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SPD will Social-Media-Verbot schnell im Bundestag beschließen

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Junge Frau mit Smartphone (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Parteitagsbeschluss der CDU zum Verbot von Social Media für Kinder unter 14 Jahren will die SPD dazu rasch einen Beschluss im Bundestag.

Dirk Wiese, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, sagte der „Bild am Sonntag“, dass die Union nun auf die Linie eines Social-Media-Verbots für Unter-14-Jährige einbiege, begrüße er ausdrücklich.

Damit könne der Schutz von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum verbessert werden. „Nun sollten wir sehr zeitnah im Deutschen Bundestag gemeinsam ein konkretes Gesetz verabschieden.“


Foto: Junge Frau mit Smartphone (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Zwei Drittel würden wieder so wählen wie bei Bundestagswahl

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Stimmzettel zur Bundestagswahl 2025 (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Ein Jahr nach der Bundestagswahl würde ein Großteil der Bundesbürger heute genau derselben Partei die Stimme geben wie am 23. Februar 2025. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Instituts Insa für die „Bild am Sonntag“.

Demnach geben zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) an, sie würden heute dieselbe Partei wählen wie damals. 16 Prozent würden sich anders entscheiden, 18 Prozent sind unentschlossen.

Besonders ausgeprägt ist die Loyalität unter Unionsanhängern: 80 Prozent der CDU/CSU-Wähler wollen erneut für die Union stimmen.

Für „Bild am Sonntag“ hatte das Meinungsforschungsinstitut Insa 1.003 Personen im Zeitraum vom 19. Februar bis zum 20. Februar 2026 befragt.


Foto: Stimmzettel zur Bundestagswahl 2025 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Schalke gewinnt turbulent gegen Magdeburg

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Dominik Reimann (Archiv), via dts NachrichtenagenturGelsenkirchen (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstagabendpartie der 2. Fußball-Bundesliga hat der FC Schalke 04 mit 5:3 gegen den 1. FC Magdeburg gewonnen. Damit ist Schalke wieder auf Platz eins der Tabelle, Magdeburg verharrt auf Relegationsplatz 16.

Magdeburg begann mutig und kam bereits in der Anfangsphase zu einem ersten Abschluss. Doch mit zunehmender Spieldauer übernahm Schalke die Kontrolle über Ball und Rhythmus. In der 15. Minute gingen die Hausherren in Führung: Nach einer schnellen Kombination über Kenan Karaman und Edin Dzeko kam der Ball zu Adil Aouchiche, dessen Schuss aus spitzem Winkel unglücklich von Jean Hugonet abgefälscht wurde – 1:0 für Schalke durch ein Eigentor.

Die Antwort der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur zwei Minuten später nutzte Alexander Nollenberger einen Abpraller im Strafraum, setzte sich stark durch und traf sehenswert ins lange Eck zum 1:1 (17.). Die Partie blieb lebendig, mit Vorteilen für die Schalker, die vor allem über Edin Dzeko immer wieder gefährlich wurden.

Kurz vor der Pause belohnten sich die Gastgeber für ihren Aufwand. Aouchiche flankte präzise auf den zweiten Pfosten, wo Dzeko sich robust durchsetzte und per Kopf zum 2:1 traf (39.). Mit dieser knappen Führung ging es in die Kabinen – durchaus verdient, wenn auch nicht ohne defensive Wackler auf Schalker Seite.

Direkt nach Wiederanpfiff wurde es dramatisch. Nach einem Handspiel im Anschluss an eine Ecke entschied Gerach auf Strafstoß für Schalke. Kapitän Kenan Karaman übernahm Verantwortung, verlud den Torhüter und erhöhte auf 3:1 (49.).

Doch Magdeburg zeigte Moral. In der 53. Minute sorgte Mateusz Zukowski mit einem traumhaften Distanzschuss in den rechten Winkel für den 3:2-Anschluss. Kevin Müller war chancenlos – das Spiel war wieder offen.

Schalke reagierte entschlossen. In der 65. Minute setzte Dzeko zu einem starken Solo über die rechte Seite an, behielt im Strafraum die Übersicht und legte mustergültig auf Dejan Ljubicic zurück, der nur noch ins leere Tor einschieben musste – 4:2. Nur drei Minuten später profitierte Karaman von einem zu kurzen Rückpass der Magdeburger Defensive, spritzte dazwischen und stellte frei vor dem Tor auf 5:2 (68.).

Zwischenzeitlich nahm Schalke mehrere Wechsel vor und brachte frische Kräfte. Magdeburg stemmte sich gegen die drohende Niederlage, und in der 83. Minute zeigte der Schiedsrichter erneut auf den Punkt – diesmal für die Gäste. Nach einem Fehler im Aufbauspiel kam Zukowski im Zweikampf zu Fall. Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte flach zum 5:3 (84.).

