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Schulden verringern, Finanzbildung stärken: Intrum und Fabit kooperieren

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Finanzbildung Intrum und Fabit kooperieren
Jungen Menschen Finanzen und Geld näherzubringen, ist das gemeinsame Ziel der neuen Kooperation zwischen der Intrum in Deutschland und Fabit.

„Wir freuen uns, dass wir mit der Intrum Deutschland GmbH einen weiteren Partner gefunden haben, für den Finanzbildung genauso im Fokus steht wie für uns“, sagt Susanne Krehl, Gründerin von Fabit, dem digitalen Coach für ein finanziell gesundes Leben. „Intrum engagiert sich mit der Initiative ‘Spendido’ schon seit Langem für finanzielle Bildung in Schulen, um Jugendliche für die Themen Geld, Kredite, Schulden und Inkasso zu sensibilisieren.“

„Durch die Kooperation mit Fabit erweitern wir unsere Bemühungen, Finanzbildung für alle zugänglich zu machen. Die Fabit-App ist der perfekte Alltagsbegleiter“, so Kristina Klehr, Director Brand & Communications von der Intrum Deutschland GmbH. „Als Inkassounternehmen sind wir nicht nur Vermittler zwischen Unternehmen und Kunden, sondern unterstützen Menschen in schwierigen finanziellen Situationen dabei, ihre Schulden loszuwerden. Mit Fabit können wir ihnen ein unabhängiges Hilfsmittel an die Hand geben, das sie langfristig bei der finanziellen Gesundung unterstützt.“

Beide, Klehr und Krehl, sind davon überzeugt, dass Fabit einen wesentlichen Beitrag zur besseren finanziellen Organisation vieler Haushalte leisten und zugleich das Wissen um finanzielle Zusammenhänge vertieft wird.

Finanzbildung stärkt Resilienz in schwierigen Zeiten

Finanzbildung Intrum und Fabit kooperieren

Aufgrund der anhaltenden Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage verschärft sich zunehmend auch die finanzielle Situation der Verbraucher*innen. Immer mehr Menschen haben Probleme, ihre Rechnungen zu bezahlen, so das Ergebnis des „European Consumer Payment Report 2022“ von Intrum.

Um dennoch mithalten zu können, nutzte jeder dritte Millennial (geboren zwischen 1981 und 1995) 2022 Ratenkauf-Lösungen wie „Buy now, pay later“, um die Kosten für das soziale Leben zu decken. Da jedoch bei immer mehr Menschen die Ausgaben schneller als die Einnahmen steigen (64 Prozent), geht ein knappes Viertel der Befragten (22 Prozent) davon aus, dass es in den nächsten 12 Monaten auf die Bezahlung einer weniger wichtigen Rechnung verzichten muss. Für drei von zehn Befragten (31 Prozent) sind das Rechnungen von Online-Händlern.

„Junge Menschen nutzen ‘Buy now, pay later’-Angebote, um ihr Sozialleben zu finanzieren. Doch es sind genau diese Rechnungen, die als Erstes nicht bezahlt werden, wenn das Geld knapp wird“, fasst Krehl die Ergebnisse zusammen. „Das ist der erste Schritt in die Schuldenfalle. Dazu kommt: Ein knappes Drittel der Befragten (31 Prozent) hat weniger Überblick über ihre kurzfristigen Kredite als noch vor einem Jahr bzw. will überhaupt nicht wissen, wie viel Geld sie insgesamt schulden.“

Denn Kopf in den Sand zu stecken, ist jedoch keine Option, findet auch Klehr: „Finanzielle Allgemeinbildung ermöglicht, fundierte und wirksame finanzielle Entscheidungen zu treffen. Angesichts hoher Inflation, steigender Zinsen und wachsender Lebenshaltungskosten ist es für die Verbraucher*innen wichtiger denn je, in dieser Hinsicht informiert und in der Lage zu sein, kluge Entscheidungen zu treffen.“

Quelle Bild und Text: Fabit GmbH

Kritik an Wegfall der Corona-Maßnahmen in Pflegeheimen

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Seniorin im Rollstuhl, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, kritisiert den Wegfall weiterer Corona-Maßnahmen ab dem 1. März. „Selbst die letzten politisch festgelegten Corona-Regeln bleiben widersprüchlich“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Absurd ist, dass Besucher in Pflegeheimen und Kliniken eine Maske tragen müssen, das Personal aber nicht.“ Der Patientenschützer verweist darauf, dass nicht nur Besucher, sondern auch Mitarbeiter wie Ärzte oder Pfleger das Coronavirus in Einrichtungen tragen könnten. Dabei sei gerade der Schutz vulnerabler Gruppen bedeutend. „Bund, Länder und Experten haben in der Pandemie versäumt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Das ist und bleibt die Sicherheit von alten, pflegebedürftigen und kranken Menschen.“

Brysch fordert stattdessen deutschlandweite und tägliche Tests für das Pflegepersonal.


