Donnerstag, Januar 1, 2026
Start Blog Seite 516

Lottozahlen vom Mittwoch (16.04.2025)

0

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 2, 10, 13, 32, 37, 49, die Superzahl ist die 6.

Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 9290993. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 364574 gezogen. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Der Jackpot beträgt derzeit 4 Millionen Euro.


Foto: Lotto-Schild (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Pünktlichkeit der Bahn sinkt im Fernverkehr auf unter 60 Prozent

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn im Fernverkehr ist unter 60 Prozent gesunken. Das berichtet die „Bild“ (Donnerstagausgabe).

In den ersten 14 Tagen im April verzeichnete die Bahn demnach durchschnittliche Pünktlichkeitswerte von nur noch 58,6 Prozent. Das Ziel sind laut internen Zahlen 68,5 Prozent. Gründe für die Verspätungen sind die vielen Baustellen, technische Störungen auf der Strecke und defekte Züge.

Die Bahn erwartet dem Bericht zufolge die erste Spitze der diesjährigen Oster-Reisewelle für Gründonnerstag und Karfreitag, eine zweite dann am Ostermontag, wenn sich viele auf die Rückreise begeben. Insgesamt rechne die DB mit mehr Fahrgästen im Fernverkehr als zu Ostern im vergangenen Jahr, hieß es.

„Die Osterferien sind auf der Schiene wie auf der Straße eine baustarke Zeit“, sagte ein Bahnsprecher der Zeitung. „Wir danken bereits jetzt allen Osterreisenden für ihre Geduld, da zahlreiche Fahrten wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten im Schienennetz länger dauern als gewöhnlich.“ Der April sei von „einer überdurchschnittlichen Zahl von externen Störungsursachen geprägt“.

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Verkehrsexperte Ulrich Lange (CSU) kritisierte die Verspätungen. „Die Pünktlichkeit rast weiter in den Keller, obwohl der Konzern Besserung versprochen hatte“, sagte er der Zeitung. „Das ist skandalös und zeigt einmal mehr, dass der Konzern reif zum Aufräumen ist.“


Foto: Signalleuchte bei der Bahn (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

AfD will im Streit um Fraktionssaal rechtliche Schritte prüfen

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Streit um die Verteilung der Fraktionssäle droht die AfD mit einer Klage. „Wir prüfen rechtliche Schritte“, sagte Bernd Baumann, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion, der „Bild“ (Donnerstagausgabe). „Wenn es dabei bleibt, ist das eine weitere massive Beschneidung von Rechten der AfD-Abgeordneten.“

Die SPD will den Otto-Wels-Saal im Südwesten des Reichstagsgebäudes behalten, doch auch die AfD, die erstmals mit mehr Abgeordneten als die SPD in den Bundestag eingezogen ist, erhebt Ansprüche. Für die Sozialdemokraten hat der Raum eine große symbolische Bedeutung, da Otto Wels ab 1919 und während der Zeit des Exils von 1933 bis zu seinem Tod 1939 SPD-Vorsitzender war. Er hielt unter anderem die letzte freie Rede vor dem Reichstag, bevor das sogenannte „Ermächtigungsgesetz“ der Nationalsozialisten in Kraft trat. Bekannt ist daraus insbesondere der Satz: „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.“

Die AfD pocht als zweitstärkste Fraktion im Bundestag auf den zweitgrößten Sitzungssaal. „Ich will hierzu baldmöglichst eine offizielle Entscheidung und habe deshalb dazu die Bundestagspräsidentin angeschrieben“, so Baumann. Laut „Bild“ soll ihm auf führender Mitarbeiterebene der Fraktionen mitgeteilt worden sein, dass die AfD in den Saal der ehemaligen FDP-Fraktion ziehen soll.


Foto: Fraktionssitzungssaal der SPD (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

VdK spricht sich gegen Mindestlohn für Behindertenwerkstätten aus

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Verena Bentele, Präsidentin des größten deutschen Sozialverbands VdK, hält den Mindestlohn für Menschen, die in Behindertenwerkstätten arbeiten, nicht für die richtige politische Forderung. „Die Menschen, die dieses System nicht benötigen, sollten nicht den Mindestlohn in der Werkstatt erhalten, sondern in den ersten Arbeitsmarkt wechseln“, sagte sie dem „Spiegel“. Zuvor hatte Linkenchef Jan van Aken für den Mindestlohn auch in den Werkstätten plädiert.

