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Bundesliga: Köln schlägt Wolfsburg

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Linton Maina (Archiv), via dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Der 1. FC Köln hat am Freitagabend in der Bundesliga einen wichtigen Heimsieg gefeiert und den VfL Wolfsburg mit 1:0 besiegt. Den entscheidenden Treffer erzielte Linton Maina in der 29. Minute, als er von der Strafraumkante abzog und der Ball leicht abgefälscht im Tor landete.

Die Kölner bestimmten vor allem im ersten Durchgang das Geschehen und hätten ihre Führung ausbauen können, blieben vor dem Tor jedoch zu unpräzise. Nach dem Seitenwechsel steigerte sich Wolfsburg deutlich und erhöhte den Druck, scheiterte in der Schlussphase aber mehrfach an Torhüter Marvin Schwäbe oder an der eigenen Chancenverwertung. So brachte der FC den knappen Vorsprung mit viel Einsatz über die Zeit und setzte im Kampf um den Klassenerhalt ein wichtiges Zeichen.


Foto: Linton Maina (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Hannover siegt in Magdeburg – Remis in Nürnberg

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1. FC Magdeburg - Hannover 96 am 30.01.2026, via dts NachrichtenagenturMagdeburg/Nürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Der 1. FC Nürnberg hat sich am 20. Spieltag der 2. Bundesliga mit einem 1:1 gegen Preußen Münster begnügen müssen, während Hannover 96 beim 1. FC Magdeburg einen 2:1-Auswärtssieg gefeiert hat.

In Magdeburg erwischte Hannover 96 den besseren Start und belohnte sich in der 38. Minute, als Daisuke Yokota aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Gäste einschob. Nach der Pause kam der FCM entschlossener aus der Kabine und glich in der 53. Minute aus: Baris Atik setzte sich nach Vorarbeit von Dariusz Stalmach durch und beförderte den Ball aus rund 20 Metern ins rechte Eck. Die Antwort der Niedersachsen ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nur drei Minuten später stellte Enzo Leopold den alten Abstand wieder her, als er nach einem Doppelpass mit Elias Saad aus 16 Metern flach zum 2:1 traf. In der Folge drängte Magdeburg auf den erneuten Ausgleich und traf unter anderem durch Marcus Mathisen noch die Latte, Hannover verteidigte den Vorsprung jedoch über die Zeit und nahm alle drei Punkte mit.

Im Max-Morlock-Stadion bestimmten die Nürnberger über weite Strecken das Geschehen und gingen in der 56. Minute verdient in Führung, als Mohamed Ali Zoma einen Ballverlust der Gäste an der Strafraumgrenze nutzte und aus 16 Metern flach ins linke Eck traf. Trotz weiterer Möglichkeiten gelang es dem FCN nicht, nachzulegen. Das rächte sich in der 63. Minute: Preußen Münster schaltete nach einem Ballgewinn schnell um, Jorrit Hendrix spielte einen Doppelpass mit Mikkel Kirkeskov und schob aus elf Metern zum 1:1-Ausgleich ein. In der Schlussphase erspielten sich beide Teams noch Ansätze, klare Torchancen blieben jedoch aus, sodass es bei der Punkteteilung blieb.


Foto: 1. FC Magdeburg – Hannover 96 am 30.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Gewinnzahlen Eurojackpot vom Freitag (30.01.2026)

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Spielschein für Eurojackpot, via dts NachrichtenagenturHelsinki (dts Nachrichtenagentur) – In der Freitags-Ausspielung des Eurojackpots wurden am Abend die Gewinnzahlen gezogen.

Sie lauten 8, 13, 15, 17, 37, die beiden „Eurozahlen“ sind die 3 und die 7. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Die Gewinnwahrscheinlichkeit in der Gewinnklasse 1, also beim eigentlichen „Eurojackpot“, liegt bei 1:140 Millionen. Glücksspiel kann süchtig machen.

Beim Eurojackpot wird für jede Ziehung ein Jackpot in Höhe von mindestens 10 Millionen Euro garantiert. Wird dieser nicht gewonnen, wächst der Jackpot bis zu einer Begrenzung von 120 Millionen Euro an. Wenn der Jackpot dann noch immer nicht geknackt ist, wird der Mehrbetrag in die Gewinnklasse 2 überwiesen, dort reichen „5 Richtige“ und eine richtig getippte „Eurozahl“.


Foto: Spielschein für Eurojackpot, via dts Nachrichtenagentur

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Bundesregierung begrüßt Abkommen von syrischer Regierung und Kurden

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Syrien-Fahne (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung begrüßt das am Freitag erzielte Abkommen zwischen der syrischen Regierung und dem kurdischen Militärbündnis, „Syrische Demokratische Kräfte“ (SDF), über eine militärische und zivile Vereinigung.

„Eine friedliche Integration der SDF in staatliche Strukturen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem geeinten und inklusiven Syrien: Sie ist auch Voraussetzung, Syrien nachhaltig zu stabilisieren und für eine wirtschaftliche Erholung“, erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Freitag. „Deutschland steht weiter bereit, diesen Integrationsprozess gemeinsam mit den internationalen Partnern zu begleiten und zu unterstützen.“

Die Vereinbarung, die nach langen Kämpfen erzielt wurde, sieht einen Waffenstillstand und den sofortigen Abzug von Kampftruppen von den Frontlinien vor. Kurdische Kämpfer sollen künftig eine eigene Brigade in der syrischen Armee bilden. Sicherheitskräfte des Innenministeriums sollen zudem in zwei Städten stationiert werden, die bislang in der Hand der SDF waren.


Foto: Syrien-Fahne (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax legt zu – SAP und Adidas gefragt

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 24.539 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,9 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax im weiteren Tagesverlauf unter Schwankungen seine Zugewinne aus.

„Auch wenn erst die Aussicht und dann auch die Gewissheit über die Nominierung des früheren Notenbank-Gouverneurs Kevin Warsh als neuer Fed-Chef die Gemüter an der Börse wieder etwas beruhigen konnten, bleibt die Stimmung angespannt“, kommentierte Christine Romar, Head of Europe von CMC Markets. „Der in den vergangenen Jahren eher als Ruhepol wahrgenommene Goldpreis schlägt in einem Tempo in beide Richtungen aus wie noch nie zuvor.“

Zwar steuerten viele Investoren weiter den „sicheren Hafen“ an, die ersten aber zweifelten nach dem Absturz von über zehn Prozent in 24 Stunden an dessen tatsächlicher Stabilität, erklärte die Analystin. Sie warnte vor einer weiteren Blase, deren Ansteckungsgefahr auf andere Märkte nicht unterschätzt werden solle. „Man wird das Gefühl nicht los, dass sich hier eine ziemlich gefährliche Konstellation an den Finanzmärkten zusammenbraut“, so Romar.

„In dieser Gemengelage und nach dem SAP-Schock gestern sorgten hierzulande zumindest die Zahlen von Adidas für einen, wenn auch nur zaghaften, Stimmungsumschwung“, sagte sie. „Wichtig ist nun, dass der Markt die Stabilisierungstendenz mit ins Wochenende nehmen kann, um am Montag daran anzuknüpfen. Nach einem fulminanten Start ins neue Börsenjahr und der anschließenden Korrektur der gesamten Gewinne ist der Dax jetzt wieder zurück auf Los.“

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von SAP und Adidas an der Spitze der Kursliste. Am Tabellenende fanden sich die Aktien von Volkswagen, Vonovia und Rheinmetall wieder.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Februar kostete 39 Euro und damit zwei Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 70,86 US-Dollar, das waren 15 Cent oder 0,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1878 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8419 Euro zu haben.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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CDU kritisiert Klage der Grünen vor dem Bundesverfassungsgericht

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Bundesverfassungsgericht (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Union hat eine Klage der Grünen-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht als Sabotage kritisiert. In der Organklage geht es um den Plan der Koalition, dass künftig nicht mehr der Bundestag, sondern die Bundesregierung entscheiden soll, welche Länder in Asylverfahren als „sichere Herkunftsstaaten“ gelten.

„Innenminister Dobrindt treibt konsequent die Migrationswende voran, die Grünen versuchen sie zu sabotieren, wo es nur geht“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Steffen Bilger (CDU), der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

Das Vorgehen der Grünen sei „verantwortungslos und realitätsfern“, so Bilger weiter. „Ob bei der Migration oder beim Mercosur-Abkommen: Wo es um Ordnung, Sicherheit und wirtschaftlichen Erfolg geht, sind sie reflexartig dagegen.“

Unionsfraktionsvize Günter Krings (CDU) sagte, an den Entscheidungen ändere sich nichts. „Die Bundesregierung schützt das Grundrecht auf Asyl, indem es sichere Herkunftsländer einfacher und schneller benennen kann“, sagte er der „Rheinischen Post“. Es gehe zudem um „eine wirkungsvolle Entlastung unserer Behörden und um schnellere Verfahren, die letztlich auch im Sinne der Antragssteller sind“, so Krings.

Die Bundesregierung will künftig per Verordnung entscheiden, welche Herkunftsstaaten in Asylverfahren als „sicher“ angenommen werden sollen. Die Einstufung führt dazu, dass Asylanträge regelmäßig als „offensichtlich unbegründet“ abgelehnt werden und Betroffenen nur eine Woche Zeit bleibt, um gegen den Beschluss zu klagen. Bislang musste über die Einstufung von Herkunftsstaaten der Bundestag entscheiden.

Die Grünen berufen sich in ihrer Organklage auf Artikel 16a des Grundgesetzes. Darin heißt es in Absatz 3: „Durch Gesetz, das der Zustimmung des Bundesrates bedarf, können Staaten bestimmt werden, bei denen auf Grund der Rechtslage, der Rechtsanwendung und der allgemeinen politischen Verhältnisse gewährleistet erscheint, dass dort weder politische Verfolgung noch unmenschliche oder erniedrigende Bestrafung oder Behandlung stattfindet.“


Foto: Bundesverfassungsgericht (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Gerichtsurteil: Grüne pochen auf weitere Klimaschutzmaßnahmen

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Felix Banaszak (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Anlässlich des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts zum Klimaschutzprogramm der Ampelregierung aus dem Jahr 2023 hat der Parteivorsitzende der Grünen, Felix Banaszak, die Klimaschutzmaßnahmen der Bundesregierung deutlich kritisiert.

„Es ist Zeit, dass Friedrich Merz und Katherina Reiche ihren ideologischen Kampf gegen den Klima- und Naturschutz abblasen“, sagte Banaszak der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Sie müssen jetzt – gerne mit unserer Expertise bei dem Thema – ein verfassungsgemäßes, starkes Klimaschutzprogramm vorlegen. Im Verkehr und bei den Gebäuden blockieren Union und SPD seit Jahren und kriegen jedes Mal wieder vor Gerichten die Abrechnung.“

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Bundesregierung dazu verpflichtet, das Klimaschutzprogramm 2023 um weitere Maßnahmen zu erweitern. Es bestehe eine Lücke von 200 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten, die zur Erreichung des Zwischenziels für 2030 geschlossen werden müsse. Unabhängig davon ist die Bundesregierung gesetzlich dazu verpflichtet, bis zum 25. März ein neues Klimaschutzprogramm vorzulegen. Damit muss nicht nur das Klimazwischenziel 2030 eingehalten werden, sondern auch das Klimaziel 2040 und die Ziele für die Einzeljahre zwischen 2031 und 2040. Die Bundesregierung kann nun selbst entscheiden, mit welchen geeigneten Maßnahmen sie das schaffen will.

Banaszak nannte dafür Vorschläge. „Fangt doch endlich mal an: ein günstiges Deutschlandticket, neue Fördermöglichkeiten bei der Heizungsmodernisierung, der sofortige Start aller baureifen Bahnprojekte im Land – das schützt das Klima und gibt einen echten Konjunkturschub“, sagte er. „Und falls der Umweltminister aktuell arbeitet: Mit intakten Mooren und attraktiven Grüngürteln in den Städten helfen wir auch unserem Klima. Mit dem Sondervermögen haben wir die finanziellen Möglichkeiten dafür geschaffen. Am Geld scheitert es also nicht.“


Foto: Felix Banaszak (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Warken offen für höhere Tabaksteuer und mehr Prävention

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Raucherin (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat vor dem Hintergrund der Debatte um eine höhere Tabaksteuer hervorgehoben, dass diese dazu beitragen würde, den Tabakkonsum zu senken.

„Unbestritten haben höhere Steuern eine unmittelbare Wirkung auf das Konsumverhalten“, sagte Warken den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben). Übergeordnet sei aber die Steigerung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung – „und dafür brauchen wir umfassende Strategien“, sagte Warken. Dazu werde sie in diesem Jahr einen Prozess mit allen Beteiligten aufsetzen. Deutschland schneide in der Prävention von Krankheiten schlecht ab, sagte die Gesundheitsministerin. „Das geht weit über den Konsum von Tabak hinaus.“

In der Debatte um die Erhöhung der Tabaksteuer fordert der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) derweil, die Einnahmen künftig zweckgerichtet für die Gesundheitsversorgung zu nutzen. „Rauchen ist nicht nur extrem ungesund, es verursacht auch enorme Folgekosten für unser Gesundheitssystem“, sagte Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Da wäre es richtig und angemessen, einen nennenswerten Teil der Einnahmen aus der Tabaksteuer für die finanzielle Stärkung unseres Gesundheitssystems zu nutzen.“ Die gesetzlichen Krankenkassen könnten dieses Geld gut für die medizinische Versorgung und für die zielgerichtete Anti-Rauchen-Prävention nutzen, so Blatt. Mehr Prävention bedeute weniger Lungenkrebs.

Mehrere Koalitionspolitiker von Union und SPD hatten eine Erhöhung der Tabaksteuer ins Gespräch gebracht – darunter auch der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck (CDU) und der ehemalige Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).


Foto: Raucherin (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Inflationsrate steigt im Januar spürbar auf 2,1 Prozent

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Käse im Supermarkt (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der jährliche Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland hat im Januar 2026 wieder Fahrt aufgenommen.

Die Inflationsrate wird voraussichtlich 2,1 Prozent betragen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Im Dezember hatte die Teuerung noch bei 1,8 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat haben sich die Verbraucherpreise im ersten Monat des Jahres voraussichtlich um 0,1 Prozent erhöht.

Die deutlich aussagekräftigere Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als Kerninflation bezeichnet, ist unterdessen voraussichtlich von 2,4 Prozent im Dezember auf 2,5 Prozent im Januar gestiegen. Damit liegt sie weiterhin deutlich höher als der Gesamtindex.

Die Energiepreise waren im Januar um 1,7 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln lag unterdessen bei stark angezogenen 2,1 Prozent. Die Preise für Dienstleistungen stiegen um 3,2 Prozent.


Foto: Käse im Supermarkt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Trump schlägt Kevin Warsh als neuen Fed-Chef vor

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Baustelle am Sitz der Federal Reserve, via dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Donald Trump nominiert Kevin Warsh als neuen US-Notenbankchef. Das teilte Trump am Freitag mit.

Warsh, der zuletzt als Gastdozent an der Eliteuniversität Stanford tätig war, soll Fed-Chef Jerome Powell nachfolgen, dessen Amtszeit im Mai endet. Trump hatte Powell seit Beginn seiner zweiten Amtszeit vor knapp einem Jahr wiederholt attackiert und vergeblich zu Zinssenkungen gedrängt.

Warsh, der bereits von 2006 bis 2011 im Direktorium der US-Notenbank saß, hat sich in jüngster Zeit hinter die Forderungen des US-Präsidenten nach Zinssenkungen gestellt. Trump lieferte sich eine Art Privatfehde mit Powell, den er als unfähig bezeichnete. Der Senat muss der Personalie noch zustimmen, was jedoch noch nicht als sicher gilt.


Foto: Baustelle am Sitz der Federal Reserve, via dts Nachrichtenagentur

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