Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der FDP fordert auch die Union im Bundestag, eine Enquetekommission zur Aufarbeitung von Fehlern in der Corona-Politik einzusetzen. „Es braucht jetzt endlich eine systematische Aufarbeitung der Corona-Politik“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Tino Sorge (CDU), der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.
Ziel müsse sein, „aus Fehlern zu lernen und das Land für künftige Gesundheitskrisen zu wappnen“. Die Kommission muss laut Sorge noch vor dem Sommer eingerichtet werden. „Mit Wissenschaftlern, externen Sachverständigen und Bundestagsabgeordneten sollte sie die politischen Entscheidungen seit Ausbruch der Pandemie beleuchten, vor allem ihre Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und Wirtschaft.“ Das Gremium solle die in Deutschland beschlossenen Corona-Maßnahmen auch im internationalen Vergleich einer kritischen Prüfung unterziehen.
„Wir werden den Blick auch auf Schweden und andere Länder richten müssen, die im Umgang mit der Pandemie andere Wege beschritten haben, womöglich bessere als Deutschland“, sagte der CDU-Politiker weiter.
Foto: 2G-Hinweisschild an einer Bar, über dts Nachrichtenagentur
Mit frischem Kapital vom BlackSheep MadTech Fund wird das Marketing-Analytics-Start-up das Wachstum beschleunigen, seine KI-Plattform weiterentwickeln, zusätzliche Werbekanäle integrieren und so mit seiner KI-Technologie den digitalen Werbemarkt transparenter machen
Nexoya Ltd. erhält eine Series A-Finanzierung in Höhe von 5 Millionen US-Dollar.
BlackSheep MadTech Fund, gemanagt von Eureka! Venture SGR, ist auf Investitionen in innovative Marketing- und Werbetechnologie spezialisiert und ein führender europäischer Investor in der Branche. Nexoya automatisiert und optimiert seit 2018 kanalübergreifend Werbebudgets für das Online-Marketing. Nexoya integriert digitale Werbekanäle und verbindet sie mit der gleichnamigen KI-basierten Lösung.
Der digitale Werbemarkt wächst und wird immer dynamischer. ChatGPT von Open AI verstärkt aktuell die disruptive Dynamik, die KI-Technologien in der digitalen Werbebranche ausgelöst haben. Wer Nexoya nutzt, behält in dieser Situation die Werbeausgaben über alle Kanäle hinweg im Griff und profitiert von einer optimalen Performance seiner Kampagnen.
2022 hat Nexoya den Umsatz verdreifacht und freute sich über ein stabiles Wachstum von 12,5 Prozent pro Monat. Insgesamt 24 Mitarbeitende beschäftigt das Start-up derzeit an den Standorten in Zürich und Berlin. Das frische Kapital wird das weitere Wachstum in der Schweiz und in Deutschland sichern und Nexoya die Expansion in neue Märkte wie Italien und Großbritannien ermöglichen. Bis Ende 2023 wird das Team auf 30 Köpfe anwachsen.
Marco Hochstrasser, Mitgründer und CEO Nexoya, und Marco Caradonna, Mitgründer und Managing Partner bei BlackSheep MadTech Fund, unterzeichnen den Vertrag über die Series A-Finanzierung. (Foto: Nexoya)
Investor BlackSheep sieht einzigartige Value Proposition Der Investor BlackSheep MadTech Fund ist der einzige Investmentfonds in Europa, der sein Engagement ausschließlich auf Start-ups im Bereich Marketing- und Werbetechnologie konzentriert. Marco Caradonna, Mitgründer und Managing Partner bei BlackSheep MadTech Fund, sieht großes Potenzial in der Lösung von Nexoya für die Werbebranche: „Nexoya ist die einzige Lösung im Markt, die modernste KI-basierte Vorhersagen und Algorithmen mit einer vollständig automatisierten und optimierten Budgetverteilung kombiniert.
Das ist wie ein Traum, der für Marketingexperten wahr wird. Denn sie können jetzt viel mehr aus ihrem Marketingbudget herauszuholen, und zwar mit einem Klick. In Kombination mit dem erstklassigen Team um Marco Hochstrasser und Manuel Dietrich sehen wir enormes Potenzial für Nexoya.“
Starke Disruption im Werbemarkt Marco Hochstrasser, Mitgründer und CEO von Nexoya: „Wir sehen insgesamt einen sehr dynamischen digitalen Werbemarkt mit unglaublich schnellen Entwicklungen. Insbesondere mit dem Erfolg von Large Language Modellen wie ChatGPT, mit der Übernahme von Xandr durch Microsoft oder mit neuen Werbekanälen wie Amazon Ads, Apple Ads und Walmart Ads wird sich die digitale Medienwelt stark verändern.