Foto: Seniorin im Rollstuhl, über dts Nachrichtenagentur

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Studie: Berufstätige Frauen bei Digitalisierung im Nachteil

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Geschäftsfrauen mit Smartphone, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Frauen sind mit Blick auf die digitale Zukunft bei ihrer beruflichen Tätigkeit gegenüber Männern deutlich im Nachteil. Das zeigt eine neue Studie der Hans-Böckler-Stiftung, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten.

Frauen und Männer arbeiten heute zwar ähnlich oft am Computer, jedoch zeigt die Studie: Je anspruchsvoller die im Job verwendeten Softwareanwendungen sind, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass Frauen die Programme nutzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Männer spezielle Programme verwenden, liegt bei 50 Prozent, bei Frauen hingegen bei nur 34 Prozent. Besonders groß ist demnach der Rückstand bei Frauen, die Teilzeitstellen haben. Frauen schätzen daher im Durchschnitt auch ihre Berufschancen auf einem zunehmend digitalisierten Arbeitsmarkt als schlechter ein: Die Wahrscheinlichkeit, dass sich berufstätige Frauen gut auf den Umgang mit vernetzten digitalen Technologien vorbereitet fühlen, liegt laut Studie bei 34 Prozent, bei Männern immerhin bei 49 Prozent.

Frauen erwarten zudem nur mit einer Wahrscheinlichkeit von zehn Prozent, dass sich durch Digitalisierung ihre Arbeitsmarktaussichten verbessern, gegenüber 18 Prozent bei Männern. „Die digitale Transformation kann die Geschlechterungleichheit auf dem Arbeitsmarkt verstärken – und zwar aufgrund des bestehenden Gender Digital Gap“, sagte Studienautorin Yvonne Lott. Zwar arbeiten derzeit deutlich mehr Männer (7,1 Millionen) als Frauen (4,2 Millionen) in Berufen, bei denen viele Tätigkeiten auch von Computern übernommen werden können, jedoch seien insbesondere frauentypische Berufe häufiger von technischen Rationalisierungen betroffen. Frauen müssten laut Lott daher gezielt gefördert werden, auch schon in der Schule, noch bevor sich geschlechtsspezifische Diskriminierungen einstellen könnten.


Foto: Geschäftsfrauen mit Smartphone, über dts Nachrichtenagentur

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Pflegereport: Fast jeder zweite Corona-Tote war im Heim

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Krankenhaus, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Rückblick zeigt sich, wie schwer Corona unter alten Menschen gewütet hat. So war fast jeder zweite Corona-Tote in Deutschland in einem Pflegeheim, wie der Pflegereport der Barmer Krankenkasse zeigt, über den die „Rheinische Post“ in ihrer Dienstagausgabe berichtet.

„Bezogen auf die Jahre 2020 und 2021 liegt der kumulierte Anteil der Heimbewohner an den mit Covid-19 Gestorbenen bei 45 Prozent“, schreiben die Autoren. Zugleich zeigt der Report, dass sich Nordrhein-Westfalen im Kampf gegen Corona besser als viele andere Länder geschlagen hat. So waren hier im Dezember 2021 – auf dem Höhepunkt der zweiten Welle – 2,87 Prozent der Heimbewohner an Corona erkrankt. Das waren mehr als in Bremen (0,57 Prozent) und Schleswig-Holstein (1,27 Prozent), aber viel weniger als in Thüringen (9,73 Prozent) und Sachsen (10,3 Prozent). „Länder mit einer geringeren Akzeptanz der Corona-Maßnahmen hatten auch höhere Covid-Anteile in der Bevölkerung“, schreiben die Autoren. Sachsen und Thüringen haben besonders geringe Impfquoten. Die Corona-Jahre haben beim Pflegepersonal bundesweit tiefe Spuren hinterlassen. Fast 70 Prozent sagen laut der Barmer-Studie, dass sie oft körperlich erschöpft sind, vor der Pandemie waren es 43 Prozent. Die Zahl der Pflegekräfte, die nicht mehr durchschlafen kann, ist von 29 Prozent auf 43 Prozent gestiegen. Nun wollen viele raus: 43 Prozent haben darüber nachgedacht, ihren Beruf aufzugeben. Vor der Pandemie waren es nur knapp 20 Prozent. „Wir können es uns als Gesellschaft nicht leisten, dass sich die Personallage in Pflegeheimen verschärft, weil Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgeben“, sagte Heiner Beckmann, Chef Barmer in NRW, und forderte mehr Gesundheitsmanagement und eine Pflegereform aus einem Guss.


Foto: Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur

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Viele Kunden erhalten Infos zu Preisbremsen verspätet

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Gas-Zähler, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Kurz vor dem Start der Gas- und Strompreisbremse haben viele, aber längst nicht alle Stadtwerke ihre Kunden über die Entlastungen informiert. Viele Kunden hätten bereits von ihren Energieversorgern die Informationsschreiben mit detaillierten Angaben zu den Entlastungen erhalten, sagte Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer Verband kommunaler Unternehmen (VKU), der „Rheinischen Post“ (Dienstag).

„Viele werden sie in den kommenden Tagen erhalten.“ Wegen IT-Problemen kann es zu weiteren Verzögerungen kommen: „Bei der Umsetzung und den Anpassungen der Abrechnungsprogramme sind die lokalen Energieversorger auf ihre IT-Dienstleister angewiesen. Wenn es hierbei zu Problemen kommt, könnte sich zum Beispiel die Berechnung der exakten Entlastungshöhe leicht verzögern“, so der VKU-Chef weiter. Er verwies auf die hohen Kosten: „Aus vereinzelten Rückmeldungen unserer Mitgliedsunternehmen ist zu entnehmen, dass kleinere Stadtwerke einen finanziellen Mehraufwand von etwa 100.000 Euro zu stemmen haben.“ Bei größeren seien es auch mal 500.000 Euro. Die Preisbremsen starten am 1. März. Eigentlich sollte es die Schreiben der Versorger an die Kunden bis Ende Februar geben.


Foto: Gas-Zähler, über dts Nachrichtenagentur

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SPD will Entschädigung auch für westdeutsche Stasi-Opfer

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Stasi-Unterlagen-Archiv, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundestagsfraktion der SPD will weitere Opfergruppen in die SED-Unrechtsbereinigungsgesetze einbeziehen. In einem Positionspapier, über das die Neue Berliner Redaktionsgesellschaft NBR berichtet und das von der Fraktion verabschiedet werden soll, geht es unter anderem um die Opfer der sogenannten „Zersetzung“ seitens der Stasi.

Das Ergebnis solcher Maßnahmen – wie das Fälschen privater Briefe, das Verschwindenlassen von Unterlagen oder die Verleumdung im privaten Umfeld – war nicht selten die seelische Zerrüttung der „Zielperson“, die Auswirkungen bis zum heutigen Tag haben kann. Solche Maßnahmen wurden durch die Stasi auch in Westdeutschland angewandt. „Wir wollen deshalb in diesem konkreten Fall vom Prinzip abweichen, dass die SED-Unrechtsbereinigungsgesetze lediglich Fälle rehabilitieren, die auf dem Beitrittsgebiet stattgefunden haben“, heißt es in dem Papier. „Auch Opfer von „Zersetzungsmaßnahmen“ des MfS in der alten Bundesrepublik und West-Berlin verdienen die gesetzlichen Rehabilitierungsansprüche.“ Katrin Budde, eine Initiatorin des SPD-Vorstoßes, erklärte gegenüber den Zeitungen der NBR, ihre Fraktion wolle „die Opferrente dynamisieren, die Verfolgungszeit bei beruflich Verfolgten verkürzen und die Bedürftigkeitsgrenze sowie die Absenkung der Ausgleichzahlungen beim Renteneintritt abschaffen“. Der SPD-Rechtspolitiker Jan Plobner sagte: „Als junger, westdeutscher Abgeordneter ist mir dabei wichtig zu betonen: Die SED-Vergangenheit und die Unterstützung der Opfer ist eine gesamtdeutsche Aufgabe.“


Foto: Stasi-Unterlagen-Archiv, über dts Nachrichtenagentur

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Zahl der "Bürgergeld"-Empfänger in Weiterbildungen stagniert

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Agentur für Arbeit, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl von früheren Hartz-IV- und jetzigen „Bürgergeld“-Empfänger in geförderten beruflichen Weiterbildungen ist im ersten Corona-Jahr gesunken und stagniert seither. Das geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervor, über die die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ berichten.

Demnach sind im Jahr 2019 insgesamt 135.279 Menschen in die Weiterbildung eingetreten, während dies im ersten Corona-Jahr 2020 nur noch auf 98.802 und im zweiten Corona-Jahr auf 100.123 Personen zutraf. Im Jahr 2022 dürfte das Vor-Corona-Niveau nicht erreicht werden: Von Januar bis Oktober haben 80.334 Erwerbsfähige Leistungsberechtigte eine Weiterbildung gestartet. Ähnlich sieht es bei Anspruchsberechtigten von Arbeitslosengeld aus So erreichte die Zahl der Personen, die eine Weiterbildung begonnen haben, im Jahr 2019 den Wert von 133.470. Im ersten Corona-Jahr sank er auf 122.051. Auch 2021 nahm der Wert ab und landete bei 110.793. Im vergangenen Jahr lag er von Januar bis Oktober bei insgesamt 83.904. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, Jessica Tatti, warnte davor, dass die Betroffenen durchs Raster fallen. „Die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen, dass diese benachteiligten Gruppen in den letzten Jahren noch weiter abgehängt wurden“, sagte die Bundestagsabgeordnete dem RND. „Weder Arbeitgeber noch die Politik erkennen deren riesiges Potential gegen den Fachkräftemangel. Daran hat sich auch mit den letzten Gesetzen überhaupt nichts geändert.“ Sie forderte eine bessere Finanzierung für Weiterbildungsprogramme: „Minister Heil muss endlich handeln: Es braucht mehr und gezielt Geld für die Aus- und Weiterbildung, anstatt völlig einseitig auf das Abwerben von billigen Fachkräften aus dem Ausland zu setzen.“


Foto: Agentur für Arbeit, über dts Nachrichtenagentur

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Verkehrsminister kritisiert Vorgänger

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Volker Wissing, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) übt deutliche Kritik an seinen Vorgängern. Gegenüber dem „Mannheimer Morgen“ sagte er angesichts des riesigen Sanierungs- und Reformstaus auf Deutschlands Schienen, dass sein Kopfschütteln groß sei über Peter Ramsauer, Alexander Dobrindt und Andreas Scheuer.

Er sei verwundet, dass man in den vergangenen Jahren die Eisenbahninfrastruktur nicht etwa ausgebaut, sondern um etwa 30 Prozent zurückgebaut habe. Er selbst habe die Weichen inzwischen völlig neu gestellt und die Politik grundlegend verändert, so Wissing. Eine Verteuerung des von ihm initiierten „Deutschlandtickets“ im zweiten Jahr schloss Wissing nicht aus. Es komme auch auf die Anzahl der Nutzer an, sagte er.


Foto: Volker Wissing, über dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen retten kleines Plus – Zinsangst bleibt

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Wallstreet, über dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Montag leicht zugelegt, zwischenzeitlich noch stärkere Gewinne aber wieder abgegeben. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 32.889 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über Freitagsschluss.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 3.980 Punkten 0,3 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 am Ende mit 12.057 Punkten 0,7 Prozent stärker. Dabei war der Zinskurs der US-Notenbank weiter das beherrschende Thema, die mahnenden Worte werden immer lauter, Investoren können aber trotzdem nicht von Aktien lassen. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagabend stärker. Ein Euro kostete 1,0607 US-Dollar (+0,58 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9428 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.817 US-Dollar gezahlt (+0,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 55,06 Euro pro Gramm. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 82,33 US-Dollar, das waren 83 Cent oder 1,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur

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Dax startet mit deutlichen Gewinnen – Brexit-Einigung beflügelt

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenstart haben sich die Investoren auf dem deutschen Aktienmarkt in Kauflaune gezeigt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Dax mit 15.381 Punkten berechnet, 1,1 Prozent höher als am Freitag.

Die Stimmung an der Frankfurter Börse sei auch deshalb gut, weil sich die Aussichten auf eine konstruktive Lösung im Nordirland-Protokoll als Teil des Post-Brexit-Handelsabkommens zwischen der Europäischen Union und des Vereinigten Königreichs verbessern, sagte Konstantin Oldenburger von CMC Markets am Nachmittag. „Dennoch dürfte es im aktuellen Umfeld steigender Zinsen eine Mammutaufgabe bleiben, die oberen Widerstände im Bereich von 15.600 Punkte aus dem Weg zu räumen“, sagte Oldenburger. Er sprach davon, dass der Dax die Korrektur erneut vertagt habe. Papiere von Dax-Rückkehrer Commerzbank waren mit einem Plus von über vier Prozent kurz vor Handelsende am meisten gefragt, direkt dahinter folgte ein bunter Branchenmix aus Conti, Siemens Health und Adidas, die alle um die drei Prozent zulegten. Nur Anteilsscheine von Zalando waren kurz vor Xetra-Schluss im Minus. Entspannung gab es auch auf dem Gasmarkt: Der Preis für eine Megawattstunde zur Lieferung im März fiel um rund sieben Prozent auf 47,50 Euro und damit auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2021. Das impliziert einen Verbraucherpreis von rund 9 bis 11 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagnachmittag stärker. Ein Euro kostete 1,0587 US-Dollar (+0,38 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9446 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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