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Netanjahu wendet sich direkt an iranische Bevölkerung

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Benjamin Netanjahu (Archiv), via dts NachrichtenagenturJerusalem (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem israelischen Großangriff gegen den Iran hat sich Israels Premierminister Benjamin Netanjahu direkt an die iranische Bevölkerung gewandt.

„Das Ziel der israelischen Operation ist es, die nukleare und ballistische Raketenbedrohung durch das islamische Regime abzuwehren“, sagte Netanjahu in einer Ansprache am Freitag. Indem man dieses Ziel erreiche, ebne man auch den Weg für die iranische Bevölkerung, ihre Freiheit zu erlangen.

In den letzten 24 Stunden habe man „hochrangige Militärkommandanten, führende Nuklearwissenschaftler, die wichtigste Anreicherungsanlage des islamischen Regimes und einen großen Teil seines Arsenals an ballistischen Raketen ausgeschaltet“, so der Regierungschef weiter. „Zusätzliche Maßnahmen“ seien in Vorbereitung.

Das Mullah-Regime sei noch nie so schwach gewesen wie jetzt, sagte Netanjahu. Dies sei die Gelegenheit für die Iraner, sich zu wehren und ihre Stimmen zu erheben. „Es ist an der Zeit, dass sich das iranische Volk unter seiner Flagge und seinem historischen Erbe vereint, indem es sich für seine Freiheit von dem bösen und unterdrückerischen Regime einsetzt“, so der Premierminister.

Zuvor hatte Israel massive Luftangriffe gegen den Iran durchgeführt. Der Iran reagierte am Freitag mit Gegenschlägen, wobei es unter anderem zu Explosionen in Tel Aviv und Jerusalem gekommen sein soll. Ob es direkte Einschläge gab, war zunächst unklar. Das israelische Militär teilte am Abend mit, dass es vorerst wieder möglich sei, die Schutzzonen zu verlassen.


Foto: Benjamin Netanjahu (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Iran feuert Raketen auf Israel ab

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Israelische Fahnen (Archiv), via dts NachrichtenagenturJerusalem (dts Nachrichtenagentur) – Der Iran hat als Reaktion auf die Luftangriffe Israels offenbar eine Gegenattacke gestartet. Es sei in mehreren Regionen Raketenalarm ausgelöst worden, teilte das israelische Militär am Freitag mit.

Derzeit sei die israelische Luftwaffe im Einsatz, um die Raketen abzufangen und gegebenenfalls anzugreifen, um die Bedrohung zu beseitigen. Die Verteidigung sei nicht hermetisch, daher sei es unerlässlich, weiterhin den Anweisungen des Heimatfrontkommandos zu folgen.

Unter anderem wurde in Tel Aviv und Jerusalem Luftalarm ausgelöst. Über Tel Aviv soll es Medienberichten zufolge mindestens eine Explosion gegeben haben. Auf Bildern in sozialen Medien war eine riesige Rauchwolke über Tel Aviv zu sehen. Es war aber zunächst unklar, ob dieser Rauch von den Raketen oder den Abwehrmaßnahmen stammt. Auch in Jerusalem sollen Explosionen zu hören gewesen sein.


Foto: Israelische Fahnen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Israel verschärft Schutzmaßnahmen für Bevölkerung

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Israelische Soldatin (Archiv), via dts NachrichtenagenturJerusalem (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Eskalation im Konflikt zwischen Israel und dem Iran hat die israelische Armee die eigenen Bürger aufgerufen, ihre Bewegungen auf ein Minimum zu beschränken und Versammlungen zu vermeiden.

Die Einwohner im ganzen Land seien angewiesen, sich in der Nähe von Schutzräumen aufzuhalten, teilte das Militär am Freitag mit. Sollte ein Alarm ausgelöst werden, sollten die Menschen sich in einen Schutzraum begeben, bis eine offizielle Entwarnung erfolge.

Zuvor hatte die israelische Armee bereits bekannt gegeben, dass ein Raketenangriff aus dem Jemen auf Israel stattgefunden habe. Sirenen waren demnach in Jerusalem zu hören. Die Rakete schlug demnach in der Gegend von Hebron im Westjordanland ein, ohne dass Abfangraketen gestartet wurden.

Iranische Medien meldeten unterdessen einen weiteren Angriff auf eine Atomanlage südlich von Teheran. Demnach seien zwei Explosionen in der Nähe der Atomanlage Fordo zu hören gewesen. Israel hatte zuvor bereits die Atomanlage Natanz in der iranischen Provinz Isfahan angegriffen. Die Internationale Atomenergiebehörde meldete dazu, dass die Strahlenwerte außerhalb der Anlage unverändert geblieben seien.


Foto: Israelische Soldatin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Hardt für umfassende Waffenlieferungen an Israel

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Jürgen Hardt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der erneuten Eskalation des Konflikts zwischen Israel und dem Iran befürwortet der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt, umfassende Waffenlieferungen Deutschlands an Israel.

„Wir als Deutsche sollten Israel alle Waffen zur Verfügung stellen, die das Land braucht, um sich zu verteidigen“, sagte Hardt den Sendern RTL und ntv. Die Existenz Israels sei real bedroht, so Hardt. „Wenn wir das ernst nehmen mit unserem Argument, dass das Existenzrecht Israels deutsche Staatsräson ist, müssen wir auch bereit sein, Waffen zu liefern.“

Die Rolle der USA und ihres Präsidenten Donald Trump im Umgang mit dem Konflikt zwischen Israel und dem Iran bewertet Hardt kritisch und warnt vor weitreichenden Folgen für Israel: „Die Israelis können sich immer 100 Prozent auf Amerika verlassen, wenn es um ihre Sicherheit geht. Aber wenn Donald Trump jetzt in diesem Punkt möglicherweise doch nicht so klar zu Israel steht, wie das von Israel erwartet wird, könnte es natürlich auch für Israel in einem solchen Schlagabtausch schwierig werden.“


Foto: Jürgen Hardt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax schließt nach Nahost-Eskalation im Minus

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenausklang hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.516 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten kurz vor Handelsschluss Rheinmetall, RWE und Daimler Truck, am Ende Adidas, Porsche und die Deutsche Bank.

Der Militärschlag Israels gegen den Iran war am Freitag das beherrschende Thema auf dem Parkett. „Die Investoren haben vor dem Wochenende ein mulmiges Gefühl, da es über die kommenden Tage zu einer Eskalation im Nahen Osten kommen könnte“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. „Die Lage zwischen dem Iran und Israel besitzt eine gewisse Brisanz, mit großem Einfluss auf die Energieträgermärkte.“ Die Marktteilnehmer hätten sich daher vor dem Wochenende an der Seitenlinie platziert und das Geschehen weiter beobachtet.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1556 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8654 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 17 Uhr deutscher Zeit 73,76 US-Dollar; das waren 6,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Bericht: Vertrag von Thyssenkrupp-Chef soll verlängert werden

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Thyssenkrupp (Archiv), via dts NachrichtenagenturEssen (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorstandsvertrag von Thyssenkrupp-Chef Miguel Ángel López Borrego soll offenbar vorzeitig verlängert werden. Das berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Dem Vernehmen nach wird der Vertrag formal auf der außerordentlichen Aufsichtsratssitzung am 20. Juni verlängert. Bei dem Treffen werde außerdem über die Ausgliederung von Thyssenkrupp Marine Systems entschieden, schreibt die Zeitung.

López bisheriger Vertrag endet im Frühjahr kommenden Jahres. Weil López` zweite Amtszeit nicht bereits vor einigen Wochen beschlossen wurde, gab es Spekulationen über Uneinigkeit in Bezug auf Strategie und Führungsstil.


Foto: Thyssenkrupp (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Volbeat erreicht fünfte Nummer eins in den Album-Charts

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Radio, via dts NachrichtenagenturBaden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Die dänische Band Volbeat steht mit ihrem neuen Album „God Of Angels Trust“ neu an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit. Die dänische Band benötigte nur fünf Wochen, um das Album fertigzustellen, und feiert damit ihren fünften Nummer-Eins-Erfolg in Deutschland.

Dahinter rangieren Willkuer mit dem Longplayer Nummer „Drei“. Die weiteren Positionen belegen unter anderem Enhypen („Desire: Unleash“, drei), die Calimeros („Verliebtes Herz an Bord“, vier), Turnstile („Never Enough“, sieben) und Little Simz („Lotus“, acht).

Im Single-Ranking verteidigt Alex Warren („Ordinary“) die Führung vor Pashanim & Ceren („Shabab(e)s im VIP“, zwei) und Nina Chuba („Wenn das Liebe ist“, drei). Für die stärksten Neueinsteiger zeichnen die Rap-Acts Dardan & Morad („Tutto Bene“, neun) und RAF Camora („Bottega“, 14) sowie Popsängerin Sabrina Carpenter („Manchild“, 17) verantwortlich.

Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.


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Masala: "Reales Risiko durch iranische Schläferzellen in Europa"

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Carlo Masala (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der militärischen Eskalation zwischen Israel und Iran warnt der Politikwissenschaftler Carlo Masala vor einer möglichen Ausweitung des Konflikts auf Europa.

„Die Bundesregierung wird sich an die Seite Israels stellen. Gleichzeitig besteht ein reales Risiko durch iranische Schläferzellen in Europa“, sagte Masala der „Welt“. Teheran habe bereits in der Vergangenheit Angriffe auf israelische und jüdische Einrichtungen angedroht – auch in Deutschland. „Entsprechende Schutzmaßnahmen sind jetzt dringend geboten“, so Masala weiter.

Mit Blick auf die iranischen Verbündeten wie die Hisbollah im Libanon sagte Masala: „Der Iran hat die Hisbollah über Jahre für genau diesen Moment aufgebaut – und jetzt bleibt sie überraschend still. Das ist ein strategischer Einbruch.“ Zwar wurden sie in den vergangenen Monaten personell „hart getroffen von den Israelis“, dennoch seien sie „militärisch eigentlich noch gut aufgestellt“. Auch die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen erschienen derzeit laut Masala „kaum handlungsfähig“.

Trotz der angespannten Lage sieht Masala keine unmittelbare Gefahr eines regionalen Flächenbrands im Nahen Osten: „Das Risiko für Israel ist kalkulierbar. Eine lokale Eskalation ist momentan begrenzt wahrscheinlich.“


Foto: Carlo Masala (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bundesregierung will Aus von Familienreservierung nicht verhindern

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ICE (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) will gegen die Abschaffung der Familienreservierung bei der Deutschen Bahn (DB) nicht intervenieren.

Ein Sprecher des Ministeriums sagte am Freitag in Berlin, dass es zwar aufgrund der Eigentümerstruktur der Bahn regelmäßigen Austausch gebe, man aber nicht in die Preisgestaltung des Staatskonzerns eingreifen wolle. „Das ist eine unternehmerische Entscheidung, die das Unternehmen selbst trifft“, so der Sprecher.

Gleichwohl könne man hinterfragen, „ob es aktuell das richtige Signal ist“, fügte er hinzu. Dass es einen Austausch zwischen Verkehrsministerium und Bahn speziell zu diesem Thema gegeben habe, halte er aber für eher unwahrscheinlich, sagte der Sprecher.

Das Familienministerium wollte sich derweil auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur am Freitag in Berlin nicht äußern und verwies auf das Verkehrsressort.

Die DB hatte kürzlich angekündigt, dass die Familienreservierung von diesem Sonntag an wegfällt. Dann muss bei Bedarf für alle Reisenden – auch für Kinder – eine separate Sitzplatzreservierung bezahlt werden. Darüber hinaus steigt der Preis für eine Reservierung. Für Familien wird das Bahnfahren mit reservierten Plätzen damit deutlich teurer. Anstelle der 10,40 Euro für eine Familienreservierung in der zweiten Klasse sind es mit zwei Kindern künftig 22 Euro. Für Hin- und Rückweg kommen so 44 Euro zusammen.


Foto: ICE (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax bleibt am Mittag schwach – Ölpreis im Höhenrausch

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Freitag nach einem bereits schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag weiter deutlich im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.425 Punkten berechnet, 1,5 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„Es ist derzeit noch verfrüht, potentielle wirtschaftliche Auswirkungen der zunehmenden Spannungen im Nahen Osten einordnen zu können“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. „Das bevorstehende Wochenende und die möglichen Auswirkungen der bereits schon angestiegenen Ölpreise auf die zukünftige Inflationsentwicklungen trüben das Sentiment derzeit ein.“

„Mögliche Preissteigerungen sind derzeit der absolute Show-Stopper an den Finanzmärkten. Sie würden sowohl die Zinsszenarien als auch das Konjunkturbild der Investoren stören. Daher führt die aktuelle Nervosität zu den ausgedehnten Gewinnmitnahmen durch fast alle Branchen und Sektoren“, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1518 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8682 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 3.418 US-Dollar gezahlt (+0,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 95,40 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 75,12 US-Dollar, das waren 8,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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