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Dax schließt zum Wochenstart auf Rekordniveau

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenstart hat der Dax auf einem neuen Höchststand geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.934 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Der Dax ignoriere die schlechten Handelsvorgaben aus den USA, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Der heutige US-Handelsverlauf wird vielsagend sein und Auskunft über die allgemeine Marktverfassung geben können. Insbesondere der Verlauf, der Umlaufrendite wird sich auf die Aktienmärkte auswirken.“

„Eine erste Reaktion auf das Downgrade der USA konnte bereits im Währungsmarkt gesehen werden. Der USD hat sich zu den anderen G7-Staaten-Währungen abgeschwächt.“

„Der Handel zeigt sich allgemein in ruhigen Bahnen und spiegelt sich zudem in erneut niedrigen Handelsvolumen wider. Die zuletzt gesehene Aufwärtsbewegung erfolgte unter einem sehr dünnen Handel und lässt die Fortbewegung auf eher tönernden Füßen stehen. Die heutige Tagesagenda ist stark ausgedünnt und mit lediglich dem US-Index der Frühindikationen nur relativ schwach besetzt“, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1255 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8885 Euro zu haben.


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Bundesregierung will Haushalt 2025 noch im Juni auf den Weg bringen

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Lars Klingbeil und Friedrich Merz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) will noch im Juni den Entwurf für den Bundeshaushalt 2025 einbringen.

Zugleich will er die Eckwerte für 2026 präsentieren. Das geht aus dem Aufstellungsrundschreiben seines Hauses an die anderen Ministerien hervor, über das das „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe) berichtet.

Demnach soll der Entwurf am 25. Juni ins Bundeskabinett gehen und in der Sitzungswoche Anfang Juli erstmals in den Bundestag eingebracht und dort beraten werden. Die Haushaltspolitiker werden dann die Sommerferien damit verbringen müssen, den Etat zu beraten. Denn mit Fristverkürzungen und Sondersitzungen des Haushaltsausschusses sollen die Etats für das laufende und das kommende Jahr bereits Mitte September vom Bundestag und dann Ende September vom Bundesrat beschlossen werden.

Mit großem Interesse wird daher erwartet, wie die Regierung mit den Mitteln aus dem Sondervermögen umgeht. Nun heißt es in dem Anschreiben des Ministeriums: „Die Einzelpläne sind um die Maßnahmen, die zukünftig im Sondervermögen gemäß Artikel 143h des Grundgesetzes finanziert werden, abzusenken.“ Ebenso seien die Einzelpläne des Wirtschafts-, des Verkehrs- und des Forschungsministeriums „um die Maßnahmen, die zukünftig im Klima- und Transformationsfonds finanziert werden, abzusenken – jeweils in Höhe der bisherigen Ansätze“.

Kritik kam vom Deutschen Verkehrsforum, in dem sich die Unternehmen der Infrastrukturbranche organisieren. Zwar sei es zu begrüßen, dass der Haushalt zügig aufgestellt werde, sagte Florian Eck, Geschäftsführer des DVF, dem „Handelsblatt“. „Kritisch wäre jedoch, wenn dadurch die dringend notwendige Zusätzlichkeit der Investitionen ausgehebelt würde.“


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DWS-Fondsmanager Kaldemorgen kündigt Rückzug an

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Skyline von Frankfurt / Main (Archiv), via dts NachrichtenagenturFrankfurt am Main (dts Nachrichtenagentur) – Klaus Kaldemorgen will sich in absehbarer Zukunft als verantwortlicher Fondsmanager des DWS-Fonds „Concept Kaldemorgen“ zurückziehen. Das sagte Kaldemorgen dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe) zusammen mit Co-Fondsmanager Christoph Schmidt. Der nach ihm benannte Fonds verwaltet derzeit ein Vermögen in Höhe von knapp 14,5 Milliarden Euro.

„Christoph Schmidt wird in absehbarer Zukunft die alleinige Verantwortung für den Fonds übernehmen und ich aus der Co-Struktur ausscheiden“, sagte Kaldemorgen. Die Übergangsphase steuere man sehr gut. Schmidt und Kaldemorgen managen den Mischfonds seit 2022 gemeinsam. Über seine Nachfolge denkt Kaldemorgen nach eigenen Angaben schon länger nach.

Den genauen Zeitpunkt seines Rückzugs ließ der 71-Jährige offen. „Wann genau und in welcher Konstellation wir das in Zukunft machen, ist noch nicht entschieden“, sagte Kaldemorgen. Auf einen Monat wolle er sich nicht festlegen. Kaldemorgen könnte dem Flaggschiffprodukt der DWS in anderer Rolle erhalten bleiben. Sein Ausscheiden aus dem bisherigen Doppelmanagement bedeute „nicht zwingend, dass ich mit dem Fonds nichts mehr zu tun haben werde“, sagte der Fondsmanager. Wie diese Rolle aussehen könnte, ließ er offen.


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Deutschland will WHO stärker unterstützen

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Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschland will die Weltgesundheitsorganisation künftig stärker unterstützen. Man stelle zehn Millionen Euro zusätzlich bereit, kündigte das Bundesgesundheitsministerium an.

Damit unterstützt Deutschland demnach die eingeleiteten WHO-Reformen, die nach dem Rückzug der USA aus der Weltgesundheitsorganisation erforderlich werden. „Die anstehende Annahme des internationalen Pandemieabkommens zeigt, wozu die WHO-Mitgliedstaaten in der Lage sind: weltweit die Gesundheit der Menschen durch bessere Zusammenarbeit zu schützen“, sagte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU).

„Das hätte kaum einer nach dem Rückzug der Vereinigten Staaten aus der WHO für möglich gehalten.“ Umso wichtiger sei es, dass die WHO ihren internen Reformprozess vorantreibe und sich auf ihre Kernaufgaben konzentriere: „weltweite Gesundheitsüberwachung, Pandemieprävention, Krankheitsbekämpfung und gerechten Zugang zur Gesundheitsversorgung“. Das unterstütze Deutschland im globalen und damit im eigenen Interesse, so Warken.


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René Wilke wird neuer Innenminister von Brandenburg

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René Wilke (Archiv), via dts NachrichtenagenturPotsdam (dts Nachrichtenagentur) – Der bisherige Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder), René Wilke (parteilos), wird neuer Innenminister in Brandenburg. Das kündigte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Montag in Potsdam an.

Wilke sei jemand, der seine Aufgabe als Oberbürgermeister „herausragend gut gemacht“ habe, sagte der Regierungschef. „Er hat es geschafft, der Stadt Frankfurt (Oder) neues Selbstbewusstsein zu geben.“ Er sei die Probleme gemeinsam mit den Menschen angegangen und habe die Menschen motiviert, Dinge auch selber in die Hand zu nehmen. „Und er hat Erfahrung, gerade für den Innenbereich in Brandenburg“, so Woidke.

Wilke übernimmt damit die Nachfolge von Katrin Lange (SPD), die am Freitag wegen der Verfassungsschutz-Affäre zurückgetreten war. Der frühere Linken-Politiker ist seit 2018 Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder).


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Merz-Vertrauter Warrings wechselt zum Kulturstaatsminister

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Hero Warrings (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Leiter der Wahlkampf-Kommunikation von CDU-Chef Friedrich Merz, Hero Warrings, wechselt zum neuen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Wolfram Weimer.

Wie die „Rheinische Post“ (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf Koalitionskreise berichtet, wird Warrings den Kommunikationsstab des Kulturstaatsministers führen. Dazu gehören unter anderem die Bereiche Presse, Social Media, Veranstaltungen und Redenschreiben.

Weimer holt sich damit einen Medien- und Presseprofi ins Kanzleramt. Warrings ist im politischen Betrieb bestens vernetzt und gilt als enger Vertrauter des neuen Kanzlers Merz. Vor seinem Engagement im Wahlkampf war der 55-Jährige von 2022 bis 2024 Kommunikationsdirektor der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, davor Sprecher der CDU. Warrings ist gelernter Journalist. Unter anderem war er 19 Jahre in Leitungsfunktionen bei RTL und n-tv tätig.


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Optimismus bei Merz nach Telefonat mit Trump

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Friedrich Merz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) blickt nach dem jüngsten Telefonat mit dem US-Präsidenten offenbar optimistisch auf das Gespräch von Donald Trump mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin.

Auf Nachfrage der dts Nachrichtenagentur, ob der Bundeskanzler bei dem Telefonat mit Trump den Eindruck gewonnen habe, dass der US-Präsident auch europäische Interessen in den Ukraine-Gesprächen vertritt, antwortete Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag: „Ich glaube, dass der Bundeskanzler einen sehr guten Eindruck aus diesem Telefongespräch mitnahm.“

Den Ereignissen des Tages wolle man nicht vorweggreifen. Es sei aber klar, dass der US-Präsident auch ein hohes Interesse habe, diesen Krieg zu beenden bzw. einen Waffenstillstand herbeizuführen. „Die europäischen Partner haben signalisiert, dass sie auf die Zusammenarbeit und die Unterstützung der USA stark vertrauen.“

Merz hatte am späten Sonntagabend erneut mit Trump und den Staats- und Regierungschefs von Frankreich, Großbritannien und Italien telefoniert. Dabei ging es laut Kornelius um die Lage in der Ukraine und das bevorstehende Telefonat zwischen Trump und Putin. Der Austausch solle unmittelbar nach dem für Montagnachmittag geplanten Gespräch zwischen Trump und Putin fortgesetzt werden.


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EU-Kommission senkt Konjunkturprognose leicht

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Öltanks (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Kommission hat ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr leicht gesenkt. In der aktuellen Frühjahrsprognose werde davon ausgegangen, dass die Wirtschaft in der Eurozone 2025 um 0,9 Prozent und 2026 um 1,4 Prozent wachsen wird, teilte die Brüsseler Behörde am Montag mit. Im Herbst hatte sie noch einen Zuwachs von 1,3 Prozent im laufenden Jahr erwartet.

Für die EU insgesamt geht die Kommission von einem Wachstum von 1,1 Prozent im Jahr 2025 und 1,5 Prozent im kommenden Jahr aus. Die Gesamtinflation im Euro-Währungsgebiet dürfte sich von 2,4 Prozent im Jahr 2024 auf durchschnittlich 2,1 Prozent im Jahr 2025 und 1,7 Prozent im Jahr 2026 verlangsamen. In der EU dürfte die Inflation von einem leicht höheren Niveau im Jahr 2024 aus einer ähnlichen Dynamik folgen und 2026 knapp unter zwei Prozent fallen.

„Die EU-Wirtschaft zeigt sich angesichts der hohen Handelsspannungen und der zunehmenden globalen Unsicherheit widerstandsfähig“, sagte EU-Kommissar Valdis Dombrovskis. „Gestützt auf einen robusten Arbeitsmarkt und steigende Löhne dürfte sich das Wachstum 2025 fortsetzen, wenn auch in moderatem Tempo.“ Die Inflation sinke schneller als bisher prognostiziert und sei auf dem besten Weg, das Zwei-Prozent-Ziel in diesem Jahr zu erreichen. „Aber wir können nicht selbstgefällig sein. Die Risiken für die Aussichten sind nach wie vor nach unten gerichtet, weshalb die EU entschlossene Maßnahmen ergreifen muss, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern“, so Dombrovskis.


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Umfrage: In Deutschland dominieren bei KI kostenlose Angebote

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Zwei Männer surfen im Internet (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In Deutschland dominieren aktuell bei Künstlicher Intelligenz die kostenlosen Angebote. Das ergab eine am Montag veröffentlichte Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom.

Gerade einmal zehn Prozent derjenigen Bundesbürger, die generative KI einsetzen, bezahlen demnach dafür: Acht Prozent nutzen aktuell kostenpflichtige KI-Dienste, zwei Prozent haben das in der Vergangenheit getan, jetzt aber nicht mehr.

Rund ein Fünftel (22 Prozent) kann sich vorstellen, künftig für die genutzten KI-Dienste zu bezahlen, aber die große Mehrheit von 62 Prozent hat nicht vor, kostenpflichtige KI zu verwenden. Insgesamt verwenden zwei Drittel (67 Prozent) der Bundesbürger ab 16 Jahren zumindest hin und wieder generative KI.

Im Schnitt geben diejenigen, die auf eine kostenpflichtige KI zurückgreifen, 16 Euro im Monat dafür aus. Dabei zahlen 17 Prozent unter 10 Euro, 27 Prozent 10 bis 20 Euro und 57 Prozent bezahlen sogar 20 Euro und mehr.

Im Vergleich zum Vorjahr gibt es teilweise deutliche Veränderungen, wofür die generative KI eingesetzt wird. An der Spitze liegt die Erstellung von Texten (86 Prozent), auch 2024 dominierte die Textgenerierung mit 70 Prozent. Fast gleichauf liegt inzwischen das Erstellen von Bildern. 83 Prozent setzten die KI dafür ein, vor einem Jahr waren es erst 53 Prozent. Mit deutlichem Abstand folgt die Video-Erstellung (19 Prozent), die aber verglichen mit 2024 mit neun Prozent ebenfalls deutlich öfter genutzt wird. Musik erzeugen zwölf Prozent mit KI (2024: drei Prozent).

Für die Erhebung befragte Bitkom Research von der elften bis zur 15. Kalenderwoche 2025 telefonisch 1.005 Personen ab 16 Jahren in Deutschland.


Foto: Zwei Männer surfen im Internet (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Grüne beharren weiter auf Verbotsverfahren gegen AfD

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Demo gegen Rechtsextremismus (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Grünen-Bundesvorsitzende Felix Banaszak erhält Unterstützung aus seiner Partei für die Forderung, ein AfD-Verbotsverfahren einzuleiten. Banaszak drängte auf baldigen Vollzug, „bevor es zu spät“ sei.

Für die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, ist das kein Alarmismus, sondern „das ist schlicht die Betrachtung der Realität“. Mit Blick auf die 151 AfD-Abgeordneten im Deutschen Bundestag sagte Mihalic den Sendern RTL und ntv: „Wir haben es mit bei der AfD mit einer nun gesichert rechtsextremen Partei zu tun, die immer mehr auch an Stimmen dazugewinnt.“

Das Gutachten des Verfassungsschutzes, mit dem die Einstufung der Partei erfolgte, ist für sie dabei ein „wichtiger Baustein“. Hierfür seien viele öffentliche Quellen ausgewertet worden. „Wenn man jetzt noch ein bisschen tiefer bohrt, dann lassen sich vielleicht noch weitere Elemente zusammentragen, die ein Parteiverbot wahrscheinlich machen“, so Mihalic. Das sei jetzt die Aufgabe.


Foto: Demo gegen Rechtsextremismus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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