Start Blog Seite 2593

Lottozahlen vom Samstag (04.03.2023)

0

Lotto-Spielerin, über dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 1, 7, 8, 21, 45, 48, die Superzahl ist die 0. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 1211999. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 970845 gezogen.

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Im Jackpot liegen in dieser Woche 21 Millionen Euro.


Foto: Lotto-Spielerin, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Streit um Kindergrundsicherung geht weiter

0

Frau mit Kind, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Streit um die Kindergrundsicherung geht weiter. Katja Mast, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, kritisiert die Positionierung von Finanzminister Christian Lindner (FDP) zu den Kosten und der Umsetzung der von der Regierungskoalition angekündigten Kindergrundsicherung.

„Am Ende entscheidet das Parlament – das gilt auch für den Bundeshaushalt“, sagte Mast dem „Tagesspiegel“ (Sonntagsausgabe). Die Ampel habe immer wieder gezeigt, dass sozialer Fortschritt möglich sei. Das werde auch künftig so sein – und zwar auch bei der Kindergrundsicherung. Familienministerin Lisa Paus (Grüne) warf Lindner eine falsche Prioritätensetzung vor.

„Wir haben den Bedarf dafür berechnet, da kann man nicht beliebig kürzen“, sagte sie dem „Tagesspiegel“. „Die von der FDP geforderten Steuersenkungen wie die Abschaffung des Solidaritätszuschlages würden weit mehr kosten als die zwölf Milliarden Euro, die wir jetzt für die Kindergrundsicherung angemeldet haben. Es geht auch nicht darum, ob wir die Schuldenbremse einhalten oder nicht. Es geht um die Frage, welche Prioritäten wir setzen.“

Eine weitere Entlastung der Einkommensspitze im Land sei in der aktuellen Krisensituation schwer vermittelbar.


Foto: Frau mit Kind, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

1. Bundesliga: Union gegen Köln torlos

0

Rani Khedira (Union Berlin) / Archiv, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Am 23. Spieltag in der Fußball-Bundesliga hat Union Berlin gegen den 1. FC Köln nur ein torloses Remis erreicht und damit wichtige Punkte im Kampf um die Tabellenspitze liegen lassen. Köln hatte über weite Strecken die besseren Chancen und war auch in der Abwehr stark, Union zeigte Schwächen im Aufbau und ließ sich den Punkt von Keeper Ronnow holen, der mehrere Glanzparaden hinlegte.

Union bleibt damit auf Rang drei, mit zwei Punkten Abstand auf die Bayern, die ihre Partie an diesem Spieltag noch vor sich haben, punktemäßig mit dem BVB gleichziehen und sich auf Rang eins setzen können. Die weiteren Ergebnisse vom Samstagmittag: Bochum – Schalke 0:2, Mönchengladbach – Freiburg 0:0, Mainz – Hoffenheim 1:0, Augsburg – Werder 2:1.


Foto: Rani Khedira (Union Berlin) / Archiv, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

2. Bundesliga: HSV gewinnt gegen Nürnberg

0

HSV-Fans, über dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – In den Samstagspartien des 23. Zweitligaspieltags hat der Hamburger SV gegen den 1. FC Nürnberg mit 3:0 gewonnen. Jean-Luc Dompé traf in der 19., Ludovit Reis in der 52., und Ransford Königsdörffer legte in der fünften Minute der Nachspielzeit noch einen drauf.

Damit platziert sich der HSV auf Rang zwei der Tabelle, hinter Darmstadt und vor den Heidenheimern, die ihre Partie an diesem Spieltag zwar noch vor sich, aber auch fünf Punkte Abstand haben. Nürnberg rutscht auf Position 13. Die weiteren Ergebnisse vom Samstagmittag: SV Sandhausen – Holstein Kiel 1:1, Jahn Regensburg – Fortuna Düsseldorf 0:1.


Foto: HSV-Fans, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

IG Metall fordert mehr Einsatz gegen Fachkräftemangel

0

Stahlproduktion, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschlands größte Gewerkschaft, die IG Metall, wirft der Wirtschaft fehlenden Einsatz im Kampf gegen den Fachkräftemangel vor. „Ich fordere mehr Engagement von den Unternehmen. Die Firmen müssen – gerade in Sparten mit großem Mangel – Leute in kleinen Lerngruppen und mit Werksunterricht ausbildungsfähig machen und sie ins Berufsleben führen“, sagte Gewerkschaftsvize Christiane Benner dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Besonders schlimm sei, dass Hauptschüler kaum noch Zugang zum Ausbildungsmarkt hätten. „Wir brauchen eine Trendumkehr“, so Benner weiter. Es gelte, das Übergangsmanagement von der Schule in den Beruf verbessern.

Ferner müssten die Unternehmen den seit Jahren anhaltenden Rückgang der Ausbildungsstellen unbedingt stoppen, da dort gerade eine Abwärtsspirale entstehe, warnte Benner. „Firmen stellen hohe Erwartungen und sagen: Wir finden keine Azubis mehr, deshalb reduzieren wir die Zahl der Ausbildungsplätze. Viele junge Menschen wollen eine Ausbildungsstelle, kriegen aber keine. Hier müssen sich Unternehmen umstellen“, forderte die Vize-Chefin der Gewerkschaft.

Besonders große Sorgen bereitet Benner, dass es nach ihren Angaben derzeit 2,3 Millionen junge Menschen im Alter zwischen 20 und 34 Jahren in Deutschland gibt, die keinerlei abgeschlossene Ausbildung haben: „Wir zählen alle Vögel, die in den Süden fliegen. Wir wissen aber nicht, wo die Leute verbleiben, die keine Ausbildung haben“, sagte Benner und fügte hinzu: „Das ist nicht akzeptabel und peinlich für ein hoch entwickeltes Land wie Deutschland.“ Mit Blick auf die wachsenden Aufgaben der Betriebe beim Thema Nachhaltigkeit forderte Benner mehr Mitspracherechte für Belegschaften. „Wir wollen mehr Mitbestimmung für Beschäftigte über die strategische Ausrichtung, auch in ökologischen Fragen.“

Nach ihren Worten müssen Arbeitgeber sich intensiver mit Konzepten von Betriebsräten für nachhaltige Unternehmenskonzepte auseinandersetzen. Als Beispiel führte sie eine ressourcenschonende Produktion an, die zwar Investitionen brauche, dafür aber schneller das Ziel eines geringeren CO2-Ausstoßes erreiche. „Bislang können Arbeitgeber zu solchen Vorschlägen einfach Nein sagen. Wir kommen deshalb zu oft sehr schnell ins kurze Gras und können dann nur noch Sozialtarifverträge verhandeln“, so die IG-Metall-Funktionärin, die eine Weiterentwicklung des Betriebsverfassungsgesetzes verlangt.

Sie räumt allerdings ein, dass ihrer Organisation in diesem Feld eine heftige Auseinandersetzung bevor stehe: „Ich halte es aber für absolut wichtig, diese Debatte zu führen, denn es geht ums Eingemachte: Wie viel industrielle Wertschöpfung wird angesichts der umfassenden Transformation hierzulande erhalten? Davon hängt dann auch die Entwicklung der Einkommen in Deutschland ab.“ Die nächsten zwei bis drei Jahre seien da absolut entscheidend. Die IG Metall entscheidet im Herbst über die Nachfolge ihres scheidenden Ersten Vorsitzenden Jörg Hofmann. Benner hat bereits signalisiert, dass sie kandidieren will.

In der Gewerkschaft wird derzeit über eine Doppelspitze diskutiert. Die 55-jährige Diplom-Soziologin wäre die erste Frau an der Spitze der größten deutschen Gewerkschaft.


Foto: Stahlproduktion, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Exil-Iranerin sieht "feministische" Außenpolitik als "Heuchelei"

0

Annalena Baerbock, über dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die iranische Oppositionelle Masih Alinejad kritisiert Annalena Baerbocks geplante „feministische“ Außenpolitik. „Ich bin ein bisschen schockiert, dass die deutsche Außenministerin nun mit einer feministischen Außenpolitik ankommt, wo sie so lange gebraucht hat, um die feministische Revolution in Iran überhaupt nur wahrzunehmen“, sagte Alinejad der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS).

Die iranische Frauenrechtlerin, die im Exil in New York lebt, forderte, Baerbock solle die iranischen Frauen „in ihrem Kampf gegen das Gender-Apartheid-Regime entschiedener unterstützen“. Sie habe die deutsche Außenministerin zwei Mal vergeblich um ein Treffen gebeten, beide Male seien die Treffen kurzfristig abgesagt worden. Alinjead stört vor allem, dass Deutschland weiter Handel mit Iran betreibe. „Das bricht mir das Herz“, sagte Alinejad, die seit vielen Jahren gegen das Kopftuch und die Herrschaft der Mullahs kämpft.

„Wenn Baerbock eine echte Feministin ist, dann sollte sie Menschrechte nicht unter Geschäftsinteressen begraben.“ Alinejad übte auch Kritik an der belgischen Außenministerin, Hadja Lahbib, die den iranischen Außenminister gerade in Genf zum Gespräch empfangen hat. Es sei „dieselbe Außenministerin, die sich noch vor ein paar Monaten aus Solidarität mit den Iranerinnen Haarsträhnen abgeschnitten hat“, sagte Alinejad der FAS. „Für mich ist das Heuchelei. Das ist Doppelmoral.“


Foto: Annalena Baerbock, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

FDP verhindert Auftritt von Umweltbundesamt im Verkehrsausschuss

0

Umweltbundesamt, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP hat verhindert, dass der Präsident des Umweltbundesamts, Dirk Messner, in den Verkehrsausschuss des Bundestages eingeladen wird. Die dem Umweltministerium nachgelagerte Behörde hatte eine 2019 in Auftrag gegebene Studie publiziert, die nachweisen soll, dass ein Tempolimit von 120 Kilometern pro Stunde auf Autobahnen und 80 Kilometern pro Stunde auf Landstraßen an die acht Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten mehr einsparen würde als bislang angenommen.

Als die oppositionelle Union das Thema auf die Tagesordnung des Ausschusses setzen wollte, weigerte sich der verkehrspolitische Sprecher der FDP, Bernd Reuther, wie der „Spiegel“ berichtet. „Herr Reuther stimmt diesem Vorschlag ausdrücklich nicht zu“, schrieb der Abgeordnete an das Ausschusssekretariat. D Der Vorgang um die für die FDP unliebsame Tempolimit-Studie ist eine weitere Eskalation in einem seit Monaten schwelenden Koalitionsstreit zwischen Grünen und FDP. Nach vier verlorenen Landtagswahlen ist die FDP in Bedrängnis geraten.

Mit den Grünen verkeilt sie sich in den Details. Die FDP fordert eine Technologieoffenheit, auch aus Sorge um die Autoindustrie. Die Grünen berufen sich auf den Koalitionsvertrag. Der Streit hat sich nicht nur wegen des Tempolimits, sondern auch wegen des bevorstehenden Aus des Verbrennungsmotors auf EU-Ebene zugespitzt.


Foto: Umweltbundesamt, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bahn will Sicherheitsvorkehrungen verschärfen

0

Überwachungskamera an einem Bahnhof, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Bahn will ihre Mitarbeiter besser gegen Übergriffe schützen. Seit einigen Wochen tragen die Kundenbetreuer auf der Schwarzwaldbahn Bodycams, und erste Untersuchungen zeigten, dass sich sowohl das Zugpersonal als auch Reisende damit sicherer fühlen, teilte die Bahn am Samstag mit.

Die Ausweitung des Tests auf weitere Regionen sei bereits geplant. Zudem sei die Bahn bereits mit Aufgabenträgern und Ländern in Gesprächen, um möglichst eine flächendeckende Ausrüstung mit Sicherheitstechnik sowie mehr Sicherheitspersonal zu erreichen. Ein weiterer Fokus liege auf der besseren Ausbildung. Für 20.000 Bahnmitarbeiter im Kundenkontakt gehörten Deeskalationstrainings zur regelmäßigen Fortbildung, so die Bahn.

Diese Schulungen würden nochmals speziell auf die aktuellen Konfliktschwerpunkte angepasst und ausgeweitet. Auch die Videoüberwachung soll nach Bahn-Angaben weiterhin einen Schwerpunkt bilden. Aktuell betreibt die Bahn etwa 9.000 Videokameras auf ihren Bahnhöfen, bis 2024 soll diese Zahl auf 11.000 erhöht werden. Fast 50.000 Kameras haben die Innenräume von fast drei Viertel aller Nahverkehrs- und S-Bahnzüge im Blick.

Die Bahn gibt bislang mehr als 180 Millionen Euro jährlich für die Sicherheit von Reisenden und Mitarbeitern aus. Täglich seien rund 4.300 Sicherheitskräfte der Bahn unterwegs, neben 5.500 Beamten der Bundespolizei. 2022 gab es laut Bahn 3.138 Übergriffe auf ihre Mitarbeiter.


Foto: Überwachungskamera an einem Bahnhof, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Umweltministerin erwartet keine schnelle Lösung von Autobahnstreit

0

Nebel auf einer Autobahn, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) rechnet auf der Koalitionsklausur in Meseberg am Sonntag und Montag nicht mit einer Lösung des Autobahnstreits. „Dort werden wir über die langfristigen Ziele der Koalition sprechen“, sagte Lemke dem Nachrichtenportal T-Online.

„Aber die Gespräche laufen natürlich auf verschiedenen Ebenen weiter.“ Lemke zufolge gab es zu dem Streit um den schnelleren Neubau von Autobahnen schon mehrere Gespräche zwischen ihr, Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Die seien zwar „sehr konzentriert und zielorientiert“ gewesen, hätten aber „das Problem nicht aufgelöst, da es Punkte gibt, an denen wir uns noch nicht einig sind“. Die Grünen stellen sich gegen Pläne der FDP, den Neubau von Autobahnen als „überragendes öffentliches Interesse“ zu betrachten und ihn so zu beschleunigen wie den Bau von Windrädern und Bahnstrecken.

Lemke zweifelt unter anderem an den Prognosen für den Güterverkehr, mit denen Wissing im Streit argumentiert: „Ich bin skeptisch, ob alle prognostizierten Bedarfe so eintreten werden.“


Foto: Nebel auf einer Autobahn, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

EU-Kommission will Produktionsziele für Clean-Tech-Güter

0

Windräder, über dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Um eine gefährliche Abhängigkeit von China zu vermeiden, will die EU-Kommission den Mitgliedsstaaten Produktionsziele für Solarzellen, Windräder, Batterien und Wärmepumpen vorgeben. Bis 2030 soll die EU in der Lage sein, 40 Prozent ihres jährlichen Bedarfs an emissionsfreien Technologien selbst zu produzieren, schreibt die EU-Kommission in einem Entwurf für den „Green Deal Industrial Plan“.

Das „Handelsblatt“ berichtet in seiner Montagausgabe darüber. „Die Union ist bei bestimmten Netto-Null-Technologien und ihren Komponenten in hohem Maße von konzentrierten Einfuhren abhängig“, argumentiert die Kommission und nennt als Beispiel „Photovoltaik-Technologien und ihre Komponenten“ aus China. Hier werde bislang teils der gesamte europäische Bedarf durch chinesische Importe gedeckt. Bei Wärmepumpen und Windrädern warnt die Kommission, dass sich Europas Position im globalen Wettbewerb verschlechtere.

Zugleich dringt die Kommission darauf, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Über strategisch wichtige Energieprojekte, sogenannte Netto-Null-Resillenz-Projekte, soll künftig europaweit innerhalb von einem Jahr entschieden werden, wenn die geplante Leistung mehr als ein Gigawatt beträgt. Die Genehmigung von Projekten mit geringerer Leistung soll sogar in acht Monaten erfolgen.


Foto: Windräder, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts