Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sebastian Roloff, rechnet mit schwierigen Debatten über das neue Grundsatzprogramm seiner Partei.
„Wichtig ist, den Prozess in der gesamten Breite der Partei zu führen und dabei die Anregungen der Basis sowie von Wissenschaft und Zivilgesellschaft ernsthaft einzubeziehen und auch kontroverse Themen nicht auszusparen“, sagte Roloff dem „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe). „Die Debatten werden angesichts unserer Regierungsbeteiligung sicherlich schwer, aber wir müssen uns die Zeit nehmen und dürfen uns auch nicht durch unseren Koalitionspartner oder andere politische Akteure treiben lassen.“
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner fordert als Konsequenz aus dem Debakel seiner Partei bei der Bundestagswahl eine Rückbesinnung auf sozialdemokratische Grundwerte. „Die SPD hat immer dann Stärke gezeigt, wenn sie ihre Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sowie Frieden und Demokratie als Maßstab und Kompass für gerechte und praxistaugliche Zukunftsvisionen verstanden hat“, sagte Stegner dem „Handelsblatt“.
Mit Blick auf ein neues SPD-Grundsatzprogramm und die Bundestagswahl 2029 hält es Stegner daher für notwendig, das soziale Profil seiner Partei zu schärfen. Dazu zähle etwa, den solidarischen Sozialstaat zu sichern und weiterzuentwickeln, den notwendigen klimaneutralen Umbau der Industriegesellschaft sozialverträglich auszugestalten und bei der Bildungs- und Finanzpolitik Lebenschancen und Verteilungsgerechtigkeit „deutlich“ zu verbessern, sagte er.
Foto: SPD-Parteitag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Foto/Quelle: dts




Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz (CSU) warnt die CDU und den Koalitionspartner SPD davor, Waffenlieferungen an Israel infrage zu stellen und fordert bei Parteien zu klarer Solidarität mit Israel auf.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich am Montag in Berlin mit dem US-Senator Lindsey Graham getroffen, um die EU-US-Koordination bei Sanktionen gegen Russland zu besprechen.
Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Montag nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.840 Punkten berechnet, 0,7 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Heidelberg Materials, Rheinmetall und Fresenius, am Ende Sartorius, Daimler Truck und Infineon.
Quickborn (dts Nachrichtenagentur) – Im Bachlauf der Gronau im schleswig-holsteinischen Quickborn ist am Sonntag eine rund drei Meter lange Gelbe Anakonda entdeckt worden. Das teilte die Polizeidirektion Bad Segeberg am Montag mit. Ein Helfer konnte die Schlange fachgerecht einfangen, die Feuerwehr brachte das Tier anschließend in ein Wildtier- und Artenschutzzentrum.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Viele Deutsche fühlen sich im Umgang mit Medien überfordert. In einer Erhebung des IT-Branchenverbandes Bitkom, die am Montag veröffentlicht wurde, gaben sich die deutschen Internetnutzer für ihre eigene Medienkompetenz nur die Schulnote 3,1.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Sieg des Rechtskonservativen Karol Nawrocki bei den Präsidentschaftswahlen in Polen warnt der Polenbeauftragte der Bundesregierung, Knut Abraham (CDU), vor zu viel Pessimismus.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe, Paul Ziemiak, sieht die Präsidentschaftswahlen in Polen als „Zäsur“. Er habe den Wahlkampf sehr intensiv verfolgt und „es war eine absolute Polarisierung und wir sehen jetzt, wie gespalten das Land ist“, sagte er am Montag im ARD-Morgenmagazin.
Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Für die Tasse Kaffee haben die Deutschen zuletzt tiefer in die Tasche greifen müssen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mitteilte, haben sich die Verbraucherpreise für Bohnenkaffee im April 2025 um 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat erhöht.
Duisburg (dts Nachrichtenagentur) – Für den geplanten Abbau Tausender Arbeitsplätze bei Deutschlands größtem Stahlkonzern Thyssenkrupp Steel strebt der Vorstand des Unternehmens einen Sozialplan für die Belegschaft an.