Bonn/Bellevue (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom, T-Mobile, hat sich in einem Schreiben an die US-Telekommunikationsaufsichtsbehörde FCC verpflichtet, ihre Initiativen für Vielfalt, Gleichberechtigung und Integration (Diversity, Equality and Inclusion; DEI) weitgehend einzustellen. In dem zweiseitigen Schreiben an Behördenchef Brendan Carr führt das Unternehmen unter anderem an, dass man spezifische Ziele in dem Bereich aufgegeben und zwei Beiräte zu dem Thema aufgelöst habe, berichtet die „Welt am Sonntag“.
Ein Sprecher des Mutterkonzerns sagte, die Deutsche Telekom bleibe ihren Werten verpflichtet „und stellt gleichzeitig die vollständige Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben in Europa und den USA sicher“.
Am Tag nach dem Schreiben genehmigte die von Carr geführte FCC die von T-Mobile angestrebte Übernahme des Kabelnetzbetreibers Lumos, wie aus Dokumenten der Behörde hervorgeht. Der Vertraute von US-Präsident Donald Trump hatte zuvor angekündigt, dass die FCC keine Fusionen und Übernahmen von Unternehmen genehmigen werde, die „noch immer unlautere Formen der DEI-Diskriminierung fördern“.
Nach einem Dekret des Präsidenten vom Januar sind US-Behörden dazu aufgerufen, Engagement in diesen Bereichen auch in privaten Unternehmen zu stoppen. Mehrere Botschaften der USA in Europa – darunter auch die in Berlin – hatten dazu Briefe an Firmen und Hilfsorganisationen versandt, mit denen sie Geschäftsbeziehungen unterhalten.
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Städtetag begrüßt den Vorschlag aus den Koalitionsverhandlungen, ein Bußgeld für Vermieter einzuführen, die sich nicht an die Mietpreisbremse halten. „Den Städten ist sehr wichtig, dass die Mietpreisbremse wirkt und ihre Einhaltung auch überwacht wird“, sagte Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, der „Welt am Sonntag“. „Deshalb ist der Vorschlag aus den Verhandlungen, Verstöße auch mit Bußgeld zu belegen, erst einmal eine gute Idee.“
Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Der EVP-Vorsitzende Manfred Weber hat die nächste Bundesregierung dazu aufgerufen, weniger auf US-Rüstungsgüter zu setzen. Die erste Zeitenwende nach dem russischen Überfall auf die Ukraine habe „die falschen Anreize gesetzt“, sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Parteichef der Grünen, Felix Banaszak, wertet den Wahlerfolg der Linkspartei bei der Bundestagswahl positiv. „Es wurmt mich, dass etliche Leute, die vielleicht uns gewählt hätten, sich auf den letzten Metern für die Linke entschieden haben“, sagte er dem „Stern“. Aber die Linke sei nicht sein Hauptgegner. „Ich empfinde ihren Wahlerfolg als eine Ermutigung.“
Port Moresby (dts Nachrichtenagentur) – Im Südwestpazifik hat sich am Freitag ein starkes Seebeben ereignet. Geologen gaben zunächst eine Stärke von 6,9 bis 7,2 an. Diese Werte werden oft später korrigiert.
Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 28. Spieltags in der 2. Bundesliga hat sich der Karlsruher SC im Wildparkstadion mit 1:0 gegen Hannover 96 durchgesetzt. Der einzige Treffer fiel in der 54. Minute, als Christoph Kobald einen Abpraller verwertete.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Wegen der von der US-Botschaft in Berlin geforderten Distanzierung von Diversität hat die unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, die US-Regierung scharf kritisiert.
Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenausklang hat der Dax weiter kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 20.642 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 5,0 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start blieb der Dax den gesamten Handelstag über im negativen Bereich und zeigte nur kurzzeitige Erholungsversuche. Insgesamt setzte sich damit eine rückläufige Tendenz durch.
Hoofddorp (dts Nachrichtenagentur) – Stellantis, die Muttergesellschaft unter anderem von Opel, setzt vermehrt auf Hybrid-Autos. Der Fahrzeugkonzern verfolge „derzeit einen `Multi-Energie-Ansatz`, keinen reinen `Vollstromer-Plan`“, sagte Stellantis-Topmanager Jean-Philippe Imparato zu „Business Insider“.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bauernverband hat sich gegen Zahlungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung für Landwirte ausgesprochen, die ihre Parkinsonerkrankung auf Pestizide zurückführen. Es müssten „Zweifel hinsichtlich Kausalität und Dosismaß ausgeräumt werden“, teilte ein Sprecher des Bauernverbands der „Wochentaz“ (Samstag) mit.