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Jusos geht Heils "Ausbildungsgarantie" nicht weit genug

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Jusos, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) stößt mit seinen Umsetzungsvorschlägen für die im Koalitionsvertrag vereinbarte „Ausbildungsgarantie“ auf massiven Widerstand beim eigenen Parteinachwuchs. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe.

Der Gesetzentwurf des Ministers habe mit der Garantie, wie sie im Koalitionsvertrag der Ampelparteien vereinbart wurde, „nichts zu tun und greift viel zu kurz“, kritisiert Juso-Chefin Jessica Rosenthal. In dem Entwurf, der derzeit in der Bundesregierung abgestimmt wird, ist kein gesetzlicher Anspruch auf einen Ausbildungsplatz vorgesehen. Dabei steigt die Zahl junger Menschen ohne Ausbildung, eine Entwicklung, die die Jusos beunruhigt. „2,3 Millionen haben keine abgeschlossene Berufsausbildung, mehr als 200.000 junge Menschen sind im Übergangssystem geparkt, und mehr als 600.000 junge Menschen sind gerade weder in der Schule noch im Beruf oder einer Ausbildung“, so Rosenthal.

„Wir haben ein eklatantes Problem und fordern dafür eine umfassende Antwort.“ Wer den Fachkräftemangel bekämpfen wolle, müsse Jugendlichen eine Ausbildung zusichern, sagte die Juso-Chefin. Die Jugendorganisation fordert von Arbeitsminister Heil „ein echtes Garantie-Gesetz“, welches jungen Menschen einen Rechtsanspruch auf einen Ausbildungsplatz zusichern müsse.


Foto: Jusos, über dts Nachrichtenagentur

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Lindner plant Steuersenkungen für Unternehmen

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Steuerbescheid, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) plant ein „Entlastungspaket“ für Unternehmen in zweistelliger Milliardenhöhe. Unter anderem will er Gewinne von Personengesellschaften begünstigen, sofern sie in der Firma bleiben.

Derzeit werden Gewinne von Kapitalgesellschaften, also GmbH und AG, nur rund halb so hoch belastet wie die von Personengesellschaften und Einzelunternehmen, die aber mehr als 75 Prozent aller Firmen in Deutschland stellen. Der FDP-Politiker sieht darin eine Schieflage, die es zu beheben gilt. Geplant ist zudem eine Investitionsprämie für Unternehmen, die in Klimaschutz investieren. Anders als bei der üblichen steuerlichen Förderung soll die Maßnahme auch Firmen zugutekommen, die Verluste schreiben.

Sie sollen die Prämie vom Finanzamt erstattet bekommen. In einer speziellen Abschreibungsregelung sieht Lindner eine Möglichkeit, der Digitalisierung Schub zu verleihen. Auch alle anderen Unternehmen sollen günstigere Abschreibungen bekommen. Zudem möchte der Minister den Verlustvortrag großzügiger ausgestalten.

Dabei werden aktuelle Verluste steuermindernd auf künftige Jahre verteilt. Die steuerliche Forschungsförderung möchte der Finanzminister ausbauen. Die Eckwerte des Programms will er Ende März vorlegen. Dann sollen auch die Steuerausfälle genauer feststehen.

Lindners erklärtes Ziel dabei ist, Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.


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Faeser "fassungslos" wegen Gewalttaten gegen Polizisten

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Polizeiauto (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) zeigt sich angesichts von Gewalttaten gegen Polizisten in Trier entsetzt. „Die rohe Gewalt mit Eisenstangen und Glasflaschen gegen Polizeibeamte in Trier macht mich fassungslos“, sagte Faeser der „Bild“ (Samstagausgabe).

Erst mit Warnschüssen hätten die Einsatzkräfte dafür sorgen können, dass die verletzten Kollegen versorgt werden konnten. „Eine solche Zusammenrottung von Gewalttätern und Chaoten gegen Polizeikräfte ist unfassbar. Dieser Gewaltausbruch muss mit aller Härte verfolgt werden“, so die SPD-Politikerin. Polizisten riskierten ihre Gesundheit und ihr Leben.

„Sie haben Respekt und Rückhalt verdient“, sagte Faeser. „Dazu gehört maximale rechtsstaatliche Konsequenz gegen Gewalttäter, die Polizisten angreifen.“


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Wirtschaftsministerium hofft auf früheren Kohleausstieg im Osten

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Wirtschaftsministerium, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundeswirtschaftsministerium ist offenbar in Gesprächen mit dem ostdeutschen Energiekonzern Leag über einen früheren Ausstieg aus der Braunkohle in Ostdeutschland. „Ein auf 2030 vorgezogener Kohleausstieg im Osten muss besprochen werden“, sagte eine Sprecherin dem „Spiegel“.

Dies könne allerdings nur im Konsens entschieden werden, wie Robert Habeck (Grüne) bereits deutlich gemacht habe. Die tschechische Leag-Mutter EPH wollte gegenüber dem Magazin Gespräche „weder bestätigen noch dementieren“. Die Landesregierungen in Sachsen-Anhalt und Sachsen hatten sich bisher gegen ein vorgezogenes Ende der Braunkohleförderung ausgesprochen. Brandenburg wäre nur unter Auflagen dazu bereit. Ein 2020 verabschiedetes Gesetz sieht vor, erst 2038 aus der Kohleverstromung auszusteigen. Im Rheinischen Revier hatte sich Habeck indes mit der schwarz-grünen Landesregierung von Nordrhein-Westfalen und dem Energiekonzern RWE im Oktober auf einen Ausstieg im Jahr 2030 geeinigt. Am 22. Februar besucht der Minister nach Informationen des „Spiegels“ den Kohle-Industriestandort Schwarze Pumpe in der Lausitz sowie die Leag.


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Bericht: BND-Affäre brisanter als bisher bekannt

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Bundesnachrichtendienst, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Fall eines mutmaßlichen Spions beim Bundesnachrichtendienst (BND) ist offenbar brisanter als bisher bekannt. Der russische Geheimdienst FSB habe im vergangenen Herbst versucht, über den mittlerweile festgenommenen BND-Mitarbeiter Carsten L. Positionsdaten von Artillerie- und Flugabwehrstellungen der ukrainischen Armee zu beschaffen, berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf eigene Informationen.

Den Ermittlungen zufolge soll der FSB den BND-Agenten über einen Mittelsmann beauftragt haben, beim BND möglichst exakte GPS-Daten der von den USA gelieferten Mehrfachraketenwerfern und von Berlin gelieferten Luftabwehrsystemen abzuschöpfen und zu übergeben. Es sei eher unwahrscheinlich, dass solche Daten weitergereicht wurden, zitiert das Magazin mit dem Fall vertraute Personen. Der mutmaßliche Auftrag spiegelt die Situation an der Front wider. Im Herbst waren der ukrainischen Armee Geländegewinne gelungen – auch dank der gelieferten Raketenwerfer.

Generalbundesanwalt Peter Frank ermittelt gegen L. und den Mittelsmann wegen des Verdachts auf Landesverrat. Beide sitzen in Untersuchungshaft.


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Fine-Dining-Restaurant öffnet wieder im April 2023

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Ahlmanns
Kieler Kaufmann; Foto: Holger Stöhrmann; mail@stoehrmann.com; 0177-6302754

Fine-Dining-Restaurant öffnet wieder im April 2023 – Lasse Knickrehm wird neuer Küchenchef im „Ahlmanns“

Ein Kreis schließt sich für Lasse Knickrehm: Ehemals Sous Chef, ab April neuer Küchenchef im Restaurant „Ahlmanns“ im Romantik Hotel Kieler Kaufmann. Mit ihm wird Fine Dining in Kiel auf eine heimisch-kreative Ebene gesetzt. Letzte Station des gebürtigen Hamburgers war der Überseeclub in Hamburg, hier hatte er seine erste Position als Küchenchef in einem der renommiertesten und ältesten Clubs Deutschlands inne.

Sein Küchenstil ist bodenständig, authentisch und kreativ unter Verwendung regionaler Produkte. Gleiches hat er nun im Ahlmanns vor. Reichhaltige Erfahrungen bringt der 32-Jährige dafür unter anderem durch seine Zusammenarbeit mit Sterneköchen wie Bobby Bräuer, Hans Stefan Steinheuer und Dirk Luther mit. Das Fine-Dining-Restaurant Ahlmanns wird im April 2023 wieder eröffnen.

Lasse Knickrehm war in den Jahren 2015 bis 2019 bereits als Sous Chef für die Eröffnung des Restaurants „Ahlmanns“ in Kiel mitverantwortlich und erreichte im Team um Küchenchef Mathias Apelt den ersten Stern für das Haus. Zugute kamen ihm dabei seine Kreativität und enge Kontakte zu regionalen Lieferanten, die er auch weiterhin nutzen wird.

„Ich sehe den Teller als Bühne für unsere leckeren regionalen Produkte. Ich versuche immer das Beste aus ihnen herauszuholen und sie interessant zu kombinieren“, so Lasse Knickrehm. „Natürlich gelingt es am besten im Team. Ich bin froh, dass auch meine Küchencrew eine kreative Ader hat.“ Und zum Team gehört unter anderem Björn Urbach, seit zwei Jahren Restaurantleiter und Sommelier im Ahlmanns. Er wird Lasse Knickrehm zukünftig tatkräftig unterstützen.

Der sympathische 32-Jährige aus Quickborn erlernte die essenziellen Grundkenntnisse des Kochens in seiner Ausbildung im Jagdhaus Waldfrieden in Bilsen-Quickborn, nördlich von Hamburg. Seine Zeit im „Petit Tirolia“ (Kitzbühler Luxushotel Grand Tirolia) im Team mit Bobby Bräuer war der Start in die Sterne-Gastronomie. Hier übte Knickrehm bereits Perfektionismus und erkannte, dass Produktqualität und -regionalität sowie ein gut funktionierendes, harmonierendes Team wichtige Bausteine für den Erfolg sind.

In seiner anschließenden beruflichen Station bei Hans Stefan Steinheuer im Steinheuers Restaurant „Zur Alten Post“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler legte er erstmalig den Fokus auf die Patisserie. Noch perfektionistischer vertiefte er daraufhin seine Fähigkeiten auf dem Posten des Poissonniers und Sauciers im Alten Meierhof in Glücksburg. Die kreative Herangehensweise in der Erstellung der Menüs durch Dirk Luther beeindruckte und beeinflusste ihn nachhaltig.

Wir sind sehr froh, dass wir mit Lasse Knickrehm einen jungen, ambitionierten Koch für das Ahlmanns gewinnen konnten, und freuen uns auf die erneute Zusammenarbeit mit ihm. Schließlich verbinden uns bereits vier gemeinsame Jahre, in denen er als Sous Chef mit im Team war. Gemeinsam wollen wir nun ein neues weiteres erfolgreiches Kapitel im Ahlmanns aufschlagen“, freut sich Kilian Lessau, Inhaber des Romantik Hotels Kieler Kaufmann.

Über das Romantik Hotel Kieler Kaufmann

Die Historie der Villa reicht zurück bis ins Jahr 1911, als das Gebäude als Familienwohnsitz der Bankiersfamilie Ahlmann erbaut wurde. Bankierssohn Dr. Ludwig Ahlmann ließ das heutige Haupthaus des „Romantik Hotel Kieler Kaufmann“ erbauen. Seine Familie bewohnte die Villa über mehrere Jahrzehnte, bis sie diese 1937 an die Marine verkaufte. Nach einem Umbau diente das Gebäude als Admiralssitz. Von den Bomben des Zweiten Weltkriegs schwer gezeichnet, übernahm und restaurierte es ab 1947 der neu gegründete Kieler Kaufmann e.V. Seit dieser Zeit ist es sowohl Hotel als auch Restaurant und immer noch das Clubhaus der Kieler Kaufmannschaft.

Im Jahr 2000 wurden Carl-Heinz und Marlies Lessau neue Pächter des damaligen „Parkhotel Kieler Kaufmann“. Gemeinsam mit dem Eigentümer des Hauses, dem Verein „Der Kieler Kaufmann e. V.“, begann ein umfassendes Neu- und Umbaukonzept zu reifen, welches im März 2016 abgeschlossen wurde. Seit 2008 gehört der Kieler Kaufmann zur Hotelkooperation Romantik Hotels & Restaurants AG. Die Familie Lessau ist Betreiber des Romantik Hotels Kieler Kaufmann. Die Zimmerpreise starten ab 142 Euro pro Nacht inklusive Frühstück, Parkplatz, W-LAN und mehr. Weitere Informationen: www.kieler-kaufmann.de.

Bild Copyright: Romantik Hotel Kieler Kaufmann Foto: Holger Stöhrmann

Quelle primo PR

Musik-Genuss im Thüringer Wald

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Bachwochen
Märchendom in den Saalfelder Feengrotten

Musik-Genuss im Thüringer Wald: Bachwochen, Reger-Festtage und Tannhäuser auf der Wartburg

Musik-Liebhaber sollten dieses Jahr richtig viel Zeit für den Thüringer Wald einplanen. Denn die Region kann sich hören lassen: Ob die Thüringer Bachwochen mit seinen 50 Konzerten, die Oper Tannhäuser auf der Wartburg oder der MDR-Musiksommer – wunderschöne klassische Musik genießen kann man überall. Und auch teuer muss Kultur nicht sein: Neu bei den Thüringer Bachwochen ist, dass das neue Konzept „Pay what you can“ möglichst allen Menschen einen Zugang zu den hochklassigen Angeboten erlaubt.

Thüringer Bachwochen: 50 Konzerte an 24 Tagen
Johann Sebastian Bach und der Thüringer Wald sind eng miteinander verbunden. In Eisenach geboren und getauft, begann der Komponist seine musikalische Laufbahn in Ohrdruf und Arnstadt. Auch die weit verzweigte Musiker-Dynastie der Bach-Familie prägte die Region des Thüringer Waldes entscheidend. Der perfekte Ort also für die Thüringer Bachwochen (31. März bis 23. April), dem größten Festival klassischer Musik des Bundeslandes.

Das Motto der Thüringer Bachwochen ist in diesem Jahr „Zuversicht“: Zuversicht und das feste Vertrauen auf Erlösung finden sich in vielen Werken Johann Sebastian Bachs wieder. Die insgesamt 50 Konzertveranstaltungen finden an Original Bach-Stätten statt, unter anderem in der Bachkirche in Arnstadt sowie im Bachhaus Eisenach. Zu Gast sind international renommierte Interpreten wie Concerto Copenhagen, Ton Koopman, die Akademie für Alte Musik Berlin und The King’s Singers.

„Pay what you can“ – Ticketpreise selbst entscheiden
Das Konzept „Pay what you can“ soll die Thüringer Bachwochen für jedermann erschwinglich machen. In Zeiten von Inflation und steigenden Energiepreisen ein toller Weg, jedem den Zugang zur Kultur zu ermöglichen. Die Besucher haben die Möglichkeit, den Eintrittspreis bei der Buchung nach oben oder unten anzupassen.

Bach-Musik bis in den Herbst hinein
Auch nach den Thüringer Bachwochen geht es weiter mit schöner Bach-Musik: Vom 21. bis 26. Juni finden die Ohrdrufer Bachtage statt und im Spätsommer und Herbst schließen sich das Bach-Festival Arnstadt (6. bis 7. Juli) und das Bachfest Eisenach (27. bis 31. Oktober) an. Auch dort wird es Veranstaltungen an Originalschauplätzen wie am Taufstein in der Georgenkirche Eisenach oder der Original Bach-Orgel in Arnstadt geben. Das Bachfest Eisenach nimmt sich in diesem Jahr des 150. Geburtstag Max Regers an, dessen großes Vorbild Johann Sebastian Bach war. Von April bis Oktober gibt es zudem regelmäßig Konzerte in der Georgenkirche Eisenach.

Meiningen ehrt Max Reger
Auch in Meiningen wird Max Reger geehrt, vom 17. bis 19. März finden hier die Max-Reger-Festtage statt. Dann heißt es am Musenhof Meiningen: Max Reger – der „Neue Bach“, „Einer der letzten Riesen in der Musik“. Nicht das einzige eindrucksvolle Großereignis in Meiningen: Im Mai folgt der internationale Hans-von-Bülow-Klavierwettbewerb. Junge Pianisten aus aller Welt sind eingeladen, sich in den Kategorien „Junioren“, „Profis“ und „Dirigieren vom Klavier“ zu messen. Das Teilnehmerfeld setzt sich aus 35 Nationen zusammen – von Argentinien, Australien, Finnland über Israel bis hin nach Vietnam.

Oper auf der Wartburg: Wagners „Tannhäuser“ am Originalschauplatz
Zu den besonderen Höhepunkten des Musikjahres in Thüringen gehören die Veranstaltungen auf der Wartburg. Die Aufführung der Oper Tannhäuser, an dem Ort, der Richard Wagner zu seinem Werk inspirierte, ist ein Muss für Fans klassischer Musik. Die Wartburgkonzerte von Deutschlandfunk Kultur bieten zudem ein erlesenes Programm von Klassik bis Jazz.

Musiksommer bis Güldener Herbst
Wer Musik liebt, ist im Thüringer Wald am richtigen Ort, hier gibt es immer etwas zu hören. So locken in der warmen Jahreszeit die Sommerkonzerte auf Schloss Altenstein in der Kulisse des Fürst-Pückler-Landschaftsparks oder der MDR-Musiksommer, der zum Auftakt Dvořáks 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ auf Schloss Friedenstein in Gotha spielt. Abgerundet wird das aufregende Musikjahr durch den Güldenen Herbst in Meiningen, dem Festival für Liebhaber der alten Musik. Die weltbekannte Mezzosopranistin Vivica Genaux wird mit einem Kammerkonzert eröffnen.

Theater mit hochkarätigem Programm
Auch auf den Theaterbühnen der Region, in Eisenach, Meiningen, Bad Liebenstein und Rudolstadt gibt es viele Aufführungen zu sehen. Sehr lohnenswert ist ein Besuch im Liebhabertheater Schloss Kochberg: Dort werden im diesjährigen Theatersommer unter anderem die Opern „Der gefangene Amor“ von Giuseppe Scarlatti und „Die Theatralischen Abenteuer“ von Domenico Cimarosa gespielt.

Musik-Urlaub im Thüringer Wald: Übernachtungs- und Gastronomie-Tipps
Der Thüringer Wald bietet durch die Jahreszeiten hochkarätige Klassik-Events mit international renommierten Künstlern. Besonders reizvoll: Im Frühjahr, Sommer und Herbst bietet es sich an, die idyllische Umgebung und die zahlreichen historischen Wirkungsstätten im Thüringer Wald zu erkunden. Dann geht es aus dem Konzertsaal direkt in den Wald. Passende Übernachtungs-, Gastronomie- und Wandertipps sind auf der Website des Thüringer Waldes zu finden.

Weitere Informationen unter www.thueringer-wald.com/veranstaltungen

Bild Romantisch: Schloss Altenstein eingebettet im Fürst-Pückler-Landschaftspark. © Paul Hentschel Photography, Regionalverbund Thüringer Wald e.V.

Quelle genböck pr + consult/ Regionalverbund Thüringer Wald e.V

Pistorius will Verteidigungsministerium umstrukturieren

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Bundesverteidigungsministerium, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) will sein Ressort grundlegend umstrukturieren und verschlanken. Es müsse wieder „eindeutige Verantwortlichkeiten mit klaren Abgrenzungen“ geben und keine Parallelstrukturen, sagte Pistorius dem „Spiegel“.

Dafür will der SPD-Politiker wohl auch einen Planungsstab einrichten, den sein Vorgänger Thomas de Maizière (CDU) abgeschafft hatte. „Wir brauchen eine zentrale Stelle, die Entscheidungen steuert und koordiniert“, sagte Pistorius. Zudem denkt der Minister über eine Verschlankung des Hauses nach. „3.000 Leute an zwei Standorten in Bonn und Berlin sind tatsächlich sehr viele“, sagte er.

Sein Ziel sei es, Abläufe zu beschleunigen und „auf das Wesentliche zu reduzieren“. Auch im Beschaffungsamt der Bundeswehr in Koblenz will Pistorius Reformen anstrengen. Zwar wolle er das Amt nicht auflösen, zu reformieren aber seien „Abläufe, Strukturen, die Geschwindigkeit und die Methoden, die nach dem russischen Überfall auf die Ukraine einfach nicht mehr in die Zeit passen“, so der SPD-Politiker.


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Anstieg der Erzeugerpreise weiter verlangsamt

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Stahlproduktion, über dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Erzeugerpreise in Deutschland steigen weiter deutlich – verlieren aber den vierten Monat in Folge an Tempo. Insgesamt waren sie im Januar 2023 um 17,8 Prozent höher als im Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Angaben am Freitag mit.

Im Dezember hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +21,6 Prozent gelegen, im November bei +28,2 Prozent und im Oktober bei +34,5 Prozent. Der Höchststand wurde im August und September mit jeweils +45,8 Prozent gemessen. Gegenüber dem Vormonat sanken die Erzeugerpreise im Januar um 1,0 Prozent (-0,4 Prozent im Dezember gegenüber November). Bei der Statistik ist allerdings zu beachten, dass die Ergebnisse nur vorläufig hinsichtlich der Entwicklung der Strom- und Gaspreise sind.

Grund hierfür ist die Preisbremse für Strom und Gas, die seit Januar gilt, jedoch erst ab März umgesetzt wird. Die genannten Indizes können daher für die Berichtsmonate Januar und Februar zunächst nur ohne Berücksichtigung der Strom- und Gaspreisbremse berechnet werden, da die auskunftspflichtigen Unternehmen noch nicht über Strom- und Gaspreise unter Berücksichtigung der Preisbremse verfügen, so das Bundesamt. Mit den Ergebnissen für März ist eine Aktualisierung der vorläufigen Ergebnisse für Januar und Februar vorgesehen. Hauptverantwortlich für den Anstieg der gewerblichen Erzeugerpreise im Vorjahresvergleich war im ersten Monat des Jahres weiterhin die Preisentwicklung bei Energie, bedingt durch den hohen Wägungsanteil der Energiepreise am Gesamtindex in Kombination mit außergewöhnlich hohen Preisveränderungen.

Zudem stiegen, teilweise infolge der Preissteigerungen für Energie, auch die Preise für Verbrauchsgüter, Vorleistungsgüter, Gebrauchsgüter und Investitionsgüter deutlich an. Auch der Rückgang des Erzeugerpreisindex gegenüber dem Vormonat ist vor allem auf die Energiepreise zurückzuführen. Was Verbrauchsgüter betrifft, waren die Preise im Januar 2023 um 17,9 Prozent höher als im Vorjahresmonat und stiegen gegenüber Dezember um 1,8 Prozent. Nahrungsmittel waren 23,4 Prozent teurer als im Vorjahr.

Besonders stark stiegen die Preise für Zucker (+71,5 Prozent gegenüber Januar 2022). Schweinefleisch kostete 45,3 Prozent mehr als im Januar 2022, verarbeitete Kartoffeln 42,5 Prozent. Allein gegenüber dem Vormonat Dezember stiegen diese Preise um 8,2 Prozent. Margarine und Nahrungsfette kosteten 38,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, Milch 33,4 Prozent und Kaffee 21,5 Prozent.

Die Preise für Gebrauchsgüter waren im Januar um 10,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor und stiegen gegenüber Dezember um 1,9 Prozent, insbesondere bedingt durch die Preisentwicklung bei Möbeln (+12,5 Prozent gegenüber Januar 2022 und +2,0 Prozent gegenüber Dezember). Vorleistungsgüter waren zum Jahresstart um 10,0 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat stiegen diese Preise um 1,0 Prozent. Den größten Einfluss auf die Preissteigerung gegenüber dem Vorjahr hatte hier die Preisentwicklung für Glas, Glaswaren, Keramik und verarbeitete Steine (+24,4 Prozent).

Holz in Form von Plättchen oder Schnitzeln war 59,8 Prozent teurer als im Januar 2022 (-8,8 Prozent gegenüber Dezember). Pellets und Briketts aus Sägenebenprodukten kosteten 49,8 Prozent mehr als vor einem Jahr (-10,5 Prozent gegenüber Dezember 2022). Die Preise für chemische Grundstoffe, Düngemittel und Stickstoffverbindungen stiegen gegenüber Januar 2022 um 18,7 Prozent, unter anderem bedingt durch die um 38,8 Prozent gestiegenen Preise für Düngemittel und Stickstoffverbindungen. Getreidemehl kostete 32,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Metalle waren 5,8 Prozent teurer als im Januar 2022. Gegenüber dem Vormonat sanken die Metallpreise um 0,7 Prozent. Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen waren 4,1 Prozent teurer als im Januar 2022 (-2,6 Prozent gegenüber Dezember). Betonstahl in Stäben hingegen kostete 7,0 Prozent weniger als im Januar 2022. Bedeutend niedriger als im Vorjahresmonat waren bei den Vorleistungsgütern die Preise für gesägtes und gehobeltes Holz (-11,4 Prozent) sowie Sekundärrohstoffe (-21,0 Prozent). Investitionsgüter kosteten 7,6 Prozent mehr als im Vorjahr (+1,7 Prozent gegenüber Dezember 2022), so die Statistiker weiter. Den höchsten Einfluss auf die Veränderungsrate gegenüber Januar 2022 hatten die Preissteigerungen für Maschinen mit einem Plus von 8,9 Prozent, gefolgt von denen für Kraftwagen und Kraftwagenteile (+5,7 Prozent). Besonders stark stiegen die Preise für Bodenbearbeitungsmaschinen (+17,6 Prozent) und für Uhren (+16,1 Prozent).


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Airbus fordert rasche Entscheidung für Eurofighter-Modernisierung

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Eurofighter, über dts NachrichtenagenturLeiden (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef des Verwaltungsrats von Airbus, René Obermann, fordert eine rasche Entscheidung für die Modernisierung des Eurofighters. „Unser Eurofighter hat andere Fähigkeiten als die F35 und erfüllt wichtige Aufgaben für die Luftwaffe mit einer sehr hohen Einsatzbereitschaft“, sagte er dem „Handelsblatt“.

Der Mix beider Flugzeuge sei die beste Lösung für die Bundeswehr, sagte Obermann weiter: „Deshalb ist die sogenannte Tranche fünf so wichtig, die die Modernisierung des Eurofighters beschreibt. Sie muss bald beauftragt werden.“ Der Eurofighter werde bis 2060 das Rückgrat der Kampfflugzeug-Flotte der Luftwaffe sein und die Brücke in das geplante FCAS-System bilden, das künftige Luftkampfsystem Europas. Nach Ansicht von Obermann muss das Beschaffungswesen der Streitkräfte „deutlich entbürokratisiert und beschleunigt“ werden.

„Für die mittel- und langfristige Planung sollte es zudem einen engen, strategischen Dialog zwischen Politik, Militärführung und der europäischen Industrie geben“, sagte der Manager. Die Industrie brauche Planungssicherheit. „Das ist wichtig, um die Kompetenzen der deutschen und europäischen Industrie zu sichern.“


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