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FDP-Fraktion will Rentenpaket II in aktueller Form nicht zustimmen

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Johannes Vogel (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP-Bundestagsfraktion lehnt das Rentenpaket II in seiner jetzigen Form ab und verlangt, dass die Rentenbeiträge nicht zusätzlich steigen dürfen. „So ist das Rentenpaket im Parlament noch nicht zustimmungsfähig“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Johannes Vogel, der „Bild“ (Donnerstagausgabe).

Ein Teil im Rentenpaket lasse „die Beiträge für die arbeitende Mitte immer weiter steigen“, sagte er. „Die arbeitende Mitte braucht aber mehr Geld in der Tasche und nicht weniger.“ In den parlamentarischen Beratungen, die diese Woche starteten, seien daher „echte Veränderungen nötig“, so Vogel.

„Länder wie Schweden machen mit mehr Aktien vor, wie es besser geht: Dort steigt für alle das Rentenniveau, nicht die Beiträge. Diesen Weg müssen wir auch hier noch mutiger gehen“, sagte der FDP-Politiker.

Am Freitag will der Bundestag in erster Lesung über das Rentenpaket II beraten.


Foto: Johannes Vogel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Europa League: Hoffenheim und Midtjylland unentschieden

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Kevin Akpoguma (TSG Hoffenheim) am 21.09.2024, via dts NachrichtenagenturHerning (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 1. Gruppenspieltags der Europa League haben sich der FC Midtjylland und 1899 Hoffenheim mit 1:1 unentschieden getrennt. Die Jüten und die Sinsheimer rücken damit auf den 7. Platz vor.

Über weite Strecken wirkte die Partie ausgeglichen, doch Hoffenheim leistete sich etwas mehr Fehler und konnte sich weniger Torchancen erspielen. Für Midtylland traf Dario Osorio in der 42. Minute. Max Moerstedt glich in der 90. Minute aus.

Die weiteren Ergebnisse: AZ Alkmaar – IF Elfbsorg 3:2; FK Bodo/Glimt – FC Porto 3:2; Manchester United – Twente Enschede 1:1; Ludogorez Rasgrad – Slavia Praha 0:2; Galatasaray – PAOK Saloniki 3:1; Dynamo Kiew – Lazio Rom 0:3; RSC Anderlecht – Ferencvárosi TC 2:1; OGC Nizza – Real Sociedad Sebastian 1:1.


Foto: Kevin Akpoguma (TSG Hoffenheim) am 21.09.2024, via dts Nachrichtenagentur

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Scholz telefoniert mit Premierminister des Libanon

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Olaf Scholz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat mit dem Premierminister des Libanon, Nadschib Miqati, telefoniert. Der Bundeskanzler habe darin „seine große Sorge über die Eskalation des Konfliktes zwischen Israel und der Hisbollah“ geäußert und die Gefahr eines regionalen Flächenbrandes unterstrichen, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Mittwochabend.

Der Kanzler habe dem Premierminister aber auch sein Mitgefühl über das Leid und den Tod von unbeteiligten Zivilisten im Libanon ausgedrückt. „Der Bundeskanzler unterstrich, dass eine diplomatische Lösung für den Konflikt möglich sei“, so der Regierungssprecher weiter. Die Bundesregierung unterstütze aktiv gegenwärtige Bemühungen um eine diplomatische Lösung: Über eine Waffenruhe müsse der Einstieg in die volle Umsetzung der UN-Sicherheitsratsresolution 1701 gefunden werden. In diesem Rahmen müsse die Hisbollah sich aus dem Grenzgebiet zu Israel zurückziehen.

Auch der Iran trage eine Verantwortung, die Lage zu deeskalieren, so der Kanzler weiter. Ziel müsse sein, dass die Menschen in Israel und im Libanon in Frieden und Sicherheit leben können. Was der Premierminister des Libanon darauf geantwortet hat, wurde von der Bundesregierung nicht mitgeteilt.


Foto: Olaf Scholz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Mittwoch (25.09.2024)

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Lotto-Schild (Archiv), via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 4, 9, 11, 27, 28, 46, die Superzahl ist die 1.

Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 4073916. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 409158 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr. Im Jackpot liegen diese Woche rund eine Million Euro.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. In Deutschland wird das populäre Zahlenlotto „6 aus 49“ seit 1955 gespielt.


Foto: Lotto-Schild (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Rehlinger drängt auf Einführung von Industriestrompreis

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Stahlproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – Im Ringen um Lösungen für die Wirtschaftskrise drängt die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) auf einen Strompreis-Subventionierung für die deutsche Industrie. „Wir brauchen eine Lösung für wettbewerbsfähige Strompreise sowohl beim Industriestrompreis als auch bei Netzentgelten“, sagte Rehlinger dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe).

Die Strompreise seien zwar auch dank Entlastungen der Bundesregierung gesunken. „Im internationalen Wettbewerb sind sie aber weiterhin zu hoch und eine Belastung für die Unternehmen hier, die Arbeitsplätze kostet“, sagte die SPD-Politikerin.

Der Landesvorsitzende und Fraktionschef der CDU im Saarland, Stephan Toscani, hält die Einführung eines Industriestrompreises für überfällig. Bundeskanzler Olaf Scholz und die SPD hätten im Bundestagswahlkampf 2021 einen Industriestrompreis von vier Cent pro Kilowattstunde versprochen. „Doch bis heute gibt es keine einzige konkrete Initiative der SPD, diesen auch umzusetzen“, sagte Toscani der Zeitung. Dabei sei ein niedriger Strompreis „ein entscheidender Punkt“, dass die Umstellung auf grünen Stahl funktioniere. „Im Moment ist der Strompreis so hoch, dass grüner Stahl nicht wettbewerbsfähig ist“, sagte Toscani.

Der Vize-Chef der Unions-Fraktion im Bundestag, Jens Spahn (CDU), warnte hingegen vor „sozialdemokratischer Staatsgläubigkeit“. „Schuldenfinanzierte Förderpolitik ist das letzte, was unsere Wirtschaft jetzt braucht“, sagte Spahn dem „Handelsblatt“. „Wir bleiben nur Industrieland, wenn die Bedingungen für alle Unternehmen besser werden: Stromsteuer auf das europäische Minimum, Netzentgelte runter, Unternehmenssteuer senken, Sozialabgaben bei 40 Prozent deckeln.“


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Entwarnung nach Polizei-Großeinsatz an Schule in Wuppertal

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Polizeiauto (Archiv), via dts NachrichtenagenturWuppertal (dts Nachrichtenagentur) – Nach einem Großeinsatz der Polizei an einer Schule in Wuppertal am Mittwochmittag haben die Behörden Entwarnung gegeben. Nach bisherigen Ermittlungen sei niemand bedroht oder verletzt worden, teilten die Beamten am Nachmittag mit.

Es sei keine verdächtige Person festgestellt worden, hieß es. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Aus den Räumen eines Berufskollegs im Stadtbezirk Elberfeld war über den Notruf eine verdächtige Person gemeldet worden, die einen mutmaßlich gefährlichen Gegenstand in der Hand mit sich führe. Daraufhin durchsuchte die Polizei das Gebäude nach der beschriebenen Person, um eine Ansprache zu versuchen.


Foto: Polizeiauto (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Almer Technologies erhält 3 Millionen US-Dollar von Vi Partners

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Weiteres Investment für Augmented Reality-Start-Up Almer Technologies

VI-Partners, eine führende Schweizer Venture Capital Gesellschaft, hat die nächste Finanzierungsrunde für das Technologie-Start-Up Almer Technologies angeführt und investiert 3 Millionen US-Dollar. Kickfund beteiligte sich ebenfalls an dieser Investition, die es Almer ermöglichen wird, seine innovativen Entwicklungen im Bereich Augmented Reality (AR) zu beschleunigen.

Mit der Almer Arc 2 ermöglicht das Schweizer Start-up Almer Technologies eine neue Form der Kommunikation in den Bereichen Fernwartung, Kundendienst und Logistik. Laut Timon Binder, CTO und Mitbegründer von Almer, ist das AR-Headset Arc 2 eine leichte, benutzerfreundliche und kostengünstige Alternative zu den schweren, komplexen und teuren Lösungen, die derzeit auf dem Markt sind.

Innovation und Expertise ausbauen
Timon Binder betonte anlässlich der Finanzierungszusage die strategischen Vorteile der jüngsten Investition: „Durch die Zusammenarbeit mit Vi Partners und ihrem Technologie-Partner Olivier Laplace sichern wir uns erstklassiges Know-how und profitieren von den mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung von Vi Partners in der Finanzierung von Start-Ups. Diese Investition wird uns helfen, die Software-Plattform von Almer weiter auszubauen und weitere Hardware-Innovationen voranzutreiben“.

Olivier Laplace, Managing Partner bei Vi Partners, ergänzt: „Wir sind beeindruckt von der Dynamik und Agilität des Almer-Teams. Sie transformieren die Nutzung von Augmented Reality in der Industrie dank ihrer umfassenden Kenntnisse in Hardware und Software. Sie heben sich in ihrem Bereich ab und diese Produktkompetenz ermöglicht es ihnen, die bestmögliche Nutzererfahrung für Mitarbeiter an vorderster Front zu bieten, die auf Fernunterstützung angewiesen sind. Wir freuen uns darauf, dieses außergewöhnliche Team auf seinem Weg zu unterstützen“.

Sebastian Beetschen, Mitbegründer und CEO von Almer fügte hinzu, dass die Arc 2 mehr als nur eine weitere AR-Brille ist, sondern ein hochentwickeltes Werkzeug mit fortschrittlichen KI-basierten Funktionen. Diese ermöglichen es der Arc 2, die vielfältigen Anforderungen verschiedener industrieller Anwendungen zu erfüllen und eine Funktionalität und Effizienz zu bieten, die herkömmliche Lösungen übertrifft.

Bid:Die Arc 2 von Almer Technologies Quelle: Almer Techologies

Quelle:additiv pr GmbH & Co. KG

Die Literatur Cruise mit Finnlines im Herbst: Gemeinsam an Board mit dem Bestseller-Autor Arttu Tuominen

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Für Fans der Nordic-Noir-Literatur gibt es in diesem Herbst eine aufregende Minikreuzfahrt nach Helsinki. Die finnische Reederei Finnlines lädt gemeinsam in Partnerschaft mit FILI – Finnish Literature Exchange und dem Bastei Lübbe Verlag herzlich zur einer drei-tägigen Literatur Cruise ein. Begleitet wird die Reise durch Lesungen und ein Meet & Greet mit dem finnischen Bestsellerautor Arttu Tuominen und seiner deutschen Übersetzerin Anke Michler-Janhunen.

Die Themenkreuzfahrt für Krimifans des Genre Nordic-Noir

Die Reise dauert insgesamt drei Tage und führt die Gäste quer über die Ostsee bis nach Helsinki. Am 7. November geht es ab circa 22 Uhr in Travemünde los und schon wenig später erwartet die Gäste das erste Highlight: ein Meet & Greet mit dem Autor Arttu Tuoiminen an Board. Am nächsten Tag können sie Lesungen des bekannten Autors am Mittag sowie am Abend genießen. Die Gäste erwartet zudem Vollverpflegung sowie Sauna und Whirlpool zur Entspannung.

Am 9. September trifft die Fähre morgens in Helsinki am Hafen ein. Von dort aus geht es dann per Bus auf eine Stadtrundfahrt, bei der sich alles nur um Krimi-Literatur dreht. Zwischendurch warten auch noch weitere Programmpunkte an verschiedenen Orten der Stadt. Auf der Rückfahrt können die Teilnehmenden dann die faszinierenden Eindrücke Revue passieren lassen oder sich in einem Buchzirkel gemeinsam über ihre Lieblingsbücher austauschen.

