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Mehrere Tausend bei kostenlosem Konzert von Peter Fox im "Görli"

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Peter Fox am 21.09.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Ein kurzfristig angesetztes kostenloses Konzert von Peter Fox im Berliner „Görlitzer Park“ hat am Samstagabend mehrere Tausend Menschen angelockt und im Kiez für einen Menschenauflauf gesorgt. Erst am Vortag war bekannt geworden, dass Fox unter anderem zusammen mit 44Grad und Kane auftreten will.

Auch die Rappering Wa22ermann aus Kreuzberg stand im Vorprogramm auf der Bühne und hatte dabei demonstrativ einen „Free Palestine“-Schal um. Bereits über eine Stunde bevor Peter Fox anfing, zu singen, musste das Gelände wegen Überfüllung gesperrt werden.

Peter Fox hatte erst vor wenigen Wochen ein ebenfalls kostenloses Konzert im berühmt berüchtigten Columbiabad im Berliner Bezirk Neukölln gegeben. „Wir wollten etwas an einem Ort machen, der zuletzt sehr viel negative Presse hatte“, hatte er damals gesagt, ähnlich äußerte er sich auch wieder am Samstagabend im „Görli“.

Sowohl das Columbiabad als auch der Görlitzer Park sind immer wieder negativ in den Schlagzeilen. Aktuell tobt ein Streit um einen Zaun, der den Park nachts komplett abriegeln soll. Der „Görli“ gilt unter anderem als Drogen-Hotspot, nachts kommt es auch immer wieder zu gewaltsamen Übergriffen.


Foto: Peter Fox am 21.09.2024, via dts Nachrichtenagentur

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FDP gegen Abwrackprämie für Verbrenner

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Auspuff (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP-Fraktion lehnt eine von der SPD-Fraktion vorgeschlagene Abwrackprämie für Verbrenner beim Kauf eines E-Autos ab. „Schlechte Rezepte aus der Vergangenheit bleiben schlecht, da hilft auch wiederholen nichts“, sagte Fraktionsvize Christoph Meyer dem „Tagesspiegel“ am Samstag.

Er sieht darin keine Lösung für die aktuelle Krise beim Hersteller Volkswagen. „Den Debattenbeitrag der SPD kann man nicht ernst nehmen, denn es ist nicht Aufgabe des Staates, unternehmerischen Fehlleistungen hinterher zu korrigieren“, sagte Meyer. Das Konzept Abwrackprämie habe sich schon einmal nicht bewährt, „denn diese ist für den Steuerzahler kostspielig, in der Wirkung ineffektiv und hat breite Streueffekte – muss also nicht VW helfen“.

Meyer reagiert damit auf ein Maßnahmenpapier, in dem vor dem am Montag stattfindenden Autogipfel von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) Teile der SPD-Bundestagsfraktion auf mehrere befristete Sofortmaßnahmen drängen, um den schleppenden E-Autoverkauf in Deutschland anzukurbeln.

Zentrale Forderung des Acht-Punkte-Plans ist eine Abwrackprämie von bis zu 6.000 Euro beim Kauf eines neuen E-Autos und der Abgabe des Verbrenners. Handelt es sich um ein gebrauchtes E-Auto, sinkt die Prämie auf 3.000 Euro. Damit sollen vor allem Verbrenner mit hohem CO2-Ausstoß aus dem Markt genommen werden.

„Die SPD erwartet, dass die Regierung jetzt zeitnah Maßnahmen beschließt, um den Absatz von E-Autos anzukurbeln“, sagte der SPD-Politiker Sebastian Roloff dem „Tagesspiegel“. Roloff gehört der Arbeitsgemeinschaft Wirtschaft der Fraktion an und hat das Maßnahmenpapier mitverfasst.

Auch das Autoland Niedersachsen hat vor dem Autogipfel am Montag klare Forderungen aufgestellt. „Wir müssen jetzt aus dem großen Topf möglicher Maßnahmen mit der großen Kelle schöpfen“, sagte der Wirtschafts- und Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) dem „Tagesspiegel“. „Nur mit dem Teelöffel probieren und abwarten, was passiert, bringt uns in der jetzigen Situation nicht mehr weiter“, so Lies.

Der SPD-Politiker fordert ein „massives Anreizprogramm“, damit Verbraucher von Verbrennern auf emissionsfreie Fahrzeuge umsteigen. Das nötige Geld dafür sei da. „Ich hätte wenig Verständnis dafür, die jetzt frei werdenden Milliarden für die beiden Chipfabriken im Bundeshalt versickern zu lassen oder diese sogar bis zu irgendeinem Datum ungenutzt liegen zu lassen“, sagte Lies.


Foto: Auspuff (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Samstag (21.09.2024)

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Lotto-Spieler, via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen.

Sie lauten 11, 18, 28, 30, 43, 46, die Superzahl ist die 9. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 4602064. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 362288 gezogen.

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. In Deutschland wird etwa die Hälfte der Lotto-Umsätze als Gewinn an die Spieler ausgeschüttet.

Durchschnittlich 7,5 Prozent gehen als Provision an die Annahmestellen, die Länder erhalten über die Lotteriesteuer 16,67 Prozent der Einnahmen. Weitere 23 Prozent sind für die Förderung von Kultur, Sport, Umwelt und Jugend zweckgebunden.


Foto: Lotto-Spieler, via dts Nachrichtenagentur

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Kühnert zeigt Verständnis für Woidkes Wahlkampfstrategie

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Kevin Kühnert (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor der anstehenden Landtagswahl in Brandenburg hat sich SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert zur Strategie des SPD-Ministerpräsidenten Dietmar Woidke geäußert, im Wahlkampf auf Distanz zur Bundespartei zu gehen.

„Dietmar Woidke ist als extrem beliebter Landesvater eine Marke und damit das beste Aushängeschild der SPD in Brandenburg. Er strahlt von ganz allein“, sagte Kühnert dem Nachrichtenportal Watson. Es sei richtig, dass Woidke seine Wahlkampftermine allein absolviere. „Und ich würde auch jeden Strategieberater feuern, der ihm empfohlen hätte, im Wahlkampf möglichst viel mit Bundespolitikern unterwegs zu sein“, stellte Kühnert klar.

Zu Woidkes Ankündigung, im Fall eines AfD-Sieges in Brandenburg zurückzutreten, sagte der SPD-Generalsekretär: „Wer will, dass Dietmar Woidke Ministerpräsident bleibt, muss eben auch die Partei des Ministerpräsidenten wählen.“ Viele Menschen hätten diese Botschaft bereits verstanden.

Kühnert betonte die Wichtigkeit der Landtagswahl in Brandenburg: „Es geht um Stabilität mit Woidke oder Chaos mit der AfD. Dazwischen fällt die Entscheidung.“ Eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht wollte Kühnert im Vorfeld nicht kategorisch ausschließen. „In der SPD sind wir uns aber einig, dass Bündnisse mit einer Partei wie dem BSW, die inhaltlich ein völlig unbeschriebenes Blatt sind, besser vermieden werden sollten“, sagte der Generalsekretär.


Foto: Kevin Kühnert (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Union besiegt Hoffenheim – Bayern überrollen Werder

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Union Berlin - TSG 1899 Hoffenheim am 21.09.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Am vierten Spieltag der Fußball-Bundesliga hat Union Berlin mit 2:1 gegen die TSG Hoffenheim gewonnen und bleibt damit in dieser Saison weiterhin ungeschlagen. Tabellenführer Bayern München überrollte Werder Bremen im Parallelspiel mit 5:0.

Die Eisernen erwischten vor heimischer Kulisse in Berlin den besseren Start durch ein frühes Tor von Tom Rothe in der 4. Minute, Hoffenheim wirkte unsortiert und offenbarte große Lücken in der Defensive. Nur wenige Momente später erhöhte Woo-Yeong Jeong in der 6. Minute für die Gastgeber. Auch im Anschluss blieb Union am Drücker, Hoffenheim fand kein probates Mittel, um die gut sortierte Abwehr der Berliner aus den Angeln zu heben.

Nach dem Wiederanpfiff präsentierte sich die TSG deutlich robuster als zuvor und belohnte sich in der 67. Minute durch den Anschlusstreffer von Marius Blüter. Im Anschluss entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch, in dessen Verlauf die Eisernen zunehmend an Boden verloren, den Gästen aus Hoffenheim gelang jedoch in der Offensive zu wenig, um den Ausgleich zu erzielen.

Die weiteren Begegnungen des Nachmittags: Heidenheim – Freiburg 0:3; Bochum – Kiel 2:2.


