New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Montag deutlich zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 42.583 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,4 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.
Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 5.770 Punkten 1,8 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 20.180 Punkten 2,2 Prozent im Plus.
„Auch die Wall Street konnte heute nichts aus dem Konzept einer fortgesetzten Erholung bringen“, sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Die Kurse steigen, obwohl schlechte Wirtschaftsdaten, neue KI-News aus China und Zollankündigungen die Stimmung mit Leichtigkeit hätten eintrüben können. Diese war scheinbar bereits in den vergangenen Tagen auf einem Niveau angekommen, wo sie nicht mehr viel schlechter werden konnte. Vieles sprach deshalb für eine zumindest kurzfristige technische Gegenreaktion auf die Kursverluste der vergangenen vier Wochen.“
„Anleger greifen heute auch wieder bei Tesla zu, nachdem die Aktien innerhalb der Korrektur ebenfalls sehr viel billiger geworden sind. Das Interesse am E-Autopionier bleibt gerade bei Privatanlegern enorm. Internetforen und Suchanfragen auf Finanzportalen werden von Tesla angeführt. Tesla mag weniger Autos verkaufen, Elon Musk ein Grund für viele sein, sich kein Model 3 anzuschaffen, und die Konkurrenz mag auch nicht schlafen. Was sich rund um die Tesla-Aktie aber hartnäckig hält, ist die Hoffnung auf viel höhere Kurse, sollte Musk der Durchbruch im autonomen Fahren gelingen.“ Dazu passe die Meldung, dass Tesla in China kurz davor stehe, seine Fahrassistenz-Software der höchsten Stufe (FSD) nach der Genehmigung der Behörden auf den Markt zu bringen, so Stanzl. Tesla-Aktien stiegen am Montag um über zehn Prozent.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0803 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9257 Euro zu haben.
Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 3.007 US-Dollar gezahlt (-0,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 89,48 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 21 Uhr deutscher Zeit 73,11 US-Dollar, das waren 95 Cent oder 1,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hat gefordert, das Gesundheitssystem auf einen möglichen Kriegsfall vorzubereiten.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen-Bundestagsfraktion hat am Montag ihre bisherigen Chefinnen im Amt bestätigt. Katharina Dröge und Britta Haßelmann wurden wiederwählt. Dröge selbst meldete eine Zustimmung von 90,4 Prozent und sprach von einem „großartigen Vertrauensbeweis“.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Union und SPD planen offenbar einen Inflationsausgleich für Krankenhäuser in Höhe von vier Milliarden Euro.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat nach der Inhaftierung des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem Imamoglu die europäische Perspektive der Türkei in Zweifel gezogen.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, hat sich gegen Kürzungen beim Elterngeld ausgesprochen. „Natürlich muss man angesichts der Ausgabenbedarfe nach Sparmöglichkeiten schauen“, sagte die Ökonomin dem Tagesspiegel. „Beim Elterngeld würde ich aber nicht ansetzen.“
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – 61 Prozent der deutschen Nutzer von Dating-Plattformen haben schon einmal online nach weiteren Informationen zu einem Dating-Profil gesucht. Das geht aus einer Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom hervor, die am Montag veröffentlicht wurde.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Jede vierte Kommune in Deutschland ist in den vergangenen zwei Jahren Opfer einer Cyberattacke geworden. Das geht aus dem „Zukunftsradar Digitale Kommune“ des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) hervor, über den die „Neue Osnabrücker Zeitung“ berichtet.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Wegen des sich abzeichnenden Wegfalls der US-Mittel im weltweiten Kampf gegen Infektionskrankheiten erwartet das Bundesentwicklungsministerium schwere Rückschritte.
Köln (dts Nachrichtenagentur) – RTL verkauft die Zeitschriften „Brigitte“, „Gala“ und „Eltern“ an die Funke-Mediengruppe. Die rund 300 Mitarbeiter der Marken werden mit ihren bestehenden Arbeitsverträgen übernommen, teilten die beiden Medienhäuser am Montag mit. Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt einer Freigabe der zuständigen Kartellbehörden.