Hannover (dts Nachrichtenagentur) – Nach Angaben der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist die Zahl der Anfragen von Schutzsuchenden nach Kirchenasyl gestiegen. Auf Nachfrage der Tageszeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben) hieß es von Seiten der EKD, dass die „Rückmeldung aus vielen Landeskirchen von Flüchtlingsbeauftragten und den zuständigen Ansprechpersonen für Kirchenasyl“ deutlich machen würden, dass die Zahl der Anfragen nach Kirchenasylen „stark gestiegen“ sei.
Verantwortlich dafür macht die Evangelische Kirche vor allem den „gestiegenen Abschiebedruck“. Eine EKD-Sprecherin hob hervor, dass sich die Anfragen auf Kirchenasyl teilweise „mehr als vervierfacht“ hätten. Aufgrund der großen Nachfrage sei es oft so, dass kein Kirchenasyl gefunden werden könne und „Betroffene schutzlos bleiben“.
Auch die Vorsitzende der Ökumenischen Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche, Dietlind Jochims, berichtet in den Funke-Zeitungen über „eine wachsende Angst und Verunsicherung bei Menschen mit ungesichertem Aufenthalt“. Diese Angst führe auch „zu einer stark steigenden Zahl von Anfragen nach kirchlichem Schutz“.
Laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) meldeten die evangelischen, katholischen und freien Gemeinden im ersten Quartal 2025 insgesamt 617 Fälle von Kirchenasyl. Im selben Zeitraum 2024 waren es demnach 604 Fälle. 2024 waren es demnach insgesamt 2.386 Fälle, darunter 1.813 in evangelischen, 425 in katholischen Gemeinden und 148 in Freikirchen.
Für das Kirchenasyl gibt es keine gesetzliche Grundlage. Allerdings trafen das Bundesinnenministerium und die Kirchenvertreter 2015 eine Vereinbarung, dass in „begründeten Ausnahmefällen zur Vermeidung von besonderen humanitären Härten“ eine „lösungsorientierte Einzelfallprüfung“ zwischen Kirche und Behörden gefunden werden soll. Die Kirchen legen dem Bamf zu jedem Fall ein Dossier vor, das den Härtefall ausführlich begründet.
Immer wieder hatte es auch Kritik am Kirchenasyl gegeben, vor allem von Seiten der Innenbehörden. Die meisten der Personen im Schutz der Kirche sollen laut Dublin-Verordnung in ein anderes EU-Land zurückgeführt werden, damit dort das Asylverfahren durchgeführt werden kann. Oft sind es Familien mit Kindern. Die Kirchen halten das im Einzelfall für inhuman. Das Bundesamt kritisiert dagegen das „insbesondere eine systemische Kritik am Dublinsystem“ gemäß der Vereinbarung mit den Kirchen „keinen Härtefallgrund im Rahmen des Kirchenasylverfahrens“ darstellen würden.
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Köln (dts Nachrichtenagentur) – Eine große Anzahl der Deutschen ist grundsätzlich offen für die Abtrennung und Speicherung von CO2 – solange sie nicht vor ihrer Haustür stattfindet. Das geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) aus Köln hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben) berichten.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Gleichberechtigung der Frauen und die Teilhabe der Laien an der Macht in der Kirche sind nach Auffassung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) die Hauptforderungen der deutschen Katholiken an den nächsten Papst. 96 Prozent der Katholiken „erwarten von ihrer Kirche dringend Reformen“, sagte ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Sonntagausgaben).
Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Am 31. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga hat Fortuna Düsseldorf zuhause gegen den 1. FC Nürnberg mit 3:3 unentschieden gespielt.
Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am 31. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat Eintracht Frankfurt daheim gegen RB Leipzig mit 4:0 gewonnen.
Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 4, 9, 13, 26, 41, 44, die Superzahl ist die 1. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 6504948. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 163391 gezogen. Der Jackpot bei „6 aus 49“ betrug vier Millionen Euro. Diese Angaben sind ohne Gewähr.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Wolfgang Schmidt (SPD), Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramts im Kabinett Scholz, hat sich über die kommende Regierung wenig erfreut gezeigt. „Ich fand große Koalitionen nie wirklich gut für das Land“, sagte Schmidt der „taz“.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der scheidende Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hat eine positive Bilanz seiner Amtszeit gezogen. „Ich sage mal in aller schwäbischer Bescheidenheit, ich habe ordentlich dazu beigetragen, dass von zwei Streichungsbeschlüssen anderthalb zurückgenommen worden sind“, sagte Özdemir der „Welt am Sonntag“.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Chefin Saskia Esken hat angekündigt, dass ihre Partei bis zum 5. Mai die Besetzung ihrer Ministerposten verkünden werde. „Wir werden spätestens bis zum 5. Mai unser Personaltableau erstellt haben und die Öffentlichkeit informieren“, sagte sie der „taz“ (Sonntagausgabe).
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Grünen-Politiker Robert Habeck hat angedeutet, dass er auch nach der kommenden Sommerpause im Bundestag bleiben werde.