Foto: Union Berlin – TSG 1899 Hoffenheim am 21.09.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Formel 1: Norris startet in Singapur von der Pole

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Lando Norris / McLaren (Archiv), via dts NachrichtenagenturSingapur (dts Nachrichtenagentur) – Lando Norris (McLaren) startet in Singapur von der Pole. Er sicherte sich am Samstag den ersten Startplatz vor Max Verstappen (McLaren), Lewis Hamilton (Mercedes-AMG) und George Russel (Mercedes-AMG).

Die weiteren Top-10-Starter sind am Sonntag Oscar Piastri (McLaren), Nico Hülkenberg (Haas), Fernando Alsonso (Aston Martin), Yuki Tsunoda (Racing Bulls), Charles Leclerc (Ferrari) und Carlos Sainz (Ferrari).

Das Rennen in Singapur startet am Sonntag um 14 Uhr.


Foto: Lando Norris / McLaren (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bundesregierung besorgt über jüngste Eskalation des Nahostkonflikts

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Libanon (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung blickt mit großer Sorge auf die jüngste Eskalation des Nahostkonflikts. „Die Menschen im Libanon leben in Angst und Schrecken wegen einer Auseinandersetzung, mit der weite Teile der Bevölkerung nichts zu tun haben“, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Samstag. „Diesen unbeteiligten Zivilisten gilt unser Mitgefühl.“

Die Auseinandersetzung zwischen Israel und der Hisbollah dürfe nicht zu einem regionalen Flächenbrand werden, da dieser furchtbare und langfristige Konsequenzen für die Menschen in der gesamten Region hätte, so Hebestreit weiter. „Die Zerstörungen aus einer solchen Konfrontation wären katastrophal.“

Die Bundesregierung sei davon überzeugt, dass sich eine weitere Eskalation vermeiden lasse: „Eine diplomatische Lösung für den Konflikt muss möglich sein. Alle tragen Verantwortung, alles zu tun, diese diplomatische Lösung zu finden. Die VN-Resolution 1701 muss jetzt umgesetzt werden, die Hisbollah muss sich aus dem Grenzgebiet zu Israel zurückziehen, damit die Menschen im Norden Israels in ihre Heimatorte zurückkehren können.“

Ziel müsse sein, dass die Menschen in Israel, im Libanon und in der ganzen Region in Frieden und Sicherheit leben können, so der Regierungssprecher.


Foto: Libanon (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Fortuna schockt Köln im Derby spät

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Leart Paqarada (1. FC Köln) (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Am 6. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Köln im Rheinderby bei Fortuna Düsseldorf 2:2 unentschieden gespielt.

Im ersten Durchgang erspielten sich die Gäste eine sichtbare Feldüberlegenheit und gingen folgerichtig in der 21. Minute durch Eric Martel in Führung. Die Freude der Kölner währte allerdings nur kurz. Vier Minuten später nutzte der Tabellenführer seine erste große Chance direkt zum Ausgleich. Emmanuel Iyoha traf nach Vorarbeit von Tim Rossmann zum 1:1. An den spielerischen Kräfteverhältnissen änderte sich anschließend jedoch wenig. Der FC blieb dominant, konnte aber vor der Pause nicht erneut vorlegen.

Nach dem Seitenwechsel ging es mit der gleichen Spielstatik weiter. In der 61. Minute belohnten sich die Kölner nach einer sehenswerten Kombination aus der eigenen Abwehrreihe heraus mit der erneuten Führung durch Linton Maina. Von den Gastgebern kam bis zur Nachspielzeit insgesamt zu wenig, dann rutschte aber eine Flanke von Jona Niemiec ins Tor.

Durch den späten Ausgleich verteidigen die Düsseldorfer die Tabellenführung zunächst. Der FC, der erneut zu viele Chancen liegen ließ, rutscht dagegen auf Rang 9 ab.

Am kommenden Spieltag ist die Fortuna bereits am Freitag in Fürth gefordert. Die Kölner haben dann am Sonntag mit dem Karlsruher SC die nächste schwere Aufgabe vor sich.

Die weiteren Ergebnisse vom Nachmittag: 1. FC Nürnberg – Hertha BSC 0:2, Eintracht Braunschweig – Greuther Fürth 2:0.


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Vor Autogipfel: SPD-Fraktion fordert Abwrackprämie von 6.000 Euro

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Autos (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem Autogipfel drängt die SPD angesichts der Misere der heimischen Automobilindustrie auf mehrere Sofortmaßnahmen. Zentrale Forderung ist eine neue Abwrackprämie für Verbraucher, die von einem Verbrenner auf ein E-Auto wechseln.

Wer seinen Verbrenner „abwrackt“ und in ein neues E-Auto tauscht, soll demnach einen Bonus von 6.000 Euro bekommen, für den Kauf eines gebrauchten E-Autos soll es 3.000 Euro geben. „Wir sind davon überzeugt, dass E-Autos die Zukunft sind“, heißt es in einem gemeinsamen Papier der SPD-Wirtschaftspolitiker, das auf den Autogipfel von Robert Habeck (Grüne) am Montag zielt.

Die heimische Automobilindustrie stecke „in der Krise“, heißt es in dem Papier, über das der „Stern“ berichtet. „Um sie durch das aktuelle Tief zu führen und dafür zu sorgen, dass deutsche Automobile ihren starken Platz auch auf dem zukünftigen Markt halten und sogar ausbauen können, benötigt es jetzt entschlossenes Handeln.“ Es dürfe dabei „kein Hindernis sein, dass wir Geld in die Hand nehmen müssen“.

Neben der Abwrackprämie fordern die Sozialdemokraten sieben weitere befristete Maßnahmen zur Stärkung der Autoindustrie. So soll etwa ein „Social Leasing Programm“ nach französischem Vorbild eingeführt werden, um Menschen mit kleinem und mittlerem Einkommen einen staatlichen Zuschlag zur Leasingprämie zu verschaffen. Auch eine gezielte Förderung von Wall Boxen, Speichern und Ladesäulen sieht das Papier vor. „Vom Autogipfel muss das eindeutige Signal ausgehen, dass Unternehmen und Politik das aktuelle Tal gemeinsam überwinden“, sagte Sebastian Roloff, Mitglied im SPD-Parteivorstand und Bundestagsabgeordneter im Wirtschaftsausschuss, dem „Stern“. Verena Hubertz, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, mahnte: „VW und die Automobilbranche sind der Motor Deutschlands. Wenn der Motor stottert, müssen wir ihn in Gang bringen.“

Das Papier ist auch Ausdruck der wachsenden Nervosität, mit der die Kanzlerpartei auf die Wirtschaftslage blickt. Mit den Vorschlägen machen die Sozialdemokraten auch ihrem eigenen Kanzler Druck. In der SPD wird bemängelt, dass Olaf Scholz zu wenig Entschlossenheit zeige, um der drohenden Rezession und der Misere in der Autoindustrie entgegenzuwirken. Zudem gibt es Irritationen, dass Scholz nicht selbst zu einem Autogipfel im Kanzleramt eingeladen hat, sondern den Gipfel Habeck überlässt.


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Grüne verlangen von Buschmann Gesetz gegen digitale Gewalt

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Junge Leute mit Smartphone (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen pochen darauf, dass Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) schnell das lange geplante Gesetz gegen digitale Gewalt vorlegt.

Regulierung bleibe das Gebot der Stunde gegen Hass und Desinformation im Netz, schreiben die Grünen-Politikerinnen Britta Haßelmann und Renate Künast in einem Gastbeitrag für das Nachrichtenportal T-Online. „Der nächste Baustein muss jetzt das Gesetz gegen digitale Gewalt sein, das nun endlich vom Justizministerium kommen muss.“ Damit wolle man die rechtlichen Instrumente beispielsweise mit richterlichen Accountsperren stärken.

„Wir erleben eine zunehmende Beeinflussung demokratischer Meinungsbildung durch Hass und gezielte Desinformation“, schreiben die Grünen-Politikerinnen im Beitrag. „Putin betreibt längst einen hybriden Krieg um Meinungen und Wahrheiten, der auf den Kern unserer Demokratien abzielt.“ An ausreichenden Reaktionen mangele es jedoch noch.

Deshalb fordern die Grünen, dass „der Bundeskanzler die Abwehr von Desinformation und Manipulation endlich höher priorisiert“. Es brauche eine ressortübergreifende Strategie und eine Taskforce, in der alle Maßnahmen gebündelt werden sollen. Neben Plattformregulierung sprechen sich die Grünen für „eine Stärkung unabhängiger Aufsichtsstrukturen samt echter Sanktionsmöglichkeiten“ und „mehr Medienkompetenzvermittlung“ aus. Die Spionageabwehr müsse neu aufgestellt werden, zudem müssten Behörden und Gerichte besser ausgestattet werden.


Foto: Junge Leute mit Smartphone (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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