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Unicorn-Anwärter refurbed gewinnt Sustainability Award

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refurbed

Unicorn-Anwärter refurbed gewinnt „Sustainability Award“ bei der Tech Tour Growth Europe Verleihung

Im Rahmen der Tech Tour Growth Europe in Paris wurde refurbed zum Gewinner des Tech Tour Growth50 Sustainability Award gekürt. Refurbed hat sich damit gegen mehr als 300 europäische Unternehmen durchgesetzt und hat einen Platz auf der Tech Tour Growth50-Liste im Jahr 2023 erhalten. Eine Jury aus mehr als 90 Investor:innen wählte die 50 europäischen Technologieunternehmen mit dem größten Potenzial für die Liste der zukünftigen europäischen „Unicorns“ oder „Soonicorns“ aus.

Peter Windischhofer, Co-Gründer von refurbed, nahm den Preis am Abend in Paris entgegen. Refurbed ist der am schnellsten wachsende Online-Marktplatz für refurbished Elektronik im DACH-Raum, der durch seinen 40-stufigen Refurbishment-Prozess nachhaltige Alternativen zu neuen Elektronikprodukten bietet.

Peter Windischhofer sagte bei der Bekanntgabe: „Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr den Nachhaltigkeitspreis erhalten haben. Es ist eine große Ehre und wir sind überglücklich, dass unsere Bemühungen, die Menschen zum Umdenken bei ihren Kaufgewohnheiten anzuregen, mit diesem renommierten Preis gewürdigt worden sind. Ich freue mich auf das weitere Wachstum von refurbed. In diesem Jahr wird es darum gehen, noch mehr zu bewirken, und Kunden bei der Reduzierung ihres CO2-Fußabdrucks und ihres Elektroschrotts zu helfen.“

Den Vorsitz der Jury führte Falk Mueller-Veerse von der Europäischen Wachstumsinvestitionsbank Bryan, Garnier & Co. Ihm zur Seite standen Elina Berrebi vom Sustainable Growth Investor Revaia (Digital Lead), Janke Dittmer vom Gesundheitsinvestor Gilde Healthcare (Health Lead) und Remy de Tonnac vom Sustainability Investor ETF Partners (Sustainability Lead).

Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt der Werte und der Mission von refurbed. Das Unternehmen bietet Verbraucher:innen, die verantwortungsbewusst einkaufen und einen positiven Einfluss auf die Umwelt ausüben wollen, günstigere elektronische Alternativen an. Seit der Gründung von refurbed 2017 konnten Verbraucher:innen, die über die Online-Plattform eingekauft haben, in allen 13 Märkten, in denen refurbed vertreten ist, schon mehr als 622.000 Kilogramm Elektroschrott einsparen.

In den letzten Monaten hat refurbed sein Angebot um ein B2B-Programm für Unternehmen und die öffentliche Verwaltung erweitert. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Kund:innen in ganz Europa vollständig erneuerte Haushaltsgeräte und Sportartikel an. Diese Kategorien sind Teil des kontinuierlichen Ausbaus des refurbed Angebots und dem Heranwachsen zu einer umfassenden Multi-Category-Plattform.

Die von den Growth50-Unternehmen erhobenen Daten lassen sowohl positive Trends als auch strukturelle Herausforderungen für die europäische Tech-Unternehmer- und Investorenszene erkennen. Das durchschnittliche Finanzierungsvolumen der Growth50-Unternehmen in den Bereichen Gesundheit, Nachhaltigkeit und Digitales ist ähnlich hoch.

Bild:Peter Windischhofer mit dem Tech Tour Growth50 Sustainability Award in Paris (c)refurbed

Quelle PIABO PR GmbH

Startups aus allen Regionen Nordbayerns überzeugen mit starkem Innovationspotenzial

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BayStartUP

BayStartUP zeichnet Startups aus: 10 Teams überzeugen die Jury in der ersten Phase im Businessplan Wettbewerb Nordbayern

Was braucht es, um ein Startup erfolgreich an den Markt zu bringen? Ein kompetentes Gründerteam, eine gute und gewinnbringende Geschäftsidee für ein innovatives Produkt – und den Willen, sich schon früh Feedback für die eigenen Ideen einzuholen. Das alles bringen die Sieger-Startups aus Phase 1 im Businessplan Wettbewerb Nordbayern mit.

Aus rund 80 Bewerbungen prämierte das Gründernetzwerk BayStartUP die zehn besten Geschäftsideen aus Franken und der Oberpfalz – darunter 2Lock, AZURE Energy, Building Information Cloud, dezony, droptical, MYTRA, Paxray, PYRASEC, ROBOTOP und YAXI. Die Lösungen der Teams reichen von unknackbaren Radnabenschlössern für E-Bikes über neue Ansätze in der Wasserstoffproduktion bis hin zur genauesten Analyse von Mikroplastik. Die Verleihung fand vor rund 400 Gästen im Rahmen der Startup Demo Night in Nürnberg statt.

„Sehr viele der am Businessplan Wettbewerb teilnehmenden Startups demonstrieren eindrucksvoll, wie sich analoge Prozesse in verschiedensten Branchen durch Digitalisierung hochgradig optimieren lassen“, sagt Tobias Bladowski, Leiter Businessplan Wettbewerb Nordbayern. „Fast die Hälfte der Einreichungen erreichte uns aus dem IT-Bereich. Die Gründerinnen und Gründer entwickeln ein breites Spektrum an zukunftsfähigen KI-Lösungen und Tools, die relevanter denn je sind.“

Ganz besonders stark vertreten im Teilnehmerfeld ist dabei in dieser ersten Wettbewerbsphase die Region Nürnberg, Fürth, Erlangen – über die Hälfte der Finalisten stammen aus dem Städtedreieck und Umgebung. Unter den Einreichungen sind darüber hinaus wie gewohnt auch die Regionen um Würzburg, Bamberg, Bayreuth und Regensburg stark vertreten.

Die Ansätze der Siegerteams kommen aus den Bereichen Neue Mobilität und Verkehr, Energie und Umwelt, Softwarelösungen insbesondere für Mittelstand und Industrie sowie Medizintechnik. So entwickelt 2Lock aus Regensburg ein kontaktlos aktivierbares und sicheres Rad-Nabenschloss für E-Bikes, das nicht geknackt werden kann ohne die Fahrtüchtigkeit des Rads zu zerstören.

Mit ihrer IQ Ladestation bietet dezony aus Gunzenhausen eine intelligent vernetzte Ladelösung mit eigens entwickelter Software. PYRASEC aus Pfakofen bietet ein neuartiges selbstentfaltendes Warndreieck für den Straßenverkehr.

AZURE Energy aus Rednitzhembach betreibt Wasserstoff-Produktionsanlagen bei Industriekunden und versorgt sie mit einer zuverlässigen Wärmelösung. MYTRA aus Bayreuth entwickelt ein Messsystem zur Entdeckung und Analyse von Mikroplastik im Durchfluss und erlaubt Echtzeitanalysen auf Partikelbasis.

Building Information Cloud aus Neumarkt ist eine Software-as-a-Service Lösung, mit der Planungen aus der Bauwirtschaft automatisiert überprüft werden können. Paxray aus Würzburg schafft durch eine intelligente Analyse von Aktivitätsdaten eine objektive Entscheidungsbasis für das Management von Geschäftsprozessen.

ROBOTOP aus Nürnberg ermöglicht es Anbietern von Maschinen, Anlagen und Automatisierungslösungen, personalisierte und interaktive digitale Kundenerlebnisse für den Vertrieb zu schaffen. YAXI aus Neustadt an der Aisch entwickelt einen vollständig automatisierten, vertrauenswürdigen Bankkontozugriff.

droptical aus Nürnberg entwickelt berührungslose Dispenser-Systeme, sog. Jet-Dispenser, die für industrielle oder wissenschaftlicher Anwendungsfelder genutzt werden, wenn Flüssigkeiten hochgenau dosiert werden müssen.

Businessplan Wettbewerb eröffnet Chancen beim Markteintritt – Bewerbungen in Phase 2 bis 28.03. möglich

Der Businessplan Wettbewerb Nordbayern richtet sich seit 25 Jahren als erster Gründerwettbewerb in Deutschland gezielt an Gründende in der Region, die mit ihrer Teilnahme beim Markteintritt durchstarten wollen. „Wir nehmen am Businessplan Wettbewerb Nordbayern teil, weil wir uns tiefer in der bayerischen Startup-Szene vernetzen möchten. Von der Jury haben wir zu unserer Geschäftsidee aufschlussreiches Feedback erhalten, können damit unseren Businessplan weiter verbessern und uns auf unsere Stärken konzentrieren“, sagt Vincent Gödde, Co-Founder von Startup MYTRA.

Gründende aus Nordbayern können noch bis zum 28.03.2023 in die zweite Wettbewerbsphase einsteigen – auch, wenn sie in Phase 1 nicht teilgenommen haben. Der Fokus in Phase 2 liegt auf den Themen Marketing und Vertrieb. In Business Planning Tutorials begleiten BayStartUP-Experten die Teams bei der Vorbereitung auf die Wettbewerbsteilnahme. Anmeldungen sind möglich via www.baystartup.de/termine. Alle Informationen zum Wettbewerb finden Interessierte auf www.baystartup.de/businessplan-wettbewerbe.

Diese Startups waren in Phase 1 des Businessplan Wettbewerb Nordbayern außerdem nominiert:

arttac solutions aus Nürnberg
BeelTeK aus Nürnberg
Charge Club aus Aschaffenburg
Circable aus Würzburg
Dr. QEN aus Nürnberg
InsiderPie aus Nürnberg
Metaimmo aus Nürnberg
medespro aus Amberg
myhoca.com aus Nürnberg
onsite.ai aus Zirndorf

Bild (c) BayStartUP / Bert Willer

Quelle: BayStartUp GmbH

Immer mehr staatenlose Personen in Deutschland

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Reisepass, über dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – In Deutschland gibt es immer mehr Personen mit anerkannter Staatenlosigkeit. Zum Jahresende 2022 waren 29.455 Menschen als Staatenlose im Ausländerzentralregister (AZR) erfasst, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit.

Die Zahl der staatenlosen Personen erreichte damit ihren bisherigen Höchststand. In den Jahren 2005 bis 2013 hatte sich die Anzahl dieser Personen stets zwischen 13.000 und 14.000 bewegt. Mit dem Einsetzen der starken Fluchtmigration ab 2014 hat sie sich dann bis zum Jahresende 2022 verdoppelt. Nach dem Übereinkommen der Vereinten Nationen von 1954 werden Personen als staatenlos bezeichnet, wenn kein Staat sie als Staatsangehörige ansieht.

Festgestellt wird die Staatenlosigkeit meist im Rahmen der Beantragung eines Aufenthaltstitels oder eines Asylverfahrens. Die Ende 2022 registrierten Staatenlosen waren überwiegend männlich (58 Prozent beziehungsweise 17.025). Ein Viertel (25 Prozent beziehungsweise 7.455) der Personen in dieser Gruppe waren Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Was die Herkunft der Staatenlosen betrifft, wurde knapp die Hälfte (48 Prozent oder 14.055) der Personen in Syrien geboren.

Zu den häufigsten Geburtsstaaten zählen auch Deutschland mit 16 Prozent und der Libanon mit fünf Prozent. Die Zahl der in Deutschland geborenen Staatenlosen stieg seit 2014 von 3.550 auf 4.860, während die Zahl der im Ausland geborenen Staatenlosen sich seit 2014 mehr als verdoppelte (von 11.100 auf 24.595). In Deutschland geborene Kinder ausländischer Eltern erhalten nicht die deutsche Staatsbürgerschaft, wenn nicht mindestens ein Elternteil seit acht Jahren in Deutschland lebt und ein unbefristetes Aufenthaltsrecht hat. Laut dem Statistikamt gibt es vielfältige Ursachen für Staatenlosigkeit.

Der Nachweis einer Staatsangehörigkeit ist mit dem Besitz eines offiziellen Dokuments in Form eines Ausweises oder einer Geburtsurkunde verbunden. Fehlten einer Person solche offiziellen Dokumente, könne dies ein Grund für Staatenlosigkeit sein. Hierzu könne es beispielsweise kommen, wenn Geburten nicht registriert würden, so die Statistiker. Schätzungsweise besitzen nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef weltweit 237 Millionen Kinder unter fünf Jahren keine Geburtsurkunde.

Ein weiterer Grund liege in Gesetzen, die beispielsweise aufgrund ethnischer Zugehörigkeit oder Religion diskriminieren. Aber auch Geschlechterdiskriminierung könne Staatenlosigkeit begründen. In einigen Ländern der Welt könnten beispielsweise Frauen ihre Staatsangehörigkeit nicht an ihr Kind weitergeben. Zudem könnten Personen ihre Staatsbürgerschaft durch Staatsauflösung verlieren, wenn es ihnen nicht gelinge, die Nationalität des Nachfolgestaats zu erwerben.

So sind in Europa in den 1990er Jahren viele Menschen im Zuge der Auflösung der Sowjetunion und des ehemaligen Jugoslawiens in die Staatenlosigkeit geraten. Weltweit waren Ende 2021 nach Angaben des UN-Flüchtlingskommissariats UNHCR 4,3 Millionen Menschen staatenlos. Da von einer hohen Dunkelziffer auszugehen sei, liege die tatsächliche Zahl staatenloser Personen vermutlich noch deutlich höher, so das Statistikamt weiter.


Foto: Reisepass, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Amari Raaya Maldives wird im Frühsommer 2023 eröffnet

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Amari Raaya Maldives

Das Amari Raaya Maldives wird im Frühsommer 2023 auf einer der ursprünglichsten Inseln des Raa-Atolls eröffnet und zelebriert damit die künstlerische Vielfalt und natürliche Schönheit des Archipels.Es liegt 45 Minuten mit dem Wasserflugzeug vom Velana International Airport entfernt und wird das zweite von der ONYX Hospitality Group betriebene Hotel auf den Malediven sein.

Amari Raaya Maldives

Yuthachai Charanachitta, Eigentümer und CEO der ONYX Hospitality Group, kommentierte die Eröffnung mit den Worten: „Wir freuen uns, dass wir kurz vor der Fertigstellung des Amari Raaya Maldives stehen. Diese Insel wird so viel zu bieten haben, die Größe des Resorts ist beeindruckend, ebenso wie die natürliche Schönheit der Insel. Gemeinsam mit unserem Partner, Panchshil Realty, freuen wir uns darauf, unser Projekt mit der Welt zu teilen, wenn es diesen Sommer eröffnet wird.“

Auf der Insel und über dem Wasser entstehen 187 Villen, die zwischen 61 Quadratmeter und 1228 Quadratmetergroß sind. Zu den weiteren Highlights gehören sieben unterschiedliche Restaurants, ein Maai Spa und umfassende Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. Familien und Gruppen können sich für eine Family Beach oder Family Beach Pool Villa entscheiden, ein einzigartiger Unterkunftsstil, der zwei miteinander verbundene Villen und einen gemeinsamen privaten Außenbereich für gemeinsame Zeit bietet.

Amari Raaya Maldives

Das Amari Raaya liegt auf einer der größten natürlichen Inseln des Raa-Atolls mit einer Fläche von 390.000 Quadratmetern (39 Hektar). Die Anlage wurde so konzipiert, dass die Auswirkungen auf die einheimische Flora und Fauna so gering wie möglich gehalten werden, wobei ein Großteil des üppigen Waldes den Gästen vorbehalten ist. Das örtliche Riff beherbergt auch eine Fülle von Meeresbewohnern, darunter Meeresschildkröten und in der Saison das berühmte biolumineszente Plankton.

Die Eröffnungspreise für das Amari Raaya Maldives beginnen bei 594 US-Dollar pro Nacht inklusive Frühstück für zwei Personen in einer Beach Villa.

Bild ©Fotos: MuhaPhoto

Quelle Primo PR – Deutschland

Hamilton Lane Market Overview 2023

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Hamilton Lane Market Overview 2023: Trotz Volatilität schneiden Privatmärkte besser ab als Aktienmärkte – Gute Aussichten für Private Credit, Sekundärmarktanlagen und Infrastruktur

Hamilton Lane (NASDAQ: HLNE), einer der führenden Investment Manager für Privatmarktanlagen, analysiert in seinem neuen „Market Overview 2023“ die Privatmärkte 2022 und gibt einen Ausblick auf das Jahr 2023. Dabei stützt er sich auf die branchenweit führende Datenbank von Hamilton Lane, die fast 17 Billionen US-Dollar an Assets und 51 Jahrgänge umfasst.

Die wichtigsten Themen des Reports:

  • Private Märkte erzielen bessere Ergebnisse als die öffentlichen Märkte, und das nicht nur im vergangenen Jahr, sondern langfristig und über verschiedene Marktzyklen hinweg.
  • Die Bewertungen der Privatmärkte sind entgegen der weit verbreiteten Meinung im Wesentlichen angemessen, wie die Daten von Hamilton Lane zeigen. Ausnahmen gibt es bei bestimmten Wachstums- und Risikoinvestments.
  • Vorhersage: Die Bereiche Private Credit, Sekundärmarktanlagen und Infrastruktur bieten im weiteren Jahresverlauf attraktive Anlagemöglichkeiten.
  • Trend: Immer mehr vermögende Privatanleger investieren in Private Markets, auch wenn ein Großteil der Mittel derzeit in den Händen einiger weniger Investment Manager liegt.
  • Ausblick:  Das Fundraising bleibt anspruchsvoll und Investoren sind gut beraten, maßvoll und umsichtig handeln.

Private Märkte schneiden über alle Marktzyklen und Strategien hinweg besser ab

Inflation und steigende Zinsen haben 2022 die Märkte belastet und auch das erste Halbjahr 2023 wird wohl schwierig bleiben. Die Daten des Market Overview zeigen, dass Private Markets auch in früheren Phasen des Abschwungs im Vergleich zu den Aktienmärkten bessere Ergebnisse erzielt haben und gerade in angespannten Marktsituationen eine besonders gute Performance zeigen. (Abb. 1: Performance in Market Cycles)

Obwohl steigende Zinsen und die Inflation im Jahr 2022 Druck ausübten, zeigen die Daten per Q3 2022, dass die Privatmärkte insgesamt robuster waren als die öffentlichen Märkte und sie diese deutlich übertrafen – in einigen Fällen um mehrere tausend Basispunkte (Stand 3. Quartal 2022). So lag der Buyout-Bereich fast 2.050 Basispunkte über dem S&P 500, wohingegen Infrastruktur und Immobilien den FTSE All Equity REITs Index sogar um mehr als 3.400 Basispunkte übertrafen.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung sind die Bewertungen an den Privatmärkten in der Regel angemessen

Die Daten des Market Overview zeigen, dass die Bewertungen an den Privatmärkten Anfang 2022 in den meisten Branchen deutlich unter den Bewertungen von vergleichbar gehandelten Assets lagen. Im Laufe des Jahres näherten sich die Bewertungsmultiplikatoren für öffentliche und private Assets an. Die operative Performance war solide und übertraf die vergleichbarer börsennotierter Assets. Des Weiteren war zu beobachten, dass die Manager beim Verkauf ihrer Investments tendenziell eine Prämie auf den Buchwert erzielten. (Abb. 2: Exit Premiums)

Diese Fakten deuten darauf hin, dass es gegenwärtig weder eine generelle Über- noch Unterbewertung bei Private Assets gibt, und sie räumen auch mit den Zweifeln auf, dass Private Markets heute überbewertet sind.

Wo investieren: Private Credit, Sekundärmarkt und Infrastruktur

Trotz des herausfordernden Investment-Umfelds bieten die Privatmärkte Chancen für Anleger, so der Market Overview. Besonders interessant sind die Bereiche Private Credit, Sekundärmarkt und Infrastruktur.

Die Renditen von Private Credit haben sich laut der Daten von Hamilton Lane in unterschiedlichen Marktzyklen stets robust gezeigt. Da die meisten Private Credits variabel verzinst sind, profitieren sie in der Regel von steigenden Zinsen. Hamilton Lane geht davon aus, dass dies auch im derzeitigen Zinsumfeld der Fall sein wird. Es gibt zahlreiche zyklische und längerfristige Gründe, die dafür sprechen, dass Private Credit einen permanenten und wachsenden Anteil am Kreditgeschäft hat, inklusive der Tatsache, dass sich die Banken mehr und mehr aus der Finanzierung von Private-Equity-Deals zurückgezogen haben. Gleichzeitig besteht jedoch von Seite der Private-Equity-Investoren eine enorm hohe Nachfrage nach Fremdkapital.

Im Sekundärmarkt übersteigt derzeit das Angebot die Nachfrage beträchtlich und die Preise sinken. Da das Angebot noch zunimmt, wird sich die Situation für Käufer vermutlich weiter verbessern. In dieser Anlageklasse beobachten die Experten von Hamilton Lane besonders innovative Ausstiegs- und Liquiditätsoptionen. (Abb. 3: Secondary Market Continues to Provide Liquidity)

Infrastruktur: Nach Meinung von Hamilton Lane hat kaum ein anderer Investmentbereich so viel Rückenwind wie Infrastruktur. Weltweit haben Regierungen erkannt, dass der Wiederaufbau und die Verbesserung ihrer Infrastruktur gesellschaftlich notwendig und gleichzeitig ein Wettbewerbsvorteil sind. Hamilton Lane erwartet daher, dass sich für Investoren im Bereich Infrastruktur weiterhin interessante Anlagemöglichkeiten bieten, vor allem bei Assets, die die Energiewende beschleunigen. Die Vertragsstrukturen, die für viele Arten von Infrastrukturinvestments charakteristisch sind, können auch einen Schutz gegen die Inflation bieten – sollte diese weiter steigen.

Ralph Aerni, Leiter Client Solutions EMEA bei Hamilton Lane, ergänzt: „In der aktuellen geopolitischen Lage will und muss sich Europa unabhängiger von russischem Gas und Öl machen. Aus diesem Grund wird sich der Übergang hin zu erneuerbaren Energien hier schneller vollziehen als in anderen Regionen. Gut möglich, dass Europa in zwei oder drei Jahren zu einem der weltweit attraktivsten Standorte für Infrastruktur-Investments wird – auch weil es hier eine stabilere, zuverlässigere und günstigere Energieversorgung gibt.“

Vermögende Privatanleger entdecken Privatmärkte

Der Zugang zu den Privatmärkten ist zuletzt deutlich einfacher geworden. Geholfen haben hierbei Produkte, die speziell für nicht-institutionelle Anleger konzipiert wurden. Sie lösen einige Probleme im Zusammenhang mit der Komplexität traditioneller Privatmarktfonds und bieten vermögenden Privatanlegern einen erweiterten Zugang zu Privatmarkt-Produkten.

Heute dominieren einige wenige große Akteure die Vermögenswerte bzw. den Net Asset Value (NAV) im Private-Wealth-Bereich. So wurden 2022 mehr als 50% der Assets under Management von den drei größten Investment Managern verwaltet. Dies ist nicht ohne Risiko, da so die Entwicklung dieser semi-liquiden Fonds vom Erfolg einiger weniger Manager abhängt.

Der Market Overview sieht hier eine Parallele zum Private-Equity-Markt in den 1980er Jahren, in dem es eine ähnliche Dynamik gab. Damals lagen knapp 60% der Assets under Management in den Händen der drei größten Investment Manager. Als Private Equity an Akzeptanz gewann, drängten mehr und mehr Manager auf den Markt, die Konzentration nahm ab und die Branche erlebte einen Wachstumsschub. Es ist offen, ob sich diese Entwicklung im semi-liquiden Bereich wiederholt oder ob es weiterhin einige wenige große Gewinner geben wird. (Abb. 4: Market Share)

Sollten Investoren besorgt sein?

Auch wenn der Market Overview 2023 positive Trends in der gesamten Assetklasse der Private Markets identifiziert, bleibt das gesamtwirtschaftliche Marktumfeld schwierig und auch die Privatmärkte bekommen das zu spüren. Das Jahr 2021 war ein Rekordjahr für das Fundraising, 2022 wird jedoch deutlich schwächer sein. Hinzukommt, dass in den letzten vier Jahren die Mittelbeschaffung nicht in gleichem Maße gestiegen ist wie die Mittelverwendung. (Abb. 5: Fundraising)

Dafür sind mehrere Faktoren verantwortlich, darunter der Denominator-Effekt, der Numerator-Effekt und das was der Report als „Angst-Effekt“ bezeichnet. Bei letzterem führen fallende Aktienmärkte fast immer zu einem gewissen Rückzug der Investoren aus illiquiden Anlagen.

Auch bei Buyouts und vor allem Immobilien sehen die Verfasser des Reports einige kritische Anzeichen und empfehlen Investoren umsichtig zu handeln. Das bedeutet jedoch nicht, dass es in diesen Bereichen keine interessanten Transaktionen oder erstklassigen General Partner gibt, die neues Kapital aufnehmen.  Der Report weist lediglich darauf hin, dass Investoren 2023 und darüber hinaus mit Bedacht vorgehen sollten.

Fazit

Insgesamt erwartet Hamilton Lane, dass die Volatilität 2023 anhalten wird, da sich Investoren weiterhin mit einem hohen Inflationsniveau, Zinsbewegungen und anhaltenden geopolitischen Konflikten konfrontiert sehen. Trotz des herausfordernden Investment-Umfelds kommt der Market Overview zu dem Schluss, dass die Privatmärkte die von Investoren gesuchten attraktiven Renditen geliefert haben und auch 2023 vielfältige Chancen für Anleger bieten.

Mario Giannini, CEO von Hamilton Lane und Autor des Market Overviews, sagt: „Die Privatmärkte entwickeln sich besonders mit Blick auf Angebot und Struktur weiter, um den Anforderungen einer vielfältigen und wachsenden Gruppe von Anlegern gerecht zu werden. Investoren sind gut beraten, diszipliniert vorzugehen, über Sektoren und Marktzyklen hinweg konsistent zu bleiben und Privatmarktanlagen als langfristige Anlageklasse zu betrachten. Vielleicht nicht überraschend sind wir bei Hamilton Lane nach wie vor von dieser Assetklasse überzeugt – nicht zuletzt, weil die Daten zeigen, dass die Performance über Jahrzehnte  besser war als die der öffentlichen Märkte.“

Titelfoto: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle

Worldline erleichtert Unternehmen den Einstieg ins Metaverse

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Worldline begrüßt neun Geschäfte zur Eröffnung – eine Mischung aus Banken, Merchants, Dienstleistern und Partnern

Worldline, ein weltweit führendes Unternehmen im Zahlungsverkehr, ermöglicht Merchants, Banken und Dienstleistern den einfachen Einstieg ins Metaverse. Das Metaverse wird in Zukunft ein weiterer Commerce-Kanal neben POS und E-Commerce sein.

McKinsey schätzt den Markteinfluss des Metaverse auf den E-Commerce bis 2030 auf 2 bis 2,6 Billionen Dollar*. Unternehmen ohne eigene Metaverse-Präsenz erhalten mit der White-Label- Lösung von Worldline die Möglichkeit, sich bereits jetzt auf das Metaverse einzustellen und erste Erfahrungen zu sammeln.

Seit dem 8. März betreibt Worldline die neue Shopping Mall in Decentraland mit den ersten neun Shops, darunter die deutsche Direktbank Consorsbank, das Schweizer Luxushotel The Chedi Andermatt und Naked Life, ein australischer Hersteller alkoholfreier Spirituosen. Diese White-Label- Lösung ist für alle Unternehmen geeignet, die eine Metaverse-Strategie entwickeln und einen kostengünstigen Einstieg suchen. Worldline steht ihnen bei diesen Innovationsüberlegungen unterstützend zur Seite.

Einfacher Start in die Web-3.0-Welt

In der Worldline Shopping Mall können Händler, Dienstleister und Banken einfach und modular eine Präsenz im Web 3.0 aufbauen, um zu testen, wie die eigene Community darauf reagiert und wie sich das Potenzial des Metaverse erschließen lässt.

Das Starterpaket enthält viele nützliche Features für Metaverse-Newcomer. Es bietet Shop-Mietern die bewährte Worldline-Zahlungsfunktion – mit oder ohne Kryptowährungen – sowie ein leistungsstarkes Set an Advertising-Services. Optionale Zusatzpakete – darunter Target Advertising, Phygital Products und Augmented Reality – verhelfen Shops und Produkten zu mehr Sichtbarkeit und schaffen eine innovative Customer Experience.

Worldline stützt sich bei den Zusatzpaketen auf starke Partnerschaften mit 42Meta (Target Advertising), Metyis (Phygital Produkte) und Threedium (Augmented Reality), allesamt Marktführer in ihrem jeweiligen Segment.

Virtueller Testbetrieb mit überzeugendem Ergebnis

Der Entscheidung, eine Shopping Mall im Metaverse zu eröffnen, ging ein umfangreicher Testbetrieb voraus. Dazu richtete Worldline im März 2022 eigens einen Showroom ein, in dem namhafte Marken aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Kroatien und Australien monatlich wechselnd präsentiert wurden. Dieser einjährige Testlauf erzielte ein so überzeugendes Ergebnis, dass diese Unternehmen ihr Engagement jetzt mit einem eigenen Auftritt in der Shopping Mall fortsetzen wollen.

Das gilt auch für das Chedi Andermatt, ein Luxushotel in der Schweiz: „Das Chedi Andermatt gilt als Pionier oder besser gesagt als Trendsetter für neue und innovative Ansätze in der Luxus-Hotellerie.

Immer mehr Gäste bevorzugen die unkomplizierten Möglichkeiten, welche die Online-Welt heute bereithält. Wir sind daher zuversichtlich, dass das Metaverse künftig aus der Tourismus- und Hotelbranche ebenso wenig wegzudenken sein wird, wie beispielsweise das Online-Shopping aus der Modebranche“, so Jean-Yves Blatt, General Manager bei The Chedi Andermatt.

„Wir freuen uns, als eine der ersten Banken Europas einen Standort in der Worldline Mall im Metaverse zu eröffnen. Als Pionier im digitalen Direkt-Banking in Deutschland ist es unser Anspruch, neugierig zu sein und innovative Wege im Kontakt mit unseren Kunden zu gehen und moderne Technologien früh zu adaptieren und auszuprobieren. Da ist es ein logischer Schritt, zusammen mit Worldline als Technologieprovider auch im Metaverse präsent zu sein“, sagt Svenja Weith, Head of Tribe Banking bei der Consorsbank.

Sascha Münger, Metaverse-Experte bei Worldline, sagt: „Wir glauben, dass das Metaverse neben dem stationären Handel und E-Commerce der Vertriebskanal der Zukunft ist. Die Entscheidung, die Worldline Shopping Mall zu eröffnen, ist daher mehr als nur konsequent. Gerade für bekannte Marken bietet unsere virtuelle Shopping Mall eine ideale Voraussetzung, um mit gutem Gewissen und geringen Kosten den Einstieg in das Metaverse zu wagen.“

Titelfoto: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle Element C

NRW-Städtetag verlangt vorgezogene MPK zur Flüchtlingskrise

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Ankunft von Flüchtlingen aus der Ukraine in Deutschland, über dts NachrichtenagenturEssen (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende des Städtetags NRW, Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU), hat sich für ein vorgezogenes Treffen von Bund und Ländern in der Flüchtlingskrise ausgesprochen. „Die Zeit läuft uns davon“, sagte Kufen der „Rheinischen Post“.

Was die Unterbringung von Geflüchteten angehe, werde die Situation in den Städten in NRW immer angespannter. Er unterstütze daher die Forderung mehrerer Ministerpräsidenten nach einer Sonder-Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzler Olaf Scholz zur Flüchtlingssituation. „Bund und Länder müssen gemeinsam stärker Verantwortung übernehmen und bei den Unterbringungsfragen mehr in Vorleistung gehen.“ Die Ergebnisse des Flüchtlingsgipfels bei Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) bezeichnete Kufen als „eine Nullnummer“.

Der NRW-Städtetags-Vorsitzende verlangte, die finanzielle Unterstützung des Bundes müsse an die steigenden Flüchtlingszahlen angepasst werden. Denn schon jetzt sei klar, dass die zugesagten Mittel für 2023 nicht ausreichen würden. „Der Bund muss eine Schippe drauflegen.“ Die Städte in NRW müssten raus aus dem Notfallmodus.

„Wir brauchen endlich Planungssicherheit für dieses und für das kommende Jahr“, sagte Kufen. Dem CDU-Politiker zufolge gebe es selbst in Messehallen, Containerdörfern und Zeltunterkünften kaum noch freie Plätze. „Wir brauchen deshalb zentrale Unterbringungseinrichtungen des Bundes und des Landes NRW, um die Kommunen stärker zu entlasten.“ Von der Landesregierung forderte er unabhängig von den MPK-Ergebnissen, die Flüchtlingsfinanzierung in NRW neu gesetzlich abzusichern und zu regeln.

„Die Reserveplätze, die die Kommunen in Sammelunterkünften vorhalten, muss das Land mitfinanzieren.“


Foto: Ankunft von Flüchtlingen aus der Ukraine in Deutschland, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Erneut heftiger Raketenbeschuss in weiten Teilen der Ukraine

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Flagge der Ukraine, über dts NachrichtenagenturKiew (dts Nachrichtenagentur) – In weiten Teilen der Ukraine hat es in der Nacht zu Donnerstag erneut heftigen russischen Raketenbeschuss gegeben. Unter anderem wurden in der Hauptstadt Kiew Einschläge gemeldet.

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko bestätigte bei Telegram Explosionen im Südwesten der Stadt. Etwa 15 Prozent der Berger seien zwischenzeitlich ohne Strom gewesen. Unterdessen wurden auch im Raum Odessa im Süden sowie in Charkiw im Osten des Landes Angriffe gemeldet. Ziel war offenbar vor allem die Energieinfrastruktur.

Auch das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja wurde Behördenangaben zufolge vom Stromnetz abgeschnitten.


Foto: Flagge der Ukraine, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Krankenhausgesellschaft sieht Normalisierung bei Bettenbelegung

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Krankenhaus, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, sieht trotz deutlicher Anstiege der Corona-Fallzahlen keine Kapazitätsprobleme mehr für Krankenhäuser. In den vergangenen Wochen sei die Zahl der positiv getesteten Patienten auf den Normalstationen wieder deutlich gestiegen, sagte Gaß der „Rheinischen Post“ (Donnerstag).

„Die meisten dieser Patienten befinden sich mit einer Corona-Infektion und anderen Haupterkrankungen aber nicht wegen eines schweren Covid-Krankheitsverlaufs im Krankenhaus. Trotz des Anstiegs auf den Normalstationen spielt Corona keine dominante Rolle mehr in den Kliniken“, sagte er. „Problematisch ist allerdings der Rückstau von Behandlungen aus den vergangenen Jahren und selbstverständlich die weiterhin angespannte Personalsituation.“ Zum einen habe man krankheitsbedingte Personalausfälle, zum anderen sei es schwierig, Stellen zu besetzen. „Die wirtschaftliche Situation, die extremen inflationsgetriebenen Kostensteigerungen ohne adäquate Ausgleiche und die Unsicherheiten für die Krankenhäuser machen die Situation nicht leichter“, sagte Gaß. Auch der Intensivmediziner Christian Karagiannidis sieht die Personalsituation kritisch. „Bundesweit haben wir etwa 1.100 Corona-Patienten auf den Intensivstationen, davon 60 Prozent auch mit einer Manifestation der Erkrankung mit einem nur geringen Anstieg über Karneval“, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin. „Im Klinikalltag ist Corona mittlerweile eine Infektionserkrankung unter vielen, allerdings führen die Infektionen immer noch regelmäßig zu Personalausfällen in einer ohnehin chronisch angespannten Situation“, so Karagiannidis.


Foto: Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

SPD kritisiert EU-Führerscheinvorschlag als Altersdiskriminierung

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Senioren, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Debatte um regelmäßige Fahrtauglichkeitstests für Senioren hat der Vorsitzende des Bundestags-Verkehrsausschusses, Udo Schiefner, vor einer pauschalen Benachteiligung Älterer gewarnt. „Wir müssen sehr genau abwägen, wo die Vorteile und wo die Nachteile liegen“, sagte der SPD-Politiker der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

Es dürfe bei der Umsetzung keine Diskriminierung entstehen. Nach einem Vorschlag der EU-Kommission soll die Gültigkeit der Führerscheine europaweit generell auf 15 Jahre vereinheitlicht werden, für Autofahrer ab 70 Jahren auf fünf Jahre. Damit sollten die Behörden die Möglichkeit bekommen, bei Zweifeln an der Fahrtüchtigkeit medizinische Untersuchungen anordnen zu können. Auch eine Selbsteinschätzung ist im Gespräch. „Ich erwarte vom Verkehrsministerium einen Vorschlag zu einer gangbaren und wasserdichten Regelung, die wir dann im Ausschuss intensiv erörtern werden“, so Schiefner. Er verwies darauf, dass unterschiedlichste Ereignisse und Entwicklungen zum Verlust der Fahrtüchtigkeit führen könnten und dies nicht unbedingt mit dem Alter zusammenhängen müsse.


Foto: Senioren, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts