Freitag, Januar 2, 2026
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1. Bundesliga: BVB dreht Borussen-Duell gegen Gladbach

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Dortmund (dts Nachrichtenagentur) – Borussia Dortmund hat am 30. Spieltag der Bundesliga einen knappen 3:2-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach errungen.

Die Partie im Westfalenstadion begann mit einer überraschenden Führung der Gäste durch Kō Itakura in der 24. Minute. Doch die Dortmunder zeigten sich unbeeindruckt und glichen durch Serhou Guirassy in der 41. Minute aus. Kurz vor der Pause erhöhte Felix Nmecha auf 2:1, bevor Daniel Svensson in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit den Vorsprung auf 3:1 ausbaute.

In der zweiten Halbzeit versuchte Mönchengladbach, das Spiel zu drehen. Kevin Stöger verkürzte in der 57. Minute per Elfmeter auf 3:2, nachdem ein Foul von Felix Nmecha an Tim Kleindienst durch den VAR überprüft und bestätigt worden war. Trotz weiterer Bemühungen gelang es den Gästen nicht, den Ausgleich zu erzielen. Dortmund verteidigte den Vorsprung geschickt und sicherte sich wichtige drei Punkte im Kampf um die europäischen Plätze.

Der Sieg bedeutete für Dortmund nicht nur das Überholen von Mönchengladbach in der Tabelle, sondern auch das Verkürzen des Rückstands auf die internationalen Plätze.


Foto: Felix Nmecha (Borussia Dortmund) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Rufe nach AfD-Verbotsverfahren stoßen in Union auf Unverständnis

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Debatte über den Umgang mit der AfD belastet schon vor der Amtsübernahme der schwarz-roten Regierungskoalition das Verhältnis zwischen Union und SPD. In den Reihen der Sozialdemokraten gibt es Irritationen über die Forderung von CDU/CSU-Fraktionsvize Jens Spahn, der AfD Ausschuss-Führungen zu überlassen.

Seine Partei sei bei dieser Frage „absolut humorlos“, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner der „Welt am Sonntag“. Er fordert, ein Parteiverbotsverfahren einzuleiten, wenn das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) die AfD als gesichert rechtsextremistisch einordnen würde. „Wenn es zu einer Hochstufung durch den Verfassungsschutz kommt, dann haben wir auch die Pflicht, auf die Einleitung eines Parteiverbots hinzuwirken“, so Stegner.

Diesen Automatismus wiederum weist die Union zurück: „Aus einer Hochstufung seitens des Verfassungsschutzes eine Pflicht zu einem Verbotsverfahren abzuleiten, geht ganz offensichtlich an der Rechtslage vorbei“, sagte der rechtspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Günter Krings, der „Welt“. „Die AfD muss von uns politisch bekämpft werden, indem wir ihren Extremismus bloßstellen“, plädierte er.

„Das beste Rezept gegen die AfD sind konkrete Erfolge der neuen Bundesregierung, vor allem bei Migration, Sicherheit und Wirtschaft.“ Von einer neuen Debatte um ein AfD-Verbotsverfahren rät Krings dringend ab, weil damit „nur abgelenkt würde vom viel entscheidenderen politischen Kampf gegen die AfD“. Bei einer neuen Verbotsdiskussion würde sich die AfD nur die Hände reiben und „dies als kostenlose Unterstützung ihres Opfer-Mythos nutzen“.

Auch der Kieler Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, von Haus aus Verfassungsrechtler, hält ein AfD-Verbotsverfahren für das „wirklich allerletzte Mittel“. Nicht nur könne es „als Akt der Rat- und Hilflosigkeit erscheinen“, auch wäre sein Ausgang vollkommen offen, warnte der Sozialdemokrat. „Ich würde meiner Partei nicht empfehlen, sich darauf zu konzentrieren“, so Kämpfer, der bei der schleswig-holsteinischen Landtagswahl 2027 als Spitzenkandidat antreten will.

Auch der Generalsekretär der aus dem Bundestag gewählten FDP, Marco Buschmann, ist skeptisch, was ein AfD-Verbotsverfahren angeht: „Wenn es scheitert, könnten die AfD-Populisten quasi mit einem Persilschein durch die Gegend marschieren und sich als Opfer inszenieren“, warnte der ehemalige Bundesjustizminister.

Die Linken-Abgeordnete Clara Bünger dagegen stellt sich klar hinter Stegners Verbotsforderung: „Wenn eine Partei systematisch darauf hinarbeitet, Menschenwürde, Gleichheit und Demokratie zu beseitigen, darf der Rechtsstaat nicht schweigen“, so die Juristin.


Foto: Werbematerial für AfD-Verbotsverfahren (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Augsburg und Frankfurt trennen sich torlos

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Augsburg (dts Nachrichtenagentur) – Im ersten Sonntagsspiel des 30. Bundesliga-Spieltags haben sich der FC Augsburg und Eintracht Frankfurt 0:0 getrennt.

Beide Mannschaften zeigten sich von Beginn an kämpferisch, konnten jedoch zunächst kaum gefährliche Torchancen herausspielen. Augsburg hatte im ersten Durchgang einen Tick mehr vom Spiel, wirklich zwingende Aktionen gab es aber auch von den Hausherren nicht zu sehen.

In der zweiten Halbzeit nahm die Begegnung etwas an Fahrt auf. Für einen erhöhten Puls beim Heimpublikum sorgte unter anderem ein Pfostenschuss durch den eingewechselten Mergim Berisha in der 66. Minute. Auch danach wirkte es so, als ob die Partie sich einem Treffer nähern würde – am Ende blieb es aber bei der Punkteteilung.

In der Tabelle rückt Augsburg auf den neunten Platz vor, während die Eintracht weiterhin auf dem dritten Rang steht. Für die Fuggerstädter geht es am Samstagnachmittag in Leverkusen weiter, Frankfurt ist am Samstagabend gegen RB Leipzig gefordert.


Foto: Jean-Mattéo Bahoya (Eintracht Frankfurt) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Israel entlässt Offizier nach tödlichem Angriff auf Rettungskräfte

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Jerusalem/Gaza (dts Nachrichtenagentur) – Nach Ermittlungen im Fall der 15 getöteten Rettungskräfte im Gazastreifen hat die israelische Armee den stellvertretenden Kommandeur der Aufklärungseinheit der Golani-Brigade entlassen. Das teilte das Militär am Sonntag mit.

Demnach wurde der Offizier auch wegen seines „teilweisen und ungenauen“ Berichts über den Vorfall während einer ersten Untersuchung aus seiner Funktion entfernt. Zusätzlich wurde der Kommandeur der 14. Reserve-Panzerbrigade, die die Operation in Rafah leitete, offiziell gerügt. Ihm wurde die „gesamtverantwortliche Leitung des Vorfalls“ einschließlich der anschließenden Szenenbewältigung vorgeworfen.

Laut der offiziellen Untersuchung soll es „keine Verstöße gegen den Ethikkodex“ der IDF gegeben haben, jedoch mehrere „professionelle Fehler“ und Verstöße gegen das militärische Protokoll, sowie ein Versäumnis, den Vorfall vollständig zu melden.

Die Streitkräfte erklärten, dass die Truppen während des Vorfalls nicht wahllos geschossen hätten, sondern das Feuer auf eine „greifbare Bedrohung“ eröffneten, was das Militär als „operative Missverständnisse“ bezeichnete.

Nach UN-Angaben waren die Sanitäter am 23. März getötet worden, ihre Leichen wurden offenbar in einem Massengrab verscharrt. Nach dem Vorfall, der in weiten Teilen der Welt Empörung ausgelöst hatte, wurden Vorwürfe laut, dass die unbewaffneten Retter aus nächster Nähe erschossen worden sein sollen; Israel bestreitet dies.


Foto: Israelische Fahnen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Köln schlägt Münster – Platz eins

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Köln (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 30. Spieltags der 2. Bundesliga hat 1. FC Köln 3:1 gegen Preußen Münster gewonnen und damit die Tabellenführung übernommen.

Die Hausherren gingen zunächst vollkommen verdient in der elften Minute durch ein Tor von Tim Lemperle in Führung. Münster gelang zwar in der 39. Minute der zwischenzeitliche Ausgleich durch ein unglückliches Eigentor von Timo Hübers. Kurz vor der Halbzeitpause brachte Luca Waldschmidt die Gastgeber aber per Handelfmeter erneut in Führung.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Damion Downs in der 56. Minute auf 3:1, was letztlich die Vorentscheidung bedeutete. Trotz mehrerer Wechsel und einer engagierten Leistung konnte Münster den Rückstand nicht mehr aufholen. Die Kölner waren insgesamt überlegen und nutzten ihre Chancen besser als die Gäste.

Nach dem Sieg haben die Geißböcke jetzt an der Tabellenspitze einen Punkt Vorsprung auf den HSV, während Münster auf den 16. Platz festhängt. Für die Kölner geht es am kommenden Sonntag in Hannover weiter, Münster ist am Samstag gegen Darmstadt gefordert.

Die Ergebnisse der Parallelbegegnungen vom Sonntagnachmittag: SV Darmstadt 98 – Hannover 96 3:1, Karlsruher SC – SpVgg Greuther Fürth 1:0, 1. FC Magdeburg – Jahn Regensburg 3:0, SSV Ulm 1846 – Hertha BSC 2:3.


Foto: Marvin Schwäbe (1. FC Köln) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Eutelsat will Satelliten-Netzwerk in Ukraine weiter ausbauen

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Paris (dts Nachrichtenagentur) – Der französische Satellitenkonzern Eutelsat arbeitet daran, sein Satelliten-Netzwerk in der Ukraine weiter auszubauen.

„Ich denke, es ist wichtig, ein Backup zu haben, eine Alternative, falls jemand entscheidet, dass Starlink dort nicht mehr verwendet werden soll“, sagte Eutelsat-CEO Eva Berneke dem Wirtschaftsmagazin Capital. „Wir liefern mehr Terminals, denn das ist es, was jetzt gebraucht wird.“ Terminals sind notwendig, um die Datenübertragung per Satellit zu ermöglichen.

Eutelsat gilt als mögliche Ersatzlösung, falls US-Milliardär Elon Musk der Ukraine sein Satelliten-Netzwerk Starlink entziehen sollte. Das Unternehmen will deshalb künftig mehr Geräte und passendere Technik in der Ukraine anbieten: „Wo wir vielleicht noch eine Lücke haben, ist bei den sehr kleinen Terminals, die nur noch so groß wie ein Tablet sind, wenn auch natürlich etwas dicker“, so Berneke.

Die Mini-Terminals werden demnach unter anderem genutzt, um kleinere Drohnen zu steuern, „und so etwas haben wir nicht“. „Wir werden mit unseren Partnern darüber sprechen, ob es genügend Anwendungsfälle und ausreichend hohe Stückzahlen geben könnte“, kündigte Berneke an.

Eutelsat betreibt nach eigenen Aussagen bislang deutlich weniger Terminals als Starlink in der Ukraine. Starlink werde stark für normale Verbraucheranwendungen wie Videostreaming genutzt. „Die meisten unserer Nutzer dort hingegen sind eher mit der Regierung oder dem Militär verbunden“, so die Eutelsat-CEO.


Foto: Pro-Ukraine-Demo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Volkswagen plant neue China-Plattform ohne Partner

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Wolfsburg (dts Nachrichtenagentur) – Volkswagen plant auf seinem wichtigsten Einzelmarkt China eine vollständig eigenentwickelte Elektroplattform. Das berichtet das „Handelsblatt“ (Montagausgabe) unter Berufung auf Konzernkreise. Das Unternehmen hat die Information demnach bestätigt.

Die Plattform mit der Bezeichnung CSP („China Scalable Platform“) soll Mitte 2027 auf den Markt kommen, Software und Hardware sollen vollständig von VW in China für China entwickelt werden statt wie bislang in Partnerverbünden. Zum Marktstart sind zwei E-Fahrzeuge der Marke VW im B-Segment vorgesehen, ein großes SUV und eine große Limousine. 2028 sollen zwei Range-Extender-Modelle folgen. Ob Audi in China ebenfalls die CSP-Technologie nutzen wird, ist nach Informationen des „Handelsblatts“ noch nicht entschieden.

VW hatte im Sommer 2023 für den chinesischen Markt eine tiefgreifende Entwicklungspartnerschaft mit dem lokalen E-Auto-Start-up Xpeng verkündet. Audi kooperiert in China mit SAIC für die Entwicklung einer neuen E-Auto-Generation. Auch in Sachen Software sind die Wolfsburger in China zurzeit auf die Hilfe externer Partner angewiesen.

VW hat in China zuletzt Marktanteile eingebüßt und musste 2023 seine jahrzehntelange Marktführerschaft an den lokalen Konkurrenten BYD abgeben. Im ersten Quartal war der Absatz des Konzerns in der Region erneut rückläufig. Der Elektro-Absatz des Autobauers brach auf dem wichtigen Markt um 37 Prozent ein.


Foto: VW-Werk (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Geschwächter Papst Franziskus spendet Segen "Urbi et Orbi"

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Vatikanstadt (dts Nachrichtenagentur) – Der sichtlich geschwächte Papst Franziskus hat den Gläubigen zu Ostern den traditionellen Segen „Urbi et Orbi“ (Der Stadt und dem Erdkreis) gespendet.

Die Osterbotschaft selbst wurde am Sonntag allerdings nicht vom Papst, sondern vom Zeremonienmeister verlesen. Franziskus, der sich derzeit von einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung erholt, sprach nur wenige einleitende Worte sowie die eigentliche Segensformel. In der Botschaft appellierte der Papst unter anderem an die Konfliktparteien im Nahen Osten, alle Kampfhandlungen einzustellen. Zudem mahnte er zu ernsthaften Friedensbemühungen in der Ukraine. Zu der traditionellen Ostermesse fanden sich am Sonntag wie in jedem Jahr Zehntausende Gläubige auf dem Petersplatz in Rom ein.

An der Messe zur Osternacht hatte Franziskus wegen seiner angeschlagenen Gesundheit noch nicht persönlich teilgenommen, stattdessen leitete der Kardinaldekan Battista Re die Messe. In der Botschaft ging es vor allem darum, dass Christen in aller Welt trotz der zahlreichen Krisen Hoffnung verbreiten sollten.


Foto: Kuppel des Petersdom am Vatikan, via dts Nachrichtenagentur

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Wetterdienst warnt vor starken Gewittern am Ostersonntag

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Offenbach (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starken Gewittern am Ostersonntag. Der DWD teilte mit, dass ab dem Nachmittag voraussichtlich die Mitte und der Süden Deutschlands betroffen sein werden.

Dabei kann es demnach zu Starkregen mit Mengen von 15 bis 25 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit kommen. Lokal sind auch heftiger Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter und stürmische Böen oder Sturmböen zwischen 65 und 85 km/h möglich. Besonders in Bayern könnten in Verbindung mit Gewittern Hagel und Sturmböen auftreten.

In der Nacht zum Montag ziehen die Gewitter nordwärts, wobei sie sich abschwächen. Vor allem in der ersten Nachthälfte kann es örtlich zu Starkregen um 15 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde und stürmischen Böen um 70 km/h kommen. Am Ostermontag sind in der Westhälfte und am Alpenrand einzelne Gewitter mit Starkregen, kleinkörnigem Hagel und stürmischen Böen wahrscheinlich.

Zusätzlich wird in den Hochlagen der Alpen mit stürmischen Böen um 70 km/h gerechnet, in exponierten Lagen sogar mit Sturmböen um 85 km/h. In Föhntälern sind starke Böen um 55 km/h möglich. In der Nacht zum Montag kann es zudem in verschiedenen Regionen zu Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern kommen.


Foto: Deutscher Wetterdienst (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Behörden nach tödlicher Messerattacke in Berlin unter Druck

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Fall des tödlichen Messerangriffs in einer Berliner U-Bahn geraten die Behörden zunehmend unter Druck. Wie die „Welt“ berichtet, lagen bereits seit Mai 2024 schriftliche Warnungen der Polizei zu dem späteren Täter Shadi S. vor. Der Syrer galt demnach als hochgefährlich. Dennoch reagierten die zuständigen sozialpsychiatrischen Dienste nicht.

In einem Bericht des Berliner Staatsschutzes hieß es laut der „Welt“, es gebe „konkrete Hinweise auf eine akute Eigen- und Fremdgefährdung“. Die Polizei beschrieb S. als impulsiv, gewaltbereit und aggressiv gegenüber staatlichen Autoritäten. Hinweise auf eine islamistische Gesinnung wurden geprüft, aber nicht bestätigt.

Dominique Krössin, Bezirksstadträtin für Soziales und Gesundheit in Pankow, bestätigte auf Nachfrage der Zeitung, dass der Hinweis der Polizei aus dem vergangenen Jahr bekannt sei. Man prüfe derzeit, was mit dem Schreiben geschehen ist. In Steglitz-Zehlendorf erklärte Bezirksstadträtin Carolina Böhm, dass dem dortigen sozialpsychiatrischen Dienst das Schreiben ebenfalls vorliege. Einen Kontakt zu Shadi S. habe es aber nie gegeben. Warum nicht, konnten weder Böhm noch Krossin auf Nachfrage sagen.

Trotz mehrfacher Vorstrafen – unter anderem wegen Körperverletzung, Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte – war Shadi S. zum Tatzeitpunkt auf freiem Fuß. Bereits 2022 hatte er in Chemnitz seine Schwester mit einem Messer verletzt und einen Polizisten attackiert. Das Landgericht Chemnitz verhängte eine Bewährungsstrafe.

Im Dezember 2024 beantragte die Staatsanwaltschaft Chemnitz den Widerruf der Bewährung und einen Sicherungshaftbefehl. Der Antrag traf jedoch erst im März 2025 beim Landgericht Berlin ein – wenige Wochen vor dem tödlichen Angriff.

Am 12. April griff Shadi S. in einer U-Bahn der Linie U2 den 29-jährigen Steve H. mit einem Küchenmesser an. Das Opfer starb später an seinen Verletzungen. S. wurde bei der Flucht von Polizisten angeschossen und erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Der Berliner Senat kündigte inzwischen als Reaktion ein Waffen- und Messerverbot im gesamten öffentlichen Nahverkehr an.


Foto: Absperrung nach Berliner Messerattacke am 12.04.2025, via dts Nachrichtenagentur

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