Das automatisierte und datengetriebene Portfolio Management für das digitale Marketing wird somit umso wichtiger. Als kanalübergreifender Budget-Optimierer sind wir mit Nexoya hier mittendrin. Wir sorgen dafür, dass unsere Kunden mit dieser Dynamik mithalten können und die Werbebudgets flexibel dort einsetzen, wo das Potenzial für sie am größten ist.“
Nexoya fasst alle Kampagnen mit dem gleichen Ziel über alle Kanäle in einem Portfolio zusammen und optimiert anschließend das Budget mithilfe von Predictive Analytics über diese Kanäle hinweg. Automatisch und mit einem Klick kann das Budget über 40 digitale Werbekanäle verschoben werden. Nexoya macht dies für eine große Palette von Marketingabteilungen, wie die von Generali, Yuh, Magix, Sunrise oder Kardex. Aktuell steigert Nexoya die KPI für die Performance bereits erheblich. Dank der geplanten Integration mit sechs weiteren Kanälen für das digitale Marketing wird die KI der Plattform zusätzliche Daten erhalten, mit denen sie arbeiten kann. Dadurch werden die Kampagnen noch effektiver.
Mike Fuhrmann, Chief Marketing Officer bei Generali Schweiz, arbeitet bereits seit drei Jahren erfolgreich mit der Plattform von Nexoya: „Wir sind begeistert von den Effekten, die Nexoya auf die Ergebnisse unseres Performance-Marketings hat. Das datengestützte System hat unseren ROI signifikant erhöht. Wir sehen großes Potenzial für die Lösung in verschiedenen Märkten und Branchen weltweit. Ich freue mich darauf, dass Nexoya mit der jüngsten Investitionsrunde seine Reichweite ausbauen und noch mehr Unternehmen unterstützen wird.“
Nexoya liefert sofort datengestützte Einblicke Die KI-Technologie der Lösung entscheidet in Echtzeit, wie zukünftig das Budget so eingesetzt wird, dass die Marketingbudgets optimal genutzt werden. Kurz gesagt: Nexoya ermittelt individuell den jeweils erfolgversprechendsten Einsatz der Werbebudgets. Neben den gängigen Web-Analytics-Tools, Paid Ads Plattformen und Social-Media-Kanälen berücksichtigt Nexoya Systeme aus den Bereichen CRM, ERP oder E-Commerce wie Salesforce oder Pipedrive, E-Mail-Marketing-Tools wie Mailchimp, die SAP Marketing Cloud und GoToWebinar sowie die Mobile App Stores für Apple und Android.
Zusätzlich implementiert Nexoya Wetterdaten und aktuelle Wechselkurse, um noch genauere Vorhersagen über die Leistung von Kampagnen zu liefern. Das Nexoya-Team fügt seinen Integrationen kontinuierlich neue Kanäle hinzu, um seinen Nutzern stets die bestmögliche Optimierung ihrer Budgets zu bieten. Zuletzt integrierte Nexoya Pinterest, Taboola, Google Analytics 4 und Outbrain.
Titelbild:Insgesamt 24 Mitarbeitende beschäftigt Nexoya derzeit in Zürich und Berlin. Bis Ende 2023 soll das Team auf 30 Köpfe wachsen. (Foto: Nexoya)
München (dts Nachrichtenagentur) – Das Münchener Ifo-Institut hat seine Konjunkturprognose für die Jahre 2023 und 2024 bestätigt. Die Wirtschaftsleistung werde in diesem Jahr in etwa auf der Höhe des Vorjahres verharren (-0,1 Prozent) und im kommenden Jahr dann um 1,7 Prozent zulegen, teilte das Institut am Mittwoch mit.
Mit Blick auf das laufende Jahr erwarten die Forscher, dass die Wirtschaft in den verbrauchernahen Branchen unter der hohen Inflation leidet und schrumpft, während die Industriekonjunktur das Wachstum stützen dürfte. „Nach einem weiteren Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,2 Prozent im ersten Quartal wird sich die Konjunktur im weiteren Verlauf wieder erholen“, sagte Ifo-Konjunkturforscher Timo Wollmershäuser. „Spätestens ab Jahresmitte werden steigende Reallöhne die Binnenkonjunktur stützen.“ Neben spürbaren Tariflohnanstiegen tragen demnach auch allmählich sinkende Inflationsraten dazu bei.
„Der Gipfel der Inflation ist erreicht“, so Wollmershäuser. Im Durchschnitt des Jahres 2023 dürfte die Rate mit 6,2 Prozent bereits niedriger sein als im vergangenen Jahr. „Im Jahr 2024 werden sich die Raten dann normalisieren und die Inflation 2,2 Prozent erreichen.“ Sinkende Energiepreise und eine allmähliche Auflösung der Lieferschwierigkeiten in der Industrie seien die Ursachen dafür.
Die konjunkturelle Schwäche werde die Erholung auf dem Arbeitsmarkt in diesem Jahr etwas verlangsamen, so das Institut weiter. Der Anstieg der Arbeitslosen um knapp 50.000 Personen gehe dabei vor allem auf ukrainische Staatsbürger zurück, die im Prognosezeitraum allmählich in den Arbeitsmarkt integriert werden. Bereits im kommenden Jahr dürfte die Arbeitslosenquote daher wieder auf 5,1 Prozent sinken, nach 5,4 Prozent in diesem und 5,3 Prozent im vergangenen Jahr. Der Staatshaushalt wird laut Ifo in diesem und im kommenden Jahr mit 1,3 bzw. 0,3 Prozent der Wirtschaftsleistung im Minus bleiben.
Allerdings falle das staatliche Finanzierungsdefizit deutlich geringer aus als noch im Dezember erwartet. Insbesondere wurden die Ausgaben, die für die staatlichen Energiepreisbremsen veranschlagt wurden, um insgesamt gut 35 Milliarden Euro herabgesetzt, weil aus heutiger Sicht die Beschaffungspreise für Strom und Gas im Prognosezeitraum niedriger sind als erwartet. Der Leistungsbilanzsaldo werde bis zum Jahr 2024 wieder auf 5,9 Prozent der Wirtschaftsleistung steigen, nachdem er im vergangenen Jahr als Folge der kräftigen Verteuerung der Importe vorübergehend auf 3,8 Prozent gesunken war, so das Institut.
Foto: Containerschiff, über dts Nachrichtenagentur
Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die privaten Haushalte in Deutschland haben im vergangenen Jahr deutlich mehr für Konsumgüter ausgegeben. Die Konsumausgaben stiegen im Inland nominal um 10,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, preisbereinigt um 3,4 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit.
Die Differenz zwischen den beiden Ergebnissen spiegele die hohen Preissteigerungen für Privathaushalte wider. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im Jahresdurchschnitt 2022 um 6,9 Prozent gegenüber 2021. Die hohe Jahresteuerungsrate sei vor allem von den Preisanstiegen für Energieprodukte und Nahrungsmittel seit Kriegsbeginn in der Ukraine getrieben worden. Neben den Preissteigerungen habe auch der Wegfall fast aller Corona-Beschränkungen das Konsumverhalten beeinflusst, so das Bundesamt.
So stiegen im Jahr 2022 die Konsumausgaben für Dienstleistungen, zu denen beispielsweise die Gastronomie und der Reiseverkehr gehören, preisbereinigt um 8,3 Prozent gegenüber 2021, als noch viele Corona-Beschränkungen galten. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 waren die gesamten Konsumausgaben der privaten Haushalte im Inland in jeweiligen Preisen 2022 um 9,5 Prozent höher, während die preisbereinigten Ergebnisse noch leicht unter dem Vorkrisenniveau lagen, so die Behörde. Im Jahr 2022 konsumierten private Haushalte 4,4 Prozent weniger Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke als im Vorjahr, gaben hierfür jedoch 7,8 Prozent mehr Geld aus. An den gesamten Konsumausgaben betrug der Ausgabenanteil für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke 11,5 Prozent.
In den vorangegangenen beiden Jahren war dieser Anteil unter anderem aufgrund von Homeoffice und der Corona-Beschränkungen in der Gastronomie auf fast 12 Prozent angestiegen. Im Jahr 2019 hatte der Anteil bei 10,8 Prozent gelegen. Infolge der stark gestiegenen Energiepreise sind die Konsumausgaben der privaten Haushalte in jeweiligen Preisen für Energie im Jahr 2022 stark gestiegen. Die Konsumausgaben stiegen für Strom um 19,3 Prozent, für Gas um 13,9 Prozent.
Die preisbereinigten Konsumausgaben für Strom sanken dagegen um 0,5 Prozent und für Gas um 26,4 Prozent. Aufgrund von wärmeren Witterungsverhältnissen und Einsparmaßnahmen verbrauchten private Haushalte damit deutlich weniger Gas als im Vorjahr. Die Konsumausgaben für Kraftstoffe stiegen in jeweiligen Preisen um 29,8 Prozent und preisbereinigt um 1,4 Prozent. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte erhöhte sich im Jahr 2022 in jeweiligen Preisen um 7,0 Prozent und somit weniger stark als die Konsumausgaben der privaten Haushalte.
In der Folge sank die Sparquote gegenüber dem Vorjahr um knapp 4 Prozentpunkte auf 11,4 Prozent. Nach dem Wegfall der Corona-Beschränkungen hat sich die Sparquote der privaten Haushalte im Jahr 2022 damit wieder dem Vorkrisenniveau angenähert. Sie lag im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 bei 10,9 Prozent, so die Statistiker.
Plattformerweiterungen eröffnen Unternehmen mit mehreren Standorten bisher unentdeckte Umsatzmöglichkeiten
Die führende digitale Marketingplattform Uberall gibt heute eine Reihe neuer Funktionen durch die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) und ChatGPT bekannt. Die Einbettung erfolgt über die gesamte Plattform Uberall CoreX hinweg – einschließlich Messages, Reviews und Local Inventory – und hilft lokalen Unternehmen, neue Umsatzmöglichkeiten zu erschließen.
„Für Unternehmen mit mehreren Standorten ist die Beantwortung von Kundenanfragen über Hunderte oder sogar Tausende von Unternehmensprofilen und sozialen Kanälen hinweg eine gewaltige Aufgabe. In den meisten Fällen ist das schlicht und ergreifend nicht zu bewältigen, sodass es letztlich zu Umsatzeinbußen kommt. KI-Anwendungen der nächsten Generation, wie ChatGPT, eignen sich perfekt, um solche Probleme zu lösen“, sagt Ana Martinez, CTO von Uberall. „Die KI-Chat-Lösung von Uberall kann man sich wie eine Art digitales Team vorstellen, das High-Intent-Käufer:innen während der gesamten Customer Journey die richtigen Informationen genau zur richtigen Zeit liefert.“
KI-gesteuerte Chatbots entwickeln sich rasant zu einer der schnellsten und bequemsten Möglichkeiten für Kund:innen, um mit Marken zu interagieren. 75 Prozent der Verbraucher:innen geben an, dass sie lieber via Chat als über traditionelle Kanäle mit Marken kommunizieren. Allerdings verwalten 72 Prozent der Unternehmen den Chat auf ihrem lokalen Google Unternehmensprofil nicht aktiv, wodurch sie Kund:innen und dementsprechend Umsätze verlieren.
Uberall präsentiert neuen digitalen Revenue Assistant mit ChatGPT Mit Uberall können Marken KI und ChatGPT einsetzen, um höhere Gewinnchancen aus Online-Kundeninteraktionen auf Google Chat oder Q&A, Instagram oder Facebook Messenger sowie Unternehmenswebseiten oder lokalen Webseiten zu erschließen. Dabei ermöglicht Uberall unter anderem folgendes: Empfehlungen basierend auf lokaler Verfügbarkeit
Das KI-Modell von Uberall wird darauf trainiert, Gespräche mit Kund:innen zu führen und persönliche Empfehlungen zu geben. Zum Beispiel können sie sich nach einem bestimmten Produkt in einer Filiale erkundigen: „Haben Sie am Berliner Alexanderplatz Damenschuhe von Adidas in Größe 39 vorrätig?“. Der digitale Revenue Assistant von Uberall leitet Kund:innen dann zum passendsten Angebot weiter. Die derzeit in einem Pilotprojekt getestete Anwendung wird durch die Verbindung von Uberalls Local Inventory und ChatGPT ermöglicht und erlaubt Einzelhändler:innen eine dynamische Online-Werbung für lokal vorrätige Produkte.
Einbindung von Werbeaktionen und Rabatten Das KI-Modell von Uberall wird so programmiert, dass es lokale Angebote und Rabatte bewirbt, sobald sie verfügbar sind. Diese kann das Tool auch für automatische Antworten auf Bewertungen verwenden, um treue Kund:innen zu erneuten Einkäufen zu bewegen oder unzufriedene Kund:innen zu motivieren, dem Unternehmen eine weitere Chance zu geben.
Unterstützung bei Reservierungen und Buchungen Das KI-Modell von Uberall wird zudem Kund:innen von Google, Messengern und anderen Kanälen helfen, Reservierungen oder Buchungen vorzunehmen. Auch diese Erweiterung wird aktuell getestet und durch die Verbindung mit Buchungs- und Reservierungsfunktionen über die Uberall-Schnittstelle ermöglicht. Mit Verfügbarkeiten und Buchungshilfen in Echtzeit erhöhen Unternehmen die Wahrscheinlichkeit, ihre Einnahmen über beliebte Verbraucherkanäle zu steigern.
„Der KI-Messenger von Uberall ist für uns ein Game Changer. Er ermöglicht es uns, Conversational Commerce leicht und zuverlässig zu implementieren. Dank der neuen Lösung können wir zahlreiche Antworten automatisieren – insbesondere Terminanfragen, die 70 Prozent unserer eingehenden Nachrichten ausmachen“, sagt Letizia Julie, Digital Marketing Project Manager bei DEKRA.
Authentische Antworten mit Uberalls ChatGPT-Lösungen Mit der Integration von ChatGPT wird das Bewertungsmanagement noch einfacher. Uberall macht es Unternehmen bereits jetzt leicht, in großem Umfang auf Standortbewertungen zu reagieren. Durch die Integration von ChatGPT im Laufe dieses Jahres können Unternehmen darüber hinaus authentische Antworten auf Kundenbewertungen geben. Uberall trainiert seine KI-Modelle zur Beantwortung von Bewertungen, um das Kundenfeedback richtig zu verstehen und eine angemessene, markengerechte Antwort zu empfehlen.
Auf diese Weise bindet Uberall organisch Empfehlungen für Produkte und/oder Dienstleistungen sowie relevante lokale Angebote ein. Dabei haben Unternehmen weiterhin jederzeit die vollständige Kontrolle über Antworten und können sie vor der Veröffentlichung nach Bedarf prüfen.
Weitere Informationen zum digitalen Revenue Assistant sowie den neuesten Plattformerweiterungen finden Sie hier.
Köln (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Hausärzteverband hat den Forderungen der Apotheker nach einer langfristigen Möglichkeit zur Abgabe alternativer Medikamente bei Lieferengpässen widersprochen. Kurzfristige Anpassungen durch die Apotheker „können in Ausnahmefällen, unter anderem bei akuten Lieferengpässen, sinnvoll sein“, sagte der Verbandsvorsitzende, Markus Beier, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Grundsätzlich sei es jedoch nicht zielführend, dass Patienten beispielsweise unterschiedlich hohe Dosierungen von Medikamenten erhalten würden, welche sie dann eigenständig anpassen müssten. Und das selbst dann, wenn gar kein Lieferengpass vorliege, so Beier. Dies sei mit einem großen Risiko verbunden. Die Therapiehoheit müsse auch in Zukunft bei den Ärzten liegen.
Die Verantwortung für die Behebung der Lieferengpässe bei Medikamenten sieht Beier bei der Bundesregierung. „Lieferengpässe sind nach wie vor ein ernstes Problem in der Versorgung“, so der Hausärztechef. Die Situation habe in diesem Winter ihren Höhepunkt erreicht. „Die Politik ist in der Pflicht, die Versäumnisse der letzten Jahre wirksam zu bekämpfen.“
Hintergrund ist die Anfang April auslaufende Sars-CoV-2-Arzneimittelversorgungsverordnung, die es Apotheken ermöglicht hatte, beim Einlösen eines Rezepts ein alternatives Medikament abzugeben. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) hatte sich am Dienstag für eine langfristige Möglichkeit zum Austausch von Medikamenten bei Lieferengpässen ausgesprochen.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Einen Monat vor dem geplanten Aus für die drei letzten Kernkraftwerke gibt die FDP ihren Widerstand gegen die Stilllegung auf und warnt zugleich vor einem schnellen Rückbau der Meiler. „Als FDP-Fraktion hätten wir uns bekanntlich auch eine etwas längere Laufzeit vorstellen können, aber selbst wenn die Kernkraftwerke bald abgeschaltet werden, sollten wir mit dem Rückbau noch warten“, sagte der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Lukas Köhler der „Bild“.
Es könnte zu Notsituationen kommen, in denen ein Wiederhochfahren nötig sein könnte. „Falls es die Situation in Zukunft doch noch mal erfordert, müssen die Kraftwerke möglichst schnell wieder in Betrieb gehen können“, so Köhler. „Es wäre falsch, Fakten zu schaffen, die man hinterher vielleicht bereut. Denn Versorgungssicherheit ist absolut unverzichtbar.“
Am 15. April werden die drei letzten Kernkraftwerke in Deutschland abgeschaltet.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Mehrheit der deutschen Eigenheim- bzw. Immobilienbesitzern befürchtet, sich künftig vorgeschriebene Investitionen und Sanierungsmaßnahmen im Heizungsbereich nicht leisten zu können. Das zeigt eine Insa-Umfrage für die „Bild“.
Demnach haben 61 Prozent der Befragten die Sorge, die Investitionen nicht stemmen zu können. 37 Prozent der Befragten haben hingegen nur geringe oder gar keine Sorgen. Einzig Grünen-Wähler unter den Eigenheim- bzw. Immobilienbesitzern äußern mehrheitlich nur geringe bzw. gar keine diesbezüglichen Sorgen (55 Prozent). Wähler der anderen Parteien hingegen sind mehrheitlich über die Investitionen im Heizungsbereich beunruhigt (52 – 79 Prozent).
Knapp 60 Prozent der befragten Eigenheim- bzw. Immobilienbesitzer findet das ab 2024 geplante Einbauverbot für neue Öl- und Gasheizungen eher falsch. Ein Drittel unterstützt das Verbot. Hinsichtlich der Höhe des staatlichen Zuschusses bei einer Neuanschaffung einer klimafreundlicheren Heizungsanlage sehen 36,5 Prozent der Befragten maximal 50 Prozent staatliche Hilfen für angemessen an. Rund 52 Prozent der Befragten wollen 50 Prozent oder mehr.
Die Umfrage fand vom 10. bis 13. März 2023 mit 1.001 Teilnehmern statt.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Städte- und Gemeindebund dringt für den Fall von Wasserknappheit in Deutschland auf eine Priorisierung bei der Verteilung von Wasser. „Gerade mit Blick auf zunehmende Hitze- und Dürreperioden müssen Bund, Länder und Kommunen gemeinsam klare Leitlinien für den Umgang mit Wasserknappheit entwickeln“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe).
Vor diesem Hintergrund sei die „Nationale Wasserstrategie“ zu begrüßen, die die Bundesregierung an diesem Mittwoch im Kabinett verabschieden will. Aus Sicht Landsbergs müssten mögliche Interessenkonflikte bei der Wasserversorgung „im Sinne einer eindeutigen Priorisierung der Wassernutzung gelöst werden“. So müsse „die öffentliche Wasserversorgung stets Vorrang haben“, wo nicht genug Wasser für alle Abnehmer wie Landwirtschaft oder Industrie vorhanden sei. Landsberg hält je nach Region auch zusätzliche Verbundnetze und Fernleitungen für notwendig, um regionale Unterschiede bei der Wasserverfügbarkeit auszugleichen.
„Wir brauchen deshalb auch ein Investitionsbeschleunigungsgesetz für die kommunale Wasserwirtschaft.“ Die für den Bau von LNG-Terminals geschaffenen „Beschleunigungsregeln“ sollten hier als positives Beispiel dienen. Zudem hält Landsberg Maßnahmen gegen die Verschmutzung der Gewässer durch Pestizide, Mikroplastik oder Medikamentenrückständen für geboten. Im Zweifel müssten die Hersteller solcher Stoffgruppen „die vollen Kosten der Abwasserreinigung für eine vierte Reinigungsstufe tragen“.
Das lehnt der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) ab. „Für den Eintrag von Spurenstoffen in Gewässer sind verschiedene Verursacher verantwortlich, wie Hersteller, Handel, private und gewerbsmäßige Verbraucher und Landwirtschaft“, sagte der Verband auf Nachfrage des „Handelsblatts“ (Mittwochausgabe). Eine „einseitige finanzielle Belastung“ der Hersteller zur Konkretisierung des Verursacherprinzips sei aus Sicht der deutschen Industrie „nicht sachgerecht“.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Mittwochmorgen vorläufig 9.437 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 5,1 Prozent oder 510 Fälle weniger als am Mittwochmorgen vor einer Woche.
Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 48,6 auf heute 48,1 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 200.500 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 55.900 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 123 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 636 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 91 Todesfällen pro Tag (Vortag: 91).
Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 169.345. Insgesamt wurden bislang 38,28 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.
Foto: Einkaufskörbe mit Corona-Hinweis in Supermarkt, über dts Nachrichtenagentur