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Großes Wissen mit den KLE!NEN EXPERTEN von tonies® entdecken

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Die KLE!NEN EXPERTEN von tonies® laden Kinder ab 3 Jahren ein, faszinierende Wissenswelten zu erkunden. Diese neuen Eigenproduktionen erweitern das tonies® Portfolio um kreative und lehrreiche Hörspiele, die speziell auf die Bedürfnisse junger Entdecker*innen zugeschnitten sind. Durch die gelungene Kombination aus spannenden Geschichten und interaktiven Elementen werden die KLE!NEN EXPERTEN zu einem unterhaltsamen Erlebnis und einem wertvollen Werkzeug zur frühen Wissensvermittlung. Während viele Bildungsangebote sich in der Regel an ältere Kinder richten, hat tonies® hier einen innovativen Ansatz gefunden, um die Neugier und Lernbereitschaft der Kleinsten zu fördern.

Fragen wie „Warum sind Wale so groß?“ oder „Warum schlüpfen Dinosaurier aus Eiern?“ werden in der Reihe KLE!NE EXPERTEN spielerisch beantwortet. Die Geschichten bieten einfühlsame Erzählungen, Reime und Rätsel, die Wissensvermittlung und Mitmachspaß geschickt verbinden. So wird Kindern ab 3 Jahren der Zugang zu komplexen Themen erleichtert, während sie durch die Geschichten auf unterhaltsame Weise Neues entdecken.

„Kindgerechte Wissensvermittlung ist uns sehr wichtig. Die KLE!NEN EXPERTEN bieten eine frische Perspektive, die besonders für die Kleinsten geeignet ist. Die Geschichten sind humorvoll und einfühlsam erzählt, wodurch die kleinen Zuhörer*innen spielerisch zu kleinen Expert*innen werden“, sagt Markus Langer, Chief Content Officer bei tonies®.

Alle vier KLE!NEN EXPERTEN Tonies beginnen mit einem mitreißenden Song, bei dem der Rap-Part von Fargo „Gutes Gefühl“ übernommen wurde. Das durchdachte Konzept fördert die Neugier der Kinder und ermutigt sie, eigenständig Neues zu entdecken. Die Hauptfigur erlebt gemeinsam mit ihrem engen Verbündeten spannende Abenteuer in einer natürlichen Umgebung und spricht die kleinen Zuhörerinnen direkt an, wodurch diese aktiv zum Mitforschen eingeladen werden. Der Sidekick bietet zudem Identifikationspotenzial und stellt Fragen, um die Welt besser zu verstehen. So entwickeln sich sowohl der Sidekick als auch die Hörerinnen im Verlauf der Geschichte zu kleinen Experten.

Am Ende jedes Kapitels (zwei pro Tonie) erwartet die Kinder ein unterhaltsames Wrap-Up, in dem zentrale Fachbegriffe und Erkenntnisse humorvoll und rhythmisch zusammengefasst werden. „Unser Ziel ist es, den Kindern nach einem langen Kindergarten-Tag einen entspannten Ausklang zu bieten, während sie der Figur auf einem lehrreichen Abenteuer folgen. So wird die Geschichte zu einer ansprechenden Einführung in die Wissensvermittlung, bei der das Storytelling und die Charaktere im Mittelpunkt stehen und die Neugier der kleinen Hörer*innen nachhaltig gefördert wird“, so Langer weiter.

 

In den ersten beiden Hörspielen, die im November erschienen sind, geht es auf Entdeckungsreise:

Wale: Mara, die freundlichste Buckelwal-Dame, und ihr Sohn Blub begeben sich auf eine spannende Expedition durch die faszinierende Unterwasserwelt. Gemeinsam tauchen sie in die geheimnisvollen Tiefen des Polarmeeres ein, begegnen verschiedenen Wal- und Fischarten und entdecken spielerisch ihre Unterschiede. Diese Abenteuer erweitern das Wissen über Meeresbewohner und wecken die Neugier auf die Wunder des Ozeans.

Dinosaurier: Java, das freundlichste Tyrannosaurus-Mädchen, und ihr kleiner Bruder Suni machen sich auf den Weg zu einem aufregenden Brüllwettbewerb. Auf ihrer Reise treffen sie auf faszinierende Dinosaurier-Arten und erfahren, wie diese beeindruckenden Kreaturen lebten und sich ernährten. Dieses humorvolle und informative Hörspiel regt die Fantasie an und entführt die kleinen Hörer*innen auf eine spannende Zeitreise.

 

Ab dem 9. Januar 2025 folgen weitere Abenteuer mit Elefanten und Pferden (Sperrvermerk bis 12.12.)

Elefanten: Suri ist ein Erdmädchen mit dem großen Traum, Elefantologin zu werden. Um alles über die grauen Dickhäuter zu lernen, freundet sie sich mit Jamal, einem jungen Elefanten, an. Gemeinsam erkunden sie die beeindruckenden Spuren der Elefanten in Afrika und entdecken, was diese faszinierenden Tiere fressen und ob sie tatsächlich mit ihrem Rüssel schnorcheln können. Die Geschichte vereint lehrreiche Inhalte mit einem aufregenden Setting, das die kleinen Zuhörer*innen zum Staunen bringt.

Pferde: Das kleine Islandpony Elja und ihr Vater Vindur traben durch die atemberaubende Landschaft Islands. Dabei erfahren die Kinder spielerisch alles über die halbwilden Pferde und deren einzigartige Eigenschaften. Von verschiedenen Gangarten bis hin zu den Herausforderungen eines echten Springplatzes – diese Geschichte bietet ein mitreißendes Erlebnis, das die Liebe zu Pferden und zur Natur fördert.

 

Die KLE!NEN EXPERTEN Tonies sind für jeweils 16,99 Euro online und im Handel erhältlich. Weitere Informationen zu den KLE!NEN EXPERTEN gibt es unter www.tonies.com

Bild:tonies KLE!NE~ERTEN Elefant

Quelle:tonies GmbH

Union lehnt Gesetz zu mehr Schutz für kritische Infrastruktur ab

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Kabelschacht (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Trotz des jüngsten mutmaßlichen Anschlags auf Datenkabel in der Ostsee und der Warnungen vor weiteren Sabotageakten kommt Deutschland beim Schutz der kritischen Infrastrukturen (Kritis) nicht voran. Angesichts des Koalitionsbruchs wird das von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte sogenannte Kritis-Dachgesetz den Bundestag in dieser Legislaturperiode voraussichtlich nicht mehr passieren, berichtet die „Welt am Sonntag“.

Die Union machte laut der „Welt am Sonntag“ deutlich, dem Vorhaben nicht zustimmen zu wollen. Der parlamentarische Geschäftsführer der Union, Thorsten Frei (CDU), mahnte zwar, es brauche auch in diesem Bereich eine „Zeitenwende“. Dem nur wenige Stunden vor dem Koalitionsbruch am 6. November vom Kabinett verabschiedeten Entwurf für das Gesetz wollen CDU und CSU aber nicht zustimmen.

„Da bin ich äußerst skeptisch“, sagte Frei. „Der Kabinettsentwurf enthält aus meiner Sicht noch deutlich zu viele Fehler und Ungereimtheiten. Die Ampel hat sich bei dem Thema viel zu viel Zeit gelassen und die nötige Sorgfalt vermissen lassen.“

Das Kritis-Dachgesetz soll den Schutz wichtiger Infrastrukturen, etwa bei Energieversorgung, Telekommunikation oder Transportwesen einheitlich regeln. Die Betreiber würden auf Mindeststandards zum Schutz vor Naturkatastrophen, Terroranschlägen und Sabotageakten verpflichtet.