Bentele wies darauf hin, dass diese ein besonderes, „arbeitnehmerähnliches Beschäftigungsverhältnis“ anböten, dessen Ziel die „Teilhabe am Arbeitsleben“ sei. Sie würden einen geschützten Raum auch für Menschen mit sehr schweren Beeinträchtigungen bieten. Gelte dort der Mindestlohn, würden dort auch andere arbeitsrechtliche Regelungen greifen, erklärte die VdK-Präsidentin. Diese könnten dazu führen, dass die Betroffenen etwa später bei der Rente schlechter gestellt seien als heute.

„Statt Werkstätten attraktiver zu machen, sollte der Staat Inklusionsfirmen besser fördern“, sagte Bentele. Sie stellten für viele Betroffene eine gute Alternative dar. Dort werde Mindestlohn oder je nach Regelung auch Tarif gezahlt.

In Deutschland arbeiten 310.000 Menschen mit Behinderung in spezialisierten Werkstätten.


Foto: Behinderten-Parkplatz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Ukrainischer Botschafter hofft auf Taurus-Zusage der Merz-Regierung

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der ukrainische Botschafter in Deutschland Oleksij Makejew hofft, dass unter der neuen Regierung um den wahrscheinlichen neuen Kanzler Friedrich Merz schnell eine Zusage für die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern kommt.

„Taurus ist ein tolles System, weit überlegen den russischen Systemen“, sagte er dem Fernsehsender „Welt“. „Und unsere Militärs werden bestimmt eine gute Anwendung dafür finden.“ Die Signale, die Merz vor und nach der Bundestagswahl in Richtung Kiew gesendet hat, geben Makejew Hoffnung.

„Waffen sind wichtig, Solidarität ist wichtig. Und Friedrich Merz hat auch klare Kante gezeigt in der Wahlkampagne und auch nach den Wahlergebnissen, dass die Ukraine weitgehend weiter unterstützt wird. Und wir hoffen, dass die neue Bundesregierung noch einen weiteren Schritt macht in dieser Unterstützung.“

Es sei im gemeinsamen europäischen Interesse, auch in Betracht nehmend, was in den Vereinigten Staaten passiere, dass Europa selbst viel mehr für eigene Sicherheit mache. Und die Ukraine sei auch Europa. „Und wir können dafür sorgen, dass wir auch militärisch Russland zur Verhandlung zwingen.“


Foto: Taurus (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Kirchen nehmen immer weniger Steuern ein

0

Köln (dts Nachrichtenagentur) – Auch in diesem Jahr werden die Einnahmen aus der Kirchensteuer inflationsbereinigt zurückgehen.

Nach Schätzungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die am Mittwoch veröffentlicht wurde, beträgt das gesamte Aufkommen 2025 nominal rund 12,7 Milliarden Euro. Davon entfallen etwa 6,7 Milliarden Euro auf die katholische Kirche und rund 6,0 Milliarden Euro auf die evangelische Kirche. Im Schnitt zahlt jedes Kirchenmitglied knapp 350 Euro Kirchensteuer.

Zwar entspricht das einem leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr um rund 100 Millionen Euro, real bleibt davon aber nichts übrig: Inflationsbereinigt haben die Kirchen in diesem Jahr rund 150 Millionen Euro weniger zur Verfügung. Im Vergleich zu 2019 sind die realen Einnahmen um fast 20 Prozent zurückgegangen.

Auch mittelfristig ist nicht mit spürbar steigenden Einnahmen zu rechnen: Gegen Ende des Jahrzehnts könnte laut IW bei einer anziehenden Wirtschaft immerhin das nominale Niveau des Jahres 2022 von gut 13 Milliarden Euro wieder erreicht werden.

Die Kirchensteuer wird als Zuschlag zur Lohn- und Einkommensteuer erhoben. In Bayern und Baden-Württemberg liegt der Satz bei acht Prozent, in allen anderen Bundesländern bei neun Prozent. Ihr Rückgang hängt deshalb nicht nur mit steigenden Austrittszahlen, sondern auch mit dem demografischen Wandel zusammen: Jüngere Jahrgänge, die überwiegend noch im Erwerbsleben stehen, sind deutlich seltener kirchengebunden als die Generation der Babyboomer, die nach und nach in den Ruhestand tritt. 2016 machten die Einnahmen aus der Kirchensteuer etwa fünf Prozent der Einkommensteuer aus. Bis zum Jahr 2029 wird dieser Anteil auf etwas mehr als drei Prozent sinken.


Foto: Katholischer Pfarrer in einer Messe (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax am Mittag weiter im Minus – Investoren bleiben vorsichtig

0

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat sich am Mittwoch nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit rund 21.155 Punkten berechnet, ein Minus von 0,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Sartorius, Eon und RWE, am Ende Brenntag, Siemens Energy und Merck.

„Die Investoren bleiben weiterhin sehr vorsichtig und agieren sehr selektiv“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. Es gebe derzeit zu viele offene Fragen und kaum nachvollziehbare Prognosen, wie sich die globale Konjunktur in den kommenden Quartalen entwickeln werde. „Demnach liegt der Fokus im Dax heute auf den Aktien aus den defensiven Branchen.“ Die Anspannung sei weiterhin wahrnehmbar in den Finanzmärkten vorhanden und das Sentiment bleibe vorerst eingetrübt.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Mittwochmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1358 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8804 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 65,37 US-Dollar; das waren 70 Cent oder 1,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Lauterbach nach Einigung auf WHO-Pandemieabkommen erleichtert

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der scheidende Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat erleichtert auf die Einigung von WHO-Unterhändlern auf ein internationales Pandemieabkommen reagiert.

Man könne diese Einigung ohne Übertreibung als „historisch“ bewerten, sagte er am Mittwoch in Berlin. „In dem Vertrag wird sichergestellt: Wenn es international Ausbrüche in Zukunft gibt, von zum Beispiel Viren oder anderen Erregern, die Pandemiepotenzial haben, dann werden diese Informationen schneller geteilt, sodass man schneller gegen reagieren kann.“ Im Gegenzug bekämen die betroffenen Länder dann auch schneller Impfstoffe und Medikamente.

„Es ist, wenn man so will, eine Win-Win-Situation für die ganze Welt“, so Lauterbach. Daran sei lange gearbeitet worden. „Wären wir da nicht zusammengekommen, hätte man eine wichtige Gelegenheit, aus der Pandemie zu lernen, verpasst.“ Deutschland habe den Prozess immer unterstützt.


Foto: Karl Lauterbach am 16.04.2025, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Spritpreise sinken Mitte April weiter

0

München (dts Nachrichtenagentur) – Die Spritpreise an deutschen Tankstellen sind zuletzt weiter gesunken, laut ADAC aber immer noch nicht auf ein angemessenes Niveau.

Wie ein Sprecher des ADAC am Mittwoch der dts Nachrichtenagentur sagte, kostete ein Liter E10 am Dienstag im bundesweiten Schnitt 1,681 Euro und damit 0,8 Cent weniger als in der Woche zuvor. Für einen Liter Diesel zahlte man 1,572 Euro, ein Rückgang von 1,9 Cent. Die Differenz zwischen den Kraftstoffarten betrug damit 10,9 Cent pro Liter gegenüber 9,8 Cent in der Vorwoche.

Bereits Anfang des Monats waren die Preise in beiden Kategorien gesunken, laut ADAC allerdings mit Blick auf den Ölpreis-Einbruch in einem zu geringen Ausmaß. Durch den erneuten Rückgang näherten sich die Preise an einen angemessenen Wert an, seien aber weiterhin zu hoch, so der Sprecher. Für den Dieselpreis geht es jetzt seit neun Wochen konstant nach unten, während sich E10 zwischenzeitlich auch verteuert hatte.


Foto: Zapfsäule (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

SPD-Generalsekretär widerspricht Spahn beim Umgang mit AfD

0

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Generalsekretär Matthias Miersch widerspricht CDU-Politiker Jens Spahn, was den Umgang mit der AfD angeht.

„Dieser Satz von Jens Spahn, es müsste Normalität entstehen, das halte ich für grundfalsch und für sehr, sehr gefährlich“, sagte Miersch am Mittwoch den Sendern RTL und ntv. Die AfD stelle in weiten Teilen die Verfassung infrage. „Sie ist in weiten Teilen als rechtsextrem eingestuft.“ Und insofern müssten Demokraten hier sehr wachsam sein. „Da kann es keine Normalität geben.“

Mit Blick auf den Vorsitz von Bundestagsausschüssen und die Wahl der Bundestagsvizepräsidenten gebe es eine klare Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts: „Dass es keinen Anspruch gibt, gewählt zu werden. Insofern ist es Aufgabe der Abgeordneten zu entscheiden, wem man dieses Vertrauen gibt.“ Aus seiner Sicht habe man etwa bei dem AfD-Abgeordneten Stephan Brandner als Vorsitzendem des Rechtsausschusses erlebt, wie dieser den Vorsitz „klar missbraucht hat“, so Miersch weiter. Deswegen werde man immer wieder sehr sorgfältig abwägen.


Foto: Matthias Miersch (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts