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1. Bundesliga: Horst Steffen neuer Cheftrainer bei Werder Bremen

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Fans von Werder Bremen (Archiv), via dts NachrichtenagenturBremen (dts Nachrichtenagentur) – Fußball-Bundesligist Werder Bremen hat Horst Steffen als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 56-jährige Fußball-Lehrer wechselt von Zweitligist SV Elversberg an den Osterdeich, teilte der SVW am Donnerstagnachmittag mit. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten beide Clubs Stillschweigen. Er folgt auf Ole Werner, der Bremen auf Rang acht der abgelaufenen Bundesliga-Saison geführt hatte.

„Horst hat uns in den Gesprächen inhaltlich wie menschlich absolut überzeugt. Er hat in den letzten sieben Jahren in Elversberg herausragende Arbeit geleistet“, sagte Clemens Fritz, Geschäftsführer Fußball bei Werder, zu der Verpflichtung. „Horst steht für offensiven, attraktiven Fußball und eine sehr gute und klare Mannschaftsführung. Wir sind überzeugt, mit ihm gut gerüstet in die neue Saison zu gehen.“

Der neue Cheftrainer schaut nach eigenen Aussagen voller Vorfreude auf die neue Aufgabe in Bremen. „Als die Anfrage von Werder kam, war das zunächst eine große Anerkennung für mich und meine Arbeit. In den Gesprächen wurde mir von den Verantwortlichen sehr viel Wertschätzung entgegengebracht und aufgezeigt, was der Verein in den nächsten Jahren vorhat“, so Steffen. Dieser Austausch habe ihn „absolut überzeugt“ und er habe sich sehr schnell für Werder entschieden. „Bremen verfügt über eine gute Mannschaft, die Potential hat und sich in den letzten drei Jahren in der Bundesliga sehr gut entwickelt hat. Diese Entwicklung möchte ich gerne zusammen mit den Spielern fortsetzen.“

Steffen, der für Bayer Uerdingen, Borussia Mönchengladbach und den MSV Duisburg 207 Bundesliga- und 75 Zweitligaspiele absolviert hat, arbeitete seit der Saison 2018/19 bei der SV Elversberg. Mit den Saarländern schaffte er den Aufstieg von der Regionalliga bis in die 2. Bundesliga. Zuvor hatte Steffen als Cheftrainer beim Chemnitzer FC, den Stuttgarter Kickers und Preußen Münster sowie in den Nachwuchsabteilungen von Borussia Mönchengladbach und dem MSV Duisburg gearbeitet. Das Engagement bei Werder Bremen ist seine erste Station in der Bundesliga. Jüngst hatte er mit Elversberg in der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim den Aufstieg in die 1. Bundesliga knapp verpasst.


Foto: Fans von Werder Bremen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Meyer Werft prüft Bau von Fregatten

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Deutsche Kriegsschiffe (Archiv), via dts NachrichtenagenturPapenburg (dts Nachrichtenagentur) – Die vom Bund und dem Land Niedersachsen gerettete Meyer Werft in Papenburg prüft eine Expansion im Verteidigungsgeschäft. „Gemeinsam mit einem Strategieberater analysieren wir gerade, welche Rolle Meyer bei der sogenannten `Grauen Ware` also im militärischen Bereich, grundsätzlich spielen kann“, sagte Ralf Schmitz, Geschäftsführer und Sanierer des Unternehmens, dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe).

Die Werft, dessen Kerngeschäft Kreuzfahrtschiffe sind, baut bereits zusammen mit der Lürssen-Werft Marineversorgungsschiffe. „Wenn wir uns vor allem auf das Thema Verteidigung konzentrieren würden, dann könnten wir auch vier bis fünf Fregatten in Serie bauen, was sonst keiner in Deutschland kann“, sagte Schmitz. Ein Vorteil seien dabei die überdachten Docks, die etwa von feindlichen Drohnen und Satelliten nicht ausgespäht werden könnten.

Das Unternehmen hat bislang keinerlei Kompetenzen bei der Verteidigungstechnik wie etwa den Radar- und Waffensystemen. „Deshalb müssten wir für diesen Teil eine Partnerschaft eingehen oder zukaufen, was bei dem engen Markt mit etablierten Anbietern sicher nicht einfach wäre“, sagte Schmitz.


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DGB erhebt schwere Vorwürfe gegen Regierung in Arbeitszeit-Debatte

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Büros (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Debatte über zu geringe Arbeitszeiten in Deutschland hat DGB-Chefin Yasmin Fahimi die neue Bundesregierung scharf kritisiert. „Schon heute haben wir hohe Belastungen mit unterbrochenen Tagesschichten bei Busfahrern, im Einzelhandel oder in Krankenhäusern und Pflegeheimen“, sagte Fahimi der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe).

Es gehe wohl eher darum, rechtlich fragwürdige Geschäftsmodelle zu legalisieren, wie regelmäßige Zwölf-Stunden-Schichten bei Subunternehmern im Paketdienst oder die fehlenden Ruhezeiten im Hotel- und Gastgewerbe. „Wo mir abends die gleiche Dame das Bier ausschenkt wie morgens den Kaffee. Deswegen reichen wir der Regierung für die Reform des Arbeitszeitgesetzes nicht die Hand. Diese Pläne sind aus meiner Sicht eine reine Kopfgeburt der politischen Blase in Berlin“, kritisierte die DGB-Vorsitzende.

„Wir haben bereits hochflexible Arbeitszeiten eingeführt, aber eben immer unter Wahrung von Gesundheitsaspekten. Leider unterliegen aber 50 Prozent der Beschäftigten nicht mehr dem Schutz von Tarifverträgen.“ Sie unterstelle der Regierung, dass es bei dem Eingriff in das Arbeitszeitgesetz nicht darum gehe, mehr Flexibilität für Arbeitnehmer zu schaffen, sagte Fahimi.

In der Diskussion kursierten zudem irreführende Zahlen. „Bei Vollzeit-Beschäftigten liegen wir mit der Arbeitszeit im EU-Durchschnitt. Tatsächlich haben wir aber eine im Ländervergleich besonders hohe Teilzeitquote von mehr als 30 Prozent. Das liegt daran, dass die Sorgearbeit immer noch überproportional hoch auf den Schultern der Frauen lastet.“

„Wir brauchen eine Pflegereform und mehr Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Auch steuerliche Anreize müssen neu gesetzt werden: Wir brauchen eine Reform des Ehegattensplittings für künftige Familien. Nicht Lebenspartnerschaften müssen gefördert werden, sondern vor allem Eltern mit Kindern“, forderte Fahimi.


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Fahimi pocht auf "deutlichen Sprung" beim Mindestlohn

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Yasmin Fahimi (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi hat die Arbeitgeberseite und die Vorsitzende der Mindestlohnkommission davor gewarnt, eine deutliche Erhöhung des Mindestlohns für 2026 zu verhindern.

„Wir werden beim Mindestlohn zu einem deutlichen Sprung nach oben kommen“, sagte Fahimi der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe). „Käme man zu keinem einvernehmlichen Ergebnis, muss die Regierung überlegen, wie sie eingreifen kann“, so die DGB-Vorsitzende. „Beim letzten Mal hatte sich die Kommissionsvorsitzende in einer Pattsituation auf die Seite der Arbeitgeber geschlagen. Das sollte sie nicht noch einmal wiederholen“, sagte sie an die Adresse der Vorsitzenden Christiane Schönefeld.

„Wir haben ein Interesse daran, dass die unabhängige Kommission weiter besteht. Künftig werden 60 Prozent des Medianlohns ein wichtiger Orientierungspunkt sein. Ich bin deshalb ganz zuversichtlich, dass die Arbeitgeber deutlich vernünftiger sein werden als das letzte Mal“, sagte Fahimi. Die Kommission will Ende Juni den Mindestlohn für 2026 festlegen. Derzeit beträgt er 12,82 Euro pro Stunde.


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Dax hält sich im Feiertagshandel am Mittag im Plus

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat sich an Christi Himmelfahrt nach einem bereits positiven Start in den Handelstag bis zum Mittag im grünen Bereich gehalten. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.110 Punkten berechnet, 0,3 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

An der Spitze der Kursliste rangierten Adidas, Infineon und Daimler Truck. Am Ende befanden sich Vonovia, Zalando und Heidelberg Materials, wobei die Papiere von Vonovia mit einem Dividendenabschlag gehandelt werden.

Nachdem die von der Trump-Administration verhängten US-Strafzölle von einem Gericht größtenteils als unrechtmäßig erklärt wurden, bleibt der Komplex im Feiertagshandel das dominierende Thema auf dem Parkett. „Die Kuh ist damit noch nicht vom Eis, aber die Dramatik nimmt dadurch ein wenig ab und die Staaten können nun erst einmal abwarten“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. „Nun muss sich zeigen, inwieweit die Marktteilnehmer noch Kauflust verspüren, um in europäische Aktien zu investieren.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1287 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8860 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 65,71 US-Dollar; das waren 81 Cent oder 1,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


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Bericht: Tausende Uiguren unter Zwang in chinesischen Fabriken

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Chinesische Flagge (Archiv), via dts NachrichtenagenturPeking (dts Nachrichtenagentur) – Chinas Behörden sollen Medienberichten zufolge jedes Jahr Zehntausende Uiguren zum Arbeitseinsatz in Fabriken fern ihrer Heimatregion Xinjiang schicken – vielfach zu schlechten Bedingungen und mutmaßlich unter Zwang.

Nach einer gemeinsamen Recherche berichten der „Spiegel“, die „New York Times“ und das Londoner „The Bureau of Investigative Journalism“ über 75 Werke in elf Provinzen, in denen Angehörige der muslimischen Minderheit arbeiten müssen. Dazu wurden Berichte aus Parteizeitungen gesichtet, Statistiken der Provinzbehörden ausgewertet, vor allem aber Zehntausende Videos auf Douyin analysiert, der chinesischen Version von Tiktok. Zwei Dutzend der Werke haben der „Spiegel“ und seine Partner vor Ort besucht.

Die Produkte aus den Fabriken landen in Europa, den Vereinigten Staaten, der ganzen Welt. Mehr als 145.000 internationale Lieferungen aus den Fabriken konnten die Medien nach eigenen Angaben anhand von Zolldatenbanken nachvollziehen.

Der deutsche Anthropologe Adrian Zenz, der seit Jahren zur Unterdrückung in Xinjiang forscht, geht von jährlich etwa 38.000 Überstellungen uigurischer Arbeiter in andere Provinzen aus. „Mein Eindruck ist, dass die Zahlen zunehmen. 2018 waren es noch etwa 27.600 Fälle.“

Ein Expertengremium der Internationalen Arbeitsorganisation der Uno (ILO) stellte fest, „dass die Beschäftigungssituation der Uiguren und anderer muslimischer Minderheiten in China zahlreiche Hinweise auf Zwangsmaßnahmen enthält“. Es gebe Indikatoren für eine „Arbeitsvermittlungspolitik“, die „Maßnahmen vorsieht, die die freie Wahl des Arbeitsplatzes stark einschränken“.

Die chinesische Botschaft in Washington teilte dazu schriftlich mit: „Die Xinjiang-Frage ist überhaupt keine Menschenrechtsfrage, sondern im Wesentlichen eine Frage der Bekämpfung von gewalttätigem Terrorismus und Separatismus.“ Beim Vorwurf der Zwangsarbeit handle es sich um „nichts als bösartige Lügen, die von antichinesischen Kräften erfunden wurden“.


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Wirtschaftsministerin begrüßt "Sofortprogramm"

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Katherina Reiche (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat den Beschluss des Koalitionsausschusses für ein „Sofortprogramm“ der Bundesregierung begrüßt.

„Nach langer Rezession und Stagnation muss Deutschland wieder auf Wachstumskurs gebracht werden“, sagte Reiche am Donnerstag. „Mit dem verabschiedeten Paket schafft die Koalition die dafür notwendige Basis.“ Man wolle schnell entscheiden, beherzt handeln und das Programm zügig umsetzen.

Aus Kreisen des Ministeriums hieß es, dass mehrere Punkte hervorzuheben seien, unter anderem die Reduzierung von Netzentgelten, die Senkung der Stromsteuer und die Abschaffung der Gasspeicherumlage. Zudem soll ein Investitions-Booster eingeführt und die Körperschaftsteuer gesenkt werden. Auch die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren für Wasserstoffinfrastruktur und Windenergieanlagen ist Teil des Programms.


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FC Bayern verpflichtet Jonathan Tah

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Jonathan Tah (Bayer Leverkusen) (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Der FC Bayern München hat Nationalspieler Jonathan Tah verpflichtet. Der Innenverteidiger wechselt ablösefrei von Bayer Leverkusen nach München und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029, wie der Rekordmeister am Donnerstag mitteilte.

„Es ist kein Geheimnis, dass wir Jonathan Tah schon lange auf dem Radar haben“, sagte Sportvorstand Max Eberl. „Wir schätzen seine Klasse: Er ist ein Typ, der Verantwortung übernimmt.“ Sportdirektor Christoph Freund ergänzte, dass Tah keine „lange Anlaufzeit“ benötigen werde, um in der Abwehr eine feste Größe zu werden.

Für Leverkusen war Tah 402 Mal aufgelaufen. Er holte dort 2024 das Double aus Deutscher Meisterschaft und DFB-Pokal. Für die deutsche Nationalmannschaft debütierte er im März 2016 und steht aktuell bei 35 Einsätzen.


Foto: Jonathan Tah (Bayer Leverkusen) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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IG Metall fordert Tempo bei Koalitionsvorhaben

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Christiane Benner (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorsitzende der Industriegewerkschaft Metall, Christiane Benner, hat nach der ersten Sitzung des Koalitionsausschusses Tempo von der schwarz-roten Regierung bei der Umsetzung der Vorhaben gefordert.

„Aus Sicht der IG Metall ist es entscheidend, dass diese richtigen Impulse jetzt schnell für alle im Land spürbar werden und zu mehr Zuversicht für Menschen und Unternehmen führen“, sagte Benner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Bis zum Sommer ist nicht mehr viel Zeit – und es muss noch viel passieren.“

Zugleich lobte sie das „Startsignal“ des Koalitionsausschusses, viele Maßnahmen, auf die die IG Metall lang gedrängt habe, seien enthalten: „Investitionen sollen schnell kommen, Planung und Genehmigung für Wasserstoff, Windkraft und Wärmetechnologien soll vereinfacht werden, die Stromsteuer soll gesenkt werden, Maßnahmen zur Reduzierung von Netzentgelten und zur Förderung der Elektromobilität sollen kommen“, zählte Benner auf.

Besonders hob sie zudem das Tariftreuegesetz hervor: Als „lang überfällig“ bezeichnete sie das Vorhaben, das die Tarifbindungen stärken soll. „So werden mehr Menschen fairer und verlässlicher bezahlt, ein guter und richtiger Schritt“, führte Benner aus.


Foto: Christiane Benner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Grimm nennt Koalitionsbeschlüsse "höchst fragwürdig"

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Veronika Grimm (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat die Beschlüsse des Koalitionsgipfels scharf kritisiert. „Verschiedene Maßnahmen sind höchst fragwürdig, etwa die Senkung des Umsatzsteuersatzes in der Gastronomie, die Agrardiesel-Subvention und die Mütterrente“, sagte die Nürnberger Ökonomin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Das sind kostspielige Maßnahmen in einer Zeit, in der wir uns derartige Wahlgeschenke eigentlich nicht leisten können.“

Auch habe man sich offensichtlich nicht einigen können, das europäische Lieferkettengesetz zu hinterfragen – „gerade bei der Abschaffung von Regulierung von Vorschriften müsste man konsequenter vorgehen“, kritisierte Grimm. „Völlig unverständlich ist es, dass die Mietpreisbremse verlängert wird. Das senkt die Glaubwürdigkeit der Politik bei befristeten Maßnahmen und dürfte die Investitionstätigkeit bei privaten Wohnbauten dämpfen.“

Deutlich wichtiger als eine Kommission zur Reform der Schuldenbremse wäre eine Kommission zur Reform von Rente und Pflegeversicherung, betonte Grimm. „Hier ist keine Zeit zu verlieren.“ Konkret forderte die Ökonomin eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die fernere Lebenserwartung, einen Anstieg der Bestandsrenten mit dem Preisniveau sowie die Wiedereinführung des Nachhaltigkeitsfaktors.

Gut hieß Grimm die beschlossene Senkung der Stromsteuer und der Belastung von Unternehmen.


Foto: Veronika Grimm (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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