Innenministerin Nancy Faeser (SPD) warb bis zuletzt für eine Verabschiedung im Bundestag. Der Fraktionsvize der Grünen, Konstantin von Notz sagte der „Welt am Sonntag“: „Die jahrelange Untätigkeit, auch die aller Vorgängerregierungen, grenzt schon an Fahrlässigkeit.“

Im Zuge des russischen Angriffskriegs habe sich die Bedrohung siginfikant erhöht. „Vor allem die russische Seite agiert offen aggressiv. Immer wieder kommt es auch zu Vorfällen mit chinesischen Schiffen“, sagte von Notz. Als Demokraten müsse man „zusammenstehen, wenn es darum geht, die Resilienz unserer Gesellschaft und den Schutz der kritischen Infrastrukturen hochzufahren“.

Die FDP hatte das Gesetz nach der Verabschiedung im Kabinett als „bürokratiearmen und wichtigen Schritt zur Stärkung der Resilienz“ bezeichnet. Nun wollten sich Innenpolitiker der FDP zu der Frage, wie die Fraktion nach dem Koalitionsbruch zu dem Paragrafenwerk stehe, nicht äußern.

Die finnische Außenministerin Elina Valtonen warnte angesichts des mutmaßlichen Anschlags auf die Datenkabel in der Ostsee vor Aggressionen durch Russland. „Diese hybriden Angriffe sind an sich nicht neu, aber vielleicht ist das Bewusstsein besonders im letzten Jahr innerhalb der EU und Nato gewachsen, wie gewichtig solche Angriffe sind und dass sie am Ende auch gleichzusetzen sein können mit einem militärischen Angriff“, sagte Valtonen der „Welt am Sonntag“.

Die Zerstörung der Datenkabel werde durch ein internationales Team untersucht. „Da bedarf es auch der Zusammenarbeit mit China, denn dieses suspekte Schiff, das gerade über die Kabel gefahren ist, als diese Risse geschehen sind, muss natürlich untersucht werden“, sagte Valtonen. „Es geht darum, dass wir attribuieren können, wer dahintersteckt. Wenn es ein Staat ist, kann das am Ende dazu führen, dass es einen Artikel des Nato-Vertrages auslöst.“


Foto: Kabelschacht (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Habeck empört über Nonnemacher-Entlassung

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Robert Habeck (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck hat scharfe Kritik an Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) geübt, der die grüne Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher am Freitag während einer laufenden Bundesratssitzung entlassen hatte, weil diese den Weg für die Krankenhausreform der Ampel freimachen wollte. „Das Vorgehen von Dietmar Woidke ist unfassbar. Egal, wie sehr man politisch auseinander liegt, man sollte immer einen menschlichen Umgang miteinander pflegen“, sagte Habeck dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben).

„Die Entlassung ist ein Alarmzeichen“, so der Vizekanzler weiter. „Das passiert, wenn sich ein SPD-Ministerpräsident im Vorgriff auf eine Koalition schon mal Sahra Wagenknechts Bündnis andient. Es ist nur schwer zu verstehen, was da gerade in der SPD los ist“, fügte er hinzu.


Foto: Robert Habeck (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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AfD: Krah will in den Bundestag – Gauland erwägt Kandidatur

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Maximilian Krah (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der AfD-Politiker Maximilian Krah will für den Bundestag kandidieren. Das berichtet die „Welt am Sonntag“.

Demnach plant Krah eine Direktkandidatur im sächsischen Wahlkreis Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II. Die AfD stellt am 11. Dezember ihren Kandidaten für diesen Wahlkreis auf. Krah war erst im Juni dieses Jahres bei der Europawahl als Spitzenkandidat der AfD erneut ins Europaparlament eingezogen. In den vergangenen Wochen hat Krah drei Veranstaltungen im Wahlkreis Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II durchgeführt, in Hohenstein-Ernstthal, Stollberg/Erzgebirge und Rochlitz.

Krah sagte der „Welt am Sonntag“: „Die Kandidatur ist noch nicht entschieden. Momentan laufen Gespräche mit den Kreisvorsitzenden der Verbände in Mittelsachsen, Zwickau und Erzgebirge.“ Der Wahlkreis erstreckt sich über drei Landkreise.

Krah sagte weiter: „Die AfD hat bei der Europawahl das bundesweit beste Ergebnis ihrer Parteigeschichte eingefahren. Insbesondere den Wahlerfolg bei den jungen Wählern hefte ich mir selbst ans Revers. Die Gefechtslage hat sich geändert, dadurch dass ich nicht in die Delegation und Fraktion aufgenommen wurde.“

Im benachbarten Bundestagswahlkreis Chemnitz könnte die AfD laut der „Welt am Sonntag“ ebenfalls einen prominenten Kandidaten aufstellen: Demnach hat der Ehrenvorsitzende von Partei und Bundestagsfraktion, Alexander Gauland, im Landesverband seine Bereitschaft für eine Kandidatur signalisiert.

Gauland bestätigte der „Welt am Sonntag“ die Überlegungen, sagte aber: „Das ist noch nicht entschieden.“ Der Kreisverband Chemnitz stellt am 6. Dezember seinen Wahlkreiskandidaten auf. Gespräche von Gauland mit dem Kreisvorstand sind noch ausstehend.

Anfang Oktober hatte Gauland der „Welt“ noch gesagt: „Ich habe mich dafür entschieden, bei der nächsten Bundestagswahl nicht mehr zu kandidieren. Ich glaube nicht, dass ich als 85-Jähriger noch richtig im Parlament bin.“

Aus Gaulands Umfeld heißt es nun laut Zeitung, dass der 83-Jährige aus Sachsen angesprochen worden sei, ob er sich eine Kandidatur vorstellen könne. Der Kreisverband Chemnitz habe bislang keinen hochkarätigen Kandidaten präsentieren können. Gauland reize es demnach, in seine Heimatstadt zurückzukehren und die Relevanz des Chemnitzer Kreisverbands innerhalb der sächsischen AfD zu verstärken.


Foto: Maximilian Krah (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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SPD-Politiker Wiese: "Grummeln jetzt in rote Energie verwandeln"

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Dirk Wiese (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Entscheidung der SPD-Führung, dass Kanzler Olaf Scholz die Partei in die Neuwahlen führen soll, fordert der Vorsitzende der NRW-Landesgruppe im Bundestag, Dirk Wiese, eine Kraftanstrengung seiner Partei im Wahlkampf. „Das von Rolf Mützenich bestätigte Grummeln müssen wir jetzt in rote Energie verwandeln“, sagte Wiese der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

Er ergänzte: „Wir haben eine Entscheidung. Wir haben Klarheit. Das begrüße ich sehr.“ Ihm gehe es um eine starke SPD. „Eine SPD, die gemeinsam gewinnen will. Und Friedrich Merz verhindert“, sagte der Fraktionsvize im Bundestag.

Darüber hinaus sagte der Sozialdemokrat, die nordrhein-westfälische SPD kremple nun die Ärmel hoch „und kämpft für Olaf Scholz und eine Mehrheit im Bund“. Wiese und seine Co-Vorsitzende der nordrhein-westfälischen Bundestagsabgeordneten, Wiebke Esdar, hatten zuvor mit einer Erklärung die Debatte um eine Kanzlerkandidatur von Verteidigungsminister Boris Pistorius angeheizt.


Foto: Dirk Wiese (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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CSU-Juristen für anderen Umgang mit strafunmündigen Kindern

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Kinder hinter einem Gitter (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Rechtspolitiker der CSU wollen auf Bundesebene durchsetzen, dass die Justiz ihren Umgang mit strafunmündigen Kindern ändern kann. Auch Täter, die jünger als 14 Jahre sind, sollen sich demnach bei schweren Taten vor Gericht verantworten, berichtet der „Spiegel“.

Ende Oktober schrieb der Arbeitskreis Juristen (AKJ) den CSU-Generalsekretär mit der Bitte an, einen solchen Vorstoß in das Programm der Union für die Bundestagswahl 2025 aufzunehmen und in Koalitionsverhandlungen durchzusetzen, schreibt das Magazin weiter.

Gefordert wird ein sogenanntes Verantwortungsverfahren für Straftäter unter 14. In diesem sollen Jugendgericht und Staatsanwaltschaft in Anwesenheit des Kindes und seiner Eltern das begangene Unrecht aufarbeiten. Das Gericht soll anschließend Erziehungsmaßnahmen verhängen und die Kinder zeitweise aus den Familien nehmen können.

„Ziel muss sein zu verhindern, dass solche Kinder später Stammgast im Gefängnis werden“, so der AKJ-Vorsitzende Winfried Bausback. Bislang stellen Staatsanwaltschaften die Strafverfahren bei Strafunmündigkeit ein.

Laut Kriminalstatistik ist die Zahl tatverdächtiger Kinder gestiegen, für Aufsehen hatten einzelne Tötungsdelikte in Leipzig, Dortmund oder Freudenberg gesorgt.


Foto: Kinder hinter einem Gitter (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Die eigenen „roten Knöpfe“ erkennen

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rote knöpfe Petra Basler, M.A., Professional Certified Coach (ICF), Associate Partner bei Leadership Choices Bildnachweis: Julia Bruns, einzigARTig Fotografie, Kaarst

Die eigenen “ roten Knöpfe “ erkennen und dem Reiz-Reaktionsmechanismus entkommen

Im Alltag als Gründer oder Unternehmer kann es leicht passieren, dass du auf das Verhalten anderer emotional überreagierst, oft unangemessen zur Situation. Es fühlt sich an, als hätte jemand einen „roten Knopf“ gedrückt. Gründer stehen regelmäßig unter Druck – sei es bei Verhandlungen mit Partnern, Kritik von Investoren oder bei internen Diskussionen im Team. Ein solcher Moment kann leicht zur Überreaktion führen und das Miteinander belasten. Besonders in jungen Teams, wo der Erfolg eng mit der Teamdynamik verknüpft ist, kann das fatale Folgen haben: Missverständnisse, sinkendes Vertrauen und verschlechterte Zusammenarbeit.

Aber was genau sind diese “ roten Knöpfe “ und wie beeinflussen sie dein Verhalten?
“Rote Knöpfe“ sind Trigger – also Reize, die in bestimmten Situationen starke, meist unangenehme Emotionen auslösen. Oft haben diese Reaktionen nichts mit dem aktuellen Moment zu tun, sondern beruhen auf alten, unverarbeiteten Erfahrungen. Das Gehirn erinnert sich an vergangene, belastende Erlebnisse und aktiviert dein „inneres Alarmsystem“, das dich ursprünglich in Gefahrensituationen schützen sollte. Diese Schutzreaktion führt jedoch oft dazu, dass du unbewusst in den Kampf- oder Fluchtmodus gehst, statt klar zu denken und bewusst zu handeln.

Wie du dem Reiz-Reaktionsmechanismus entkommst

Die gute Nachricht: Du kannst lernen, deine emotionalen Reaktionen besser zu steuern. Besonders für Gründer, die oft in schwierigen oder stressigen Situationen sind, kann das entscheidend sein.

Hier einige bewährte Strategien, um den eigenen „roten Knopf“ zu entschärfen:

Abstand nehmen
Handle nicht, wenn du emotional aufgewühlt bist. Wenn du merkst, dass deine Emotionen hochkochen, nimm dir eine kurze Auszeit. Atme tief durch und gib dir selbst den Raum, bevor du reagierst. So verhinderst du, dass du im Eifer des Gefechts Dinge sagst oder tust, die du später bereuen könntest.

Bewusstsein entwickeln
Verstehe, warum bestimmte Situationen oder Verhaltensweisen in dir starke Reaktionen hervorrufen. Oft liegen die Ursachen in der Vergangenheit. Es ist wichtig, dir dieser Auslöser bewusst zu werden, um sie in Zukunft besser zu kontrollieren.

Das ABC-Modell des Psychologen Albert Ellis kann dir dabei helfen. Es zeigt, dass zwischen dem auslösenden Reiz (A) und deiner Reaktion (C) eine Bewertung (B) liegt. Diese Bewertung ist der eigentliche Grund für deine Reaktion. Indem du lernst, deine Gedanken über eine Situation zu hinterfragen und neu zu bewerten, kannst du dein Verhalten ändern.

Eigenes Denken überprüfen und anpassen
Frage dich, welche Überzeugungen deinem Verhalten zugrunde liegen und ob diese wirklich der Wahrheit entsprechen. Gibt es alternative Möglichkeiten, die Situation zu interpretieren? Diese innere Arbeit hilft dir, bewusster und konstruktiver zu reagieren.

Praxisbeispiel: Umgang mit Kritik

Auch Gründer erleben oft Kritik – sei es von Investorenseite, vom Mentor oder dem eigenen Team. Stell dir vor, du bekommst bei einem wichtigen Pitch harsche Kritik an deiner Strategie. Wenn du getriggert bist, könnte deine erste Reaktion defensiv oder wütend ausfallen. Doch indem du innehältst, deine Emotionen überprüfst und dir bewusst machst, dass Kritik oft hilft, deine Ideen zu verbessern, kannst du anders reagieren. Vielleicht kannst du sogar offen für den Input sein und dadurch langfristig bessere Entscheidungen treffen.

Fazit
Als Gründer ist es besonders wichtig, sich der eigenen “ roten Knöpfe “ bewusst zu werden und den Reiz-Reaktionsmechanismus zu durchbrechen. Indem du lernst, deine emotionalen Auslöser zu erkennen und besser mit ihnen umzugehen, stärkst du nicht nur deine eigene Resilienz, sondern auch die Zusammenarbeit und das Vertrauen in deinem Team. So schaffst du eine gesunde Unternehmenskultur, die langfristigen Erfolg unterstützt.

Autor
Petra Basler, M.A., Professional Certified Coach (ICF), Associate Partner bei Leadership Choices. Als Expertin für Einzelcoaching unterstützt sie seit 2001 Führungskräfte zu den Kernthemen Führung, Resilienz und Umgang mit Veränderungen. Im Fokus stehen Entwicklung der Führungspersönlichkeit und Zukunftsfähigkeit des Einzelnen.

Bildnachweis: Julia Bruns, einzigARTig Fotografie, Kaarst

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Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Boss statt Ballast!

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Diversität ist kein Buzzword Claudia Raabe, Expertin für Leadership und Mentoring, unterstützt Frauen in Führungspositionen

Diversität ist kein Buzzword, sondern der nächste logische Schritt in der Führung

Die Führung von heute braucht nicht nur Innovation und Agilität, sondern auch Vielfalt in Kompetenzen und Perspektiven. Frauen in Führungspositionen sind zum Glück längst kein Novum mehr – und doch wird ihr Potenzial in vielen Unternehmen immer noch unterschätzt. Dabei zeigen Studien klar: Wenn Frauen in leitende Rollen treten, profitieren Teams, Unternehmen und ganze Branchen.

Verantwortung neu denken

Diversität in der Führungsebene ist längst keine theoretische Forderung mehr. Studien belegen, dass heterogen besetzte Teams fundiertere Entscheidungen treffen, die Mitarbeitermotivation steigern und Innovation fördern. Frauen sind nicht die besseren Führungskräfte, dennoch bringen sie essenzielle Kompetenzen mit, die viele Unternehmen dringend brauchen. Denn Menschen, die Verantwortung übernehmen, tragen oft nicht nur für die Ergebnisse, sondern auch für die Menschen dahinter Sorge. Dieser Führungsansatz ist langfristig erfolgreicher, da er auf nachhaltige Lösungen setzt.

Gerade in einer Zeit des Wandels zeigt sich, dass Teams von einem vielfältigen Ansatz profitieren, der verschiedene Kompetenzen und Sichtweisen integriert.

Verantwortung übernehmen und Barrieren überwinden

Warum also ist der Anteil von Frauen in Führung immer noch so gering? Ein zentrales Problem sind nach wie vor strukturelle Barrieren und unbewusste Vorurteile. Frauen übernehmen Verantwortung – beruflich wie privat – oft in anderer Form als Männer. Dieses Engagement bleibt jedoch häufig unsichtbar, weil traditionelle Strukturen es nicht anerkennen oder fördern.

Frauen stehen häufig vor dem Druck, sich an männliche Führungsstile anzupassen, anstatt ihre eigene Stärke einzubringen. Hier ist ein Umdenken nötig: Unternehmen müssen gezielt Räume schaffen, in denen Frauen ihre Fähigkeiten entfalten können. Mentoring-Programme, flexible Arbeitsmodelle und klare Karrierewege sind nur einige Maßnahmen, die echte Veränderungen bewirken können.

Die Vorteile einer breiteren Perspektive

Die Einbindung vielfältiger Talente in der Führung bringt klare Vorteile:

Empathische Führung: Frauen verstehen es oft besser, individuelle Bedürfnisse im Team zu erkennen und auf sie einzugehen. Das stärkt das Zugehörigkeitsgefühl und fördert die Zusammenarbeit.
Langfristige Perspektiven: Frauen treffen häufig strategische Entscheidungen mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit – sowohl im wirtschaftlichen als auch im menschlichen Sinne.
Vielfalt der Ideen: Unterschiedliche Hintergründe und Erfahrungen führen zu kreativeren und innovativeren Lösungsansätzen.
Vertrauensvolle Kommunikation: Ein transparenter und klarer Austausch stärkt die Bindung zu den Mitarbeitenden und fördert ein positives Arbeitsklima. Frauen fördern eine offene und wertschätzende Kommunikation, die Vertrauen und Transparenz schafft – ein essenzieller Faktor für den Erfolg moderner Unternehmen.

Diversität als strategischer Erfolgsfaktor

Unternehmen, die Frauen gezielt in Führungsrollen bringen, sichern sich langfristig Wettbewerbsvorteile. Wenn verschiedene Perspektiven aktiv eingebunden werden, entsteht eine Dynamik, die Innovation und Wandel unterstützt. Besonders in Branchen mit hohem Veränderungsdruck ist diese Herangehensweise von unschätzbarem Wert.

Die Stärkung von Frauen in der Führung erfordert jedoch mehr als reine Absichtserklärungen. Es geht darum, die Rahmenbedingungen anzupassen und klare Maßnahmen zu ergreifen: Transparente Auswahlverfahren, die Vermeidung von „gläsernen Decken“, Mentoring-Programme und die gezielte Förderung von Talenten, die bisher weniger sichtbar waren sowie ein Umfeld, das Vielfalt aktiv unterstützt.

Veränderung vorleben

Menschen, die Führung bewusst und inklusiv leben, sind mehr als Entscheider – sie sind Vorbilder. Ihre Verantwortung geht über das Unternehmen hinaus und zeigt, wie Wandel erfolgreich gestaltet werden kann. Sie fördern den Mut, neue Perspektiven einzubringen und traditionelle Muster zu hinterfragen.

Hierin liegt eine besondere Verantwortung von Unternehmen: Frauen gezielt fördern, trägt dazu bei, ein Umfeld zu schaffen, in dem Vielfalt gedeihen kann – und genau darin liegt die Zukunft des Erfolgs.

Die beste Führung ist die, die durch Kompetenz und Persönlichkeit überzeugt. Vielfalt ist hier keine Belastung, sondern ein Gewinn, der Unternehmen langfristig stärkt.

Fazit: Führung braucht Vielfalt

Diversität ist mehr als eine Frage der Gerechtigkeit – sie ist ein ökonomischer Vorteil. Frauen, die Verantwortung in der Führung übernehmen, bringen Kompetenzen und Perspektiven ein, die Unternehmen zukunftsfähig machen. Wer Vielfalt fördert, stärkt nicht nur sein Unternehmen, sondern schafft auch die Basis für eine erfolgreichere Arbeitswelt.

Autorin

Claudia Raabe, Expertin für Leadership und Mentoring, unterstützt Frauen in Führungspositionen dabei, ihre Potenziale zu entfalten. Mit praxisnahen Strategien und Empathie fördert sie einen authentischen, modernen Führungsstil, der auf Vertrauen und Klarheit basiert.

Fotograf: Klaus Raidl

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Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Neubauer fordert Klima-Führungsrolle von Deutschland und Europa

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Luisa Neubauer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBaku (dts Nachrichtenagentur) – In der Schlussphase der Weltklimakonferenz in Baku hat die Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer an Deutschland und Europa appelliert, eine Führungsrolle in den Klima-Verhandlungen zu übernehmen.

„Die COP29 legt die Großkonflikte der Klimakrise offen: zwischen Klimazielen und fossilen Lobbys, zwischen Demokratien und Petrokratien, zwischen Wahrheit und Greenwashing“, sagte Neubauer der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe). „Wenn wir diese Konflikte gewinnen wollen, müssen wir uns jetzt rüsten.

Dringender denn je sind wir auf der Suche nach Klima-Leadership, da ist Deutschland gefragt, die EU und die Zivilgesellschaft“, sagte die Aktivistin von Fridays for Future. „Es ist nicht alles verloren, aber in dem Kampf um die Lebensgrundlagen bekommen wir nichts geschenkt“, so Neubauer weiter.


Foto: Luisa Neubauer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Hacker legten Internetseite des Bundesnachrichtendienstes lahm

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Logo von BND (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Websites von mehreren Bundesbehörden waren offenbar Ziel von Angriffen propalästinensischer Gruppen. Das geht aus einem vertraulichen Lagebericht der Sicherheitsbehörden hervor, über den der „Spiegel“ berichtet.

Demnach registrierte das „Informationstechnikzentrum Bund“ Mitte November eine Reihe von Angriffen auf das Bundeskriminalamt (BKA), den Bundesnachrichtendienst (BND) und das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV). Die Seite des BND fiel am 15. November infolge der Attacken drei Stunden lang aus, heißt es in der Meldung. Einen Tag zuvor war offenbar die Seite des BKA Ziel mehrerer Wellen von Cyberattacken. Es soll sich dabei um sogenannte DDoS-Angriffe handeln, bei denen die attackierte Webseite mit koordinierten massenhaften Aufrufen lahmgelegt wird.

Auf Telegram bekannte sich eine Gruppe mit dem Namen „Mr Hamza“ zu Angriffen auf Internetseiten von Sicherheitsbehörden. Die knapp 350 Mitglieder der Telegram-Gruppe „scheinen“, so heißt es, „proislamisch und propalästinensisch“ zu sein. Das hessische Landeskriminalamt (LKA) schreibt laut dem Lagebericht zudem von einem DDoS-Angriff auf die Seite GovData. Eine Gruppe mit dem Namen „Anonymus KSA“, die vorher noch nicht in Deutschland aktiv gewesen sei, soll sich zu der Cyberattacke bekannt haben. Die Gruppe sei Teil einer Kooperation mit dem Titel „#OPGermany“, die Deutschland seit Februar 2024 ins Visier genommen habe. Im Gegensatz zur BND-Seite sollen die Websites des BfV und des BKA nicht beeinträchtigt worden sein.


Foto: Logo von BND (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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