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Esken: Scholz "ganz klar" Kanzlerkandidat der SPD

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Olaf Scholz und Saskia Esken (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Landtagswahl in Brandenburg lässt die SPD-Vorsitzende Esken keinen Zweifel daran, dass der amtierende Bundeskanzler auch der künftige Kanzlerkandidat der SPD sein werde.

„Wir werden in den nächsten Bundestagswahlkampf ganz klar mit Olaf Scholz gehen“, sagte Esken am Montag im ZDF-Heute-Journal. Im nächsten Bundestagswahlkampf werde jede Koalitionspartei „für sich kämpfen, das ist auch in Ordnung so im Wahlkampf, aber vorerst haben wir noch einiges zu tun in dieser Legislatur“.

Vor der Brandenburg-Wahl kam öffentliche Kritik aus SPD-Landesverbänden an der SPD-Vorsitzenden auf: Sie solle nicht mehr in Talkshows auftreten, auch Eskens Rücktritt wurde gefordert. „Ich bin sicherlich nicht ohne Fehl und Tadel – wie wir alle. Und wenn berechtigte Kritik an mir geäußert wird, dann setze ich mich damit auch auseinander. Aber im Allgemeinen besprechen wir solche Dinge intern und das werden wir auch weiterhin tun“, so die SPD-Vorsitzende.


Foto: Olaf Scholz und Saskia Esken (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Iceland ProCruises mit deutlich breiterem Angebot in 2025

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Round Spitsbergen, HDS07-19, July

Programm 2025 für Kreuzfahrten nach Island, Grönland und Spitzbergen
· Erstmals vier Schiffe im Angebot des Hamburger Spezialisten

Mehr Schiffe, mehr Routen: Iceland ProCruises startet auf neuem Kurs und erweitert das Angebot für die Saison 2025 deutlich und bietet erstmals mit verschiedenen Partnern vier Gruppenreisen auf See sowie Expeditionsreisen an. Mit den Expeditionsschiffen MS »Hondius«, MS »Ortelius« und MS »Plancius« sowie MS »Hamburg« stehen dabei vier Schiffe zur Auswahl. Für alle gilt: Mit den kleinen und wendigen Schiffen werden Ziele intensiv kennengelernt. Die Kreuzfahrten führen nach Island, Spitzbergen und Grönland. Dazu setzt der Hamburger Veranstalter auf Lektoren an Bord und exklusive Vorprogramme.

· Ab Hamburg in 18 Tagen nach Island und Grönland
Erstmals angeboten werden vier Gruppenreisen mit MS „Hamburg“, dem kleinsten Kreuzfahrtschiff Deutschlands. Die 18-tägige Kreuzfahrt „Heiße Quellen und Ewiges Eis“ startet dabei im August 2025 an zwei Terminen ab Hamburg. Die MS „Hamburg“ nimmt Kurs auf verschiedene Ziele in Island sowie Grönland. Die zweite, zehntägige Gruppenreise „Abenteuer Westgrönland“, die ebenfalls an zwei Terminen im August 2025 stattfindet, startet ab Kangerlussuaq auf Grönland. Inkludiert ist ein Charterflug ab Frankfurt.

Das Besondere an den vier Gruppenreisen: Vor Ort bietet Iceland ProCruises exklusive Landausflüge sowie eine persönliche Reiseleitung an.

Intensive Tage in der Arktis versprechen die bis zu 18-tägigen Expeditionskreuzfahrten mit MS »Hondius«, MS »Ortelius« und MS »Plancius«. Die drei kleinen Schiffe bieten Platz für jeweils 108 bis 170 Passagiere. Die Routen führen nach Spitzbergen, Island und Grönland. Die besondere Natur erleben die Passagiere dort mit dem Kajak, bei Wandertouren auf Gletschern oder Zodiac-Fahrten durch das Packeis.

Für das Programm 2025 gewährt Iceland ProCruises bis Jahresende attraktive Frühbuchervorteile.

Reisebeispiele:

MS „Hamburg“, Gruppenreise „Heiße Quellen und ewiges Eis“, ab Hamburg nach Kangerlussuaq (Grönland), 18 Tage ab 8.665 Euro pro Person in der Außenkabine, inklusive Vollpension an Bord und Flug.

Expeditions-Kreuzfahrt mit MS »Plancius«, „Spitzbergen intensiv“, ab/bis Longyearbyen/Spitzbergen, 13 Reisetermine von Juni bis August 2025, 15 Tage ab 10.335 Euro pro Person in der Doppelkabine, inklusive Vollpension an Bord und Flügen ab/bis Deutschland.

Bild:Foto Iceland ProCruises / Abdruck honorarfrei

Quelle:John Will Kommunikation

Thüringens Grünen-Spitzenkandidatin stellt Ampel infrage

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Ampel-Minister (Archiv), via dts NachrichtenagenturErfurt/Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach den enttäuschenden Ergebnissen bei den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg stellt die erste Grünen-Politikerin eine Fortsetzung der Ampel-Koalition infrage. „Ich erkenne gerade nicht, was es uns nützt, in der Ampel zu bleiben“, sagte Madeleine Henfling dem „Tagesspiegel“. „Es stellt sich die Frage, was wir in diesem Bündnis noch erreichen können.“

Als Spitzenkandidatin der Grünen in Thüringen hatte sie vor drei Wochen den Wiedereinzug in den Landtag verpasst. Als Hauptgrund sieht sie dafür die Arbeit der Ampel. „Wir haben uns auf Bundesebene viel zu lange von der FDP auf der Nase herumtanzen lassen“, sagte Henfling. Durch die vielen Kompromisse sei die Grünen-Marke kaputtgegangen.

Henfling, die zum linken Parteiflügel zählt, fordert zudem ein Ende der Asylrechtsverschärfungen: „Die Symbolpolitik, die wir gerade mittragen, ist Teil des Problems. Wir machen Versprechungen, die nicht erfüllt werden können, übernehmen die Narrative der Rechten und stärken damit nur die AfD“, sagte sie dem „Tagesspiegel“.

Zuletzt hatten die Grünen unter anderem die Ausweitung der Grenzkontrollen oder strengere Regeln für Asylbewerber mitgetragen und ein Sicherheitspaket in den Bundestag eingebracht. Henfling hält diesen Kurs für falsch: „Abschottung ist keine Realpolitik. Es braucht eine positivere Erzählung der Migrationsgesellschaft.“


Foto: Ampel-Minister (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

FluoRok sammelt 7,7 Millionen Pfund (9,8 Millionen Dollar) ein, um die Sicherheit und Nachhaltigkeit der Produktion von Fluorchemikalien zu verbessern

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FluoRok, ein in Oxford ansässiges Start-up, hat 7,7 Millionen Pfund für die Skalierung, Herstellung und Vermarktung neuartiger fluorchemischer Reagenzien und Batterieelektrolytsalze eingesammelt. Die überzeichnete Finanzierungsrunde wurde von BGF zusammen mit dem Green Generation Fund angeführt. Außerdem beteiligten sich Batteriespezialisten Volta Energy Technologies, aktuelle Investoren (Oxford Science Enterprises und University of Oxford), Excellis Holding und weitere Angel-Investoren.

FluoRok wurde 2022 gegründet und ist ein Spin-off der Universität Oxford, das eine innovative, patentierte Methode zur Gewinnung von Fluorchemikalien entwickelt hat, d. h. Chemikalien, die das Element Fluor enthalten und für die globale Energiewende, das Gesundheitswesen und die Lebensmittelversorgung von entscheidender Bedeutung sind.

Bei einem wachsenden Markt mit einem Wert von 24 Milliarden US-Dollar stützt sich die Herstellung von Fluorchemikalien derzeit auf einen jahrhundertealten, kohlenstoffintensiven Prozess, bei dem Fluorwasserstoff (HF) im Mittelpunkt steht, eine hochgiftige, gefährliche und schwer zu handhabende Chemikalie. FluoRok hat einen sicheren und nachhaltigen Ansatz entwickelt, der Fluorwasserstoff vollständig umgeht und einen umweltfreundlichen Zugang zu Fluorchemikalien ermöglicht, während gleichzeitig die Prozesskosten gesenkt werden. Die innovative Technologie von FluoRok hat sich als äußerst erfolgreich erwiesen und bereits zahlreiche potenzielle Kunden in den Kernmärkten für Elektrolytsalze für Lithium-Ionen-Batterien und Agrochemikalien gewinnen können.

Die Finanzierung wird das Wachstum des Teams und den Ausbau der Produktionsanlagen für die Erstversorgung mit Fluorierungsreagenzien und Lithiumhexafluorophosphat (LiPF6), einem wichtigen Bestandteil von Lithium-Ionen-Batterien, unterstützen.

Dr. Gabriele Pupo, CEO und Gründer von FluoRok, sagt: „Wir freuen uns, BGF, Green Generation Fund und Volta Energy Technologies in unserem Investorenkreis begrüßen zu dürfen. Ihre Erfahrung beim Aufbau bahnbrechender Unternehmen im Bereich Batterien und nachhaltige Technologien ist von unschätzbarem Wert. Mit einem herausragenden Investorenkonsortium setzen wir unsere Mission fort, die Produktion von Fluorchemikalien sicherer, kostengünstiger und nachhaltiger zu gestalten. Diese Investition ist entscheidend für die Skalierung und Kommerzialisierung unserer firmeneigenen Technologie mit Partnern in der globalen Lieferkette für Fluorchemikalien und für die Beschleunigung der Technologie, die eine zuverlässige und lokale Versorgung mit einer Schlüsselkomponente von Lithium-Ionen-Batterien ermöglichen wird.“

 

Dennis Atkinson, Investor bei BGF, sagt: „Der Ansatz von FluoRok transformiert die Sicherheit und Nachhaltigkeit der fluorchemischen Produktion und senkt gleichzeitig die Kosten. Besonders ermutigend ist die bereits in einem frühen Stadium bestehende große Nachfrage von Kunden weltweit, und wir freuen uns darauf, FluoRok auf seinem Weg zu unterstützen, den globalen Markt zu revolutionieren und einen kommerziellen Maßstab zu erreichen.“

 

Manon Littek, Gründungspartnerin des Green Generation Fund, sagt: „Das revolutionäre Verfahren von FluoRok stellt einen Durchbruch für die Fluorierungsindustrie dar und ermöglicht den Zugang zu Verbindungen, die für die Energiewende, die globale Lebensmittelversorgung und die Gesundheit von grundlegender Bedeutung sind. Während wir unsere Mission für eine widerstandsfähige und nachhaltige Zukunft fortsetzen, freut sich der GGF, mit einem zukünftigen globalen Marktführer im Bereich Fluorierung und Lieferkettenunabhängigkeit zusammenzuarbeiten.“

Dr. Jeff Chamberlain, CEO und Gründer von Volta Energy Technologies, sagt: „Volta ist begeistert und freut sich darauf, FluoRok bei der Vermarktung und Skalierung seiner einzigartigen Fluorierungsmittel zu unterstützen. Die Nutzung der Reagenzien von FluoRok in der Batterieindustrie verspricht die Produktion fluorierter Elektrolytsalze wie LiPF6 ohne den Einsatz von giftiger und ätzender Flusssäure. Dies wird die Eintrittsbarriere in die Elektrolytindustrie in Europa und Nordamerika senken. Neben der Batterieindustrie gibt es zahlreiche Anwendungen für FluoRok-Reagenzien, die das Potenzial haben, Einfluss auf viele globale Märkte zu nehmen.“

Bild:FluoRok Gründer Dr. Veronique Gouverneur und Gabriele Pupo. Copyright: FluoRok

Quelle:Cléo Public Relations

Unfallkrankenhaus Berlin bekämpft Pflegenotstand mit digitaler Ausbildung von simpleclub

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Pionierarbeit gegen den Fachkräftemangel: Das ukb eröffnet eine neue Pflegefachschule in Berlin.
Zukunftssicher und attraktiv: Die digitale Ausbildung steigert die Attraktivität der Pflegeberufe und vermittelt essentielle Fähigkeiten für die Pflege.
Digitales Update dringend benötigt: Mehr als 30 Prozent brechen die Pflegeausbildung derzeit deutschlandweit ab.

Gemeinsam gegen den Pflegenotstand in Deutschland: Das BG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin gGmbH (kurz: ukb) und die Lernplattform simpleclub setzen einen gemeinsamen Meilenstein für die Pflegebranche. Die neue Pflegefachschule digitalisiert die gesamte Pflegeausbildung und versucht, den drohenden Pflege-Kollaps in der Branche zu verhindern. Bis 2027 sollen bis zu 225 Auszubildende ihre digitale Ausbildung erfolgreich abschließen.

Die Digitalisierung der Pflegefachausbildung ist dringend notwendig, denn eine bessere Ausbildungserfahrung bindet Fachkräfte, die im ganzen Land gebraucht werden. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft fehlen bereits knapp 400.000 ambulante und stationäre Pflegekräfte und die Prognose für 2030 liegt sogar 25 Prozent höher – zum Ende des Jahrzehnts fehlen 500.000 Pflegefachkräfte in Deutschland. Demgegenüber stehen laut statistischem Bundesamt fünf Millionen Pflegebedürftige im Jahr 2021, was bis 2055 prognostiziert auf 6,8 Millionen Menschen ansteigen wird. „Wenn wir jetzt nichts ändern, dann haben wir schon aufgegeben. Der Weg in Richtung digitale Pflegefachausbildung ist der einzig richtige. Anders können wir dem Pflegenotstand kaum begegnen. Außerdem ist das eine Win-Win Situation, denn mehr qualifizierte Fachkräfte bedeuten am Ende eine bessere Patientenversorgung”, sagt Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp, Direktor der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie und Ärztlicher Direktor ukb.

simpleclub als innovativer Partner für digitale Ausbildung
“Auch wenn das Gesundheitssystem in Deutschland noch hinterher hinkt, wird es zunehmend digitaler. Doch der Weg in den medizinischen Beruf ist es bisher nicht. Das ändert das ukb nun. Die digitale Ausbildung macht den Berufszweig nicht nur attraktiver sondern hilft auch, Abbrüche zu vermeiden, denn die Auszubildenden sind schlichtweg zufriedener“, sagt Nicolai Schork, CEO und Mitgründer von simpleclub. Die Abbruchquote innerhalb der Pflegeausbildung liegt bei 30 Prozent und damit überdurchschnittlich hoch. Mit simpleclub hat das ukb einen erfahrenen Ausbildungspartner an seiner Seite. Die innovative Lernplattform deckt die gesamte Pflegefachausbildung digital ab und bietet eine Vielzahl von interaktiven Lerneinheiten und Übungen, die speziell auf die Bedürfnisse der Auszubildenden zugeschnitten sind. 77 Prozent der Auszubildenden steigern ihr Selbstvertrauen beim Lernen durch simpleclub, 78 Prozent verbessern nachweislich sogar ihre Noten in der Ausbildung laut einer Nutzerumfrage 2024. „Eine bessere Pflegefachausbildung ist gesellschaftlich höchst relevant, da der Pflegenotstand jeden Menschen auf die eine oder andere Art treffen wird. Gemeinsam mit dem ukb können wir die Ausbildung modernisieren und abwechslungsreicher machen, um mehr Auszubildende für den Pflegeberuf zu befähigen und zu begeistern“, sagt Alexander Giesecke, CEO und Mitgründer von simpleclub. Im Jahr 2024 starten 75 Azubis im ukb ihre Ausbildung mit simpleclub. Bis April 2027 wird die Zahl der Nutzer schrittweise auf 225 steigen. Neben den Auszubildenden profitieren auch die Lehrkräfte und Ausbilder:innen des ukb von der digitalen Lernplattform. „Die Zusammenarbeit mit dem ukb verläuft reibungslos und wir sind sehr stolz darauf, mit unserer Lernplattform dazu beizutragen, dass Patienten künftig besser versorgt werden können”, sagt Alexander Powell, Mitgründer von simpleclub für Unternehmen.

Vorreiter im Gesundheitswesen
Mit der neuen Pflegefachschule entwickelt sich das ukb vom Gesundheits- zum Bildungscampus. Ihre Vorreiterrolle im Gesundheitswesen können sie dadurch weiter ausbauen. Schon lange setzt das ukb den Fokus auf moderne Technologien: Im Haus der Gesundheitswirtschaft trainieren Notfallteams mit digitalen Simulatoren, im SmartLiving and Health Center erproben Patient:innen nach dem Krankenhausaufenthalt analoge und digitale Hilfsmittel, und die ukb Braincloud nutzt VR für die Patiententherapie. Nun zeigt auch die Pflegefachschule mit der digitalen Ausbildung diese Innovationskraft. „Es ist großartig, dass die Auszubildenden jetzt auch digital lernen können. Dadurch können wir die Einzelnen noch besser entlang ihres persönlichen Stärke-Schwäche-Profils fördern. Wir hoffen, dass sich zukünftig mehr junge Menschen für den Beruf als Pflegekraft entscheiden”, so Anke Jakobs, Schulleiterin der Pflegefachschule. Kathrin Leffler, Pflegedirektorin am BG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin gGmbH, ergänzt: „Der demografische Wandel hat den Pflegenotstand weiter verschärft. Digitale Tools und Prozesse machen die Arbeit der Pflegekräfte effizienter und verbessern gleichzeitig die Qualität der Patientenversorgung. Dafür ist simpleclub für uns der optimale Partner.” Auch die Pflege selbst wird immer digitaler. Schon heute ermöglicht künstliche Intelligenz fortschrittliche Datenanalyse, um bessere Diagnosen und personalisierte Behandlungspläne zu erstellen, während Telemedizin die Fernüberwachung von Patienten und die schnelle Übermittlung von Gesundheitsdaten ermöglicht. Das ukb und simpleclub arbeiten Hand in Hand, um die Pflegekräfte von morgen auf die Herausforderungen der digitalen Pflegewelt vorzubereiten und die Patientenversorgung auf ein neues Niveau zu heben.

Bild:simpleclub Gründer Nicolai Schorck und Alexander Giesecke Quelle:simpleclub

Quelle:The Trailblazers GmbH

Digitale Sportphysiotherapie Exakt Health schließt Seed-Finanzierungsrunde ab und launcht KI-basierte Lauftrainingspläne

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Exakt Health hat über 2,2 Millionen Euro von Barmenia Next Strategies (BNS), ESB Invest, Backbone Ventures, Auxxo und namhaften Business Angels eingesammelt.
Mit den neuen Finanzmitteln erweitert das Unternehmen sein bisheriges Angebot rund um die Therapie und Prävention von Laufverletzungen und startet smarte, KI-basierte Lauftrainingspläne.
Partnerschaft mit der Barmenia Krankenversicherung ermöglicht 300.000 Versicherten den kostenlosen Zugang zum Angebot von Exakt Health.

Exakt Health bietet die erste digitale Sportphysiotherapie in Deutschland an, die als Medizinprodukt zertifiziert ist. Jetzt hat das Unternehmen eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 2,2 Millionen Euro abgeschlossen. Angeführt wurde die Runde von der Barmenia Next Strategies (BNS), der Venture-Capital-Einheit der Barmenia. Ebenfalls neu dazu kommt die ESB Invest. Darüber hinaus beteiligen sich erneut wesentliche Bestandsinvestoren Backbone Ventures und Auxxo sowie eine Runde namhafter Business Angels wie Maximilian Tayenthal, Co-Gründer und Co-CEO von N26, und HR-Expertin Cornelia Oelling (geb. Hoppe), Gründerin und HR-Consultant, bei Exakt Health.

Mit den neu eingeworbenen Mitteln plant Exakt Health eine deutliche Erweiterung seines Angebots: Neben digitalen Programmen zur Therapie und Prävention von Laufverletzungen führt das Unternehmen in den nächsten Wochen intelligente, KI-basierte Lauftrainingspläne ein – eine bahnbrechende Ergänzung für Läuferinnen und Läufer, die individualisierte Trainingspläne suchen, welche sich dynamisch an ihre Fortschritte und ihre körperliche Verfassung anpassen. Außerdem wird das Unternehmen umfangreiche klinische Studien durchführen, um sein erweitertes Angebot fortlaufend medizinisch zu validieren.

“Unsere Vision ist es, die umfassendste App für Läuferinnen und Läufer zu entwickeln, die Physiotherapie und neueste trainingswissenschaftliche Erkenntnisse vereint. Damit erhalten alle Läuferinnen und Läufer Zugang zu fortschrittlichsten Trainingsmethoden, ohne sich um Laufverletzungen sorgen zu müssen. Mit dem Launch unserer Lauftrainingspläne setzen wir einen neuen Standard und wollen unsere Nutzerzahl in den nächsten 18 Monaten von 200.000 auf über eine Million steigern”, erklärt Exakt Health CEO und Mitgründer Philip Billaudelle.

Exakt Health schließt Marktlücke mit KI-basierten Lauftrainingsplänen
Laufverletzungen effektiv vorzubeugen, erfordert maßgeschneiderte Trainingspläne, die individuell auf den Zustand und die Fortschritte von Läufern eingehen. Für Hobbysportler war das bisherige Angebot auf dem Markt jedoch unzureichend, denn persönliche Lauftrainer und Physiotherapeuten, die individuelle Trainingspläne erstellen und bei laufenden Fragen und Anpassungen persönlich betreuen, sind sehr kostenintensiv. Bereits vorgefertigte Lauftrainingspläne wiederum sind statisch und können nicht individuell an das tatsächliche Können und die Fitness der Läufer angepasst werden. Sie berücksichtigen auch nicht mögliche Schmerzen, Verletzungen, unter- oder überdurchschnittliche Anpassungsfähigkeiten, Erkrankungen oder Trainingspausen, was im schlimmsten Fall zu neuen Verletzungen und Chronifizierungen führen kann.

Die neuen KI-basierten Laufpläne von Exakt Health setzen dort an, wo herkömmliche statische Pläne versagen. “Während vorgefertigte Laufpläne häufig statisch und unflexibel sind, passen sich die neuen Laufpläne von Exakt Health dynamisch an das individuelle Fitnessniveau, Verletzungsrisiken und die Fortschritte der Nutzer an. Der Einsatz von KI hilft dabei, das Coaching durch professionelle Trainer digital abzubilden und somit allen Läufern – vom Anfänger bis zum Profi – einen individuellen und ausgewogenen Plan anzubieten. Mit der Digitalisierung des persönlichen Lauftrainings füllen wir eine Marktlücke, da sie nicht nur kostengünstig, sondern auch ganzheitlich präventiv ist“, erklärt Billaudelle.

Partnerschaft mit Barmenia Versicherung
Seit dem 1. September profitieren außerdem 300.000 Barmenia-Kundinnen und -Kunden mit einer Krankheitskostenvollversicherung* von einem neuen Angebot: Exakt Health kann als kostenfreier Bestandteil ihrer Krankenversicherung genutzt werden. Durch die Partnerschaft erhält Exakt Health einen erweiterten Zugang zu einer großen Versichertengruppe, während die Barmenia ihren Versicherten einen verbesserten Service bieten kann. Kooperationen zwischen Exakt Health und weiteren Krankenversicherungen sind bereits in Planung.

Dr. Jan Seidel, Geschäftsführer der Barmenia Next Strategies: „Das Gründerteam von Exakt Health hat uns durch seine langjährige Erfahrung und den wissenschaftlich fundierten Ansatz der App überzeugt. Die Effektivität der Physiotherapie-App zeigt uns, wie digitale Lösungen eine moderne, patientenzentrierte Gesundheitsversorgung prägen können. Wir sind stolz darauf, ein Teil dieser Erfolgsgeschichte zu sein.“

Bild:Exakt Health Gründungsteam v.l.n.r.Philip Billaudelle, Co-Founder & CEO,Lucia Payo, Co-Founder & CTO,
Maryke Louw, Mitgründerin und medizinische Leiterin.Quelle:Exakt Health

Quelle:MEDIA RELATIONS

AUS LIEBE ZUM SEE

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Rainer Blumenstein ist der Kapitän der MS Mainau.

Auf dem Weg zu einem anderen, weltfreundlichen Tourismus. Wir haben nachhaltige Betriebe und Ausflugsziele am Bodensee besucht

Auf dem Weltacker in Überlingen ist der Weizen bald reif. Bildungsreferentin und Agrarfachfrau Anette Wilkening schaut nach dem Rechten und nascht zwischendurch ein paar Johannisbeeren. Auf der Heimfahrt wird sie später noch eine Runde im Bodensee schwimmen gehen. Im Slow-Food-Restaurant „Die Speiserei im Maier“ in Friedrichshafen-Fischbach bereitet Küchenchef Philipp Heid derweil eine Vorspeise mit Rotaugen-Filets vor. Er hat sie mariniert und serviert seine Interpretation von Ceviche mit vier Sorten Bodensee-Tomaten. Ganz in der Nähe kontrolliert Christine Brugger auf dem Biohof Brugger Zitronenverbene und Wacholder – zwei Zutaten ihres Gins aus der Organic Distillery. Die Sensorik-Wissenschaftlerin nutzt frische Bio-Kräuter und ihr Expertinnen-Wissen, um ganz besonders feine Destillate mit intensiven Aromen herzustellen. Sie brennt schon in vierter Generation.

Ein bunter Acker, der die internationale Landwirtschaft erklärt, und Gastgeber, die ihren Produkten eine Extraportion Zeit geben. Das passt gut zur Region. Dort hat sich unter der Federführung der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH (DBT) ein Zusammenschluss von Betrieben und Projekten gebildet, die sich in besonderem Maß für den Erhalt der einzigartigen Kulturregion einsetzen. Das Ziel der Kooperation „Der Bodensee – ECHT nachhaltig“: sich vernetzen und den See „als Lebensraum für Einheimische und als intakte Urlaubsregion für Gäste langfristig bewahren“. Mittlerweile gehören schon über 60 Übernachtungsbe­triebe, Restaurants und Cafés, Manufakturen und Ausflugsziele zu den Partnern. Drei davon haben wir besucht.

Mein Acker, dein Acker

Anette Wilkening kniet im Beet und zupft hier und da ein Kraut heraus. Sieht friedlich hier aus, ein grünes Bio-Idyll unweit des Bodensees. Doch eigentlich geht es auf dem Überlinger Weltacker um viel mehr: um internationale Zusammenhänge in der Landwirtschaft, um Ressourcen, um Wasser, Macht und Gerechtigkeit. Die Idee, die ursprünglich aus Berlin stammt, wurde vor einigen Jahren zur Landesgartenschau in Überlingen umgesetzt und ist nur auf den ersten Blick kompliziert: 2.000 Quadratmeter stehen jedem Menschen auf der Erde rein rechnerisch an fruchtbarem Ackerboden zu. Also hat man in Überlingen ein Grundstück abgemessen, das exakt so groß ist. Dort wird aber nicht kultiviert, was die Agrarfrau Anette Wilkening toll und richtig findet. Der Acker spiegelt vielmehr, was auf der Welt angebaut wird und in welchen Mengenverhältnissen das geschieht. Ein Bildungsprojekt, das mittlerweile von der „BiNELa gUG (Bildung, Nachhaltigkeit, Ernährung, Landwirtschaft)“ getragen wird, weil es viele wichtige Fragen aufwirft: Was ist Gerechtigkeit? Was Solidarität? Ist es in Ordnung, dass eiweißreiches Soja auf Platz vier der meist angebauten Sorten liegt, aber 90 Prozent der Erträge an Tiere verfüttert werden? Oder auch ganz schlicht: Was würde ich auf 2.000 Quadratmetern anbauen? Könnte ich davon leben? „Reicht locker“, sagt Anette Wilkening lachend, „wenn man’s richtig anstellt.“

Feine Bio-Essenzen

Sie selbst sei immer wieder fasziniert, berichtet sie weiter, wie groß so ein Feld ist, wenn man mittendrin steht. Wilkening hat als Lehrerin gearbeitet und später aus Interesse Ökologischen Landbau studiert. Der Weltacker ist ihr Herzensprojekt. Ihre Mission, die Mission des Weltackers ist eigentlich ganz einfach: „Ich wünsche mir, dass unsere Gäste mit Zuversicht und Freude vom Acker gehen. Davon brauchen wir viel mehr. Dass sie spüren: Mit allem, was ich tue, trage ich in jedem Moment meines Lebens eine Haltung in die Welt. Das heißt nicht, dass man immer alles richtig machen soll. Aber es bedeutet, dass jede und jeder einen Unterschied machen kann.“ Spricht’s und ist schon wieder unterwegs, Erbsen ernten, bevor der Regen kommt.

Christine Brugger vom Hof Brugger ist so ein Mensch, der gerne einen Unterschied macht. Der Duft von Äpfeln, Birnen und würzigen Kräutern begleitet sie von klein auf. Mit 30 möchte sie gerne als Parfümeurin arbeiten, aber dann wird sie Sensorikwissenschaftlerin und entschließt sich einige Jahre später, auf dem familiengeführten Demeterhof Gin und feine Essenzen herzustellen. Ihre Manufaktur nennt sie „Organic Distillery“. „Keine andere Alkoholspezialität ist so vielseitig wie Gin“, findet die Sensorik-Expertin. Nur der Wacholder und Wasser stehen als Zutaten fest – der Rest ist für Brugger ein wunderbares Experimentierfeld geworden: Silberwermut, Zitronenverbene und Rosenmonarde aus eigenem Anbau kommen ebenso in ihre feinen Brände wie etwa Schafgarbe von den Blühstreifen der umliegenden Felder. „Meine Destillate sind ungefiltert, sodass die wertvollen Aromen erhalten bleiben“, erzählt Christine Brugger weiter. Dass sie nur Biozutaten verwendet, hat auf dem Hof Tradition. Schon 1973 haben ihre Eltern auf Biolandwirtschaft umgestellt, seit 1983 ist der Hof Demeter-zertifiziert. Ökologischer Anbau geschieht hier, wie die Partnerschaft mit „ECHT nachhaltig“, aus tiefer Überzeugung. Ihre beiden Ginspezialitäten heißen übrigens Ginn und Ginnie und leben nicht nur von unterschiedlichen Aromen. Der erste – holzig-harzig – schmeichelt zudem Gaumenmenschen. Ginnie hingegen ist blumig-würzig und richtet sich vorrangig an Nasenmenschen. Als Wissenschaftlerin weiß die Expertin, dass Männer oft intensiver über den Gaumen, Frauen über die Nase Aromen wahrnehmen. Beidem trägt sie mit ihren Gin-Destillaten Rechnung.

Ein paar Kilometer weiter richtet Philipp Heid im Hotel Maier sein Ceviche aus Rotaugen vom See an. Vier verschiedene Tomatensorten aus der Region und frische Kräuter aus dem Garten serviert er dazu. Sein Credo: „Wir leben hier ganz nach Saison, Natur und Verfügbarkeit.“ Deshalb wird man auf der Speisekarte auch nicht immer Fisch finden, denn der Bodensee ist so nährstoffarm, dass die Fänge immer kleiner werden. Und daher steht auf der Speisekarte auch eher „regionales Gemüse“ als „mit Brokkoli“. Heid weiter: „Ich koche, was die Produzenten aus der Umgebung liefern. Wenn der eine etwas nicht hat, frage ich bei einem anderen nach. Kann der auch nicht liefern, koche ich etwas anderes.“ Geprägt wurde Heid vom großen Garten seiner Großmutter, in dem so viel Essbares wuchs, dass der kleine Philipp bei ihr auch das Einkochen und Einwecken gelernt hat. Regionalität ist bis heute seine Leidenschaft geblieben: Im Sommer versorgt sich „Die Speiserei im Maier“ fast ausschließlich mit Zutaten, die aus einem Umkreis von 30 Kilometern kommen.

Hendrik Fennel, der den Betrieb gemeinsam mit seiner Frau leitet, findet das richtig so. Er kam vor zehn Jahren vom Rheinland an den Bodensee. Schon damals setzten die
beiden auf Slow Food und Nachhaltigkeit – und darunter versteht das Paar nicht nur, nachhaltig produzierte Speisen zu servieren, sondern auch einen respektvollen Umgang mit dem eigenen Umfeld. „Egal, ob es um Mitarbeiter oder Kredite geht“, erzählt Fennel, „wir haben immer versucht, sozial verträglich zu agieren.“ Klar, dass auch er dabei ist, bei der Kooperation „Der Bodensee – ECHT nachhaltig“.

Bild:Kapitän Rainer Blumenstein auf Deck der MS Mainau; Bildnachweis: TMBW / Gregor Lengler

Quelle:Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg

2024 bereits jetzt ein äußerst erfolgreiches Jahr

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Am Samstag, den 21.September, brachte die PM-International AG über 2.500 Zuschauer live vor Ort in der Jahrhunderthalle in Frankfurt, sowie mehr als 4.000 Online-Teilnehmer zuhause vor den Bildschirmen zu ihrem jährlichen Nationalen Kongress Deutschland zusammen.

CEO Europe Patrick Bacher eröffnete die Veranstaltung. Nach einem kurzen Rückblick auf die vergangenen neun Monate bedankte er sich herzlich bei allen Vertriebspartnern: „Allein seit Juli verzeichnen wir ein Umsatzwachstum von 26% im Vergleich zu den Vorjahresmonaten. Das verdanken wir eurem täglichen Einsatz und eurem Engagement. Vielen Dank dafür!“. Zusätzliches Lob sprach Patrick Bacher auf der Bühne außerdem noch dem internen Vertrieb, sowie den internen Mitarbeitern für ihre herausragende und engagierte Arbeit aus.

2024 bereits jetzt ein äußerst erfolgreiches Jahr

Das 31. Geschäftsjahr von PM-International brachte zahlreiche Erneuerungen in den verschiedensten Bereichen.
So wurde PM-International als Innovation Champion 2024 von Deutschlands meistgelesenem Wirtschaftsmagazin „WirtschaftsWoche“ ausgezeichnet. Das Unternehmen wurde aus über 4.000 deutschen mittelständischen Unternehmen ermittelt und von Munich Strategy analysiert. Als Faktoren wurden Innovationsvitalität, Innovationswahrnehmung, F&E und Tech Power herangezogen.

Auch im Bereich Sport gab es große Entwicklungen: Die PM-International Eigenmarke FitLine ist seit kurzem der neue Partner der weltweit führenden Herrentennis-Tour ATP Tour. Die Athleten profitieren von FitLine als neuem offiziellen Sporternährungspartner. Die ATP Tour hat FitLine aufgrund des gemeinsamen Engagements für die Förderung der sportlichen Leistung und des sauberen Sports sowohl für Profi- als auch für Freizeitsportler als neuen offiziellen Partner ausgewählt.

Erstmalige Liveschaltung zu parallelen Länder-Kongressen

Ein Highlight dieses Events war die erstmalige Live-Zusammenschaltung von insgesamt 11 Länder-Kongressen, die so miteinander interagieren und sich austauschen konnten. Dazu gehörten neben Deutschland Spanien, Italien, Belgien, Luxemburg, Niederlande, Schweden, Norwegen, Großbritannien, Polen und Frankreich. CEO und Gründer Rolf Sorg schaltete sich live vom Grand Opening von PM-International Ungarn hinzu und sprach zu mehr als 10.000 Vertriebspartnern auf der ganzen Welt. In seiner Ansprache bekräftigte CEO und Gründer Rolf Sorg das klare Bekenntnis seines Unternehmens zum Direktvertrieb und gab einen Ausblick auf zukünftige wegweisende Produktinnovationen.

Zwei neue Produkteinführungen:

PM-International führt eine neue limitierte Edition des Top-Sellers FitLine Activize Oxyplus ein. Die neue Geschmacksrichtung Lemon-Lime bringt mit ihrem frischen, natürlichen Geschmack neuen Wind in die Produktpalette.

Nachdem vom Unternehmen Anfang des Jahres bereits die Produktweiterentwicklungen von Omega 3, Q10 und Heart Duo vorgestellt wurden, folgt nun auch Lutein als neustes Mitglied in der FitLine microSolve+ Familie. Prof. Dr. Julian Weghuber und Dr. Marcus Iken gaben beim Produktlaunch einen spannenden Einblick in die langjährige Forschung und Innovation hinter der neuen microSolve+ Technologie. Diese neue Technologie wurde konstant weiterentwickelt, um bestimmte Nährstoffe und Vitamine bzgl. deren Aufnahmefähigkeit im Körper zu optimieren. FitLine Lutein, bestehend aus Lutein, Zeaxanthin und Vitamin A trägt zur Erhaltung der normalen Sehkraft bei1.

 

Geplante Investitionen in Höhe von 80 Millionen Euro

„Für den Bereich Forschung und Entwicklung sind in naher Zukunft Investitionen in Höhe von 3 Millionen Euro geplant. Weitere 7-9 Millionen Euro sind in den nächsten 3 Jahren für digitale Transformationen geplant. Für den Vertrieb sind 25 Millionen Euro, sowie für den Bereich Infrastruktur weitere 40 Millionen Euro geplant.“, so Patrick Bacher.

Influencer Rabattcodes für Social Media

Für den deutschen Vertrieb wurde als zusätzliche Unterstützung ein Kennenlern-Rabattcode in Höhe von 5% eingeführt, welcher als Link mit potenziellen Kunden und Vertriebspartnern, zum Beispiel über Social-Media-Kanäle, geteilt werden kann. In Österreich wurde die Aktion bereits eingeführt und konnte eine Erfolgsquote von 70% vorweisen.

Große Emotionen auf der Bühne

Neben den neuen Produkteneinführungen und der Vorstellung der Zukunftspläne fanden eine Rekordzahl an Ehrungen live auf der Bühne statt. Das Wachstum von PM-International wäre ohne den Einsatz der Vertriebspartner nicht möglich. Dieses Engagement wird bei PM immer belohnt. So wurden mehrere hundert Vertriebspartner für das Erreichen einer neuen Vertriebsstufe live auf der Bühne geehrt und sorgten für große Begeisterung in der Frankfurter Jahrhunderthalle. Darunter erreichten gleich sechs deutsche Vertriebspartner die Stufe Champion’s League oder höher. Jedes der geehrten Champion‘s League Mitglieder verantwortet einen Monatsumsatz zwischen 2 und knapp 10 Millionen Euro.
Der Nationale Kongress am Samstag bereitete den Start in ein spannendes letztes Quartal im Jahr 2024 vor.

Bild:CEO Patrick Bacher Quelle:PM-International AG

Quelle:PM-International AG

SPD attackiert Lindner: "Wir lassen uns nicht in Geiselhaft nehmen"

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Christian Lindner (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Streit um das Tariftreuegesetz der Ampel hat die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Verena Hubertz, FDP-Chef Christian Lindner scharf kritisiert.

„Das Tariftreuegesetz ist für uns eine `Make it or break it`-Situation“, sagte Hubertz am Montag dem Nachrichtenportal T-Online. „Das Gesetz steht im Koalitionsvertrag, wir haben es fest vereinbart. Sollte sich die FDP weiter querstellen, wäre das ein Bruch der Koalitionsabsprachen.“

Lindner hatte den Gesetzentwurf von Arbeitsminister Hubertus Heil am Montag als „unfertig“ bezeichnet und dem SPD-Minister „PR“ vorgeworfen, weil dieser den Entwurf der Öffentlichkeit präsentiert hatte, bevor er im Kabinett geeint war.

SPD-Fraktionsvize Hubertz wies den Vorwurf des Finanzministers zurück: „Lindner blockiert seit Monaten den Gesetzentwurf im Kabinett. Wir lassen uns aber nicht in Geiselhaft nehmen. Wenn andere unfair spielen, müssen wir selbst einen Gang hochschalten.“ Der Finanzminister sollte seine Blockade beenden, damit der Bundestag einen Kompromiss finden könne, so Hubertz.

Neben Lindner hatte auch FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai am Sonntag das Tariftreuegesetz öffentlich infrage gestellt. Er könne sich nicht vorstellen, dass das Heil-Gesetz in der aktuellen Lage die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland verbessere, so Djir-Sarai in der „Berliner Runde“.

Hubertz warf dem FDP-Politiker nun „eine typische Eskalation“ vor, die überhaupt nicht zur Beruhigung beitrage. „Im Gegenteil: Sie nährt unsere Befürchtung, dass die FDP das Tariftreuegesetz torpedieren will.“ Die SPD habe den Anspruch, dass bei öffentlichen Aufträgen keine Dumpinglöhne, sondern gerechte Löhne gezahlt werden. „Die Behauptung, der Standort Deutschland leide darunter, wenn Bauunternehmer gute Tariflöhne zahlen, ist Unsinn“, so Hubertz.

Die Sozialdemokratin warnte zudem vor einer abnehmenden Tarifbindung von Löhnen in Deutschland. Als Beispiel nannte sie Handwerksbetriebe aus Polen, die derzeit in Rheinland-Pfalz Kitas bauten. „Ich habe nichts gegen Niederlassungsfreiheit in der EU, aber das könnten auch deutsche Firmen machen. Sollten diese noch keine Tariflöhne zahlen, werden sie in Zukunft einen Anreiz erhalten. Die Wirtschaft würde davon profitieren.“


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SPD-Bundestagsfraktionsvize Müller warnt vor taktischem Wählen

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Detlef Müller (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Bundestagsfraktionsvize Detlef Müller sieht den Wahlsieg der Sozialdemokraten in Brandenburg mit gemischten Gefühlen. „Dietmar Woidke hat das große Ziel erreicht, die SPD ist vor der AfD ins Ziel gekommen. Das ist sein Erfolg“, sagte Müller dem „Tagesspiegel“.

Zugleich warnt Müller vor Woidkes Wahlkampftaktik. „Es wäre gut, zukünftig auf Kampagnen für taktisches Wählen zu verzichten. Es macht keinen Sinn, den Wählern zu sagen, wo ihre Stimmen den größten Nutzen haben. Das sollten wir ihnen überlassen.“

„Die letzten Landtagswahlen waren mit der Ausnahme von Thüringen ein Duell zwischen den Ministerpräsidenten und der AfD“, betonte Müller. Das stärke die Ränder. Alle anderen Parteien seien zerrieben worden. Der ranghöchste Ostdeutsche in der SPD-Bundestagsfraktion befürchtet einen grundlegenden Wandel des ostdeutschen Parteiensystems.

„Die alten Bonner Parteien und auch die Linke drohen rauszufallen“, sagte Müller. Die FDP habe zuletzt nicht einmal ein Prozent der Stimmen erreicht. „Darüber sollten die beiden großen Volksparteien nachdenken“, so Müller.


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