Donnerstag, Januar 1, 2026
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Fondsmanager: Kapitalmarkt kann Trump zum Einlenken bewegen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der deutsche Fondsmanager Thomas Schüssler glaubt, dass die Börse US-Präsident Donald Trump im Handelsstreit zur Vernunft bringen kann.

„Der Kapitalmarkt kann schaffen, was kein Staatschef der Welt schaffen kann: Trump zum Einlenken zu bewegen“, sagte Schüssler dem „Spiegel“. Keine USD-Regierung könne lange gegen den Aktien- und Anleihemarkt bestehen. Trump blieben nur noch Wochen, um seine Zollpolitik zu ändern und Wohlstandsverluste für zahlreiche US-Bürger zu verhindern.

Nachdem der US-Präsident am „Liberation Day“ weitreichende Zollpläne für fast jedes Land der Welt vorgestellt hatte, waren die Kurse an den Aktienbörsen massiv eingebrochen. Auch US-Staatsanleihen waren unter Druck geraten. Viele Amerikaner, die in Aktien investiert haben, bekommen das unmittelbar zu spüren. Dadurch wachse der Druck auf den US-Präsidenten, so Schüssler. „Trump kann die Wall Street nicht abschaffen, feuern oder einschüchtern.“

Schüssler verwaltet seit 2005 den rund 18,5 Milliarden Euro schweren Dividendenfonds der Deutsche-Bank-Tochter DWS. Für Anleger könne die aktuelle Marktphase auch eine Opportunität sein, glaubt der Fondsmanager. „So eine Krise ist immer auch eine Chance, relativ preiswert an gute Aktien zu kommen.“ Viele Investoren hätten sich in Panik von ihren Anteilsscheinen getrennt. „Jetzt bekommen Sie Aktien im Sonderangebot.“


Foto: Wallstreet (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Städte- und Gemeindebund sieht Chance für "Migrationswende"

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – André Berghegger, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, lobt den Koalitionsvertrag von Union und SPD.

Würden die Maßnahmen darin umgesetzt, „dann kommen wir zu einer Migrationswende“, sagte Berghegger gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Seit Beginn des Ukraine-Krieges seien mehr als zwei Millionen Menschen aus der Ukraine nach Deutschland geflohen, „die Hilfe in Anspruch nehmen und denen wir auch helfen wollen“. Die Flüchtlingshilfe bringe die Kommunen noch immer an ihre Belastungsgrenze.

Berghegger fordert, den Zuzug konsequent zu steuern und zu begrenzen. Unter anderem durch Zurückweisungen an den Grenzen. Außerdem brauche es „Abschiebungen für die Leute, die sich hier nicht benehmen, die Straftäter oder Gefährder sind, die ausgewiesen werden sollen, die kein Bleiberecht haben“, so der Städtebund-Chef.


Foto: Asylbewerberunterkunft (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Merz glaubt an Nato-Verbleib der USA

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der voraussichtlich nächste Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist sich sicher, dass die USA unter Präsident Donald Trump ungeachtet des aktuellen Zollstreits in der Nato bleiben werden.

„Ich gehe davon aus, dass die Amerikaner unverändert zum Bündnis stehen“, sagte er der „Bild am Sonntag“. Man werde den europäischen Teil der Nato sicher stärken müssen. „Da sind wir alle gut unterwegs.“ Zum Zollstreit erklärte Merz: „Ich interpretiere die Entscheidung der letzten Tage in Washington, diese Zölle jetzt für 90 Tage auszusetzen, auch als eine Reaktion auf den Schaden, der möglicherweise der eigenen Volkswirtschaft droht, wenn man so rigoros mit der Zollpolitik vorgeht.“

Der designierte Bundeskanzler glaubt, dass er in persönlichen Gesprächen mit Trump klarkäme: „Ich weiß, wie man in Amerika auch Small Talk miteinander macht, um darüber dann auch zum eigentlichen Thema zu kommen. Ich bin und bleibe ein großer Befürworter des Freihandels. Das gilt insbesondere in diesen schwierigen Zeiten.“

Einen härteren Kurs kündigte Merz gegenüber Russland an. „Wir erleben jeden Tag die Angriffe aus Russland auf unsere Dateninfrastruktur. Jeden Tag Propaganda, jeden Tag falsche Informationen auch der deutschen Öffentlichkeit über russische Kanäle. Dagegen müssen wir uns besser schützen. Das wollen wir tun.“

Nach seiner Amtseinführung will Merz zunächst Frankreich und Polen besuchen. „Ich werde sofort nach Paris zu Emmanuel Macron und auch sehr schnell nach Warschau zu Donald Tusk reisen. Ich habe mit der dortigen Regierung und mit dem Ministerpräsidenten Donald Tusk ein persönlich sehr enges Verhältnis über die letzten Jahre entwickelt.“


Foto: Friedrich Merz am 09.04.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Insa: Union liegt wieder vor der AfD

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Union ist in einer aktuellen Umfrage wieder stärkste Kraft.

Im sogenannten „Sonntagstrend“, den das Meinungsforschungsinstitut Insa wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, legen CDU und CSU im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt zu. Die Union kommt jetzt auf 25 Prozent – so viel wie keine andere Partei. Die AfD folgt auf Platz 2 mit gleichbleibend 24 Prozent.

Es folgen mit unveränderten Werten SPD (16 Prozent) und Grüne (11 Prozent). Die Linke verliert zur Vorwoche einen Prozentpunkt, steht jetzt bei zehn Prozent. Fünf Prozent (+1) würden das BSW wählen, drei Prozent (-1) die FDP. Für eine der sonstigen Parteien würden sich sechs Prozent entscheiden.

Für die „Bild am Sonntag“ hat das Meinungsforschungsinstitut Insa 1.202 Personen im Zeitraum vom 7. April bis zum 11. April 2025 befragt.


Foto: Friedrich Merz am 09.04.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Merz widerspricht SPD: 15 Euro Mindestlohn "so nicht verabredet"

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Chef Friedrich Merz widerspricht der SPD, dass laut Koalitionsvertrag der Mindestlohn 2026 auf 15 Euro pro Stunde steigt. „Das haben wir so nicht verabredet“, sagte Merz der „Bild am Sonntag“.

„Wir haben verabredet, dass wir davon ausgehen, dass die Mindestlohnkommission in diese Richtung denkt. Es wird keinen gesetzlichen Automatismus geben.“ Der Mindestlohn könne „bei dieser Höhe zum 1. Januar 2026 oder 2027 liegen“, so Merz.

„Aber das bleibt die Aufgabe der Mindestlohnkommission, das in eigener Autonomie auch festzulegen.“ Es werde keine gesetzliche Regelung geben. Der aktuelle Mindestlohn beträgt 12,82 Euro.


Foto: Friedrich Merz, Lars Klingbeil am 09.04.2025, via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Nürnberg gewinnt auf dem Betzenberg

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Kaiserslautern (dts Nachrichtenagentur) – Am 29. Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Nürnberg beim 1. FC Kaiserslautern mit 2:1 gewonnen.

Die Nürnberger zeigten sich vor dem Tor äußerst effektiv und nutzten ihre wenigen Chancen konsequent. Fabio Gruber traf in der 14. Minute per Kop nach einer Ecke, Mahir Emreli legte in der 68. Minute nach.

Der 1. FC Kaiserslautern kämpfte sich jedoch zurück ins Spiel. In der 72. Minute verwandelte Marlon Ritter einen Elfmeter zum 1:2-Anschluss. Die Gastgeber drängten in der Schlussphase auf den Ausgleich, scheiterten jedoch mehrfach an Nürnbergs Torhüter Jan Reichert, der mit starken Paraden den Sieg für sein Team sicherte. Trotz zahlreicher Chancen, darunter mehrere Lattentreffer, blieb den Lautrern der Ausgleich verwehrt.


Foto: Spieler des 1. FC Kaiserslautern (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Bayern und BVB unentschieden

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München (dts Nachrichtenagentur) – Der FC Bayern München und Borussia Dortmund haben sich in einem spannenden Bundesliga-Klassiker mit 2:2 getrennt.

Nach einer torlosen ersten Halbzeit erzielte Maximilian Beier in der 48. Minute die überraschende Führung für Dortmund. Bayern antwortete jedoch schnell mit Toren von Raphaël Guerreiro und Serge Gnabry, die innerhalb von vier Minuten den Spielstand drehten. Waldemar Anton gelang in der 75. Minute der Ausgleich für Dortmund.

Die Münchner dominierten über weite Strecken das Spiel und hatten deutlich mehr Ballbesitz sowie Torschüsse. Dennoch gelang es ihnen nicht, ihre Chancen konsequent zu nutzen. Besonders in der Schlussphase drängten die Bayern auf den Sieg, konnten jedoch die gut verteidigenden Dortmunder nicht mehr überwinden.

Während Bayern München mit einer schwachen Chancenverwertung zu kämpfen hatte, zeigte sich Dortmund kämpferisch und nutzte seine Möglichkeiten effizient.


Foto: BVB-Fans (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Tödliche Messerstecherei an Berliner U-Bahnhof offenbar nach Streit

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der tödlichen Messerstecherei am Berliner U-Bahnhof Sophie-Charlotte-Platz hat die Polizei weitere Details bekannt gegeben.

Demnach gerieten gegen 16:15 Uhr zwei Fahrgäste der U-Bahnlinie 12 in Streit. Dabei soll einer der Männer den anderen mit einer Stichwaffe tödlich verletzt haben. Das Opfer verstarb noch im Bahnhof. Die Polizei Berlin teilte mit, dass der Tatverdächtige flüchtete, aber kurz darauf in der Schlossstraße, hinter der Einmündung Knobelsdorffstraße, festgenommen werden konnte.

Der Festgenommene soll mit dem Messer in der Hand auf die Einsatzkräfte zugegangen sein, woraufhin mehrere Schüsse abgegeben wurden. Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wird.

In ersten Berichten war der Sachverhalt noch anders dargestellt worden, wonach der mutmaßliche Täter zunächst auf der Straße mit einem Messer herumgefuchtelt und dann im U-Bahnhof einen scheinbar Unbeteiligten erstochen hätte.

Die 1. Mordkommission des Landeskriminalamtes hat unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft die weiteren Ermittlungen übernommen.


Foto: Absperrung nach Berliner Messerattacke am 12.04.2025, via dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Samstag (12.04.2025)

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Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 14, 15, 18, 20, 29, 36, die Superzahl ist die 5.

Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 0580045. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 676236 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Nach unterschiedlichen Statistiken spielen rund 10-20 Millionen Deutsche jede Woche Lotto. Innerhalb eines Jahres beteiligen sich rund 25 Millionen Deutsche mindestens einmal an dem Gewinnspiel.


Foto: Lotto-Spieler, via dts Nachrichtenagentur

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Afghanistan-Aufnahmeprogramm geht weiter

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Berlin/Leipzig (dts Nachrichtenagentur) – Das Aufnahmeprogramm für Flüchtlinge aus Afghanistan wird fortgesetzt.

Am kommenden Mittwoch soll ein Flugzeug mit 162 Personen an Bord am Leipziger Flughafen aus Islamabad (Pakistan) landen, schreibt die „Bild am Sonntag“. Darunter sollen sich fünf Ortskräfte und 19 Familienangehörige befinden.

In der Union stoßen die weiteren Flüge auf Unverständnis. CSU-Generalsekretär Martin Huber sagte „Bild am Sonntag“: „Dass Frau Baerbock als abgewählte Außenministerin bis zum Schluss rücksichtslos ihre eigene Ideologie durchzieht, ist unanständig.“

Im Koalitionsvertrag hatten sich Union und SPD gegen die Fortführung und für den Stopp von Aufnahmeprogrammen von Flüchtlingen aus Afghanistan geeinigt.


Foto: Flughafen Leipzig/Halle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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