Arttu Tuoiminen und seine Erfolgsgeschichte

Arttu Tuominen wurde 1981 in Finnland geboren und für sein Krimidebüt „Was wir verschweigen“ international mehrfach ausgezeichnet. Hier in Deutschland schaffte es sein Werk in die SPIEGEL-Bestsellerliste. Tuominens nächstes Buch „Was wir nie verzeihen“ wurde zudem als „Bester nordischer Krimi 2021“ nominiert, womit sich Arttu Tuominen endgültig als neue Größe in der Nordic-Noir-Literatur etablierte. Der Autor lebt mit seiner Familie in der finnischen Küstenstadt Pori, dem Schauplatz seiner Krimireihe. Neben seiner Tätigkeit als Autor arbeitet Tuoiminen auch als Ingenieur für Umwelttechnik.

Im Oktober 2024 wird sein neues Buch „Was wir ihnen antun“ erscheinen. Teilnehmende können sich bei den Lesungen an Board ebenfalls auf Passagen aus dem neuen Werk freuen.

Bild:  Literatur Cruise (c) Finnlines

Quelle:Global Communication Experts GmbH

Künstliche Intelligenz und Smartphone-App: Digitales siegt beim 22. Deutschen Gründerpreis

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StartUp: WeSort.AI aus Würzburg unterscheidet über sieben Millionen verschiedene Verpackungen.
Aufsteiger: Die digitale Hautarztpraxis dermanostic diagnostiziert per Smartphone-App
Film- und Fernsehproduzentin Regina Ziegler für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.
Sonderpreis für Paul Belthle, den jüngsten Ölmüller Deutschlands.

Biotechnologie, Elektrolyte „Made in Germany“, Künstliche Intelligenz und Digitales standen im Finale des 22. Deutschen Gründerpreises, der gestern [24.09.2024] zum 22. Mal im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin vergeben wurde. Die Gründer von WeSort.AI aus Würzburg nahmen den Preis in der Kategorie StartUp für das KI-unterstützte Hochgeschwindigkeits-Sortieren von Abfall entgegen. dermanostic aus Düsseldorf wurde als Aufsteiger für ihre Smartphone-App, eine digitale Hautarztpraxis, ausgezeichnet. Der Deutsche Gründerpreis wird jährlich von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche verliehen. Für ihr Lebenswerk wurde TV- und Filmproduzentin Regina Ziegler ausgezeichnet. Den seltenen Sonderpreis verliehen die Partner des Deutschen Gründerpreises an Deutschlands jüngsten Ölmüller Paul Belthle.

WeSort.AI aus Würzburg lassen keinen Joghurt-Becher unerkannt: Ob zerdrückt, zerkratzt oder verschmutzt, die Künstliche Intelligenz der Gewinner in der Kategorie StartUp weiß genau, was sie da vorm elektronischen Auge hat. Die Sortierung ist schnell und fast 100 Prozent genau. Menschliche Sortierer brauchen fünf Mal länger und erreichen gerade einmal die Hälfte bei der Genauigkeit. Eine Dokumentation über Mülltrennung gab den Brüdern Nathanael (30) und Johannes Laier (29) den Anstoß, ein Unternehmen zu gründen. Sie wählten bewusst ein Feld, das eine hohe Relevanz für die Gesellschaft hat und gleichzeitig großes Potenzial für Innovation bietet. Laudator Andreas Haffner, Vorstand für Personal- und Sozialwesen der Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG: „Müllsortierung auf diesem Niveau – das gab es bisher noch nicht. Nicht mit einer KI, die ständig dazulernt und alles erkennt, was nicht in den Müll gehört. Die beiden Gründer arbeiten bereits mit den großen internationalen Playern der Branche zusammen. Man kann sagen: Im Müllgeschäft läuft nichts mehr ohne ihre KI.“

Gibt’s dafür nicht ‘ne App? Die digitale Hautarztpraxis dermanostic aus Düsseldorf, gegründet von Dr. Ole Martin, Dr. Alice Martin, Dr. Estefanía Lang und Patrick Lang, bietet Menschen mit Hautveränderungen eine unkomplizierte und schnelle dermatologische Behandlung. Die Vision: Jedem unabhängig von Ort und Zeit eine hochwertige dermatologische Versorgung zu ermöglichen. dermanostic garantiert eine Diagnose und Therapieempfehlung innerhalb von 24 Stunden – und das denkbar einfach. Per Smartphone-App werden drei Fotos der Hautveränderung gemacht und einige Fragen beantwortet – die sogenannte Anamnese. Wenig später übermittelt der dermanostic-Hautarzt per App die Diagnose, nicht in „Arzt-Latein“, sondern in verständlicher Sprache. Prof. Dr. Ulrich Reuter, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands in seiner Laudatio: „Ihr habt eine erfolgreiche digitale Hautarztpraxis aufgebaut – mit Diagnose und Beratung per App. Euer klares Ziel: die größte digitale Hautarztpraxis Europas zu werden. 300.000 behandelte Patientinnen und Patienten sprechen eine klare Sprache. Immer mehr Krankenkassen machen mit, und die Expansion nach Europa und Dubai ist bereits in Planung.“

Bis zu drei Unternehmen sind Finalisten des Deutschen Gründerpreises in den Kategorien Aufsteiger und StartUp.

Dazu gehörten in diesem Jahr als Aufsteiger auch E-Lyte Innovations aus Kaiserslautern, die auf Forschung, Entwicklung und die enge Zusammenarbeit mit führenden Automobilherstellern und Zellproduzenten setzt und sich so als führendes Unternehmen in der Entwicklung und Produktion von Elektrolyten etabliert. „fobizz“ der 101 Skills GmbH, Hamburg wird von jeder zweiten Lehrkraft in Deutschland genutzt! Mit über 400.000 Nutzern ist es die führende deutschsprachige Plattform für Fort- und Weiterbildungen für Lehrkräfte. Als Anbieter von digitalen und KI-gestützten Tools für Lehrer:innen und Schulen setzt fobizz Maßstäbe in der digitalen Bildungslandschaft. Als StartUp bis unter die Finalisten schaffte es zudem BLUU Seafood aus Hamburg mit Fisch, der an Land gezüchtet wird! Ihre innovative Biotechnologie bietet eine nachhaltige Alternative zur industriellen Fischerei. Aus Fischzellen von atlantischem Lachs und der Regenbogenforelle werden Fischprodukte hergestellt, die sowohl in Geschmack als auch den Nährwerten konkurrieren können.

Die Preisträger und Finalisten in den Kategorien StartUp und Aufsteiger erhalten eine individuelle, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Beratung durch die Unternehmensberatung Porsche Consulting GmbH. Zudem übernehmen Kuratoriumsmitglieder des Deutschen Gründerpreises Patenschaften für die jungen Unternehmen. Sie erhalten außerdem ein Medientraining beim ZDF sowie Zugang zum Alumni-Netzwerk des Deutschen Gründerpreises.

Der Deutsche Gründerpreis für Schüler:innen war bereits am 18. Juni 2024 in Hamburg verliehen worden. Im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin wurde das Siegerteam „The Tap“ vom Silverberg-Gymnasium in Bedburg bei Köln von Bundesminister Dr. Robert Habeck gewürdigt: „Die Lust, ein Problem zu lösen, ist immer bewundernswert – vor allem, wenn es ein Problem ist, das die Welt belastet. Wenn man etwas startet, wenn man gründet, tritt man aus dem gewohnten Trott. StartUps gehen nach vorne, wollen was machen – das ist eine Aufforderung an uns alle. Das ist es, was unser Land braucht.“ Es ermutige, dass auch schon junge Menschen nicht nur tolle Ideen für eine gute Zukunft entwickelten, sondern sich auch Gedanken darüber machten, wie sie diese Ideen erfolgreich in den Markt bringen können. „Sie arbeiten damit an ihrer eigenen Zukunft, für sich selbst, aber auch für ihr Land.“ Knapp 130 Liter Trinkwasser verbraucht ein Mensch in Deutschland durchschnittlich am Tag. Auch für Dinge wie die Bewässerung von Pflanzen und die Toilettenspülung nutzen wir meist Trinkwasser. Mit ihrem Wasserhahnsystem „The Tap“ können Nutzer:innen mit einem einzigen Knopfdruck entscheiden, ob ihr benutztes Wasser in den Abfluss fließen soll, oder für eine erneute Nutzung als Brauchwasser zur Verfügung steht. Die Trennung von Trink- und Brauchwasser direkt am Wasserhahn ist eine waschechte Innovation, mit der die drei einen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit leisten wollen.

Vor wenigen Wochen erst wurde Paul Belthle aus dem schwäbischen Beuron volljährig, nächstes Jahr macht er Abitur. Und doch betreibt der jüngste Ölmüller Deutschlands bereits seit mehreren Jahren eines der erfolgreichsten und gleichsam außergewöhnlichsten Food-StartUps. Aus einem Weihnachtsgeschenk, einer Ölpresse, hat er ein erfolgreiches Geschäft entwickelt und gleich seine ganze Familie eingespannt – „Die Ölfreunde“. Die Partnervertreter von stern, Sparkassen, ZDF und Porsche würdigen dieses außergewöhnliche Engagement mit dem Sonderpreis der Partner des Deutschen Gründerpreises. „Viele junge Menschen sind wie Paul: Sie nutzen ihre Chancen, wenn man sie dabei unterstützt“, so Dr. Gregor Peter Schmitz, Vorsitzender der „stern“-Chefredaktion für die Gründerpreis-Jury: „Mit 13 Jahren war Paul Belthle vielleicht der jüngste Gründer im Land. Heute – mit gerade einmal 18 Jahren – ist er ein Beispiel dafür, dass die Generation Z die Generation Zukunft ist.“

Mit über fünf Jahrzehnten Erfahrung in der Film- und Fernsehbranche zählt Regina Ziegler zu den prägenden Figuren der deutschen Medienlandschaft. Die Film- und Fernsehproduzentin hat in dieser Zeit über 500 Produktionen realisiert und sich sowohl national als auch international einen herausragenden Ruf erarbeitet. Für ihr beeindruckendes Lebenswerk und ihren nachhaltigen Einfluss auf die deutsche Filmwirtschaft wurde sie mit dem Deutschen Gründerpreis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. „Als junge Frau hat Regina Ziegler in den frühen 70er Jahren ihre Produktionsfirma gegründet, in einer Zeit, in der die Film- und Fernsehbranche noch eine reine Männerwelt war. Mit Ausdauer und Selbstbewusstsein hat sie ein über die Jahrzehnte hinweg erfolgreiches unabhängiges Produktionshaus aufgebaut“, so ZDF-Intendant Dr. Norbert Himmler für die Gründerpreis-Jury. Von Beginn an verfolgte Ziegler eine klare Vision: Sie wollte nicht nur Teil der Branche sein, sondern diese maßgeblich mitgestalten. Unerschütterliches Selbstbewusstsein und der Wille, sich auch in schwierigen Zeiten durchzusetzen, zeichneten ihren Weg aus. Schnell hatte sich Ziegler einen Namen gemacht, indem sie auf hochwertige Produktionen setzte und dabei stets Risiken einging, die andere Produzenten möglicherweise gescheut hätten.

Bild:Die strahlenden Sieger der 22. Verleihung des Deutschen Gründerpreises im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin. Foto: Franziska Krug für Deutscher Gründerpreis

Quelle:tower media GmbH

Sonderpreis des Deutschen Gründerpreises für Jungunternehmer Paul Belthle (18)

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BERLIN, GERMANY - SEPTEMBER 24: Paul Belthle and Dr. Gregor Peter Schmitz during Deutscher Gründerpreis 2024 at ZDF Hauptstadtstudio on September 24, 2024 in Berlin, Germany. (Photo by Franziska Krug/Deutscher Gründerpreis via Getty Images)

Gerade volljährig geworden übernimmt der Gründer von „Die Ölfreunde“ jetzt die Geschäftsführung
Ölpresse statt Spielekonsole: Weihnachtsgeschenk war Grundstein für erfolgreiches Food-StartUp
stern, Sparkassen, ZDF und Porsche verleihen Sonderpreis für „den vielleicht jüngsten Gründer im Land: Er ist ein Beispiel dafür, dass die Generation Z die Generation Zukunft ist“

Vor wenigen Wochen erst wurde Paul Belthle aus dem schwäbischen Beuron volljährig, nächstes Jahr macht er Abitur. Und doch betreibt der jüngste Ölmüller Deutschlands bereits seit mehreren Jahren eines der erfolgreichsten und gleichsam außergewöhnlichsten Food-StartUps. Aus einem Weihnachtsgeschenk, einer Ölpresse, hat er ein erfolgreiches Geschäft entwickelt und gleich seine ganze Familie eingespannt – „Die Ölfreunde“. Für diese außergewöhnliche Leistung, in so jungen Jahren ein Unternehmen aufgebaut zu haben, das durch Innovation und Nachhaltigkeit beeindruckt, zeichneten die Partner des Deutschen Gründerpreises – stern, Sparkassen, ZDF und Porsche – „Die Ölfreunde“ und ihren Gründer gestern [24.09.2024] im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin mit dem Sonderpreis der Partner des Deutschen Gründerpreises aus.

Paul Belthle ist erst seit wenigen Wochen achtzehn und damit voll geschäftsfähig. Trotz dieses jungen Alters hat er es in den vergangenen fünf Jahren geschafft, aus einer Leidenschaft ein florierendes Unternehmen zu entwickeln. Die Geschichte von Ölmüller Paul begann Weihnachten 2018, als er von seinen Eltern anstelle etwa einer Spielkonsole eine Ölmühle geschenkt bekam. Für Teenager Paul, der schon als kleines Kind mit der Großmutter leidenschaftlich kochte, eine nur zum Teil unerwartete Gabe. Die Faszination für die Herstellung von Speiseölen war umgehend entfacht. Erste Versuche mit selbst gepresstem Rapsöl waren zunächst nur als Freizeitbeschäftigung gedacht, doch bald schon wuchs die Nachfrage aus dem Freundes- und Bekanntenkreis. Mit der Unterstützung seiner Familie baute er sein Unternehmen zunächst als Teil des heimischen Hotelbetriebs auf. Seine Eltern halfen nicht nur bei der Produktion, sondern unterstützten auch im Vertrieb und der Verwaltung und „Die Ölfreunde“ entwickelten sich schnell zu einem echten Familienunternehmen.

Mit dem Beginn der Corona-Pandemie, in der viele ihre heimische Küche neu entdeckten, nahm die Nachfrage weiter zu. Die Firma wuchs kontinuierlich. 2023 folgte schließlich die Gründung der „omegalecker GmbH“, bei der Paul jetzt, kurz nach seinem 18. Geburtstag, alleiniger geschäftsführender Gesellschafter wurde. Heute verkaufen „Die Ölfreunde“ ihre hochwertigen, kaltgepressten Öle in Supermärkten, über einen Onlineshop und sogar über Teleshopping-Kanäle. Endlich darf Paul bei QVC auch selbst im Studio stehen. Als Minderjähriger war dies meist seinem Vater Jürgen vorbehalten.

Paul Belthle hat mit seiner innovativen und nachhaltigen Herangehensweise einen neuen Standard im Speiseölmarkt gesetzt und beweist, dass Unternehmertum auch schon in sehr jungen Jahren erfolgreich sein kann. „Die Ölfreunde“ produzieren bis zu 2.000 Liter Öl täglich und kamen im vergangenen Jahr so auf die sagenhafte Gesamtmenge von 230.000 Litern Öl in über 400.000 Flaschen. Zu den beliebtesten Produkten zählen Knoblauch-, Chili- und Kräuteröle.

Das Vertriebsnetzwerk ist breit aufgestellt: Etwa 40 Prozent der Öle werden im Lebensmitteleinzelhandel in ganz Deutschland (einschließlich Sylt!) verkauft, rund 35 Prozent über Online-Kanäle und 15 Prozent gehen über die Teleshopping-Plattformen wie QVC an die Kunden. Der heimische Hofladen sorgt für die übrigen zehn Prozent. Die Umsätze liegen im einstelligen Millionen-Euro-Bereich.

Seit der Unternehmensgründung verfolgt Paul das Ziel, regionale Produkte zu fördern und kurze Lieferketten zu etablieren. Dieser Fokus auf Nachhaltigkeit und Regionalität ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Paul arbeitet eng mit lokalen Landwirten zusammen und verwendet ausschließlich natürliche Zutaten ohne chemische Zusätze. „Es ist mir wichtig, regionale Produkte zu nutzen und gleichzeitig Abfall zu minimieren“, betont er. So werden Nebenprodukte wie der Presskuchen weiterverwendet und zu Mehlen und Tierfutter verarbeitet, ein zentraler Bestandteil der nachhaltigen Unternehmensphilosophie. „Die Region und ihre Landwirte sind das Herz unseres Geschäfts“, betont Paul. Nur so sei die hohe Qualität der Öle zu gewährleisten und gleichzeitig die Wirtschaft in Schwaben zu unterstützen.

Neben dem wirtschaftlichen Erfolg hat für ihn auch die kollegiale Unterstützung anderer StartUps aus dem Foodbereich große Bedeutung. Man trifft sich etwa auf der Slow Food Messe in Stuttgart oder beim Food Innovation Camp. Auch damit hat sich Paul in der deutschen Gründerszene einen Namen gemacht.

Auch wenn sein Unternehmen expandiert, bleibt Pauls Fokus klar: „Ich möchte, dass wir weiter wachsen, aber unsere Wurzeln in der Region und unsere nachhaltige Arbeitsweise beibehalten.“ Diese Einstellung und seine Fähigkeit, Schule und Geschäftsführung zu vereinen, machen ihn zu einem Vorbild für junge Gründer.

Sein Alltag als Schüler – der Gymnasiast besucht das Wirtschaftsgymnasium der Ludwig-Erhardt-Schule in Sigmaringen – und gleichzeitig Unternehmer erfordert dabei viel Disziplin. „Ich gehe morgens zur Schule und danach direkt in die Firma“, erzählt Paul. Die Unterstützung durch seine Familie spielt für dieses Arbeitspensum eine entscheidende Rolle. Nach dem Abitur 2025 soll ein duales Studium folgen. „Danach möchte ich mich dann voll und ganz meinem Unternehmen widmen.“ So plant er, in den kommenden Jahren, „Die Ölfreunde“ weiter auszubauen – weiterhin mit dem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Regionalität. „Ich sehe Potenzial, national zu expandieren, aber unser Herz bleibt in der Region“, betont er.

Die Auszeichnung mit dem Sonderpreis des Deutschen Gründerpreises sieht Paul als Anerkennung für die harte Arbeit und den Erfolg, den er in jungen Jahren erreicht hat. „Es ist ein großer Ansporn für mich und mein Team, ,Die Ölfreunde‘ weiter voranzubringen“, versichert Paul.

Die Partnervertreter von stern, Sparkassen, ZDF und Porsche würdigen dieses außergewöhnliche Engagement mit dem Sonderpreis des Deutschen Gründerpreises. „Paul Belthle ist das beste Beispiel dafür, dass wir uns irren, wenn wir sagen: ,Die Jugend von heute will nichts mehr.‘ Sie wollen, aber vielleicht anders. Sie machen – und vielleicht sogar besser. Viele junge Menschen sind wie Paul: Sie nutzen ihre Chancen, wenn man sie dabei unterstützt“, so Dr. Gregor Peter Schmitz, Vorsitzender der „stern“-Chefredaktion für die Gründerpreis-Jury: „Mit 13 Jahren war Paul Belthle vielleicht der jüngste Gründer im Land. Heute – mit gerade einmal 18 Jahren – ist er ein Beispiel dafür, dass die Generation Z die Generation Zukunft ist.“

Bild:Paul Belthle (links) erhielt den Sonderpreis der Partner des Deutschen Gründerpreises aus den Händen von Dr. Gregor Peter Schmitz, Vorsitzender der „stern“-Chefredaktion. | Foto: Franziska Krug für Deutscher Gründerpreis

Quelle:tower media GmbH