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US-Börsen legen zu – Berichtssaison weiter im Blick

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Wallstreet in New York, via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Montag zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 43.065 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Der Nasdaq 100 ging bei 20.439 Punkten 0,8 Prozent höher aus dem Handel und der breiter aufgestellte S&P 500 beendete den Tag mit 5.860 Punkten 0,8 Prozent im Plus.

Im Fokus der Anleger liegt auch in der neuen Woche die laufende Berichtssaison, die am Freitag einen vielversprechenden Auftakt hingelegt hatte. Am Montag gab es in dieser Hinsicht zwar zunächst keine wichtigen Daten, im Laufe der Woche veröffentlichen aber unter anderem noch Goldman Sachs, United Airlines und Netflix ihre Zahlen.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend schwächer: Ein Euro kostete 1,0906 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9169 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ leicht nach, am Abend wurden für eine Feinunze 2.653 US-Dollar gezahlt (-0,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 78,20 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 22 Uhr deutscher Zeit 77,59 US-Dollar; das waren 145 Cent oder 1,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

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Netanjahu kündigt "gnadenlose" Angriffe gegen Hisbollah an

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Benjamin Netanjahu (Archiv), via dts NachrichtenagenturBinjamina (dts Nachrichtenagentur) – Im Konflikt zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah-Miliz hat der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu weitere Angriffe gegen Ziele im gesamten Libanon angekündigt.

„Wir werden die Hisbollah weiterhin überall im Libanon – einschließlich Beirut – gnadenlos angreifen“, sagte Netanjahu am Montag bei einem Besuch auf dem Stützpunkt in Binjamina im Nordwesten Israels an. „Alles geschieht nach operativen Gesichtspunkten“, fügte er hinzu. „Das haben wir in letzter Zeit bewiesen und werden es auch in den kommenden Tagen weiter beweisen.“

Am Sonntag waren bei einem Drohnenangriff der Hisbollah auf dem Ausbildungsstützpunkt der israelischen Armee vier Soldaten getötet und mehr als 60 Menschen verletzt worden. Auch am Montag gab es in weiten Teilen Israels wieder Raketenalarm. Die Hisbollah kündigte derweil weitere Angriffe an, die die Miliz als „Vergeltung“ für israelische Angriffe bezeichnet. Die Israelis führten unterdessen erneut Luftschläge auf Ziele im Libanon durch.


Foto: Benjamin Netanjahu (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Habeck begrüßt Nobelpreis für Wohlstandsforscher

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Robert Habeck (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat die Entscheidung der zuständigen Jury, den diesjährigen Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften an drei Wohlstandsforscher zu verleihen, begrüßt.

„Die diesjährigen Nobelpreisträger zeigen, globale Ungleichheit ist kein Naturgesetz – im Gegenteil – mit kluger Analyse können Nationen und Institutionen Wohlstand global besser und vor allem gerechter verteilen“, sagte er am Montag. „Gute politische und ökonomische Institutionen sind Voraussetzung, um Fortschritt und Innovation nachhaltig zu befördern und die gesamte Gesellschaft am Wohlstand teilhaben zu lassen.“

Der frühere Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, bezeichnete die Wahl der Nobelpreisträger unterdessen als hochverdient. „Mit seinen Arbeiten zur Bedeutung stabiler Institutionen und der sozialen Balance des Fortschritts gibt Daron Acemoglu seit Jahren kluge Antworten auf wahrhaft große Menschheitsfragen“, sagte der Chef des RWI-Leibniz-Institutes der „Rheinischen Post“.

Dazu zählten: „Warum ist es vielen Nationen gelungen, sich aus Armut und Elend zu befreien, anderen, die sehr ähnliche Startbedingungen hatten, jedoch nicht?“ Und wie lasse sich der technische Fortschritt so lenken, „dass er möglichst allen Menschen und nicht nur privilegierten Gruppen zugutekomme?“.

„Acemoglu hat mit seinen Beiträgen die Diskussion um diese übergreifenden Themen wie kein Zweiter geprägt, häufig zusammen mit Simon Johnson und James Robinson. Dass diese drei Wissenschaftler in diesem Jahr den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhalten, ist hochverdient. Insbesondere Daron Acemoglu gehört in meiner Generation zweifellos zu den Ökonomen, die mich am meisten beeindruckt haben. Ich hatte ihn bereits als heißen Nobelpreis-Kandidaten gesehen und freue mich sehr über seine Auszeichnung“, sagte Schmidt weiter.


Foto: Robert Habeck (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Martina Hefter erhält Deutschen Buchpreis

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Bücher (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Buchpreis geht in diesem Jahr an Martina Hefter. Sie wird für ihr Werk „Hey, guten Morgen, wie geht es dir?“ ausgezeichnet, wie die Jury am Montagabend in Frankfurt bekannt gab.

Das Gewinner-Werk erzählt die Geschichte von der Mittfünfzigerin Juno, die mit ihrem schwerkranken Mann zusammenlebt. Tagsüber hilft sie ihm, nachts tanzt die Künstlerin und spielt Theater oder chattet mit Lovescammern im Internet.

Die Auszeichnung ist mit 25.000 Euro dotiert. Die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels würdigt damit jährlich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse den deutschsprachigen „Roman des Jahres“. Ziel des Preises ist es, über Ländergrenzen hinaus Aufmerksamkeit zu schaffen für deutschsprachige Autoren, das Lesen und das Leitmedium Buch.


Foto: Bücher (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Grünen-Vorsitzkandidat Banaszak wirbt für Kurs der Eigenständigkeit

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Felix Banaszak (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Felix Banaszak, Bewerber für den Grünen-Parteivorsitz, spricht sich mit Blick auf die Bundestagswahlen im kommenden Jahr für einen Kurs der Eigenständigkeit seiner Partei aus. Es sollten nicht jetzt schon Koalitionen herbeigeredet werden, sagte er dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe).

Bei den Grünen gibt es immer wieder Stimmen, die sich für eine schwarz-grüne Koalition aussprechen, Banaszak sagte dazu: „Wenn demokratische Parteien nicht mehr miteinander koalitionsfähig sind, freuen sich die Anti-Demokraten.“ Er selbst habe den Ampel-Koalitionsvertrag mitverhandelt und Schwarz-Grün in Nordrhein-Westfalen. „In beiden Fällen habe ich das nicht gemacht, weil ich das Programm der anderen so toll fand, sondern unseres.“

Trotz des Dauerstreits in der Ampelregierung halten die Grünen an der Koalition fest. „Wir haben gemeinsam entschieden, Verantwortung für das Land und nicht nur die eigenen Parteimitglieder zu übernehmen“, sagte Banaszak mit Blick auf Berichte, die FDP könne möglicherweise die Koalition platzen lassen. „Wer nur noch mit Ultimaten rumläuft, den nimmt am Ende keiner mehr ernst.“

Banaszak wies zudem Bedenken innerhalb der eigenen Partei zurück, dass Robert Habeck bei den Grünen durchregieren könnte, sobald er im kommenden Monat als Spitzen- oder Kanzlerkandidat seiner Partei ernannt werde. „Robert Habeck ist ein super Typ und er hat meine volle Unterstützung“, sagte Banaszak der Zeitung. „Aber die Grünen sind mehr als eine One-Man-Show. Jeder an der Spitze hat die Aufgabe, die Partei zusammenzuhalten.“

Banaszak will sich beim Parteitag der Grünen im November zusammen mit Franziska Brantner, Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, zum neuen Parteichef der Grünen wählen lassen. Der Bundestagsabgeordnete gehört dem linken Parteiflügel an, Brantner dem Realoflügel.

Banaszak sagte, auch er werde als möglicher neuer Parteichef die Freiheit brauchen, Positionen zu vertreten, „für die ich nicht jedes Mal einen Sonderparteitag einberufen muss“. Aber Geschlossenheit heiße nicht, „einfach die Hacken zusammenzuschlagen“.


Foto: Felix Banaszak (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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FDP-Vize Vogel pocht auf Änderungen am Rentenpaket II

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Johannes Vogel (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP hat Forderungen der SPD zurückgewiesen, das Rentenpaket II schnell und ohne wesentliche Änderungen im Bundestag zu beschließen.

„Ein Gesetz muss so lange verhandelt werden, bis es gut ist“, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der FDP, Johannes Vogel, der FAZ. „Und das setzt allseitige Handlungsbereitschaft voraus.“ Derzeit erfülle das Paket nicht einmal die Voraussetzung des Koalitionsvertrags, dass die Stabilisierung des Rentenniveaus auf 48 Prozent des Durchschnittseinkommens generationengerecht abgesichert werden müsse.

Der SPD-Vorstand pocht seinerseits auf den Koalitionsvertrag. In einem Beschluss von Sonntagabend fordert er, das Rentenpaket müsse noch in diesem Jahr verabschiedet werden: „Es gibt keinen Grund mehr, den parlamentarischen Beschluss im Bundestag zu verzögern oder zu blockieren.“

Dem widersprach FDP-Parteivize Vogel: Auch die SPD müsse die Frage beantworten, ob es wirklich überzeugend sei, für dauerhaft stabile und sichere Renten immer weiter auf steigende Abgaben zu setzen. „Mich überzeugt das nicht.“ Er kritisierte, dass mit dem Rentenpaket II die Haltelinie für die Rentenbeiträge aufgegeben werde. „Darüber muss jetzt gesprochen werden.“ Er forderte zudem, die Aktienrente noch weiter auszubauen. Sie müsse zur Stabilisierung des Rentensystems beitragen, außerdem – mindestens perspektivisch – zu steigenden Renten.

„Wir reden hier bei dem Vorschlag des Arbeitsministers immerhin über ein Volumen von fünf Sondervermögen für die Bundeswehr. Das können wir nicht auf ein nicht mehr funktionsfähiges System werfen“, warnte Vogel.


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Nouripour verurteilt zunehmende Gewalt gegen Einsatzkräfte

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Rettungswagen vor Berliner Hauptbahnhof (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Grünen-Chef Omid Nouripour verurteilt die zunehmende Gewalt gegen Einsatzkräfte. „Dass die Angriffe gegen Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten erneut zugenommen und einen Höchststand erreicht haben, ist äußerst besorgniserregend“, sagte Nouripour der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe).

„Wir werden nicht akzeptieren, dass die Menschen, die Schutz und Hilfe in unserer Gesellschaft leisten, angegriffen werden. Täter müssen die volle Härte unseres Rechtsstaates zu spüren bekommen.“ Gleichzeitig mahne die Entwicklung auch, „dass wir dringend mehr für unsere Sicherheitsbehörden tun müssen“.

Bei seinen Gesprächen und Besuchen stelle er immer wieder fest, dass die Polizei unter chronischem Personalmangel leide, oder die Feuerwehren mit veralteter Technik arbeiten müsse. „Nur wenn wir in unsere Sicherheit investieren, sind wir auch in Zukunft gut aufgestellt und handlungsfähig.“

Die Zahl der erfassten Gewalttaten gegen Polizisten, Rettungskräfte und Feuerwehrleute hat im vergangenen Jahr neue Höchststände erreicht. 2023 wurden 46.218 Fälle von Gewalttaten gegen Polizeikräfte mit fast 106.000 betroffenen Polizistinnen und Polizisten registriert, wie aus einem am Montag veröffentlichten Lagebild des Bundeskriminalamts hervorgeht. Das waren 8,0 Prozent mehr Fälle und 9,9 Prozent mehr Betroffene als im Vorjahr.


Foto: Rettungswagen vor Berliner Hauptbahnhof (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Autozulieferer Brose will Hunderte Stellen abbauen

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Autoproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturCoburg (dts Nachrichtenagentur) – Der fränkische Autozulieferer Brose will in der Verwaltung Stellen streichen und sucht einen strategischen Partner.

„Wir müssen unsere Organisation verschlanken, indem Hierarchien abgebaut und Führungsspannen vergrößert werden“, sagte der Brose-Gesellschafter Michael Stoschek der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstagsausgabe). „Unsere Führung plant den Abbau von 950 Stellen in der Administration an Hochlohnstandorten“, fügte er hinzu. „Unsere Werke mit ihren hochautomatisierten Fertigungsanlagen sind nicht ausgelastet, das lässt sich aber kurzfristig nicht ändern.“

Stoschek hat Anfang Oktober den Vorsitz des Verwaltungsrats übernommen, der den bisherigen Aufsichtsrat bei Brose abgelöst hat. Der Grund für die Umorganisation war der seiner Ansicht nach mangelnde Einfluss der Eigentümerfamilien auf den Vorstand. Das Unternehmen ist vollständig in Familienbesitz.

Nach 35 Jahren als geschäftsführender Gesellschafter und 18 Jahren als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung von Brose strebt Stoschek eine grundsätzliche Änderung an: „Brose ist das einzige Unternehmen dieser Größe, in der vier Einzelpersonen allein das gesamte wirtschaftliche Risiko tragen. Das wollen wir künftig ändern und sind deshalb offen für Partner. Ob das ein Joint-venture sein wird oder eine Beteiligung, das werden wir dann sehen“, sagte Stoschek.


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BDL: Standortkosten um über 110 Prozent gestiegen

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Flugzeug mit Passagieren auf dem Rollfeld (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, Joachim Lang, beklagt die stark gestiegenen Kosten für den deutschen Luftverkehrsstandort.

„Seit der Pandemie sind die Kosten über 110 Prozent gestiegen, die staatlichen Standortkosten“, sagte er am Montag den Sendern RTL und ntv. Vor der Coronakrise seien die deutschen Flughäfen schon nicht die günstigsten gewesen, nun habe sich der Abstand zum Rest Europas „dramatisch erweitert“. Als Hauptursache sieht Lang die staatlichen Entscheidungen: „Diese Kosten gehen ausschließlich auf Entscheidungen des Staates zurück.“ Insbesondere die in Deutschland besonders hohe Luftverkehrssteuer (Ticketsteuer) „macht über 50 Prozent der Gebühren aus. Und wenn man diese Steuer abschaffen würde, hätten wir kein Problem mehr“, so Lang.

Zudem müssen die deutschen Fluggesellschaften, laut Lang, die Verluste der Flugsicherung während der Pandemie über sechs Jahre abzahlen, was die Ticketpreise stark belastet. „Bei uns muss alles der Passagier zahlen und deshalb sind diese Gebühren, die auf die Tickets drauf kommen, in Deutschland höher als im Rest Europas.“

Langfristig befürchtet der Branchenvertreter, dass die hohen Kosten dazu führen, dass „mehr Flüge aus Deutschland abgezogen werden. Europäische Airlines beginnen Deutschland zu meiden als Ziel.“ Dies habe „erhebliche Auswirkungen auf die Anbindung unseres Standortes“ und sei eine große Herausforderung für den gesamten deutschen Luftverkehrsstandort.


Foto: Flugzeug mit Passagieren auf dem Rollfeld (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ramelow und Laschet drängen auf rasche Corona-Aufarbeitung

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Menschen mit Maske (Archiv), via dts NachrichtenagenturErfurt/Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der geschäftsführende Ministerpräsident von Thüringen, Bodo Ramelow (Linke), fordert eine „umfassende Aufarbeitung aller staatlichen Maßnahmen“ während der Corona-Pandemie ein. „Dass die Ampelkoalition das nicht hinbekommt, halte ich für enttäuschend“, sagte er dem „Stern“. „Ich verstehe dieses Rumgeeiere nicht.“

Ähnlich äußerte sich der frühere CDU-Vorsitzende Armin Laschet, der während der Pandemie als Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen in Regierungsverantwortung stand. „Wenn die Aufarbeitung jetzt scheitert, ist eine Chance vertan“, warnte der Bundestagsabgeordnete. „Wenn wir die aggressive Spaltung der Gesellschaft überwinden wollen, die aus meiner Sicht erst mit Corona richtig begonnen hat, müssen wir diese Zeit aufarbeiten.“ Ein Teil der Bevölkerung sei damals „ausgegrenzt“ worden, sagte Laschet. „Wir dürfen diese Menschen nicht den Populisten überlassen.“

Ramelow sprach von einem „Riss durch Familien und Freundeskreise“. AfD und BSW könnten mit „Verschwörungserzählungen punkten“, weil deren Propaganda nicht inhaltlich begegnet werde, sagte er. „Die Daten zur Übersterblichkeit, die internationalen Erfahrungen von Schweden bis Australien und die internen Akten des RKI: Das alles muss ausgewertet und analysiert werden.“


Foto: Menschen mit Maske (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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