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1. Bundesliga: Spielfreudiges Dortmund zerlegt müde Wolfsburger

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Karim Adeyemi (Archiv), via dts NachrichtenagenturDortmund (dts Nachrichtenagentur) – Am 32. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat Borussia Dortmund vor heimischer Kulisse gegen den VfL Wolfsburg mit 4:0 gewonnen.

Die Borussia stellte die Weichen bereits in der dritten Minute auf Sieg, als Guirassy einen eigentlich verrutschten Brandt-Pass perfekt serviert bekam und nach Verzögerung Grabara keine Chance ließ.

Darauf reagierte die Hasenhüttl-Elf zunächst couragiert, in der zehnten Minute verpasste Wimmer aus spitzem Winkel, in der elften Minute kam Lukas Nmecha nicht an Kobel vorbei.

Danach holte sich der BVB aber die Spielkontrolle zurück und brachte die knappe Führung ungefährdet in die Kabine.

Auch im zweiten Durchgang blieb die Kovac-Truppe am Drücker und erhöhte in der 59. Minute: Groß narrte auf der rechten Seite gleich drei Gegenspieler mit einer Körpertäuschung, legte für Guirassy auf und der Ex-Stuttgarter netzte humorlos ein.

Kurz darauf kam Konterspezialist Adeyemi in die Partie und besorgte die Entscheidung: Der Angreifer wurde in der 69. Minute von Bensebaini geschickt und blieb allein vor Grabara eiskalt. In der 73. Minute schnürte er bereits den Doppelpack, denn nach einer Kombination mit Brandt durfte der Flügelflitzer erneut allein vor dem Kasten abschließen und ließ sich wieder nicht zweimal bitten.

Den Niedersachsen schien spätestens danach der Stecker gezogen, die Hausherren fuhren einen unterm Strich völlig ungefährdeten Sieg ein.

Damit klettert Dortmund vorerst auf Champions-League-Platz vier, Wolfsburg bleibt im Niemandsland der Tabelle Zwölfter.


Foto: Karim Adeyemi (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Formel 1: Norris gewinnt Sprint-Rennen in Miami nach Regen

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Lando Norris / McLaren (Archiv), via dts NachrichtenagenturMiami (dts Nachrichtenagentur) – Lando Norris hat das Sprint-Rennen beim Großen Preis von Miami nach Regen-Verspätung gewonnen. Der McLaren-Pilot ergatterte am Samstagmittag (Ortszeit) damit acht WM-Punkte. Sein Teamkollege Oscar-Piastri, der WM-Führende, wurde Zweiter und fuhr sieben Punkte ein, Rang drei ging an Ferrari-Fahrer Lewis Hamilton – sechs Zähler für den Briten.

Dahinter fuhren Alex Albon (Williams), George Russell (Mercedes), Lance Stroll (Aston Martin), Liam Lawson (Racing Bulls) und Oliver Bearman (Haas) in die Punkte. Max Verstappen (Red Bull) wurde wegen eines Boxenstopp-Vergehens gegen Kimi Antonelli (Mercedes) eine Zehn-Sekunden-Strafe aufgebrummt.

Weiter geht es in Miami voraussichtlich um 16:30 Uhr (Ortszeit, 22:30 Uhr deutscher Zeit) mit dem Qualifying für das Rennen am Sonntag.


Foto: Lando Norris / McLaren (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Todesfahrer von Stuttgart wieder auf freiem Fuß

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Polizei (Symbolbild), via dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Der Mann, der am Freitagabend in Stuttgart in eine Personengruppe gefahren und dabei sieben Menschen verletzt und eine Frau getötet hat, ist wieder auf freiem Fuß. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Stuttgart sei der 42-Jährige im Laufe des Samstags wieder freigelassen worden, teilte die Polizei mit.

Ersten Erkenntnissen zufolge war der Mann am Freitag gegen 17:50 Uhr mit seiner Mercedes G-Klasse aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen das Geländer eines Fußgängerüberwegs einer Stadtbahnhaltestelle geprallt. Hierbei wurden acht Passanten verletzt, drei davon schwer. Von den schwer verletzten Personen erlag eine 46-Jährige Frau im Krankenhaus ihren Verletzungen. Die anderen beiden Schwerverletzten sind mittlerweile außer Lebensgefahr.

Schon früh hatte die Polizei mitgeteilt, dass es sich wahrscheinlich nicht um einen Anschlag handele. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den 42-Jährigen aber wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und fahrlässiger Körperverletzung.


Foto: Polizei (Symbolbild), via dts Nachrichtenagentur

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GdP für einheitliches Vorgehen bei Überprüfung von AfD-Mitgliedern

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Polizei am 01.05.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Mit Blick auf die Überprüfung von AfD-Mitgliedern in der Polizei fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ein einheitliches Vorgehen von Bund und Ländern. „Die Ankündigung der Innenminister, dies im Juni auch zum Thema bei der Innenministerkonferenz zu machen, halte ich für absolut richtig“, sagte der Vorsitzende für den Bereich Bundespolizei, Andreas Roßkopf, der „Rheinischen Post“.

Roßkopf ergänzte: „Hier ist zwingend ein bundesweit einheitliches Vorgehen notwendig.“ Darauf müssten sich Länder und Bund verständigen. Hinsichtlich der Bundespolizei erklärte der Gewerkschaftschef: „Bisher gibt es aus dem Bundesinnenministerium und auch aus der Führung der Bundespolizei noch keine Vorgehensweise.“

Klar sei, dass gerade Polizisten „die Gewähr dafür bieten müssen, sich jederzeit für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung einzusetzen“. Nachdem der Verfassungsschutz die AfD als gesichert rechtsextrem eingestuft hat, haben Hessen und Bayern bereits angekündigt, AfD-Mitglieder im Staatsdienst überprüfen zu wollen. Auch soll dies bei der nächsten Innenministerkonferenz Thema werden.


Foto: Polizei am 01.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: HSV bleibt auf Aufstiegskurs – Sieg in Darmstadt

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Fußbälle (Archiv), via dts NachrichtenagenturDarmstadt (dts Nachrichtenagentur) – Am 32. Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga hat sich der Hamburger SV mit einem 4:0-Auswärtssieg gegen den SV Darmstadt 98 durchgesetzt und bleibt damit klar auf Aufstiegskurs.

Ludovit Reis brachte die Hamburger in der ersten Halbzeit in Führung (23.), Ransford Königsdörffer (58.), Davie Selke (80.) und Robert Glatzel (90. + 5 Minute) legten nach. Trotz der Bemühungen der Darmstädter, die in der ersten Halbzeit einige Chancen hatten, gelang es ihnen nicht, den Anschluss zu finden.

Der HSV ist damit zurück auf Platz eins der Tabelle, allerdings nur zwei Punkte vor dem 1. FC Köln, der seine Partie noch vor sich hat, auch die weiteren Plätze sind in knappen Abständen belegt. Insgesamt haben noch zehn Mannschaften aus der 2. Liga rechnerisch die Chance auf einen der zwei Aufstiegsplätze oder die Relegation. Darmstadt gehört nicht mehr dazu, muss aber schon seit dem letzten Spieltag keinen Abstieg mehr fürchten – die Lilien bleiben auf Rang 12.

Die weiteren Zweitligaergebnisse vom Samstagmittag: Eintracht Braunschweig – Fortuna Düsseldorf 2:2 und SSV Ulm – Hannover 96 1:2.


Foto: Fußbälle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bundestagspräsidentin Klöckner lehnt Bürgerräte ab

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Friedrich Merz, Julia Klöckner und Thorsten Frei (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die neue Präsidentin des Deutschen Bundestages lehnt die Idee von sogenannten „Bürgerräten“ ab. „Der größte Bürgerrat in Deutschland ist das demokratisch gewählte Parlament“, sagte Julia Klöckner der „Welt am Sonntag“.

Bei der Bundestagswahl im Februar seien so viele Menschen zur Wahl gegangen wie selten zuvor. „Wenn wir die Idee der Bürgerräte ergänzend zur repräsentativen Demokratie fortführen, sollten wir vorher besser klären, welche Erwartungen damit verknüpft werden. Denn die demokratische Legitimierung des Bundestags ist um ein Vielfaches größer als es jedes dialogische Beteiligungsformat nur sein kann.“

Es müsse der Eindruck vermieden werden, die Bedeutung des Parlamentes und der frei gewählten Parlamentarier würde geschmälert. Auch Plebiszite betrachtet Klöckner skeptisch: „Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima 2011 waren laut Umfragen zeitweise 80 Prozent der Deutschen für den Atomausstieg. Bei steigenden Energiepreisen wie in jüngster Zeit hat sich die Meinung der Bevölkerung gedreht, nun ist wieder ein großer Teil für Kernenergie.“

Die Stimmung in der Bevölkerung sei bisweilen stark von äußeren Faktoren, auch von ausländischen Interessen beeinflusst und könne sich schnell ändern. Auch unter dem Eindruck von Fake News, die hätten in den digitalen Medien stark zugenommen. „Ich denke, wir sollten unsere repräsentative Demokratie stärken. Denn die Bürger üben ihren Einfluss bei der Wahl eindrücklich aus, sie verlängern oder beenden das `Arbeitsverhältnis` mit ihren Politikern“, sagte Klöckner der „Welt am Sonntag“.


Foto: Friedrich Merz, Julia Klöckner und Thorsten Frei (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Hunderte Polizisten stehen unter Extremismusverdacht

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Polizei am 01.05.2025, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Gegen mindestens 193 Polizeibeamte der Länder laufen derzeit Disziplinarverfahren oder Ermittlungen wegen des Verdachts auf eine rechtsextremistische Gesinnung und/oder Verschwörungsideologie. Das geht aus einer Abfrage des „Stern“ und von RTL bei den Innenministerien aller 16 Bundesländer hervor.

Die tatsächliche Zahl dürfte deutlich höher liegen, da Nordrhein-Westfalen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern keine eindeutigen Zahlen liefern konnten. So melden Nordrhein-Westfalen und Berlin derzeit zwar – jeweils – rund 80 Disziplinarvorgänge in Bearbeitung, können sie aber nach eigenen Angaben mitunter keinen politischen Kategorien wie „rechts“ oder „links“ zuordnen.

Seit dem Jahr 2020 laufen oder liefen den Recherchen zufolge insgesamt mehr als 571 Disziplinarverfahren oder Ermittlungen gegen Polizeibeamte der Länder – wegen eines Verdachts auf eine rechtsextremistische Gesinnung und/oder Verschwörungsideologie. Auch hier gilt, dass die tatsächliche Zahl vermutlich deutlich höher liegt, da sogar vier Bundesländer – zumindest teilweise – keine verwertbaren Statistiken führen. Nämlich: Nordrhein-Westfalen, Berlin, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sagte dem „Stern“ und RTL: „Jeder Fall ist hier ein Fall zu viel. Beamtinnen und Beamte müssen sich durch ihr gesamtes Verhalten innerdienstlich und außerdienstlich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes bekennen und für deren Erhaltung eintreten.“

Auch Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul äußerte sich: „Ich erwarte von jedem, sich für den Rechtsstaat einzusetzen und die Demokratie zu wahren. Extremistische Ansichten haben bei uns keinen Platz. Wer das nicht versteht, fliegt raus.“ Allerdings ordnet das Land die eigenen Fälle – anders als noch im vergangenen Jahr – nicht mehr nach politischer Richtung zu. Und Mecklenburg-Vorpommern gab an, aktuelle Zahlen erst im vierten Quartal dieses Jahres zu melden.


Foto: Polizei am 01.05.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Kiesewetter für Entlassung von AfD-Mitgliedern aus dem Staatsdienst

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Logo auf AfD-Parteitag (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der Einstufung der AfD als gesichert rechtsextremistisch fordert der CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter ein entschlossenes Vorgehen gegen Mitglieder der Partei, die im öffentlichen Dienst beschäftigt sind.

Der Verfassungsschutz sei das Frühwarnsystem für die freiheitlich-demokratische Grundordnung (FDGO). „Deshalb könnte und sollte die Hochstufung der Partei Auswirkungen auf Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst haben, denn eine Mitgliedschaft in der AfD ist damit nicht vereinbar“, sagte Kiesewetter dem „Handelsblatt“. Staatsbedienstete sollten die FDGO und die Gesellschaft schützen und nicht zur Aushöhlung der Demokratie beitragen sollen. „Im Einzelfall müsste deshalb eine Entlassung aus dem Dienst erfolgen“, sagte Kiesewetter.

Kiesewetter plädiert zudem für ein sogenanntes „Überprüfungsverfahren im Vorgriff auf ein mögliches Verbotsverfahren“. „Die AfD halte ich für ein Einfallstor russischer Interessen in Deutschland und in ihren Bestrebungen für anti-demokratisch und damit sehr gefährlich für Deutschland“, sagte er zur Begründung. Es gebe überdies „etliche Anzeichen“, dass die Partei „in Inhalten und Zielen die verfassungsgemäße Ordnung beseitigen will“. „Damit wäre es die Pflicht jedes gewählten Volksvertreters, unsere Verfassung zu verteidigen.“

Auch der SPD-Innenpolitiker Sebastian Hartmann hält Konsequenzen für unabdingbar. Durch die Entscheidung des Verfassungsschutzes sei mit Blick auf ein erfolgreiches Verbotsverfahren „eine wesentliche, zentrale Erkenntnis gegeben“, sagte er dem „Handelsblatt“. „Weitere, eigene Einschätzungen der Verfassungsorgane werden nun hinzukommen.“

Hartmann warnte zugleich davor, der AfD bei parlamentarischen Abläufen entgegenzukommen. „Die Radikalisierungskurve der AfD steigt steil nach oben – mit Blick auf Programm, Sprache und auf ranghohe Funktionsträger“, sagte er. „Die Antwort hierauf kann nur eine klare Abgrenzung sein, nicht eine Normalisierung der Partei.“

Auch der CDU-Politiker Kiesewetter betonte, die AfD sei keine normale Partei. „Sie agiert als verlängerter Arm des Kremls – sie nutzt Russland bei seinem Informationskrieg gegen Deutschland“, sagte er. „Deshalb darf es keine Zusammenarbeit, keine Wahl von Ausschussvorsitzenden oder in sicherheitsrelevante Gremien geben.“


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Kevin Müller erleidet Gehirnerschütterung gegen Bochum

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Kevin Müller (1. FC Heidenheim) (Archiv), via dts NachrichtenagenturHeidenheim (dts Nachrichtenagentur) – Torhüter Kevin Müller vom 1. FC Heidenheim hat sich im Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Bochum eine Gehirnerschütterung zugezogen. Das ergaben Untersuchungen im Klinikum Heidenheim, wie der Verein am Samstag mitteilte.

Müller war in der 50. Minute nach einem Zusammenprall mit Bochums Ibrahima Sissoko bewusstlos liegengeblieben. Er musste ärztlich behandelt und anschließend auf einer Trage abtransportiert werden. Wie lange Kevin Müller ausfallen wird, ist derzeit noch unklar.

Der 1. FC Heidenheim bedankte sich beim medizinischen Personal in der Voith-Arena sowie bei den Mitarbeitern des Klinikums Heidenheim für die Versorgung und Behandlung von Müller. Der gesamte Verein wünsche Kevin Müller eine gute Genesung.


Foto: Kevin Müller (1. FC Heidenheim) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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FDP-Vorsitzkandidat warnt vor AfD-Verbotsverfahren

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Christian Dürr (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Kandidat für den FDP-Vorsitz, Christian Dürr, hat die Diskussion über eine klare Abgrenzung von der AfD kritisiert.

„Mit dieser Brandmauer-Debatte, wie sie die Union und andere gerade führen, kann ich wenig anfangen“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Das hat mit der Lebenswirklichkeit von Menschen in Deutschland wenig zu tun. Ich definiere die Position der FDP nicht als Distanzvermessung zu anderen Parteien.“ Die Freien Demokraten seien „weder rechts noch links, sondern ein eigenes politisches Lager“.

Nach der Verfassungsschutz-Einstufung der gesamten AfD als gesichert rechtsextremistisch warnte Dürr vor einem Verbotsantrag beim Bundesverfassungsgericht. „Ich halte nichts von einem Verbotsverfahren, im Übrigen ist das damals bei der NPD schon gescheitert“, sagte er. „Das Signal an die Wählerinnen und Wähler, die die AfD bei der Bundestagswahl zur zweitstärksten Kraft gemacht haben, wäre fatal.“

Dürr forderte: „Wir müssen die AfD politisch wieder klein machen, indem wir konkrete Probleme endlich lösen. Die neue Regierung sollte diese Debatte abräumen, denn die AfD inszeniert sich als Opfer und profitiert davon.“

Auf die Frage, ob die die AfD auch im Präsidium des Bundestages vertreten sein und Parlamentsausschüsse leiten sollte, entgegnete der frühere FDP-Fraktionschef: „Wir beteiligen uns nicht an den Debatten der Mitte-Links-Parteien, zu denen ich die Union nach der faktischen Abschaffung der Schuldenbremse ebenfalls zähle. Wir sollten uns mit Reformkonzepten für Deutschland beschäftigen, statt über den Umgang mit der AfD zu debattieren.“

Die Nachfrage, ob er eine Zusammenarbeit mit der AfD ausschließe, beantwortete Dürr so: „Ja, mit einer Partei, die globalen Handel und Weltoffenheit ablehnt, kann ich nicht zusammenarbeiten. Aber noch einmal: Ich definiere meine Position nicht über die Distanzvermessung zu anderen, sondern handle nach meinen Werten und Überzeugungen.“


Foto: Christian Dürr (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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