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Umfrage: Mehr als jeder Dritte will Job wechseln

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Schreibtisch, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Mehr als ein Drittel der Arbeitnehmer (37 Prozent) ist offen für einen Jobwechsel. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben) berichten.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Wechselbereitschaft 2022 unter deutschen Arbeitnehmern um vier Prozentpunkte gestiegen – das ist der zweithöchste seit 2012 gemessene Wert. Das Geld ist bei allen Deutschen der am häufigsten genannte Grund, den Arbeitgeber wechseln zu wollen – wobei es regionale Unterschiede gibt. In den ostdeutschen Bundesländern ist das Gehalt bei 44 Prozent der Befragten Anlass für einen Wechsel, im Süden immerhin für 49 Prozent. Deutschlandweit gaben insgesamt 47 Prozent an, wegen des Gehalts einen neuen Arbeitgeber zu wollen.

Auf Platz zwei der Gründe für einen Jobwechsel gaben 37 Prozent der Bundesbürger ein zu hohes Stresslevel an, wegen der Unzufriedenheit mit der strategischen Ausrichtung ihres Unternehmens können sich 32 Prozent einen neuen Arbeitgeber vorstellen. Weitere Top-Gründe für Beschäftigte, um über einen Wechsel nachzudenken, sind Unzufriedenheit mit der direkten Führungskraft (31 Prozent) oder den eigenen Aufgaben (29 Prozent) sowie mangelnde Aufstiegschancen (29 Prozent). Die Forsa-Umfrage wurde im Januar 2023 unter 3.216 volljährigen Erwerbstätigen in Deutschland sowie in Österreich (501) und der deutschsprachigen Schweiz (1.007) durchgeführt. In Auftrag gegeben hatte die Umfrage die Recruiting-Platform „Onlyfy“, die zum Portal Xing gehört.


Foto: Schreibtisch, über dts Nachrichtenagentur

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Verbände-Bündnis kritisiert Bundesnetzagentur

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Bundesnetzagentur, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Ein breites Verbände-Bündnis kritisiert die Bundesnetzagentur für ihren Plan, sogenannte steuerbare Verbrauchsgeräte bei einer Überlastung des Stromnetzes abdrosseln zu dürfen. In einem offenen Brief, über den die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben) berichten, kritisiert das Bündnis, zu dem der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), der Verband der Automobilindustrie (VDA), sowie der Bundesverband Wärmepumpen (bwp) und der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) gehören, dieses Vorhaben als unverhältnismäßig, einseitig und nicht zumutbar.

Bei Stromengpässen und Überlastung der Netze plant die Bundesnetzagentur, Netzbetreibern zu erlauben, ab 2024 sämtliche neu installierte Geräte wie Wärmepumpen, Wallboxen für E-Autos, Klimaanlagen und Stromspeicher einseitig und unbegrenzt herunterregeln zu dürfen. Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, erklärte: „Zeitvariable Stromtarife würden einen Anreiz setzen, um das E-Auto oder die Wärmepumpe dann aufzuladen, wenn viel Strom im Netz ist. Das würde eine Überlastung der Netze vermeiden, den Netzausbau kostengünstiger machen und den privaten Haushalten Geld sparen.“ Und weiter: „Zeitvariable und flexible Stromtarife sind die deutlich bessere Alternative zur Leistungsdrosselung.“ Es ist bereits der zweite Anlauf der Bundesnetzagentur, die Integration der sogenannten steuerbaren Verbrauchseinrichtungen in das Stromnetz neu zu regeln. Der erste Versuch scheiterte vor zwei Jahren.


Foto: Bundesnetzagentur, über dts Nachrichtenagentur

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Ukraine rechnet mit weiterer Mobilisierungswelle in Russland

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Blick über Moskau mit dem Kreml, über dts NachrichtenagenturKiew (dts Nachrichtenagentur) – Der stellvertretende Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR, Vadym Skibitsky, rechnet mit einer weiteren großen russischen Mobilisierungswelle. „Wenn Russland riesige Verluste hat, wird es eine weitere große Mobilisierungswelle geben“, sagte Skibitsky den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben).

Im September 2022 seien in Russland 315.000 Reservisten mobilisiert worden. „Ein ähnliche Mobilisierungswelle wird es möglicherweise erneut geben. Das hängt vom Erfolg oder Misserfolg der russischen Truppen auf dem Schlachtfeld ab“, so Skibitsky. Derzeit seien insgesamt fast 520.000 russische Soldaten am Krieg gegen die Ukraine beteiligt. „Sie sind entweder in der Ukraine oder nahe der Grenze zur Ukraine stationiert – sei es in Belarus oder im äußersten Westen Russlands“, erklärte der Vize-Geheimdienstchef. „Mehr als 143.000 russischen Soldaten wurden getötet oder verwundet.“ Russland vergrößere jeden Monat die Zahl seiner Soldaten in der Ukraine, sagte Skibitsky. „Nach unseren Daten befinden sich derzeit rund 370.000 Soldaten der russischen Landstreitkräfte in der Ukraine. Von der russischen Luftwaffe sind rund 50.000 Soldaten in der Ukraine, vor allem auf der Krim, im Gebiet Cherson und in der Nähe der Grenze zur Ukraine.“ Die russische Marine habe rund 13.300 Soldaten in der Ukraine, vor allem auf der Krim. Hinzu kämen etwa 30.000 Mitglieder der russischen Nationalgarde in den besetzten Gebieten Cherson, Saporischschja, Donezk und Luhansk. „Die Privatarmee Wagner hat rund 27.000 Kämpfer in der Ukraine, wobei sich einige in Russland zum Training befinden.“

Die Russen hätten Anfang Februar eine Offensive gestartet, vor allem im Donbass, so Skibitsky. „Sie bewegten sich in vier, fünf Richtungen – zum Beispiel Richtung Kupjansk, Lyman, Bachmut, Awdijiwka oder Wuhledar. Das Ziel der Russen besteht darin, bis zum 1. April die Gebiete Donezk und Luhansk vollständig erobert zu haben.“


Foto: Blick über Moskau mit dem Kreml, über dts Nachrichtenagentur

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Union fürchtet Verlust von 300.000 Arbeitsplätzen in Autoindustrie

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Autos, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die geplante EU-Abgasnorm Euro-7 ab 2025 könnte nach Ansicht der Union zu einem „Verlust von bis zu 300.000 Arbeitsplätzen“ führen. Davor warnen die stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion für Umwelt bzw. Verkehr, Steffen Bilger (CDU) und Ulrich Lange (CSU), in einem gemeinsamen Schreiben an Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne), über das die „Bild“ berichtet.

„Es kann Sie auch als Umweltministerin nicht kalt lassen, dass Menschen hierzulande ihre Arbeit durch überhöhte Anforderungen aus Brüssel, die unsere Automobilindustrie massiv unter Druck bringen, verlieren könnten“, schrieben die Oppositionspolitiker an die Umweltministerin. „Wir fordern Sie deshalb auf, sich bei den anstehenden europäischen Verhandlungen zur Euro-7-Abgasnorm für sinnvolle und technologisch auch umsetzbare Lösungen sowie für realistische Testbedingungen einzusetzen, so dass es nicht zu Strukturbrüchen und einem vorzeitigen faktischen Verbrenner-Aus kommt“, hieß es weiter. Bilger und Lange appellierten zudem an Lemke, ihre Forderung nach längeren Einführungsfristen der verschärften Normen bei den anstehenden Verhandlungen im EU-Ministerrat durchzusetzen: „Voraussetzung für eine starke deutsche Verhandlungsposition ist eine zielgerichtete, unideologische Abstimmung innerhalb der Ampel-Regierung. Lassen Sie außerdem Ihren Worten Taten folgen und sorgen Sie für realisierbare Übergangszeiten für die Umsetzung der Vorschriften.“


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Pistorius bestätigt Planung für Nato-Übung in Polen

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Boris Pistorius, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat Überlegungen bestätigt, ein gemeinsames Manöver von US-amerikanischen, deutschen und polnischen Soldaten in Polen abzuhalten. Das wäre ein deutliches Signal nach innen Richtung Nato, aber auch an den russischen Präsidenten Putin, sagte Pistorius am Sonntagabend in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“.

„Diese Nato ist längst nicht so schwach, wie er geglaubt hat. Sie ist viel stärker. Viel einiger als vorher.“ Für die Länder im osteuropäischen Teil Europas und die Länder im Baltikum sei es wichtig zu sehen, dass Deutschland und die USA zu ihrer Verpflichtung der Bündnisverteidigung stehen.

Pistorius kündigte zudem an, bis Ende März Verträge über neue Panzerhaubitzen unterschrieben zu haben. Er wies Forderungen zurück, man müsse erst die Strukturen bei der Vergabe ändern, bevor die Truppe neues Geld bekommt: „Das eine schließt das andere ja nicht aus. Aber wir leisten bereits Gehöriges.“ Seine Absicht sei, zunächst internen Regeln, die das Ministerium sich in den letzten 30 Jahren auferlegt hat, „abzuwerfen“, um schneller agieren zu können: „Das ist jetzt der erste Schritt und der wird schon für Beschleunigung sorgen.“

Außerdem unterstrich er die Forderungen nach einer Aufstockung des Wehretats. Es werde noch drei Jahre brauchen, bis die 100 Milliarden-Sondervermögen ausgegeben sind. Danach werde feststehen, dass noch mehr gebraucht werde.


Foto: Boris Pistorius, über dts Nachrichtenagentur

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Gutachten der Bertelsmann-Stiftung schlägt neue Umweltsteuern vor

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Autobahn, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Laut einer neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung schließen sich eine solide Haushalts- und eine entschlossenere Klimaschutzpolitik nicht gegenseitig aus. In dem Papier, über das die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, schlagen die Fachleute einen Mix aus neuen Umweltsteuern, dem Abbau klimaschädlicher Subventionen und höheren öffentlichen Investitionen vor.

Demnach sollen einerseits Fehlanreize für Unternehmen und Verbraucher abgebaut und gleichzeitig zusätzliche Einnahmen zur Finanzierung eines klimagerechten Umbaus der Wirtschaft generiert werden. Konkret plädieren die Experten dafür, Subventionen wie die Steuerbefreiung für Kerosin, die niedrige Dienstwagenbesteuerung, die Entfernungspauschale, den ermäßigten Mehrwertsteuersatz für tierische Produkte oder die steuerliche Bevorzugung von Diesel gegenüber Benzin abzuschmelzen. Geringverdiener sollen dabei einen sozialen Ausgleich erhalten. Da mit der zunehmenden Einführung von Elektroautos und Wärmepumpen das Aufkommen klassischer Abgaben wie der Energiesteuer sinken wird, empfehlen die Ökonomen darüber hinaus eine Erhöhung des CO2-Preises und der Lkw-Maut, die Einführung einer Pkw-Maut ab 2030 sowie den Einsatz bisher unbekannter Instrumente wie etwa eine Pestizidsteuer, eine Stickstoffüberschussabgabe in der Landwirtschaft, Rohstoffsteuern bei der Flächennutzung oder neue Pfandsysteme.

Allein in Deutschland verursachen Erderwärmung und zunehmende Wetterextreme heute Kosten von annähernd 130 Milliarden Euro im Jahr, wenn man volkswirtschaftliche Schäden wie nach der Flutkatastrophe von 2021, die Auswirkungen der steigenden Temperaturen auf die Gesundheit der Menschen, ausfallende Steuereinnahmen und alle anderen Faktoren zusammenzählt. Hinzu kommt ein immens hoher staatlicher und privater Investitionsaufwand für den Umbau der Industrie, des Wohnungsbestands, des Verkehrswesens und vieler anderer Bereiche. Hier ist vor allem Wirtschaftsminister Habeck gefordert. Zugleich will Finanzminister Lindner nach den zusätzlichen Milliardenausgaben infolge der Corona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs aber den Haushalt wieder in Ordnung bringen, um das Land gegen künftige Krisen und die Folgen der alternden Gesellschaft zu wappnen.

Beide Minister hatten sich jüngst in Briefen übereinander beklagt. Habeck bekannte sich zur Schuldenbremse, verlangte vom Finanzminister aber zugleich, das nötige Geld für Grünen-Projekte zur Verfügung zu stellen – etwa durch den Abbau klimaschädlicher Subventionen. Lindner lehnt ungeplante Mehrausgaben hingegen bisher ebenso ab wie Steuererhöhungen zur Verbesserung der staatlichen Einnahmebasis. „Bisher bremst die Finanzpolitik die Klimapolitik an vielen Stellen aus“, sagte Bertelsmann-Expertin Sara Holzmann der „Süddeutschen Zeitung“.

Das müsse sich ändern, wenn Deutschland die selbst gesteckten Klimaziele erreichen wolle, so die Ökonomin, die die Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) mitbetreut hatte.


Foto: Autobahn, über dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Bayern klären Machtfrage gegen Union

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Jordan Siebatcheu (Union Berlin), über dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 22. Bundesliga-Spieltags hat der FC Bayern die Machtfrage gegen Verfolger Union Berlin vorerst im direkten Duell mit einem 3:0 geklärt. Vor allem im ersten Durchgang kam Union in der ausverkauften Münchner Arena fast überhaupt nicht zum Zug und hatte nur einen Torschuss, dagegen konnten die Bayern schalten und walten wie sie wollten – und machten die Partie innerhalb von 15 Minuten klar.

Eric Maxim Choupo-Moting (31.), Kingsley Coman (40.) und Jamal Musiala (45. Minute) trafen. In der zweiten Halbzeit ließen die Bayern es dann etwas ruhiger zugehen, blieben aber gefährlich und Unions Keeper Frederik Ronnow musste das 4:0, 5:0 und 6:0 verhindern. In der Tabelle bleiben die Bayern auf Platz eins, zwar punktgleich mit dem BVB aber mit 25 Treffern mehr, Union bleibt mit drei Punkten Abstand auf Platz drei.


Foto: Jordan Siebatcheu (Union Berlin), über dts Nachrichtenagentur

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FDP und Union fordern mehr Tempo bei "Zeitenwende"

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Bundeswehr-Sanitätspanzer, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts einer eher ernüchternden Zwischenbilanz von Bundeswehrverbandschef André Wüstner zur „Zeitenwende“ fordern FDP und Union Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) zum schnellen Handeln auf. „Es ist dringend geboten, die Bestände der Bundeswehr schnellstmöglich aufzufüllen“, sagte FDP-Fraktionschef Christian Dürr der „Welt“.

Die Soldaten müssten sich darauf verlassen können, dass die Ausstattung der Bundeswehr mit militärischem Material jetzt höchste Priorität habe. Unionsfraktionsvize Johann Wadephul (CDU) sprach von einer bitteren Bilanz des Bundeswehrverbandes. „Weder reichen die finanziellen Mittel, noch gelingt eine schnelle Beschaffung. Wir brauchen jetzt einen Turbo in der Zeitenwende für die Bundeswehr.“ Pistorius habe das erkannt. „Die Frage ist, ob Kabinett und Koalition ihm folgen.“ Sara Nanni, Sprecherin der Grünen-Fraktion für Sicherheit, Frieden und Abrüstung, prognostiziert unterdessen eine dauerhafte Konfrontation mit Russland: „Russland entwickelt sich weiter in eine schlechte Richtung: nationalistisch, imperialistisch und mit einer hohen Akzeptanz von Gewalt als Mittel der Politik.“ Die Zeichen deuteten in der Tat auf eine längere Phase des Misstrauens gegenüber Russland hin.

„Die Schätzung von André Wüstner, der von einem Jahrzehnt spricht, halte ich sogar noch für zu optimistisch gerechnet.“ Der SPD-Verteidigungspolitiker Wolfgang Hellmich forderte, die Ukraine weiter mit Waffen und anderen Maßnahmen zu unterstützen und den diplomatischen Druck auf Putin zu erhöhen, „damit diesem Krieg ein Ende gesetzt wird“. Weitere Sanktionen seien dafür ein „geeignetes Mittel“. Linksfraktionschefin Amira Mohamed Ali verlangte hingegen einen Strategiewechsel.

„Immer mehr führende Militärs sagen, dass sich der schreckliche Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine noch jahrelang hinziehen wird.“ Keine Seite könne diesen Krieg militärisch entscheiden. „Anstatt die Eskalationsspirale mit immer mehr Waffenlieferungen anzuheizen, muss sich Deutschland gemeinsam mit anderen Staaten konsequent für einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen einsetzen“, sagte Mohamed Ali der „Welt“. „Über die Rückgabe von Gebieten kann man immer verhandeln, verlorene Menschenleben lassen sich nicht zurückbringen.“

AfD-Verteidigungspolitiker Rüdiger Lucassen kritisierte, die Bundeswehr sei heute noch weniger zur Landesverteidigung befähigt als vor dem Ausruf der „Zeitenwende“. Er sprach von einer „Plünderung der Bundeswehr“, die gestoppt werden müsse. Die Bundesregierung treibe ein gefährliches und unverantwortliches „Spiel“ mit der äußeren Sicherheit Deutschlands. Sie müsse „unverzüglich Friedensverhandlungen mit den Kriegsparteien“ initiieren.


Foto: Bundeswehr-Sanitätspanzer, über dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Freiburg und Leverkusen trennen sich 1:1

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Kerem Demirbay (Bayer Leverkusen), über dts NachrichtenagenturFreiburg (dts Nachrichtenagentur) – Im ersten Sonntagsspiel des 22. Bundesliga-Spieltags haben sich der SC Freiburg und Bayer Leverkusen 1:1 getrennt. Für das erste Tor des Tages sorgte Vincenzo Grifo, der die Hausherren in der 29. Minute per direktem Freistoß in Führung brachte.

Nachdem die Gäste kurz vor der Pause eine Großchance zum Ausgleich liegen gelassen hatten, konnten die Freiburger auch mit der Führung im Rücken in die Pause gehen. Nach dem Seitenwechsel blieb Leverkusen allerdings engagiert und belohnte sich in der 67. Minute mit dem Ausgleichstreffer durch Sardar Azmoun. Im Anschluss drängten beide Teams auf den Sieg, sie mussten sich aber mit jeweils einem Punkt begnügen. Wirklich zufrieden dürften sie damit nicht sein: Während Freiburg auf dem fünften Platz etwas den Anschluss an die Spitze verliert, rutscht die Werkself auf den elften Rang ab.

Für Freiburg geht es am Samstag bei Borussia Mönchengladbach weiter, Leverkusen ist am kommenden Sonntag gegen Hertha BSC gefordert.


Foto: Kerem Demirbay (Bayer Leverkusen), über dts Nachrichtenagentur

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ESC-Kandidat Ikke Hüftgold beklagt Hass im Netz

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Zwei Männer surfen im Internet, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Schlagersänger Matthias Distel („Ikke Hüftgold“) erhält vor seinem Auftritt beim ESC-Vorentscheid nach eigenen Angaben viele negative Nachrichten. „Wow, da kommt verdammt viel Hass“, sagte Distel der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe).

„Das sind Leute, die nur Ikke Hüftgold sehen. Und der ist asozial, ein Sexist und ein Rassist.“ Die Fans könnten nicht zwischen ihm und seiner Kunstfigur unterscheiden. „Dass ich im wahren Leben der liberalste und weltoffenste Mensch bin, sieht man nur, wenn man es sehen will.“

Der Partyschlager-Sänger und -Produzent hat in der Vergangenheit bereits einige Erfolge gefeiert. Im Sommer 2022 landete das von ihm mitproduzierte Lied „Layla“ auf Platz eins der deutschen Singlecharts und löste eine große Sexismus-Debatte aus. Er tritt mit seinem „Lied mit gutem Text“ als einer von neun Teilnehmern am Freitag beim deutschen ESC-Vorentscheid an. „Ich bin der Underdog, eigentlich unerwünscht“, sagte er dazu.

Seinen Startplatz für den Vorentscheid verdankt er dem Sieg bei einem Tiktok-Voting.


Foto: Zwei Männer surfen im Internet, über dts Nachrichtenagentur

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