In der Schlussphase versuchten die Gäste noch einmal alles, doch Schalke spielte die Partie nun abgeklärt zu Ende. Torhüter Reimann verhinderte mit mehreren Paraden eine noch höhere Niederlage, während Magdeburg zunehmend die Kräfte ausgingen. In der Nachspielzeit sah Kenan Karaman nach einem zu späten Einsteigen noch die Gelbe Karte (90.+6), ehe der Schlusspfiff nach insgesamt sechs Minuten Zusatzzeit ertönte.

Fazit: Der FC Schalke 04 gewinnt ein torreiches und phasenweise wildes Spiel mit 5:3. Offensiv präsentierten sich die Gelsenkirchener vor allem dank eines starken Edin Dzeko und eines doppelten Torschützen Kenan Karaman äußerst effizient. Defensiv offenbarte man jedoch erneut Schwächen, die Magdeburg konsequent nutzte. Für die Gäste war es trotz dreier Treffer ein letztlich verdienter, wenn auch kämpferisch respektabler Auftritt ohne Punktgewinn.


Foto: Dominik Reimann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Leipzig und Dortmund unentschieden

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RB Leipzig - Borussia Dortmund am 21.02.2026, via dts NachrichtenagenturLeipzig (dts Nachrichtenagentur) – Im Top-Spiel des 23. Bundesliga-Spieltags hat Borussia Dortmund bei RB Leipzig mit 2:2 unentschieden gespielt. Damit ist der Vorsprung der Bayern vor dem BVB an der Tabellenspitze auf acht Punkte vergrößert, Leipzig muss sich ärgern und hatte den Sieg schon in der Hand – bleibt aber jetzt auf Rang fünf.

Die Partie begann intensiv, beide Mannschaften suchten den Weg nach vorne. Die erste richtig gute Möglichkeit gehörte allerdings den Gästen: Nach einem schnellen Umschaltmoment tauchte Maximilian Beier frei vor dem Tor auf, scheiterte aus halbrechter Position jedoch am stark reagierenden Leipziger Keeper Maarten Vandevoordt.

Auf der anderen Seite zeigte sich Leipzig zielstrebiger. Immer wieder sorgte die linke Angriffsseite mit Diomande und Raum für Probleme aus Sicht des BVB. In der 20. Minute fiel schließlich der Führungstreffer: Nach einem Seitenwechsel setzte sich Diomande auf links durch und spielte flach in den Fünfmeterraum. Dort stand Christoph Baumgartner frei und traf aus kurzer Distanz zur Leipziger Führung. Der Treffer wurde vom VAR überprüft, aber gegeben.

Leipzig blieb tonangebend. Dortmund wirkte defensiv ungewohnt anfällig, besonders über die eigene rechte Seite. In der 39. Minute erhöhten die Hausherren: Erneut kam der Ball von links in die Mitte, wieder war Baumgartner zur Stelle und schob aus kurzer Distanz zum 2:0 ein. Die Führung zur Pause war hochverdient, da Leipzig strukturierter, aggressiver und klarer in seinen Aktionen agierte.

Nach dem Seitenwechsel blieb Leipzig zunächst am Drücker, ohne jedoch sofort nachzulegen. Dortmund tat sich im Spielaufbau weiter schwer, kam aber nach gut 50 Minuten zurück ins Spiel – erneut über eine Standardsituation. Eine Ecke von Julian Ryerson wurde am zweiten Pfosten gefährlich verlängert. In der Folge sprang der Ball unglücklich vom Leipziger Romulo ins eigene Tor – nur noch 2:1. Der Anschlusstreffer wurde offiziell Marcel Sabitzer gutgeschrieben, brachte dem BVB aber vor allem neuen Glauben.

In der Folge versuchte Dortmund, mehr Kontrolle zu übernehmen. Ein möglicher Elfmeterpfiff nach einem Zweikampf gegen Serhou Guirassy blieb aus. Trainer Niko Kovač reagierte Mitte der zweiten Halbzeit mit einem Dreifachwechsel und brachte unter anderem Julian Brandt und Carney Chukwuemeka, um offensiv frische Impulse zu setzen.

Trotz Dortmunder Bemühungen blieb Leipzig insgesamt gefährlicher. Diomande zog mehrfach in die Mitte, fand aber im Strafraum nicht immer die richtige Entscheidung. Die größte Gelegenheit zur Vorentscheidung hatte Ridle Baku in der 73. Minute: Nach einem starken Zuspiel tauchte er frei vor Gregor Kobel auf, umkurvte den Keeper, traf aus spitzem Winkel jedoch nur den auf der Linie rettenden Ramy Bensebaïni. Eine herausragende Rettungsaktion des Verteidigers hielt Dortmund im Spiel.

Kurz darauf ersetzte Fábio Silva den bemühten Guirassy im Angriff, doch zwingende Chancen auf den Ausgleich blieben aus. Leipzig kontrollierte Ball und Gegner über weite Strecken, ohne jedoch ein Chancenfeuerwerk zu entfachen. Dortmund sammelte in der Schlussphase noch mehrere Gelbe Karten, unter anderem für Waldemar Anton, was den zunehmend hektischen Charakter der Partie unterstrich.

Schließlich wurde das Bemühen dann aber doch noch belohnt: während die Leipziger schon gedanklich in der Kabine waren und auf Zeit spielten, gelang dem BVB in der fünften Minute der Nachspielzeit der Ausgleich: 2:2 durch Fábio Silva.

RB Leipzig war über weite Strecken die reifere und zielstrebigere Mannschaft. Die Gastgeber nutzten die defensiven Lücken des BVB konsequent aus und gingen durch zwei Treffer von Christoph Baumgartner verdient mit 2:0 in Führung. Der Anschlusstreffer nach einer Ecke brachte Dortmund zwar zurück ins Spiel, doch insgesamt fehlte es den Schwarz-Gelben lange Zeit an Durchschlagskraft und defensiver Stabilität. Etwas glücklich gelang den Gästen dann in der Nachspielzeit doch noch der Ausgleich.


Foto: RB Leipzig – Borussia Dortmund am 21.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Samstag (21.02.2026)

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Spielschein für Lotto 6 aus 49, via dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 2, 8, 9, 29, 39, 44, die Superzahl ist die 6.

Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 6844306. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 807342 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Im Jackpot liegen in dieser Woche 19 Millionen Euro.


Foto: Spielschein für Lotto 6 aus 49, via dts Nachrichtenagentur

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Merz sieht Parteitagsbesuch von Angela Merkel als "Bereicherung"

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Angela Merkel und Friedrich Merz am 20.02.2026, via dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Parteichef und Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Besuch von Angela Merkel auf dem Bundesparteitag in Stuttgart nach eigenen Worten als positiv empfunden.

„Das war ein gutes Ereignis gestern, es hat den Parteitag bereichert“, sagte Merz nach Ende des Parteitags RTL/ntv. „Ich freue mich, dass sie mit großer Herzlichkeit aufgenommen wird, wenn sie kommt“, behauptete Merz weiter.

Der Besuch der Altkanzlerin sei insgesamt ein „gutes Ereignis“ gewesen, so Merz, es habe den Parteitag aber aus seiner Sicht auch nicht dominiert.

Zu Beginn des Parteitages hatten sich die Fotografen zunächst um Merkel geschart, es standen Bilder, die Merz und Merkel zusammen zeigen und teilweise als frostig interpretiert wurden, andere sahen darin eine lockere Stimmung. Später ließ das Medieninteresse an der Altkanzlerin nach. Bei der Wiederwahl von Merz als Parteichef am Abend war Merkel schon wieder weg – der Wahlgang hatte sich allerdings auch um mehrere Stunden verzögert.


Foto: Angela Merkel und Friedrich Merz am 20.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Leverkusen verliert bei Union, Bayern solide

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Union Berlin - Bayer Leverkusen am 21.02.2026, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Am 23. Spieltag in der Fußball-Bundesliga hat Bayer Leverkusen bei Union Berlin mit 0:1 verloren und bleibt damit Schlusslicht der Bayern-Verfolgertruppe.

Die Partie in der Hauptstadt begann schwungvoll, Union setzte früh Akzente, als eine scharfe Hereingabe von links nur knapp keinen Abnehmer fand. Leverkusen tat sich zunächst schwer, Struktur in sein Offensivspiel zu bringen, kam aber zunehmend besser in die Begegnung. Die erste Hälfte war geprägt von vielen Zweikämpfen, mehreren frühen Verwarnungen und zahlreichen Standardsituationen auf beiden Seiten.

Leverkusen hatte mehr Ballbesitz, fand jedoch gegen die kompakt stehenden Gastgeber kaum Lücken. Abschlüsse aus der Distanz und Hereingaben aus dem Halbfeld brachten keine klare Torgefahr. Union hingegen lauerte auf Umschaltmomente – und nutzte einen davon eiskalt.

In der 28. Minute ging Union in Führung: Nach einer zunächst harmlosen Leverkusener Ecke schalteten die Berliner blitzschnell um. Über die rechte Seite wurde der Konter eingeleitet, ein hoher Ball flog in den Strafraum. Im Laufduell behauptete sich Rani Khedira stark gegen seinen Gegenspieler und hob den Ball aus spitzem Winkel gefühlvoll über den herauseilenden Keeper hinweg ins Netz – das 1:0 für die Hausherren.

Bis zur Pause blieb Leverkusen bemüht, doch zwingende Chancen blieben selten. Ein Freistoß aus rund 20 Metern segelte ebenso über das Tor wie mehrere Kopfballversuche nach Standards. Mit der knappen Führung für Union ging es in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel intensivierten die Gäste ihre Bemühungen deutlich. Trainer Kasper Hjulmand reagierte früh mit einem Dreifachwechsel und brachte frische Offensivkräfte. Leverkusen verlagerte das Spiel zunehmend in die Berliner Hälfte, suchte über die Flügel und mit Distanzschüssen den Ausgleich.

Mehrfach wurde es gefährlich: Ein abgefälschter Ball landete beinahe im eigenen Tor, doch Unions Keeper parierte stark mit dem Fuß. Kurz darauf forderten die Gäste einen Elfmeter, nachdem ein Angreifer im Strafraum zu Fall gekommen war – der Schiedsrichter ließ jedoch weiterspielen, auch der Videoassistent griff nicht ein.

Union blieb bei Kontern gefährlich, spielte diese aber nicht sauber genug aus. Auf der Gegenseite häuften sich die Chancen: Ein Kopfball nach einer Ecke wurde vom Torwart mit einer Faust entschärft, ein Schuss aus spitzem Winkel stark pariert. Die Berliner Defensive warf sich immer wieder in die Abschlüsse und verteidigte leidenschaftlich.

In der Schlussviertelstunde drängte Leverkusen mit aller Macht. Flanke um Flanke segelte in den Strafraum, doch entweder fehlte die Präzision oder ein Berliner Bein war dazwischen. In der 82. Minute hätte Union beinahe die Entscheidung erzielt, doch der Abschluss wurde im letzten Moment geblockt und ein Nachschuss entscheidend abgefälscht.

In der Nachspielzeit bot sich Leverkusen noch die große Chance zum Ausgleich: Eine Hereingabe von der linken Seite fand im Fünfmeterraum einen Stürmer, der aus kurzer Distanz knapp über das Tor köpfte. Wenig später strich auch ein weiterer Kopfball nach einer Flanke von rechts am langen Eck vorbei.

Selbst sieben Minuten Nachspielzeit reichten der Werkself nicht mehr. Union verteidigte die Führung mit großem Einsatz und brachte das 1:0 über die Zeit.

In der Tabelle bleibt Leverkusen damit auf Rang sechs, die zuletzt etwas glücklosen Unioner gehen hoch auf Rang neun.

Die parallel spielenden Bayern waren unterdessen gegen Eintracht solide, auch wenn es gegen Ende nochmal spannend wurde – 3:2 war schließlich der Endstand. Dortmund steht am Abend in Leipzig unter Druck.

Die weiteren Ergebnisse vom Samstagnachmittag: Wolfsburg – Augsburg 2:3 und Köln – Hoffenheim 2:2.


Foto: Union Berlin – Bayer Leverkusen am 21.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Heftige Kritik aus SPD an CDU-Beschluss zur Schuldenbremse

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CDU-Parteitag am 21.02.2026, via dts NachrichtenagenturStuttgart/Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Beschluss des CDU-Parteitages „gegen weitere Lockerungen der Schuldenbremse“ stößt auf heftigen Widerspruch beim Koalitionspartner SPD. Der Koalitionsvertrag sehe „eine grundlegende Modernisierung der Schuldenbremse“ vor, damit diese „keine Zukunftsbremse“ bleibe, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner dem „Tagesspiegel“ (Sonntagausgabe).

„Wer lesen kann, ist klar im Vorteil“, sagte er mit Blick auf den schwarz-roten Koalitionsvertrag. Stegner rief die CDU auf, zu den Vereinbarungen zu stehen. „Pacta sunt servanda, Verträge sind einzuhalten – es ist bemerkenswert, dass man als Sozialdemokrat nicht nur die Junge Union, sondern die CDU insgesamt an diese konservative Tugend erinnern muss“, sagte er der Zeitung weiter.

Der frühere SPD-Vize sagte, der Koalitionsvertrag sehe „nicht vor, die Schuldenregel im Grundgesetz zu verschärfen und die Entscheidungen dieser Koalition für ein großes Investitionspaket wieder rückabzuwickeln“.

„Mit dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität haben wir weitere große finanzielle Spielräume geschaffen. Jetzt muss es heißen: Ausgaben priorisieren“, sagte dagegen Gitta Connemann, die als Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung von CDU und CSU (MIT) nicht über die bereits beschlossene Öffnung der Schuldenregel hinausgehen will und den Beschluss ihrer Partei begrüßte. „Die Schuldenbremse ist kein Selbstzweck. Sie ist ein Versprechen an nachfolgende Generationen“, sagte die parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium ebenfalls dem „Tagesspiegel“. „Damit Kinder morgen Gestaltungsspielraum haben – und nicht nur Zinslasten.“ Deshalb müsse man bei den „ungedeckten Schecks“ jetzt „Maß halten“.


Foto: CDU-Parteitag am 21.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Darmstadt und Elversberg legen an Tabellenspitze vor

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Fraser Hornby (Archiv), via dts NachrichtenagenturDarmstadt/Spießen-Elversberg/Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Der SV Darmstadt 98 hat sich am 22. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga gegen Fortuna Düsseldorf mit 2:1 durchgesetzt.

Die Partie begann vielversprechend für die Gastgeber, als Fraser Hornby bereits in der 7. Minute nach einer Flanke von Marco Richter per Kopfball das 1:0 erzielte. Doch die Gäste aus Düsseldorf glichen schnell aus, als Jordy de Wijs in der 12. Minute nach einer Ecke von Muslija den Ball mit der Schulter ins Tor beförderte. In der Schlussphase der Partie sicherte Matej Maglica den Sieg für Darmstadt, als er in der 88. Minute nach einer Ecke von Richter per Kopfball traf. Damit legen die Lilien im Kampf um die Tabellenführung zunächst vor.

Parallel dazu setzte sich die SV Elversberg mit 3:1 gegen Eintracht Braunschweig durch. Lukas Petkov war der Mann des Spiels, als er in der 5. und 23. Minute jeweils nach Vorlagen von Condé und Gyamerah traf. Eintracht Braunschweig kam durch Aaron Opoku in der 35. Minute noch einmal heran, doch David Mokwa stellte in der 75. Minute den alten Abstand wieder her und sicherte Elversberg den Sieg. Die SVE bleibt in der Tabelle Darmstadt dicht auf den Fersen.

Im dritten Spiel des Tages feierte der Karlsruher SC einen souveränen 3:0-Sieg gegen Holstein Kiel. Marvin Wanitzek brachte Karlsruhe in der 8. Minute in Führung, nachdem er einen Pass von Louey Ben Farhat verwertete. In der zweiten Halbzeit erhöhte Ben Farhat selbst auf 2:0, bevor Wanitzek mit seinem zweiten Treffer den Endstand herstellte.


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Söder lobt Merz als "unseren Trumpf bei Trump"

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Friedrich Merz und Markus Söder am 21.02.2026, via dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – CSU-Chef Markus Söder hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für sein außenpolitisches Auftreten gelobt.

Merz sei „unser Trumpf bei Trump“, sagte Söder am Samstag auf dem CDU-Bundesparteitag in Stuttgart. Der bayerische Ministerpräsident fügte hinzu, Merz gebe Europa neue Hoffnung und Stärke. Weiter lobte Söder die Führungsqualitäten des Kanzlers und sagte, dass Deutschland in unsicheren Zeiten einen „Kompass“ brauche.

Söder kritisierte zugleich die vorherige Außenpolitik Deutschlands unter der Ampel-Koalition, die seiner Meinung nach zu belehrend und moralisch war. Er forderte eine stärkere Interessenvertretung für Europa und Deutschland. Söder äußerte sich auch kritisch gegenüber der politischen Linken, die er als „anti-amerikanistisch“ bezeichnete. Er warf ihnen Doppelmoral vor, wenn sie nun über die US-Zölle klagten, weil sie in der Vergangenheit das umstrittene Freihandelsabkommen TTIP mit den USA torpediert hätten.

Darüber hinaus hob der CSU-Chef „die enge und hervorragende Zusammenarbeit“ mit der Schwesterpartei hervor und lobte die Geschlossenheit innerhalb der Union. Mit Blick auf die Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg im März sprach er sich für einen „Neuanfang“ aus und kritisierte die aktuellen Koalitionen. Der „ganze Ampel-Quatsch“ in Rheinland-Pfalz müsse enden und in Baden-Württemberg gehöre Schwarz wieder vor Grün. Das sei „die normale Ordnung der Dinge“, sagte Söder.


Foto: Friedrich Merz und Markus Söder am 21.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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