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Filmproduzentin Regina Ziegler mit Deutschem Gründerpreis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet

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Geheimnis hinter 50 Jahren Erfolg: „Mut zum Risiko. Durchhaltevermögen. Geht nicht, gibt’s nicht!“
Vom ersten Spielfilm bis zu 2025er Produktionen: „Jeder meiner Filme liegt mir am Herzen.“
Gründerpreis-Jury von stern, Sparkassen, ZDF, Porsche: „Regina Ziegler hat mit Ausdauer und Selbstbewusstsein ein erfolgreiches, unabhängiges Produktionshaus aufgebaut“

Mit über fünf Jahrzehnten Erfahrung in der Film- und Fernsehbranche zählt Regina Ziegler zu den prägenden Figuren der deutschen Medienlandschaft. Die Film- und Fernsehproduzentin hat in dieser Zeit über 500 Produktionen realisiert und sich sowohl national als auch international einen herausragenden Ruf erarbeitet. Für ihr beeindruckendes Lebenswerk und ihren nachhaltigen Einfluss auf die deutsche Filmwirtschaft wurde sie gestern [24.09.2024] in Berlin mit dem Deutschen Gründerpreis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. „Als junge Frau hat Regina Ziegler in den frühen 70er Jahren ihre Produktionsfirma gegründet, in einer Zeit, in der die Film- und Fernsehbranche noch eine reine Männerwelt war. Mit Ausdauer und Selbstbewusstsein hat sie ein über die Jahrzehnte hinweg erfolgreiches unabhängiges Produktionshaus aufgebaut“, so die Gründerpreis-Jury.

Regina Ziegler (80) ist eine Pionierin! Sie ist die erste Frau, die sich traute, in Deutschland ihre eigene Filmproduktionsfirma zu gründen, als persönlich haftende Einzelunternehmerin. Mit der Regina Ziegler Filmproduktion, die sie 1973 für gerade einmal 60 Mark ins Leben rief, hat sie weit über 500 Produktionen realisiert und sich national wie international einen Namen gemacht. Seit über 50 Jahren prägt sie die deutsche Film- und Fernsehlandschaft. Für ihr Lebenswerk wurde sie nun mit dem Deutschen Gründerpreis ausgezeichnet – eine besondere Ehrung, die ihr nicht nur Anerkennung, sondern auch Lust auf zukünftige Projekte gibt. „Der Preis macht mir Mut, weiterzumachen“, sagt Ziegler.

Regina Ziegler begann ihre Karriere in einer Zeit, als die Filmbranche noch fest in männlicher Hand war. Sie nahm die Herausforderung an, sich als Produzentin zu etablieren. „Ich wollte immer die Erste und die Beste sein, was mir aber nicht immer gelungen ist“, sagt sie. Dieser Antrieb hat sie über Jahrzehnte hinweg begleitet und sie zur Vorreiterin der deutschen Filmindustrie gemacht. Besonders stolz ist sie auf ihren ersten Spielfilm „Ich dachte, ich wäre tot“ (1973), den sie gemeinsam mit Regisseur Wolf Gremm realisierte. „Sehr wichtig für mich sind die ,Sommergäste‘ von Peter Stein (1975), ,Die große Flatter‘ (1978), ein dreiteiliges Melodram von Marianne Lüdcke nach dem Roman von Leonie Ossowski, ,Fabian‘ (1978), nach dem Roman von Erich Kästner, ,Kamikaze 1989‘ (1981) mit Rainer Werner Fassbinder in der Hauptrolle und ,Korczak‘ (1990) von Andrzej Wajda.“ Zu den jüngeren Produktionen, die für sie große Bedeutung haben, zählt die Kurzfilmreihe „Erotic Tales“ (1993-2003), die Fernsehserie „Weissensee“ (2010-2018), „Der Mann mit dem Fagott“ (2011), „Gladbeck“ (2018), die ZDF-Reihen „Lena Lorenz“ (seit 2014) und die „Bundschuhs“ (seit 2015), sowie die jüngste Fitzek-Verfilmung „Der Heimweg“, die im ersten Quartal 2025 bei Prime Video veröffentlicht wird. „Mir liegt jeder meiner Filme am Herzen.“

Von Beginn an verfolgte Ziegler eine klare Vision: Sie wollte nicht nur Teil der Branche sein, sondern diese maßgeblich mitgestalten. Unerschütterliches Selbstbewusstsein und der Wille, sich auch in schwierigen Zeiten durchzusetzen, zeichneten ihren Weg aus. Schnell hatte sich Ziegler einen Namen gemacht, indem sie auf hochwertige Produktionen setzte und dabei stets Risiken einging, die andere Produzenten möglicherweise gescheut hätten.

Jungen Frauen, die heute in der Film- und Fernsehbranche Fuß fassen wollen, rät Ziegler zu Selbstbewusstsein und Risikobereitschaft. Denn nur mit Mut und Durchhaltevermögen sei anhaltender Erfolg in dieser schnelllebigen Branche möglich – Eigenschaften, die Regina Ziegler selbst seit Jahrzehnten verkörpert.

Neben zahlreichen nationalen Auszeichnungen, wie dem Bundesverdienstkreuz, mehreren Grimme-Preisen, der Ehren-Lola und dem Carl Laemmle Produzentenpreis, hat Ziegler auch internationale Anerkennung erfahren, unter anderem den International EMMY Award sowie eine Oscar-Nominierung für „The Dutch Master“ (1994) von Susan Seidelman. Eine der größten Ehrungen ihrer Karriere war eine Retrospektive ihrer Werke im Museum of Modern Art in New York. „Das war eine sehr bedeutende Erfahrung für mich, die erste Produzentin überhaupt zu sein, der dort eine Retrospektive gewidmet wurde. Ich war unheimlich stolz: Wer kriegt schon 21 Filme im Museum of Modern Art in New York gezeigt. Natürlich war ich jeden Tag im Kino und habe hinterher dem New Yorker Publikum gerne alle Fragen beantwortet. Beim letzten Screening war das Kino knackevoll, weil sich alle für meine Präsenz bedanken wollten.“

Viele Filme laufen heute nur kurz im Kino, landen schnell auf einer Streaming-Plattform wie beispielsweise Netflix. Trotz des zunehmenden Einflusses von Streaming-Diensten sieht Ziegler darin keine Gefahr für das Kino. Sie betont, dass sie gerne sowohl mit „Streamern“ als auch mit ARD, ZDF und RTL zusammenarbeitet. Für die Zukunft plant Ziegler Projekte wie etwa weitere Verfilmungen der Romane von Sebastian Fitzek, einen neuen Kinofilm mit Regisseur Volker Schlöndorff und – ebenfalls fürs Kino – eine Verfilmung des Buches „Fremd“ von Michel Friedman.

In seiner Laudatio würdigte ZDF-Intendant Dr. Norbert Himmler die Preisträgerin als eine Unternehmerin „mit ungeheurem Mut, Risikobereitschaft und einem unerschütterlichen Selbstvertrauen.“ Regina Ziegler habe ihre Produktionsfirma in einer Zeit gegründet, in der das für Frauen eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit gewesen sei. „Während die Emanzipationsbewegung noch in den Kinderschuhen steckte, waren Sie Deutschlands erste Filmproduzentin – und blieben für viele Jahre lange die Einzige in der Branche“, so Himmler. Dabei habe Regina Ziegler in ihren Filmen immer wieder auch schwierige und unbequeme gesellschaftliche und politische Themen behandelt. Himmler: „Mit ihrem kreativen und unternehmerischen Lebenswerk hat Regina Ziegler deutsche Film- und Fernsehgeschichte geschrieben.“

Bild:Ausgezeichnet mit dem Deutschen Gründerpreis für ihr Lebenswerk: TV- und Filmproduzentin Regina Ziegler (Mitte). Ihre Tochter Tanja (rechts) und Enkelin Emma (links) gratulierten. | Foto: Franziska Krug für Deutscher Gründerpreis

Quelle:tower media GmbH

Booster fürs Immunsystem: Ensana Health Spa Hotels haben ein neues Gesundheitsprogramm entwickelt

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Fit und gesund durch die kalte Jahreszeit – Natürliche Heilmittel und traditionelle Anwendungen zur Unterstützung des Immunsystems

Mit der kalten und nassen Jahreszeit beginnt auch die Hochsaison für Erkältungen und Grippen. In diesen Monaten ist es daher besonders wichtig, das Immunsystem zu stärken, um gesund durch den Herbst sowie den anschließenden Winter zu kommen. Die Ensana Health Spa Hotels bieten dafür ab sofort das Immunity Booster Programm an. Dieses Programm wurde entwickelt, um mit Hilfe der natürlichen Heilmittel an den Standorten der Ensana-Hotels die körpereigenen Abwehrkräfte zu unterstützen und zu fördern.

Immunity Booster Programm: Stärkung der Abwehrkräfte durch natürliche Ressourcen

Das Immunity Booster Programm wird aktuell in drei bedeutenden europäischen Kurorten, darunter vier Hotels in Marienbad, Tschechien sowie zwei Häuser im ungarischen Heviz und in einem Hotel in Sarvar, ebenfalls in Ungarn, angeboten. Es hilft den Gästen dabei, ihre Immunabwehr zu aktivieren, die Energiereserven wieder aufzuladen und sich so gegen Erkältungen und Krankheiten zu schützen. Mit einer Kombination aus traditionellen Anwendungen wie Mineralbäder, Sauerstofftherapien oder Inhalationen werden die Atemwege befreit, die Zellen mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt und somit das Immunsystem gezielt verbessert. Dabei stehen vor allem die natürlichen Heilmittel wie Thermal-, Mineral- und Salzwasser sowie Heilschlamm und natürliches Kohlenstoffdioxid im Vordergrund, die seit Jahrhunderten für ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften und wohltuende Wirkung bekannt sind. Ergänzend dazu können die Fitnessbereiche und Sportangebote sowie die großzügigen Wellnesseinrichtungen mit Indoor- und Outdoor-Schwimmbecken, Whirlpools, Saunen und Dampfbäder der Hotels genutzt werden. Dies fördert zudem die Durchblutung, den Stressanbau und generiert langfristig einen positiven Effekt auf den Körper.

Teilnehmende Ensana Health Spa Hotels sind beispielsweise das Centralni Lazne und das 5-Sterne-Haus Nove Lazne im tschechischen Marienbad sowie die sich in Ungarn befindenden Hotels Thermal Heviz und Thermal Aqua in Heviz und das Thermal Sarvar in Sarvar. Das Immunity Booster Programm kann bereits ab drei oder fünf Nächten gebucht werden und kostet abhängig vom ausgewählten Hotel ab 126 Euro.

Bild:Nove Lazne Bildquelle: Ensana Health Spa Hotels

Quelle:Claasen Communication GmbH

Dax lässt nach – Siemens Healthineers vorn

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Mittwoch hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 18.923 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start baute der Dax im Tagesverlauf seine Verluste unter Schwankungen teilweise wieder ab.

„Eigentlich war nach den Konjunkturstimuli in China und einer Rally-Fortsetzung in Fernost heute die Bühne für einen neuen Versuch des Dax, die 19.000er Marke anzusteuern, bereitet. Doch dann kam überraschendes Störfeuer vom Indexschwergewicht SAP“, kommentierte Konstantin Oldenburg, Marktanalyst bei CMC Markets. „Die Aktie rutschte kurzzeitig wieder unter die Marke von 200 Euro und zog den Dax mit nach unten.“

US-Behörden untersuchten schon seit 2022 Vorwürfe über mögliche Preisabsprachen bei SAP und seinem US-Partner Carahsoft, so Oldenburger. „Weshalb jetzt an der Börse die Angst vor hohen Strafzahlungen umgeht, sollten sich die Anschuldigungen bewahrheiten.“ Der Ausbruch des Dax über 19.000 Punkte sei damit aber nicht aufgehoben. „Weiterhin sind die Verkäufer an der Frankfurter Börse in der Minderheit und der Markt präsentiert sich gegen alle Risikofaktoren ziemlich widerstandsfähig“, sagte der Analyst.

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Siemens Healthineers an der Spitze der Kursliste. Das Schlusslicht bildeten derweil die Papiere von SAP und BMW.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Oktober kostete 37 Euro und damit fünf Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank hingegen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 74,54 US-Dollar, das waren 63 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1157 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8963 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bericht: Ex-Agenten und Taucher bei Nord-Stream-Sabotagekommando

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Hinweisschild Nord Stream 2 (Archiv), via dts NachrichtenagenturKiew (dts Nachrichtenagentur) – Das Sabotage-Kommando des Sprengstoffanschlags auf die Nord-Stream-Pipelines soll laut eines Medienberichts aus mehreren ukrainischen Tauchern bestanden haben, die fast durchgängig Zivilisten sind. Die Operation soll demnach von einem Ex-Geheimdienstler angeleitet und geplant worden sein, berichtet der „Spiegel“.

Der Ukrainer habe ein Team zusammengestellt, ausgebildet und schließlich in den Einsatz geschickt, hieß es. Die Befehlsgewalt an Bord der für die Mission gecharterten Segel-Jacht soll ein Kommandosoldat gehabt haben. Zu der Crew soll noch ein Skipper und ein Helfer gehört haben.

Die knapp 300.000 Dollar teure Operation, die nach Aussagen von Insidern privat finanziert werden musste, soll angeblich dem damaligen Oberbefehlshaber der Ukraine, Walerij Saluschny, zur Autorisierung vorgelegt worden sein, behauptet der „Spiegel“. Dieser habe angeblich grünes Licht gegeben. Präsident Wolodymyr Selenskyj sei hingegen von dem Kommando nicht informiert worden, schreibt das Magazin weiter.

Dem Bericht zufolge hatte der Militärnachrichtendienst der Niederlande in einer schon im Juni 2022 verschickten Warnung der CIA und den deutschen Behörden gemeldet, ein Anschlag würde von einer Gruppe vorbereitet, die „unmittelbar“ dem ukrainischen Generalstabschef berichte. Selenskyj sollte offenbar umgegangen werden.

Saluschny bestritt später jegliche Verwicklung. Der „Washington Post“ sagte er, er habe dem höchsten US-Militär Mark Milley nach der Nord-Stream-Sabotage versichert, dass die Ukraine damit nichts zu tun habe, „überhaupt nichts“. Die Überlegungen zu der Kommandoaktion begannen laut „Spiegel“-Bericht schon Jahre vor dem russischen Angriff auf die Ukraine. Sie wurden aber nach Beginn des Krieges im Frühjahr 2022 wieder intensiviert. In einem ersten Schritt wurden Taucher gesucht, die in Tiefen von bis zu 100 Meter operieren konnten und bereit waren, große gesundheitliche Risiken auf sich zu nehmen.

Das Kalkül der Akteure war offenbar, der russischen Kriegswirtschaft schweren Schaden zuzufügen und sie dauerhaft um Milliarden-Einnahmen aus dem Gasverkauf nach Europa zu bringen. Die Gruppe betrachtete die Pipelines als legitimes militärisches Ziel. Der Generalbundesanwalt, die Bundespolizei und das Bundeskriminalamt ermitteln seit zwei Jahren wegen verfassungsfeindlicher Sabotage.


Foto: Hinweisschild Nord Stream 2 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Regierungsbildung: Woidke und Wagenknecht treffen sich diese Woche

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Dietmar Woidke am 23.09.2024, via dts NachrichtenagenturPotsdam (dts Nachrichtenagentur) – Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und BSW-Chefin Sahra Wagenknecht wollen sich „noch in dieser Woche“ treffen, um über eine mögliche Koalition in Brandenburg zu beraten. Ein entsprechender Termin sei vereinbart, berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf Wagenknechts Umfeld.

Zu Ort und Zeitpunkt des Treffens gibt es bislang keine näheren Informationen. Aus BSW-Kreisen in Potsdam hieß es am Mittwoch, es sei wahrscheinlich, dass in der kommenden Woche mit konkreten Gesprächen mit der SPD begonnen werden könne.

Wagenknecht hatte am Dienstag in Berlin auf einem vorherigen Austausch mit Woidke bestanden. Außerdem erklärte sie, Woidke habe sich noch nicht bei ihr gemeldet. „Wenn man sich in eine gemeinsame Regierung begibt oder den Weg einschlägt, möchte ich, dass es damit beginnt, sich persönlich kennenzulernen und zusammenzusetzen“, sagte sie vor Journalisten im Bundestag.

Die BSW-Chefin hatte bereits den Ministerpräsidenten von Sachsen, Michael Kretschmer (CDU), und Thüringens CDU-Chef Mario Voigt zu vertraulichen Gesprächen in Berlin getroffen. Auch in diesen beiden Ländern laufen Gespräche über eine Koalition unter Beteiligung der Wagenknecht-Partei.


Foto: Dietmar Woidke am 23.09.2024, via dts Nachrichtenagentur

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EU-Länder stimmen für Abschwächung des Schutzes von Wölfen

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Jägersitz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Vertreter der EU-Staaten haben sich auf eine Abschwächung des Schutzes von Wölfen geeinigt. Die entsprechende Entscheidung der Vertreter der EU-Staaten sei am Mittwoch mit der Stimme Deutschlands erfolgt, berichten mehrere Medien übereinstimmend unter Berufung auf Diplomatenkreise.

Die Jagd auf Wölfe dürfte mit der Entscheidung vereinfacht werden, allerdings hat das Gesetz noch nicht die letzte Hürde genommen. Konkret soll der Schutzstatus des Wolfs von „streng geschützt“ auf „geschützt“ gesenkt werden. Änderungen der Pläne sind bis zur finalen Abstimmung noch möglich.

Innerhalb der Bundesregierung hatte sich vor allem Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) lange gegen die Änderung ausgesprochen, jetzt hat sie aber ihre Position geändert.


Foto: Jägersitz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Scholz nimmt Rücktritt der Grünen-Spitze "zur Kenntnis"

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Ricarda Lang und Omid Nouripour bei ihrer Wiederwahl auf der 49. Bundesdelegiertenkonferenz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht nach dem angekündigten Rücktritt der Grünen-Spitze um Omid Nouripour und Ricarda Lang kein Machtvakuum in der Ampelkoalition.

„Zunächst einmal hat der Bundeskanzler die Entscheidung von Ricarda Lang und auch Omid Nouripour heute Vormittag zur Kenntnis genommen“, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Mittwoch in Berlin. Er habe mit den beiden „eng und vertrauensvoll“ zusammengearbeitet, sei auch persönlich mit ihnen eng verbunden und bedauere diesen Schritt.

„Ansonsten gehört das in demokratischen Verfahren immer wieder dazu, dass es Wechsel gibt, auch im Führungspersonal von Parteien und das hat keinerlei Auswirkungen auf die Koalition“, fügte Hebestreit hinzu. Zudem seien die beiden auch noch bis zum Parteitag der Grünen im November im Amt. Insofern gebe es da auch keinerlei Lücken zu befürchten. Es sei ein „normaler demokratischer Prozess“, den man „zur Kenntnis“ nehme, sagte der Regierungssprecher.


Foto: Ricarda Lang und Omid Nouripour bei ihrer Wiederwahl auf der 49. Bundesdelegiertenkonferenz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax bleibt am Mittag im Minus – SAP stürzt ab

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Mittwoch nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im Minus geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 18.915 Punkten berechnet, 0,4 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

Die größten Abschläge gab es bei SAP. Hintergrund sind offenbar Medienberichte über Ermittlungen wegen des Verdachts von Preisabsprachen in den USA. Auch die Papiere von BMW und Infineon ließen am Mittag deutlich nach. Entgegen dem Trend zulegen konnten dagegen unter anderem die Aktien von Siemens Healthineers, Siemens Energy und Beiersdorf.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1184 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8941 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 74,67 US-Dollar; das waren 50 Cent oder 0,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Unternehmenswachstum trotz Wirtschaftskrise – geht das überhaupt?

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wachstum

In einer Zeit, in der sich Unternehmen oft mit wirtschaftlichen Unsicherheiten konfrontiert sehen, klingt das Thema Wachstum zunächst widersprüchlich.

Wie soll man expandieren, wenn die Märkte stagnieren, Kosten steigen und Liquidität knapp wird? Doch genau in solchen Zeiten zeigen sich Unternehmen, die in der Lage sind, kreative und flexible Wege zu finden, besonders erfolgreich. Aber wie gelingt es, unter diesen herausfordernden Bedingungen trotzdem zu wachsen?

Cashflow im Griff haben

Eine der größten Hürden während einer Wirtschaftskrise ist der Cashflow. Unternehmen müssen ihre Rechnungen begleichen, haben jedoch oft mit langen Zahlungszielen zu kämpfen. Wenn Kunden erst nach 60 oder gar 90 Tagen zahlen, wird die eigene Liquidität schnell knapp. Das Resultat? Wachstumsprojekte müssen auf Eis gelegt werden und die Geschäftsprozesse verlangsamen sich. Doch es gibt Wege, diesem Problem zu begegnen. Durch intelligente Finanzlösungen lassen sich Außenstände in liquide Mittel verwandeln – und das innerhalb kürzester Zeit.

Finanzierungsmodelle, die auf Flexibilität setzen, gewinnen in solchen Situationen enorm an Bedeutung. Denn wer die eigene Liquidität effektiv managt, bleibt handlungsfähig. Ein Unternehmen, das seine Finanzen klug plant und flexibel bleibt, kann auch in Krisenzeiten Marktchancen nutzen und sich einen Vorsprung vor der Konkurrenz verschaffen.

Flexibel und liquide – der Schlüssel zu Wachstum

Gerade in Krisenzeiten wird deutlich, wie wichtig kurzfristige Finanzierungslösungen sind. Unternehmen müssen nicht nur ihre laufenden Kosten decken, sondern auch schnell auf unvorhergesehene Entwicklungen reagieren können. Lange Vertragsbedingungen oder komplizierte Finanzierungsprozesse helfen hier wenig. Vielmehr ist Flexibilität gefragt – und die Fähigkeit, jederzeit über liquide Mittel zu verfügen.

Ein besonders effektives Instrument ist die Vorfinanzierung von Rechnungen. Damit können Unternehmen ihre offenen Forderungen sofort in Liquidität umwandeln, ohne auf den Zahlungseingang ihrer Kunden warten zu müssen. Das gibt ihnen nicht nur die nötige finanzielle Sicherheit, sondern auch den Spielraum, um in Wachstum zu investieren. Flexibilität bedeutet hier, dass Unternehmen unabhängig von langen Zahlungsfristen bleiben und sich schnell auf neue Marktanforderungen einstellen können.

Digitalisierung und Automatisierung: Effizienz für Unternehmen

Effizienz spielt eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, Finanzprozesse zu optimieren. Die Digitalisierung hat es möglich gemacht, Finanzierungsanfragen in Echtzeit zu bearbeiten und Rechnungen automatisch zu verarbeiten. Solche Plattformen bieten Unternehmen die Möglichkeit, den gesamten Prozess der Rechnungsfinanzierung zu automatisieren und damit wertvolle Zeit und Ressourcen zu sparen. Dadurch wird nicht nur die Liquidität gesichert, sondern auch die Verwaltung vereinfacht.

Digitale Finanzlösungen sind besonders in wirtschaftlich angespannten Zeiten ein wertvolles Werkzeug. Sie ermöglichen es Unternehmen, jederzeit Zugriff auf liquide Mittel zu haben und so flexibel auf neue Geschäftsmöglichkeiten zu reagieren. Mit diesen innovativen Technologien können Unternehmen die eigene Buchhaltung entlasten und gleichzeitig sicherstellen, dass sie ihre Finanzen jederzeit im Griff haben.

Chancen in der Krise

Es ist eine alte Weisheit: Krisen bieten auch Chancen. Unternehmen, die liquide sind und ihre Finanzen klug managen, haben oft die Möglichkeit, in schwierigen Zeiten zu wachsen. Sie können neue Geschäftsfelder erschließen, von günstigeren Einkaufsmöglichkeiten profitieren oder Mitbewerber überholen, die in finanziellen Schwierigkeiten stecken. Dabei kommt es jedoch darauf an, nicht nur kurzfristig zu denken, sondern langfristige Strategien zu verfolgen.

Durch flexible Finanzierungsmodelle lässt sich die eigene Liquidität so steuern, dass Investitionen in neue Projekte möglich sind. Unternehmen, die in der Lage sind, schnell auf Veränderungen zu reagieren und gleichzeitig ihre Liquidität im Blick zu behalten, können nicht nur überleben, sondern gestärkt aus der Krise hervorgehen.

Fazit: Liquidität ist der Schlüssel zu Wachstum

Auch in einer Wirtschaftskrise ist Wachstum möglich, wenn Unternehmen auf flexible Finanzierungsmodelle setzen. Wer seine Liquidität im Griff hat, bleibt handlungsfähig und kann Marktchancen nutzen, die sich in Krisenzeiten bieten. Kurzfristige Finanzierungslösungen, wie die Vorfinanzierung von Rechnungen, ermöglichen es, auch bei langen Zahlungsfristen liquide zu bleiben und so den Grundstein für weiteres Wachstum zu legen.

In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit kommt es mehr denn je darauf an, klug zu planen und flexibel zu handeln. Nur so können Unternehmen ihre Position stärken und trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiter wachsen.

Bild@Thorsten de Jong/ Finyoz

Autor: Thorsten de Jong ist Mitgründer und Geschäftsführer von Finyoz, einer Plattform zur sofortigen Rechnungsfinanzierung, die Unternehmen und Investoren innovative Lösungen zur Liquiditätssicherung bietet.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Enginsight stärkt mit €6 Millionen den Mittelstand vor Cyberangriffen

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Bild: Enginsight Gründerfoto vlnr Mario Jandeck, Max Tarantik, Eric Range (c)Enginsight

Enginsight, ein erfahrener, deutscher Anbieter einer All-in-one-Cybersecurity-Plattform für den Mittelstand, hat eine neue Finanzierungsrunde unter der Führung von UVC Partners erfolgreich abgeschlossen.

Unter den Co-Investoren ist Carsten Maschmeyer mit seinem Fonds seed+speed sowie bm‑t beteiligungsmanagement thüringen GmbH, Brandenburg VENTURES GmbH, Smart Infrastructure Ventures und Talanx AG. Mit dem frischen Kapital in Höhe von €6 Millionen will das Unternehmen seine Mission, den deutschen Mittelstand vor der wachsenden Bedrohung durch Cyberangriffe zu schützen, noch intensiver verfolgen.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die 99,4 Prozent der deutschen Wirtschaft ausmachen, sind besonders anfällig für Cyberangriffe, da ihnen oft die nötigen Ressourcen und das Know-how fehlen, um sich gegen die immer komplexer werdenden Bedrohungen zu schützen. Laut dem Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland, den das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) jährlich herausgibt, verursachten allein im Jahr 2022 Cyberattacken Schäden in Höhe von 203 Milliarden Euro.

Kein Wunder, dass in unterschiedlichsten Lageberichten nach mehr Engagement in Cybersicherheit – sowohl von der Politik als auch von Organisationen – verlangt wird. Enginsight richtet seine Lösungen genau an diejenigen, die von der Gefahr am größten betroffen sind. Das Unternehmen möchte mit seiner innovativen Plattform den Mittelstand vor den wirtschaftlichen Schäden solcher Angriffe bewahren. Dabei können KMU jeder Größe und Branche – vom Steuerberater um die Ecke bis hin zum Unternehmen mit 10.000 Mitarbeitenden von dem Angebot profitieren.

„Unser Ziel ist es, IT-Verantwortliche im Mittelstand zu entlasten und ihnen die nötige Transparenz und Kontrolle über ihre Netzwerke zu geben,“ erklärt Mario Jandeck, Mitgründer und CEO von Enginsight. „Täglich werden rund 21.000 IT-Systeme erfolgreich angegriffen – eine enorme Bedrohung, wenn man bedenkt, wie sensibel und wichtig Unternehmensdaten sind. Mit unserem ganzheitlichen Ansatz, der auf Angriffserkennung und -abwehr sowie der automatisierten Reaktion auf Angriffe basiert, können Unternehmen proaktiv handeln und sich schützen.“

Dringender Handlungsbedarf bei Sicherheitslücken in KMU

Trotz der wachsenden Bedrohungslage haben zu wenige KMUs in Sachen Sicherheit nachgelegt. Empirische Erhebungen des Beratungsunternehmens Deloitte zeigten, dass bei 53 Prozent der Befragten die Aufdeckung einer Cyberattacke bis zu sieben Tage dauerte. Dabei ist die fehlende Reaktionsschnelligkeit nicht weniger gravierend als die Tatsache, dass nur 62 Prozent der Kleinstunternehmen regelmäßig Sicherheitsupdates installiert haben, und gerade einmal 18 Prozent überhaupt über einen Notfallplan verfügen. “Diese allgemein bekannten Defizite verstärken die Gefahr, da Cyberkriminelle KMUs immer stärker in ihr Blickfeld nehmen. Mit unserer automatisierten Komplettlösung sagen wir den Angreifern den Kampf an und versetzen KMUs in die Lage, ihre IT-Landschaft umfassend zu restrukturieren und für die Zukunft zu wappnen”, erklärt Max Tarantik, COO von Enginsight.

Cybersecurity „Made in Germany“ für den Mittelstand

Enginsight setzt auf eine 100 Prozent in Deutschland entwickelte Lösung, die speziell auf die Bedürfnisse des deutschen Mittelstands zugeschnitten ist. Andreas Unseld, General Partner bei UVC Partners: „Aus unserer Perspektive ist der Mangel an ganzheitlichen Lösungen, die erschwinglich und schnell umsetzbar sind, die größte Hürde für viele Mittelständler. Kunden von Enginsight profitieren von einer vorkonfigurierten Plattform, die in der Regel innerhalb eines Tages implementiert und betriebsbereit ist. Dabei kombiniert das Unternehmen Angriffserkennung, Überwachung und Reaktion in einem einzigen System – ohne den Einsatz mehrerer isolierter Tools. Genau deshalb glauben wir, dass Enginsight mit seinem Angebot den Nerv der Zeit trifft.“

“Gerade die Verfügbarkeit von IT-Sicherheitsfachkräften stellt einen immerwährenden Engpass bei KMUs dar. Enginsight schließt diese Lücke, da die Lösungen ohne größeren zusätzlichen Zeitaufwand durch Fachkräfte betrieben werden können. Aus diesem Grund ist Enginsight für IT-Dienstleistungsunternehmen, die mit KMU-Kunden arbeiten, besonders wertvoll.”, sagt Jakob Banhardt, Investment Manager bei UVC Partners.

„Wir sind stolz darauf, wie Enginsight ihr Produktportfolio in den letzten Jahren erweitert und verbessert hat. Nicht nur Großunternehmen stehen immer öfter im Zentrum von Cyberangriffen, auch der Mittelstand und kleinere Unternehmen sehen sich gezwungen, ihre Software- und Hardwaresysteme ernsthaft zu schützen. Enginsight gibt Wirtschaft und Verwaltung eine All-in-one-Security-Plattform plus Support und Beratung an die Hand, die einen Rund-Um-Schutz Made in Germany bietet,” ergänzt Alexander Kölpin, Investor und Managing Director bei seed + speed Ventures.

Zukunftsstrategie: Wachstum und Expansion

Mit der neuen Finanzierungsrunde plant Enginsight, seine Marktführerschaft im DACH-Raum auszubauen und sich auch international zu etablieren. Der Fokus liegt dabei auf gezielten Branding-Kampagnen, dem Ausbau des Vertriebs und der Entwicklung neuer Partnerschaften. Gleichzeitig wird die Software weiterentwickelt, um den Schutz für den Mittelstand stetig zu optimieren und zukunftsfähig zu halten.

Autor: Maria Poursaiadi

Bild: Enginsight Gründerfoto vlnr Mario Jandeck, Max Tarantik, Eric Range (c)Enginsight

1 Quelle Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland: https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Publikationen/Lageberichte/Lagebericht2023.html?nn=129410

2 Quelle Lagebericht Cybersicherheit: ENISA FORESIGHT CYBERSECURITY THREATS FOR 2030 – UPDATE: https://www.enisa.europa.eu/publications/enisa-foresight-cybersecurity-threats-for-2030

3 Quelle: Deloitte Private, Cyber Security im Mittelstand: https://www2.deloitte.com/de/de/pages/mittelstand/contents/cyber-security-im-mittelstand-studie.html

4 Quelle siehe Fußnote 1

Quelle Maschmeyer Group MM Support GmbH