

Dieser sieht demnach vor, dass der Bau neuer Mobilfunkmasten und Glasfaserleitungen künftig im „überragenden öffentlichen Interesse“ liegt. Dieser Zusatz ermöglicht es den örtlichen Behörden, bei Abwägungen mit dem Natur-, Wasser- oder Denkmalschutz dem Ausbau der Telekommunikationsnetze den Vorrang zu geben. In der Praxis würden für die ausbauenden Unternehmen wohl zahlreiche zeitraubende und teure Prüfungen wegfallen.

Laut dem Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) stellt insbesondere Naturschutz seit Jahren das größte Hindernis beim Netzausbau dar. Im Bezug auf den Naturschutz soll das „überragende öffentliche Interesse“ allerdings nur für neue Mobilfunkanlagen in Regionen im Funkloch gelten. Das ist der Kompromiss, den Wissing nach über einem Jahr Streit mit Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) getroffen hat. Bei neuen Glasfaserleitungen fürs Festnetz gilt die Regelung nicht.

Dabei ist der Naturschutz auch hier das größte Hindernis für schnelle Genehmigungen. Viel Zeit aufzuholen, haben die Mobilfunkbetreiber allerdings nicht. Bereits nach drei Jahren soll überprüft werden, ob das überragende öffentliche Interesse für neue Telekommunikationsanalagen sinnvoll ist. Vorläufig gilt die Regel laut Gesetzentwurf, der noch den Bundestag und den Bundesrat passieren muss, nur bis Ende 2030.


Foto: Handy-Sendemast (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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IfW warnt vor Zöllen und Protektionismus bei Trump-Sieg

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Stahlproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturKiel (dts Nachrichtenagentur) – Ökonom Moritz Schularick hat vor erheblichen negativen Folgen für die deutsche Wirtschaft im Falle eines Wahlsiegs von Donald Trump in den USA gewarnt. „Donald Trump steht für eine Abkehr von der regelbasierten Weltwirtschaft, neue Zölle und mehr Protektionismus“, sagte der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgaben). „Die deutsche Wirtschaft würde das spürbar belasten.“

„Auch dürfte Trump Fragen der Sicherheitspolitik mit Handelspolitik verknüpfen. Europa ist in Sicherheitsfragen auf die Amerikaner angewiesen und dadurch erpressbar“, sagte Schularick. „Mit einer Präsidentin Kamala Harris würden wir wahrscheinlich eine Fortsetzung der Bidenomics erleben. Für die deutsche Wirtschaft wäre das sicher das positivere Szenario. Auch die deutlichen Bekenntnisse zur Nato und zur Unterstützung der Ukraine von Harris sind wichtige Signale“, so Schularick.

„Aber der Ausgang der Wahl ist sehr unklar, und wir können es uns nicht leisten, auf einen Wahlsieg der Demokraten zu setzen. Europa muss lernen, auf eigenen Füßen zu stehen“, sagte der IfW-Präsident.


Foto: Stahlproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wüst begrüßt Pläne zum Schutz des Bundesverfassungsgerichts

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Hendrik Wüst (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst (CDU), begrüßt die Pläne von Vertretern der Ampel und der Unionsfraktion im Bundestag zum besseren Schutz des Bundesverfassungsgerichts. Zugleich rief er zu Gesprächen zwischen Bund und Ländern auf, um die notwendigen Mehrheiten für die Grundgesetzänderung auch im Bundesrat zu erreichen.

Wüst sagte der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgaben): „Wir müssen unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung vor denjenigen schützen, die sie aushöhlen und damit abschaffen wollen.“ Deshalb sei es richtig, die Verfassung und das Verfassungsgericht vor einer Lähmung durch Extremisten zu schützen und insgesamt resilienter gegen politische Übergriffe zu machen.

„Es ist ein gutes Signal, dass die Fraktionen der Ampel und der Union parteiübergreifend bereit sind, das Bundesverfassungsgericht im Grundgesetz zu stärken“, sagte Wüst. Die Landesjustizminister hätten dazu bereits konkrete Vorschläge gemacht. „Nachdem jetzt auch die Vorschläge des Bundes auf dem Tisch liegen, braucht es Gespräche zwischen Bund und Ländern zum weiteren Vorgehen.“

Ziel müsse ein Entwurf sein, der sowohl im Bundestag als auch im Bundesrat eine verfassungsändernde Mehrheit erhalte. „Wir sind als Landesregierung gerne bereit, uns an solchen Gesprächen konstruktiv und zielorientiert zu beteiligen“, sagte Wüst.


Foto: Hendrik Wüst (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Banaszak fordert schärfere Sanktionen gegen Russland

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Felix Banaszak (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Felix Banaszak fordert die Bundesregierung auf, sich für schärfere Sanktionen gegen Russland starkzumachen: „Es ist ein Widerspruch, viel Geld für die Unterstützung der Ukraine bereitzustellen und gleichzeitig Putins Kriegskasse mit Gasimporten zu befüllen“, sagte Banaszak der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgaben).

„Eigentlich müsste der Anteil russischen Gases sukzessive sinken – dass das Gegenteil der Fall ist, halte ich für unhaltbar. Die Europäische Union muss ihre Sanktionen massiv nachschärfen. Die deutsche Bundesregierung darf dabei nicht auf der Bremse stehen. Ich erwarte vom Bundeskanzler, hier Führung zu übernehmen. Die jüngst beschlossenen Maßnahmen werden nicht ausreichen, die fatale Tendenz umzukehren.“

Der Grünen-Abgeordnete weiter: „Wir geben Milliarden für eine üppige LNG-Infrastruktur aus, um uns von Russland unabhängig zu machen – und lassen dann zu, dass russisches Flüssiggas über die europäische Hintertür dann doch wieder ins Netz kommt.“


Foto: Felix Banaszak (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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